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Rechtsprechung
   BVerwG, 11.09.1958 - II C 384.57   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1958,444
BVerwG, 11.09.1958 - II C 384.57 (https://dejure.org/1958,444)
BVerwG, Entscheidung vom 11.09.1958 - II C 384.57 (https://dejure.org/1958,444)
BVerwG, Entscheidung vom 11. September 1958 - II C 384.57 (https://dejure.org/1958,444)
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (13)

  • BVerfG, 19.02.1957 - 1 BvR 357/52

    Gestapo

    Auszug aus BVerwG, 11.09.1958 - II C 384.57
    In Anlehnung an das Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 6, 132 [217]) vertritt der Senat die Meinung, daß der Bundesgesetzgeber die frühere Geheime Staatspolizei generell von den Rechten nach Kapitel I des Gesetzes zu Art. 131 GG ausschließen wollte, weil die generelle Berücksichtigung dieser Personengruppe - deren Aufgaben, wie das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat, "in ihrem wesentlichen Kern mit den schlimmsten Willkür- und Unrechtsmaßnahmen des nationalsozialistischen Staates besonders eng verbunden waren" und deren Verfahren "Unrechts- und Willkürcharakter" trug - dem Geist der geltenden Verfassungsordnung widersprochen hätte, von der Art. 131 GG selbst ein Teil ist.

    Das Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 6, 132) hat die Grundgesetzmäßigkeit der Regelung des § 3 Nr. 4 G 131, vor allem ihre Vereinbarkeit mit dem Gleichheitsgrundsatz, bejaht.

  • BVerwG, 13.04.1956 - II C 129.53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 11.09.1958 - II C 384.57
    Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits früher für die Anwendung des insoweit wörtlich gleichen § 1 Abs. 1 Nr. 1 Gr 131 entschieden, daß ein Beamter am 8. Mai 1945 "bei" derjenigen Dienststelle in einem "Dienstverhältnis" stand, zu deren Stammpersonal er gehörte, bei der er insbesondere eine Planstelle innehatte (BVerwG, Urteil vom 13. April 1956 - BVerwG II C 129.53 - [S. 11];Beschluß vom 31. Juli 1957 - BVerwG VI B 55.56 - [S. 3] mit Hinweis auf BGHZ 19, 294).

    An die Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts ist der Senat nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl.Urteile vom 13. April 1956 - BVerwG II C 129.53 - veröff. in NJW 1956, 1121 [BVerwG 13.04.1956 - II C 129/53] , vom 22. November 1957 - BVerwG VII C 69.57 - undvom 17. Januar 1958 - BVerwG VII C 72.57 - veröff. in DVBl. 1958, 616) gebunden, soweit sie die Auslegung der Verfassung betreffen.

  • BVerwG, 24.05.1957 - VI C 395.56
    Auszug aus BVerwG, 11.09.1958 - II C 384.57
    Alle von dem Artikel 131 des Grundgesetzes und dem dazu ergangenen Ausführungsgesetz erfaßten Angehörigen des öffentlichen Dienstes werden demgemäß gleichermaßen in demjenigen Dienst- oder Arbeitsverhältnis erfaßt, in dem sie am 8. Mai 1945 standen (vgl. BVerwGE 5, 86 [88]).
  • BVerwG, 22.11.1957 - VII C 69.57

    Kern des kommunalen Selbstverwaltungsrechts

    Auszug aus BVerwG, 11.09.1958 - II C 384.57
    An die Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts ist der Senat nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl.Urteile vom 13. April 1956 - BVerwG II C 129.53 - veröff. in NJW 1956, 1121 [BVerwG 13.04.1956 - II C 129/53] , vom 22. November 1957 - BVerwG VII C 69.57 - undvom 17. Januar 1958 - BVerwG VII C 72.57 - veröff. in DVBl. 1958, 616) gebunden, soweit sie die Auslegung der Verfassung betreffen.
  • BVerwG, 15.02.1956 - II C 129.54

    Erstinstanzliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofs für Baden-Württemberg …

    Auszug aus BVerwG, 11.09.1958 - II C 384.57
    Ob die in den §§ 3 Nr. 4 und 67 G 131 getroffene Regelung die gerechteste und zweckmäßigste ist oder ob eine andere Regelung gerechter gewesen wäre, ist bei der Prüfung der Vereinbarkeit einer gesetzlichen Vorschrift mit dem in Art. 3 des Grundgesetzes enthaltenen verfassungsrechtlichen Gebot der Gleichbehandlung von Gleichem nicht zu erörtern (BVerwGE 3, 145 [149]).
  • BVerwG, 29.05.1958 - II C 211.57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 11.09.1958 - II C 384.57
    Nach der Rechtsprechung des Senats (vgl.Urteil vom 29. Mai 1958 - BVerwG II C 211.57 - veröff. in DVBl. 1958, 652) steht die Versetzung "von Amts wegen" in einem Gegensatz zu einer durch den Bediensteten veranlaßten Versetzung; sie ist mithin eine solche ohne förderliche Mitwirkung des Bediensteten.
  • BVerwG, 13.05.1955 - V C 71.54

    Einstufung von gemeindlichen Getränkesteuern als Verbrauchsteuern mit örtlich …

    Auszug aus BVerwG, 11.09.1958 - II C 384.57
    Die Beschränkung der Regelungen der §§ 3 Nr. 4 und 67 G 131 auf diejenigen Bediensteten, die "am 8. Mai 1945" bei einer Dienststelle der früheren Geheimen Staatspolizei in einem Dienstverhältnis standen, enthält somit, weil sie im Hinblick auf Artikel 131 des Grundgesetzes weder willkürlich noch sachfremd ist, keine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes (BVerwGE 2, 105 [BVerwG 13.05.1955 - V C 71/54] [108]; 2, 151 [153]; 2, 324 [327] und öfter).
  • BVerwG, 21.06.1955 - I C 166.53

    Zulassung zur Rechtsanwaltschaft in Bayern - Möglichkeiten zur Einschränkung des …

    Auszug aus BVerwG, 11.09.1958 - II C 384.57
    Die Beschränkung der Regelungen der §§ 3 Nr. 4 und 67 G 131 auf diejenigen Bediensteten, die "am 8. Mai 1945" bei einer Dienststelle der früheren Geheimen Staatspolizei in einem Dienstverhältnis standen, enthält somit, weil sie im Hinblick auf Artikel 131 des Grundgesetzes weder willkürlich noch sachfremd ist, keine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes (BVerwGE 2, 105 [BVerwG 13.05.1955 - V C 71/54] [108]; 2, 151 [153]; 2, 324 [327] und öfter).
  • BVerwG, 31.01.1958 - VI B 224.57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 11.09.1958 - II C 384.57
    Der Begriff "Dienststelle" ist gelegentlich seiner Auslegung im Rahmen des § 1 G 131 als eine zur Erfüllung bestimmter Aufgaben organisatorisch verselbständigte Verwaltungseinheit des öffentlichen Dienstes verstanden worden (vgl.Beschluß vom 31. Januar 1958 - BVerwG VI B 224.57 -).
  • BVerwG, 17.11.1955 - I C 44.53

    Nachweis einer erforderlichen Sachkunde für die Erteilung der Erlaubnis zur …

    Auszug aus BVerwG, 11.09.1958 - II C 384.57
    Die Beschränkung der Regelungen der §§ 3 Nr. 4 und 67 G 131 auf diejenigen Bediensteten, die "am 8. Mai 1945" bei einer Dienststelle der früheren Geheimen Staatspolizei in einem Dienstverhältnis standen, enthält somit, weil sie im Hinblick auf Artikel 131 des Grundgesetzes weder willkürlich noch sachfremd ist, keine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes (BVerwGE 2, 105 [BVerwG 13.05.1955 - V C 71/54] [108]; 2, 151 [153]; 2, 324 [327] und öfter).
  • BGH, 19.12.1955 - III ZR 190/54

