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Rechtsprechung
   BFH, 09.07.1969 - I R 188/67   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1969,263
BFH, 09.07.1969 - I R 188/67 (https://dejure.org/1969,263)
BFH, Entscheidung vom 09.07.1969 - I R 188/67 (https://dejure.org/1969,263)
BFH, Entscheidung vom 09. Juli 1969 - I R 188/67 (https://dejure.org/1969,263)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Anschlußrevision - Mündliche Verhandlung - Finanzgerichtliches Verfahren - Anrufung des Gemeinsamen Senats - Zuwendungen einer Kapitalgesellschaft - Stille Beteiligung - Verdeckte Gewinnausschüttungen

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 96, 397
  • DB 1970, 234
  • BStBl II 1969, 690
 
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Wird zitiert von ... (22)Zitiert selbst (15)

  • BFH, 12.01.1968 - IV R 111/66

    Anschlußrevision - Mündliche Verhandlung - Zeitpunkt der Einlegung

    Auszug aus BFH, 09.07.1969 - I R 188/67
    Der I. Senat schließt sich dem Urteil des BFH IV R 111/66 vom 12. Januar 1968 (BFH 91, 145, BStBl II 1968, 207) insoweit an.

    Als solche ist sie zulässig, denn sie konnte auch noch nach Ablauf der Revisionsbegründungsfrist eingelegt und -- worauf es im vorliegenden Falle ankommt -- begründet werden (vgl. BFH-Urteil IV R 111/66 vom 12. Januar 1968, BFH 91, 145, BStBl II 1968, 207).

    Gleichwohl ist der erkennende Senat nicht gemäß § 2 des Gesetzes zur Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung der obersten Gerichtshöfe des Bundes vom 19. Juni 1968 (BGBl I 1968, 661) gehalten, diese Rechtsfrage dem Gemeinsamen Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes vorzulegen; denn die Möglichkeit, im finanzgerichtlichen Verfahren eine Anschlußrevision noch bis zur mündlichen Verhandlung einzulegen und zu begründen, ergibt sich aus den gemäß § 155 FGO zu berücksichtigenden Besonderheiten dieses Verfahrens, das in der Frage der Anschlußrevision größere Gemeinsamkeiten mit dem verwaltungsgerichtlichen Verfahren als mit dem Zivilprozeß aufweist (siehe im einzelnen BFH-Urteil IV R 111/66, a. a. O.).

  • BGH, 15.06.1961 - VII ZR 68/60

    Vervollständigung einer nicht mit einer Begründung versehenen unselbstständigen …

    Auszug aus BFH, 09.07.1969 - I R 188/67
    Die zu § 556 ZPO ergangene Rechtsprechung des BGH (Urteil VII ZR 68/60 vom 15. Juni 1961, NJW 1961, 1816) erfordert mangels inhaltsgleicher Vorschriften für den Zivilprozeß und das finanzgerichtliche Verfahren nicht die Anrufung des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes.

    Zwar widerspricht diese Auffassung der in § 556 ZPO getroffenen Regelung, die vom BGH im Urteil VII ZR 68/60 vom 15. Juni 1961 (NJW 1961, 1816) dahingehend ausgelegt wurde, daß die Anschlußrevision spätestens bis zum Ablauf der für die Revision laufenden Begründungsfrist eingelegt und begründet werden muß.

  • BFH, 15.11.1967 - IV R 139/67

    Besetzung eines Gerichts - Vorschriftsmäßigkeit - Prüfung auf Rüge - GmbH & Co. …

    Auszug aus BFH, 09.07.1969 - I R 188/67
    Darüber hinaus sind die vom BFH im Urteil IV R 139/67 vom 15. November 1967 (BFH 90, 399, BStBl II 1968, 152) zur Gewinnverteilung bei der GmbH & Co. KG aufgestellten Grundsätze, soweit sich nicht aus dem Wesen der stillen Gesellschaft etwas anderes ergibt, entsprechend anwendbar.
  • BGH, 22.12.1953 - IV ZR 87/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BFH, 09.07.1969 - I R 188/67
    Nach ständiger Rechtsprechung des Reichsgerichts (RG) und des BGH liegt eine stille Gesellschaft nicht vor, wenn der stille Gesellschafter für die Hingabe des Kapitals eine vom Geschäftsergebnis unabhängige Vergütung erhalten soll (vgl. Urteil des RG IV 93/28 vom 6. Dezember 1928, Entscheidungen des Reichsgerichts in Zivilsachen Bd. 122 S. 387 [390]; Urteil des BGH IV ZR 87/53 vom 22. Dezember 1953, Lindenmayer-Möhring, Nachschlagewerk des Bundesgerichtshofs, § 139 BGB, Nr. 8).
  • BFH, 28.10.1964 - I 198/62 U

