Rechtsprechung
| BFH, 09.08.2001 - III R 14/01 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Judicialis
ZPO § 85 Abs. 2; ; FGO § 155; ; FGO § 56 Abs. 1; ; FGO § 115 Abs. 1; ; FGO § 120 Abs. 1 Satz 1
- Wolters Kluwer
Verspätete Einlegung der Revision - Fristversäumnis eines Steuerberaters oder Rechtsanwalts - Telefax - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Rechtsmittelbelehrung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- datenbank.nwb.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (16)
- BVerfG, 20.06.1995 - 1 BvR 166/93
Verfasungsrechtliche Anforderungen an die Gewährung von Wiedereinsetzung in den …
Auszug aus BFH, 09.08.2001 - III R 14/01
Schließlich hat das FG die Revisionsschrift unverzüglich sogar per Telefax bereits am Vormittag des 28. März 2001 an den BFH weitergeleitet, so dass eine Mitverantwortung des FG für die verspätete Einlegung des Rechtsmittels nicht in Betracht kommt (…vgl. dazu BFH-Beschluss vom 8. November 1996 VII R 89/96, BFH/NV 1997, 492; Urteil vom 4. Juni 1992 IV R 123-124/91, BFHE 169, 132, BStBl II 1993, 125, 126; Beschluss des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 20. Juni 1995 1 BvR 166/93, BVerfGE 93, 99; ferner BFH-Beschluss vom 10. August 1977 II R 89/77, BFHE 123, 14, BStBl II 1977, 769; Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 7. März 1978 VI ZB 18/77, Neue Juristische Wochenschrift 1978, 1486 zur Beachtung von Gesetzesänderungen). - BFH, 11.08.1999 - XI R 77/97
Kein Halbteilungsgrundsatz bei der Einkommensteuer
Auszug aus BFH, 09.08.2001 - III R 14/01
Das Finanzgericht (FG) wies die vom Kläger und Revisionskläger (Kläger) erhobene Klage wegen einer übermäßigen Einkommensteuerbelastung in den Streitjahren 1997 und 1998 unter Fortführung des Urteils des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 11. August 1999 XI R 77/97 (BFHE 189, 413, BStBl II 1999, 771) als unbegründet ab und ließ die Revision zu. - BFH, 20.02.1990 - VII R 125/89
- Zulassungsfreie Revision in Zolltarifsache auch bei FG-Entscheidung über …
Auszug aus BFH, 09.08.2001 - III R 14/01
Da die Revision danach verworfen werden muss und der Rechtsstreit zur Entscheidung reif ist, kommt eine Vorabentscheidung über die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Revisionsfrist nicht in Betracht (vgl. BFH-Beschluss vom 20. Februar 1990 VII R 125/89, BFHE 159, 573, BStBl II 1990, 546, unter II. 1. der Gründe).
- BFH, 14.03.1996 - IV R 44/95
Kein Nachweis der schriftlichen Vollmacht durch Telefax, Wiedereinsetzung in den …
Auszug aus BFH, 09.08.2001 - III R 14/01
Unter diesen Umständen besteht hier auch kein Anlass zu entscheiden, ob grundsätzlich im Hinblick auf die Änderung der zuständigen Empfangsbehörde im Wege eines Vertrauensschutzes für eine gewisse Übergangszeit das Verschuldensmaß gemildert werden könnte, zumal eine solche Frist keinesfalls bis Ende März 2001 erstreckt werden könnte (vgl. zum Vertrauensschutz bei einer geänderten Rechtsprechung BFH-Urteil vom 14. März 1996 IV R 44/95, BFHE 179, 569, BStBl II 1996, 319, unter 3. der Gründe;… Beschluss vom 4. Juni 1997 IV B 128/96, BFH/NV 1997, 876). - BFH, 04.06.1992 - IV R 123/91
Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand bei Abgabe durch den BFH
Auszug aus BFH, 09.08.2001 - III R 14/01