    Zugehörigkeit des Beamten zur Dienststelle

  • BVerwG, 17.01.1958 - VII C 72.57

    Beschränkung der auf einen Kreistagswahlkreis höchstens entfallenden Sitzzahl …

  • BVerwG, 31.07.1957 - VI B 55.56

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 26.11.1969 - VI C 121.65

    Ausschluss der Angehörigen der Waffen-SS von den Rechten aus dem Gesetz zu Art. …

    Eine Versetzung "von Amts wegen" liegt demnach nicht vor, wenn der Versetzte nicht lediglich Objekt, sondern auch Subjekt des Verfahrens gewesen ist, wenn er eine Willensbetätigung gezeigt hat, die entweder den "Versetzungswillen" der Behörde ausgelöst hat oder für diesen mitbestimmend gewesen ist, und er damit bei der Versetzung förderlich mitgewirkt hat (vgl. neben den bereits genannten die Urteile vom 16. Dezember 1958 - BVerwG II C 88.67 - [Buchholz BVerwG 234, § 67 G 131 Nr. 19], vom 11. September 1958 - BVerwG II C 122.57 - [Buchholz BVerwG 234, § 3 G 131 Nr. 1], vom 11. September 1958 - BVerwG II C 56.58 - [Buchholz BVerwG 234, § 3 G 131 Nr. 2], vom 11. September 1958 - BVerwG II C 239.57 - [Buchholz BVerwG 234, § 3 G 131 Nr. 6] und vom 11. September 1958 - BVerwG II C 384.57 - [Buchholz BVerwG 234, § 3 G 131 Nr. 4]).
  • BVerwG, 16.01.1963 - VI C 46.60

    Rechtsmittel

    Die Art seiner Tätigkeit ist in diesem Zusammenhang unerheblich; davon ist der Verwaltungsgerichtshof im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zutreffend ausgegangen (vgl. u.a. Urteil vom 11. September 1958 - BVerwG II C 384.57 -, Buchholz BVerwG 234, § 3 G 131 Nr. 4).
  • BVerwG, 10.02.1960 - VI C 128.58

    Rechtsmittel

    Wie das Bundesverwaltungsgericht in gleichgelagerten Fällen des Kriegseinsatzes von Gestapobeamten bei Dienststellen der Sicherheitspolizei in den besetzten Gebieten (vgl.Urteile vom 11. September 1958 - BVerwG II C 13.58 - und - BVerwG II C 384.57 -, Buchholz BVerwG, 234, § 3 G 131 Nr. 3 und 4) bereits ausgesprochen hat, trägt die Feststellung des Berufungsgerichts, daß der Kläger im September 1943 zur Deutschen Sicherheitspolizei in Dänemark abgeordnet worden ist, die Entscheidung, daß sein Dienstverhältnis bei der Staatspolizeileitstelle in Hamburg von dieser kriegsbedingten Maßnahme unberührt blieb, also bis zum 8. Mai 1945 fortbestand.
  • BVerwG, 22.02.1960 - VI B 65.59

    Rechtsmittel

    Schließlich kommt es, wie das Berufungsgericht zutreffend ausgeführt hat, für die Anwendung des § 3 Nr. 4 G 131 nicht auf die Art der Tätigkeit des Betroffenen bei der früheren Geheimen Staatspolizei an (vgl.Urteile vom 11. September 1958 - BVerwG II C 122.57 - Buchholz BVerwG, 234, § 3 G 131 Nr. 1; - BVerwG II C 13.58 - Buchholz BVerwG, 234, § 3 G 131 Nr. 3 und - BVerwG II C 384.57 - Buchholz BVerwG, 234, § 3 G 131 Nr. 4).
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