Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×
×
Doctrine-WebinarNicht verpassen
Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 - 12:00 Uhr
Unverbindlich anmelden

Rechtsprechung
   BGH, 10.02.1955 - III ZR 123/53   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1955,413
BGH, 10.02.1955 - III ZR 123/53 (https://dejure.org/1955,413)
BGH, Entscheidung vom 10.02.1955 - III ZR 123/53 (https://dejure.org/1955,413)
BGH, Entscheidung vom 10. Februar 1955 - III ZR 123/53 (https://dejure.org/1955,413)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1955,413) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BGHZ 16, 275
  • NJW 1955, 707
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (24)Zitiert selbst (23)

  • BGH, 28.06.1951 - III ZR 6/50

    Rechtsstellung verdrängter Beamter

    Auszug aus BGH, 10.02.1955 - III ZR 123/53
    Die Berechtigung der Nichtanwendung der Formvorschriften ist jedoch ausschließlich "aus der in der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch weithin - teils objektiv (ungeklärte Rechtslage), teils subjektiv (ungeschultes Personal) - vorhandenen Unklarheiten" hergeleitet worden, "die zur Nichtberücksichtigung der in dem Deutschen Beamtengesetz vorgeschriebenen Formen führten, weil trotz des bestehenden Willens, den Einzustellenden als Beamten zu übernehmen, angenommen wurde, eine ausdrückliche Berufung in das Beamtenverhältnis sei mindestens bei solchen Personen nicht nötig, die bereits Beamte des öffentlichen Dienstes waren" (BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] [29]).

    Die Beamteneigenschaft als Beamtin der Deutschen Reichspost hat die Klägerin durch den Zusammenbruch und infolge ihrer Nichtweiterbeschäftigung als Beamtin - sie ist nach dem Zusammenbruch sowohl in der sowjetisch besetzten Zone wie in Hamburg bis zum 11. März 1949 zwar bei der Post, aber unstreitig nur als Angestellte tätig gewesen - nicht verloren (vgl. dazu S. 23 des insoweit in BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] [6] nicht abgedruckten Urteils des Senats vom 28. Juni 1951 - III ZR 6/50 -).

    Der Senat hat die Übernahme verdrängter Beamten durch öffentlich-rechtliche Dienstherren im Gebiete der Bundesrepublik, die nicht unter Wahrung der Formen des § 27 Abs. 1 DBG (Ernennungsurkunde unter Berufung in das Beamtenverhältnis) erfolgt ist, daraufhin geprüft, ob sie als Versetzung des Beamten, bei der nach Ziff 1 zu § 2 der II. DVO zum DBG vom 13. Oktober 1938 (RGBl 1, 1421) ein neues Beamtenverhältnis nicht geschaffen wurde, und bei der nach Ziff 2 zu § 27 der I. DVO zum DBG vom 29. Juni 1937 (RGBl 1, 669) die Formvorschriften des § 27 Abs. 1 DBG nicht anzuwenden waren, zu werten ist (z.B. BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] [20]; Urteil vom 22. Dezember 1952 - III ZR 147/52 = LM Nr. 3 zu DBG § 166; BGHZ 10, 62 [64]).

    Die oben für die Zeit vor dem Zusammenbruch 1945 dargestellte Rechtslage, nach der auch eine mit dem Wechsel des Dienstherrn verbundene Versetzung möglich war, hat zwar, wie der Senat in BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] [21 ff] und auf S. 17 f des Urteils vom 22. Dezember 1952 - III ZR 147/52 - (LM Nr. 3 zu § 166 DBG) entschieden hat, nicht sofort mit dem Zusammenbruch sein Ende gefunden.

  • BGH, 21.05.1953 - III ZR 215/52

    Rechtsstellung verdrängter Beamter

    Auszug aus BGH, 10.02.1955 - III ZR 123/53
    Der Senat hat bereits auf Seite 19/21 des insoweit in BGHZ 10, 62 [64] nicht abgedruckten Urteils vom 21. Mai 1953 - III ZR 215/52 - Bedenken gegen die Behandlung der verdrängten Reichsbeamten als "Wartestandsbeamte" erhoben, weil es an der vom Gesetz verlangten "Versetzung in den Wartestand" fehlt (vgl. dazu auch LM Nr. 5 zu DBG § 35 in Anm. 3).

