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Rechtsprechung
   BVerwG, 06.11.1969 - II C 56.67   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1969,693
BVerwG, 06.11.1969 - II C 56.67 (https://dejure.org/1969,693)
BVerwG, Entscheidung vom 06.11.1969 - II C 56.67 (https://dejure.org/1969,693)
BVerwG, Entscheidung vom 06. November 1969 - II C 56.67 (https://dejure.org/1969,693)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Verschweigen einer Pflichtmitgliedschaft in einer Rentnerkrankenversicherung - Neuberechnung von Beihilfen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (18)

  • BVerwG, 07.11.1968 - II C 65.67

    Rechtsanspruch auf Heilbehandlung

    Auszug aus BVerwG, 06.11.1969 - II C 56.67
    Daß die Regelung der Nr. 3 Abs. 4 Satz 1 BhV mit dem Gleichheitssatz, mit den hergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums und mit der beamtenrechtlichen Fürsorgepflicht des Dienstherrn vereinbar ist, hat das Bundesverwaltungsgericht schon wiederholt ausgeführt (BVerwG, Urteile vom 30. November 1964 - BVerwG VIII C 169.63 - [Buchholz BVerwG 238.91, Nr. 3 BhV Nr. 2] und BVerwG VIII C 227.63 - [Buchholz a.a.O. Nr. 3], vom 7. November 1968 - BVerwG II C 65.67 - [Buchholz a.a.O. Nr. 11]).

    Andererseits erfordert es die dem Beamten gegenüber seinem Dienstherrn obliegende Treuepflicht, daß er zur finanziellen Entlassung des Dienstherrn beiträgt, indem er auf Grund gesetzlicher Vorschriften bestehende Rechtsansprüche auf Heilfürsorge, Krankenhilfe oder Kostenerstattung nutzt Aus diesen Erwägungen hat das Bundesverwaltungsgericht in der Anwendung der Nr. 3 Abs. 4 Satz 1 BhV auf Berechtigte nach dem Bundesversorgungsgesetz oder aus der Knappschaftsversicherung sowie auf pflichtversicherte Kinder eines beihilfeberechtigten Beamten eine Fürsorgepflichtverletzung nicht gesehen (BVerwG, Urteile vom 30. November 1964 - BVerwG VIII C 290.63 - [Buchholz BVerwG 238.91, Nr. 3 BhV Nr. 5], vom 7. November 1968 - BVerwG II C 65.67 - [Buchholz a.a.O. Nr. 11]).

  • BVerwG, 24.04.1959 - VI C 91.57

    Rückforderung zuviel gezahlter Versorgungsbezüge

    Auszug aus BVerwG, 06.11.1969 - II C 56.67
    Dies darf jedoch der Empfänger in der Regel nur, wenn der dem begünstigenden Verwaltungsakt anhaftende rechtliche Fehler, der zur Rücknahme führt, allein im Verantwortungsbereich der Behörde liegt (BVerwGE 19, 188 [190] mit Hinweis auf BVerwGE 8, 261 [BVerwG 24.04.1959 - VI C 91/57] [271]; 13, 28 [33] und auf Urteil vom 12. Dezember 1962 - BVerwG VI C 27.60 -), hingegen nicht, wenn die Fehlerhaftigkeit des begünstigenden Verwaltungsaktes (auch) dem Verantwortungsbereich des Begünstigten zuzurechnen ist, weil dieser den Verwaltungsakt durch unrichtige oder unvollständige Angaben, insbesondere durch Verschweigen rechtserheblicher Tatsachen erwirkt hat (BVerwGE 6, 1 [BVerwG 28.06.1957 - IV C 235/56] [7]; 8, 261 [271]; 19, 188 [190]).

    In solchen Fällen setzt die Zurechnung der Fehlerhaftigkeit des begünstigenden Verwaltungsaktes zum Verantwortungsbereich des Begünstigten nicht stets dessen Verschulden voraus, sondern es kann - je nach Lage des Einzelfalles - auch bloße Verursachung genügen (BVerwGE 8, 261 [BVerwG 24.04.1959 - VI C 91/57] [271]; Urteile vom 25. März 1965 - BVerwG VIII C 228.63 - [Buchholz BVerwG 237.1, Art. 94 BayBG 1960 Nr. 3] und vom 20. Oktober 1965 - BVerwG VI C 117.63 - [ZBR 1966 S. 181, RiA 1966 S. 96]).

