Rechtsprechung
| BGH, 14.05.1987 - III ZR 267/85 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Deutsches Notarinstitut
KostO § 140
Zur Wirksamkeit eines Prozeßvergleichs über Notarkosten - Wolters Kluwer
Wirksamkeit von Vereinbarungen über die Höhe der Notarkosten - Unwirksamkeit eines geschlossenen Vergleichs wegen Verstoßes gegen § 140 Satz 2 Kostenordnung (KostO) - Gebührenerhebungspflicht eines Notars nach der Kostenordnung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
KostO § 140 S. 2
Zulässigkeit eines gerichtlichen Vergleichs über Notargebühren - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BGH, 14.05.1987 - III ZR 267/85
- BGH, 10.03.1988 - III ZR 267/85
Papierfundstellen
- NJW 1988, 65
- MDR 1988, 34
- DNotZ 1988, 448
- AnwBl 1988, 182
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (12)
- BGH, 13.03.1986 - III ZR 114/84
Vereinbarung eines Gesamthonorars für Rechtsanwalts- und Notartätigkeit
Auszug aus BGH, 14.05.1987 - III ZR 267/85
Ob und gegebenenfalls in welchem Umfang die Beklagten mit ihren im Wege der Widerklage verfolgten Einwendungen und Ansprüchen auf das besondere gerichtliche Prüfungsverfahren gemäß §§ 156, 157 KostO verwiesen waren und ihnen deshalb der Weg der Klage nach der Zivilprozeßordnung nicht offenstand, kann dahinstehen (vgl. insoweit auchSenatsurteil vom 13. März 1986 - III ZR 114/84 = NJW 1986, 2576).Es ist allgemein anerkannt, daß dem Notar jedwede Gestaltungsmöglichkeit in Bezug auf seine nach der Kostenordnung angefallenen Gebühren genommen ist und die Vereinbarung höherer oder geringerer Gebühren deshalb - abgesehen von den gesetzlichen Gebührenbefreiungen und Ermäßigungsregelungen (vgl. u.a. § 144 KostO und dazu BVerfGE 47, 285 = NJW 1978, 1475 [BVerfG 01.03.1978 - 1 BvR 786/70]) - schlechthin verboten und nichtig ist (vgl.Senatsurteil vom 13. März 1986 - III ZR 114/84 = NJW 1986, 2576, 2577 [BGH 13.03.1986 - III ZR 114/84] m.w.Nachw.).
Es liegt zunächst nicht so, was unzulässig wäre (vgl.Senatsurteil vom 13. März 1986 - III ZR 114/84 = NJW 1986, 2576, 2577) [BGH 13.03.1986 - III ZR 114/84], daß die Anwaltsvergütung des Klägers und seine Notarkosten untrennbar und pauschal in einer Summe zusammengefaßt wären.
- BGH, 05.02.1986 - VIII ZR 72/85
Prozeßbeendende Wirkung des gerichtlichen Vergleichs
Auszug aus BGH, 14.05.1987 - III ZR 267/85
Durchgreifende prozessuale Mängel (vgl. BGHZ 16, 388, 390 [BGH 10.03.1955 - II ZR 201/53]; 35, 309, 310 ff. [BGH 28.06.1961 - V ZR 29/60]; BGH Urteil vom 5. Februar 1986 - VIII ZR 72/85 = NJW 1986, 1348 f.;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann a.a.O. Anh. § 307 Anm. 4) sind auch nicht ersichtlich.§ 140 Satz 2 KostO ist aber nach seinem Sinn und Zweck auf einen im gerichtlichen Verfahren über die Höhe der dem Notar zustehenden Kosten geschlossenen Prozeßvergleich dann nicht anwendbar, wenn der Prozeßvergleich unter qualifizierter Mitwirkung des Gerichts (vgl. auch BGHZ 35, 309, 313 [BGH 28.06.1961 - V ZR 29/60]; BGH Urteil vom 5. Februar 1986 - VIII ZR 72/85 = NJW 1986, 1348, 1349) [BGH 05.02.1986 - VIII ZR 72/85] in einer Weise zustandekommt, wie das hier geschehen ist.
