Rechtsprechung
| BVerwG, 10.09.1959 - II C 341.57 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 09.07.1957 - V A 76/56
- BVerwG, 10.09.1959 - II C 341.57
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (10)
- BVerwG, 09.11.1956 - II C 175.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.09.1959 - II C 341.57
Soweit die Aufklärungsrügen sich hingegen auf den von dem Berufungsgericht festgestellten Sachverhalt beziehen, entbehren sie der in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 57 Abs. 2 Satz 2 BVerwGG geforderten Mindestvoraussetzungen (BVerwGE 5, 12 [13], 6, 69 [70]). - BVerwG, 24.05.1957 - VI C 395.56
Auszug aus BVerwG, 10.09.1959 - II C 341.57
Bei der Anwendung des die Rechtsstellung des Klägers regelnden § 64 Abs. 1 G 131 i.d.F. des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse der unter Art. 131 des Grundgesetzes fallenden Personen vom 11. September 1957 (BGBl. I S. 1288) - Zweites Änderungsgesetz - unterstellt der erkennende Senat die vom VI. Senat des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 5, 86 [91]) zur früheren Fassung dieser Vorschrift vertretene Rechtsansicht, daß § 64 G 131 die Anwendung der in § 29 G 131 bezeichneten Nomen des Bundesbeamtengesetzes weder ausschließe noch einschränke, ohne weitere Prüfung zugunsten des Klägers als richtig. - BVerwG, 08.11.1954 - Gr. Sen. 1.54
Begriff des bestimmten Antrags im Sinne des § 57 Abs. 2 S. 1 …
Auszug aus BVerwG, 10.09.1959 - II C 341.57
Die Revisionsschrift genügt mithin der Formvorschrift des § 57 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 23. September 1952 (BGBl. I S. 625) - BVerwGG - über den "bestimmten Antrag" (BVerwGE 1, 222 [225]).
- BVerwG, 26.05.1955 - III C 83.54
Auszug aus BVerwG, 10.09.1959 - II C 341.57
Die insoweit von der Revision erhobenen Aufklärungsrügen erweisen sich mithin auch deshalb als unbegründet, weil die Verwaltungsgerichte zur Aufklärung des Sachverhalts von Amts wegen nur in dem für die sachlich-rechtliche Entscheidung erforderlichen Umfang verpflichtet sind (BVerwGE 2, 135 [136]; 8, 20 [26]). - BVerwG, 16.12.1954 - III C 7.54
Auszug aus BVerwG, 10.09.1959 - II C 341.57
Nach dieser Rechtsprechung hätte der Kläger nicht nur die noch aufzuklärenden Tatsachen und die sich dafür anbietenden Beweismittel angeben, sondern auch dartun müssen, daß das angefochtene Urteil auf der mangelhaften Aufklärung "beruht" (§ 56 Abs. 1 Satz 2 BVerwGG; BVerwGE 1, 281), daß also das Berufungsgericht bei Aufklärung dieser Tatsachen zu einer dem Kläger günstigeren Sachentscheidung gelangt wäre oder hätte gelangen können. - BVerwG, 11.09.1958 - II C 289.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.09.1959 - II C 341.57
Die insoweit von der Revision erhobenen Aufklärungsrügen erweisen sich mithin auch deshalb als unbegründet, weil die Verwaltungsgerichte zur Aufklärung des Sachverhalts von Amts wegen nur in dem für die sachlich-rechtliche Entscheidung erforderlichen Umfang verpflichtet sind (BVerwGE 2, 135 [136]; 8, 20 [26]). - BVerwG, 08.09.1958 - II B 68.57
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision
Auszug aus BVerwG, 10.09.1959 - II C 341.57
