Rechtsprechung
| BVerwG, 22.09.1966 - III C 7.64 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG München, 02.12.1963 - 6118/63
- BVerwG, 22.09.1966 - III C 7.64
Papierfundstellen
- MDR 1967, 950
- WM 1966, 1287
Wird zitiert von ... (15) Zitiert selbst (7)
- BVerwG, 27.01.1966 - III C 25.64
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 22.09.1966 - III C 7.64
Das hat der Senat in seinen Urteilen vom 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 und BVerwG III C 68.64 - und vom 27. Januar 1966 - BVerwG III C 25.64 - und vom 9. März 1966 - BVerwG III C 237.64 - im einzelnen ausgeführt und begründet.Denn die Umwandlung der KG in eine GmbH ist bewertungsrechtlich als Neugründung anzusehen (vgl. die angeführten Urteile des Senats - BVerwG III C 25.64 und BVerwG III C 237.64 -).
Der Senat hat in seinen Urteilen - BVerwG III C 25.64 und BVerwG III C 237.64 - ausgeführt, daß diese Annahme nur gerechtfertigt ist, wenn der maßgebende Bewertungsstichtag kurz nach der Gründung der Kapitalgesellschaft liegt.
Daß diese Schätzung unter Anwendung des Berliner Verfahrens (Abschnitt 43 der VStR 1940 [RStBl. 1940 S. 201, 217]) erfolgen kann, welches die Finanzbehörden unter dem Geltungsbereich des Bewertungsgesetzes 1934 mit Zustimmung des Reichsfinanzhofs und des Bundesfinanzhofs allgemein bis zur Vermögensteuerveranlagung 1953 angewendet haben, hat der Senat bereits mehrfach ausgesprochen (vgl. die genannten Urteile - BVerwG III C 25.64 und BVerwG III C 237.64 -).
Die gleiche Auffassung liegt auch dem Urteil - BVerwG III C 25.64 - zugrunde, in dem der Senat angenommen hat, daß im Falle des § 31 Abs. 2 Satz 2 FG die Beiladung der übrigen Beteiligten nicht notwendig ist.
- BVerwG, 09.03.1966 - III C 237.64
Feststellung eines Vertreibungsschadens
Auszug aus BVerwG, 22.09.1966 - III C 7.64
Das hat der Senat in seinen Urteilen vom 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 und BVerwG III C 68.64 - und vom 27. Januar 1966 - BVerwG III C 25.64 - und vom 9. März 1966 - BVerwG III C 237.64 - im einzelnen ausgeführt und begründet.Denn die Umwandlung der KG in eine GmbH ist bewertungsrechtlich als Neugründung anzusehen (vgl. die angeführten Urteile des Senats - BVerwG III C 25.64 und BVerwG III C 237.64 -).
Der Senat hat in seinen Urteilen - BVerwG III C 25.64 und BVerwG III C 237.64 - ausgeführt, daß diese Annahme nur gerechtfertigt ist, wenn der maßgebende Bewertungsstichtag kurz nach der Gründung der Kapitalgesellschaft liegt.
Daß diese Schätzung unter Anwendung des Berliner Verfahrens (Abschnitt 43 der VStR 1940 [RStBl. 1940 S. 201, 217]) erfolgen kann, welches die Finanzbehörden unter dem Geltungsbereich des Bewertungsgesetzes 1934 mit Zustimmung des Reichsfinanzhofs und des Bundesfinanzhofs allgemein bis zur Vermögensteuerveranlagung 1953 angewendet haben, hat der Senat bereits mehrfach ausgesprochen (vgl. die genannten Urteile - BVerwG III C 25.64 und BVerwG III C 237.64 -).
