Rechtsprechung
| BGH, 06.05.1954 - IV ZR 53/54 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
§ 138 BGB
Rechtsmittel - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- RIS Bundeskanzleramt Österreich (Leitsatz)
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (4)
- BGH, 20.10.1952 - IV ZR 99/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 06.05.1954 - IV ZR 53/54
Wenn in dem Tatbestand des Berufungsurteils wegen aller Einzelheiten auf den Inhalt der Akten und Beiakten Bezug genommen wird, so lässt sich dem nicht entnehmen, dass die in Frage stehende Behauptung bereits in der mündlichen Verhandlung vorgetragen wurde; in dem nachgereichten Schriftsatz aber durfte der Kläger sich nur zu Behauptungen der Beklagten erklären, die ihm nicht rechtzeitig vor der mündlichen Verhandlung mitgeteilt worden waren, nicht mehr durfte er aber in diesem Zeitpunkt selbständige neue Behauptungen aufstellen (BGH Urteil vom 20. Oktober 1952 - IV ZR 99/52 [S. 16]). - BGH, 24.11.1951 - II ZR 65/51
Auszug aus BGH, 06.05.1954 - IV ZR 53/54
Die Revision hätte dartun müssen, welche Tatsachen die Annahme nahelegen könnten, das Berufungsgericht habe sein Ermessen rechtlich fehlerhaft angewendet (BGH Urteil vom 24. November 1951 - II ZR 65/51 [S. 13, 14], der Leitsatz der Entscheidung ist in NJW 1952, 384 veröffentlicht). - RG, 27.03.1939 - IV 275/38
1. Verstößt der Grundstückseigentümer gegen die guten Sitten, wenn er die …
Auszug aus BGH, 06.05.1954 - IV ZR 53/54
Zu der Frage der Sittenwidrigkeit, die sich als eine Rechtsfrage darstellt, hat das Revisionsgericht von sich aus Stellung zu nehmen (RGZ 160, 52 [56]). - RG, 16.05.1941 - VII 143/40
Zur Nichtigkeit letztwilliger Zuwendungen auf Grund von § 48 Abs. 2 TestG., § 138 …
Auszug aus BGH, 06.05.1954 - IV ZR 53/54
Die Rechtsprechung hat weiter den Satz entwickelt, dass bei langjährigem ehebrecherischem Umgang des Erblassers mit der bedachten Frau diese zu beweisen habe, die Zuwendung sei den Umständen nach nicht sittenwidrig (RG SeuffArch. 96, 171; OGHZ 1, 249 [252]; ähnlich RGZ 166, 395 [399]; OLG München HRR 1937 Nr. 495).
- BGH, 07.06.1988 - IX ZR 245/86
Anfechtung wegen Ausnutzung einer seelischen Zwangslage; Sittenwidrigkeit eines …
Ob ein Rechtsgeschäft gegen die guten Sitten verstößt, hat das Revisionsgericht anhand des vom Berufungsgericht festgestellten Sachverhalts in rechtlicher Hinsicht selbst zu prüfen (RGZ 160, 52, 56; BGH, Urt. v. 6. Mai 1954 - IV ZR 53/54, LM BGB § 138 Cd Nr. 2). - BGH, 30.10.1990 - IX ZR 9/90
Bedingtheit einer Sicherungsübereignung
Ob ein Verstoß gegen die guten Sitten vorliegt, ist eine Rechtsfrage, die der Nachprüfung im Wege der Revision unterliegt (RGZ 16O, 52, 56; BGH, Urt. v. 6. Mai 1954 IV ZR 53/54, LM § 138 BGB (Cd) Nr. 2;… Urt. v. 10. Oktober 1957 - II ZR 345/56, WM 1958, 109, 110 unter II;… Urt. v. 14. Juli 1969 - VIII ZR 245/67, WM 1969, 1255, 1257 unter 4). - BGH, 20.03.1986 - IX ZR 88/85
Sicherungsübereignung als Gesamtvermögensübernahme
Denn die Würdigung, ob der festgestellte Sachverhalt einen Verstoß gegen die guten Sitten enthält, ist eine - ohne Rücksicht auf die Beweislast - von Amts wegen zu klärende Rechtsfrage (RGZ 128, 92, 95; BGH Urt. v. 6. Mai 1954 - IV ZR 53/54, LM § 138 BGB (Cd) Nr. 2;… Baumgärtel/Lauen, Handbuch der Beweislast im Privatrecht Bd. 1, § 139 Rdn. 1).
