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Rechtsprechung
   BFH, 18.03.2026 - III R 10/25   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2026,20036
BFH, 18.03.2026 - III R 10/25 (https://dejure.org/2026,20036)
BFH, Entscheidung vom 18.03.2026 - III R 10/25 (https://dejure.org/2026,20036)
BFH, Entscheidung vom 18. März 2026 - III R 10/25 (https://dejure.org/2026,20036)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • openjur.de
  • Bundesfinanzhof

    EStG § 65 Abs 1 S 1 Nr 2, EGV 883/2004 Art 67, EGV 883/2004 Art 6... 8, EGV 883/2004 Art 69, BrexitAbk 2020 Art 30, BrexitAbk 2020 Art 31 Abs 3, BrexitAbk 2020 Art 32 Abs 1 Buchst d, EWGV 574/72 Art 10 Abs 1 Buchst a, EGV 987/2009, EWGV 1408/71, AO § 351 Abs 1, AO § 165, EStG VZ 2022
    Kindergeld; Anwendbarkeit der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 nach dem Abkommen über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union (Austrittsabkommen)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Kindergeld; Anwendbarkeit der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 nach dem Abkommen über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union (Austrittsabkommen)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 65 Abs 1 S 1 Nr 2 EStG 2009 vom 20.12.2022, Art 67 EGV 883/2004, Art 68 EGV 883/2004, Art 69 EGV 883/2004, Art 30 BrexitAbk 2020
    (Kindergeld; Anwendbarkeit der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 nach dem Abkommen über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union (Austrittsabkommen))

  • IWW
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kindergeld; Anwendbarkeit der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 nach dem Abkommen über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union (Austrittsabkommen)

  • rechtsportal.de

    Kindergeld; Anwendbarkeit der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 nach dem Abkommen über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union (Austrittsabkommen)

  • datenbank.nwb.de

Kurzfassungen/Presse (3)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Kindergeld trotz Brexit? Findet EU-Koordinierungsrecht Anwendung?

  • Bundesfinanzhof (Pressemitteilung)

    Zur weiteren Anwendung des europäischen Koordinierungsrechts auf Kindergeldfälle nach dem Brexit

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur weiteren Anwendung des europäischen Koordinierungsrechts auf Kindergeldfälle nach dem Brexit

Sonstiges (2)

  • Bundesfinanzhof (Verfahrensmitteilung)

    EGV 883/2004 Art 68 Abs 2 ; EStG § 62 Abs 1 Nr 1 ; EStG § 63 Abs 1 ; EStG § 65 Abs 1 S 1 Nr 2

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    EGV 883/2004 Art 68 Abs 2, EStG § 62 Abs 1 Nr 1, EStG § 63 Abs 1, EStG § 65 Abs 1 S 1 Nr 2
    Kindergeld, Familienleistung, Ausland, Differenzkindergeld

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (19)

  • BFH, 13.06.2013 - III R 10/11

    Bindung des BFH an die Feststellungen des FG zu Bestehen und Inhalt ausländischen …

    Auszug aus BFH, 18.03.2026 - III R 10/25
    Dabei ist auch unerheblich, ob dieser Anspruch der nach deutschem Recht kindergeldberechtigten Person oder einem Dritten zusteht (Senatsurteil vom 13.06.2013 - III R 10/11, BFHE 241, 562, BStBl II 2014, 706, Rz 23).

    Insoweit wäre das FG gegebenenfalls verpflichtet, eine eigene Entscheidung über das Bestehen eines ausländischen Anspruchs zu treffen (s. im Einzelnen Senatsurteil vom 13.06.2013 - III R 10/11, BFHE 241, 562, BStBl II 2014, 706, Rz 22 ff.).

  • BFH, 18.07.2013 - III R 51/09

    Kindergeld für eine deutsche Grenzgängerin

    Auszug aus BFH, 18.03.2026 - III R 10/25
    Rn. 54 Nach Art. 10 Abs. 1 Buchst. a der Verordnung (EWG) Nr. 574/72 käme es darauf an, ob im Vereinigten Königreich ein Familienleistungsantrag gestellt wurde (s. Senatsurteil vom 18.07.2013 - III R 51/09, BFHE 242, 222, BStBl II 2016, 947, Rz 24, m.w.N.).

    Die Folgen einer unterbliebenen Antragstellung hätte die Klägerin zu tragen (Senatsurteil vom 18.07.2013 - III R 51/09, BFHE 242, 222, BStBl II 2016, 947, Rz 25).

