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Rechtsprechung
   BGH, 27.11.1961 - III ZR 167/60   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1961,8194
BGH, 27.11.1961 - III ZR 167/60 (https://dejure.org/1961,8194)
BGH, Entscheidung vom 27.11.1961 - III ZR 167/60 (https://dejure.org/1961,8194)
BGH, Entscheidung vom 27. November 1961 - III ZR 167/60 (https://dejure.org/1961,8194)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • DB 1962, 268
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (10)

  • BGH, 22.01.1959 - III ZR 186/57

    Letzte Tatsachenverhandlung als Stichtag für die Festsetzung der …

    Auszug aus BGH, 27.11.1961 - III ZR 167/60
    Wenn dort auf den Zeitpunkt der Planfeststellung abgehoben ist, so besagt dies nicht mehr, als daß dem Gesetz die Annahme zugrunde liegt die Wahl dieses Zeitpunktes werde im Regelfall einer gerechten Interessenabwägung im Sinne des Abs. 2 Satz 1 entsprechen (vgl. hierzu auch BGHZ 29, 217, 222).

    Diesen Wert, welcher sich in der Regel einer exakten Ermittlung entzieht, kann das Gericht unter Würdigung aller dafür wesentlichen Umstände gemäß § 287 ZPO feststellen (vgl. BGHZ 29, 217, 218/9 und Urteil vom 7. Dezember 1959-III ZR 130/58).

    Das Ober landesgericht hat in Anlehnung an die Entscheidungen des erkennenden Senats in BGHZ 26, 377 und in NJW 1959, 771 zutreffend die seit 1954 eingetretene Wertsteigerung nur für die Differenz zwischen der verwaltungsmäßig festgesetzten und nach dem Inhalt des landgerichtlichen Urteils (dort Seite 14) auch gezahlten Entschädigung für den Bodenwert des bebaubaren Grundstücks in Höhe von 116.400 DM und dem - wie dargelegt - rechtsfehlerfrei festgestellten richtigen Wert von 183.300 DM, das sind also 66.900 DM, berücksichtigt.

  • BGH, 24.02.1958 - III ZR 181/56

    Enteignungsentschädigung bei Preisschwankungen

    Auszug aus BGH, 27.11.1961 - III ZR 167/60
    Zutreffend ist der Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, daß die dem Grundeigentümer zu gewährende Entschädigung dem gemeinen Wert des Grundstücks, d.h. dessen objektiven Verkaufs- und Tauschwert (vgl. BGHZ 26, 373) entsprechen müsse.

    Es gelten hier die gleichen Rechtserwägungen, wie sie der erkennende Senat bereits für das braunschweigische Enteignungsgesetz vom 13. September 1867 (BGHZ 25, 225) und für das hessische Aufbaugesetz vom 25. Oktober 1948 (BGHZ 26, 373) in Fällen unrichtiger Festsetzung der Entschädigung eingehend dargelegt hat.

    Der Richter wird dabei sich allgemein üblicher Berechnungsmethoden bedienen, Sachverständige hören, die verschiedenen dabei gewonnene Ergebnisse miteinander vergleichen und hieraus schließlich die Überzeugung von der Richtigkeit eines bestimmte Wertes gewinnen (vgl. BGHZ 26, 373, 375).

  • BGH, 23.09.1957 - III ZR 224/56

    Berechnung der Enteignungsentschädigung

    Auszug aus BGH, 27.11.1961 - III ZR 167/60
    Es gelten hier die gleichen Rechtserwägungen, wie sie der erkennende Senat bereits für das braunschweigische Enteignungsgesetz vom 13. September 1867 (BGHZ 25, 225) und für das hessische Aufbaugesetz vom 25. Oktober 1948 (BGHZ 26, 373) in Fällen unrichtiger Festsetzung der Entschädigung eingehend dargelegt hat.
  • BGH, 10.06.1952 - GSZ 2/52

    Enteignung. Maßnahmen des Wohnungsamts

    Auszug aus BGH, 27.11.1961 - III ZR 167/60
    Eine Entschädigung unter dem gemeinen Wert kann deshalb niemals als angemessen betrachtet werden, wenn keine besonderen Gründe eine Festsetzung unter dem gemeinen Wert im Einzelfall als erforderlich erscheinen lassen (vgl. dazu insbesondere BGHZ 6, 270, 293, 295).
  • BGH, 25.06.1959 - III ZR 220/57