    Annahme von verdecktem Stammkapital bei partiarischen Gesellschafterdarlehen - …

    Auszug aus BFH, 09.07.1969 - I R 188/67
    Die in den Urteilen des BFH I 198/62 U vom 28. Oktober 1964 (BFH 81, 329, BStBl III 1965, 119) und IV 218/65 vom 18. März 1966 (BFH 84, 539, BStBl III 1966, 197) für das partiarische Darlehen mit Gewinnbeteiligung und für die atypische stille Gesellschaft entwickelten Grundsätze gelten in gleicher Weise für die zwischen diesen beiden Rechtsinstituten stehende typische stille Gesellschaft.
  • BFH, 07.11.1963 - IV 335/61 U

    Gewinnbeteiligung eines am väterlichen Unternehmen als stiller Gesellschafter …

    Auszug aus BFH, 09.07.1969 - I R 188/67
    Es behandelte bei der Körperschaftsteuerveranlagung der Steuerpflichtigen für die Streitjahre 1962 und 1963 unter Berufung auf das Urteil des BFH IV 335/61 U vom 7. November 1963 (BFH 78, 155, BStBl III 1964, 61) den 20 v. H. der Einlage übersteigenden Teil der Gewinnanteile der stillen Gesellschafter als verdeckte Gewinnausschüttung.
  • BFH, 23.10.1968 - I 228/65

    Einiordnung eines Verkaufs von Wirtschaftgütern einer Kapitalgesellschaft an eine …

    Auszug aus BFH, 09.07.1969 - I R 188/67
    Eine verdeckte Gewinnausschüttung ist jeder Vermögensvorteil, den eine Kapitalgesellschaft einem Gesellschafter zuwendet, den sie aber bei der Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters einem Nichtgesellschafter unter sonst gleichen Umständen nicht gewährt hätte (vgl. zuletzt Entscheidung des Senats I 228/65 vom 23. Oktober 1968, BFH 94, 373, BStBl II 1969, 243).
  • BFH, 20.06.1968 - II R 8/68

    Absehen vom Abdruck der Entscheidungsgründe

    Auszug aus BFH, 09.07.1969 - I R 188/67
    Die mit der Einführung der Mehrwertsteuer verbundene Mehrbelastung des Prozeßbevollmächtigten der Steuerpflichtigen ist nicht geeignet, die Säumnis zu entschuldigen, denn Arbeitsüberlastung ist in der Regel kein Grund für die Gewährung einer Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (vgl. zuletzt BFH-Beschluß II R 8/68 vom 20. Juni 1968, BFH 93, 30, BStBl II 1968, 659).
  • BFH, 18.03.1966 - IV 218/65

    Aufteilung des Gewinns in einer einer atypischen stillen Gesellschaft

    Auszug aus BFH, 09.07.1969 - I R 188/67
    Die in den Urteilen des BFH I 198/62 U vom 28. Oktober 1964 (BFH 81, 329, BStBl III 1965, 119) und IV 218/65 vom 18. März 1966 (BFH 84, 539, BStBl III 1966, 197) für das partiarische Darlehen mit Gewinnbeteiligung und für die atypische stille Gesellschaft entwickelten Grundsätze gelten in gleicher Weise für die zwischen diesen beiden Rechtsinstituten stehende typische stille Gesellschaft.
  • BFH, 21.07.1967 - VI R 129/67

    Anforderungen an den Mindestinhalt einer Revisionsbegründung

    Auszug aus BFH, 09.07.1969 - I R 188/67
    Es muß daher davon ausgegangen werden, daß er trotz dieser Erkrankung imstande war, zumindest einen Antrag auf Verlängerung der Revisionsbegründungsfrist gemäß § 120 Abs. 1 Satz 2 FGO zu stellen, dem nach Lage der Dinge mit Sicherheit entsprochen worden wäre (vgl. BFH-Beschluß VI R 129/67 vom 21. Juli 1967, BFH 89, 509, BStBl III 1967, 706).
  • BFH, 31.07.1967 - I B 35/67

    Verfahren über die Aussetzung der Vollziehung als selbständiges vom …

  • BFH, 25.07.1963 - IV 421/62 U

    Bedeutsamkeit der Einlage für das Unternehmen als Anerkennungsvoraussetzung einer …