  • FG Münster, 20.02.2025 - 10 K 2123/22

    Kindergeld - Zum Anspruch auf ungekürztes Kindergeld, wenn in keinem anderen …

    Auszug aus BFH, 18.03.2026 - III R 10/25
    Auf die Revision der Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Münster vom 20.02.2025 - 10 K 2123/22 Kg aufgehoben.

    das Urteil des FG Münster vom 20.02.2025 - 10 K 2123/22 Kg aufzuheben und die Klage abzuweisen.

  • EuGH, 25.04.2024 - C-36/23

    Familienkasse Sachsen - Vorlage zur Vorabentscheidung - Soziale Sicherheit - …

    Auszug aus BFH, 18.03.2026 - III R 10/25
    Rn. 52 Offenlassen kann der Senat in diesem Zusammenhang, ob vor dem Hintergrund der EuGH-Urteile Familienkasse Sachsen vom 25.04.2024 - C-36/23 (EU:C:2024:355) und Chief Appeals Officer u.a. vom 29.09.2022 - C-3/21 (EU:C:2022:737) an den Senatsurteilen vom 09.12.2020 - III R 73/18 (BFHE 271, 508, BStBl II 2022, 178), vom 09.12.2020 - III R 31/18 (…BFH/NV 2021, 771) und vom 09.12.2020 - III R 43/18 (…BFH/NV 2021, 773) festgehalten werden kann.
  • BFH, 04.08.2011 - III R 55/08

    Kindergeld für im Inland selbständig tätige polnische Staatsangehörige - § 100 …

    Auszug aus BFH, 18.03.2026 - III R 10/25
    Unerheblich ist dabei, ob die Klägerin --als die nach deutschem Recht Kindergeldberechtigte-- selbst die Voraussetzungen des Art. 1 Buchst. a der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 erfüllt (s. zum persönlichen Anwendungsbereich der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 insbesondere Senatsurteile vom 04.08.2011 - III R 55/08, BFHE 234, 316, BStBl II 2013, 619, Rz 15 ff., und vom 13.11.2014 - III R 1/13, BFHE 248, 20, BStBl II 2018, 394, Rz 13 f.).
  • BFH, 09.12.2020 - III R 73/18

    Anrechnung von nicht im EU-Ausland beantragten Familienleistungen auf Kindergeld …

    Auszug aus BFH, 18.03.2026 - III R 10/25
    Rn. 52 Offenlassen kann der Senat in diesem Zusammenhang, ob vor dem Hintergrund der EuGH-Urteile Familienkasse Sachsen vom 25.04.2024 - C-36/23 (EU:C:2024:355) und Chief Appeals Officer u.a. vom 29.09.2022 - C-3/21 (EU:C:2022:737) an den Senatsurteilen vom 09.12.2020 - III R 73/18 (BFHE 271, 508, BStBl II 2022, 178), vom 09.12.2020 - III R 31/18 (…BFH/NV 2021, 771) und vom 09.12.2020 - III R 43/18 (…BFH/NV 2021, 773) festgehalten werden kann.
  • BFH, 13.11.2014 - III R 1/13

    Kein Kindergeld für eine nicht sozialversicherte Person bei Anspruch auf …

    Auszug aus BFH, 18.03.2026 - III R 10/25
    Unerheblich ist dabei, ob die Klägerin --als die nach deutschem Recht Kindergeldberechtigte-- selbst die Voraussetzungen des Art. 1 Buchst. a der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 erfüllt (s. zum persönlichen Anwendungsbereich der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 insbesondere Senatsurteile vom 04.08.2011 - III R 55/08, BFHE 234, 316, BStBl II 2013, 619, Rz 15 ff., und vom 13.11.2014 - III R 1/13, BFHE 248, 20, BStBl II 2018, 394, Rz 13 f.).
  • BFH, 12.09.2013 - III R 32/11

    Anspruch auf (Differenz-) Kindergeld bei Erwerbstätigkeit in der Schweiz

    Auszug aus BFH, 18.03.2026 - III R 10/25
    Ausreichend ist vielmehr, wenn das Kind als Familienangehöriger des Elternteils, der Arbeitnehmer --oder Selbständiger-- ist (hier gegebenenfalls der Kindsvater), von dem persönlichen Geltungsbereich der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 erfasst wird (Senatsurteil vom 12.09.2013 - III R 32/11, BFHE 243, 204, BStBl II 2016, 1005, Rz 18, m.w.N.).
  • BFH, 09.12.2020 - III R 31/18

    Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 09.12.2020 III R 73/18 - Anrechnung …

