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Weitere Entscheidung unten: BGH, 18.11.1996

Rechtsprechung
   BGH, 02.06.1997 - II ZR 101/96   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1997,3155
BGH, 02.06.1997 - II ZR 101/96 (https://dejure.org/1997,3155)
BGH, Entscheidung vom 02.06.1997 - II ZR 101/96 (https://dejure.org/1997,3155)
BGH, Entscheidung vom 02. Juni 1997 - II ZR 101/96 (https://dejure.org/1997,3155)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Wolters Kluwer

    Vorliegen eines "wichtigen Grundes" nach § 626 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - Prüfungsumfang hinsichtlich eines "wichtigen Grundes" - Fristlose Kündigung wegen des Einsatzes von Arbeitskräften und Materialien des Arbeitgebers für den Bau eines privaten Hauses - ...

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com

    Anstellungsvertrag, Darlegungs- und Beweislast, Geschäftsführer, Gesellschaftsrecht, Kündigung, wichtiger Grund

  • Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)

    Fristlose Kündigung des Geschäftsführervertrags

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 626 Abs. 1
    Fristlose Kündigung des Anstellungsvertrages des Geschäftsführers einer GmbH wegen Verwendung von Arbeitskräften und Materialien der Gesellschaft zum Bau seines privaten Hauses.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (23)Zitiert selbst (14)

  • BGH, 26.02.1996 - II ZR 114/95

    Beginn der Zwei-Wochen-Frist

    Auszug aus BGH, 02.06.1997 - II ZR 101/96
    Das ist der Fall, wenn alles in Erfahrung gebracht ist, was als notwendige Grundlage für die Entscheidung über den Fortbestand oder die Auflösung des Anstellungsverhältnisses anzusehen ist (Sen.Urt. v. 26.2. 1996, II ZR 114/95, ZIP 1996, 636, DStR 1996, 676).

    Die knappe Frist von zwei Wochen beginnt zwar nicht erst zu laufen, wenn die Gesellschafterversammlung zur Beschlußfassung zusammengetreten ist; ausreichend, aber auch erforderlich ist vielmehr, daß die Mitglieder der Gesellschafterversammlung - auch außerhalb derselben - Kenntnis von den maßgeblichen Vorgängen haben und danach die Möglichkeit besteht, eine Entscheidung des zuständigen Organs der GmbH herbeizuführen (…vgl. BGH, Urt. v. 9.11.1992, II ZR 234/91, DStR 1993, 134; Beschl. v. 24.10.1994, II ZR 91/94, DStR 1994, 1746; Urt. v. 26.2.1996, II ZR 114/95, DStR 1996, 676).

    Wenn nämlich die Mitgesellschafterin SB des Kl., die aus eigenem Recht und als Vertreterin der dritten Gesellschafterin die Entschließungen in der Gesellschafterversammlung bei Angelegenheiten, bei denen der Kl. von der Stimmabgabe ausgeschlossen war (…vgl. dazu Nachw. bei Goette, a. a. O., § 8 Rdnr. 46) allein treffen konnte, hinreichende Kenntnis über das Verhalten des Kl. hatte, so begann die Frist zu laufen (vgl. BGH, Urt. v. 26.2. 1996, II ZR 114/95, DStR 1996, 676, 677 mit Hinweis auf Urt. v. 19.5. 1980, II ZR 169/79, ZIP 1980, 896 f.).

    Wenn wegen etwa längerer Einberufungsfristen die zweiwöchige Frist für den Ausspruch der Kündigung aus wichtigem Grund bereits abgelaufen gewesen sein sollte, wäre dies ebenso unschädlich, als wenn zwar gewisse Verdachtsmomente vorhanden waren, die erforderliche sichere Kenntnis aber erst später im Zuge ergänzender Ermittlungen erlangt worden ist (vgl. BGH, Urt. v. 26.2. 1996, II ZR 114/95, DStR 1996, 676;… BGH, Urt. v. 17.2. 1997, II ZR 278/95, DStR 1997, 1053).

