Rechtsprechung
| BGH, 29.05.1959 - IV ZR 40/59 |
Volltextveröffentlichungen (4)
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- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
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Papierfundstellen
- MDR 1959, 740
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (11)
- BGH, 29.04.1959 - IV ZR 313/58
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 29.05.1959 - IV ZR 40/59
In einigen Entscheidungen hat der Senat ausgesprochen, es sei der Verlauf der Entwicklung, wie er sich ohne die Verfolgung nach der Lebenserfahrung wahrscheinlich oder mit überwiegender Wahrscheinlichkeit entwickelt hätte, zu berücksichtigen (Urteile vom 13. November 1957 - IV ZR 215/57 -, RzW 1958, 102, und vom 25. Juni 1958 - IV ZR 71/58 -, RzW 1958, 361; vgl. auch das zur Veröffentlichung bestimmte Urteil vom 29. April 1959 - IV ZR 313/58 -).Sie ergeht nach § 287 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit § 209 Abs. 1 BEG oder im Verfahren vor den Entschädigungsbehörden in Verbindung mit § 191 Abs. 2 BEG; denn der hypothetische Verlauf ist von Bedeutung dafür, wann der Entschädigungszeitraum endet, und damit für die Höhe des Schadens (Urteil vom 29. April 1959 - IV ZR 313/58 -, zur Veröffentlichung bestimmt).
- BGH, 14.01.1953 - VI ZR 9/52
Hehler und Mittäter
Auszug aus BGH, 29.05.1959 - IV ZR 40/59
Nach der Grundsätzen des bürgerlichen Rechts kann ein hypothetisches Schadensereignis zu Ungunsten des Berechtigten nur in Rechnung gestellt werden, wenn feststeht, daß es ohne dasjenige Ereignis, das den Schaden wirklich herbeigeführt hat, eingetreten wäre und den gleichen Schaden verursacht hätte (BGHZ 8, 288, 296 [BGH 24.01.1953 - VI ZR 9/52]; 10, 6, 12 [BGH 13.05.1953 - VI ZR 5/52]; BGH LM BGB § 249 Ba Nr. 12). - BGH, 17.04.1951 - I ZR 28/50
Spediteurhaftung. Anscheinsbeweis
Auszug aus BGH, 29.05.1959 - IV ZR 40/59
Diese Regeln beruhen bei typischen Geschehensabläufen auf der Erfahrung, daß bestimmte Ursachen bestimmte Folgen zu haben pflegen, die deshalb ohne weiteren Nachweis rein erfahrungsmäßig nach dem ersten Anschein unterstellt werden dürfen (BGHZ 2, 1, 5) [BGH 17.04.1951 - I ZR 28/50].
- BGH, 13.05.1953 - VI ZR 5/52
Anspruch auf Schadensersatz wegen der Weitergabe unrichtigen und entstellten …
Auszug aus BGH, 29.05.1959 - IV ZR 40/59
Nach der Grundsätzen des bürgerlichen Rechts kann ein hypothetisches Schadensereignis zu Ungunsten des Berechtigten nur in Rechnung gestellt werden, wenn feststeht, daß es ohne dasjenige Ereignis, das den Schaden wirklich herbeigeführt hat, eingetreten wäre und den gleichen Schaden verursacht hätte (BGHZ 8, 288, 296 [BGH 24.01.1953 - VI ZR 9/52]; 10, 6, 12 [BGH 13.05.1953 - VI ZR 5/52]; BGH LM BGB § 249 Ba Nr. 12). - BGH, 13.11.1957 - IV ZR 215/57
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 29.05.1959 - IV ZR 40/59
In einigen Entscheidungen hat der Senat ausgesprochen, es sei der Verlauf der Entwicklung, wie er sich ohne die Verfolgung nach der Lebenserfahrung wahrscheinlich oder mit überwiegender Wahrscheinlichkeit entwickelt hätte, zu berücksichtigen (Urteile vom 13. November 1957 - IV ZR 215/57 -, RzW 1958, 102, und vom 25. Juni 1958 - IV ZR 71/58 -, RzW 1958, 361; vgl. auch das zur Veröffentlichung bestimmte Urteil vom 29. April 1959 - IV ZR 313/58 -). - BGH, 22.10.1958 - IV ZR 156/58
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Auszug aus BGH, 29.05.1959 - IV ZR 40/59
Im Entschädigungsrecht gilt grundsätzlich nichts anderes (Beschluß des Senats vom 17. April 1957 - IV ZB 66/57 -, RzW 1957, 281, sowie Urteile des Senats vom 23. April 1958 - IV ZR 275/57 -, RzW 1958, 365 , vom 22. Oktober 1958 - IV ZR 156/58 -, RzW 1959, 126, und vom 5. Dezember 1958 - IV ZR 195/58 -). - BGH, 23.01.1957 - IV ZR 281/56
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 29.05.1959 - IV ZR 40/59
Bei der Ermittlung des hypothetischen Kausalverlaufs ist für den gesamten Verlauf der Entwicklung davon auszugehen, was sich ereignet haben würde, wenn der Kläger nicht zu den rassisch verfolgten Personen gehört hätte; seine Verfolgteneigenschaft kann dann auch nicht in einem Teilbereich dieses hypothetischen Verlaufs angenommen werden (Urteil des Senats vom 23. Januar 1957 - IV ZR 281/56 -, RzW 1957, 86). - BGH, 05.12.1958 - IV ZR 195/58