Schließlich hat das FG die Revisionsschrift unverzüglich sogar per Telefax bereits am Vormittag des 28. März 2001 an den BFH weitergeleitet, so dass eine Mitverantwortung des FG für die verspätete Einlegung des Rechtsmittels nicht in Betracht kommt (…vgl. dazu BFH-Beschluss vom 8. November 1996 VII R 89/96, BFH/NV 1997, 492; Urteil vom 4. Juni 1992 IV R 123-124/91, BFHE 169, 132, BStBl II 1993, 125, 126; Beschluss des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 20. Juni 1995 1 BvR 166/93, BVerfGE 93, 99; ferner BFH-Beschluss vom 10. August 1977 II R 89/77, BFHE 123, 14, BStBl II 1977, 769; Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 7. März 1978 VI ZB 18/77, Neue Juristische Wochenschrift 1978, 1486 zur Beachtung von Gesetzesänderungen). - BFH, 28.06.1989 - I R 67/85
Klageerhebung - Steuererklärung - Schätzung - Einspruchsentscheidung
- BFH, 10.08.1977 - II R 89/77
Steuerberater - Zustellung des Beschwerdebescheides - Sorgfältige Prüfung der …
Auszug aus BFH, 09.08.2001 - III R 14/01
Schließlich hat das FG die Revisionsschrift unverzüglich sogar per Telefax bereits am Vormittag des 28. März 2001 an den BFH weitergeleitet, so dass eine Mitverantwortung des FG für die verspätete Einlegung des Rechtsmittels nicht in Betracht kommt (…vgl. dazu BFH-Beschluss vom 8. November 1996 VII R 89/96, BFH/NV 1997, 492; Urteil vom 4. Juni 1992 IV R 123-124/91, BFHE 169, 132, BStBl II 1993, 125, 126; Beschluss des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 20. Juni 1995 1 BvR 166/93, BVerfGE 93, 99; ferner BFH-Beschluss vom 10. August 1977 II R 89/77, BFHE 123, 14, BStBl II 1977, 769; Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 7. März 1978 VI ZB 18/77, Neue Juristische Wochenschrift 1978, 1486 zur Beachtung von Gesetzesänderungen). - BFH, 23.11.1992 - III B 76/92
Irrtum über Frist für Nichtzulassungsbeschwerde (§ 56 FGO )
Auszug aus BFH, 09.08.2001 - III R 14/01
Von Angehörigen der steuerberatenden Berufe, die als Prozessbevollmächtigte ein Rechtsmittel einlegen, muss erwartet werden, dass sie die Voraussetzungen und die Anforderungen für dieses Rechtsmittel kennen oder sich zumindest davon Kenntnis verschaffen (vgl. BFH-Beschlüsse vom 23. November 1992 III B 76/92, BFH/NV 1994, 105;… vom 7. Januar 1998 VII B 222/97, BFH/NV 1998, 616). - BFH, 16.08.1993 - VII B 163/93
Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Verschulden durch …
Auszug aus BFH, 09.08.2001 - III R 14/01
Ein Verschulden i.S. des § 56 Abs. 1 FGO ist, jedenfalls wenn es sich um die Fristversäumnis eines Steuerberaters oder Rechtsanwalts handelt, nur dann zu verneinen, wenn die äußerste, den Umständen des Falles angemessene und vernünftigerweise zu erwartende Sorgfalt angewendet worden ist (vgl. BFH-Beschluss vom 16. August 1993 VII B 163/93, BFH/NV 1994, 384, 385). - BGH, 07.03.1978 - VI ZB 18/77
Vorliegen eines Verschuldens des Prozessbevollmächtigten einer Partei bei …
Auszug aus BFH, 09.08.2001 - III R 14/01