- BGH, 28.06.1961 - V ZR 29/60
Prozeßvergleich vor unvorschriftsmäßig besetztem Gericht
Auszug aus BGH, 14.05.1987 - III ZR 267/85
Durchgreifende prozessuale Mängel (vgl. BGHZ 16, 388, 390 [BGH 10.03.1955 - II ZR 201/53]; 35, 309, 310 ff. [BGH 28.06.1961 - V ZR 29/60]; BGH Urteil vom 5. Februar 1986 - VIII ZR 72/85 = NJW 1986, 1348 f.;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann a.a.O. Anh. § 307 Anm. 4) sind auch nicht ersichtlich.§ 140 Satz 2 KostO ist aber nach seinem Sinn und Zweck auf einen im gerichtlichen Verfahren über die Höhe der dem Notar zustehenden Kosten geschlossenen Prozeßvergleich dann nicht anwendbar, wenn der Prozeßvergleich unter qualifizierter Mitwirkung des Gerichts (vgl. auch BGHZ 35, 309, 313 [BGH 28.06.1961 - V ZR 29/60]; BGH Urteil vom 5. Februar 1986 - VIII ZR 72/85 = NJW 1986, 1348, 1349) [BGH 05.02.1986 - VIII ZR 72/85] in einer Weise zustandekommt, wie das hier geschehen ist.
- BGH, 04.04.1962 - V ZR 110/60
Begriff und Beweiskraft der Privaturkunde; stillschweigende Beantragung eines …
Auszug aus BGH, 14.05.1987 - III ZR 267/85
Die Revision der Beklagten, über die durch Versäumnisurteil sachlich zu entscheiden ist, weil der Kläger sich in der Revisionsverhandlung nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt hat vertreten lassen (BGHZ 37, 79), ist begründet. - BVerfG, 01.03.1978 - 1 BvR 786/70
Teilweise Verfassungswidrigkeit des § 144 Abs. 3 KostO
Auszug aus BGH, 14.05.1987 - III ZR 267/85
Es ist allgemein anerkannt, daß dem Notar jedwede Gestaltungsmöglichkeit in Bezug auf seine nach der Kostenordnung angefallenen Gebühren genommen ist und die Vereinbarung höherer oder geringerer Gebühren deshalb - abgesehen von den gesetzlichen Gebührenbefreiungen und Ermäßigungsregelungen (vgl. u.a. § 144 KostO und dazu BVerfGE 47, 285 = NJW 1978, 1475 [BVerfG 01.03.1978 - 1 BvR 786/70]) - schlechthin verboten und nichtig ist (vgl.Senatsurteil vom 13. März 1986 - III ZR 114/84 = NJW 1986, 2576, 2577 [BGH 13.03.1986 - III ZR 114/84] m.w.Nachw.). - BGH, 04.05.1983 - VIII ZR 94/82
Rechtsfolgen der Anfechtung eines Prozeßvergleichs; Erheblichkeit eines …
Auszug aus BGH, 14.05.1987 - III ZR 267/85
Über die Frage, ob der von den Parteien am 5. März 1984 geschlossene gerichtliche Vergleich wirksam ist und den Prozeß beendet hat oder nicht, ist in Fortführung des bisherigen Rechtsstreits zu entscheiden (vgl. BGHZ 86, 184, 187 [BGH 22.12.1982 - V ZR 89/80]; 87, 227, 230) [BGH 04.05.1983 - VIII ZR 94/82]. - BGH, 10.03.1955 - II ZR 201/53
Fortführung eines Rechtsstreit nach Rücktritt von einem gerichtlichen Vergleich
Auszug aus BGH, 14.05.1987 - III ZR 267/85