- BVerwG, 23.09.1965 - III C 56.64
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 22.09.1966 - III C 7.64
Das hat der Senat in seinen Urteilen vom 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 und BVerwG III C 68.64 - und vom 27. Januar 1966 - BVerwG III C 25.64 - und vom 9. März 1966 - BVerwG III C 237.64 - im einzelnen ausgeführt und begründet.Das Verwaltungsgericht wird zu berücksichtigen haben, daß es nach der ständigen Rechtsprechung des Senats selbst die Sache im Sinne des § 113 Abs. 4 S. 1 VwGO spruchreif machen muß (vgl. Urteile des Senats vom 14. Januar 1965 - BVerwG III C 120.63 -, 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 - und 7. Juli 1966 - BVerwG III C 44.65 -) und daß bei der Ermittlung der Ertragsaussicht der GmbH die Gesamtumstände einschließlich der Ertragsentwicklung in der KG zu würdigen sind.
- BVerwG, 23.09.1965 - III C 68.64
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 22.09.1966 - III C 7.64
Das hat der Senat in seinen Urteilen vom 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 und BVerwG III C 68.64 - und vom 27. Januar 1966 - BVerwG III C 25.64 - und vom 9. März 1966 - BVerwG III C 237.64 - im einzelnen ausgeführt und begründet. - BVerwG, 14.01.1965 - III C 120.63
Erwerb eines Handelsgeschäftes von Verfolgten in Österreich - Versagung der …
Auszug aus BVerwG, 22.09.1966 - III C 7.64
Das Verwaltungsgericht wird zu berücksichtigen haben, daß es nach der ständigen Rechtsprechung des Senats selbst die Sache im Sinne des § 113 Abs. 4 S. 1 VwGO spruchreif machen muß (vgl. Urteile des Senats vom 14. Januar 1965 - BVerwG III C 120.63 -, 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 - und 7. Juli 1966 - BVerwG III C 44.65 -) und daß bei der Ermittlung der Ertragsaussicht der GmbH die Gesamtumstände einschließlich der Ertragsentwicklung in der KG zu würdigen sind. - BVerwG, 07.07.1966 - III C 44.65
Auszug aus BVerwG, 22.09.1966 - III C 7.64
Das Verwaltungsgericht wird zu berücksichtigen haben, daß es nach der ständigen Rechtsprechung des Senats selbst die Sache im Sinne des § 113 Abs. 4 S. 1 VwGO spruchreif machen muß (vgl. Urteile des Senats vom 14. Januar 1965 - BVerwG III C 120.63 -, 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 - und 7. Juli 1966 - BVerwG III C 44.65 -) und daß bei der Ermittlung der Ertragsaussicht der GmbH die Gesamtumstände einschließlich der Ertragsentwicklung in der KG zu würdigen sind. - BVerwG, 27.06.1963 - III C 80.61
Auszug aus BVerwG, 22.09.1966 - III C 7.64
Von diesen Erwägungen ist der Senat bereits in seinem Urteil vom 27. Juni 1963 - BVerwG III C 80.61 - ausgegangen, in dem er ausgeführt hat, durch die Zuständigkeits vorschrift des § 31 Abs. 2 Satz 1 FG werde erreicht, daß gegenüber allen Beteiligten die gleiche Entscheidung ergehe, jedoch Ausnahmen für möglich gehalten hat.
- BVerwG, 19.05.1967 - III C. 48.65
Feststellung eines Vertreibungsschadens
Sie fand im Jahre 1940 statt (vgl. Urteile des Senats vom 27. Januar 1966 - BVerwG III C 25.64 - und vom 22. September 1966 - BVerwG III C 7.64 -).Daraus folgt, wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat (vgl. Urteil vom 22. September 1966 - BVerwG III C 7.64 - und die dort angeführte Rechtsprechung), daß der Wert der Anteilsrechte auf den Stichtag vom 31. Dezember 1944 zu ermitteln ist.