    Bausperre aus Planungsgründen

    Auszug aus BGH, 27.11.1961 - III ZR 167/60
    Einen Ersatz des weitergehenden wirtschaftlichen Schadens, welcher sich als Folge des hoheitlichen Eingriffs etwa eingestellt hat, insbesondere also des wegen des Ausschlusses entgangenen Gewinns, kann der Eigentümer dagegen in der Regel nicht verlangen (vgl. BGHZ 30, 338, 351 mit weiteren Nachweisen).
  • BGH, 08.06.1959 - III ZR 66/58

    Berechnung der Enteignungsentschädigung für ein Grundstück

    Auszug aus BGH, 27.11.1961 - III ZR 167/60
    Der gemeine Wert eines Grundstücks entspricht dem Preis, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach der Beschaffenheit des Grundstücks bei einer freien Veräußerung zu erzielen wäre (BGHZ 30, 281, 286).
  • BGH, 19.06.1958 - III ZR 32/57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 27.11.1961 - III ZR 167/60
    In der Auswahl der ihm zweckmäßig erscheinenden Bewertungsmittel ist das Tatsachengericht jedenfalls frei (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 19. Juni 1958 - III ZR 32/57).
  • BGH, 30.05.1960 - III ZR 16/59

    Enteignungsverfahren

    Auszug aus BGH, 27.11.1961 - III ZR 167/60
    Einen solchen Schaden kann die Klägerin aber nach der gefestigten Rechtsprechung des Senats (BGHZ 30, 339, 351 ff; 32, 338, 348 ff = LM Art. 14 [Ja] GG Nr. 16 Leitsatz b mit Anm.) aus dem Gesichtspunkt der Enteignungsentschädigung nicht beanspruchen, weil insoweit nicht in die Substanz ihres Eigentums oder in konkrete Werte eingegriffen worden ist.
  • BGH, 07.12.1959 - III ZR 130/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 27.11.1961 - III ZR 167/60
    Diesen Wert, welcher sich in der Regel einer exakten Ermittlung entzieht, kann das Gericht unter Würdigung aller dafür wesentlichen Umstände gemäß § 287 ZPO feststellen (vgl. BGHZ 29, 217, 218/9 und Urteil vom 7. Dezember 1959-III ZR 130/58).
  • BGH, 24.04.1958 - III ZR 222/56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 27.11.1961 - III ZR 167/60
    Sind die seinerzeit erfolgten Baubeschränkungen als Teil eines einheitlichen Enteignungsprozesses zu betrachten, so werden sie durch die für die Enteignung insgesamt geschuldete Entschädigung mit abgegolten (vgl. die Entscheidung des erkennenden Senats vom 24. April 1958 - III ZR 222/56 = WM 1958, 1161, 1162).
  • BGH, 04.06.1962 - III ZR 163/61

    Enteignungsentschädigung bei dauerndem Bauverbot betroffenem Grundstück

    Eine solche vorher zu zahlende Entschädigung wegen Wertminderung als Substanzentschädigung ist auf die im Falle der späteren Vollenteignung zu zahlende Enteignungsentschädigung anzurechnen (vgl. hierzu Urteile des Senats vom 24. April 1958 III ZR 222/56 = WM 1958, 1161/62; vom 30. Juni 1958 III ZR 89/57/S. 8 = WM 1959, 238; vom 30. Januar 1961 III ZR 221/59 S. 17 = VerwRspr 13 Nr. 237; vom 27. November 1961 III ZR 167/60 S 15/17; auch BGHZ 30, 338, 351 [BGH 25.06.1959 - III ZR 220/57] = LM Nr. 26 zu Art. 14 (Ce) GG Anm. unter III; BGHZ 32, 338, 350 [BGH 30.05.1960 - III ZR 16/59]/52 = LM Nr. 16 zu Art. 14 (I a) GG Anm. zum Leitsatz b; LM Nr. 71 zu Art. 14 GG; RGZ 128, 18, 29, 33/34; Zusammenstellung in WM 1958 S. 1350 unter 6).
  • BGH, 23.04.1964 - III ZR 122/63

    Rechtsmittel

    Denn der Tatrichter ist in der Auswahl der Methode der Wertermittlung grundsätzlich frei, sofern die zugrundegelegte Wertermittlungsmethode überhaupt anerkannt ist (vgl. Kröner, Die Eigentumsgarantie usw. S. 81 sowie Urteile des Senats vom 27. November 1961 III ZR 167/60 S. 11 in "Der Betrieb" 1962 S. 268 und vom 19. Juni 1958 III ZR 32/57 S. 4).
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