Rechtsprechung
| BGH, 18.09.1961 - III ZR 119/60 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (8)
- BGH, 29.11.1956 - III ZR 70/55
Amtspflichten bei Beamtenwiedereinstellung
Auszug aus BGH, 18.09.1961 - III ZR 119/60
Denn die Unterbringung ist nur eine im allgemeinen öffentlichen Interesse geschaffene Obliegenheit bestimmter juristischer Personen des öffentlichen Rechts, wobei nur deren Reflexwirkung den zur Teilnahme an der Unterbringung Berechtigten zu Güte kommt (…Anders, Gesetz zu Art. 131 GG, 4. Aufl. § 11 Anm. 3; BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] ; 15, 84 [BGH 21.10.1954 - IV ZR 30/54] ; 22, 258 [BGH 29.11.1956 - III ZR 235/55] ; BVerwG 4, 229; BDH 1, 55; 3, 21; OVG Münster DVBl 1955, 437).Denn bei Ermessensentscheidungen liegt nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung eine Pflichtverletzung erst dann vor, wenn der Beamte in so hohem Maße fehlsam gehandelt hat, daß seine Entscheidung mit den an eine ordnungsmäßige Verwaltung zu stellenden Anforderungen schlechterdings - d.h. jedem sachlich Beurteilenden ohne weiteres einleuchtend - unvereinbar ist (BGHZ 22, 258/263).
Der Senat hat den Grundsatz im Beamtenrecht für das Verhältnis zwischen dem Vorgesetzten und dem Beamten anerkannt (BGHZ 22, 258).
- BVerwG, 16.01.1957 - VI C 182.56
Auszug aus BGH, 18.09.1961 - III ZR 119/60
Diese Auffassung entspricht der herrschenden Auffassung in Rechtsprechung und Schrifttum (…Anders, Gesetz zu Art. 131 GG, 4. Aufl. § 5 Anm. 2; BVerwG 4, 229; BDH 1, 55; 3, 1).Denn die Unterbringung ist nur eine im allgemeinen öffentlichen Interesse geschaffene Obliegenheit bestimmter juristischer Personen des öffentlichen Rechts, wobei nur deren Reflexwirkung den zur Teilnahme an der Unterbringung Berechtigten zu Güte kommt (…Anders, Gesetz zu Art. 131 GG, 4. Aufl. § 11 Anm. 3; BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] ; 15, 84 [BGH 21.10.1954 - IV ZR 30/54] ; 22, 258 [BGH 29.11.1956 - III ZR 235/55] ; BVerwG 4, 229; BDH 1, 55; 3, 21; OVG Münster DVBl 1955, 437).
- BGH, 29.11.1956 - III ZR 235/55
Anforderungen an den Inhalt einer Klageschrift im Anwaltsprozeß; Bezugnahme auf …
Auszug aus BGH, 18.09.1961 - III ZR 119/60
Denn die Unterbringung ist nur eine im allgemeinen öffentlichen Interesse geschaffene Obliegenheit bestimmter juristischer Personen des öffentlichen Rechts, wobei nur deren Reflexwirkung den zur Teilnahme an der Unterbringung Berechtigten zu Güte kommt (…Anders, Gesetz zu Art. 131 GG, 4. Aufl. § 11 Anm. 3; BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] ; 15, 84 [BGH 21.10.1954 - IV ZR 30/54] ; 22, 258 [BGH 29.11.1956 - III ZR 235/55] ; BVerwG 4, 229; BDH 1, 55; 3, 21; OVG Münster DVBl 1955, 437).
