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| BGH, 23.11.1955 - IV ZR 102/55 |
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- Wolters Kluwer
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Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (8)
- BGH, 28.10.1953 - II ZR 78/53
Rückgriff bei Rückerstattung
Auszug aus BGH, 23.11.1955 - IV ZR 102/55
Es handelt sich also um einen Fall anfänglichen Unvermögens zur Leistung (vgl. BGHZ 11, 16 [20]; OLG Celle NJW 1953, 468 [OLG Celle 16.06.1952 - 1 U 50/52]).§ 254 BGB ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch dann nicht anwendbar, wenn die Kläger am 2. Mai 1939 gewußt haben, daß die Siedlerstelle ihrem früheren Besitzer K. aus politischen Gründen entzogen worden ist (BGHZ 11, 16 [22 f]; Urteil vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55 -).
Zur Anwendbarkeit des § 242 BGB im allgemeinen vgl. BGHZ 11, 16 [26 f]; NJW 1954, 1724 4 = LM Art. 39 REG (brZ) Nr. 73 Urteil vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55 -.
- BGH, 18.02.1955 - V ZR 108/53
Kleinsiedlung. Formmangel
Auszug aus BGH, 23.11.1955 - IV ZR 102/55
Die Revision meint ferner, der Träger-Siedler-Vertrag sei zivilrechtlich ein Geschäftsbesorgungsvertrag besonderer Art (vgl. Stoll, Die Rechtsbeziehungen zwischen Träger, Siedler, Einlieger und Heimstättenausgeber bei der Kleinsiedlung, Sonderdruck der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V., Kiel S. 9 f; Stoll im Bundesbaublatt 1954, 110 [113]; BGH-Urteil vom 18. Februar 1955 - V ZR 108/53 = BGHZ 16, 334 [BGH 18.02.1955 - V ZR 108/53] [338]); der Beauftragte eines solchen Vertrages hafte nur aus Verschulden, womit jede Haftung der Beklagten entfalle.Wie der V. Zivilsenat in dem schon erwähnten Urteil (BGHZ 16, 334 [BGH 18.02.1955 - V ZR 108/53] [335]) ausgesprochen hat, besteht auch bei Kleinsiedlungen keine Ausnahme von dem Grundsatz, daß der Grundstücksveräußerungsvertrag nach § 313 BGB gerichtlich oder notariell zu beurkunden ist.
- BGH, 22.10.1955 - IV ZR 133/55
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.11.1955 - IV ZR 102/55
§ 254 BGB ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch dann nicht anwendbar, wenn die Kläger am 2. Mai 1939 gewußt haben, daß die Siedlerstelle ihrem früheren Besitzer K. aus politischen Gründen entzogen worden ist (BGHZ 11, 16 [22 f]; Urteil vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55 -).Zur Anwendbarkeit des § 242 BGB im allgemeinen vgl. BGHZ 11, 16 [26 f]; NJW 1954, 1724 4 = LM Art. 39 REG (brZ) Nr. 73 Urteil vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55 -.
- BGH, 06.03.1952 - IV ZR 45/50
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.11.1955 - IV ZR 102/55
Wie der Senat ferner schon in seinem Urteil vom 6. März 1952 - IV ZR 45/50 + 16/51 - auf Seite 25 ausgeführt hat, können geläufige Rechtsbegriffe als sog. juristische Tatsachen in manchen Beziehungen prozeßrechtlich ebenso behandelt werden wie natürliche Tatsachen, insbesondere können sie zugestanden (§ 288 ZPO) und daher auch als unstreitiges Parteivorbringen in den Tatbestand aufgenommen werden. - RG, 19.02.1931 - VI 389/30
1. Wann sind bei Geltendmachung mehrerer Klagegründe die Voraussetzungen für die …
Auszug aus BGH, 23.11.1955 - IV ZR 102/55
Ein Wille, der rein innerlich geblieben und nach außen nicht erkennbar geworden ist, ist dagegen unbeachtlich (RGZ 67, 431 [433]; 131, 343 [350]). - RG, 19.03.1908 - IV 322/07
Tierschade; stillschweigender Vertrag
Auszug aus BGH, 23.11.1955 - IV ZR 102/55
Ein Wille, der rein innerlich geblieben und nach außen nicht erkennbar geworden ist, ist dagegen unbeachtlich (RGZ 67, 431 [433]; 131, 343 [350]). - BGH, 31.03.1954 - II ZR 333/53
Rückgriff der Bundesbahn wegen Rückerstattung - § 242 BGB, § 138 BGB, keine …
Auszug aus BGH, 23.11.1955 - IV ZR 102/55
Zur Anwendbarkeit des § 242 BGB im allgemeinen vgl. BGHZ 11, 16 [26 f]; NJW 1954, 1724 4 = LM Art. 39 REG (brZ) Nr. 73 Urteil vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55 -. - RG, 21.10.1908 - V 598/07
Bauabstand zum Landgerichtsgebäude - §§ 434, 440 BGB <Fassung bis 31.12.01> …
Auszug aus BGH, 23.11.1955 - IV ZR 102/55
Ein solches Unvermögen hat der Schuldner - auch wenn nur ein Geschäftsbesorgungsvertrag vorliegt, ohne besondere gesetzliche Bestimmung - zu vertreten, weil er mit der Verpflichtung zur Leistung auch die Haftung für seine Leistungsfähigkeit übernimmt (RGZ 69, 355 [357]).
- BGH, 30.05.1956 - IV ZR 357/55
Rechtsmittel
Der Senat hat zwar die Zulässigkeit eines solchen Einwandes im Anschluß an die Rechtsprechung des II. Zivilsenats (BGHZ 11, 16 [26 f]) grundsätzlich bejaht (NJW 1954, 1724 4 = LM Art. 39 REG (brZ) Nr. 7; Urteile vom 22. Oktober 1955 IV ZR 133/55, 23. November 1955 IV ZR 102/55 und vom 10. Dezember 1955 IV ZR 173/55).Der Bundesgerichtshof hat einen Einwand aus § 254 BGB in ständiger Rechtsprechung selbst dann abgelehnt, wenn die Nacherwerber den Entziehungstatbestand gekannt haben (BGHZ 11, 16 [22 f]; Urteile vom 22. Oktober 1955 IV ZR 133/55, 23. November 1955 IV ZR 102/55 und 10. Dezember 1955 IV ZR 173/55).
- BGH, 10.12.1955 - IV ZR 173/55
Rechtsmittel
Ein solches Unvermögen hat die Beklagte zu vertreten, weil sie mit der Verpflichtung zur Leistung auch die Haftung für ihre Leistungsfähigkeit übernommen hat (RGZ 69, 355 [357]; vgl. auch BGH-Urteil vom 23. November 1955 - IV ZR 102/55 zu einem Rückgriff nach Art. 47 REG (AmZ)).§ 254 BGB ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht schon deshalb anwendbar, weil die Erwerber (hier die Eheleute M.) gewußt haben, daß der Grundbesitz einem Juden (hier der Witwe W.) entzogen worden ist (BGHZ 11, 16 [22 f]; Urteile vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55 und vom 23. November 1955 - IV ZR 102/55).
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