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Rechtsprechung
   BFH, 29.08.1973 - I R 26/71   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1973,337
BFH, 29.08.1973 - I R 26/71 (https://dejure.org/1973,337)
BFH, Entscheidung vom 29.08.1973 - I R 26/71 (https://dejure.org/1973,337)
BFH, Entscheidung vom 29. August 1973 - I R 26/71 (https://dejure.org/1973,337)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Sonderbetriebsausgaben - Gewinnfeststellungsverfahren - Einheitliche Feststellung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Berücksichtigung von Sonderbetriebsausgaben eines Gesellschafters grundsätzlich im Feststellungsverfahren; zur Wahrung des Steuergeheimnisses im Feststellungsverfahren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 110, 315
  • DB 1973, 2332
  • BStBl II 1974, 62
  • BStBl II 1974, 63
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (5)

  • BFH, 28.06.1972 - I R 206/67

    Atypische stille Unterbeteiligung - Innengesellschaft - Hauptgesellschaft - …

    Auszug aus BFH, 29.08.1973 - I R 26/71
    Die Rechtsauffassung des FA und des FG entspricht der ständigen Rechtsprechung des BFH (vgl. Urteile vom 25. August 1961 VI 202/60 U, BFHE 73, 619, BStBl III 1961, 491; VI 273/65; vom 4. April 1968 IV R 5/67, BFHE 92, 465, BStBl II 1968, 669; Anrufungsbeschluß des erkennenden Senats vom 28. Juni 1972 I R 206/67, BFHE 106, 261, BStBl II 1972, 803, Abschn. III 1c vorletzter Absatz).

    Er hat zwar in dem Beschluß I R 206/67 für Unterbeteiligungsverhältnisse (atypische und typische stille Unterbeteiligungen) eine Verpflichtung zur Einbeziehung in das Gewinnfeststellungsverfahren der Hauptgesellschaft abgelehnt und sich unter anderem auf den Gesichtspunkt des Steuergeheimnisses gestützt.

    Abgesehen von den Fällen typischer stiller Unterbeteiligungen hält deshalb der erkennende Senat für den gesamten übrigen Bereich von Sonderbetriebsausgaben eines Gesellschafters an der bisherigen Rechtsprechung fest; danach können solche Ausgaben nicht bei der Steuerveranlagung des Gesellschafters, sondern nur im Rahmen einheitlicher Gewinnfeststellungen geltend gemacht werden (Beschluß I R 206/67).

  • BFH, 30.06.1966 - VI 273/65

    Abzugsfähigkeit von Darlehenszinsen als Sonderausgaben einer …

    Auszug aus BFH, 29.08.1973 - I R 26/71
    Einem Gesellschafter persönlich erwachsene Sonderbetriebsausgaben könnten grundsätzlich nur im einheitlichen Gewinnfeststellungsverfahren nach § 215 AO, nicht jedoch im Einkommensteuerveranlagungsverfahren des Gesellschafters geltend gemacht werden (vgl. Urteil des BFH vom 30. Juni 1966 VI 273/65, BFHE 86, 576, BStBl III 1966, 582).
  • BFH, 26.07.1972 - I R 224/70

    Bestehen einer Unterbeteiligung - Anteil an Personengesellschaft - …

    Auszug aus BFH, 29.08.1973 - I R 26/71
    Nur wenn die Geltendmachung der Sonderbetriebsausgaben im Einkommensteuerverfahren statt bei der einheitlichen Gewinnfeststellung auf das Verhalten des FA zurückzuführen wäre, könnte der Grundsatz von Treu und Glauben eine Berücksichtigung im Veranlagungsverfahren rechtfertigen (vgl. BFH-Urteile VI 202/60 U; vom 26. Juli 1972 I R 224/70, BFHE 107, 343, BStBl II 1973, 87).
  • BFH, 04.04.1968 - IV R 5/67

    Anteil an Personengesellschaft - Unterbeteiligung - Einheitliches …

    Auszug aus BFH, 29.08.1973 - I R 26/71
    Die Rechtsauffassung des FA und des FG entspricht der ständigen Rechtsprechung des BFH (vgl. Urteile vom 25. August 1961 VI 202/60 U, BFHE 73, 619, BStBl III 1961, 491; VI 273/65; vom 4. April 1968 IV R 5/67, BFHE 92, 465, BStBl II 1968, 669; Anrufungsbeschluß des erkennenden Senats vom 28. Juni 1972 I R 206/67, BFHE 106, 261, BStBl II 1972, 803, Abschn. III 1c vorletzter Absatz).
  • BFH, 25.08.1961 - VI 202/60 U