- BGH, 28.06.1951 - III ZR 6/50
Rechtsstellung verdrängter Beamter
Auszug aus BGH, 18.09.1961 - III ZR 119/60
Denn die Unterbringung ist nur eine im allgemeinen öffentlichen Interesse geschaffene Obliegenheit bestimmter juristischer Personen des öffentlichen Rechts, wobei nur deren Reflexwirkung den zur Teilnahme an der Unterbringung Berechtigten zu Güte kommt (…Anders, Gesetz zu Art. 131 GG, 4. Aufl. § 11 Anm. 3; BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] ; 15, 84 [BGH 21.10.1954 - IV ZR 30/54] ; 22, 258 [BGH 29.11.1956 - III ZR 235/55] ; BVerwG 4, 229; BDH 1, 55; 3, 21; OVG Münster DVBl 1955, 437). - BGH, 12.07.1956 - III ZR 39/55
Beförderung von Beamten
Auszug aus BGH, 18.09.1961 - III ZR 119/60
Das beklagte Land hatte deshalb nur die allgemeine, aus jedem Beamtenverhältnis folgende Pflicht gegenüber dem Kläger zu beachten, sein Gesuch sachgemäß zu behandeln, ihn dabei richtig und gerecht zu beurteilen sowie sein Fortkommen nicht pflichtwidrig zu hindern (BGHZ 21, 256). - BGH, 21.10.1954 - IV ZR 30/54
Zurückstellungsbeschluß. Verjährung
Auszug aus BGH, 18.09.1961 - III ZR 119/60
Denn die Unterbringung ist nur eine im allgemeinen öffentlichen Interesse geschaffene Obliegenheit bestimmter juristischer Personen des öffentlichen Rechts, wobei nur deren Reflexwirkung den zur Teilnahme an der Unterbringung Berechtigten zu Güte kommt (…Anders, Gesetz zu Art. 131 GG, 4. Aufl. § 11 Anm. 3; BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] ; 15, 84 [BGH 21.10.1954 - IV ZR 30/54] ; 22, 258 [BGH 29.11.1956 - III ZR 235/55] ; BVerwG 4, 229; BDH 1, 55; 3, 21; OVG Münster DVBl 1955, 437). - BGH, 21.10.1954 - III ZR 210/51
Fürsorgepflicht nach Entnazifizierung
Auszug aus BGH, 18.09.1961 - III ZR 119/60
Denn die Unterbringung ist nur eine im allgemeinen öffentlichen Interesse geschaffene Obliegenheit bestimmter juristischer Personen des öffentlichen Rechts, wobei nur deren Reflexwirkung den zur Teilnahme an der Unterbringung Berechtigten zu Güte kommt (…Anders, Gesetz zu Art. 131 GG, 4. Aufl. § 11 Anm. 3; BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] ; 15, 84 [BGH 21.10.1954 - IV ZR 30/54] ; 22, 258 [BGH 29.11.1956 - III ZR 235/55] ; BVerwG 4, 229; BDH 1, 55; 3, 21; OVG Münster DVBl 1955, 437). - OVG Nordrhein-Westfalen, 13.01.1955 - VIII A 1717/52
Auszug aus BGH, 18.09.1961 - III ZR 119/60
Denn die Unterbringung ist nur eine im allgemeinen öffentlichen Interesse geschaffene Obliegenheit bestimmter juristischer Personen des öffentlichen Rechts, wobei nur deren Reflexwirkung den zur Teilnahme an der Unterbringung Berechtigten zu Güte kommt (…Anders, Gesetz zu Art. 131 GG, 4. Aufl. § 11 Anm. 3; BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] ; 15, 84 [BGH 21.10.1954 - IV ZR 30/54] ; 22, 258 [BGH 29.11.1956 - III ZR 235/55] ; BVerwG 4, 229; BDH 1, 55; 3, 21; OVG Münster DVBl 1955, 437).
- BGH, 27.02.1969 - III ZR 172/66
Schadensersatz wegen Amtspflichtverletzung - Ansprüche wegen Pflichtverletzungen …
Das alles entspricht einer gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung (RGZ 111, 358; 159, 247; BGHZ 15, 185; 21, 256 [BGH 12.07.1956 - III ZR 273/54] ; 22, 258 [BGH 29.11.1956 - III ZR 235/55] ; BGH Urteil vom 16. Februar 1959 - III ZR 199/57 = MDR 1959, 466; Urteil vom 22. Juni 1959 - III ZR 71/58; Urteil vom 27. April 1961 - III ZR 209/59 = MDR 1961, 834; Urteil vom 18. September 1961 - III ZR 119/60 a DRiZ 1962, 20). - BGH, 21.03.1963 - III ZR 231/61
Rechtsmittel
Bei der Prüfung der Einzelfälle, aus denen die Klägerin eine Verletzung dieses Grundsatzes herleiten will, ist das Kammergericht zutreffend davon ausgegangen, daß Art. 3 GG nicht eine schematische Gleichbehandlung verlangt, vielmehr Unterscheidungen zuläßt, die durch sachliche Erwägungen gerechtfertigt sind (BGH Urteil vom 29. Mai 1961 - III ZR 211/59 -), und eine Verletzung dieses Grundsatzes daher nur gegeben ist, wenn sich ein vernünftiger, aus der Natur der Sache folgender oder sonst sachlich einleuchtender Grund für eine unterschiedliche Behandlung nicht finden läßt, diese also als willkürlich bezeichnet werden muß (BGH Urteil vom 18. September 1961 - III ZR 119/60 DRiZ 1962, 20).
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