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Rechtsprechung
   BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1957,65
BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55 (https://dejure.org/1957,65)
BGH, Entscheidung vom 11.07.1957 - II ZR 318/55 (https://dejure.org/1957,65)
BGH, Entscheidung vom 11. Juli 1957 - II ZR 318/55 (https://dejure.org/1957,65)
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Volltextveröffentlichungen (4)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 25, 134
  • NJW 1957, 1433
  • WM 1957, 995
 
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Wird zitiert von ... (62)Zitiert selbst (12)

  • BGH, 13.12.1956 - II ZR 86/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55
    Das ist eine Bestimmung, die die deutsche Gerichtsbarkeit in weiterem Maße als das Gesetz der Alliierten Hohen Kommission Nr. 63 ausschließt und die noch in der Revisionsinstanz zu berücksichtigen ist (Senatsurteil vom 13.12.1956 - II ZR 86/54 - [MDR 1957, 276]).

    Die Anwendbarkeit des AHK-Gesetzes Nr. 63 ist auf beschlagnahmte Vermögensgegenstände beschränkt, die zwar in deutschem Eigentum standen, aber in einem ausländischen Staat belegen waren (BGHZ 17, 74 [76]; 18, 1 [7]; BGH MDR 1957, 276).

    Diese Bestimmung geht allerdings, wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 13.12.1956 - II ZR 86/54 - (MDR 1957, 276) hervorgehoben hat, einen Schritt weiter als das AHK-Gesetz Nr. 63. Denn sie betrifft nicht, bloß deutsches Auslandsvermögen, das für die im ersten Absatz der Vorschrift genannten Zwecke beschlagnahmt worden ist, sondern auch sonstiges deutsches Vermögen, das dieses Schicksal gehabt hat.

    Revisionsgericht entzogen (BGH WM 1955, 1348 [1350]; BGH MDR 1957, 276).

  • BGH, 01.02.1952 - I ZR 123/50

    Belegenheit einer Forderung

    Auszug aus BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55
    Wollte man annehmen, daß das in der Bundesrepublik belegene Vermögen der ZKSG deshalb von den tschechoslowakischen Enteignungen erfaßt worden sei, weil diese nicht bloß das Vermögen der juristischen Person sondern das gesamte Vermögen aller Genossen betrafen, so würde dies die Durchlöcherung des grundlegenden Satzes von der territorialen Beschränkung von Staatshoheitsakten bedeuten, wofür lediglich angeführt werden könnte, daß die Mitglieder einer Genossenschaft wirtschaftlich die Eigentümer des Vermögens der Rechtsperson sind, ein Gesichtspunkt, der nicht zu einer Ausweitung territorial begrenzter Staatshoheitsmaßnahmen berechtigt (vgl. BGHZ 5, 35 [38]).

    Hierbei darf nicht außer acht gelassen werden, daß der Belegenheitsbegriff, wie der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in einem Urteil vom 1.2.1952 (BGHZ 5, 36 [BGH 01.02.1952 - I ZR 123/50] [38]) ausgesprochen hat, nur eine Hilfskonstruktion ist, um die Lokalisierung eines Rechtsverhältnisses oder einer bloßen rechtlichen Beziehung anschaulich zu machen.

  • BGH, 27.05.1957 - II ZR 178/56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55
    Enteignungsmaßnahmen eines Staates, mögen sie in Form eines Gesetzes gekleidet sein oder durch Verwaltungsakt vorgenommen werden oder auf reiner Gewalt beruhen, erfassen daher nur dasjenige Vermögen, das der Gebietshoheit dieses Landes unterliegt und greifen nicht über dessen Grenzen hinaus (Senatsurteil vom 18.2.1957 - II ZR 287/54 - m.w.Nachw. [WM 1957, 390] und das Urteil vom 27.5.1957 - II ZR 178/56 - [WM 1957, 846]).

    Der Senat hat bereits in seinem Urteil vom 27.5.1957 - II ZR 178/56 - (WM 1957, 846) ausgesprochen, daß die mittels staatlichen Zwangseingriffs vorgenommene Absetzung (Abberufung) von Vorstandsmitgliedern nicht für das extraterritoriale Vermögen der betroffenen juristischen Person gilt.

