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Rechtsprechung
   BVerwG, 28.08.1958 - III B 157.56, III C 199.58   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1958,7437
BVerwG, 28.08.1958 - III B 157.56, III C 199.58 (https://dejure.org/1958,7437)
BVerwG, Entscheidung vom 28.08.1958 - III B 157.56, III C 199.58 (https://dejure.org/1958,7437)
BVerwG, Entscheidung vom 28. August 1958 - III B 157.56, III C 199.58 (https://dejure.org/1958,7437)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Unterhaltshilfe nach dem Gesetz über den Lastenausgleich wegen Ausbombung einer Wohnung - Anforderungen an die Existenzgrundlage eines Handelsvertreters i.R. dessen Kontakten zu seinem Kundenkreis

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (14)

  • BVerwG, 27.04.1956 - IV C 103.55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 28.08.1958 - III B 157.56
    Nach feststehender Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts liegt ein Existenzverlust auf Grund eines Kriegssachschadens nur vor, wenn die verlorengegangenen Sachgüter für die Berufsausübung so wesentlich sind, daß der Beruf nur mit ihrer Hilfe ausgeübt werden kann (Urteile vom 31. März 1955 - BVerwG III C 27.54 - BVerwGE 2, 47 [BVerwG 31.03.1955 - III C 27/54] [48]; vom 26. Mai 1955 - BVerwG III C 23.54 -, vom 27. April 1956 - BVerwG IV C 103.55 - Mtbl.

    BAA 1956 S. 516 = LA 1956 S. 350 - und vom 14. November 1957 - BVerwG III C 304.56 -).

    Soweit sich der Kläger auf die Folgen der Evakuierung beruft, handelt es sich gleichfalls nicht um eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung; denn die Evakuierung eines Ausgebombten und deren Folgewirkungen gehören nicht zu den berücksichtigungsfähigen Schäden des Lastenausgleichsrechts (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 1. Oktober 1954 - BVerwG IV C 42.54 - RLA 1955 S. 222 -, vom 27. April 1956 - BVerwG IV C 103.55 - und Beschluß vom 27. Dezember 1957 - BVerwG III C 59.56 -).

  • BVerwG, 16.02.1956 - III C 55.55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 28.08.1958 - III B 157.56
    Die Existenzgrundlage des Klägers bestand vielmehr in seiner Vorbildung, seiner Geschäftserfahrung, der Kundenwerbung und der Aufrechterhaltung der Geschäftsverbindung mit den geworbenen Kunden - also in Tatbeständen, die durch die Vernichtung von Sachgütern zwar beeinträchtigt, aber nicht im ganzen beseitigt worden sind (Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Februar 1956 - BVerwG III C 55.55 - Mtbl.

    BAA 1956 S. 517 [518] = RLA 1956 S. 300 = LA 1956 S. 348 - vom 1. August 1957 - BVerwG IV B 15.57 - vgl. auch Urteil vom 26. Mai 1955 - BVerwG III C 23.54 -).

  • BVerwG, 26.05.1955 - III C 23.54
    Auszug aus BVerwG, 28.08.1958 - III B 157.56
    Nach feststehender Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts liegt ein Existenzverlust auf Grund eines Kriegssachschadens nur vor, wenn die verlorengegangenen Sachgüter für die Berufsausübung so wesentlich sind, daß der Beruf nur mit ihrer Hilfe ausgeübt werden kann (Urteile vom 31. März 1955 - BVerwG III C 27.54 - BVerwGE 2, 47 [BVerwG 31.03.1955 - III C 27/54] [48]; vom 26. Mai 1955 - BVerwG III C 23.54 -, vom 27. April 1956 - BVerwG IV C 103.55 - Mtbl.

    BAA 1956 S. 517 [518] = RLA 1956 S. 300 = LA 1956 S. 348 - vom 1. August 1957 - BVerwG IV B 15.57 - vgl. auch Urteil vom 26. Mai 1955 - BVerwG III C 23.54 -).