    Auszug aus BFH, 18.03.2026 - III R 10/25
    Rn. 52 Offenlassen kann der Senat in diesem Zusammenhang, ob vor dem Hintergrund der EuGH-Urteile Familienkasse Sachsen vom 25.04.2024 - C-36/23 (EU:C:2024:355) und Chief Appeals Officer u.a. vom 29.09.2022 - C-3/21 (EU:C:2022:737) an den Senatsurteilen vom 09.12.2020 - III R 73/18 (BFHE 271, 508, BStBl II 2022, 178), vom 09.12.2020 - III R 31/18 (BFH/NV 2021, 771) und vom 09.12.2020 - III R 43/18 (…BFH/NV 2021, 773) festgehalten werden kann.
  • BFH, 15.03.2012 - III R 52/08

    Kindergeld für im Inland als Arbeitnehmer tätige polnische Staatsangehörige bei …

    Auszug aus BFH, 18.03.2026 - III R 10/25
    Zur Prüfung des ausländischen Anspruchs hat die Familienkasse, da es sich bei dem Bestehen konkurrierender Ansprüche auf ausländische Leistungen um eine den deutschen Kindergeldanspruch potentiell mindernde Tatsache handelt, die notwendigen Angaben zwar über ein Bescheinigungsersuchen (Vordruck E 411) an die im Wohnsitzmitgliedstaat zuständige Behörde oder Stelle beizubringen (Senatsurteil vom 15.03.2012 - III R 52/08, BFHE 237, 412, BStBl II 2013, 623).
  • BFH, 09.12.2020 - III R 43/18

    Anrechnung von nicht im EU-Ausland beantragten Familienleistungen auf Kindergeld …

  • EuGH, 25.11.2021 - C-372/20

    Finanzamt Österreich (Allocations familiales pour coopérant) - Vorlage zur …

  • EuGH, 29.09.2022 - C-3/21

    Chief Appeals Officer u.a. - Vorlage zur Vorabentscheidung - Soziale Sicherheit …

  • BFH, 06.05.2020 - X R 16/18

    Einkommensteuerliche Behandlung pauschaler Bonuszahlungen einer gesetzlichen …

  • EuGH, 26.11.2009 - C-363/08

    Slanina - Soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer - Familienbeihilfe - …

  • BFH, 23.09.2008 - I R 90/07

    Klagebefugnis bei vollbeendeter Personengesellschaft - keine Beiladung bei …

  • BFH, 03.03.2011 - III R 10/09

    Zeitlicher Regelungsumfang eines Kindergeld-Ablehnungsbescheids - …

  • BFH, 13.11.1975 - IV R 61/75

    Rechtskraft eines Urteils - Anfechtung eines Steuerbescheides - Inhaltsgleichheit …

  • FG Münster, 15.04.2025 - 9 K 2450/21

    Kindergeld - Kein Kindergeldanspruch einer nicht erwerbstätigen …

  • BFH, 25.06.2026 - III R 16/23

    Kein zwingender Ausschluss der Kindergeldberechtigung neu zugezogener …

    Für das weitere Verwaltungsverfahren wird auf das Senatsurteil vom 18.03.2026 - III R 10/25 (zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt, Rz 50) hingewiesen.
  • FG Rheinland-Pfalz, 16.09.2025 - 6 K 1905/20

    Vorleistungspflicht und Rückforderungsverbot inländischer Familienkassen …

    Dieser Träger darf in einem solchen Fall die Zahlung der genannten Familienleistungen nicht bis zur Höhe des Betrags, der möglicherweise nach den als vorrangig geltenden Rechtsvorschriften vorgesehen ist, aussetzen und sie als Unterschiedsbetrag in Höhe des darüber hinausgehenden Betrags gewähren (vgl. EuGH…, Urteil vom 25.04.2024 - C-36/23, Celex-Nr. 62023CJ0036 Rz. 45-48; FG Münster, Urteil vom 20.02.2025 - 10 K 2123/22 Kg, anhängiges Revisionsverfahren III R 10/25).

    Rn. 59 Die zwischenzeitlich veröffentlichte Rechtsprechung verschiedener Finanzgerichte, der sich der erkennende Senat anschließt, spricht sich bei Geltung des Art. 60 Abs. 3 der VO Nr. 987/2009 ebenfalls uneingeschränkt - d.h. ohne Differenzierung zwischen Fällen der Rückforderung und der erstmaligen Festsetzung - für eine vollständige Leistungspflicht des nachrangig zuständigen Staats aus (zu einem Rückforderungsfall vgl. Sächsisches Finanzgericht, Urteil vom 05.03.2025 - 3 K 996/20 (Kg) -, juris, Revisionsverfahren III R 13/25; zum Fall einer erstmaligen Festsetzung: FG Münster, Urteil vom 20.02.2025 - 10 K 2123/22 Kg, BeckRS 2025, 4016, Revisionsverfahren III R 10/25 sowie Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 14.05.2025 - 2 K 1931/23 , Revisionsverfahren III R 20/25).