  • BGH, 09.11.1992 - II ZR 234/91

    Kündigung des GmbH-Geschäftsführers aus wichtigem Grund

    Auszug aus BGH, 02.06.1997 - II ZR 101/96
    Das Berufungsgericht durfte die Vernehmung dieser Zeuginnen auch nicht unter dem Gesichtspunkt unterlassen, daß es für die Kenntnis der Umstände, die den wichtigen Grund bilden, auf das zuständige Organ, hier also auf die Gesellschafterversammlung, ankommt (Sen.Urt. v. 9.11.1992, II ZR 234/91, GmbHR 1993, 33, 34 f. = DStR 1993, 134).

    Dieses Verhalten ist nicht anders zu bewerten als eine eigenmächtige Auszahlung von Bezügen (vgl. BGH, Urt. v. 9.11.1992, II ZR 234/91, DStR 1993, 134; BGH, Beschl. v. 3.7. 1995, II ZR 187/94, DStR 1995, 1120 m. Anm. Goette ) oder die unerlaubte Verwendung des Dienstwagens für Urlaubsreisen oder z. B. die Zahlung von Bezügen an Familienangehörige des Geschäftsführers für eine in Wahrheit nicht erbrachte Dienstleistung.

    Die knappe Frist von zwei Wochen beginnt zwar nicht erst zu laufen, wenn die Gesellschafterversammlung zur Beschlußfassung zusammengetreten ist; ausreichend, aber auch erforderlich ist vielmehr, daß die Mitglieder der Gesellschafterversammlung - auch außerhalb derselben - Kenntnis von den maßgeblichen Vorgängen haben und danach die Möglichkeit besteht, eine Entscheidung des zuständigen Organs der GmbH herbeizuführen (vgl. BGH, Urt. v. 9.11.1992, II ZR 234/91, DStR 1993, 134; Beschl. v. 24.10.1994, II ZR 91/94, DStR 1994, 1746;… Urt. v. 26.2.1996, II ZR 114/95, DStR 1996, 676).

  • BGH, 17.02.1997 - II ZR 278/95

    Begriff des Geschäftemachens

    Auszug aus BGH, 02.06.1997 - II ZR 101/96
    Auch wenn dies nicht ausdrücklich in § 46 Nr. 5 GmbHG bestimmt ist, liegen alle Entscheidungen betreffend die Begründung, Änderung oder Beendigung des Organ- und des Anstellungsverhältnisses in der Hand der Gesellschafterversammlung (…vgl. BGH, Urt. v. 25.3. 1991, II ZR 169/90, DStR 1991, 751; BGH, Urt. v. 17.2. 1997, II ZR 278/95, DStR 1997, 1053 m. Anm. Goette;… zur Entwicklung der Rechtsprechung vgl. Goette, a. a. O., § 8 Rdnr. 61 f.).

    Frage, auf wessen Kenntnis es ankommt, wenn es um die - nach dem Gesetzeszweck nur sehr eingeschränkt auf ein Geschäftsführer-Dienstverhältnis passende (vgl. zuletzt BGH, Urt. v. 17.2. 1997, II ZR 278/95, DStR 1997, 1053 m. Anm. Goette;… zusammenfassend Goette, a. a. O., § 8 Rdnr. 93-98) - Zweiwochenfrist des § 626 Abs. 2 BGB geht.

    Wenn wegen etwa längerer Einberufungsfristen die zweiwöchige Frist für den Ausspruch der Kündigung aus wichtigem Grund bereits abgelaufen gewesen sein sollte, wäre dies ebenso unschädlich, als wenn zwar gewisse Verdachtsmomente vorhanden waren, die erforderliche sichere Kenntnis aber erst später im Zuge ergänzender Ermittlungen erlangt worden ist (…vgl. BGH, Urt. v. 26.2. 1996, II ZR 114/95, DStR 1996, 676; BGH, Urt. v. 17.2. 1997, II ZR 278/95, DStR 1997, 1053).