  • BGH, 24.03.1955 - II ZR 93/53

    Lebensversicherung Sudetendeutscher

    Auszug aus BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55
    Denn, wie der Senat in seinem Urteil vom 24.3.1955 - II ZR 93/53 - (BGHZ 17, 74) entschieden hat, ist die Frage nach der Belegenheit nach der deutschen Rechtsordnung und dem zu ihr gehörenden internationalen Privatrecht zu beurteilen, und hiernach ist für die Belegenheit einer Forderung der Wohnsitz oder Sitz des Schuldners maßgebend.

    Die Anwendbarkeit des AHK-Gesetzes Nr. 63 ist auf beschlagnahmte Vermögensgegenstände beschränkt, die zwar in deutschem Eigentum standen, aber in einem ausländischen Staat belegen waren (BGHZ 17, 74 [76]; 18, 1 [7]; BGH MDR 1957, 276).

  • BGH, 07.06.1955 - I ZR 64/53

    Tschechoslowakische Enteignungsmaßnahmen

    Auszug aus BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55
    Die Anwendbarkeit des AHK-Gesetzes Nr. 63 ist auf beschlagnahmte Vermögensgegenstände beschränkt, die zwar in deutschem Eigentum standen, aber in einem ausländischen Staat belegen waren (BGHZ 17, 74 [76]; 18, 1 [7]; BGH MDR 1957, 276).
  • BGH, 17.03.1953 - I ZR 77/52

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55
    Die Frage, ob bei der Enteignung einer Forderung der Schuldner vor der Gefahr doppelter Inanspruchnahme gemäß § 242 BGB zu schützen ist (vgl. dazu BGH NJW 1953, 861 [862]; BGH LM Nr. 31 zu § 242 [Cd] BGB), bedarf keiner Entscheidung.
  • BGH, 30.01.1956 - II ZR 168/54

    Enteignung einer GmbH

    Auszug aus BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55
    Zu diesem Meinungsstreit braucht wie in dem vom Senat mit Urteil vom 30.1.1956 - II ZR 168/54 - (BGHZ 20, 4) entschiedenen Falle nicht grundsätzlich Stellung genommen zu werden.
  • BGH, 18.02.1957 - II ZR 287/54

    Ostenteignung

    Auszug aus BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55
    Enteignungsmaßnahmen eines Staates, mögen sie in Form eines Gesetzes gekleidet sein oder durch Verwaltungsakt vorgenommen werden oder auf reiner Gewalt beruhen, erfassen daher nur dasjenige Vermögen, das der Gebietshoheit dieses Landes unterliegt und greifen nicht über dessen Grenzen hinaus (Senatsurteil vom 18.2.1957 - II ZR 287/54 - m.w.Nachw. [WM 1957, 390] und das Urteil vom 27.5.1957 - II ZR 178/56 - [WM 1957, 846]).
  • RG, 16.12.1913 - II 523/13

    Ausländische Handelsgesellschaft; Rechtsfähigkeit

    Auszug aus BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55
    Daher ist eine ausländische, nach den Gesetzen des Heimatstaates mit Rechtsfähigkeit ausgestattete Organisation auch im Inlande als juristische Person anzuerkennen (RGZ 73, 367; 83, 367; 159, 46).
  • BGH, 29.01.1953 - IV ZR 201/51

    Enteignung Sudetendeutscher

    Auszug aus BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55
    Das Kontrollratsgesetz Nr. 5 betrifft nur die Erfassung deutschen Vermögens im Ausland (BGHZ 8, 378 [BGH 29.01.1953 - IV ZR 201/51] [382]), und eine Forderung, deren Schuldner seinen Wohnsitz oder Sitz in der Bundesrepublik hat, gehört, wie noch auszuführen ist, hierzu nicht.
  • RG, 26.01.1916 - V 345/15

    Klagänderung

  • RG, 05.05.1923 - I 58/23

    Patentverlängerung; Nichtigkeitsklage

  • BVerfG, 23.04.1991 - 1 BvR 1170/90

    Bodenreform I

    Eine Enteignung entfaltet danach Wirkung innerhalb des Hoheitsgebiets des fremden Staates und erfaßt das Vermögen, das zum Zeitpunkt der Enteignung der Gebietshoheit des enteignenden Staates unterlag - Territorialitätsprinzip - (…vgl. OGH BrZ, NJW 1949, S. 502; BGHZ 20, 4 [12]; 25, 134 [140 und 143]; 31, 168 [171]; 39, 220 [227];… BGH, MDR 1972, S. 494;… sowie die Rechtsprechungsübersicht bei Kegel/ Seidl-Hohenveldern, in: Festschrift für Ferid, 1978, S. 233 [252 bis 263];… Heldrich, in: Palandt, BGB, 50. Aufl., Anh. II zu Art. 38 EGBGB Rdnr. 11 ff. m.w.N.).
  • BGH, 22.11.2016 - II ZB 19/15

    Gesellschaft ausländischen Rechts: Restgesellschaft für in Deutschland belegenes …

    Rn. 13 Ein Rechtsträger, der in seinem Heimatstaat infolge staatlicher Zwangseingriffe untergegangen ist, lebt hinsichtlich seines von Zwangsmaßnahmen nicht berührten Vermögens außerhalb seines Heimatstaates weiter, und sei es auch nur zum Zwecke der Liquidation (st.Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 11. Juli 1957 - II ZR 318/55, BGHZ 25, 134, 143 f.; Urteil vom 6. Oktober 1960 - VII ZR 136/59, BGHZ 33, 195, 197 f.; Urteil vom 21. Januar 1965 - II ZR 120/62, BGHZ 43, 51, 55 f.; Beschluss vom 1. Juni 1970 - II ZB 4/69, WM 1970, 983, 984; Urteil vom 30. September 1991 - II ZR 47/91, ZIP 1991, 1423, 1424; Beschluss vom 5. März 2007 - II ARZ 2/05, ZIP 2007, 859).
  • BGH, 29.06.2010 - VI ZR 122/09

    Prüfung der internationalen Zuständigkeit bei deliktischen Ansprüchen; …

    Die Beklagte unterliegt somit nach ihrem Gesellschaftsstatut, das für außerhalb der Europäischen Union liegende Staaten gewohnheitsrechtlich an den Sitz der Gesellschaft anknüpft, dem türkischen Recht (BGHZ 25, 134, 144;… MünchKomm-BGB/Kindler 4. Aufl., IntGesR Rn. 5).
  • BGH, 21.03.1986 - V ZR 10/85

    Parteifähigkeit eines in der Bundesrepublik nicht rechtsfähigen ausländischen …

    Wäre das der Fall, so hätte sich die in Liechtenstein erworbene Rechtsfähigkeit nicht einfach in der Bundesrepublik fortgesetzt (BGHZ 25, 134, 144).

    Sollte sich ein Verwaltungssitz in der Bundesrepublik nicht feststellen lassen, so wäre bei Zugrundelegung dieses Sitzes in Liechtenstein von der dort anerkannten Rechtsfähigkeit der Beklagten auszugehen (RGZ 83, 367; BGHZ 25, 134, 144;… BGH Urt. v. 28. Februar 1980, II ZR 165/78, NJW 1980, 1567 - insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 76, 375).

  • BGH, 23.03.2010 - VI ZR 57/09

    Zur Anwendbarkeit des Kreditwesengesetzes und des Auslandinvestmentgesetzes auf …

    Die Beklagte unterliegt somit nach ihrem Gesellschaftsstatut, das für außerhalb der Europäischen Union liegende Staaten gewohnheitsrechtlich an den Sitz der Gesellschaft anknüpft, dem türkischen Recht (BGHZ 25, 134, 144;… MünchKomm-BGB/Kindler 4. Aufl., IntGesR Rn. 5).
  • LG München I, 29.11.2023 - 5 HKO 5321/19

    Spruchverfahren zum Squeeze-out läuft

    Andernfalls würde der Enteignungsmaßnahme entgegen dem völkerrechtlichen Grundsatz mittelbar eine Wirkung beigelegt, die über das Territorium, auf das sie beschränkt ist, hinausgehen würde (vgl. BGHZ 33, 195, 199 = NJW 1961, 21, 32; BGHZ 25, 134, 140 = NJW 1957, 1433, 1434 für Enteignungen in der CSSR; OLG Frankfurt NJW 1954, 644; OLG Düsseldorf NJW 1950, 470, 471).
  • BGH, 06.10.1960 - VII ZR 136/59

    Rechtswirkungen der Handlungen eines vom Vormundschaftsgericht rechtswidrig …

    Dabei macht es keinen Unterschied, ob nur das Vermögen der Genossenschaft enteignet worden ist - wie es im Tatbestand des Berufungsurteils heißt - oder ob die Dekrete vom 19. Mai und 25 Oktober 1945, wie der II. Zivilsenat in seinem in BGHZ 25, 134 ff veröffentlichten Urteil angenommen hat (vgl. dort S. 144, 146 f), zugleich auch eine Enteignung der Mitgliedschaftsrechte an den betroffenen juristischen Personen zur Folge hatten.

    1) In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist sowohl für das internationale wie für das interzonale Recht schon mehrfach ausgesprochen worden, daß eine juristische Person, die in ihrem Sitzstaat durch Konfiskation ihr ganzes Vermögen verloren hat und infolgedessen vernichtet worden ist, hinsichtlich des nicht konfiszierten Auslandsvermögens fortbesteht (BGHZ 20, 4, 12, 15; 25, 134, 143 f; LM Nr. 1 zu § 38 AktG; WM 1957, 846; WM 1959, 322).

    2) Auch dann, wenn die Genossenschaft nicht aufgelöst worden sein sollte, sondern der tschechoslowakische Staat, ihre Rechtspersönlichkeit formell bestehen lassend, alle Mitgliedschaftsrechte an sich gebracht haben sollte (vgl. dazu BGHZ 25, 134, 147), ist die rechtliche Existenz der Klägerin, wie sie im vorliegenden Prozeß auftritt, zu bejahen.

    In einem gleichliegenden Falle von Enteignungsmaßnahmen gegen eine sudetendeutsche Genossenschaft auf Grund der Dekrete vom 19. Mai und 25. Oktober 1945 hat bereits der II. Zivilsenat die rechtliche Existenz der Genossenschaft als Inhaberin des in der Bundesrepublik belegenen, von der Konfiskation nicht erfaßten Vermögens bejaht (BGHZ 25, 134 ff), obwohl er dabei die Möglichkeit unterstellt hat, daß die Genossenschaft in der Tschechoslowakei nicht untergegangen, sondern zur Staatsgenossenschaft geworden ist (…aaO S. 147).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wird allerdings die Vertretungsbefugnis der bisherigen Vorstandsmitglieder bezüglich des Auslandsvermögens durch konfiskatorische Eingriffe nicht berührt, auch dann nicht, wenn der konfiszierende Staat den Vorstand ausdrücklich abberufen hat (BGH WM 1957, 846; BGHZ 25, 134, 150).

  • BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 230/79

    Keine Anwendung fremden Rechts aus Gründen des Vertrauensschutzes bei Fehlen …

    Nach der Rechtsprechung sind die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes gilt (BGHZ 25, 134, 144; 53, 181, 183; vgl. auch BGH Urteil vom 26. September 1966 - II ZR 56/65 = NJW 1967, 36, 38 = WM 1966, 1143, 1145;… weitere Nachweise aus der Rechtsprechung vgl. Scholz/Winter aaO Einl. Rdn. 92 ff, 98, 100).
  • BGH, 21.05.1974 - GSZ 2/72

    Unwirksame Auslandskonfiskation

    Der Große Senat verneint die Frage und hält damit an der bisherigen - ursprünglich auch vom vorlegenden II. Zivilsenat geteilten - Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fest (BGHZ 25, 127, 130 f; 25, 134, 140 f; 32, 256, 259 f; 33, 195, 197; BGH Urteil vom 23. Januar 1961 - II ZR 204/59 - = WM 1961, 347; Beschluß vom 31. Oktober 1962 - II ARZ 2/61 - = WM 1963, 81, 84/85).

    Ohne Belang für den objektiven Rechtszustand vor Inkrafttreten des AHKG 63 ist, daß die unter der Bezeichnung "Spaltungstheorie" bekannt gewordene Rechtsauffassung, wonach das von einer Konfiskation nicht erfaßte Gesellschaftsvermögen der Gesellschaft in der alten, vor dem konfiskatorischen Eingriff bestehenden Gestalt als sog. "Spalt-Gesellschaft" zusteht, in ihrer jetzigen Ausprägung erst etwa seit dem Jahre 1952, also nach dem Inkrafttreten des AHKG 63 entwickelt worden ist (vgl. z.B. Seidl-Hohenveldern, Internationales Konfiskations- und Enteignungsrecht (1952) S. 105 f, 127 f; weitere Nachweise in BGHZ 25, 134, 144 und 32, 256, 260).

