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Rechtsprechung
   BVerwG, 24.09.1959 - II C 298.57   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,283
BVerwG, 24.09.1959 - II C 298.57 (https://dejure.org/1959,283)
BVerwG, Entscheidung vom 24.09.1959 - II C 298.57 (https://dejure.org/1959,283)
BVerwG, Entscheidung vom 24. September 1959 - II C 298.57 (https://dejure.org/1959,283)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    G 131 § 62 Abs. 3

Papierfundstellen

  • BVerwGE 9, 153
  • MDR 1960, 159
  • DVBl 1960, 296
  • DÖV 1959, 955
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BVerwG, 31.07.1961 - II B 11.60

    Vorrang des öffentlichen Interesses an der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung vor dem …

    Die Frage, ob der Anwendung des § 7 G 131 auf den Kläger durch den angefochtenen Bescheid vom 21. Januar 1956 der Umstand entgegenstand, daß der Beklagte zuvor durch Aktenvermerk vom 31. August 1953 den Rechtsstand des Klägers als denjenigen eines Steuersekretärs im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit "nach den §§ 7, 8, 19 und 31 G 131" anerkannt und den Kläger zur entsprechenden Dienstleistung einberufen hatte, hat das Berufungsgericht im Einklang mit der zur Rücknahme begünstigender Verwaltungsakte entwickelten Rechtsprechung (BVerwGE 1, 99 [BVerwG 31.03.1954 - II C 66/53]; 1, 247 [BVerwG 30.11.1954 - I C 148/53]; 4, 233 [BVerwG 16.01.1957 - VI C 182/56]; 6, 1 [BVerwG 28.06.1957 - IV C 235/56]; 6, 119 [BVerwG 16.01.1958 - III C 200/56]; 8, 296 [BVerwG 14.05.1959 - VIII C 20/59]; 9, 155 [BVerwG 24.09.1959 - II C 298/57]; 10, 12 [BVerwG 24.09.1959 - II C 169/58]; 11, 136 [BVerwG 28.09.1960 - V CB 209/59]; 11, 283) [BVerwG 07.12.1960 - IV C 97/59]deshalb verneint, weil hier, sofern - was das Berufungsgericht gleichfalls verneint hat - jenen Vorgängen überhaupt die Bedeutung einer ausdrücklichen Nichtanwendung des § 7 G 131 beizumessen sei, das öffentliche Interesse an der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung das schutzwürdige Vertrauen des Begünstigten auf die Beständigkeit behördlicher Entscheidungen überwiege.

    Die Rechtsfragen, unter welchen Voraussetzungen der Tatbestand dieser Vorschrift erfüllt ist, sind durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt (BVerwGE 2, 10; 3, 110 [BVerwG 26.01.1956 - III C 33/55]; 4, 103 [BVerwG 12.10.1956 - II C 211/54]; 5, 275 [BVerwG 22.10.1957 - VI C 35/56]; 8, 296 [BVerwG 14.05.1959 - VIII C 20/59]; 8, 305 [BVerwG 20.05.1959 - VI C 188/56]; 9, 39 [BVerwG 24.06.1959 - VI C 382/56]; 9, 155 [BVerwG 24.09.1959 - II C 298/57]; 10, 158) [BVerwG 10.02.1960 - VI C 238/56].

  • BVerwG, 04.12.1959 - VI C 455.56

    Anwendung von § 9 Gesetz zu Art. 131 GG (G 131) auf unter die Vorschrift des § 62 …

    Bei dieser Gruppe würde die Annahme, daß eine Statusumwandlung unter besonderen Umständen keinen Amtsverlust bedeutet, in Widerspruch stehen zu der vom Gesetz vorgeschriebenen Folge, daß sie so zu behandeln sind, als ob sie aus ihrem Dienst nicht ausgeschieden wären, d.h. ihren Beamtenstatus auch in der Zwischenzeit behalten hätten (Beschluß vom 13. Februar 1958 - BVerwG VI B 197.57; Urteil vom 24. September 1959 - BVerwG II C 298.57 -).
  • BVerwG, 29.04.1997 - 2 B 53.97

    Voraussetzungen für die Annahme eines "Dienstunfalls" eines Berufssoldaten mit …

    Im Hinblick auf die Beamtenversorgung hat er im Urteil vom 24. September 1959 - BVerwG 2 C 298.57 - (BVerwGE 9, 153 ) ausgesprochen, daß ein Dienstunfall im beamtenrechtlichen Sinne die Beziehung zu einem - bereits bestehenden - Beamtenverhältnis voraussetzt und ein in einem vorangehenden Arbeitsverhältnis bei dem späteren Dienstherrn erlittener Arbeitsunfall nicht genügt.
  • BVerwG, 26.06.1975 - II C 48.73

    Versorgungsansprüche eines Beamten - Beförderung eines Beamten

    Übrigens bestimmt § 62 Abs. 3 G 131, daß Personen, die weder der NSDAP noch ihren Gliederungen angehört haben und durch rechtskräftigen Kategorisierungs-(Entnazifizierungs-, Spruchkammer-)Bescheid als nicht betroffen erklärt worden sind, vom Inkrafttreten des Gesetzes zu Art. 131 GG an "so behandelt" werden, "wie wenn sie aus ihrem Dienst nicht ausgeschieden wären"; und selbst zu dieser Fiktion hat das Bundesverwaltungsgericht durch seine Rechtsprechung (Urteil vom 20. Mai 1963 - BVerwG VI C 112.60 -) klargestellt, sie versage dann, wenn ein wirklich (tatsächlich) geleisteter Beamtendienst Voraussetzung der anzuwendenden Vorschrift ihrer Natur nach ist, "also z.B. für das Vorliegen der 'Bewährung' (Beschluß vom 13. Februar 1958 - BVerwG VI B 197.57 - [Buchholz BVerwG 234, § 63 G 131 Nr. 27] oder eines 'Dienstunfalles' [BVerwGE 9, 153])".
  • BVerwG, 26.06.1975 - II C 52.72

    Gewährung eines Erhöhungszuschlages auf ein Ruhegehalt - Besoldungsansprüche …

    Übrigens bestimmt § 62 Abs. 3 G 131, daß Personen, die weder der NSDAP noch ihren Gliederungen angehört haben und durch rechtskräftigen Kategorisierungs-(Entnazifizierungs-, Spruchkammer-)Bescheid als nicht betroffen erklärt worden sind, vom Inkrafttreten des Gesetzes zu Art. 131 GG an "so behandelt" werden, "wie wenn sie aus ihrem Dienst nicht ausgeschieden wären"; und selbst zu dieser Fiktion hat das Bundesverwaltungsgericht durch seine Rechtsprechung (Urteil vom 20. Mai 1963 - BVerwG VI C 112.60 -)klargestellt, sie versage dann, wenn ein wirklich (tatsächlich) geleisteter Beamtendienst Voraussetzung der anzuwendenden Vorschrift ihrer Natur nach ist, "also z.B. für das Vorliegen der 'Bewährung' (Beschluß vom 13. Februar 1958 - BVerwG VI B 197.57 -, Buchholz BVerwG 234, § 63 G 131 Nr. 27) oder eines 'Dienstunfalles' (BVerwGE 9, 153)".
  • BVerwG, 08.07.1970 - VI C 33.68

    Von der Einteilung in eine bestimmte Versehrtenstube abhängige Verwendbarkeit …

    (…Ein weiteres Beispiel für die Grenzen der von ihm an sich bejahten Statusrückwirkung führt Einerm, a.a.O. S. 49, an.) Zu einer dem vorliegenden Fall insoweit vergleichbaren Rechts- und Sachlage, ausgelöst durch die Fiktion des § 62 Abs. 3 G 131, hat sich das Bundesverwaltungsgericht bereits in dem hier vertretenen Sinne geäußert, nämlich in BVerwGE 9, 153 (155) [BVerwG 24.09.1959 - II C 298/57]; dort heißt es:.
  • BVerwG, 27.06.1962 - VI C 19.61

    Versorgung der ehemaligen Soldaten - Anwendung der Maxime des Vertrauensschutzes …

    Ob diese Unterscheidung überhaupt auf die Rücknahme einer den Rechtsstand auf Grund des Gesetzes zu Art. 131 GG gestaltenden oder feststellenden Entscheidung der obersten Dienstbehörde paßt oder ob eine solche Entscheidung nicht nur einheitlich getroffen werden kann - wovon die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts bisher offensichtlich ausgegangen ist (vgl. BVerwGE 8, 296; 9, 155 [BVerwG 24.09.1959 - II C 298/57]und Urteil vom 23. Januar 1958 - BVerwG II C 300.57 -) -, bedarf keiner erneuten Entscheidung.
  • OLG Brandenburg, 30.03.2020 - 53 Ss 37/20

    Notwendigkeit der Mitwirkung eines Verteidigers bei drohendem Bewährungswiderruf

    Nach der Berufungseinlegung ist innerhalb der Revisionsbegründungsfrist (§ 345 Abs. 1 StPO) der Übergang zur Revision zulässig (vgl. BGHSt 40, 395, 398 m.w.N.), wobei der Übergang klar und eindeutig gegenüber dem Amtsgericht erklärt werden muss (vgl. OLG Celle MDR 1960, 159).
  • BVerwG, 14.04.1961 - II CB 186.58

    Rechtsmittel

    Die bei der Auslegung und Anwendung des § 7 G 131 sich ergebenden Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung sind durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts bereits erschöpfend geklärt (vgl. BVerwGE 2, 10; 3, 110 [BVerwG 26.01.1956 - III C 33/55]; 4, 103 [BVerwG 12.10.1956 - II C 211/54]; 5, 275 [BVerwG 22.10.1957 - VI C 35/56]; 8, 296 [BVerwG 14.05.1959 - VIII C 20/59]; 8, 305 [BVerwG 20.05.1959 - VI C 188/56]; vgl. auch BVerwGE 9, 39; 9, 155 [BVerwG 24.09.1959 - II C 298/57]; 10, 158) [BVerwG 10.02.1960 - VI C 238/56].
  • BVerwG, 04.09.1970 - VIII B 219.67

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Bewilligung eines …

    Daß der Grundsatz von Treu und Glauben auch im Bereich des Verwaltungsrechts gilt, hat das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung für die verschiedensten Sachgebiete des Verwaltungsrechts in zahlreichen Entscheidungen ausgesprochen (vgl. u.a. BVerwGE 8, 261, 296 [BVerwG 24.04.1959 - VI C 91/57]; 9, 155 [BVerwG 24.09.1959 - II C 298/57]; 10, 158 [BVerwG 10.02.1960 - VI C 238/56]; 11, 136, 283; 13, 28, 107, 253; 14, 175 [BVerwG 23.05.1962 - V C 62/61]; 15, 15 [BVerwG 30.08.1962 - II C 16/60]; 16, 198 [BVerwG 02.07.1963 - II C 157/60]; 17, 104, 335, 339 [BVerwG 29.10.1963 - VI C 78/63]; 19, 19, 188, 275; 20, 292 [BVerwG 25.02.1965 - VIII C 80/63]; 21, 119, 325; 24, 92, 140, 154; 25, 291, 299 [BVerwG 24.11.1966 - II C 119/64]; 30, 46, 296usw.) und bedarf deshalb keiner höchstrichterlichen Klärung mehr.
  • BVerwG, 09.11.1961 - II C 146.59

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 07.07.1960 - II C 235.57

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 18.03.1961 - VI B 46.59

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 24.02.1977 - 2 C 21.75

    Versagung der Zahlung von Prozesskostenhilfe (Armenrecht) - Anspruch auf …

  • BVerwG, 13.07.1960 - II B 8.60

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 22.01.1960 - VI C 439.56

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 20.05.1963 - VI C 112.60

    Begriff des Schwerbeschädigten - Schwerbeschädigteneigenschaft eines unbelasteten …

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