    Der Senat hat die Übernahme verdrängter Beamten durch öffentlich-rechtliche Dienstherren im Gebiete der Bundesrepublik, die nicht unter Wahrung der Formen des § 27 Abs. 1 DBG (Ernennungsurkunde unter Berufung in das Beamtenverhältnis) erfolgt ist, daraufhin geprüft, ob sie als Versetzung des Beamten, bei der nach Ziff 1 zu § 2 der II. DVO zum DBG vom 13. Oktober 1938 (RGBl 1, 1421) ein neues Beamtenverhältnis nicht geschaffen wurde, und bei der nach Ziff 2 zu § 27 der I. DVO zum DBG vom 29. Juni 1937 (RGBl 1, 669) die Formvorschriften des § 27 Abs. 1 DBG nicht anzuwenden waren, zu werten ist (z.B. BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] [20]; Urteil vom 22. Dezember 1952 - III ZR 147/52 = LM Nr. 3 zu DBG § 166; BGHZ 10, 62 [64]).

    Eine solche Fortsetzung ist aber im allgemeinen nur mit dem gleichen Dienstherrn möglich (vgl. S. 21 des insoweit in BGHZ 10, 62 [64] nicht veröffentlichten Urteils vom 21. Mai 1953 - III ZR 215/52).

  • BGH, 22.12.1952 - III ZR 147/52

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 10.02.1955 - III ZR 123/53
    Der Senat hat die Übernahme verdrängter Beamten durch öffentlich-rechtliche Dienstherren im Gebiete der Bundesrepublik, die nicht unter Wahrung der Formen des § 27 Abs. 1 DBG (Ernennungsurkunde unter Berufung in das Beamtenverhältnis) erfolgt ist, daraufhin geprüft, ob sie als Versetzung des Beamten, bei der nach Ziff 1 zu § 2 der II. DVO zum DBG vom 13. Oktober 1938 (RGBl 1, 1421) ein neues Beamtenverhältnis nicht geschaffen wurde, und bei der nach Ziff 2 zu § 27 der I. DVO zum DBG vom 29. Juni 1937 (RGBl 1, 669) die Formvorschriften des § 27 Abs. 1 DBG nicht anzuwenden waren, zu werten ist (z.B. BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] [20]; Urteil vom 22. Dezember 1952 - III ZR 147/52 = LM Nr. 3 zu DBG § 166; BGHZ 10, 62 [64]).

    Die oben für die Zeit vor dem Zusammenbruch 1945 dargestellte Rechtslage, nach der auch eine mit dem Wechsel des Dienstherrn verbundene Versetzung möglich war, hat zwar, wie der Senat in BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] [21 ff] und auf S. 17 f des Urteils vom 22. Dezember 1952 - III ZR 147/52 - (LM Nr. 3 zu § 166 DBG) entschieden hat, nicht sofort mit dem Zusammenbruch sein Ende gefunden.

  • RG, 29.08.1941 - III 64/41

    Ist die Revision bei Anfechtungsklagen gegen Erstattungsbeschlüsse trotz …

    Auszug aus BGH, 10.02.1955 - III ZR 123/53
    Die Revision ist durch die noch nicht in Kraft getretene Vorschrift des § 8 Abs. 1 Satz 3 ErstG daher unmittelbar noch nicht für alle Erstattungssachen für zulässig erklärt; vielmehr bleibt es bei der bisherigen Regelung, daß nur da, wo eine ausschließliche Zuständigkeit der Landgerichte vorgeschrieben ist, die Revision immer gegeben ist (so auch RGZ 167, 254).