  • BGH, 25.03.1991 - II ZR 169/90

    Zuständigkeit der Gesellschafterversammlung für Änderungen des Dienstvertrages …

    Auszug aus BGH, 02.06.1997 - II ZR 101/96
    Auch wenn dies nicht ausdrücklich in § 46 Nr. 5 GmbHG bestimmt ist, liegen alle Entscheidungen betreffend die Begründung, Änderung oder Beendigung des Organ- und des Anstellungsverhältnisses in der Hand der Gesellschafterversammlung (vgl. BGH, Urt. v. 25.3. 1991, II ZR 169/90, DStR 1991, 751;… BGH, Urt. v. 17.2. 1997, II ZR 278/95, DStR 1997, 1053 m. Anm. Goette;… zur Entwicklung der Rechtsprechung vgl. Goette, a. a. O., § 8 Rdnr. 61 f.).
  • BGH, 23.06.1997 - II ZR 220/95

    Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen das Kapitalerhaltungsgebot; Anwendbarkeit der …

    Auszug aus BGH, 02.06.1997 - II ZR 101/96
    Daß der Geschäftsführer, der zugleich Mitglied der Gesellschaft ist, durch sein eigenmächtiges Verhalten sich auch Sondervorteile gegenüber den Mitgesellschaftern verschafft und sich damit gesellschaftswidrig verhalten hat - mißverständlich wird in diesem Zusammenhang mitunter von "verdeckten Gewinnausschüttungen " gesprochen (vgl. dazu BGH, Urt. v. 23.6. 1997, II ZR 220/95, DStR 1997, 1216 m. Anm. Goette) - spielt für die Frage der fristlosen Kündigung des Dienstvertrages keine Rolle, sondern könnte allenfalls einen Grund für die Ausschließung des Kl. aus der GmbH darstellen (…vgl. dazu Goette, a. a. O., § 6 Rdnr. 4 ff.).
  • BGH, 23.06.1997 - II ZR 353/95

    Kenntnis des Vertragspartners von Beschränkungen der Vertretungsmacht; …

    Auszug aus BGH, 02.06.1997 - II ZR 101/96
    Das Gesetz trägt damit der typischen Interessenlage der Beteiligten Rechnung, die es nahelegt, daß die Gesellschafterversammlung die Organstellung jederzeit beenden kann, wenn sie - auch ohne daß ein wichtiger Grund vorläge - das Vertrauen verloren hat, der Geschäftsführer werde von seiner im Verhältnis zu Dritten unbeschränkbaren (§ 37 Abs. 2 GmbHG , vgl. dazu BGH, Urt. v. 23.6. 1997, II ZR 353/95, DStR 1997, 1296) Rechtsmacht nicht stets in ihrem Interesse Gebrauch machen.
  • BGH, 24.11.1975 - II ZR 104/73

    Errichtung von Tankstellen - Abschluss von Verwaltungsverträgen und …

    Auszug aus BGH, 02.06.1997 - II ZR 101/96
    Deshalb ist die Feststellung des LG, auf die das Berufungsurteil Bezug nimmt, die Mitgesellschafterin habe zwar Kenntnis gehabt, sie sei aber "jedenfalls nicht über Leistungen in solchem Umfang informiert ..., wie sie aufgrund der Beweisaufnahme feststehen", gewesen, nicht geeignet, die Frist in Lauf zu setzen (vgl. zu den Voraussetzungen hierfür Sen.Urt. v. 24.11.1975, II ZR 104/73, WM 1976, 77, 78).
  • BGH, 19.10.1987 - II ZR 97/87

    Schadensersatz wegen Verstoßes eines Dienstverpflichteten gegen ein …

    Auszug aus BGH, 02.06.1997 - II ZR 101/96
    Dabei ist nicht nur zu prüfen, ob ein bestimmter Sachverhalt ohne die besonderen Umstände des Einzelfalles geeignet ist, einen wichtigen Grund zu bilden, vielmehr müssen bei der zusätzlich erforderlichen Interessenabwägung alle vernünftigerweise in Betracht kommenden Umstände des Einzelfalles daraufhin abgewogen werden, ob es dem Kündigenden unzumutbar ist, das Dienstverhältnis bis zum Ablauf der Frist für die ordentliche Kündigung fortzusetzen (Sen.Urt. v. 19.10.1987, II ZR 97/87, BGHRBGB § 626Abs. 1 - wichtiger Grund 1, WM 1988, 165, 166).
  • BGH, 23.10.1995 - II ZR 130/94

    Auswirkungen der Abberufung eines GmbH-Geschäftsführers auf einen Beratervertrag

    Auszug aus BGH, 02.06.1997 - II ZR 101/96
    Ein solcher Grund liegt vor, wenn eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zu einem ordentlichen Ablauf unter Berücksichtigung aller Umstände und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile dem Kündigenden nicht zugemutet werden kann (Sen.Urt. v. 23.10.1995, II ZR 130/94, WM 1995, 2064, 2065 m. w. N., DStR 1995, 1926).
  • BGH, 03.07.1995 - II ZR 187/94