    Rn. 64 Die Zulassung der Revision erfolgt wegen grundsätzlicher Bedeutung (§ 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) und zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (§ 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO) sowie im Hinblick auf die beim BFH anhängigen Revisionsverfahren mit den Aktenzeichen III R 13/25, III R 10/25 sowie III R 20/25.

  • FG Nürnberg, 15.10.2025 - 5 K 607/20

    Kindergeldfestsetzung, Vorläufige Vorleistung, Prioritätsregelung, …

    Rn. 83 Eine abschließende Klärung der Zuständigkeiten im Koordinierungsverfahren oder ggf. in anderen Verfahren durch die Familienkasse braucht im Klageverfahren nicht abgewartet zu werden (…FG Rheinland-Pfalz Urteil vom 14.05.2025 - 2 K 1931/23, juris Rn. 65, nicht rechtskräftig, BFH III R 20/25; FG Münster Urteil vom 20.02.2025 - 10 K 2123/22 Kg, juris, nicht rechtskräftig, BFH III R 10/25).

    Insoweit kommt lediglich in Höhe der möglichen Familienleistungen im prioritär zuständigen Staat eine vorläufige Festsetzung durch den nachrangig zuständigen Träger in Betracht (…vgl. hierzu FG Rheinland-Pfalz Urteil vom 14.05.2025 - 2 K 1931/23, juris Rn. 64; FG Münster Urteil vom 20.02.2025 - 10 K 2123/22 Kg, juris, nicht rechtskräftig, beim BFH anhängiges Revisionsverfahren III R 10/25: Kindergeld in voller Höhe).

    Rn. 94 Darüber hinaus sind wegen der Vorleistungspflicht eines nachrangig zuständigen inländischen Trägers die Verfahren III R 20/25 (vorgehend FG Rheinland-Pfalz Urteil vom 14.05.2025 - 2 K 1931/23, juris) und III R 10/25 (vorgehend FG Münster Urteil vom 20.02.2025 - 10 K 2123/22 Kg, juris) beim BFH anhängig.

  • FG Nürnberg, 15.10.2025 - 6 K 607/20

    Kindergeld im EU-Ausland: Vorleistungspflicht der Familienkasse bei ungeklärter …

    Rn. 74 Eine abschließende Klärung der Zuständigkeiten im Koordinierungsverfahren oder ggf. in anderen Verfahren durch die Familienkasse braucht im Klageverfahren nicht abgewartet zu werden (…FG Rheinland-Pfalz Urteil vom 14.05.2025 - 2 K 1931/23, juris Rn. 65, nicht rechtskräftig, BFH III R 20/25; FG Münster Urteil vom 20.02.2025 - 10 K 2123/22 Kg, juris, nicht rechtskräftig, BFH III R 10/25).

    Insoweit kommt lediglich in Höhe der möglichen Familienleistungen im prioritär zuständigen Staat eine vorläufige Festsetzung durch den nachrangig zuständigen Träger in Betracht (…vgl. hierzu FG Rheinland-Pfalz Urteil vom 14.05.2025 - 2 K 1931/23, juris Rn. 64; FG Münster Urteil vom 20.02.2025 - 10 K 2123/22 Kg, juris, nicht rechtskräftig, beim BFH anhängiges Revisionsverfahren III R 10/25: Kindergeld in voller Höhe).

    Rn. 85 Darüber hinaus sind wegen der Vorleistungspflicht eines nachrangig zuständigen inländischen Trägers die Verfahren III R 20/25 (vorgehend FG Rheinland-Pfalz Urteil vom 14.05.2025 - 2 K 1931/23, juris) und III R 10/25 (vorgehend FG Münster Urteil vom 20.02.2025 - 10 K 2123/22 Kg, juris) beim BFH anhängig.

  • FG Rheinland-Pfalz, 14.05.2025 - 2 K 1931/23

    Vorleistungspflicht inländischer Familienkassen

    Dieser Träger darf in einem solchen Fall die Zahlung der genannten Familienleistungen nicht bis zur Höhe des Betrags, der möglicherweise nach den als vorrangig geltenden Rechtsvorschriften vorgesehen ist, aussetzen und sie als Unterschiedsbetrag in Höhe des darüber hinausgehenden Betrags gewähren (vgl. EuGH, Urteil vom 25.04.2024 - C-36/23, DStR 2024, 1237; FG Münster, Urteil vom 20.02.2025 - 10 K 2123/22 Kg, anhängiges Revisionsverfahren III R 10/25).