    Nur da, wo die Erstattungsansprüche aus dem Beamtenverhältnis hergeleitet werden, ist daher gemäß § 71 Abs. 2 GVG in Verbindung mit § 547 Abs. 1 Ziff 2 ZPO die Revision ohne Rücksicht auf den Wert des Streitgegenstandes zulässig (RGZ 167, 254; RAGE 25, 219).

  • BGH, 11.01.1951 - III ZR 83/50

    Bundesbahn. Schäden vor Zusammenbruch

    Auszug aus BGH, 10.02.1955 - III ZR 123/53
    Zwar ist darnach auch für die Postverwaltung, geradeso wie bei der Bahnverwaltung (vgl. BGHZ 1, 34 [39]; S. 6 des Urteils vom 23. April 1951 - IV ZR 158/50 - BGHZ 13, 67 [BGH 31.03.1954 - II ZR 333/53] [69]; S. 7 des Urteils vom 9. Juni 1954 - VI ZR 310/50 = JZ 1955, 19) davon auszugehen, daß sie - unter Beschränkung auf den Umfang des Vereinigten Wirtschaftsgebietes - dasselbe "Unternehmen" wie die Deutsche Reichspost ist.
  • BGH, 23.04.1951 - IV ZR 158/50

    Veräußerung von Frachtgut. Guter Glaube

    Auszug aus BGH, 10.02.1955 - III ZR 123/53
    Zwar ist darnach auch für die Postverwaltung, geradeso wie bei der Bahnverwaltung (vgl. BGHZ 1, 34 [39]; S. 6 des Urteils vom 23. April 1951 - IV ZR 158/50 - BGHZ 13, 67 [BGH 31.03.1954 - II ZR 333/53] [69]; S. 7 des Urteils vom 9. Juni 1954 - VI ZR 310/50 = JZ 1955, 19) davon auszugehen, daß sie - unter Beschränkung auf den Umfang des Vereinigten Wirtschaftsgebietes - dasselbe "Unternehmen" wie die Deutsche Reichspost ist.
  • BGH, 09.06.1954 - VI ZR 310/52

    Eisenbahnunfall im Elsaß

    Auszug aus BGH, 10.02.1955 - III ZR 123/53
    Zwar ist darnach auch für die Postverwaltung, geradeso wie bei der Bahnverwaltung (vgl. BGHZ 1, 34 [39]; S. 6 des Urteils vom 23. April 1951 - IV ZR 158/50 - BGHZ 13, 67 [BGH 31.03.1954 - II ZR 333/53] [69]; S. 7 des Urteils vom 9. Juni 1954 - VI ZR 310/50 = JZ 1955, 19) davon auszugehen, daß sie - unter Beschränkung auf den Umfang des Vereinigten Wirtschaftsgebietes - dasselbe "Unternehmen" wie die Deutsche Reichspost ist.
  • BGH, 31.03.1954 - II ZR 333/53

    Rückgriff der Bundesbahn wegen Rückerstattung - § 242 BGB, § 138 BGB, keine …

    Auszug aus BGH, 10.02.1955 - III ZR 123/53
    Zwar ist darnach auch für die Postverwaltung, geradeso wie bei der Bahnverwaltung (vgl. BGHZ 1, 34 [39]; S. 6 des Urteils vom 23. April 1951 - IV ZR 158/50 - BGHZ 13, 67 [BGH 31.03.1954 - II ZR 333/53] [69]; S. 7 des Urteils vom 9. Juni 1954 - VI ZR 310/50 = JZ 1955, 19) davon auszugehen, daß sie - unter Beschränkung auf den Umfang des Vereinigten Wirtschaftsgebietes - dasselbe "Unternehmen" wie die Deutsche Reichspost ist.
  • BGH, 30.04.1953 - III ZR 268/51

    Masseur-Praxis - Bindung der Zivilgerichte an ein rechtskräftiges …

    Auszug aus BGH, 10.02.1955 - III ZR 123/53
    Ob bei der Abweisung einer derartigen Klage auf Aufhebung einer Entlassungsverfügung auch die Feststellung des Vorliegens eines (kündbaren) Beamtenverhältnisses der Entscheidung so "immanent" (vgl. BGHZ 9, 329 [331]) ist, daß auch sie in Rechtskraft erwächst, kann im vorliegenden Falle dahingestellt bleiben.
  • BGH, 07.10.1954 - III ZR 106/53