    Was damals über die Entstehungsgeschichte bekannt war, hat auch den Bundesgerichtshof nicht veranlaßt anzunehmen, der alliierte Gesetzgeber habe durch die in Art. 1 1 (a) AHKG 63 getroffene Regelung das Territorialitätsprinzip durchbrechen und die Konfiskation der Mitgliedschaftsrechte einer in deutscher Hand befindlichen ausländischen Gesellschaft ganz allgemein auf deren in Deutschland belegenes Vermögen erstrecken wollen (BGHZ 25, 127, 130 f; 25, 134, 140 f; 32, 256, 259 f; 33, 195, 197; BGH Urteil vom 23. Januar 1961 - II ZR 204/59 - = WM 1961, 347; Beschluß vom 31. Oktober 1962 - II ARZ 2/61 - = WM 1963, 81, 84/85).

  • BGH, 04.06.2002 - XI ZR 301/01

    Auswirkung einer Vermögensenteignung auf hypothekarisch gesicherte …

    a) Die Wirkung einer Enteignung ist nach der verfassungsgemäßen (BVerfGE 84, 90, 123 f.) ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 5, 27, 34 f.; 5, 35, 36 ff.; 9, 34, 38; 12, 79, 83 f.; 13, 106, 108; 17, 209, 212; 23, 333, 336; 25, 127, 129; 25, 134, 140; 32, 97, 99; 39, 220, 227; 104, 240, 244) durch das Territorialitätsprinzip begrenzt.

    aa) Grundsätzlich ist die Belegenheit einer Forderung in Anlehnung an den Rechtsgedanken des § 23 Satz 2 ZPO nach dem Wohnsitz (bei natürlichen Personen) oder dem Sitz (bei juristischen Personen und Gesellschaften ohne eigene Rechtspersönlichkeit) des Schuldners zu bestimmen (BGHZ 5, 35, 37 f.; 25, 134, 139; 32, 97, 99; BGH, Urteile vom 28. Januar 1965 - Ia ZR 273/63, WM 1965, 267, 270 und vom 5. Mai 1977 - III ZR 2/75, WM 1977, 730, 732; jeweils m.w.Nachw.).

  • BGH, 05.05.1960 - VII ZR 92/58

    Spaltungstheorie bei Konfiskationen

  • BGH, 05.05.1977 - III ZR 2/75

    Befugnis des Prozessgerichts zur Verneinung der Vertretungsbefugnis eines …

  • BVerwG, 09.07.1974 - I C 29.68

    Rechtmäßigkeit einer Treuhänderbestellung - Vermögen der Zentralkasse …

  • BGH, 17.12.1959 - VII ZR 198/58

    Interzonales Recht. Klagerecht des Zessionars

  • BVerwG, 22.08.2007 - 8 C 3.07

    Enteignung; besatzungsrechtlich; besatzungshoheitlich; Rehabilitierung; …

  • OLG Düsseldorf, 10.05.2010 - 24 U 160/09

    Fortbestand einer ausländischen Gesellschaft

  • OLG Nürnberg, 10.08.2007 - 13 U 1097/07

    Parteifähigkeit einer nach englischem Recht gegründeten Limited; Bestellung eines …

  • OLG Oldenburg, 13.06.2007 - 4 U 64/00

    Beschaffung von Kernbrennstoffen für die brasilianischen Kernkraftwerke Angra I …

  • BVerwG, 03.05.1996 - 4 B 46.96

    Bergrecht: Bergfreiheit für Sand- und Kiesvorkommen in der ehemaligen DDR

  • OLG Oldenburg, 13.06.2007 - 4 U 65/00

    Eigentum und Gefahrübergang bei Ausgangsstoffen zur Gewinnung von Kernenergie; …

  • BVerwG, 10.12.2025 - 8 C 6.24

    Vermögensrechtliche Wiedergutmachung bei Sitzverlegung einer Kapitalgesellschaft

  • OLG München, 04.10.2007 - 31 Wx 36/07

    Keine Handelsregistereintragung der Verlegung des Satzungssitzes einer nach …

  • BGH, 28.02.1972 - III ZR 47/67

    Gewährung eines zeitlich unbeschränkten Leistungsverweigerungsrechtes - Enger …

  • BAG, 30.07.1996 - 3 AZR 397/95

    Anspruch auf Sicherheitsleistung bei Insolvenzsicherung

  • BGH, 05.02.1958 - IV ZR 204/57

    Rechtsmittel

  • OLG Hamm, 01.02.2001 - 15 W 390/00

    Sitzverlegung einer GmbH in das EG-Ausland

  • BGH, 20.07.2010 - VI ZR 200/09

    Anspruch auf Schadensersatz nach § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. §§ 2 und 8 …