Schließlich hat das FG die Revisionsschrift unverzüglich sogar per Telefax bereits am Vormittag des 28. März 2001 an den BFH weitergeleitet, so dass eine Mitverantwortung des FG für die verspätete Einlegung des Rechtsmittels nicht in Betracht kommt (…vgl. dazu BFH-Beschluss vom 8. November 1996 VII R 89/96, BFH/NV 1997, 492; Urteil vom 4. Juni 1992 IV R 123-124/91, BFHE 169, 132, BStBl II 1993, 125, 126; Beschluss des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 20. Juni 1995 1 BvR 166/93, BVerfGE 93, 99; ferner BFH-Beschluss vom 10. August 1977 II R 89/77, BFHE 123, 14, BStBl II 1977, 769; Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 7. März 1978 VI ZB 18/77, Neue Juristische Wochenschrift 1978, 1486 zur Beachtung von Gesetzesänderungen). - BFH, 04.06.1997 - IV B 128/96
Vorlagepflicht der Prozeßvollmacht im Original
- BFH, 07.01.1998 - VII B 222/97
Voraussetzung der unverschuldeten Fristversäumung bei der Wiedereinsetzung in den …
- BFH, 19.10.1995 - II B 69/95
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Versäumung der …
- BFH, 08.11.1996 - VII R 89/96
Falsche Adressierung einer Revisionsschrift durch einen Prozeßbevollmächtigten
- BFH, 30.06.1986 - IV B 2/86
Gewährung von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei schuldhafter Versäumung …
- BFH, 26.03.1986 - IV B 111/85
Zulässigkeit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision
- BFH, 11.08.2003 - IV R 13/02
Versäumung der Revisionsbegründungsfrist; Revision nach Erfolg der …
Nach der Rechtsprechung des BFH könne bei der Fristversäumnis durch einen Steuerberater oder Rechtsanwalt ein Verschulden i.S. des § 56 Abs. 1 FGO nur dann verneint werden, wenn die äußerste, den Umständen des Falles angemessene und vernünftigerweise zu erwartende Sorgfalt angewendet worden sei (BFH-Beschluss vom 9. August 2001 III R 14/01, BFH/NV 2002, 48).Wer als derartiger Berufsangehöriger ein Rechtsmittel einlegt, muss nicht nur die Voraussetzungen und die Anforderungen für dieses Rechtsmittel kennen oder sich zumindest davon Kenntnis verschaffen (…vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 23. November 1992 III B 76/92, BFH/NV 1994, 105, …und vom 7. Januar 1998 VII B 222/97, BFH/NV 1998, 616), sondern muss auch Rechtsmittelbelehrungen oder rechtliche Hinweise in oder im Zusammenhang mit der angefochtenen Entscheidung beachten (vgl. z.B. BFH-Beschluss in BFH/NV 2002, 48).
- BFH, 27.01.2009 - X S 46/08
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen verspäteter Anhörungsrüge
Denn von Angehörigen der steuerberatenden Berufe, die als Prozessbevollmächtigte ein Rechtsmittel oder einen Rechtsbehelf einlegen, muss erwartet werden, dass sie die Voraussetzungen und die Anforderungen dafür kennen oder sich zumindest davon Kenntnis verschaffen (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 23. November 1992 III B 76/92, BFH/NV 1994, 105;… vom 7. Januar 1998 VII B 222/97, BFH/NV 1998, 616; vom 9. August 2001 III R 14/01, BFH/NV 2002, 48). - BFH, 24.03.2006 - V R 59/05
Revisionsbegründungsfrist
Wer als derartiger Berufsangehöriger ein Rechtsmittel einlegt, muss nicht nur die Voraussetzungen und die Anforderungen für dieses Rechtsmittel kennen oder sich zumindest davon Kenntnis verschaffen (…vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 23. November 1992 III B 76/92, BFH/NV 1994, 105, …und vom 7. Januar 1998 VII B 222/97, BFH/NV 1998, 616), sondern muss auch Rechtsmittelbelehrungen oder rechtliche Hinweise in oder im Zusammenhang mit der angefochtenen Entscheidung beachten (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 9. August 2001 III R 14/01, BFH/NV 2002, 48).
- BFH, 24.06.2002 - X B 190/01
Revisionsbegründungsfrist; Wiedereinsetzung
Denn von Angehörigen der steuerberatenden Berufe, die als Prozessbevollmächtigte ein Rechtsmittel einlegen, muss erwartet werden, dass sie die Voraussetzungen und die Anforderungen für dieses Rechtsmittel kennen oder sich zumindest davon Kenntnis verschaffen (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 23. November 1992 III B 76/92, BFH/NV 1994, 105;… vom 7. Januar 1998 VII B 222/97, BFH/NV 1998, 616; vom 9. August 2001 III R 14/01, BFH/NV 2002, 48). - BFH, 28.08.2002 - I B 26/02
Wiedereinsetzung; unzutreffende Rechtsmitteleinlegung beim FG
Eine Mitverantwortung der Geschäftsstelle des FG für die Fristversäumnis mit der Folge, dass sich das Verschulden (des Prozessbevollmächtigten) der Kläger nicht auswirkt (vgl. dazu Beschluss des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 20. Juni 1995 1 BvR 166/93, BVerfGE 93, 99) kommt nicht in Betracht (vgl. BFH-Beschlüsse vom 9. August 2001 III R 14/01, BFH/NV 2002, 48;… vom 8. November 1996 VII R 89/96, BFH/NV 1997, 492). - BFH, 15.05.2002 - X B 156/01
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Rechtsirrtum eines Bevollmächtigten
Denn von Angehörigen der steuerberatenden Berufe, die als Prozessbevollmächtigte ein Rechtsmittel einlegen, muss erwartet werden, dass sie die Voraussetzungen und die Anforderungen für dieses Rechtsmittel kennen oder sich zumindest davon Kenntnis verschaffen (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 23. November 1992 III B 76/92, BFH/NV 1994, 105;… vom 7. Januar 1998 VII B 222/97, BFH/NV 1998, 616; vom 9. August 2001 III R 14/01, BFH/NV 2002, 48). - BFH, 18.12.2001 - II R 63/01
Wiedereinsetzung; fehlerhafte Einlegung der Revision beim FG
Die Rechtsmittelbelehrung enthielt zudem ausschließlich Angaben zur Postanschrift des BFH und dessen Telefaxnummer (vgl. zum Vorstehenden BFH-Beschluss vom 9. August 2001 III R 14/01, BFH/NV 2002, 48).
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Rechtsprechung
| FG Hamburg, 25.04.2003 - III 14/01 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- rechtsportal.de
Sondervergütungen gemäß § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG bei mittelbarer Leistungserbringung; Erdienbarkeit von Pensionszusagen
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
Sondervergütungen gemäß § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG bei mittelbarer Leistungserbringung; Erdienbarkeit von Pensionszusagen
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- FG Hamburg (Leitsatz)
Sondervergütungen gemäß § 15 Abs.1 Nr. 2 EStG bei mittelbarer Leistungserbringung:
- rechtsportal.de (Leitsatz)
EStG § 15 Abs. 1 Nr. 2
Mittelbare Tätigkeitsvergütung an Mitunternehmer - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Gewinnanteile und Vergütungen der Gesellschafter Personengesellschaft als Einkünfte aus Gewerbebetrieb ; Vergütungen, die "von der Gesellschaft" für eine "Tätigkeit im Dienste der Gesellschaft" bezogen worden sind, als Sondervergütungen; Annäherung eines Mitunternehmer ...
Verfahrensgang
- FG Hamburg, 25.04.2003 - III 14/01
- BFH, 14.02.2006 - VIII R 40/03
- BVerfG, 04.04.2007 - 2 BvR 953/06
Papierfundstellen
- EFG 2003, 1379
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (6)
- BFH, 06.07.1999 - VIII R 46/94
Geschäftsführervergütung als Sonderbetriebseinnahme
Auszug aus FG Hamburg, 25.04.2003 - III 14/01
Dieser kann mit sich selbst keinen schuldrechtlichen Vertrag abschließen und keinen Unternehmerlohn für seine Geschäftstätigkeit als Betriebsausgabe abziehen (s. dazu z.B. BFH 6.7.1999, VIII R 46/94, BFHE 189, 139 , BStBl II 1999, 720 m.w.N.;… z.B. auch Schmidt, EStG , § 15 Rn. 561 m.w.N. ).Das kommt nur dann in Betracht, wenn die Leistung nicht (oder nicht nur) dem zwischengeschalteten Dritten, sondern (letztlich) der leistungsempfangenden Personengesellschaft zugute kommen soll (…z.B. BFH 15.12.1998, VIII R 62/97, BFH/NV 1999, 773 m.w.N.; 6.7.1999, VIII R 46/94, BFHE 189, 139 , BStBl II 1999, 720;… dazu Schmidt, EStG , § 15 , Rn. 562).
Der Leistungsbeziehung des Dritten zur Personengesellschaft liegt in dem Fall eine Anweisung des Gesellschafters zugrunde, die den Dritten bindet, so dass der notwendige Zusammenhang zwischen dem Gesellschafter und der Gesellschaft als nicht unterbrochen angesehen wird (s. dazu BFH 6.7.1999, VIII R 46/94, BFHE 189, 139 , BStBl II 1999, 720 m.w.N.).
Ein Entgelt, das Kommanditisten einer GmbH & Co KG für ihre Tätigkeit als Geschäftsführer der Komplementär-GmbH erhalten, stellt eine Sondervergütung nach § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG dar (BFH 6.7.1999, VIII R 46/94, BFHE 189, 139 , BStBl II 1999, 720 mwN;… 15.12.1998, VIII R 62/97, BFH/NV 1999, 773 m.w.N.).
Er sieht es für die steuerliche Beurteilung der Vergütung - als Einkünfte aus Gewerbebetrieb - ausdrücklich als gleichgültig an, aufgrund welcher schuldrechtlichen oder gesellschaftsrechtlichen Grundlage der Gesellschafter seine Tätigkeit, die der Verwirklichung des Gesellschaftszwecks dient, erbringt (dazu im Einzelnen mit weiteren Nachweisen BFH 6.7.1999 a.a.O. und 15.12.1998 a.a.O.).
Mit der ausdrücklichen Begründung, dass diese Besonderheit keine andere rechtliche Behandlung der von den Gesellschaftern geschuldeten Managementaufgaben rechtfertige, hat er die Vergütung, die dafür über die Schwestergesellschaft gezahlt worden ist, in dem bereits zitierten Urteil vom 6.7.1999 (VIII R 46/94, BFHE 189, 139 , BStBl II 1999, 720 mwN) als eine den gewerblichen Einkünften zuzurechnende Sondervergütung im Sinne des § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG angesehen.
- BFH, 15.12.1998 - VIII R 62/97
Geschäftsführerbezüge bei einer GmbH & atypisch Still
Auszug aus FG Hamburg, 25.04.2003 - III 14/01
Das kommt nur dann in Betracht, wenn die Leistung nicht (oder nicht nur) dem zwischengeschalteten Dritten, sondern (letztlich) der leistungsempfangenden Personengesellschaft zugute kommen soll (z.B. BFH 15.12.1998, VIII R 62/97, BFH/NV 1999, 773 m.w.N.; 6.7.1999, VIII R 46/94, BFHE 189, 139 , BStBl II 1999, 720;… dazu Schmidt, EStG , § 15 , Rn. 562).Ein Entgelt, das Kommanditisten einer GmbH & Co KG für ihre Tätigkeit als Geschäftsführer der Komplementär-GmbH erhalten, stellt eine Sondervergütung nach § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG dar (BFH 6.7.1999, VIII R 46/94, BFHE 189, 139 , BStBl II 1999, 720 mwN; 15.12.1998, VIII R 62/97, BFH/NV 1999, 773 m.w.N.).
Er sieht es für die steuerliche Beurteilung der Vergütung - als Einkünfte aus Gewerbebetrieb - ausdrücklich als gleichgültig an, aufgrund welcher schuldrechtlichen oder gesellschaftsrechtlichen Grundlage der Gesellschafter seine Tätigkeit, die der Verwirklichung des Gesellschaftszwecks dient, erbringt (dazu im Einzelnen mit weiteren Nachweisen BFH 6.7.1999 a.a.O. und 15.12.1998 a.a.O.).
- BFH, 21.12.1994 - I R 98/93
Zur Frage der Erdienbarkeit einer Pension eines beherrschenden …
Auszug aus FG Hamburg, 25.04.2003 - III 14/01
Dabei wird nach ständiger Rechtsprechung als entscheidend angesehen, ob die Pension, die als freiwillige Maßnahme des Arbeitgebers in Anerkennung längerer Betriebszugehörigkeit und in Erwartung weiterer Betriebstreue verstanden wird (s. BFH 21.12.1994, I R 98/93, BStBl II 1995, 419 m.w.N.), aus der Sicht des Zusagezeitpunktes noch erdient werden kann (s. dazu z.B. BFH 19.5.1998, I R 36/97, BStBl II 1998, 689 m.w.N.).Grundsätzlich wird danach eine Pensionszusage nur dann als erdienbar angesehen, wenn zwischen dem Zeitpunkt der Pensionszusage und dem vorgesehenen Zeitpunkt des Eintritts in den Ruhestand ein Zeitraum von mindestens zehn Jahren liegt (…BFH a.a.O. m.w.N.; BFH 21.12.1994, I R 98/93, BStBl II 1995, 419).
- BFH, 10.07.2002 - I R 71/01
Sonderbetriebseinnahmen bei Zahlung über Kapitalgesellschaft
Auszug aus FG Hamburg, 25.04.2003 - III 14/01
Dabei sei es nicht sachgerecht, wenn die mit dieser Norm gewollte Rechtsfolge durch die Zwischenschaltung einer Kapitalgesellschaft umgangen werden könnte (so auch ausdrücklich BFH 10.7.2002, I R 71/01, BFHE 200, 184 , BStBl II 2003, 191 m.w.N.).Er stellt es ausdrücklich als geboten dar, an der von der Rechtsprechung entsprechend dem Normzweck entwickelten Auslegung festzuhalten (BFH 10.7.2002, I R 71/01, BFHE 200, 184 , BStBl II 2003, 191 m.w.N.).
- BFH, 19.05.1998 - I R 36/97
Anerkennung der Pensionszusage an einen beherrschenden …
Auszug aus FG Hamburg, 25.04.2003 - III 14/01
Dabei wird nach ständiger Rechtsprechung als entscheidend angesehen, ob die Pension, die als freiwillige Maßnahme des Arbeitgebers in Anerkennung längerer Betriebszugehörigkeit und in Erwartung weiterer Betriebstreue verstanden wird (s. BFH 21.12.1994, I R 98/93, BStBl II 1995, 419 m.w.N.), aus der Sicht des Zusagezeitpunktes noch erdient werden kann (s. dazu z.B. BFH 19.5.1998, I R 36/97, BStBl II 1998, 689 m.w.N.). - FG Rheinland-Pfalz, 22.04.2002 - 5 K 1329/99
Erbringen Kommanditisten einer KG mittelbare Dienstleistungen
Auszug aus FG Hamburg, 25.04.2003 - III 14/01
In ihrer Argumentation entspricht die - nicht rechtskräftige - Entscheidung des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 22.4.2002 (5 K 1329/99, EFG 2002, 1299 ) dem weiten Maßstab bei der Auslegung der Vorschrift des § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG .
- FG Düsseldorf, 25.09.2006 - 10 K 5519/02
Sondervergütung; Organschaft; Geschäftsführung; Mitunternehmer; …
Die Zwischenschaltung ändert nichts daran, dass es sich wirtschaftlich betrachtet um einen Beitrag zur Verwirklichung des Gesellschaftszwecks der Personengesellschaft handelt (vgl. BFH-Urteile in BStBl II 1999, 720; vom 10. Juli 2002 I R 71/01, BStBl II 2003, 191;… in BStBl II 2005, 390, und in BFH/NV 2006, 1198; FG Münster, Beschluss vom 23. Juni 1997 11 V 111/97 F, EW, EFG 1998, 291; FG Bremen, Urteil vom 7. März 2000 299351K 5, Deutsches Steuerrecht Entscheidungsdienst - DStRE - 2002, 417; FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22. April 2002 5 K 1329/99, EFG 2002, 1299; FG Hamburg, Urteil vom 25. April 2003 III 14/01, EFG 2003, 1379). - FG Münster, 09.12.2003 - 15 K 424/99
Zulässigkeit der Hinzurechnung von geleisteten Tätigkeitsvergütungen dem Gewinn …
Die Leistung muss (nicht nur) dem zwischengeschalteten Dritten, sondern (letztlich) der leistungsempfangenden Personengesellschaft zu gute kommen (…vgl. BFH in BStBl II 1999, 720 und in BFH/NV 1999, 773 und 792; ferner FG Hamburg in EFG 2003, 1379, und FG Rheinland-Pfalz in EFG 2003, 1538).
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