  • BVerwG, 24.08.1964 - VI C 27.62
    Auszug aus BVerwG, 06.11.1969 - II C 56.67
    Zwar ist nach den erwähnten Rechtsgrundsätzen die (rückwirkende) Rücknahme eines begünstigenden Verwaltungsaktes mit der Folge der Rückforderung der auf Grund dieses Verwaltungsaktes bereits geleisteten Zahlungen regelmäßig ausgeschlossen, wenn sich der Empfänger mit guten Gründen auf die Beständigkeit des Verwaltungsaktes verlassen durfte (so z.B. BVerwG, Urteile vom 29. Mai 1958 - BVerwG II C 211.57 - [Buchholz BVerwG 234, § 2 G 131 Nr. 1] und vom 29. Januar 1959 - BVerwG II C 329.57 - [DVBl. 1959 S. 471] sowie BVerwGE 19, 188 [190] mit weiteren Verweisungen).

    Dies darf jedoch der Empfänger in der Regel nur, wenn der dem begünstigenden Verwaltungsakt anhaftende rechtliche Fehler, der zur Rücknahme führt, allein im Verantwortungsbereich der Behörde liegt (BVerwGE 19, 188 [190] mit Hinweis auf BVerwGE 8, 261 [BVerwG 24.04.1959 - VI C 91/57] [271]; 13, 28 [33] und auf Urteil vom 12. Dezember 1962 - BVerwG VI C 27.60 -), hingegen nicht, wenn die Fehlerhaftigkeit des begünstigenden Verwaltungsaktes (auch) dem Verantwortungsbereich des Begünstigten zuzurechnen ist, weil dieser den Verwaltungsakt durch unrichtige oder unvollständige Angaben, insbesondere durch Verschweigen rechtserheblicher Tatsachen erwirkt hat (BVerwGE 6, 1 [BVerwG 28.06.1957 - IV C 235/56] [7]; 8, 261 [271]; 19, 188 [190]).

  • BGH, 23.10.1951 - I ZR 31/51

    Schleusenpersonal - § 823 BGB, Schadenszurechnung, Theorie von der adäquaten …

    Auszug aus BVerwG, 06.11.1969 - II C 56.67
    Als adäquat ursächlich für einen eingetretenen Schaden ist jede Bedingung anzusehen, die im allgemeinen und nicht nur unter ganz besonders eigenartigen, ganz unwahrscheinlichen und nach dem regelmäßigen Verlauf der Dinge außer Betracht zu lassenden Umständen zur Herbeiführung der Schadensfolge geeignet ist (vgl. BVerwGE 26, 332 [336] mit Hinweis auf BGHZ 3, 261 [267]).
  • BVerwG, 20.04.1967 - II C 118.64

    Modifizierte Theorie des adäquaten Ursachenzusammenhangs - Herzinfakt bei …

    Auszug aus BVerwG, 06.11.1969 - II C 56.67
    Als adäquat ursächlich für einen eingetretenen Schaden ist jede Bedingung anzusehen, die im allgemeinen und nicht nur unter ganz besonders eigenartigen, ganz unwahrscheinlichen und nach dem regelmäßigen Verlauf der Dinge außer Betracht zu lassenden Umständen zur Herbeiführung der Schadensfolge geeignet ist (vgl. BVerwGE 26, 332 [336] mit Hinweis auf BGHZ 3, 261 [267]).
  • BVerwG, 30.11.1964 - VIII C 290.63

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 06.11.1969 - II C 56.67
    Andererseits erfordert es die dem Beamten gegenüber seinem Dienstherrn obliegende Treuepflicht, daß er zur finanziellen Entlassung des Dienstherrn beiträgt, indem er auf Grund gesetzlicher Vorschriften bestehende Rechtsansprüche auf Heilfürsorge, Krankenhilfe oder Kostenerstattung nutzt Aus diesen Erwägungen hat das Bundesverwaltungsgericht in der Anwendung der Nr. 3 Abs. 4 Satz 1 BhV auf Berechtigte nach dem Bundesversorgungsgesetz oder aus der Knappschaftsversicherung sowie auf pflichtversicherte Kinder eines beihilfeberechtigten Beamten eine Fürsorgepflichtverletzung nicht gesehen (BVerwG, Urteile vom 30. November 1964 - BVerwG VIII C 290.63 - [Buchholz BVerwG 238.91, Nr. 3 BhV Nr. 5], vom 7. November 1968 - BVerwG II C 65.67 - [Buchholz a.a.O. Nr. 11]).
  • BVerwG, 17.12.1954 - V C 97.54

