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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 14.09.2009 - I-3 U 9/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,22357
OLG Hamm, 14.09.2009 - I-3 U 9/08 (https://dejure.org/2009,22357)
OLG Hamm, Entscheidung vom 14.09.2009 - I-3 U 9/08 (https://dejure.org/2009,22357)
OLG Hamm, Entscheidung vom 14. September 2009 - I-3 U 9/08 (https://dejure.org/2009,22357)
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 16.05.2000 - VI ZR 321/98

    Haftung von Belegärzten

    Auszug aus OLG Hamm, 14.09.2009 - 3 U 9/08
    Rn. 73 a) Der erkennende Senat geht insofern von den in der arzthaftungsrechtlichen Rechtsprechung anerkannten Grundsätzen aus, wonach der Belegarzt von dem Zeitpunkt an vertraglich (§ 278 BGB) wie deliktisch (§ 831 BGB) für Fehler der geburtsbetreuenden Hebamme(n) einstehen muss, in dem die Leitung der Geburt zu seiner Vertragsaufgabe geworden ist - auch wenn die fehlerhaft handelnde Hebamme nicht bei ihm angestellt war (vgl. BGH, VersR 1995, 706 ff.; VersR 2000, 1146 ff.; OLG Karlsruhe, OLGR 2002, 99 ff; OLG Stuttgart, OLGR 2001, 254 ff.).

    Weil die Beklagten zu 1. und 2. sich in einer auch nach außen gemeinsam geführten Praxis zur Erbringung gleichartiger Leistungen auf einem bestimmten Fachgebiet (Gynäkologie und Geburtshilfe) verbunden hatten, waren beide Ärzte Partner des ambulanten Behandlungsvertrages mit der Mutter des Klägers und hafteten demnach für etwaige Versäumnisse des behandelnden Arztes in diesem Bereich gemeinschaftlich (vgl. etwa: BGH, VersR 2000, 1146 ff.;… OLG Stuttgart, aaO m.w.N.).

  • OLG Zweibrücken, 05.12.1995 - 5 U 44/94
    Auszug aus OLG Hamm, 14.09.2009 - 3 U 9/08
    Rn. 75 Dass die Mutter des Klägers sich eine Geburt unter ärztlicher Leitungsverantwortlichkeit der sie bislang ambulant betreuenden Gynäkologen wünschte, kann vorliegend auch deshalb nicht ernsthaft bezweifelt werden, weil sie sich auf die Krankenhauseinweisung des Beklagten zu 1. hin unter der Diagnosestellung " Plazentainfarkte" am vermeintlich rechnerischen Entbindungstag in der 41. SSW in diejenige Belegklinik begab, die der einweisende Behandler als Facharzt für Geburtshilfe (gemeinsam mit seinem Kollegen) ausschließlich belegärztlich betreute (vgl. dazu etwa: OLG Zweibrücken, NJWE-VHR 1996, 63 ff.).

    Eine allgemeine Subsidiarität der Feststellungsklage gegenüber der Leistungsklage kann jedenfalls in solchen Fallgestaltungen nicht angenommen werden, bei denen das begehrte Feststellungsurteil zu einer sinnvollen und sachgemäßen Erledigung der aufgetretenen Streitpunkte führt oder führen kann - etwa weil zu erwarten ist, dass der haftpflichtversicherte Beklagte sich einem Feststellungsausspruch beugen wird (vgl. z.B. OLG Zweibrücken, NJWE-VHR 1996, 63 ff. m.w.N.).