- BVerwG, 23.02.1984 - 3 B 75.81
Verlust von Anteilsrechten an einer Kapitalgesellschaft - Ermittlung des gemeinen …
Der beschließende Senat hat im Anschluß an die Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs und des Bundesfinanzhofs wiederholt entschieden (vgl. u.a. Urteil vom 22. September 1966 - BVerwG 3 C 7.64 - [ZLA 67, 9] m.N.; vgl. auch BFH, Urteile vom 23. Oktober 1964 und vom 6. August 1971 [BStBl. 1965 III 64] und 1972 II 109), daß bei einer neugegründeten Gesellschaft, die sich am maßgeblichen Bewertungsstichtag noch im Aufbau befunden hat, in rechtlich nicht zu beanstandender Weise von der Ermittlung des Gesamtvermögens und der Ertragsaussichten abgesehen und der gemeine Wert der Anteile gemäß der in den Vermögenssteuer-Ergänzungsrichtlinien dargestellten Bewertungspraxis mit 100 v.H. des eingezahlten Nennkapitals berechnet werden kann.Der Senat hat hierzu in seinem Urteil vom 22. September 1966 (a.a.O.) ausgeführt, daß unter den im Aufbau begriffenen Gesellschaften nicht Neugründungen an sich zu verstehen seien, sondern Gesellschaften, deren gewerbliche Betätigung noch im Aufbau begriffen ist.
- BVerwG, 15.09.1967 - III B 63.67
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung
Der Senat hat in BVerwG III C 7.64 - Urteil vom 22. September 1966 - entschieden, daß in den Fällen, in denen eine Schadensfeststellung - wie hier - unter Anwendung des § 6 FG gemäß § 31 Abs. 2 FG zu geschehen hat, die Ausgleichsbehörden zwar gehalten sind, alle materiell Beteiligten zu ermitteln und am Verfahren zu beteiligen, um eine einheitliche Entscheidung treffen zu können.
- BVerwG, 11.02.1975 - III C 35.73
Vertreibungsschäden an Anteilsrechten - Bewertung von Anteilsrechten
Dem Verwaltungsgericht ist schließlich auch darin beizupflichten, daß die in § 13 Abs. 2 Satz 2 BewG angeordnete Schätzung des gemeinen Wertes unter Berücksichtigung des Gesamtvermögens und der Ertragsaussichten der Gesellschaft nach dem "Berliner Verfahren" vorzunehmen ist, das in Abschnitt A Nr. 43 der Vermögensteuerrichtlinien vom 10. Februar 1940 (RStBl. 1940, 201 [217]) näher bestimmt und von den Finanzbehörden mit Billigung des Reichsfinanzhofs und später des Bundesfinanzhofs bis zur Vermögensteuerveranlagung 1953 ständig angewandt worden ist (vgl. hierzu: Urteile vom 9. März 1966 - BVerwG III C 237.64 - [ZLA 1966, 187], vom 22. September 1966 - BVerwG III C 7.64 - [Buchholz 427.2 § 18 Nr. 5 = ZLA 1967, 9], vom 26. Januar 1967 - BVerwG III C 49.65 - [a.a.O.] und vom 19. Mai 1967 - BVerwG III C 48.65 - [ZLA 1967, 252]; Beschlüsse vom 21. Juni 1968 - BVerwG III CB 10.68 - [ZLA 1968, 272] und vom 15. Juli 1970 - BVerwG III B 59.70 - [ZLA 1970, 225]; Krekeler, Reichsbewertungsgesetz, 5. Aufl. 1942, Erl. - BVerwG, 01.06.1967 - III C 88.64
Feststellung von Kriegssachschäden am Betriebsvermögen der Kommanditgesellschaft …
So hat der erkennende Senat in seinem Urteil vom 22. September 1966 - BVerwG III C 7.64 - ausgesprochen, daß § 31 Abs. 2 Satz 2 FG nicht bedinge, daß der Schaden gegenüber allen sachlich an einem Schadensobjekt Beteiligten mit gleichem Inhalt festgestellt werde. - BVerwG, 27.02.1986 - 3 C 61.84
Verlust der Anteilsrechte an der GmbH durch Treuhänderbestellung mit dem Ziel der …