  • BVerfG, 25.10.1956 - 1 BvR 440/54

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör im Beschwerdeverfahren

    Auszug aus BVerwG, 28.08.1958 - III B 157.56
    Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs verlangt, daß einer gerichtlichen Entscheidung nur solche Tatsachen und Beweisergebnisse zugrunde gelegt werden, zu denen Stellung zu nehmen die Beteiligten Gelegenheit gehabt haben (BVerfGE 6, 12 [BVerfG 25.10.1956 - 1 BvR 40/54] [14]).
  • BVerwG, 27.06.1955 - III C 21.55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 28.08.1958 - III B 157.56
    Bloße "potentielle Einkünfte" - im Schädigungszeitpunkt noch nicht verwirklichte Möglichkeiten zur Gewinnerzielung - reichen nicht aus, um den Verlust der Existenzgrundlage zu begründen (Urteile vom 4. Juni 1954 - BVerwG IV C 14.53 - BVerwGE 1, 152 [154] - vom 18. Juni 1954 - BVerwG IV C 15.54 - RLA 1954 S. 372 [373] = LA 1954 S. 336, [337] - und vom 27. Juni 1955 - BVerwG III C 21.55 - BVerwGE 2, 170 [171-72] -).
  • BVerwG, 04.06.1954 - IV C 14.53
    Auszug aus BVerwG, 28.08.1958 - III B 157.56
    Bloße "potentielle Einkünfte" - im Schädigungszeitpunkt noch nicht verwirklichte Möglichkeiten zur Gewinnerzielung - reichen nicht aus, um den Verlust der Existenzgrundlage zu begründen (Urteile vom 4. Juni 1954 - BVerwG IV C 14.53 - BVerwGE 1, 152 [154] - vom 18. Juni 1954 - BVerwG IV C 15.54 - RLA 1954 S. 372 [373] = LA 1954 S. 336, [337] - und vom 27. Juni 1955 - BVerwG III C 21.55 - BVerwGE 2, 170 [171-72] -).
  • BVerwG, 18.06.1954 - IV C 15.54
    Auszug aus BVerwG, 28.08.1958 - III B 157.56
    Bloße "potentielle Einkünfte" - im Schädigungszeitpunkt noch nicht verwirklichte Möglichkeiten zur Gewinnerzielung - reichen nicht aus, um den Verlust der Existenzgrundlage zu begründen (Urteile vom 4. Juni 1954 - BVerwG IV C 14.53 - BVerwGE 1, 152 [154] - vom 18. Juni 1954 - BVerwG IV C 15.54 - RLA 1954 S. 372 [373] = LA 1954 S. 336, [337] - und vom 27. Juni 1955 - BVerwG III C 21.55 - BVerwGE 2, 170 [171-72] -).
  • BVerwG, 01.10.1954 - IV C 24.54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 28.08.1958 - III B 157.56
    Soweit sich der Kläger auf die Folgen der Evakuierung beruft, handelt es sich gleichfalls nicht um eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung; denn die Evakuierung eines Ausgebombten und deren Folgewirkungen gehören nicht zu den berücksichtigungsfähigen Schäden des Lastenausgleichsrechts (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 1. Oktober 1954 - BVerwG IV C 42.54 - RLA 1955 S. 222 -, vom 27. April 1956 - BVerwG IV C 103.55 - und Beschluß vom 27. Dezember 1957 - BVerwG III C 59.56 -).
  • BVerwG, 27.12.1957 - III C 59.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 28.08.1958 - III B 157.56
    Soweit sich der Kläger auf die Folgen der Evakuierung beruft, handelt es sich gleichfalls nicht um eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung; denn die Evakuierung eines Ausgebombten und deren Folgewirkungen gehören nicht zu den berücksichtigungsfähigen Schäden des Lastenausgleichsrechts (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 1. Oktober 1954 - BVerwG IV C 42.54 - RLA 1955 S. 222 -, vom 27. April 1956 - BVerwG IV C 103.55 - und Beschluß vom 27. Dezember 1957 - BVerwG III C 59.56 -).
  • BVerwG, 14.11.1957 - III C 304.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 28.08.1958 - III B 157.56
    BAA 1956 S. 516 = LA 1956 S. 350 - und vom 14. November 1957 - BVerwG III C 304.56 -).
  • BVerwG, 01.10.1954 - IV C 1.54