    § 9 Erste Niedersächsische Verordnung zum Wohnungsrecht (1.Nds.DVOWG) als …

    Auszug aus BVerwG, 06.11.1969 - II C 56.67
    Schon deshalb geht der in diesen Zusammenhang gestellte Hinweis der Revision auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Dezember 1954 - BVerwG V C 97.54 - (BVerwGE 1, 291 [BVerwG 17.12.1954 - V C 97/54]) fehl; aus dieser Entscheidung ergibt sich lediglich, daß Gesetzesänderungen während der Rechtshängigkeit einer Vornahmeklage vom Verwaltungsgericht zu beachten sind.
  • BVerwG, 28.06.1957 - IV C 235.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 06.11.1969 - II C 56.67
    Dies darf jedoch der Empfänger in der Regel nur, wenn der dem begünstigenden Verwaltungsakt anhaftende rechtliche Fehler, der zur Rücknahme führt, allein im Verantwortungsbereich der Behörde liegt (BVerwGE 19, 188 [190] mit Hinweis auf BVerwGE 8, 261 [BVerwG 24.04.1959 - VI C 91/57] [271]; 13, 28 [33] und auf Urteil vom 12. Dezember 1962 - BVerwG VI C 27.60 -), hingegen nicht, wenn die Fehlerhaftigkeit des begünstigenden Verwaltungsaktes (auch) dem Verantwortungsbereich des Begünstigten zuzurechnen ist, weil dieser den Verwaltungsakt durch unrichtige oder unvollständige Angaben, insbesondere durch Verschweigen rechtserheblicher Tatsachen erwirkt hat (BVerwGE 6, 1 [BVerwG 28.06.1957 - IV C 235/56] [7]; 8, 261 [271]; 19, 188 [190]).
  • BVerwG, 30.08.1961 - IV C 86.58
    Auszug aus BVerwG, 06.11.1969 - II C 56.67
    Dies darf jedoch der Empfänger in der Regel nur, wenn der dem begünstigenden Verwaltungsakt anhaftende rechtliche Fehler, der zur Rücknahme führt, allein im Verantwortungsbereich der Behörde liegt (BVerwGE 19, 188 [190] mit Hinweis auf BVerwGE 8, 261 [BVerwG 24.04.1959 - VI C 91/57] [271]; 13, 28 [33] und auf Urteil vom 12. Dezember 1962 - BVerwG VI C 27.60 -), hingegen nicht, wenn die Fehlerhaftigkeit des begünstigenden Verwaltungsaktes (auch) dem Verantwortungsbereich des Begünstigten zuzurechnen ist, weil dieser den Verwaltungsakt durch unrichtige oder unvollständige Angaben, insbesondere durch Verschweigen rechtserheblicher Tatsachen erwirkt hat (BVerwGE 6, 1 [BVerwG 28.06.1957 - IV C 235/56] [7]; 8, 261 [271]; 19, 188 [190]).
  • BVerwG, 17.12.1963 - II C 24.62

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 06.11.1969 - II C 56.67
    Der erkennende Senat hat in seinem Urteil, vom 17. Dezember 1963 - BVerwG II C 24.62 - (BVerwGE 17, 286 [288 bis 290]) zum Verhältnis der den vorgenannten Vorschriften des Bayerischen Landesbeantenrechts entsprechenden Regelungen der §§ 87 Abs. 2 und 78 Abs. 1 des Bundesbeamtengesetzes vom 14. Juli 1953 (BGBl. I S. 551) - BBG - bereits entschieden, daß die Anwendung des § 78 Abs. 1 BBG durch die Regelung des § 87 Abs. 2 BBG jedenfalls in den Fällen nicht ausgeschlossen ist, in denen ein Beamter eine Überzahlung durch sein Verhalten vor dem Empfang des überzahlten Betrages schuldhaft verursacht hat.
  • BVerwG, 20.10.1965 - VI C 117.63