Durchgreifende prozessuale Mängel (vgl. BGHZ 16, 388, 390 [BGH 10.03.1955 - II ZR 201/53]; 35, 309, 310 ff. [BGH 28.06.1961 - V ZR 29/60]; BGH Urteil vom 5. Februar 1986 - VIII ZR 72/85 = NJW 1986, 1348 f.;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann a.a.O. Anh. § 307 Anm. 4) sind auch nicht ersichtlich. - BGH, 22.12.1982 - V ZR 89/80
Fortsetzung des Rechtsstreits nach Prozeßvergleich bei Prozeßunfähigkeit
Auszug aus BGH, 14.05.1987 - III ZR 267/85
Über die Frage, ob der von den Parteien am 5. März 1984 geschlossene gerichtliche Vergleich wirksam ist und den Prozeß beendet hat oder nicht, ist in Fortführung des bisherigen Rechtsstreits zu entscheiden (vgl. BGHZ 86, 184, 187 [BGH 22.12.1982 - V ZR 89/80]; 87, 227, 230) [BGH 04.05.1983 - VIII ZR 94/82]. - BGH, 03.12.1980 - VIII ZR 274/79
Prozeßvergleich und Rechtskraft
Auszug aus BGH, 14.05.1987 - III ZR 267/85
Der Vergleich, der als Prozeßvergleich eine Doppelnatur hat und sowohl Prozeßhandlung als auch materielles Rechtsgeschäft ist (BGHZ 79, 71, 74) [BGH 26.11.1980 - VIII ZR 274/79], ist weder aus prozeßrechtlichen noch aus materiellrechtlichen Gründen unwirksam. - BGH, 22.05.1975 - KZR 9/74
Wettbewerbsbeschränkende Abreden im Vergleich
Auszug aus BGH, 14.05.1987 - III ZR 267/85
Wenn das Gesetz Vereinbarungen über die Höhe der Notarkosten für unwirksam erklärt, so gilt dies grundsätzlich auch für solche Vereinbarungen, die vergleichsweise getroffen werden (vgl. auch BGHZ 65, 147, 150) [BGH 22.05.1975 - KZR 9/74]. - OLG Schleswig, 30.05.1985 - 5 U 140/84
Gerichtlicher Gebührenvergleich ; Rechtlich begründete Korrektur; Notar; …
- BAG, 10.11.1966 - 2 AZR 410/65
- BGH, 21.03.2000 - IX ZR 39/99
Wirkung eines Prozeßvergleichs
Der Prozeßvergleich hat eine Doppelnatur; er stellt sowohl eine Prozeßhandlung als auch ein Rechtsgeschäft im materiell-rechtlichen Sinne dar (BGHZ 16, 388, 390; 41, 310, 311; 79, 71, 74; BGH, Urt. v. 14. Mai 1987 - III ZR 267/85, NJW 1988, 65). - OLG Köln, 19.09.2008 - 82 Ss OWi 67/08
Sicherheitsabzug bei Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren mit nicht …
Die 12 % beinhalten nämlich einen Abzug von jeweils 3 % für mögliche Ablesefehler und Fehler durch Abstandsveränderungen (vgl. Senat VRS 80, 467 = DAR 1991, 193 = NZV 1991, 202 i.V.m. OLG Düsseldorf VRS 74, 452 = NJW 1988, 1039 = DAR 1988, 137 = JMBl. NJW 1988, 65). - BayObLG, 12.10.2000 - 3Z BR 171/00
Pflichten des Notars
- KG, 30.10.2003 - 1 W 215/03
Notarkosten: Vorlage an den BGH bezüglich der Frage der Verjährung der …
Ein Verzicht des Notars auf die nach der Kostenordnung anfallenden Gebühren ist - abgesehen von den hier nicht eingreifenden gesetzlichen Gebührenbefreiungen und Ermäßigungsregelungen - gemäß § 140 S. 2 KostO schlechthin verboten und nichtig (BGH NJW 1988, 65; 1986, 2576, 2577). - LG Berlin, 26.09.2002 - 62 S 177/02