  • BGH, 20.03.2001 - VI ZR 325/99

    Feststellungsinteresse für immaterielle Zukunftsschäden

    Auszug aus OLG Hamm, 14.09.2009 - 3 U 9/08
    - Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (MDR 2001, 764, 765) darf die Möglichkeit eines weiteren Schadenseintritts als Spätfolge des Schadensereignisses - und damit ein Feststellungsinteresse - nur dann verneint werden, wenn aus Sicht des Klägers bei verständiger Würdigung der Umstände kein Grund besteht, mit dem Eintritt unvorhersehbarer Schadensfolgen wenigsten zu rechnen.
  • BGH, 14.02.1995 - VI ZR 272/93

    Verantwortlichkeit des Belegarztes für Fehler einer freiberuflich tätigen …

    Auszug aus OLG Hamm, 14.09.2009 - 3 U 9/08
    Rn. 73 a) Der erkennende Senat geht insofern von den in der arzthaftungsrechtlichen Rechtsprechung anerkannten Grundsätzen aus, wonach der Belegarzt von dem Zeitpunkt an vertraglich (§ 278 BGB) wie deliktisch (§ 831 BGB) für Fehler der geburtsbetreuenden Hebamme(n) einstehen muss, in dem die Leitung der Geburt zu seiner Vertragsaufgabe geworden ist - auch wenn die fehlerhaft handelnde Hebamme nicht bei ihm angestellt war (vgl. BGH, VersR 1995, 706 ff.; VersR 2000, 1146 ff.; OLG Karlsruhe, OLGR 2002, 99 ff; OLG Stuttgart, OLGR 2001, 254 ff.).
  • OLG Hamm, 21.05.2003 - 3 U 122/02

    Bemessung der Entschädigung und des Schmerzensgeldes bei schwersten Behinderungen …

    Auszug aus OLG Hamm, 14.09.2009 - 3 U 9/08
    Rn. 83 Der Senat (vgl. etwa : OLG Hamm, VersR 2002, 1163; 2004, 386) hat - wie auch andere Gerichte (vgl. etwa OLG Köln, VersR 2007, 219; OLG Stuttgart, VersR 2009, 80 und Nachweise bei Strücker-Pitz, VersR 2007, 1466, 1467) - in der jüngeren Vergangenheit für Beeinträchtigungen eines derartigen Ausmaßes angesichts des hohen Wertes, den die Art. 1 und 2 GG der Menschenwürde beimessen, ein Schmerzensgeld i.H.v. 500.000 EUR zuerkannt.
  • OLG Stuttgart, 09.09.2008 - 1 U 152/07

    Krankenhaushaftung: Schadensersatz- und Schmerzensgeldanspruch wegen schwerster …

    Auszug aus OLG Hamm, 14.09.2009 - 3 U 9/08
    Rn. 83 Der Senat (vgl. etwa : OLG Hamm, VersR 2002, 1163; 2004, 386) hat - wie auch andere Gerichte (vgl. etwa OLG Köln, VersR 2007, 219; OLG Stuttgart, VersR 2009, 80 und Nachweise bei Strücker-Pitz, VersR 2007, 1466, 1467) - in der jüngeren Vergangenheit für Beeinträchtigungen eines derartigen Ausmaßes angesichts des hohen Wertes, den die Art. 1 und 2 GG der Menschenwürde beimessen, ein Schmerzensgeld i.H.v. 500.000 EUR zuerkannt.
  • OLG Hamm, 16.01.2002 - 3 U 156/00

    Schmerzensgeld bei Schwerstbehinderung

    Auszug aus OLG Hamm, 14.09.2009 - 3 U 9/08
    Rn. 83 Der Senat (vgl. etwa : OLG Hamm, VersR 2002, 1163; 2004, 386) hat - wie auch andere Gerichte (vgl. etwa OLG Köln, VersR 2007, 219; OLG Stuttgart, VersR 2009, 80 und Nachweise bei Strücker-Pitz, VersR 2007, 1466, 1467) - in der jüngeren Vergangenheit für Beeinträchtigungen eines derartigen Ausmaßes angesichts des hohen Wertes, den die Art. 1 und 2 GG der Menschenwürde beimessen, ein Schmerzensgeld i.H.v. 500.000 EUR zuerkannt.
  • OLG Köln, 20.12.2006 - 5 U 130/01