    Rn. 75 VI. Die Revision wird im Hinblick auf das beim Bundesfinanzhof anhängige Revisionsverfahren zur Frage einer vorläufigen Leistungspflicht nach Art. 60 der VO Nr. 987/2009 (Az. III R 10/25, Vorinstanz FG Münster, Urteil vom 20.02.2025 - 10 K 2123/22 Kg, juris) hinsichtlich des Kindergeldanspruchs für den Monat Januar 2023 für die Kinder W., A. und B. zugelassen.

  • FG Sachsen, 08.10.2025 - 2 K 469/25

    Keine separate Anfechtung und Aufhebung eines Vorläufigkeitsvermerks - …

    Dieser Träger darf in einem solchen Fall die Zahlung der genannten Familienleistungen nicht bis zur Höhe des Betrags, der möglicherweise nach den als vorrangig geltenden Rechtsvorschriften vorgesehen ist, aussetzen und sie als Unterschiedsbetrag in Höhe des darüber hinausgehenden Betrags gewähren (Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union - C-36/23 sowie Urteile des Finanzgerichts Münster vom 20. Februar 2025 - 10 K 2123/22 Kg (Revision anhängig: III R 10/25) und des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 14. Mai 2025 - 2 K 1931/23, jeweils zitiert nach juris).

    Rn. 32 Die Revision war im Hinblick auf die beim Bundesfinanzhof anhängigen Verfahren, z.B. III R 10/25 zuzulassen.

  • FG Köln, 23.05.2025 - 14 K 950/22

    Ungekürztes deutsches Kindergeld - bei fehlender Mitwirkung der ausländischen …

    Rn. 65 Die Revision war wegen grundsätzlicher Bedeutung der Sache (§ 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) und zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (§ 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO) im Hinblick auf das bereits anhängige Revisionsverfahren III R 10/25 zuzulassen.
  • FG Nürnberg, 19.11.2025 - 3 K 255/19

    Kindergeldanspruch, Auslandswohnsitz, Prioritätsregelung, Differenzkindergeld, …

    Rn. 97 Die Revision war wegen grundsätzlicher Bedeutung der Sache (§ 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) und zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (§ 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO) im Hinblick auf die bereits anhängigen Revisionsverfahren III R 10/25, III R 13/25, III R 20/25 und III R 28/25 zuzulassen.
  • FG Nürnberg, 19.11.2025 - 3 K 1102/23

    Kindergeldanspruch, Europäisches Sozialrecht, Aufhebung von Verwaltungsakten

    Rn. 65 Die Revision war wegen grundsätzlicher Bedeutung der Sache (§ 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) und zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (§ 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO) im Hinblick auf die bereits anhängigen Revisionsverfahren III R 10/25, III R 13/25, III R 20/25 und III R 28/25 zuzulassen.
  • FG Hamburg, 04.11.2025 - 5 K 46/25

    Aufhebung von Kindergeldfestsetzungen in Koordinierungsfällen

    Rn. 43 (1) Aus der Rechtsprechung des EuGH ergibt sich, dass es dem Träger eines Mitgliedstaats, dessen Rechtsvorschriften nach den in Art. 68 Abs. 1 der VO Nr. 883/2004 genannten Kriterien nachrangig sind, nicht gestattet ist, von der betroffenen Person in diesem Mitgliedstaat gezahlte Familienleistungen aufgrund dessen teilweise zurückzuverlangen, dass nach den vorrangig geltenden Rechtsvorschriften eines anderen Mitgliedstaats ein Anspruch auf solche Leistungen besteht, sofern in diesem anderen Mitgliedstaat eine Familienleistung weder festgesetzt noch ausgezahlt wurde (EuGH, Urteil vom 25. April 2024, C-36/23, DStR 2024, 1237; ebenso: FG Münster, Urteil vom 20. Februar 2025, 10 K 2123/22, juris, Revisionsverfahren anhängig unter III R 10/25; Sächsisches Finanzgericht, Urteil vom 5. März 2025, 3 K 996/20 (Kg), juris, Revisionsverfahren anhängig unter III R 13/25; a.A. BFH, Urteil vom 9. Dezember 2020, III R 73/18, BStBl II 2022, 178).
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