Widerruf eines Vergleichs durch eine Partei; Empfangsbedürftigkeit von …
Der Prozessvergleich hat eine Doppelnatur; er stellt sowohl eine Prozesshandlung als auch ein Rechtsgeschäft im materiell-rechtlichen Sinne dar (BGHZ 16, 388 [390] = NJW 1955, 705 [BGH 10.03.1955 - II ZR 201/53] = LM § 794 I Ziff. 1 ZPO Nr. 6; BGHZ 41, 310 [311] = NJW 1964, 1524 = LM § 794 I Ziff. 1 ZPO Nr. 14; BGHZ 79, 71 [BGH 26.11.1980 - VIII ZR 274/79] [74] = NJW 1981, 823 = LM § 322 ZPO Nr. 87; BGH, NJW 1988, 65 = LM § 140 KostO Nr. 2; BGH NJW 2000, 1942, 1943) [BGH 21.03.2000 - IX ZR 39/99] . - OLG Köln, 18.08.1992 - 25 WF 125/92
Gültiger Vollstreckungstitel bei einem in einer mündlichen Verhandlung …
Da aber der Prozeßvergleich eingedenk seiner in ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung seit langem anerkannten Doppelnatur (BGHZ 16, 390; BGH NJW 1988, 65) gleichzeitig auch ein Vertrag nach § 779 BGB ist und als solcher unbeschadet seiner prozessualen Unwirksamkeit wirksam ist, ist es der Antragstellerin unbenommen, den Antragsgegner entsprechend dem Vergleich jeweils auf Begleichung gegenständlich bestimmter Arztrechnungen mit jeweils konkret anzugebenden Beträgen zu verklagen, falls die Parteien es nicht doch vorziehen sollten, ihre Differenzen in Zukunft auf gütlichem Wege auszuräumen. - BayObLG, 03.08.1989 - BReg. 3 Z 70/89
Zum Verhältnis von § 145 Abs. 1 S. 1 KostO zu § 145 Abs. 3 Kosto
3 Z 130/84">DNotZ 1985, 567 ]), dessen Kostenforderung öffentlichrechtlicher Natur ist (BGH NJW 1988, 65 /66). - BGH, 10.03.1988 - III ZR 267/85
Wirksamkeit eines Prozeßvergleichs - Erhebung von Verfahrensrügen in der Revision …
Der erkennende Senat hat auf die Revision der Beklagten durch Versäumnisurteil vom 14. Mai 1987 (III ZR 267/85 = BGHR KostO § 140 Satz 2 Vergleich 1 = NJW 1988, 65 = MDR 1988, 34) das landgerichtliche Urteil wiederhergestellt. - OLG Celle, 16.12.2004 - Not 27/04
Auch bloßes Angebot einer nur teilweisen Kostenerhebung ist diziplinarisch zu …
Zwar sind Vergleiche über Gebühren nicht grundsätzlich ausgeschlossen, wie sich aus der Rechtsprechung des BGH ergibt (s. BGH DNotZ 1988, 448). - BGH, 07.02.1992 - V ZR 149/90
Anspruch auf Auszahlung des auf Notoranderkonto hinterlegten Betrages - Ansprüche …
Der Prozeßvergleich enthält - unbeschadet seiner Doppelnatur als Rechtsgeschäft im materiell-rechtlichen Sinne und als Prozeßhandlung (BGHZ 79, 71, 74 [BGH 26.11.1980 - VIII ZR 274/79]; BGH, Urt. v. 14. Mai 1987, III ZR 267/85, NJW 1988, 65 jew. m.N.) - beiderseitige Willenserklärungen der Parteien (vgl. § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO), die wie jede andere Individualvereinbarung der Auslegung zugänglich sind.