    Erforderlichkeit und Angemessenheit eines Schmerzensgeldes

    Auszug aus OLG Hamm, 14.09.2009 - 3 U 9/08
    Rn. 83 Der Senat (vgl. etwa : OLG Hamm, VersR 2002, 1163; 2004, 386) hat - wie auch andere Gerichte (vgl. etwa OLG Köln, VersR 2007, 219; OLG Stuttgart, VersR 2009, 80 und Nachweise bei Strücker-Pitz, VersR 2007, 1466, 1467) - in der jüngeren Vergangenheit für Beeinträchtigungen eines derartigen Ausmaßes angesichts des hohen Wertes, den die Art. 1 und 2 GG der Menschenwürde beimessen, ein Schmerzensgeld i.H.v. 500.000 EUR zuerkannt.
  • OLG Stuttgart, 19.09.2000 - 14 U 65/99

    Geburtsleitung durch Belegarzt - Weiterleitung durch vertretenden Arzt - …

    Auszug aus OLG Hamm, 14.09.2009 - 3 U 9/08
    Rn. 73 a) Der erkennende Senat geht insofern von den in der arzthaftungsrechtlichen Rechtsprechung anerkannten Grundsätzen aus, wonach der Belegarzt von dem Zeitpunkt an vertraglich (§ 278 BGB) wie deliktisch (§ 831 BGB) für Fehler der geburtsbetreuenden Hebamme(n) einstehen muss, in dem die Leitung der Geburt zu seiner Vertragsaufgabe geworden ist - auch wenn die fehlerhaft handelnde Hebamme nicht bei ihm angestellt war (vgl. BGH, VersR 1995, 706 ff.; VersR 2000, 1146 ff.; OLG Karlsruhe, OLGR 2002, 99 ff; OLG Stuttgart, OLGR 2001, 254 ff.).
  • OLG Karlsruhe, 16.05.2001 - 7 U 46/99

    Haftung des Krankenhausträgers - Personalleistungen des Belegarztes - Hebamme als …

    Auszug aus OLG Hamm, 14.09.2009 - 3 U 9/08
    Rn. 73 a) Der erkennende Senat geht insofern von den in der arzthaftungsrechtlichen Rechtsprechung anerkannten Grundsätzen aus, wonach der Belegarzt von dem Zeitpunkt an vertraglich (§ 278 BGB) wie deliktisch (§ 831 BGB) für Fehler der geburtsbetreuenden Hebamme(n) einstehen muss, in dem die Leitung der Geburt zu seiner Vertragsaufgabe geworden ist - auch wenn die fehlerhaft handelnde Hebamme nicht bei ihm angestellt war (vgl. BGH, VersR 1995, 706 ff.; VersR 2000, 1146 ff.; OLG Karlsruhe, OLGR 2002, 99 ff; OLG Stuttgart, OLGR 2001, 254 ff.).
  • OLG Oldenburg, 16.01.1996 - 5 U 17/95

    Anspruch auf Schmerzensgeld auf Grund fehlender persönlicher Überwachung des …

  • OLG Koblenz, 16.12.2020 - 5 U 836/18

    Schmerzensgeldbemessung bei einem Geburtsschaden mit lebenslangen Dauerschäden

    Hierdurch wird deutlich, dass das nach den oben dargestellten Grundsätzen maßgebliche Gesamtbild der Erkrankung der Klägerin trotz seiner Schwere bezüglich des Maßes der Lebensbeeinträchtigung hinter den Fallgestaltungen zurückbleibt, die Gegenstand der von der Klägerin genannten und anderen Referenzentscheidungen waren und bei denen - teils indexiert - ein höheres Schmerzensgeld als 500.000,00 EUR zugesprochen worden ist (so etwa OLG Zweibrücken, Urteil vom 22. April 2008 - 5 U 6/07 -, juris; KG Berlin, Urteil vom 16. Februar 2012 - 20 U 157/10 -, juris; OLG Hamm, Urteil vom 16. Januar 2002 - 3 U 156/00 -, juris; OLG Köln, Urteil vom 20. Dezember 2006 - 5 U 130/01 -, juris; OLG Hamm, Urteil vom 14. September 2009 - I-3 U 9/08 -, juris).
  • LG Detmold, 18.04.2012 - 10 S 169/11

    Feststellungsinteresse bei fehlender Erwartung des Eintritts zukünftiger Schäden …

    Die Kammer verkennt nicht, dass bei der Prüfung dieser Frage ein besonders hoher Maßstab anzulegen ist und das diesbezügliche Feststellungsinteresse nur dann verneint werden kann, wenn der Eintritt zukünftiger Schäden bei verständiger Würdigung der Umstände unter keinem denkbaren Gesichtspunkt zu erwarten ist (…BGH, Urt. v. 20.03.2011, VI ZR 325/99, NJW 2001, S. 3414, 3415; OLG Hamm, Urt. v. 14.09.2009, 3 U 9/08, BeckRS 2010, 03280).

    Rn. 26 Die Kammer verkennt nicht, dass bei der Prüfung dieser Frage ein besonders hoher Maßstab anzulegen ist und das diesbezügliche Feststellungsinteresse nur dann verneint werden kann, wenn der Eintritt zukünftiger Schäden bei verständiger Würdigung der Umstände unter keinem denkbaren Gesichtspunkt zu erwarten ist (…BGH, Urt. v. 20.03.2011, VI ZR 325/99, NJW 2001, S. 3414, 3415; OLG Hamm, Urt. v. 14.09.2009, 3 U 9/08, BeckRS 2010, 03280).

  • OLG Dresden, 22.05.2018 - 4 U 1231/17

    Umfang der Ersatzfähigkeit des entgangenen Gewinns eines selbstständigen …

    Umgekehrt bedeutet dies aber, dass dem Kläger ein Feststellungsanspruch für nicht vorhersehbare immaterielle Schäden nicht versagt werden darf (vgl. BGH U.v.7.7.1970, VI ZR 233/69; OLG Hamm, U.v.14.9.2009, I-3 U 9/08).
  • OLG Bamberg, 24.04.2023 - 4 U 16/20

    Arzthaftung wegen eines Geburtsschadens, unzureichende Überwachung der Herztöne …

    Rn. 89 aa) Allerdings bleibt das maßgebliche Gesamtbild der Erkrankung der Klägerin trotz seiner Schwere bezüglich des Maßes der Lebensbeeinträchtigung hinter den Fallgestaltungen zurück, die Gegenstand der von der Klägerin genannten und anderen Referenzentscheidungen waren und bei denen - teils indexiert - ein höheres Schmerzensgeld als 500.000,00 EUR zugesprochen worden ist (so etwa OLG Hamm, Urteil vom 14. September 2009 - I-3 U 9/08 -, juris; OLG Zweibrücken, Urteil vom 22.4. 2008 - 5 U 6/07, NJOZ 2009, 3241).
  • OLG Hamm, 25.11.2009 - 3 U 192/08

    Haftung von Arzt und Hebamme für Behandlungsfehler bei einer Geburt

    Auch der erkennende Senat geht davon aus, dass es zum Pflichtenkreis einer Hebamme unter der (ärztlich geleiteten) Geburt gehört, CTG-Auffälligkeiten, die auf ein Unwohlsein des Kindes deuten können, zu erkennen, und dass es die Pflicht einer Hebamme zur sorgfältigen Berufsausübung (vgl. § 2 HebO NW) verletzt, wenn sie trotz auffälliger kindlicher Herztonfrequenzen in der laufenden CTG-Aufzeichnung den in Rufbereitschaft befindlichen diensthabenden gynäkologischen Belegarzt zur weiteren Beurteilung der möglichen fetalen Gefährdungslage nicht rechtzeitig und mit der gebotenen Dringlichkeit hinzuzieht (vgl. zuletzt: Senatsurteil vom 14.09.2009 - 3 U 9/08).- Dem entspricht die Aussage des Beklagten zu 2. bei seiner Anhörung durch den Senat, wonach die in der Klinik der Beklagten zu 1. angestellten Hebammen kraft ihrer Ausbildung ein CTG "selbst hätten auswerten können" und "bei Auffälligkeiten im CTG-Verlauf die Ärzte hätten informieren müssen".
  • LG Detmold, 14.10.2016 - 1 O 245/14