  • BFH, 06.10.1959 - I 136/59 U

    Gesellschafterdarlehen und Kapitalverkehrsteuer bei der Körperschaftsteuer - In …

  • BFH, 23.08.1967 - I R 183/66

    Unselbständige Anschlußrevision - Statthaftigkeit - Einlegung eines Rechtsmittels …

  • BFH, 20.08.1957 - I 317/56 U

    Einordnung eines Darlehens als verdecktes Stammkapital - Für steuerbegünstiges …

  • BFH, 25.06.1984 - GrS 4/82

    Zur ertragsteuerrechtlichen Behandlung der GmbH & Co. KG

    Für den stillen Gesellschafter ist wesentlich, daß er an dem vom tätigen Teilhaber erstrebten Gewinn teilhaben will und vertraglich auch teilhat (BFH-Urteile vom 9. Juli 1969 I R 188/67, BFHE 96, 397, BStBl II 1969, 690; vom 22. Januar 1970 IV R 178/68, BFHE 98, 405, BStBl II 1970, 416).
  • BFH, 06.02.1980 - I R 50/76

    Zur Frage der Angemessenheit der Gewinnanteile der stillen Gesellschafter einer …

    Die Rechtsprechung des BFH hat schon seit längerem die stille Beteiligung eines GmbH-Gesellschafters an den Unternehmen der GmbH steuerrechtlich als zulässig angesehen (vgl. Urteile vom 9. Juli 1969 I R 188/67, BFHE 96, 397, BStBl II 1969, 690; vom 9. Dezember 1976 IV R 47/72, BFHE 120, 534, 538, BStBl II 1977, 155 sowie vom 10. Februar 1978 III R 115/76, BFHE 124, 374, BStBl II 1978, 256), wenn ein solches Gesellschaftsverhältnis klar und eindeutig vereinbart ist und die Vereinbarungen tatsächlich durchgeführt werden.

    Eine solche Beteiligung am Gewinn und damit eine stille Gesellschaft überhaupt liegt nur vor, wenn die Ansprüche des stillen Gesellschafters davon abhängen, daß das Unternehmen einen Gewinn erzielt, der stille Gesellschafter für die Kapitalhingabe eine von dem geschäftlichen Ertrag abhängige Vergütung erhalten soll (vgl. Urteil des Reichsgerichts - RG - vom 6. Dezember 1928 IV 93/28, RGZ 122, 387, 390; Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 22. Dezember 1953 IV ZR 87/53, Lindenmaier-Möhring, Nachschlagewerk des Bundesgerichtshofs, § 139 BGB Nr. 8; BFHE 96, 397, BStBl II 1969, 690).

    Daneben können, wie der Senat in seinem Urteil in BFHE 96, 397, BStBl II 1969, 690 dargelegt hat, einige der für die Gewinnverteilung bei einer GmbH & Co. KG aufgestellten Merkmale (vgl. BFH-Urteil vom 15. November 1967 IV R 139/67, BFHE 90, 399, BStBl II 1968, 152) sowie die vorhandenen Geschäftsbeziehungen, die Dringlichkeit des Kapitalbedarfs, die wirtschaftliche Bedeutung der Finanzierung durch die Einlage zu berücksichtigen sein.

  • BFH, 29.05.1972 - GrS 4/71

    Gewinnverteilung bei Familiengesellschaften, an denen nicht mitarbeitende Kinder …

    An dieser Rechtsprechung will er auch insoweit festhalten, als sie ein Abweichen von der erklärten Gewinnverteilung für zulässig erachtet, wenn die Bedenken gegen die Gewinnverteilung zu einer wesentlich anderen Verteilung des Gewinns führen (vgl. BFH-Urteile I 259/60 U vom 31. Januar 1961, BFH 72, 428, BStBl III 1961, 158; IV 421/62 U vom 25. Juli 1963, BFH 78, 13, BStBl III 1964, 3; VI 339/61 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 402, BStBl III 1964, 156; VI 296/62 U vom 26. Juni 1964, BFH 80, 402, BStBl III 1964, 619; IV 162/63 vom 8. Juni 1967, BFH 89, 235, BStBl III 1967, 598;… IV R 139/67, a. a. O.; VI R 279/66 vom 25. April 1968, BFH 93, 130, BStBl II 1968, 741; I R 188/67 vom 9. Juli 1969, BFH 96, 397, BStBl II 1969, 690; IV R 134/70 vom 15. Oktober 1970, BFH 101, 229, BStBl II 1971, 262).
  • BFH, 02.07.1975 - I B 5/75
    Es berief sich auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 9. Juli 1969 I R 188/67 (BFHE 96, 397, BStBl II 1969, 690), vertrat die Auffassung, daß bei der Ermittlung des Gewinnanteils des stillen Gesellschafters vom erklärten Steuerbilanzgewinn auszugehen sei und gelangte zu folgender Berechnung:.

