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| BGH, 04.07.1955 - III ZR 16/54 |
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Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (6)
- BGH, 31.01.1955 - III ZR 77/54
Zustimmung zur Sprungrevision
Auszug aus BGH, 04.07.1955 - III ZR 16/54
Wie der erkennende Senat in dem Urteil vom 31. Januar 1955 BGHZ 16, 192 mit eingehenden Erörterungen dargelegt hat, konnten die Beamtenbezüge, nachdem Art. 129 WeimVerf nach dem Zusammenbruch positivistisch nicht mehr die Kraft eines Reichsverfassungsgesetzes besass, jedenfalls für die Zukunft - d.h. soweit sie noch nicht erdient und fällig waren - grundsätzlich im Wege der einfachen Gesetzgebung herabgesetzt werden.Die Änderungsbefugnis des Gesetzgebers war und ist jedoch insofern eingeschränkt, als er die Bezüge der Beamten nur herabsetzen kann, soweit nicht dadurch gegen die Alimentationspflicht des Dienstherrn verstossen wird (vgl. BGHZ 16, 201 [BGH 31.01.1955 - III ZR 77/54] ).
Der Senat hat im Urteil vom 31. Januar 1955 - III ZR 77/54 (BGHZ 16, 192 [207]) die Auffassung vertreten, die Berücksichtigung jener Grundsätze könne einen Einfluss nicht entfalten, wenn die Bezüge der Versorgungsberechtigten bereits bei Inkrafttreten des Grundgesetzes in zulässiger Weise gekürzt worden seien.
- BGH, 28.01.1954 - III ZR 356/51
Verlängerung der Begründungsfrist
Auszug aus BGH, 04.07.1955 - III ZR 16/54
Dass der Kläger in den Zeiten der Not auch eine - vorübergehende - Kürzung auf 68 v.H. hinnehmen musste, ergeben im übrigen die Ausführungen, die der Senat in seinen Entscheidungen vom 28. Januar 1954 - III ZR 356/51 (BGHZ 12, 161 [185]) und III ZR 51/53 (insoweit in NJW 1954, 1081 nicht abgedruckt) gemacht hat.Hierbei wird verkannt, dass bereits zur Zeit des Erlasses der Sparverordnung ein Einheitsstaat nicht mehr bestand und § 27 Abs. 2 c UmstG die einzelnen Landesregierungen zu den ihnen geboten erscheinenden Sparmassnahmen ermächtigte, ferner auch übersehen, dass auch andere Länder unter den gegebenen Zeitverhältnissen Sparmassnahmen zu Lasten der Ruhestandsbeamten ergriffen (siehe hierzu BGHZ 12, 188 [BGH 28.01.1954 - III ZR 356/51] ).
- BGH, 20.05.1954 - GSZ 6/53
Bindung an Urteile des Bundesverfassungsgerichts
Auszug aus BGH, 04.07.1955 - III ZR 16/54
In seinem Geltungsbereich bemisst sich die Eigentumsgarantie, bezogen auf Beamtenrechte, nach Art. 14 GrundG oder dem insoweit inhaltsgleichen Art. 33 Abs. 5 GrundG (vgl. BGH Grosser Senat für Zivilsachen, Beschluss vom 20. Mai 1954 in BGHZ 13, 265 [316 ff]).
- BGH, 05.07.1954 - III ZR 30/53
Gesetz zu Art. 131 GrundG
Auszug aus BGH, 04.07.1955 - III ZR 16/54
Denn wären jene Grundsätze zu berücksichtigen, so müsste sich der Kläger auf die zu ihnen gehörende Pflicht des Beamten verweisen lassen, sich den grundlegend veränderten Verhältnissen des Dienstherrn anzupassen (vgl. BGHZ 14, 138 [BGH 05.07.1954 - III ZR 30/53] [146]). - BGH, 28.01.1954 - III ZR 51/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 04.07.1955 - III ZR 16/54
Dass der Kläger in den Zeiten der Not auch eine - vorübergehende - Kürzung auf 68 v.H. hinnehmen musste, ergeben im übrigen die Ausführungen, die der Senat in seinen Entscheidungen vom 28. Januar 1954 - III ZR 356/51 (BGHZ 12, 161 [185]) und III ZR 51/53 (insoweit in NJW 1954, 1081 nicht abgedruckt) gemacht hat. - BGH, 25.04.1955 - III ZR 218/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 04.07.1955 - III ZR 16/54
Hierzu hat der Senat im Urteil vom 25. April 1955 - III ZR 218/53 ausgeführt, die Bemessung eines Höchstruhegehalts mit 75 v.H. der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge könne allgemein als noch im Rahmen der Alimentationspflicht liegend, wenn auch als deren äusserste Grenze angesehen werden.
- BGH, 30.01.1956 - III ZR 162/54
Ruhegehalt und Nebeneinkommen
An diesen Grundsätzen, die der Senat zwischenzeitlich wiederholt vertreten hat (vgl. Urteile vom 25. April 1955 - III ZR 218/53 - und vom 4. Juli 1955 - III ZR 16/54 -) ist festzuhalten. - BGH, 12.07.1956 - III ZR 273/54
Ruhegehaltskürzung. Standesgemäßer Unterhalt
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 16.02.1956 - III ZR 201/54
Rechtsmittel
Darüber hinaus hat der Senat aber in seinen Entscheidungen vom 25. April 1955 - III ZR 218/53 - und 4. Juli 1955 - III ZR 16/54 - die Auffassung vertreten, daß die Festlegung eines Höchstruhegehaltssatzes von 75 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge auch allgemein (also nicht nur vorübergehend) als noch im Rahmen der Alimentationspflicht liegend, wenn auch als äußerste Grenze, angesehen werden könne; das ergebe sich daraus, daß das Deutsche Beamtengesetz für den.
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