Rechtsprechung
| BGH, 12.12.1957 - III ZR 147/56 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (6)
- BGH, 21.10.1954 - IV ZR 93/54
Vormundschaftsgerichtliche Genehmigung
Auszug aus BGH, 12.12.1957 - III ZR 147/56
Ebensowenig kommt es, falls dem Beklagten nicht auch hier die Wirkung der Streitverkündung entgegensteht, darauf an, ob Frau Wo. einer solchen Mitteilung durch den Beklagten nachträglich zugestimmt hat und dies überhaupt wirksam konnte, noch darauf, ob etwa aus den Gründen der von der Revision ebenfalls herangezogenen Entscheidung des IV. Zivilsenats vom 21. Oktober 1954 in BGHZ 15, 97 angenommen werden könnte, Frau Wo. habe nachträglich dem Erfordernis des § 1829 Abs. 1 Satz 2 BGB genügt.Daß den Beklagten die Entscheidung in BGHZ 15, 97 nicht entlasten kann, ergibt sich aus dem bereits Gesagten.
- BGH, 03.11.1955 - III ZR 62/54
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 12.12.1957 - III ZR 147/56
Denn ein Notar hat bei der Erfüllung seiner Aufgaben den sichersten Weg zu wählen, auf dem er dem Willen der Beteiligten Geltung verschaffen kann (vgl. Urteil vom 3. November 1955 - III ZR 62/54 -). - BGH, 29.10.1953 - III ZR 270/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 12.12.1957 - III ZR 147/56
Wie nämlich der Senat in seinem Urteil vom 29. Oktober 1953 - III ZR 270/52 - DNotZ 1954, 329 (vgl. auch Urteil vom 26. November 1953 - III ZR 98/52 - DNotZ 1954, 319) näher ausgeführt hat, hat ein Notar bei seiner Beurkundungstätigkeit rechtlich einwandfreie Urkunden zu fertigen und ihnen den Inhalt zu geben, der dem Willen der Beteiligten und dem Zweck der Urkundenerrichtung entspricht.
- BGH, 03.11.1955 - III ZR 119/54
Belehrungspflicht des Notars über § 1829 BGB
Auszug aus BGH, 12.12.1957 - III ZR 147/56
Auf ihre Revision hat der jetzt erkennende Senat mit Urteil vom 3. November 1955 - III ZR 119/54 - die Sache unter Aufhebung des oberlandesgerichtlichen Urteils an das Berufungsgericht zurückverwiesen. - BGH, 26.11.1953 - III ZR 98/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 12.12.1957 - III ZR 147/56
Wie nämlich der Senat in seinem Urteil vom 29. Oktober 1953 - III ZR 270/52 - DNotZ 1954, 329 (vgl. auch Urteil vom 26. November 1953 - III ZR 98/52 - DNotZ 1954, 319) näher ausgeführt hat, hat ein Notar bei seiner Beurkundungstätigkeit rechtlich einwandfreie Urkunden zu fertigen und ihnen den Inhalt zu geben, der dem Willen der Beteiligten und dem Zweck der Urkundenerrichtung entspricht. - BGH, 27.05.1957 - III ZR 31/56
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 12.12.1957 - III ZR 147/56
Von dieser Beurteilung der Rechtslage hat jetzt auch der erkennende Senat auszugehen; ihn bindet hier seine frühere Entscheidung in gleicher Weise wie das Berufungsgericht (vgl. Urteil vom 27. Mai 1957 - III ZR 31/56 - S. 8/9).
- BGH, 19.05.1958 - III ZR 21/57
Notarielles Testament
Der Ausgangspunkt ist zutreffend: Ein Notar hat von mehreren in Betracht kommenden Maßnahmen diejenigen anzuraten, die die sicherere und gefahrlosere ist; er handelt schuldhaft, wenn er einen anderen Weg geht, den er bei Anwendung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt als den gefährlicheren erkennen mußte; mindestens muß er den Auftraggeber über bestehende Bedenken belehren (RG Warn 1921, 103; RGZ 148, 321/325; BGH III ZR 62/54 vom 3. November 1955 und III ZR 147/56 vom 12. Dezember 1957). - BGH, 22.09.1958 - III ZR 138/57
Rechtsmittel
Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. Urteile vom 3. November 1955 - III ZR 62/54-, vom 12. Dezember 1957 - III ZR 147/56 - und vom 13. März 1958 - III ZR 197/56 -) ist es Amtspflicht des beurkundenden Notars, der Urkunde in rechtlich einwandfreier Form den Inhalt zu geben, der dem Willen der Bartei und dem Zweck der Urkundenerrichtung entspricht; dabei hat der Notar den sichersten Weg zu wählen, um dem willen der Partei Geltung zu verschaffen und insbesondere bei zweifelhafter Rechtslage eine Belehrung zu erteilen.Dann ist die weitere Frage, welche tatsächliche Lage eingetreten wäre, wenn der Beklagte ordnungsmäßig verfahren wäre, wenn er also die erwähnte Belehrung der Erblasserin erteilt hätte, die Frage nach dem ursächlichen Zusammenhang zwischen der festgestellten Amtspflichtverletzung und einem Schaden, die vom Tatrichter nach § 287 ZPO zu beurteilen (vgl. Urteil des Senats vom 12. Dezember 1957 III ZR 147/56; RG in JW 37, 2466) und vom Revisionsgericht demnach nur in beschränktem Umfang nachprüfbar ist.
- BGH, 14.03.1963 - III ZR 178/61 Anders ist die Rechtslage bei Beglaubigungen dann, wenn ein Notar die Unterschrift unter einer Urkunde beglaubigen soll, die er nicht selbst zu entwerfen hatte, weil er hier nach § 27 RNotO nur eine beschränkte Prüfungspflicht hat (RGZ 93, 68; BGH III ZR 183/53 vom 21. März 1955; III SR 63/55 vom 3. November 1955 = LM RNotO § 21 Nr. 21; BGH III ZR 147/56 vom 12. Dezember 1957;… Seybold-Hornig-Lemmens, Reichsnotarordnung 3. Aufl. § 27 II 2; § 26 I 3 a).
- BGH, 22.09.1958 - III ZR 16/58
Rechtsmittel
Verletzt der Anwalt diese Pflicht, so handelt er schuldhaft (Urteil vom 8. April 1954 - III ZR 337/52 - S. 12/13 mit weiteren Nachweisen; vgl. wegen Notarshaftung: RG in Warn 1921, 103; RGZ 148, 321 [325]; BGH vom 3. November 1955 III ZR 62/54 = LM Nr. 5 zu § 21 RNotO; vom 12. Dezember 1957 - III ZR 147/56 und BGHZ 27, 274 [BGH 19.05.1958 - III ZR 21/57] [276]).
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