Danach ist bei im Aufbau befindlichen Gesellschaften der Anteilswert in der Regel mit 100 vom Hundert des eingezahlten Kapitals bzw. des Nennkapitals anzusetzen, weil insoweit von der Vermutung ausgegangen werden kann, daß den Gründern der Gesellschaft der Erwerb der Anteile das dafür aufgewendete Kapital wert gewesen ist und es noch ist (vgl. Urteile vom 22. September 1966 - BVerwG 3 C 7.64 - und vom 20. April 1971 - BVerwG 3 C 4.69 - ; RFH in RStBl. 1939, 805; BFH in BStBl. 1965 III, 64, BStBl. 1972 11, 109). - BVerwG, 11.10.1971 - III C 52.70
Verlust eines landwirtschaftlichen Anwesens als Vertreibungsschaden
In solchem Falle ist im verwaltungsgerichtlichen Verfahren die Notwendigkeit einer Beiladung nicht gegeben; § 31 Abs. 3 FG bleibt in diesen Fällen unberührt (s. hierzu statt anderer Beschluß vom 6. September 1968 - BVerwG III B 121.66 - sowie Urteil vom 27. April 1967 - BVerwG III C 35.66 - [ZLA 1967, 232] und Urteil vom 22. September 1966 - BVerwG III C 7.64 -). - BVerwG, 29.06.1984 - 3 B 22.83
Sachliche Einwendungen gegen einen im einheitlichen …
In einem künftigen Revisionsverfahren kann voraussichtlich die Frage weiter geklärt werden, ob und gegebenenfalls in welchem Verfahren ein Geschädigter, dem Reparationsschaden an Anteilsrechten an Kapitalgesellschaften entstanden sind, sachliche Einwendungen gegen einen im einheitlichen Schadensfeststellungsverfahren gemäß §§ 31 Abs. 2 Satz 2, 36 Abs. 4 FG, §§ 49, 50 Abs. 1 Satz 2 RepG ergangenen und im Bundesanzeiger veröffentlichten Bescheid erheben kann, wenn der Geschädigte an diesem einheitlichen Feststellungsverfahren nicht beteiligt war und der Bescheid vor Ablauf der für ihn maßgebenden materiellen Antragsfrist des § 53 Satz 1 RepG erlassen worden ist (vgl. hierzu bisher: Urteile vom 22. September 1966 - BVerwG 3 C 7.64 - [Buchholz 427.2 § 31 Nr. 1 = ZLA 1967, 9] und vom 4. November 1971 - BVerwG 3 C 87.70 - [Buchholz 427.2 § 36 Nr. 1]). - BVerwG, 01.07.1968 - III B 71.67
Vertreibungsschäden an privatrechtlichen, geldwerten Ansprüchen - Grundschuld als …
Die Beteiligung mehrerer an einem Wirtschaftsgut (§ 6 FG) bedingt keine im Sinne des § 65 Abs. 2 VwGO einheitliche Entscheidung über die Zuerkennung und Erfüllung (BVerwGE 24, 343 [BVerwG 25.08.1966 - III C 61/65]); sie ist nur erforderlich, wenn im (Gesamt-)Bescheid das Verhältnis der Mitberechtigten zueinander geregelt ist (Urteile des Senats vom 1. Juni 1967 - BVerwG III C 88.64 - und vom 22. September 1966 - BVerwG III C 7.64 -). - BVerwG, 20.04.1971 - III C 4.69
Verkauf von Gesellschaftsanteilen durch die Haupttreuhandstelle Ost (HTO) an den …
Daß in solchen Fällen eine Bewertung zum Nennwert nach Abschnitt 11 Abs. 8 VStER nicht in Frage kommt, hat der Senat bereits in seinem Urteil vom 22. September 1966 - BVerwG III C 7.64 - (Buchholz 427.2 § 18 FG Nr. 5 = MDR 1967, 950 = ZLA 1967, 9) ausgesprochen. - BVerwG, 20.04.1971 - III C 9.69
Feststellung eines Vertreibungsschadens
- BVerwG, 18.06.1968 - III CB 57.68
Feststellung eines Vertreibungsschadens wegen Verlustes einer Hypothekenforderung …
- BVerwG, 21.06.1968 - III CB 10.68
Schadensberechnung bei Nichtvorliegen eines amtlichen Kurswerts oder eines …
- BVerwG, 15.06.1967 - III C 139.66
- BVerwG, 20.04.1971 - III C 114.69
Rechtsmittel
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