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Rechtsprechung
| BGH, 10.03.1988 - III ZR 267/85 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Wirksamkeit eines Prozeßvergleichs - Erhebung von Verfahrensrügen in der Revision - Versäumnisurteil bei Nichtvertretung durch zugelassenen Rechtsanwalt
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BGH, 14.05.1987 - III ZR 267/85
- BGH, 10.03.1988 - III ZR 267/85
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (5)
- BGH, 04.04.1962 - V ZR 110/60
Begriff und Beweiskraft der Privaturkunde; stillschweigende Beantragung eines …
Auszug aus BGH, 10.03.1988 - III ZR 267/85
Die Entscheidung wäre nicht anders ergangen, wenn der Kläger nicht säumig gewesen wäre, sondern wenn eine zweiseitige streitige mündliche Verhandlung stattgefunden hätte (vgl. insoweit BGHZ 37, 79, 81/82 und BGH Urteil vom 14. Juli 1967 - V ZR 112/64 = LM ZPO § 331 Nr. 3 = NJW 1967, 2162).Für das Einspruchsverfahren gilt nichts anderes (vgl. BGHZ 37, 79, 83 Abs. 1 a.E.).
- BGH, 12.10.1987 - II ZR 251/86
Begriff und Rechtsfolgen der fehlerhaften Gesellschaft
Auszug aus BGH, 10.03.1988 - III ZR 267/85
Es ist in Rechtsprechung und Literatur allgemein anerkannt, daß der durch das Berufungsurteil nicht beschwerte Revisionsbeklagte ihm ungünstige tatsächliche Feststellungen, die sich in zweiter Instanz im Ergebnis nicht zu seinem Nachteil ausgewirkt haben, auf die es aber bei abweichender rechtlicher Beurteilung durch das Revisionsgericht ankommt, bis zum Schluß der Revisionsverhandlung durch sog. Gegenrügen bemängeln kann (vgl. BGH Urteil vom 12. Oktober 1987 - II ZR 251/86, zur Veröffentlichung in BGHR ZPO § 554 Abs. 3 Nr. 3 b - Rügebefugnis 1 - vorgesehen;… Stein/Jonas/Grunsky ZPO 20. Aufl. § 559 Rn. 6;… Zöller/Schneider ZPO 15. Aufl. § 559 Rn. 12;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO 46. Aufl. § 559 Anm. 1 B, § 561 Anm. 4 B Abs. 2;… Thomas/Putzo ZPO 15. Aufl. § 561 Anm. 5 b a.E.; jeweils m.w. Nachw.). - BGH, 13.03.1986 - III ZR 114/84
Vereinbarung eines Gesamthonorars für Rechtsanwalts- und Notartätigkeit
Auszug aus BGH, 10.03.1988 - III ZR 267/85
Es besteht kein Anlaß, davon abzugehen (vgl. auch Senatsurteil vom 13. März 1986 - III ZR 114/84 = BGHWarn 1986 Nr. 82 = NJW 1986, 2576). - BGH, 14.05.1987 - III ZR 267/85
Zulässigkeit eines gerichtlichen Vergleichs über Notargebühren
Auszug aus BGH, 10.03.1988 - III ZR 267/85
Der erkennende Senat hat auf die Revision der Beklagten durch Versäumnisurteil vom 14. Mai 1987 (III ZR 267/85 = BGHR KostO § 140 Satz 2 Vergleich 1 = NJW 1988, 65 = MDR 1988, 34) das landgerichtliche Urteil wiederhergestellt. - BGH, 14.07.1967 - V ZR 112/64
Auszug aus BGH, 10.03.1988 - III ZR 267/85
Die Entscheidung wäre nicht anders ergangen, wenn der Kläger nicht säumig gewesen wäre, sondern wenn eine zweiseitige streitige mündliche Verhandlung stattgefunden hätte (vgl. insoweit BGHZ 37, 79, 81/82 und BGH Urteil vom 14. Juli 1967 - V ZR 112/64 = LM ZPO § 331 Nr. 3 = NJW 1967, 2162).
- BGH, 30.04.2003 - V ZR 100/02
Darlegungs- und Beweislast bei Mängeln der Kaufsache
Die Beklagte hat den betreffenden Verfahrensfehler entgegen § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. b ZPO nicht gerügt und es kann zumindest bezweifelt werden, daß den Klägern für ihre Gegenrüge die erforderliche Rügebefugnis (vgl. BGH, Urt. v. 10. März 1988, III ZR 267/85, BGHR § 554 Abs. 3 Nr. 3 b Rügebefugnis 1) zukommt.
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