    Geltendmachung der Sonderbetriebsausgaben im Verfahren der einheitlichen und …

    Auszug aus BFH, 29.08.1973 - I R 26/71
    Die Rechtsauffassung des FA und des FG entspricht der ständigen Rechtsprechung des BFH (vgl. Urteile vom 25. August 1961 VI 202/60 U, BFHE 73, 619, BStBl III 1961, 491; VI 273/65; vom 4. April 1968 IV R 5/67, BFHE 92, 465, BStBl II 1968, 669; Anrufungsbeschluß des erkennenden Senats vom 28. Juni 1972 I R 206/67, BFHE 106, 261, BStBl II 1972, 803, Abschn. III 1c vorletzter Absatz).
  • BFH, 22.06.2006 - IV R 31/05

    Feststellung des verrechenbaren Verlustes eines Kommanditisten als …

    Danach sollten nämlich die zwar nur einzelne Beteiligte betreffenden Besteuerungsgrundlagen, die allerdings für die Feststellung der aus einer gemeinsamen Einkunftsquelle stammenden Einkünfte wesentlich sind --wie z.B. Sonderbetriebseinnahmen und -ausgaben-- im Rahmen der gesonderten und einheitlichen Feststellung erfasst werden (BFH-Urteile vom 30. Juni 1966 VI 273/65, BFHE 86, 576, BStBl III 1966, 582, und vom 29. August 1973 I R 26/71, BFHE 110, 315, BStBl II 1974, 62; Beschluss des Großen Senats des BFH in BFHE 209, 399, BStBl II 2005, 679, unter C.3.b bb der Gründe;… Brandis in Tipke/Kruse, a.a.O., § 180 AO Tz. 64).
  • BFH, 11.09.1991 - XI R 35/90

    Sonderbetriebsausgaben (Sonderbetriebsaufwand) können nur im Rahmen des für die …

    Das Finanzgericht (FG) wies die Klage im wesentlichen unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 29. August 1973 I R 26/71 (BFHE 110, 315, BStBl II 1974, 62) ab.

    Gegenstand der einheitlichen und gesonderten Feststellung sind auch Sonderbetriebsausgaben bzw. Sonderbetriebsaufwand (ständige Rechtsprechung; vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs - RFH - vom 26. Oktober 1938 VI 652/38, RStBl 1939, 169; BFH-Urteile vom 25. August 1961 VI 202/60 U, BFHE 73, 619, BStBl III 1961, 491; vom 30. Juni 1966 VI 273/65, BFHE 86, 576, BStBl III 1966, 582; in BFHE 110, 315, BStBl II 1974, 62;… vom 24. Januar 1985 IV R 123/82, BFH/NV 1986, 15; vom 9. November 1988 I R 191/84, BFHE 155, 454, BStBl II 1989, 343;… vom 27. Oktober 1989 III R 38/88, BFH/NV 1990, 369).

  • BFH, 23.04.1991 - IX R 303/87

    Gesonderte und einheitliche Feststellung der Einkünfte einer …

    Die Rechtsauffassung des FG, die vom Kläger geltend gemachten Schuldzinsen seien nicht bei der Veranlagung zur Einkommensteuer zu berücksichtigen, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs - BFH - (vgl. Urteile vom 25. August 1961 VI 202/60 U, BFHE 73, 619, BStBl III 1961, 491; vom 29. August 1973 I R 26/71, BFHE 110, 315, BStBl II 1974, 62; Beschluß vom 5. November 1973 GrS 3/72, BFHE 112, 1, 6, BStBl II 1974, 414; Urteile vom 10. Februar 1988 VIII R 352/82, BFHE 152, 414, BStBl II 1988, 544).

    Soweit der BFH eine Einbeziehung bestimmter steuerrechtlicher Tatbestände in das Feststellungsverfahren einer Gesellschaft aus Gründen des Steuergeheimnisses (§ 30 AO 1977) abgelehnt hat (BFH-Urteil vom 30. Juni 1966 VI 237/65, BFHE 86, 576, BStBl III 1966, 582; Anrufungsbeschluß vom 28. Juni 1972 I R 206/67, BFHE 106, 261, BStBl II 1972, 803, unter Abschn. III 1. c; Beschluß in BFHE 112, 1, 6, BStBl II 1974, 414; vgl. auch Urteil in BFHE 110, 315, BStBl II 1974, 63 für Unterbeteiligungen; Urteil vom 14. September 1978 IV R 49/74, BFHE 126, 262, BStBl II 1979, 159, für den Fall des Gesellschafterwechsels), sind die Grundsätze dieser Entscheidungen auf den Streitfall nicht übertragbar.

  • BFH, 22.06.2006 - IV R 32/05

    Feststellung des verrechenbaren Verlustes eines Kommanditisten als …

    Danach sollten nämlich die zwar nur einzelne Beteiligte betreffenden Besteuerungsgrundlagen, die allerdings für die Feststellung der aus einer gemeinsamen Einkunftsquelle stammenden Einkünfte wesentlich sind --wie z.B. Sonderbetriebseinnahmen und -ausgaben-- im Rahmen der gesonderten und einheitlichen Feststellung erfasst werden (BFH-Urteile vom 30. Juni 1966 VI 273/65, BFHE 86, 576, BStBl III 1966, 582, und vom 29. August 1973 I R 26/71, BFHE 110, 315, BStBl II 1974, 62; Beschluss des Großen Senats des BFH in BFHE 209, 399, BStBl II 2005, 679, unter C.3.b bb der Gründe;… Brandis in Tipke/Kruse, a.a.O., § 180 AO Tz. 64).
  • BFH, 08.05.1985 - I R 108/81

    Revision - Revisionsbegründung - Abweichung von der Rechtsprechung des BFH - Rüge …

    Dies ist für die Geltendmachung von Sonderbetriebsausgaben (vgl. BFH-Urteil vom 29. August 1973 I R 26/71, BFHE 110, 315, BStBl II 1974, 62), für den Gewinn aus der Veräußerung eines Mitunternehmeranteils (vgl. BFH-Urteil vom 27. September 1973 IV R 212/70, BFHE 110, 453, BStBl II 1974, 121, und Beschluß vom 28. März 1974 IV B 58/73, BFHE 112, 171, BStBl II 1974, 459) und für die Erhöhung des Gewinnanteils einer Komplementär-GmbH wegen einer verdeckten Gewinnausschüttung entschieden worden (vgl. BFH-Urteil vom 12. März 1980 I R 186/76, BFHE 130, 296, BStBl II 1980, 531).
  • BFH, 27.04.1978 - IV R 187/74

    Wegfall behaupteter Ausgleichsansprüche - Kommanditgesellschaft - …

    In der Rechtsprechung ist seit langem anerkannt, daß wegen des engen wirtschaftlichen Zusammenhangs mit den gemeinsam erwirtschafteten laufenden Einkünften aus dem Gewerbebetrieb der Personengesellschaft in die einheitliche Gewinnfeststellung Sondervergütungen z. B. für die Überlassung von Wirtschaftsgütern i. S. von § 15 Nr. 2 EStG, Sonderbetriebsausgaben einzelner Gesellschafter und insbesondere auch Veräußerungsgewinne i. S. von § 16 Abs. 1 Nr. 2 EStG einzubeziehen sind, die einzelne Gesellschafter z. B. beim Ausscheiden aus der Gesellschaft oder im Zusammenhang mit der Abwicklung der Gesellschaft erzielen (z. B. BFH-Beschluß vom 28. März 1974 IV B 58/73, BFHE 112, 171, BStBl II 1974, 459; BFH-Urteile vom 27. September 1973 IV R 212/70, BFHE 110, 453, BStBl II 1974, 121; vom 29. August 1973 I R 26/71, BFHE 110, 315, BStBl II 1974, 62;… siehe auch Tipke/Kruse, a. a. O., 7. Aufl., § 215 AO Rdnr. 6 am Ende).
  • BFH, 03.12.1991 - VIII R 64/87

    Abzugsfähigkeit als Sonderbetriebsausgaben von Finanzierungskosten, die ihm beim …

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) sind Finanzierungskosten, die unmittelbar in einem Zusammenhang mit der Finanzierung einer eigenen Beteiligung an einer Personengesellschaft stehen, grundsätzlich Sonderbetriebsausgaben dieses Gesellschafters (vgl. Urteil vom 30. Juni 1966 VI 273/65, BFHE 86, 576, BStBl III 1966, 582), die im Feststellungsverfahren der Gesellschaft zu berücksichtigen sind (Urteile vom 29. August 1973 I R 26/71, BFHE 110, 315, BStBl II 1974, 62;… vom 23. April 1991 IX R 303/87, BFH/NV 1991, 653 m. w. N.).

    Hätte der Kläger im Streitfall den Beigeladenen keine Unterbeteiligung an seinem KG-Anteil eingeräumt und wären die Zinsen zur Finanzierung seines KG-Anteils auch nicht als Sonderbetriebsausgaben bei der Gewinnfeststellung der KG festgestellt worden (Grundlagenbescheid), hätten die Zinsen zweifelsfrei bei der Veranlagung des Klägers zur Einkommensteuer (Folgebescheid) nicht mehr berücksichtigt werden können (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile in BFHE 110, 315, BStBl II 1974, 62;… in BFH/NV 1990, 369;… in BFH/NV 1991, 653; in BFHE 165, 336, BStBl II 1992, 4).

  • BFH, 11.09.1991 - XI R 37/90

    Anforderungen an Feststellung der einkommensteuerpflichtigen Einkünfte mehrerer …

    Das Finanzgericht (FG) wies die Klage im wesentlichen unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 29. August 1973 I R 26/71 (BFHE 110, 315, BStBl II 1974, 62) ab.

    Gegenstand der einheitlichen und gesonderten Feststellung sind auch Sonderbetriebsausgaben bzw. Sonderbetriebsaufwand (ständige Rechtsprechung; vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs - RFH - vom 26. Oktober 1938 VI 652/38, RStBl 1939, 169; BFH-Urteile vom 25. August 1961 VI 202/60 U, BFHE 73, 619, BStBl III 1961, 491; vom 30. Juni 1966 VI 273/65, BFHE 86, 576, BStBl III 1966, 582; in BFHE 110, 315, BStBl II 1974, 62;… vom 24. Januar 1985 IV R 123/82, BFH/NV 1986, 15; vom 9. November 1988 I R 191/84, BFHE 155, 454, BStBl II 1989, 343;… vom 27. Oktober 1989 III R 38/88, BFH/NV 1990, 369).

  • BFH, 05.11.1973 - GrS 3/72

    Atypische stille Unterbeteiligung - Personengesellschaft - Anteilshöhe - …

    Das wäre nach der bisherigen Rechtsprechung des BFH, nach der Sonderbetriebsausgaben (aller Art) nur in dem Gewinnfeststellungsverfahren für die Hauptgesellschaft berücksichtigt werden können (vgl. BFH-Urteil vom 29. August 1973 I R 26/71, BFHE 110, 315, BStBl II 1974, 62), dann der Fall, wenn in dem die behauptete Mitunternehmerschaft betreffenden besonderen Gewinnfeststellungsverfahren eine Mitunternehmerschaft verneint und damit erstmalig die Möglichkeit eröffnet würde, Sonderbetriebsausgaben, die durch die Beteiligung eines Dritten an dem Anteil entstanden sind, geltend zu machen.
  • BFH, 13.07.1978 - IV R 35/77

    Jagdausübung - Forstwirtschaft - Landwirtschaft - Nutzung der Grundfläche

    Die Beschränkung der einheitlichen und gesonderten Gewinnfeststellung auf die Verluste der Jagdgemeinschaft aus den gemeinschaftlichen Jagden (Treibjagd) ist - unabhängig von der Frage, ob separate Einnahmen und Ausgaben eines Gesellschafters oder Gemeinschafters von der einheitlichen Gewinnfeststellung der Gesellschaft oder Gemeinschaft überhaupt ausgenommen werden können, was vom BFH grundsätzlich verneint wird (vgl. Urteil vom 29. August 1973 I R 26/71, BFHE 110, 315, BStBl II 1974, 62) - im Streitfall schon deshalb nicht möglich, weil sich die angeblich gemeinschaftlichen Einnahmen und Ausgaben der Jagdgemeinschaft und die Einnahmen und Ausgaben aus der persönlichen Jagdausübung eines jeden Mitgliedes der Jagdgemeinschaft tatsächlich nicht trennen lassen.
  • FG Thüringen, 01.04.1998 - I 82/98

    Zulässigkeit einer Korrektur des Feststellungsbescheides bzw. Wiedereinsetzung in …

  • FG Rheinland-Pfalz, 05.11.1999 - 3 K 1062/97

    Voraussetzungen einer Betriebsaufspaltung; Sachliche und personelle Verflechtung …

  • BFH, 16.02.1982 - VIII R 155/79
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