    Fristlose Kündigung des Anstellungsvertrages mit einem GmbH-Geschäftsführer

    Auszug aus BGH, 02.06.1997 - II ZR 101/96
    Dieses Verhalten ist nicht anders zu bewerten als eine eigenmächtige Auszahlung von Bezügen (…vgl. BGH, Urt. v. 9.11.1992, II ZR 234/91, DStR 1993, 134; BGH, Beschl. v. 3.7. 1995, II ZR 187/94, DStR 1995, 1120 m. Anm. Goette ) oder die unerlaubte Verwendung des Dienstwagens für Urlaubsreisen oder z. B. die Zahlung von Bezügen an Familienangehörige des Geschäftsführers für eine in Wahrheit nicht erbrachte Dienstleistung.
  • BGH, 02.07.1984 - II ZR 16/84

    Kündigungserklärungsfrist - Verdachtskündigung - Anhörung des Arbeitnehmers - …

  • BGH, 19.05.1980 - II ZR 169/79

    Wirksamkeit einer außerordentlichen Kündigung - Umdeutung einer außerordentlichen …

  • BGH, 07.07.1997 - II ZR 221/96
  • BGH, 24.10.1994 - II ZR 91/94
  • BGH, 09.04.2013 - II ZR 273/11

    Fristlose Kündigung eines Geschäftsführers wegen Abschlusses eines …

    Insoweit weist der Senat vorsorglich darauf hin, dass die Beklagte die Beweislast dafür trägt, dass die Erklärungsfrist eingehalten ist (BGH, Urteil vom 2. Juni 1997 - II ZR 101/96, GmbHR 1997, 998, 999; Urteil vom 2. Juli 1984 - II ZR 16/84, ZIP 1984, 1113, 1114).
  • BGH, 01.12.2003 - II ZR 161/02

    Verfahrensrecht - GmbH verschmilzt auf eine AG: Unterbrechung des Prozesses?

    Werden Gründe angegeben, können grundsätzlich weitere Gründe auch noch im Rechtsstreit nachgeschoben werden, soweit sie bei Ausspruch der Kündigung objektiv vorlagen (vgl. Sen.Urt. v. 2. Juni 1997 - II ZR 101/96, DStR 1997, 338 f.; v. 13. Juli 1998 - II ZR 131/97, NJW-RR 1998, 1409) und dem kündigenden Gesellschaftsorgan nicht länger als zwei Wochen zuvor bekannt geworden waren (…Sen.Urt. v. 11. Juli 1978 - II ZR 266/77, WM 1978, 1123).
  • OLG Hamm, 29.05.2019 - 8 U 146/18

    Fristlose Kündigung eines Geschäftsführer-Dienstvertrages

    Bei juristischen Personen ist grundsätzlich die Kenntnis des zur Kündigung berechtigten Organs entscheidend, bei der GmbH also grundsätzlich diejenige der Gesellschafterversammlung; st. Rspr.; BGH, NJW 2013, 2425 Rn. 12; NZG 2002, 46, 48; NJW 2000, 1864; NJW 1998, 3274; NZG 1998, 634 f.; DStR 1997, 1338.
  • BGH, 15.06.1998 - II ZR 318/96

    Beginn der Frist für die außerordentliche Kündigung des Geschäftsführers einer …

    Daher löst nicht schon deren außerhalb der Gesellschafterversammlung, sondern erst die nach dem Zusammentritt erlangte Kenntnis der für die Kündigung maßgeblichen Tatsachen den Lauf der Ausschlußfrist aus (Abweichung von der bisherigen Senatsrechtsprechung, zuletzt: Urt. vom 2. Juni 1997 - II ZR 101/96, DStR 1997, 1338 f.).

    Bei juristischen Personen ist grundsätzlich die Kenntnis des zur Kündigung berechtigten Organs entscheidend, bei der GmbH also diejenige der Gesellschafterversammlung (st. Sen.Rspr., vgl. zuletzt Urt. v. 2. Juni 1997 - II ZR 101/96, DStR 1997, 1338 m.N.).

