Rechtsprechung
| BGH, 08.12.1976 - I ZR 59/75 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Beendigung eines Vertretungsverhältnisses durch ordentliche Kündigung/ im Einvernehmen - Verletzung von vertraglichen Pflichten durch fristlose Kündigung - Beweislastverteilung bei Annahme einer hypothetischen Entwicklung - Feststellungen im Rechtssinne durch das ...
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)
Schadensersatz wegen unberechtigter fristloser Kündigung durch den U
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
HGB § 89a Abs. 2
Schadensersatzansprüche des Handelsvertreters bei Kündigung des Vertrages durch den Unternehmer
Papierfundstellen
- MDR 1977, 468
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (5)
- BGH, 22.01.1959 - III ZR 148/57
Rücktritt von Enteignungsunternehmen
Auszug aus BGH, 08.12.1976 - I ZR 59/75
Es handelt sich um die Annahme einer hypothetischen Entwicklung, für die hier die Gesichtspunkte gelten, die für die sogenannten "Anlagefälle" als maßgeblich anerkannt worden sind (vgl. BGHZ 10, 6, 10 [BGH 13.05.1953 - VI ZR 5/52]; 20, 275, 280 [BGH 19.04.1956 - III ZR 26/55]; 29, 207, 219; BGH LM Nr. 20 zu § 249 (Ba) BGB). - BGH, 07.07.1970 - VI ZR 233/69
Pflichten des Kraftfahrers auf stark vereister Straße; Überhöhte Geschwindigkeit
Auszug aus BGH, 08.12.1976 - I ZR 59/75
Der Tatrichter muß die Grundlagen, die für eine solche Entwicklung sprechen, feststellen und daraus seine Überzeugung von dem hypothetischen Ablauf bilden, wobei er auch auf die Grundsätze des § 287 ZPO zurückgreifen kann (vgl. BGH LM Nr. 20 zu § 249 (Ba) BGB; NJW 70, 1970, 1971). - BGH, 13.05.1953 - VI ZR 5/52
Anspruch auf Schadensersatz wegen der Weitergabe unrichtigen und entstellten …
Auszug aus BGH, 08.12.1976 - I ZR 59/75
Es handelt sich um die Annahme einer hypothetischen Entwicklung, für die hier die Gesichtspunkte gelten, die für die sogenannten "Anlagefälle" als maßgeblich anerkannt worden sind (vgl. BGHZ 10, 6, 10 [BGH 13.05.1953 - VI ZR 5/52]; 20, 275, 280 [BGH 19.04.1956 - III ZR 26/55]; 29, 207, 219; BGH LM Nr. 20 zu § 249 (Ba) BGB). - BGH, 19.04.1956 - III ZR 26/55
Hypothetischer Ursachenzusammenhang
Auszug aus BGH, 08.12.1976 - I ZR 59/75
Es handelt sich um die Annahme einer hypothetischen Entwicklung, für die hier die Gesichtspunkte gelten, die für die sogenannten "Anlagefälle" als maßgeblich anerkannt worden sind (vgl. BGHZ 10, 6, 10 [BGH 13.05.1953 - VI ZR 5/52]; 20, 275, 280 [BGH 19.04.1956 - III ZR 26/55]; 29, 207, 219; BGH LM Nr. 20 zu § 249 (Ba) BGB). - BGH, 10.07.1959 - VI ZR 87/58
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 08.12.1976 - I ZR 59/75
Dabei fällt die Beweislast für den Einwand, der sich auf einen solchen Geschehensablauf bezieht, der Beklagten zu; sie hat den Zustand herbeigeführt, aus dem der Kläger seine Schadensersatzansprüche herleitet; ihr ist daher auch zuzumuten, die für ihren Einwand erforderlichen Umstände zu beweisen (vgl. BGH JZ 59, 773, 774).