    Schadensersatz - Schmerzensgeld - Notarzteinsatz - Behandlungsfehler

    Dass aufgrund des Zeitablaufs mittlerweile eine weitergehende Konkretisierung des Zahlungsanspruchs möglich wäre, steht dem nicht entgegen (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 14.09.2009 - 3 U 9/08, zitiert bei juris Rn. 86).
  • OLG Hamm, 17.01.2011 - 3 U 112/10

    Zurückweisung der Berufung gegen die Abweisung der Klage wegen postnataler …

    Der vom Senat am 14.09.2009 entschiedene Fall (Senat, 3 U 9/08) betraf die Kompetenzüberschreitung von Hebammen im Verhältnis zum Belegarzt, ohne dass den dort handelnden Hebammen zuvor genügend klare Anweisungen zum Umgang mit geburtshilflichen Problemsituationen an die Hand gegeben worden waren.
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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 11.11.2009 - 3 U 9/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,27635
OLG Hamm, 11.11.2009 - 3 U 9/08 (https://dejure.org/2009,27635)
OLG Hamm, Entscheidung vom 11.11.2009 - 3 U 9/08 (https://dejure.org/2009,27635)
OLG Hamm, Entscheidung vom 11. November 2009 - 3 U 9/08 (https://dejure.org/2009,27635)
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   LSG Niedersachsen-Bremen, 28.09.2011 - L 3 U 9/08   

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https://dejure.org/2011,122588
LSG Niedersachsen-Bremen, 28.09.2011 - L 3 U 9/08 (https://dejure.org/2011,122588)
LSG Niedersachsen-Bremen, Entscheidung vom 28.09.2011 - L 3 U 9/08 (https://dejure.org/2011,122588)
LSG Niedersachsen-Bremen, Entscheidung vom 28. September 2011 - L 3 U 9/08 (https://dejure.org/2011,122588)
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (3)

  • BSG, 05.02.2008 - B 2 U 8/07 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Gutachten - Beweis - Beweisverwertungsverbot - …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 28.09.2011 - L 3 U 9/08
    Zwar steht dem Kläger nach § 200 Abs. 2 SGB VII im Verwaltungsverfahren ein Auswahlrecht zwischen drei von der Beklagten zu benennenden Gutachtern zu (vgl hierzu grundlegend BSGE 100, 25 = SozR 4-2700 § 200 Nr. 1).
  • BSG, 22.03.1983 - 2 RU 37/82

    Gesetzliche Unfallversicherung - Feststellung einer MdE - Rentengewährung

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 28.09.2011 - L 3 U 9/08
    Diese können den jeweiligen Träger - wie hier die Vorinstanz - zur Gewährung einer vorläufigen Entschädigung aber nur während der ersten 3 Jahre nach Eintritt des Versicherungsfalls verurteilen (so ausdrücklich BSGE 55, 32 = SozR 2200 § 581 Nr. 17).
  • BSG, 23.04.1987 - 2 RU 42/86

    Minderung der Erwerbsfähigkeit durch einen Arbeitsunfall verursachte …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 28.09.2011 - L 3 U 9/08
    Zu beachten sind dabei die vom versicherungsrechtlichen und -medizinischen Schrifttum herausgearbeiteten allgemeinen Erfahrungssätze, die die Grundlage für eine gleichmäßige Beurteilung der MdE in zahlreichen Parallelfällen der täglichen Praxis bilden (vgl hierzu Bundessozialgericht (BSG), Urteil vom 23. April 1987 - 2 RU 42/86 - juris) und in denen die mit den Funktionsbeeinträchtigungen üblicherweise einhergehenden Schmerzen bereits berücksichtigt sind (Schönberger/Mehrtens/Valentin, Arbeitsunfall und Berufskrankheit, 8. Aufl 2009, S 221).
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