    Die starre Verzinsung einer stillen Beteiligung widerspreche der Rechtsprechung des BFH, wie sie im Urteil I R 188/67 und im Beschluß vom 26. Mai 1971 IV R 11/70 (BFHE 102, 279 , BStBl II 1971, 557 ) zum Ausdruck komme.

    Außerdem habe der BFH in der Entscheidung I R 131/70 ausdrücklich am Urteil I R 188/67 festgehalten.

    Demgegenüber ist bei der Prüfung des Vorliegens einer verdeckten Gewinnausschüttung (§ 6 Abs. 1 Satz 2 des Körperschaftsteuergesetzes - KStG -) im Streitfall darauf abzustellen, ob die Antragstellerin ihrem Gesellschafter einen Vermögensvorteil zugewendet hat, den sie bei Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters einem Nichtgesellschafter "unter sonst gleichen Umständen" nicht gewährt hätte (vgl. BFH-Urteil I R 188/67 ; ständige Rechtsprechung des erkennenden Senats).

  • BFH, 14.02.1973 - I R 131/70

    Angemessenheit der Gewinnbeteiligung eines Familienangehörigen an einer typischen …

    Es müsse aber die wesensnotwendige Gewinnabhängigkeit der Bezüge des stillen Gesellschafters berücksichtigt werden (vgl. BFH-Urteil vom 9. Juli 1969 I R 188/67, BFHE 96, 397, BStBl II 1969, 690).

    a) Eine Kapitalverzinsung im Sinne eines festen Vomhundertsatzes des Kapitalanteils kommt nicht in Betracht, weil dies mit der notwendigen Gewinnabhängigkeit der an einen stillen Gesellschafter zu leistenden Vergütung nicht vereinbar wäre (vgl. BFH-Urteil I R 188/67).

    Dem Umstande, daß es sich um die Zuführung neuen Kapitals handelte, hat der erkennende Senat auch in dem Urteil I R 188/67 Bedeutung beigemessen und deshalb die vom FG vorgenommene Gewinnverteilung (vgl. EFG 1968, 273) gebilligt.

  • BFH, 28.05.1997 - VIII R 25/96

    1. Stille Beteiligung keine "ähnliche Beteiligung" i. S. von § 17 Abs. 1 S. 5 …

    Eine solche Vereinbarung ist zulässig (vgl. u. a. BFH- Urteile vom 9. Juli 1969 I R 188/67, BFHE 96, 397, BStBl II 1969, 690 f.; vom 22. April 1971 I R 114/70, BFHE 102, 268, BStBl II 1971, 600;… Paulick/Blaurock, a. a. O., S. 271); auch sie führt aber nicht notwendig zu einem dem jährlichen Verlustanteil des Betriebsinhabers proportional jährlichen Verlustanteil des stillen Gesellschafters.
  • BFH, 08.04.1981 - II R 4/78

    Anschlußrevision - Revisionsbegründung - Zustellungstermin

    Eine unselbständige Anschlußrevision ist innerhalb eines Monats nach der Zustellung der Revisionsbegründung einzulegen und zu begründen (Abweichung von den Urteilen vom 12. Januar 1968 (IV R 111/66, BFHE 91, 145, BStBl II 1968, 207 und vom 9. Juli 1969 I R 188/67, BFHE 96, 397, BStBl II 1969, 690).

    In der Rechtsprechung des BFH ist bisher die Auffassung vertreten worden, daß die unselbständige Anschlußrevision nicht befristet sei und daß sie deshalb auch noch während der mündlichen Verhandlung eingelegt werden könne (vgl. die Urteile vom 12. Januar 1968 IV R 111/66, BFHE 91, 145, BStBl II 1968, 207 und vom 9. Juli 1969 I R 188/67, BFHE 96, 397, BStBl II 1969, 690; unentschieden das Urteil vom 4. Oktober 1968 III R 6/67, BFHE 94, 108, BStBl II 1969, 78).