- BGH, 14.03.1985 - IX ZR 26/84
Haftung des Notars für unrichtige, steuerrechtlich nachteilige Beratung
Obwohl eine Abgrenzung der Vorteilsausgleichung von der Berücksichtigung hypothetischer Schadensverläufe im Einzelfall Schwierigkeiten bereitet (vgl. Rother, Haftungsbeschränkung im Schadensrecht, S. 225 f), ist der Senat der Auffassung, daß hier allein die Grundsätze über die Berücksichtigung hypothetischer Schadensverläufe (vgl. dazu BGHZ 8, 288, 296; 10, 6; 20, 275, 279 f; 29, 207, 215 f;… BGH, Urt. v. 29. Oktober 1959 - VII ZR 197/58, WM 1960, 21, 23 f; v. 13. Oktober 1966 - II ZR 173/64, LM BGB § 249 Ba Nr. 19; v. 30. September 1968 - II ZR 224/66, LM BGB § 249 Ba Nr. 20; v. 8. Dezember 1976 - I ZR 59/75, LM BGB § 249 Ba Nr. 23) anwendbar sind. - BGH, 28.11.1979 - VIII ZR 302/78
Öffentlich-rechtliche Gebrauchsbeschränkungen als Sachmangel - Anforderung an die …
So ist nicht geklärt - und von der insoweit darlegungspflichtigen (BGH Urteil vom 13. Oktober 1966 - II ZR 173/64 = NJW 1967, 551; BGH Urteil vom 8. Dezember 1976 - I ZR 59/75 = MDR 1977, 468) Beklagten auch nicht vorgetragen -, welche Anforderungen der Warenhausverordnung im einzelnen nicht erfüllt waren und aus welchen Gründen es nicht möglich gewesen sein soll, einen genehmigungsfähigen Zustand herzustellen. - BGH, 01.03.1985 - V ZR 91/83
Verpflichtung des Verkäufers zur Übergabe des Eigentums an einem Viehbestand zur …
Nur sofern die der geschädigten Person oder Sache innewohnende "Schadensanlage" auch allein zu dem Eintritt eines gleichartigen Schadens geführt hätte, entfällt nach ständiger Rechtsprechung eine Haftung des Schädigers (RGZ 129, 316, 321; BGHZ 29, 207, 215; 78, 209, 213;… BGH Urt. v. 30. September 1968, II ZR 224/66, LM Nr. 20 zu § 249 (Ba) BGB; vom 8. Dezember 1976, I ZR 59/75, LM Nr. 23 zu § 249 (Ba) BGB = MDR 1977, 468;… ebenso Erman/Sirp, BGB 7. Aufl. § 249 Rdn. 45;… Staudinger/Medicus a.a.O. § 249 Rdn. 103;… H. Lange a.a.O. S. 121 ff; jeweils m.w.N.).Für eine derartige hypothetische Entwicklung der Dinge trägt jedoch nicht der Geschädigte, sondern der Schädiger die Darlegungs- und Beweislast (BGHZ 78, 209, 214; BGH Urt. v. 8. Dezember 1976, I ZR 59/75, LM Nr. 23 zu § 249 (Ba) BGB).
Bei der zur Feststellung des Kausalzusammenhanges und des Schadensumfanges erforderlichen erneuten Verhandlung wird das Berufungsgericht, worauf die Revision mit Recht hinweist, von der Beweiserleichterung des § 287 ZPO Gebrauch machen können (…vgl. BGH Urt. v. 27. Februar 1973, VI ZR 27/72, LM Nr. 43 zu § 287 ZPO = NJW 1973, 1413 f sowie Urt. v. 8. Dezember 1976, I ZR 59/75, LM Nr. 23 zu § 249 (Ba) BGB).
- BGH, 04.10.1978 - VIII ZR 167/77
Wasserlieferungs-Vertrag - Geschäftsgrundlage eines Vertrags - Anpassung der …
Damit waren aber andererseits auch spätere Ereignisse und ihre hypothetische Einwirkung auf den Ablauf der Dinge für die Schadensersatzpflicht zu berücksichtigen (BGHZ 10, 6, 9; 29, 207, 215; BGH Urteil vom 8. Dezember 1976 - I ZR 59/75 = LM BGB § 249 [Ba] Nr. 23, jeweils m.w.Nachw.).Allerdings verkennt insoweit die Klägerin die Beweislast, als sie im Revisionsrechtszug lediglich darauf verwiesen hat, sie habe dieses Vorbringen des Beklagten bestritten; da sie sich ihrerseits auf einen hypothetischen Geschehensablauf beruft und im übrigen einen Wegfall der Geschäftsgrundlage geltend macht, trifft sie insoweit die Darlegungs- und Beweislast (vgl. BGH Urteil vom 8. Dezember 1976 - I ZR 59/75 a.a.O. m.w.Nachw.).
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