  • BGH, 21.10.1971 - II ZR 90/68

    Wirksamkeit der Fusion einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung und einer …

  • BGH, 21.01.1965 - II ZR 120/62

    Zentralkasse Sudetendeutscher Genossenschaften

  • KG, 17.03.2014 - 20 U 254/12

    Beendigung der Parteifähigkeit einer nach englischem Recht gegründeten Limited; …

  • BayObLG, 11.02.2004 - 3Z BR 175/03

    Keine Eintragungsfähigkeit der Verlegung des satzungsmäßigen Sitzes einer in …

  • BGH, 01.06.1970 - II ZB 4/69

    Streit um die Eintragung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung einer …

  • BGH, 27.07.2010 - VI ZR 347/08

    Schadensersatzansprüche aus dem Erwerb von Anteilen einer Aktiengesellschaft nach …

  • OLG Brandenburg, 30.11.2004 - 6 Wx 4/04

    Eintragung einer Sitzverlegung in einen anderen Mitgliedsstaat der EU

  • BGH, 29.06.2010 - VI ZR 83/09

    Haftung einer türkischen Kapitalanlagegesellschaft nach dem …

  • BGH, 27.07.2010 - VI ZR 217/09

    Anspruch auf Schadenersatz aufgrund des Vertriebs von ausländischen …

  • BGH, 29.06.2010 - VI ZR 90/09

    Haftung einer türkischen Kapitalanlagegesellschaft nach dem …

  • OLG Düsseldorf, 03.09.2010 - 17 U 124/09
  • OLG Hamm, 30.04.1997 - 15 W 91/97

    Verlegung des effektiven Verwaltungssitzes in das Ausland

  • BayObLG, 21.03.1986 - BReg. 3 Z 148/85
  • BGH, 03.07.1978 - II ZR 180/76

    Zulässigkeit des Erlasses eines Grundurteils - Verletzung der Pflichten des …

  • BGH, 30.06.1961 - VIII ZR 232/59
  • LG Hamburg, 04.12.2015 - 329 O 343/14

    Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Erwerb einer …

  • BGH, 31.10.1962 - II ARZ 1/61

    Enteignung einer Aktie nach der niederländischen Verordnung über Feindvermögen - …

  • BGH, 13.02.1975 - II ZR 22/71

    Verfassungsmäßigkeit des deutsch-niederländischen Finanzvertrags vom 8. April …

  • BGH, 12.03.1959 - II ZR 180/57

    Entlastung des Vorstandes (AG)

  • BGH, 28.01.1965 - Ia ZR 273/63

    Vertrag bezüglich der Übertragung des Rechts auf ein Patent - Befugnis zur …

  • BGH, 14.02.1958 - I ZR 40/56

    Rechtsmittel

  • BGH, 31.03.1971 - VIII ZR 40/69

    Schuldenhaftung einer Spaltgesellschaft

  • BGH, 25.02.1960 - VII ZR 17/59

    Feindvermögensbeschlagnahme und Bürgschaft

  • BGH, 06.02.1959 - I ZR 50/57

    Carl-Zeiss-Stiftung

  • BGH, 31.01.1972 - II ZR 22/71

    Voraussetzungen für die Vorlage einer Rechtssache vor den Großen Senat für …

  • BFH, 01.03.1966 - I 13/65

    Beschränkung der Wirkung der Enteignung einer Kapitallgesellschaft auf das …

  • BGH, 29.11.1965 - III ZR 198/63

    Rechtsinhaberschaft eines Stiftungsvermögens - Territoriale Begrenzung …

  • OLG Nürnberg, 07.06.1984 - 8 U 111/84

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  • BFH, 26.07.1966 - I 217/63

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  • BGH, 14.01.1959 - V ZR 38/58

    Rechtsmittel

  • BAG, 28.10.1958 - 2 AZR 499/56

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  • BGH, 05.03.1959 - II ZR 152/57

    Rechtsmittel

  • BGH, 06.07.1964 - VIII ZR 199/62
  • BGH, 24.10.1957 - II ZR 346/55

    Rechtsmittel

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