    Entziehung einer Apothekenkonzession

    Auszug aus BGH, 10.02.1955 - III ZR 123/53
    An die von dem Verwaltungsgericht rechtskräftig getroffene Feststellung der Wirksamkeit der Kündigung sind die Zivilgerichte gebunden (Urteil des Senats vom 8. Februar 1954 - III ZR 231/52 S. 6/7 - BGHZ 15, 17 [19]).
  • BGH, 09.12.1954 - III ZR 235/52

    Rechtsmittel

  • BGH, 08.02.1954 - III ZR 231/52

    Rechtsmittel

  • BGH, 17.02.1953 - I ZR 69/52

    Lagervertrag. Freizeichnung

  • RG, 24.03.1905 - III 20/05

    Amtshandlungen der Schiedsmänner.

  • RG, 30.04.1892 - V 1/92

    Zulässigkeit der Revision

  • RG, 20.04.1925 - III 115/25

    Stellt das Einbringen von Waren in eingerichtete Häfen am Meere schon vor dem …

  • BGH, 29.10.1953 - III ZR 13/52

    Rechtsmittel

  • RG, 06.06.1904 - IV 464/03

    Kirchengemeinde; Zulässigkeit der Revision

  • BGH, 31.01.1952 - III ZR 137/50

    Erstattung eines Fehlbetrages

  • RG, 30.01.1902 - VI 396/01

    Ausschließliche Zuständigkeit der Landgerichte; Niederlassung

  • RG, 26.11.1937 - III 85/37

    Inwieweit ist beim Fehlen der Revisionssumme die Revision zulässig und das …

  • RG, 23.12.1897 - VI 268/97

    Zulässigkeit der Revision. Zuständigkeit der Landgerichte

  • RG, 28.03.1919 - III 505/18

    Nachprüfung der Vertragshaftung durch das Revisionsgericht; Amtspflichten des …

  • BGH, 14.10.1957 - III ZR 92/56

    Rechtsmittel

    Diese Rechtsauffassung hat der Bundesgerichtshof stets (vgl. z.B. BGHZ 16, 275, [280/1]) vertreten.

    Nach den oben wiedergegebenen, bereits in BGHZ 16, 275 [281] entwickelten Rechtsgrundsätzen ist von den tatsächlichen Behauptungen der Parteien auszugehen.

  • BVerwG, 25.03.1971 - II C 11.66

    Erstattungsansprüche als öffentlich-rechtliche Ansprüche - Erstattungsbeschluss …

    Eine Bestätigung für die Richtigkeit dieser Auffassung bietet gerade auch die heute allgemein als zutreffend anerkannte Begründung für die Zulässigkeit des Verwaltungsrechtsweges in den Erstattungsstreitigkeiten der Beamten: Auf Grund des § 13 ErstG war in Erstattungssachen gegen Beamte nach der Gründung der Bundesrepublik zunächst der Klageweg zu den Zivilgerichten eröffnet (BGHZ 16, 275;… Eyermann-Fröhler a.a.O., § 40 RdNr. 83; Plog-Wiedow, Bundesbeamtengesetz, § 172, RdNr. 4 und Fußnote 1).
  • BGH, 24.10.1956 - V ZR 88/55

    Ausschließliche Zuständigkeit des Landgerichts

    Andererseits ist in BGHZ 16, 275 zu § 547 Abs. 1 Nr. 2 ZPO entschieden, das Revisionsgericht sei bei der Prüfung, ob eine Rechtsstreitigkeit über Ansprüche vorliegt, für welche die Landgerichte ohne Rücksicht auf den Wert des Streitgegenstandes ausschließlich zuständig sind, weder durch die Auffassung der Parteien noch durch die Beurteilung des Berufungsgerichts gebunden.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht