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Rechtsprechung
   BFH, 06.03.1958 - IV 71/57 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1958,631
BFH, 06.03.1958 - IV 71/57 U (https://dejure.org/1958,631)
BFH, Entscheidung vom 06.03.1958 - IV 71/57 U (https://dejure.org/1958,631)
BFH, Entscheidung vom 06. März 1958 - IV 71/57 U (https://dejure.org/1958,631)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Zuständigkeit der Finanzbehörden und Steuergerichte bei dem Konkursvorrecht einer Steuerforderung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 66, 527
  • NJW 1958, 1063
  • NJW 1958, 1255 (Ls.)
  • DB 1958, 446
  • BStBl III 1958, 207
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 28.11.1955 - III ZR 181/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BFH, 06.03.1958 - IV 71/57 U
    Dies sei auch durch das Urteil des Bundesgerichtshofs III ZR 181/54 vom 28. November 1955 (veröffentlicht in den Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen Bd. 19 S. 163 und im Bundessteuerblatt - BStBl - 1956 I S. 381) festgestellt worden, auf dessen Begründung verwiesen werde.
  • BGH, 15.10.1953 - IV ZR 31/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BFH, 06.03.1958 - IV 71/57 U
    Der Bundesgerichtshof ist in den in der Rechtsbeschwerde angeführten Entscheidungen (Neue Juristische Wochenschrift 1954 S. 31 und S. 1038) zu dem gleichen Ergebnis wie der Reichsfinanzhof und das Reichsgericht gekommen, jedoch mit anderer Begründung.
  • LG Stuttgart, 08.07.1955 - 1 T 280/55
    Auszug aus BFH, 06.03.1958 - IV 71/57 U
    Der Vorsteher des Finanzamts hat hiergegen Rechtsbeschwerde eingelegt und zur Begründung auf den Beschluß des Landgerichts Stuttgart vom 8. Juli 1955 (Neue Juristische Wochenschrift 1955 S. 1640) sowie auf das neuere Schrifttum hingewiesen.
  • BFH, 06.03.1953 - III 26/52 S

    Zuständigkeit bei Beurteilung der Anmeldbarkeit einer Steuerforderung bei …

    Auszug aus BFH, 06.03.1958 - IV 71/57 U
    In dem vom Finanzgericht angeführten Urteil vom 28. November 1955 hat der Bundesgerichtshof, ohne weitere Ausführungen zu machen, nur auf seine früheren Entscheidungen sowie auf das Urteil des Bundesfinanzhofs III 26/52 S vom 6. März 1953 (Slg. Bd. 57 S. 282, BStBl 1953 III S. 111) Bezug genommen.
  • BGH, 29.04.1957 - III ZR 236/55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BFH, 06.03.1958 - IV 71/57 U
    Die Abschlußzahlungsschuld ist jedoch nach § 3 Abs. 5 Ziff. 1 c des Steueranpassungsgesetzes mit Ablauf des Jahres 1950 entstanden und gilt daher als betagte Forderung gemäß § 65 KO im Zeitpunkt der Konkurseröffnung als fällig geworden; damit genießt sie das Vorrecht des § 61 Nr. 2 KO (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs III ZR 236/55 vom 29. April 1957, Deutsche Steuer-Rundschau 1957 S. 299).
  • BFH, 29.06.1965 - VI 13/64 S

    Rechtsweg bei Streitigkeiten um öffentliche Abgaben - Konkursvorrecht einer …

    Das Finanzgericht bejahte unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesfinanzhofs IV 71/57 U vom 6. März 1958 (BStBl 1958 III S. 201, Slg. Bd. 66 S. 527) seine Zuständigkeit zur Entscheidung über das streitige Konkursvorrecht.

    Der Senat weicht dabei von den Rechtsgrundsätzen des Urteils des Bundesfinanzhofs IV 71/57 U (…a. a. O.) ab.

    Im Urteil IV 71/57 U a. a. O. gab der Bundesfinanzhof die bisherige Rechtsprechung auf und bejahte die Zuständigkeit der Steuergerichte.

    Der Bundesgerichtshof hat im Urteil III ZR 237/57 (KG) vom 23. Februar 1959 (NJW 1959 S. 987, Der Betrieb -- DB -- 1959 S. 570) zu der Entscheidung des Bundesfinanzhofs IV 71/57 U a. a. O. Stellung genommen und die Auslegung, die der Bundesfinanzhof dem § 242 AO gegeben hat, abgelehnt.

    Für diese Auffassung haben sich Judeich (NJW 1958 S. 1255), Lorenz (NJW 1961 S. 813) und Jäger (…a. a. O., 8. Aufl., 1958, § 61 Anm. 19e) ausgesprochen.

    Der IV. Senat hat im Urteil IV 71/57 U vom 6. März 1958 a. a. O. abweichend von dieser Auffassung das Vorrecht als eine Eigenschaft der Steuerforderung angesehen.

    Mit Recht hebt allerdings das Urteil des Bundesfinanzhofs IV 71/57 U a. a. O. hervor, daß prozeßökonomische Gesichtspunkte dafür sprechen, auch die Entscheidung über das Vorrecht von Steuerforderungen den Steuergerichten zu übertragen.

    Im Streitfall liegt ein besonderer Grund vor, von dem Urteil IV 71/57 U a. a. O. abzuweichen, vor allem, weil der Bundesgerichtshof in Kenntnis der abweichenden Auffassung des Bundesfinanzhofs im Urteil III ZR 237/57 a. a. O. bei seiner Rechtsauffassung verblieben und dadurch eine Rechtsunsicherheit für die Steuerpflichtigen und die Verwaltungsbehörden entstanden ist, die im Interesse der Rechtssicherheit beendet werden muß.

    Auf Anfrage des Senats hat übrigens der IV. Senat des Bundesfinanzhofs erklärt, daß er an den Grundsätzen der Entscheidung IV 71/57 U a. a. O. nicht mehr festhalte.

  • BGH, 23.02.1959 - III ZR 237/57

    Rechtsmittel

    Der Senat hält auch nach der gegenteiligen Entscheidung des Bundesfinanzhofes in NJW 1958, 1063 an der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (IV ZR 31/53 v. 15. Oktober 1953, NJW 1954, 31; BGHZ 19, 163 u.a.) fest, daß der Streit um das Konkursvorrecht einer Steuerforderung vor den ordentlichen (Zivil-)Gerichten auszutragen ist.

    An dieser von ihm in ständiger Rechtsprechung (BGH 19, 163, 164 mit weiteren Nachweisen) vertretenen Auffassung hält der Senat auch nach der Entscheidung des Bundesfinanzhofes vom 6. März 1958 (NJW 1958, 1063), der die Zuständigkeit der Finanzgerichte für gegeben hält, feste Streitgegenstand ist in den hier interessierenden Rechtsstreitigkeiten das Konkursvorrecht von Steuerforderungen.

    Diese Bestimmungen, denen auch noch die in §§ 120 und 360 Abs. 4 AO hinzugefügt werden können, sind nicht "Sonderbestimmungen", wie der Bundesfinanzhof meint, sondern sie sind, wie auch Judeich in NJW 1958, 1255 zutreffend darlegt, Ausdrucke des allgemeinen Grundsatzes, daß Streitigkeiten im Rahmen der Kollision zwischen Steueransprüchen und Ansprüchen Dritter nicht "Steuersachen" sind und deshalb zur Entscheidung darüber die Zuständigkeit der Finanzgerichte nicht gegeben ist.

  • BGH, 22.01.1971 - I ARZ 324/70

    Rechtsweg für Feststellung des Konkursvorrechts

    Der Bundesfinanzhof ist zunächst dieser Auffassung nicht gefolgt (NJW 1958, 1063 mit ablehnender Stellungnahme von Judeich, NJW 1958, 1255).
  • BGH, 18.12.1972 - III ZR 213/70

    Säumniszuschläge - Konkursvorrecht - § 13 GVG, § 61 Nr. 2 KO, Zuständigkeit der …

    In der höchstrichterlichen Rechtsprechung und im Schrifttum ist nahezu einhellig anerkannt, daß das Konkursvorrecht einer Forderung eine dieser Forderung zugehörige Eigenschaft ist, die an der rechtlichen Natur der Forderung teil hat (RGZ 135, 25, 32; BGHZ 13, 73, 77 [BGH 08.04.1954 - III ZR 349/52] ; 19, 163, 164 [BGH 28.11.1955 - III ZR 481/54] ; 34, 293, [BGH 16.02.1961 - VII ZR 239/59] ausführlicher abgedruckt in NJW 1961, 1022, 1023 [BGH 16.02.1961 - III ZR 71/60] ; BGHZ 55, 224, 225 [BGH 22.01.1971 - I ARZ 324/70] ; BGH NJW 1954, 31 und 1959, 987; BAG 10, 310, 313; BSozG 25, 235, 237; 32, 263, 264; BFH 66, 527, 528; BFH BStBl II 1972, 737;… Jaeger/Lent/Weber, KO, 8. Aufl., § 61 Rdnr. 11;… Mentzel/Kuhn, KO, 7. Aufl., § 61 Anm. 2, 64;… Böhle-Stamschräder, KO, 9. Aufl., § 61 Anm. 2).
  • BFH, 21.07.1972 - VI S 5/72

    Konkursvorrecht - Ordentliche Gerichte - Zuständigkeit im Rechtsstreit

    Der VI. Senat wollte in seinem Urteil VI 13/64 S die Rechtsunsicherheit beseitigen, die insbesondere durch die sich widersprechenden Entscheidungen des BFH IV 71/57 U vom 6. März 1958 (BFH 66, 527, BStBl III 1958, 201) und des BGH III ZR 237/57 vom 23. Februar 1959 (…a. a. O.) entstanden war, da damals keine gesetzliche Regelung der Zuständigkeitsfrage zu erwarten und auch keine Instanz zur Beilegung des Kollisionsfalles vorhanden war.
  • BGH, 29.05.1972 - III ZR 213/70

    Konkursvorrecht für Steuer-Säumniszuschläge - Zuständige Gerichtsbarkeit bei …

    In der höchstrichterlichen Rechtsprechung und im Schrifttum ist nahezu einhellig anerkannt, daß das Konkursvorrecht einer Forderung eine dieser Forderung zugehörige Eigenschaft ist, die an der rechtlichen Natur der Forderung teil hat (RGZ 135, 25, 32; BGHZ 13, 73, 77 [BGH 08.04.1954 - III ZR 349/52] ; 19, 163, 164 [BGH 28.11.1955 - III ZR 481/54] ; 34, 293, 298 [BGH 16.02.1961 - III ZR 71/60] ; 55, 224, 225 [BGH 22.01.1971 - I ARZ 324/70] ; BGH NJW 1954, 31 und 1959, 987; BAG 10, 310, 313; BSozG 25, 235, 237; 32, 263, 264; BFH 66, 527, 528 - a.A. aber BFH 82, 678, 684 - Jaeger/Lent/Weber, KO 8. Aufl., § 61 Rdnr. 11;… Mentzel/Kuhn, KO 7. Aufl., § 61 Anm. 2, 64;… Böhle-Stamschräder, KO 9. Aufl., § 61 Anm. 2).
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