    Soweit der Senat bislang die Ansicht vertreten hat, die Frist zur Kündigung des GmbH-Geschäftsführers aus wichtigem Grund beginne spätestens mit der Kenntnis aller Gesellschafter, sofern die Gesellschafterversammlung innerhalb der Zwei-Wochen-Frist zusammentreten, wirksam beschließen und die Kündigungserklärung dem Geschäftsführer zugehen lassen könne (…vgl. Sen.Urt. v. 29. Januar 1976 - II ZR 3/74, WM 1976, 379, 380;… Sen.Urt. v. 17. März 1980 - II ZR 178/79, ZIP 1980, 661; ferner Sen.Urt. v. 2. Juni 1997 - II ZR 101/96, DStR 1997, 1338 f.), hält er daran nicht mehr fest.

  • BGH, 10.09.2001 - II ZR 14/00

    Voraussetzungen der Kündigung des Dienstvertrages eines GmbH-Geschäftsführers; …

    Die von dem Kläger in der vorhergehenden Sitzung vom 17. Februar 1997 erteilten Informationen waren unvollständig und nicht geeignet, Ausmaß und Tragweite seines Verhaltens in einer Weise erkennen zu lassen, die den Aufsichtsrat in die Lage versetzte, die ihm abverlangte Entscheidung über die zu ziehenden Konsequenzen zu treffen (…vgl. Sen.Urt. v. 26. Februar 1996 - II ZR 114/95, ZIP 1996, 636; v. 2. Juni 1997 - II ZR 101/96, GmbHR 1997, 998).
  • KG, 16.06.2011 - 19 U 116/10

    Fristlose Kündigung eines GmbH-Geschäftsführers: Aussetzung eines Zivilprozesses …

    Rn. 33 Ein Grund zur fristlosen Kündigung liegt nur vor, wenn eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zu einem ordentlichen Ablauf unter Berücksichtigung aller Umstände und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile dem Kündigenden nicht zugemutet werden kann (BGH, DStR 1997, 1338; WM 1995, 2064, 2065 m.w.N.).
  • OLG München, 22.03.2023 - 7 U 723/22

    Abberufung eines Geschäftsführers und Kündigung seines Anstellungsvertrages aus …

    Dabei ist nicht nur zu prüfen, ob ein bestimmter Sachverhalt ohne die besonderen Umstände des Einzelfalles geeignet ist, einen wichtigen Grund zu bilden, vielmehr müssen bei der zusätzlich erforderlichen Interessenabwägung alle vernünftigerweise in Betracht kommenden Umstände des Einzelfalles daraufhin abgewogen werden, ob es dem Kündigenden unzumutbar ist, das Dienstverhältnis bis zum Ablauf der Frist für die ordentliche Kündigung fortzusetzen (BGH, Urteil vom 02.06.1997 - II ZR 101/96, Rdnr. 6).
  • LG München I, 15.10.2010 - 5 HKO 2122/09

    Urkundenprozess: Vergütungsansprüche aus einem Vorstandsdienstvertrag; …

    Der Kündigungsberechtigte muss alles erfahren haben, was ihm nach verständigem Urteil für eine das Für und Wider abwägende Entscheidung über den Fortbestand oder die Beendigung des Dienstverhältnisses erforderlich erscheinen muss (vgl. BGH NJW 1996, 1403 f; DStR 1997, 1338, 1339; OLG Karlsruhe NZG 1999, 1012;… Fleischer in: Spindler/Stilz AktG, a.a.O., Rdn. 161 zu § 84;… Spindler in: Münchener Kommentar zum AktG, a.a.O., Rdn. 161 zu § 84).
  • KG, 27.09.2004 - 2 U 191/02

    Aktiengesellschaft: Formerfordernisse bei der fristlosen Kündigung eines …

    Das ist der Fall, wenn alles in Erfahrung gebracht ist, was als notwendige Grundlage für die Entscheidung über den Fortbestand oder die Auflösung des Anstellungsverhältnisses anzusehen ist (vgl. BGH DStR 1997, 1338-1339; NJW 1996, 1403).
  • OLG Düsseldorf, 02.07.2007 - 9 U 3/07

    Außerordentliche Kündigung des Vorstandsmitgliedes einer Genossenschaft - Beginn …

