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Rechtsprechung
   BGH, 29.10.1987 - III ZR 251/86   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1987,3895
BGH, 29.10.1987 - III ZR 251/86 (https://dejure.org/1987,3895)
BGH, Entscheidung vom 29.10.1987 - III ZR 251/86 (https://dejure.org/1987,3895)
BGH, Entscheidung vom 29. Oktober 1987 - III ZR 251/86 (https://dejure.org/1987,3895)
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Volltextveröffentlichungen (4)

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 04.12.1986 - III ZR 205/85

    Feststellungsklage - Öffentliche Körperschaft - Öffentliche Anstalt - …

    Auszug aus BGH, 29.10.1987 - III ZR 251/86
    Die Zulässigkeit der Feststellungsklage ist maßgeblich unter dem Gesichtspunkt der Prozeßwirtschaftlichkeit zu beurteilen (Senatsurteil v. 4. Dezember 1986 - III ZR 205/85 = BGHR ZPO § 256 Abs. 1 Feststellungsinteresse 2 m. w. Nachw.).

    Der Kläger brauchte auch nicht sein Klagebegehren in einen Leistungsantrag (bezügl. des bereits bezifferbaren Schadens) und einen Feststellungsantrag aufzuspalten (Senatsurteil vom 4. Dezember 1986 a.a.O. m. w. Nachw.).

  • BGH, 14.06.1984 - III ZR 68/83

    Amtspflichten einer Gemeinde im Rahmen der Erteilung des Einvernehmens

    Auszug aus BGH, 29.10.1987 - III ZR 251/86
    In der Sache selbst folgt das Berufungsgericht in der Frage der Amtshaftung (§ 839 BGB, Art. 34 GG) den Grundsätzen des Senatsurteils vom 14. Juni 1984 - III ZR 68/83 - (LM § 36 BBauG Nr. 6 = VersR 1984, 849), das einen vergleichbaren Fall betrifft.

    Unter diesen Umständen hätte der Gemeinderat der Beklagten nicht von der Stellungnahme der zuständigen Behörden abweichen dürfen, ohne weitere Ermittlungen anzustellen und sich fachlich beraten zu lassen (vgl. Senatsurteil vom 14. Juni 1984 aaO).

  • BVerfG, 11.06.1980 - 1 PBvU 1/79

    Ablehnung der Revision

    Auszug aus BGH, 29.10.1987 - III ZR 251/86
    Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn und die Richter Kröner, Boujong, Dr. Engelhardt und Dr. Werp am 29. Oktober 1987 gemäß § 554 b Abs. 1 ZPO in der Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 11. Juni 1980 - 1 PBvU 1/79 - NJW 1981, 39) beschlossen:.
  • BGH, 11.07.1985 - III ZR 62/84

    Unterbrechung der Verjährung des Amtshaftungsanspruchs

    Auszug aus BGH, 29.10.1987 - III ZR 251/86
    Dabei ist auch zu beachten, daß der Kläger nach der damaligen Rechtsprechung (anders seit dem Senatsurteil BGHZ 95, 238) gehalten war, spätestens nach Abschluß des Verwaltungsgerichtsverfahrens seine Amtshaftungsansprüche zur Abwendung der Verjährung (§ 852 BGB) alsbald geltend zu machen.
  • BGH, 14.12.1978 - III ZR 77/76

    Zeitlicher Umfang der entschädigungslosen Duldung von Veränderungssperren

    Auszug aus BGH, 29.10.1987 - III ZR 251/86
    Das bedeutet zwar, daß ein Kollegialgericht das amtliche Verhalten der Beklagten als rechtmäßig beurteilt hat, was grundsätzlich dazu führt, daß das Verschulden des Amtsträgers entfällt (vgl. Senatsurteil BGHZ 73, 161, 164 [BGH 14.12.1978 - III ZR 77/76] , st. Rspr.).
  • BGH, 11.06.1981 - III ZR 34/80

    Beamter - Kollegialgericht - Rechtsfrage - Falsche Beantwortung - Verschulden

    Auszug aus BGH, 29.10.1987 - III ZR 251/86
    Sie greift nicht ein, wenn das Kollegialgericht das Verhalten des Amtsträgers aus Gründen billigt, die dieser selbst nicht erwogen hat (Senatsurteil v. 11. Juni 1981 - III ZR 34/80 = NJW 1982, 36 [BGH 11.06.1981 - III ZR 34/80] - DVBl. 1981, 825).
  • BGH, 26.01.1989 - III ZR 194/87

    Haftung wegen Nichtberücksichtigung von Altlasten bei Bauleitplanung

    Jeder Beamte muß die zur Führung seines Amtes notwendigen Rechts- und Verwaltungskenntnisse besitzen oder sich verschaffen (Senatsurteile vom 22. März 1979 - III ZR 22/78 = NJW 1979, 2097, 2098 und vom 22. Mai 1986 - III ZR 237/84 = NJW 1986, 2829, 2831; Beschluß vom 29. Oktober 1987 - III ZR 251/86 = BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 - Verschulden 6).
  • BGH, 23.09.1993 - III ZR 54/92

