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Rechtsprechung
   BFH, 07.02.1990 - I R 173/85   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1990,4458
BFH, 07.02.1990 - I R 173/85 (https://dejure.org/1990,4458)
BFH, Entscheidung vom 07.02.1990 - I R 173/85 (https://dejure.org/1990,4458)
BFH, Entscheidung vom 07. Februar 1990 - I R 173/85 (https://dejure.org/1990,4458)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Erwerb und Veräußerung von Orientteppichen als private Vermögensverwaltung - Vornahme einer gewerblichen Tätigkeit als Unternehmer

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    § 15 EStG; § 2 UStG 1967
    Einkommensteuer; Abgrenzung gewerblicher/unternehmerischer Tätigkeit von privater Vermögensverwaltung

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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (5)

  • BFH, 25.06.1984 - GrS 4/82

    Zur ertragsteuerrechtlichen Behandlung der GmbH & Co. KG

    Auszug aus BFH, 07.02.1990 - I R 173/85
    Nach ständiger Rechtsprechung des BFH ist ungeschriebenes, d. h. in § 1 GewStDV (jetzt § 15 Abs. 2 Satz 1 EStG) nicht erwähntes Tatbestandsmerkmal des Gewerbebetriebes, daß die Betätigung den Rahmen einer privaten Vermögensverwaltung überschreitet (Beschluß vom 25. Juni 1984 GrS 4/82, BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751, 762).

    Maßgeblich für die Beurteilung sind das Gesamtbild der Verhältnisse und die Verkehrsanschauung (BFH in BFHE 141, 405, 428, BStBl II 1984, 751, 763).

  • BFH, 29.06.1987 - X R 23/82

    1. Bei Veräußerung von Privatvermögen setzt Unternehmereigenschaft Verhalten wie …

    Auszug aus BFH, 07.02.1990 - I R 173/85
    Wer Privatvermögen in mehreren gleichartigen Akten veräußert, handelt nach der Rechtsprechung des X. Senats (Urteile vom 29. Juni 1987 X R 23/82, BFHE 150, 218, BStBl II 1987, 744, und vom 16. Juli 1987 X R 48/82, BFHE 150, 224, BStBl II 1987, 752) nur dann als Unternehmer i. S. des § 2 UStG, wenn die Veräußerungen nicht mehr seinem Eigenleben zuzuordnen sind.

    Die Stetigkeit und Höhe der nach den Feststellungen des FA vom Kläger aus Teppichan- und -verkäufen erzielten Überschüsse lassen ebenso wie die regelmäßige Aufgabe von Annoncen in der Presse nur den Schluß zu, daß der Kläger planmäßig und auf Dauer mit auf Güterumschlag gerichteter Absicht tätig war (vgl. BFH in BFHE 150, 218, BStBl II 1987, 744).

  • BFH, 16.07.1987 - X R 48/82

    Münzsammler in der Regel kein Unternehmer

    Auszug aus BFH, 07.02.1990 - I R 173/85
    Wer Privatvermögen in mehreren gleichartigen Akten veräußert, handelt nach der Rechtsprechung des X. Senats (Urteile vom 29. Juni 1987 X R 23/82, BFHE 150, 218, BStBl II 1987, 744, und vom 16. Juli 1987 X R 48/82, BFHE 150, 224, BStBl II 1987, 752) nur dann als Unternehmer i. S. des § 2 UStG, wenn die Veräußerungen nicht mehr seinem Eigenleben zuzuordnen sind.

    Gerade bei Gebrauchsgegenständen wie Teppichen ist im Gegensatz zu Briefmarken, Münzen und anderen Sammlungsstücken, die im wesentlichen nur einen Liebhaberwert haben, regelmäßig nicht anzunehmen, daß sie aus privaten Neigungen zusammengetragen werden (BFH in BFHE 150, 224, BStBl II 1987, 752).

  • BFH, 04.03.1980 - VIII R 150/76

    Zur Abgrenzung zwischen Vermögensverwaltung und gewerblicher Tätigkeit bei An- …

    Auszug aus BFH, 07.02.1990 - I R 173/85
    In Zweifelsfällen sei entsprechend dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 4. März 1980 VIII R 150/76 (BFHE 130, 157, BStBl II 1980, 389) darauf abzustellen, ob die in Frage stehende Tätigkeit dem Bild entspreche, das nach der Verkehrsanschauung einen Gewerbebetrieb ausmache und einer privaten Vermögensverwaltung fremd sei.

    Die Feststellungen des FA ergeben ein Bild, das nach der Verkehrsanschauung einen Gewerbebetrieb ausmacht und einer privaten Vermögensverwaltung fremd ist (vgl. BFH-Urteil vom 4. März 1980 VIII R 150/76, BFHE 130, 157, BStBl II 1980, 389).

  • BFH, 10.08.1983 - I R 120/80

    Zur Abgrenzung des Gewerbebetriebs von der Vermögensverwaltung

    Auszug aus BFH, 07.02.1990 - I R 173/85
    Insbesondere hat er die Veräußerungen nicht lediglich deshalb vorgenommen, um aus dem vorhandenen Vermögen höhere Erträge zu erzielen (vgl. z. B. BFH-Urteil vom 10. August 1983 I R 120/80, BFHE 139, 386, BStBl II 1984, 137).
  • BFH, 25.07.2001 - X R 55/97

    Der Handel mit GmbH-Geschäftsanteilen unterliegt der Gewerbesteuer

    Letzteres ist anzunehmen, wenn sich ein Steuerpflichtiger dadurch "wie ein Händler" verhalten hat, dass er planmäßig und auf Dauer mit auf Güterumschlag gerichteter Absicht tätig geworden ist (vgl. BFH-Urteile vom 29. Juni 1987 X R 23/82, BFHE 150, 218, BStBl II 1987, 744; vom 16. Juli 1987 X R 48/82, BFHE 150, 224, BStBl II 1987, 752; vom 7. Februar 1990 I R 173/85, BFH/NV 1991, 685; vom 6. März 1991 X R 39/88, BFHE 164, 53, BStBl II 1991, 631, m.w.N.; in BFHE 187, 287, BStBl II 1999, 448, m.w.N. der Rechtsprechung;… vom 2. Mai 2000 IX R 99/97, BFH/NV 2001, 14).
  • BFH, 06.03.1991 - X R 39/88

    An- und Verkauf von Wertpapieren in banktypischer Form als Gewerbebetrieb

    Der I. Senat des BFH hat in seinem Urteil vom 7. Februar 1990 I R 173/85 (nicht veröffentlicht - NV -) unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des erkennenden Senats zum umsatzsteuerrechtlichen Unternehmerbegriff (Urteil vom 29. Juni 1987 X R 23/82, BFHE 150, 218, BStBl II 1987, 744) eine gewerbliche Tätigkeit bejaht, wenn sich ein Steuerpflichtiger dadurch "wie ein Händler" verhalten hat, daß er planmäßig und auf Dauer mit auf Güterumschlag gerichteter Absicht tätig war.
  • FG Hessen, 22.04.2009 - 6 K 2821/02

    Änderung nach § 174 Abs. 3 AO auch bei Festsetzungsverjährung - Einlagerung von …

    Bei typisierender Betrachtungsweise ist davon auszugehen, dass häufige An- und Verkäufe durch eine Privatperson nur dann als unternehmerische Betätigung zu qualifizieren sind, wenn sich der Veräußernde regelmäßig und planmäßig, d.h. im Sinne eines auf gewisse Dauer angelegten Geschäftsbetriebs, am Markt wie ein Händler betätigt (BFH vom 13.12.1984, V R 32/74, BStBl. II 1985, 173 - an- und verkaufender Amateurrennfahrer; BFH vom 29.06.1987, X R 23/82, BStBl. II 1987, 744 - Briefmarkensammler; BFH vom 07.02.1990, I R 173/85, BFH/NV 1991, 685 - Orientteppiche).
  • BFH, 05.10.2004 - X B 10/04

    Schlüssige Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung

    In diesem Zusammenhang hätte sich der Kläger insbesondere mit der hierzu ergangenen höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 25. Februar 1982 IV R 25/78, BFHE 135, 316, BStBl II 1982, 461, betreffend Gemälde; vom 29. Juni 1987 X R 23/82, BFHE 150, 218, BStBl II 1987, 744, zum Briefmarkensammler als umsatzsteuerrechtlicher Unternehmer; vom 16. Juli 1987 X R 48/82, BFHE 150, 224, BStBl II 1987, 752, zum Münzsammler als umsatzsteuerrechtlicher Unternehmer; vom 7. Februar 1990 I R 173/85, BFH/NV 1991, 685, betreffend Orientteppiche; vom 22. Januar 2003 X R 37/00, BFHE 201, 264, BStBl II 2003, 464, betreffend Wohnmobile) auseinander setzen und darlegen müssen, warum die in Rede stehende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des BFH noch nicht beantwortet sei oder dass sie trotz ihrer Beantwortung durch den BFH weiterhin umstritten sei, insbesondere welche neuen und gewichtigen, vom BFH noch nicht geprüften Argumente in der Rechtsprechung der Finanzgerichte (FG) oder in der Literatur gegen die Rechtsprechung des BFH vorgebracht worden seien.

    Der beschließende Senat verweist insoweit insbesondere auf die BFH-Urteile in BFHE 150, 218, BStBl II 1987, 744; in BFHE 150, 224, BStBl II 1987, 752 und in BFH/NV 1991, 685.

  • FG München, 05.02.2001 - 8 K 3707/99

    Gewerblicher Wertpapierhandel; Einkommensteuer 1989, 1991, 1992, 1993

    Der Steuerpflichtige muss sich also "wie ein Händler" verhalten (BFH-Urteile vom 7. Februar 1990 I R 173/85, BFH/NV 1991, 685; in BFHE 164, 53 , BStBl II 1991, 631 ; in BFHE 182, 567 , BStBl II 1997, 399 ; vom 29. Juni 1987 X R 23/82, BFHE 150, 218, BStBl II 1987, 744 ; vom 16. Juli 1987 X R 48/82, BFHE 150, 224 , BStBl II 1987, 752 ).
  • BFH, 26.07.1995 - X R 60/93

    Beginn des gewerblichen Grundstückshandels

    Die Rechtsprechung bejaht allgemein eine gewerbliche Tätigkeit, wenn sich ein Steuerpflichtiger dadurch "wie ein Händler" verhalten hat, daß er planmäßig und auf Dauer mit auf Güterumschlag gerichteter Absicht tätig war (BFH-Urteile vom 7. Februar 1990 I R 173/85, BFH/NV 1991, 685; vom 6. März 1991 X R 39/88, BFHE 164, 53, 55, BStBl II 1991, 631).
  • BFH, 08.05.1996 - XI R 1/95
    Steht jedoch -- wie im Streitfall insbesondere im Hinblick auf die Belieferung des VEB -- die Ausnutzung substantieller Vermögenswerte durch Umschichtung in einer Weise im Vordergrund, wie es bei einer Handelstätigkeit der Fall ist, so ist die Tätigkeit ein Gewerbebetrieb (vgl. BFH-Urteil vom 7. Februar 1990 I R 173/85, BFH/NV 1991, 685;… Schmidt, Einkommensteuergesetz, 14. Aufl., 1995, § 15 Rz. 50).
  • FG Rheinland-Pfalz, 18.08.1995 - 3 K 1968/93
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