Als Offizier z.V. war er am 8. Mai 1945 nicht Berufssoldat im Sinne der §§ 1 Abs. 1 Nr. 3 und 53 G 131, sondern - wie das Berufungsgericht zutreffend entschieden hat - Wehrpflichtiger des Beurlaubtenstandes (BVerwG, Beschlüsse vom 29. Oktober 1957 - BVerwG VI B 41.56 -, vom 24. März 1958 - BVerwG VI B 153.56 - undvom 8. September 1958 - BVerwG II B 68.57 -). - BVerwG, 16.12.1955 - II C 287.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.09.1959 - II C 341.57
Hiernach sind die hauptberuflichen Bediensteten des NSFK, selbst wenn die Darstellung des Klägers richtig wäre, daß sie beamtengleich besoldet und versorgt worden seien, nicht als Beamte anzusehen, sondern allenfalls den Dienstordnungsangestellten der Sozialversicherungsträger vergleichbar, deren Dienstverhältnis nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nicht dem öffentlichen Recht, sondern dem Zivilrecht (Arbeitsrecht) zuzurechnen ist (BVerwG, Urteil vom 16. Dezember 1955 - BVerwG II C 287.54 - [NJW 1956 S. 562 (LS); DVBl. 1956 S. 267]). - BVerwG, 24.03.1958 - VI B 153.56
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Auszug aus BVerwG, 10.09.1959 - II C 341.57
Als Offizier z.V. war er am 8. Mai 1945 nicht Berufssoldat im Sinne der §§ 1 Abs. 1 Nr. 3 und 53 G 131, sondern - wie das Berufungsgericht zutreffend entschieden hat - Wehrpflichtiger des Beurlaubtenstandes (BVerwG, Beschlüsse vom 29. Oktober 1957 - BVerwG VI B 41.56 -, vom 24. März 1958 - BVerwG VI B 153.56 - undvom 8. September 1958 - BVerwG II B 68.57 -). - BVerwG, 29.10.1957 - VI B 41.56
Auszug aus BVerwG, 10.09.1959 - II C 341.57
Als Offizier z.V. war er am 8. Mai 1945 nicht Berufssoldat im Sinne der §§ 1 Abs. 1 Nr. 3 und 53 G 131, sondern - wie das Berufungsgericht zutreffend entschieden hat - Wehrpflichtiger des Beurlaubtenstandes (BVerwG, Beschlüsse vom 29. Oktober 1957 - BVerwG VI B 41.56 -, vom 24. März 1958 - BVerwG VI B 153.56 - undvom 8. September 1958 - BVerwG II B 68.57 -).
- BVerwG, 08.04.1976 - II C 26.72
Begriff des nicht berufsmäßigen Wehrdienstes - Gewährung von Versorgungsbezügen - …
Die in ähnlichen Fällen vom Berufungsgericht bisher vertretene gegenteilige Auffassung, die vom Bundesverwaltungsgericht geteilt werde (Urteil vom 10. September 1959 - BVerwG II C 341.57 -), werde nicht aufrechterhalten.Dies ist vom VI. Senat des Bundesverwaltungsgerichts schon in den Gründen des Urteils vom 3. Dezember 1969 - BVerwG VI C 81.65 - (mit Hinweis auf das Urteil des erkennenden Senats vom 26. November 1964 - BVerwG II C 92.62 - [Buchholz 232 § 113 BBG Nr. 3] und dessen weiteres vom Berufungsgericht angeführtes Urteil vom 10. September 1959 - BVerwG II C 341.57 - [RiA 1960, 207]) klargestellt worden.
Das Oberverwaltungsgericht hat deshalb daraus zu Recht unter Berufung auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. September 1959 - BVerwG II C 341.57 - (RiA 1960, 207) die rechtliche Schlußfolgerung gezogen, daß die Teilnahme des Klägers an einem Kursus an dieser Schule kein 'nichtberufsmäßiger Wehrdienst' im Sinne des § 114 Nr. 1 BBG war.
- BVerwG, 03.12.1969 - VI C 81.65
Entlassung eines Beamten mangels seiner Wiederverwendung und Erfüllung der …
Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. September 1959 - BVerwG II C 341.57 -, auf das das Berufungsurteil Bezug nehme, sei nicht einschlägig.Nicht entscheidend ist dagegen die Art der Tätigkeit, (vgl. auch dazu das Urteil vom 26. November 1964), auch wenn es sich dabei um (getarnten) "Wehrdienst" gehandelt hat (vgl. dazu Urteil vom 10. September 1959 - BVerwG II C 341.57 - [RiA 1960, 207]).
Das Oberverwaltungsgericht hat deshalb daraus zu Recht unter Berufung auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. September 1959 - BVerwG II C 341.57 - (RiA 1960, 207) die rechtliche Schlußfolgerung gezogen, daß die Teilnahme des Klägers an einem Kursus an dieser Schule kein "nichtberufsmäßiger Wehrdienst" im Sinne des § 114 Nr. 1 BBG war.
- BVerwG, 15.12.1981 - 6 C 31.77
Ruhegehaltsfähigkeit von Dienstzeiten - Militärverwaltungsbeamter - …
Nicht entscheidend ist dagegen die Art der Tätigkeit (vgl. auch dazu das Urteil vom 26. November 1964), auch wenn es sich dabei um (getarnten) 'Wehrdienst' gehandelt hat (vgl. dazu Urteil vom 10. September 1959 - BVerwG II C 341.57 - [RiA 1960, 207]).
- BVerwG, 10.02.1978 - 6 B 3.78
Im militärischen Einsatz der Waffen-SS verbrachte Zeit eines berufsmäßigen …
Nicht entscheidend ist dagegen die Art der Tätigkeit (vgl. auch dazu das Urteil vom 26. November 1964), auch wenn es sich dabei um (getarnten) 'Wehrdienst' gehandelt hat (vgl. dazu Urteil vom 10. September 1959 - BVerwG II C 341.57 - [RiA 1960, 207]). - BVerwG, 24.03.1976 - VI C 27.72
Bestehen eines Wehrdienstverhältnisses - Wehrdienst auf Grund einer …
Da zum Wehrdienst im Sinne des § 114 BBG nur der Dienst aufgrund der Wehrgesetze gehört, ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts die Art des Dienstes für die Zuordnung zum Begriff des nichtberufsmäßigen Wehrdienstes nicht maßgebend, auch wenn er im Kriege oder ähnlich wie Wehrdienst oder unter gleichen Verhältnissen wie dieser ausgeübt wurde und es sich dabei um (getarnten) "Wehrdienst" oder "Waffendienst" handelte (Urteile vom 10. September 1959 - BVerwG II C 341.57 - [RiA 1960, 207], vom 26. November 1964 - BVerwG II C 92.62 - [a.a.O.], vom 3. Dezember 1969 - BVerwG VI C 81.65 - und BVerwGE 38, 255 [258]). - BVerwG, 15.07.1982 - 2 B 6.81
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Art eines …
"Da zum Wehrdienst im Sinne des § 114 BBG nur der Dienst aufgrund der Wehrgesetze gehört, ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts die Art des Dienstes für die Zuordnung zum Begriff des nichtberufsmäßigen Wehrdienstes nicht maßgebend, auch wenn er im Kriege oder ähnlich wie Wehrdienst oder unter gleichen Verhältnissen wie dieser ausgeübt wurde und es sich dabei um (getarnten) 'Wehrdienst' oder 'Waffendienst' handelte (Urteile vom 10. September 1959 - BVerwG 2 C 341.57 - [RiA 1960, 207], vom 26. November 1964 - BVerwG 2 C 92.62 - [Buchholz 232 § 113 BBG Nr. 3], vom 3. Dezember 1969 - BVerwG 6 C 81.65 - und vom 7. Juli 1971 [BVerwGE 38, 257 [BVerwG 07.07.1971 - VI C 45/68]]). - BVerwG, 22.02.1962 - II C 21.60
Beschwerde gegen eine Festsetzung von Versorgungsbezügen nach dem Gesetz zur …
Der Senat hat bereits in seinemUrteil vom 10. September 1959 - BVerwG II C 341.57 - (RiA 1960 S. 207; Buchholz 232 § 111 Nr. 4) ausgeführt, daß es bei der Anwendung der §§ 111, 112, 113 und 115 BBG darauf ankomme, daß die Einrichtung, bei welcher der die Anwendung dieser Vorschriften Begehrende tätig war, der Hoheitsverwaltung eines öffentlich-rechtlichen Dienstherrn, etwa des Deutschen Reichs, so eingefügt oder untergeordnet war, daß der dort abgeleistete Dienst als öffentlicher Dienst bezeichnet werden darf.
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