    Verletzung der Pflicht eines Beamten zur Entscheidung in angemessener …

    Sie greift unter anderem dann nicht ein, wenn das Kollegialgericht das Verhalten des Amtsträgers aus Gründen billigt, die dieser selbst nicht erwogen hat (Senatsurteil vom 11. Juni 1981 - III ZR 34/80 - NJW 1982, 36 [BGH 11.06.1981 - III ZR 34/80] = DVBl 1981, 825 [BGH 11.06.1981 - III ZR 34/80]; Senat, Nichtannahmebeschlüsse vom 29. Oktober 1987 - III ZR 251/86 - und vom 26. November 1987 - III ZR 260/86 - BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Verschulden 6 und 7).
  • LG Köln, 26.02.2013 - 5 O 86/12

    Verbotener Verkauf in Hörgerätebranche: Dänen verklagen Kartellamt

    Rn. 90 Entgegen der Auffassung der Klägerin hat das OLG Düsseldorf die Entscheidung des Bundeskartellamts auch nicht aus Gründen gebilligt, die dieses selbst nicht erwogen hat (BGH…, Urteil vom 11.06.1981, NJW 1982, 36 ff., nach juris Rn. 19 ff.;… BGH, Urteil v. 26.11.1987, Az. III ZR 260/86, nach juris Rn. 5; BGH, Urteil v. 29.10.1987, Az. III ZR 251/86, nach juris Rn. 8).
  • OLG Naumburg, 14.09.2005 - 6 U 130/03

    Schadensersatzklage wegen Nichterteilung einer Genehmigung nach § 4 des …

    Die zuständigen Amtsträger einer Gemeinde verletzen einem Bauwilligen gegenüber ihre Amtspflichten aus § 839 Abs. 1 Satz 1 BGB, wenn sie das nach § 36 Abs. 1 BauGB erforderliche Einvernehmen zu einem Bauvorhaben verweigern, obwohl das Vorhaben zulässig war (vgl. BGH, BauR 1984, 498 f.; BGH, Beschluss vom 29. Oktober 1987, Az.: III ZR 251/86; BGH Urteil vom 21. Mai 1992, Az.: III ZR 14/91, in BGHZ 118, 263 bis 275; recherchiert über juris; vgl. auch OLG Stuttgart, Urteil vom 11. Oktober 1989, Az.: 1 U 67/89, in Agrar-Recht 1991, 253, 254).

    Das entspricht der höchstrichterlichen und der obergerichtlichen Rechtsprechung (vgl. dazu die Entscheidung zur Haftung bei Amtspflichtverletzung, wenn Schweinemastanlagen nicht genehmigt worden waren, weil das gemeindliche Einvernehmen versagt worden war BGH, Urteil vom 14. Juni 1984, Az.: III ZR 68/83 in BauR 1984, 498 bis 500 oder MDR 1985, 123; vgl. auch BGH, Beschluss vom 29. Oktober 1987, Az.: III ZR 251/86; BGH, Beschluss vom 21. Dezember 2000, Az.: III ZR 119/00 in BauR 2001, 932 bis 934; BGH, Urteil vom 21. November 2002, Az.: III ZR 278/01, BauR 2003, 364 bis 365; OLG Stuttgart, Urteil vom 11. Oktober 1989, Az.: 1 U 67/89, Agrarrecht 1991, 253 bis 254; OLG München, Urteil vom 27. Januar 2000, Az.: 1 U 2766/99, IBR 2001, 236; die Entscheidungen und die Fundstellen sind recherchiert nach juris).

  • OLG Köln, 20.10.1994 - 7 U 68/94

    Amtshaftung Gemeinde Baugesuch Untätigkeit Verschulden

    Sie greift unter anderem dann nicht ein, wenn das Kollegialgericht das Verhalten des Amtsträgers aus Gründen billigt, die dieser selbst nicht erwogen hat (BGH NJW 1982, 36; BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Verschulden 6 und 7; BGH NVwZ 1994, 405 f.).
  • OLG Frankfurt, 06.08.2003 - 1 U 112/02

    Amtspflichtverletzung im Zwangsversteigerungsverfahren: Hinweispflicht des …

    Die Kollegialgerichts-Richtlinie greift dann nicht ein, wenn das Kollegialgericht das Verhalten des Beamten aus Gründen billigt, die dieser selbst nicht erwogen hat (vgl. BGH VersR 1981, 851 ff. [unter 2 b) der Entscheidungsgründe]; BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Verschulden 6 und 7).
  • OLG Naumburg, 11.07.2006 - 1 U 10/06

    Putenmastanlage I

    Sie können sich insoweit nicht mit Erfolg auf die Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Magdeburg in den Verfahren auf einstweiligen Rechtsschutz von Nachbarn gegen die Erteilung der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung berufen, weil diese Entscheidungen auf einem anderen Grund beruhte, nämlich der fehlenden Anordnung der sofortigen Vollziehbarkeit der Ersetzung des gemeindlichen Einvernehmens (z. B. BGH NJW 1982, 36 und Beschluss v. 29. Oktober 1987, III ZR 251/86).
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