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| BGH, 18.10.1956 - II ZR 148/55 |
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Rechtsmittel
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (4)
- BGH, 18.04.1956 - IV ZR 198/55
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 18.10.1956 - II ZR 148/55
Was die erste Rüge anlangt, so kann es hier dahingestellt bleiben, ob ein Senat noch ordnungsgemäß besetzt ist, wenn bei der Entscheidung ein Oberlandesgerichtsrat und zwei Hilfsrichter mitgewirkt haben (vgl. hierzu Lindenmaier-Möhring § 70 Nr. 2 GVG und IV ZR 198/55 v. 18.4.1956, zur Aufnahme in das Nachschlagewerk bestimmt).Entscheidend für die Frage, ob ein Gericht im Sinne des § 551 Ziff 1 ZPO vorschriftsmässig besetzt ist, ist bei einem auf Grund mündlicher Verhandlung ergangenen Urteil der Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung (RG JW 31, 1082; BGHZ 10, 130; IV ZR 198/55 v. 18.4.1956, zur Aufnahme in das Nachschlagewerk bestimmt).
In tatsächlicher Hinsicht weicht der hier zu beurteilende Sachverhalt von dem ab, der der Entscheidung des IV. Zivilsenats (IV ZR 198/55 vom 18.4.1956) zugrunde lag.
- BGH, 16.12.1953 - II ZR 41/53
Hilfsrichter beim Oberlandesgericht
Auszug aus BGH, 18.10.1956 - II ZR 148/55
Der erkennende Senat hat in seinem grundsätzlichen Urteil vom 16.12.1953 (BGHZ 12, 1), das im April 1954 in NJW 54, 505 veröffentlicht wurde, ausgeführt, daß die Beiordnung eines Hilfsrichters, soweit sie nicht durch den Wortlaut des § 70 Abs. 1 GVG gerechtfertigt ist, nur dann zuzulassen ist, wenn ein wirkliches, auf andere Art nicht zu befriedigendes Bedürfnis nach entsprechender Hilfeleistung vorliegt. - BGH, 12.03.1956 - II ZR 91/55
Unzulässige Mitwirkung von Hilfsrichtern
Auszug aus BGH, 18.10.1956 - II ZR 148/55
Der Senat hat schon in dem Urteil vom 15.3.1956 (BGHZ 20, 209) ausgesprochen, daß die Besetzung desselben 10. Zivilsenats, dessen Urteil Gegenstand dieses Verfahrens ist, bei seiner Entscheidung vom 19.1.1955, an der ebenfalls Amtsgerichtsrat Rook mitgewirkt hat, nicht mehr zulässig war, da schon zu diesem Zeitpunkt die Beiordnung dieses Hilfsrichters nicht mehr zu einem vorübergehenden Zweck erfolgte. - BGH, 26.06.1953 - V ZR 185/52
Unvorschriftsmäßige Besetzung des Gerichts
Auszug aus BGH, 18.10.1956 - II ZR 148/55
Entscheidend für die Frage, ob ein Gericht im Sinne des § 551 Ziff 1 ZPO vorschriftsmässig besetzt ist, ist bei einem auf Grund mündlicher Verhandlung ergangenen Urteil der Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung (RG JW 31, 1082; BGHZ 10, 130; IV ZR 198/55 v. 18.4.1956, zur Aufnahme in das Nachschlagewerk bestimmt).
- BGH, 02.05.1957 - II ZR 265/55
Rechtsmittel
Nach den dienstlichen Auskünften des Kammergerichtspräsidenten vom 30. November 1955 vom 13. Juni 1956 und vom 24. August 1956, die der erkennende Senat in der Sache II ZR 148/55 (vgl. Senatsurteil vom 18. Oktober 1956) beigezogen hat und die auch in diesem Verfahren zum Gegenstand der mündlichen Verhandlung gemacht worden sind, ist Landgerichtsrat R. auf Grund eines Präsidialbeschlusses vom 13. November 1954 aus Anlaß der Erkrankung des Kammergerichtsrats Dr. A. dem 10. Zivilsenat mit Wirkung vom 18. November 1954 als Hilfsrichter zugewiesen worden.Daraus folgt, daß die Beiordnung von Hilfsrichtern nicht dazu dienen darf, die Lücken auszufüllen, die durch eine andauernde Nichtbesetzung richterlicher Planstellen entstehen (vgl. Senatsurteile vom 15. März 1956 - II ZR 91/55 = BGHZ 20, 209 und vom 18. Oktober 1956 - II ZR 148/55).
In dieser Hinsicht kann im übrigen auf die Ausführungen in dem Senatsurteil vom 18. Oktober 1956 - II ZR 148/55 verwiesen werden.
- BGH, 12.03.1956 - II ZR 91/55
Unzulässige Mitwirkung von Hilfsrichtern
Dem Senat ist auf Grund der Auskunft des Kammergerichtspräsidenten vom 30. November 1955 - 3700 EA 12/55 KG -, die der Senat in einem anderen bei ihm anhängigen Rechtsstreit (II ZR 148/55) eingeholt hat, bekannt, daß Landgerichtsrat Rossbacher aus Anlaß der Erkrankung eines Mitglieds des 10. Zivilsenats, des KGRats Augustat, die in der vorliegenden Sache noch im Zeitpunkt der Berufungsverhandlung andauerte, zum Hilfsrichter einberufen worden ist. - BGH, 24.06.1957 - II ZR 334/56
Rechtsmittel
Der erkennende Senat hat bereits mehrfach ausgesprochen, daß ein Senat eines Oberlandesgerichts dann nicht vorschriftsmäßig besetzt ist, wenn ein Hilfsrichter mitwirkt, ohne daß für seine Beschäftigung beim Oberlandesgericht ein nur vorübergehendes, auf andere Weise nicht zu befriedigendes Bedürfnis vorgelegen hat (BGHZ 12, 1 [BGH 16.12.1953 - II ZR 41/53]; 20, 209 [BGH 10.03.1956 - IV ZR 336/55]; Urt. v. 9.7.56 - II ZR 169/55 - Urt. v. 18.10.56 - II ZR 148/55 - Urt. v. 2.5.57 - II ZR 265/55).
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