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Auszug aus BGH, 29.05.1959 - IV ZR 40/59
Im Entschädigungsrecht gilt grundsätzlich nichts anderes (Beschluß des Senats vom 17. April 1957 - IV ZB 66/57 -, RzW 1957, 281, sowie Urteile des Senats vom 23. April 1958 - IV ZR 275/57 -, RzW 1958, 365 , vom 22. Oktober 1958 - IV ZR 156/58 -, RzW 1959, 126, und vom 5. Dezember 1958 - IV ZR 195/58 -). - BGH, 23.04.1958 - IV ZR 275/57
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 29.05.1959 - IV ZR 40/59
Im Entschädigungsrecht gilt grundsätzlich nichts anderes (Beschluß des Senats vom 17. April 1957 - IV ZB 66/57 -, RzW 1957, 281, sowie Urteile des Senats vom 23. April 1958 - IV ZR 275/57 -, RzW 1958, 365 , vom 22. Oktober 1958 - IV ZR 156/58 -, RzW 1959, 126, und vom 5. Dezember 1958 - IV ZR 195/58 -). - BGH, 25.06.1958 - IV ZR 71/58
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Auszug aus BGH, 29.05.1959 - IV ZR 40/59
In einigen Entscheidungen hat der Senat ausgesprochen, es sei der Verlauf der Entwicklung, wie er sich ohne die Verfolgung nach der Lebenserfahrung wahrscheinlich oder mit überwiegender Wahrscheinlichkeit entwickelt hätte, zu berücksichtigen (Urteile vom 13. November 1957 - IV ZR 215/57 -, RzW 1958, 102, und vom 25. Juni 1958 - IV ZR 71/58 -, RzW 1958, 361; vgl. auch das zur Veröffentlichung bestimmte Urteil vom 29. April 1959 - IV ZR 313/58 -). - BGH, 17.04.1957 - IV ZB 66/57
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- BGH, 18.11.1960 - V ZR 140/59 Der Bundesgerichtshof hat in seiner bisherigen Rechtsprechung (vgl« außer den bereits angeführten Entscheidungen insbesondere noch die Urteile vom 5. November 1956, XIX ZR 139/55, S. 14; vom 13. Juni 1957, VII ZR 221/56, WM 1957, 949, 952; vom 13. Februar 1958, VII ZR 108/57, IM BGB § 249 (Ba) Nr. 12 s NJW 1958, 705; vom 29. April 1959, IV ZR 313/58, S. 13, IM BEG 1956 § 66 Nr. 5} vom 29 Mai 1959, IV ZR 40/59, IM BEG 1956 § 9 Nr. 18; vom 10. Juli 1959, VI ZR 87/55, NJW 1959, 2299; vom 12. Oktober 1959, II ZR 233/58, WM 1959, 1317; vom 29. Oktober 1959, VII ZR 197/58, W M 1I96O, 21, 23 f /in BGHZ 31, 129 Insoweit nicht abgedruckt/j vom 17. November 1959, VI ZR 1gÖ/58, MDR i960, 216 = JZ 1960, 409 mit Anm. Zeuner) von einer grundsätzlichen, sämtliche Möglichkeiten der Fallgestaltung umfassenden Erörterung der aufgeworfenen Frage abgesehen und bei dem Entscheidungen vorwiegend auf die Besonderheiten des einzelnen Streitfalles abgestellt; zugelassen hat er eine Berufung des Schädigers auf einen bloß gedachten Geschehensablauf im allgemeinen nur unter der Voraussetzung, daß die-hypothetische Ur- \.
- BGH, 14.12.1960 - IV ZR 156/60
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Nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Urteil vom 29. Mai 1959 - IV ZR 40/59 - LM Nr. 18 zu § 9 BEG 1956 = RzW 1959, 463 17 , samt weiteren Nachweisen) kann ein hypothetisches Schadensereignis, das den Entschädigungszeitraum beendet, nur in Rechnung gestellt werden, wenn feststeht, daß es eingetreten wäre und den gleichen Schaden verursacht hätte. - BGH, 18.04.1962 - IV ZR 23/62
Rechtsmittel
Im Entschädigungsrecht kann nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Urteil vom 29. Mai 1959 - IV ZR 40/59 -, LM Nr. 18 zu § 9 BEG 1956 = RzW 1959, 463 Nr. 17, mit weiteren Nachweisen) ein hypothetisches Schadensereignis bei Prüfung des Endes des Entschädigungszeitraums nur in Rechnung gestellt werden, wenn feststeht, daß es eingetreten wäre und den gleichen Schaden verursacht hätte. - BGH, 23.11.1962 - IV ZR 158/62
Rechtsmittel
Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (Urteil vom 29. Mai 1959 - IV ZR 40/59 -, LM Nr. 18 zu § 9 BEG 1956 = RzW 1959, 463 Nr. 17, mit weiteren Nahweisen) Kann im Entschädigungsrecht ein hypothetisches Schadensereignis bei Prüfung des Endes des Entschädigungszeitraums nur in Rechnung gestellt werden, wenn feststeht, daß es eingetreten wäre und den gleichen Schaden verursacht hätte.
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