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 01.08.1957 - IV B 15.57

    Verwaltungsrechtliche Anforderungen an das Vorliegen eines Anspruchs auf …

  • BVerwG, 31.03.1955 - III C 27.54
  • BVerwG, 01.10.1954 - IV C 42.54
  • BVerwG, 12.02.1959 - III C 133.57

    Rechtsmittel

    Ähnliches hat der erkennende Senat unter anderem im Urteil vom 28. August 1958 in der Sache BVerwG III B 1.57.56/III C 199.58 zum Ausdruck gebracht, in der die Versagung rechtlichen Gehörs in der mündlichen Verhandlung gerügt worden war, ohne daß darauf - rechtzeitig - in dieser Verhandlung hingewiesen worden war.
  • BVerwG, 11.11.1965 - III C 106.63

    Rechtsmittel

    Diese Frage ist in einer Reihe von Entscheidungen verneint worden mit der Begründung, daß der betreffende Betrieb nicht auf der Kundenkartei beruht habe (vgl. Beschlüsse vom 19. März 1960 - BVerwG III B 280.58/BVerwG III C 311.58 - sowie vom 2. August 1960 - BVerwG III B 359.57/BVerwG III C 339.57 -, ebenso Urteil vom 11. März 1959 - BVerwG IV C 3.58 - [ZLA 1959, 237] und Urteil vom 28. August 1958 - BVerwG III B 157.56/BVerwG III C 199.58 -).
  • BVerwG, 11.03.1959 - IV C 3.58

    Rechtsmittel

    Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits in seinem Urteil vom 28. August 1958 - (BVerwG III B 157.56/BVerwG III C 199.58) - ausgeführt, die Existenzgrundlage eines Handelsvertreters beruhe überwiegend auf seiner Vorbildung, seiner Geschäftserfahrung, der Kundenwerbung und auf der Aufrechterhaltung der Geschäftsverbindung mit den geworbenen Kunden.
  • BVerwG, 21.11.1960 - III C 210.59

    Rechtsmittel

    Von einer Versagung des rechtlichen Gehörs könnte daher nur dann die Rede sein, wenn der Kläger im Verlaufe der mündlichen Verhandlung gerügt hätte, er sei insbesondere wegen seiner außer der Blindheit bestehenden Schwerhörigkeit nicht in der Lage, dem Gang der Verhandlung zu folgen, und das Landesverwaltungsgericht ihm trotzdem keinen Armenanwalt beigeordnet hätte (Urteil vom 28. August 1958 - BVerwG III C 199.58/BVerwG III B 157.56 -).
  • BVerwG, 22.10.1962 - I B 94.62

    Erteilung einer Ausnahmebewilligung zum Bau eines Schornsteinkopfs - Fälschliches …

    Daher ist ihr nach §§ 173 VwGO, 295 ZPO eine Verfahrensrüge dieser Art nicht mehr gegeben (vgl. BVerwGE 8, 149 [BVerwG 12.02.1959 - III C 133/57] [150]; Urteil vom 28. August 1958 - BVerwG III B 157.56/III C 199.58 -).
  • BVerwG, 19.03.1960 - III B 280.58

    Verlust des Arbeitsplatzes als Behördenangestellter als kriegsbedingter Verlust …

    Unter welchen Voraussetzungen bei einem selbständigen Omnibushändler und Verkehrssyndikus ein Verlust der Existenzgrundlage eintritt, ist entgegen der Meinung des Klägers keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung, sondern eine Frage, deren Beantwortung von den besonderen Verhältnissen des Einzelfalles abhängt (Urteil vom 28. August 1958 - BVerwG III B 157.56/BVerwG III C 199.58 -).
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