    Ein solcher ist gegeben, wenn dem Kündigenden eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zu einem ordentlichen Ablauf unter Berücksichtigung aller Umstände und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile nicht zugemutet werden kann (…vgl. Müller, a.a.O., § 24 Rdnr. 69;… Beuthien, a.a.O., § 24 Rdnr. 22; zum Geschäftsführeranstellungsvertrag mit der GmbH vgl.: BGHZ 157, 151 = NJW 2004, 1528; BGH, NJW 1993, 463, 464; NJW-RR 1996, 156; DStR 1997, 1338;… Baumbach/Hueck/Zöllner, GmbHG, 18. Aufl., § 35 Rdnr. 218;… Goette, Die GmbH, 2. Aufl., § 8 Rdnr. 162; ders., DStR 1998, 1137, 1140).

    Dabei ist nicht nur zu prüfen, ob ein bestimmter Sachverhalt ohne die besonderen Umstände des Einzelfalles geeignet ist, einen wichtigen Grund zu bilden, vielmehr müssen bei der zusätzlich erforderlichen Interessenabwägung alle vernünftigerweise in Betracht kommenden Umstände des Einzelfalles daraufhin abgewogen werden, ob es dem Kündigenden unzumutbar ist, das Dienstverhältnis bis zum Ablauf der Frist für die ordentliche Kündigung fortzusetzen (vgl. BGH, DStR 1997, 1338; Goette, DStR 1998, 1137, 1140 für GmbH).

  • OLG Düsseldorf, 24.11.2006 - 16 U 218/05

    Keine fristlose Kündigung des Geschäftsführers wegen Abgabe einer eigenmächtigen …

  • LG Frankfurt/Main, 20.09.2017 - 13 S 9/15

    WEG - fristlose Kündigung des Verwaltervertrages

  • LG Duisburg, 29.04.2019 - 25 O 20/15
  • LG München I, 15.09.2017 - 5 HKO 21026/16

    Wirksamkeit der Kündigung des Vorstandsdienstvertrages

  • OLG Hamm, 25.11.2009 - 8 U 61/09

    Wirksamkeit der Kündigung des Anstellungsvertrages eines Geschäftsführers

  • OLG Saarbrücken, 13.07.2010 - 4 U 496/09

    Beleghebammenvertrag: Wirksamkeit einer außerordentlichen Kündigung unter …

  • OLG Koblenz, 31.05.2012 - 6 U 350/12

    GmbH: Die Gewährung von Nachhilfeunterricht eines Mitarbeiters ohne das Vorliegen …

  • OLG Hamm, 24.11.2016 - 27 U 105/15
  • OLG München, 24.07.2025 - 23 U 4072/23

    Außerordentliche Kündigung, Pflichtverletzung, Interessenabwägung, Zugang der …

  • LG München I, 15.10.2010 - 5 HKO 1762/09

    HRE Vergütung unter Vorbehalt

  • LG Köln, 05.01.2024 - 82 O 25/23
  • LG München I, 15.06.2018 - 5 HKO 1427/17

    Vergütungsansprüchen aus einem Vorstandsdienstvertrag

  • LG München I, 15.06.2018 - 5 HKO 1426/17

    Vorstandsdienstvertrag

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Rechtsprechung
   BGH, 18.11.1996 - II ZR 101/96   

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BGH, Entscheidung vom 18.11.1996 - II ZR 101/96 (https://dejure.org/1996,17665)
BGH, Entscheidung vom 18. November 1996 - II ZR 101/96 (https://dejure.org/1996,17665)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Berechnung des Bruttoarbeitsentgeltes durch Vorlage eines Versicherungsnachweises

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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 18.01.1995 - IV ZR 182/94

    Glaubhaftmachung neuer Tatsachen zur Höhe der Beschwer

    Auszug aus BGH, 18.11.1996 - II ZR 101/96
    Der Kläger hat durch Vorlage eines von der Beklagten ausgestellten Versicherungsnachweises glaubhaft gemacht (vgl. hierzu näher BGH, Beschl. v. 18. Januar 1995 - IV ZR 182/94, BGHR ZPO § 546 Abs. 2 - neue Tatsachen 3 m.w.N.), daß sein Bruttoarbeitsentgelt für die Zeit vom 1. Januar bis 14. Dezember 1994 77.253,00 DM betragen hat.
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