    Rückforderung von aufgrund eines zurückgenommenen Versorgungsbescheides gezahlten …

  • BVerwG, 29.05.1958 - II C 211.57

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 30.11.1964 - VIII C 169.63

    Rechtliche Ausgestaltung des Beihilfeanspruchs eines Beamten - Bestimmung der …

  • BVerwG, 30.11.1964 - VIII C 227.63

    Ausschluss der Beihilfefähigkeit von Leistungen einer gesetzlichen Krankenkasse - …

  • BVerwG, 25.03.1965 - VIII C 228.63

    Beihilfefähigkeit der Kosten für einen Zahnersatz - Erfordernis der …

  • BVerwG, 29.01.1959 - II C 329.57
  • BSG, 18.12.1963 - 3 RK 8/62

    Versicherungsfreiheit für das Beschäftigungsverhältnis als tätiger Beamter; …

  • BVerwG, 12.12.1962 - VI C 27.60

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 14.07.1971 - VI C 114.67

    Erhalt von Versorgungsbezügen für einen Beamten auf Lebenszeit im Ruhestand - …

    Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung die Anwendbarkeit des § 78 Abs. 1 Satz 1 BBG und der entsprechenden landesrechtlichen Vorschriften (hier des § 84 Abs. 1 Satz 1 LBG) auf Fälle der vorliegenden Art bejaht (vgl. BVerwGE 17, 286; 29, 114 [BVerwG 31.01.1968 - V C 27/67]und Urteil vom 6. November 1969 - BVerwG II C 56.67 - [Buchholz 238.91 Nr. 3 BhV Nr. 13]).

    Ob der Kläger nun Zweifel an der Anrechenbarkeit der Zuschüsse hatte oder sie nur hätte haben müssen, in jedem Fall hat er durch seine unvollständigen Angaben die Entscheidung der Behörde, die Beiträge in voller Höhe anzurechnen, zum mindesten leicht fahrlässig verursacht (vgl. zu einem ähnlichen Sachverhalt das bereits angeführte Urteil vom 6. November 1969 - BVerwG II C 56.67 -).

  • BVerwG, 29.08.1977 - VI C 68.72

    Schadenersatz eines Beamten gegenüber seinem Dienstherrn auf Grund von …

    Diese Prüfungs- und Erkundigungspflicht obliegt in der Regel auch einem Beamten, der sich über die Bedeutung von ihm zu beantwortender Fragen in einem die Zahlung von Bezügen betreffenden amtlichen Vordruck nicht klar geworden ist (vgl. Urteil vom 3. Dezember 1969 - BVerwG VI C 100.65 - [Buchholz 232 § 87 BBG Nr. 42 = DÖD 1970, 152]; Urteil vom 14. Juli 1971 - BVerwG VI C 114.67 - [Buchholz 232 § 78 BBG Nr. 17]; Urteil vom 6. November 1969 - BVerwG II C 56.67 - [Buchholz 238.91 Nr. 3 BhV Nr. 13]).
  • BVerwG, 11.03.1970 - VI C 15.65

    Rechtsmittel

    Als adäquat ursächlich für einen eingetretenen Schaden ist jede Bedingung anzusehen, die im allgemeinem und nicht unter ganz besonders eigenartigen, ganz unwahrscheinlichen und nach dem regelmäßigen Verlauf der Dinge außer Betracht zu lassenden Umständen zur Herbeiführung der Schadensfolge geeignet ist (vgl. Urteil vom 6. November 1969 - BVerwG II C 56.67 - mit Nachweisen).
  • BVerwG, 04.05.1979 - 6 B 58.78

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts kann nicht zweifelhaft sein, daß zuviel gezahlte Beihilfen gemäß § 87 Abs. 2 BBG zurückgefordert werden können (zur Rückforderung einer Beihilfe nach bayerischem Beamtenrecht vgl. Urteil vom 25. März 1965 - BVerwG 8 C 228.63 - [Buchholz 237.1 Art. 94 BayBG 60 Nr. 3] und vom 6. November 1969 - BVerwG 2 C 56.67 - [Buchholz 238.91 Nr. 3 BhV Nr. 13]).
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