  • BFH, 26.05.1971 - IV R 11/70

    Anteile eines Gewerbebetriebs - Unentgeltliche Übertragung - Nicht mitarbeitende …

    Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, ist ein Abweichen von der erklärten Gewinnverteilung zulässig, wenn die Bedenken gegen diese Gewinnverteilung zu einer wesentlich anderen Verteilung des Gewinns führen (vgl. BFH-Urteile I 259/60 U vom 31. Januar 1961, BFH 72, 428, BStBl III 1961, 158; IV 421/62 U vom 25. Juli 1963, BFH 78, 3 BStBl III 1964, 3; VI 339/61 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 402, BStBl III 1964, 156; VI 296/62 U vom 26. Juni 1964, BFH 80, 402, BStBl III 1964, 619; IV 162/63 vom 8. Juni 1967, BFH 89, 235, BStBl III 1967, 598; IV R 139/67 vom 15. November 1967, BFH 90, 399, BStBl II 1968, 152; VI R 279/66 vom 25. April 1968, BFH 93, 130; BStBl II 1968, 741; I R 188/67 vom 9. Juli 1969, BFH 96, 397, BStBl II 1969, 690; IV R 134/70 vom 15. Oktober 1970, BFH 101, 229, BStBl II 1971, 262).

    Andererseits aber ergibt sich aus dieser Betrachtung, daß das Problem, was der einer Unternehmensbeteiligung immanente oder adäquate Anteil am Gewinn sei, nicht mit der bisherigen Rechtsprechung des Senats schematisch so gelöst werden kann, daß nur eine 20 %ige Verzinsung des Festkapitals anerkannt wird, die wegen der notwendig gewinnbezogenen Beteiligung eines stillen Gesellschafters bei der stillen Gesellschaft ohnehin nicht möglich wäre (vgl. die BFH-Urteile I R 188/67 und IV R 178/68 vom 22. Januar 1970, BFH 98, 405, BStBl II 1970, 416).

  • BFH, 15.12.1971 - I R 5/69

    Vorstandsmitglied - Bezüge - Beherrschende Stellung - Verdeckte …

    Eine verdeckte Gewinnausschüttung liegt vor, wenn eine Gesellschaft außerhalb der gesellschaftsrechtlichen Gewinnverteilung ihren Gesellschaftern Vorteile gewährt, die ein ordentlicher und gewissenhafter Geschäftsleiter dritten Personen nicht gewähren würde (Urteile des BFH I R 188/67 vom 9. Juli 1969, BFH 96, 397, BStBl II 1969, 690; I R 123/67 vom 28. Januar 1970, BFH 98, 171, BStBl II 1970, 296; I R 12/67 vom 18. Februar 1970, BFH 98, 538, BStBl II 1970, 526; ständige Rechtsprechung).
  • BFH, 13.08.1971 - VI R 391/69

    Fiskalische Verwaltung - Öffentlichen Dienste - Betriebe gewerblicher Art - …

    Die Anschlußrevision des FA ist zulässig (vgl. BFH-Urteil I R 188/67 vom 9. Juli 1969, BFH 96, 397, BStBl II 1969, 690) und begründet.
  • BFH, 22.01.1970 - IV R 178/68

    Geschenkte Einlagen - Nahe Angehörige - Alleinunternehmer - Gewinnanteile - …

  • BFH, 22.04.1971 - I R 114/70

    Leistungen einer Kapitalgesellschaft - Gesellschafter als Leistungsempfänger - …

  • BFH, 25.05.1988 - I R 92/84

    Steuerrechtliche Zulässigkeit der stillen Beteiligung eines GmbH-Gesellschafters …

  • BFH, 09.12.1976 - IV R 47/72

    Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft - Mitunternehmer - Kapitaleinlage - …

  • BFH, 26.04.1989 - I R 96/85

    Verdeckte Gewinnausschüttungen bei einer Kapitalgesellschaft

  • BFH, 02.02.1972 - II R 10/67

    Bargründung - Gegenleistung - Erwerb der Gesellschaftsrechte - GmbH - Eintragung …

  • BFH, 24.09.1971 - VI R 7/71

    Anschlußrevisionskläger - Kosten der Anschlußrevision - Unselbständige …

  • BFH, 25.09.1969 - IV R 179/68

    Stille Gesellschaft - Vertrag über Gründung - Steuerpflichtiger mit …

  • BFH, 03.02.1976 - VIII R 156/74
  • BFH, 07.02.1973 - II R 60/72

    Forderung - Beteiligung am Gewinn - Stille Beteiligung - Kapitalgesellschaft - …

  • BFH, 04.08.1970 - II R 48/70

    Revisionsbegründungsfrist - Antrag auf Verlängerung - Fristablauf

  • BFH, 05.02.1986 - I S 15/85

    Vorliegen einer verdeckten Gewinnausschüttung - Regeln über den beherrschenden …

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