- BGH, 24.09.1987 - III ZR 188/86
Sittenwidrigkeit eines Ratenkreditvertrages
Ob nach dem unstreitigen Vertragsinhalt und den festgestellten Umständen ein Verstoß gegen § 138 Abs. 1 BGB vorliegt, ist eine Rechtsfrage (RGZ 128, 92, 95; BGH Urteile vom 6. Mai 1954 - IV ZR 53/54 = LM BGB § 138 (Cd) Nr. 2 und vom 14. Juli 1969 - VIII ZR 245/67 = WM 1969, 1255, 1257). - BGH, 02.06.1966 - VII ZR 41/64
Unanwendbarkeit der Echtheitsvermutung auf eine mit Zusatz über die …
Sinn und Zweck des § 272 a ZPO würden verfehlt, wenn mit Hilfe des nachgelassenen Schriftsatzes der Partei unbeschränkt das Vorbringen neuer Behauptungen und Beweise ermöglicht würde, auch wenn sie mit dem vorangegangenen Schriftsatz des Gegners in keinem Zusammenhang stehen und sich nicht als Erwiderung darauf darstellen (vgl. die Urteile BGH LM Nr. 7 zu § 242 BGB (A); BGH NJW 1965, 297; BGH IV ZR 53/54 vom 6. Mai 1954 [Insoweit nicht veröffentlicht];… Stein-Jonas ZPO 18. Aufl. § 272 a III 1). - BGH, 14.07.1969 - VIII ZR 245/67
Veräußerung einer Mitmietberechtigung - Verpflichtung zur Annahme der Kündigung …
Dabei sei vorausgeschickt, daß der erkennende Senat zu der Frage der Sittenwidrigkeit, bei der es sich um eine Rechtsfrage handelt, von sich aus Stellung zu nehmen hat (BGH Urt. vom 6. Mai 1954 - IV ZR 53/54 - LM BGB § 138 (Cd) Nr. 2). - BGH, 08.01.1964 - V ZR 5/62 Diese Verfahrensweise entspricht der höchstrichterlichen Rechtsprechung (RG, DR 42, 1341 Nr. 22 = SeuffArch. 96, 171; RGZ 166, 395, 399; OGHZ 1, 249, 252; BGHZ 20, 71, 75 f. = NJW 56, 865); etwas Abweichendes ergibt auch nicht das Urteil des BGH v. 6.5.1954, IV ZR 53/54 (LM Nr. 2 zu § 138 [Cd] BGB), worin hierauf nur deshalb nicht maßgeblich abgestellt wurde, weil in dem dort entschiedenen Fall weder ehebrecherische noch sonstige auf geschlechtlichem Gebiet liegende Beziehungen zwischen dem Erblasser und der bedachten Frau erwiesen waren.
- BGH, 27.11.1957 - IV ZR 198/57
Rechtsmittel
Das Revisionsgericht hat hierüber von sich aus zu entscheiden (RGZ 160, 52, 56 und Urteil des erkennenden Senats vom 6. Mai 1954 IV ZR 53/54 = LM BGB § 138 [Cd] Nr. 2 insoweit nicht abgedruckt). - BGH, 29.05.1970 - V ZR 125/69
Anerkenntnis einer Schuld des Erblassers - Deklaratorisches Schuldanerkenntnis - …
Die Grundsätze, die in der Rechtsprechung zur Frage der Sittenwidrigkeit und damit Dichtigkeit von letztwilligen Verfügungen, aber auch von Zuwendungen durch Rechtsgeschäft unter Lebenden in Fällen entwickelt worden sind, in denen der Zuwendende zu der Bedachten in ehebrecherischen oder zum mindesten ehewidrigen Beziehungen stand oder gestanden hatte (vgl. BGH Urteile vom 10. Januar 1957, II ZR 162/55, BGHZ 23, 76; vom 6. Mai 1954, IV ZR 53/54, LM BGB § 138 (Cd) Nr. 2;… vom 29. Januar 1958, IV ZR 251/57, LM a.a.O. Nr. 9;… vom 7. Oktober 1960, V ZR 178/59, LM a.a.O. Nr. 11;… vom 8. Januar 1964, V ZR 5/629 LM a.a.O. Nr. 14;… vom 26. Februar 1968, III ZR 38/659 LM a.a.O. Nr. 15; BGH-Beschluß vom 31. März 1970, III ZB 23/68, zum Abdruck in BGHZ bestimmt), kommen hier nicht zur Anwendung, da derartige Beziehungen zwischen dem Erblasser und der Klägerin für die Zeit bis zum Tode der Ehefrau des Erblassers nicht festgestellt sind und danach nicht mehr in Betracht kamen. - BGH, 17.10.1960 - VII ZR 86/59
Rechtsmittel
Es bedarf hier nicht der Entscheidung, ob ein auf Grund der Vorschrift des § 272 a ZPO vorbehaltener und fristgerecht eingereichter Schriftsatz voll zu berücksichtigen ist (so der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs im Urteil I ZR 107/50 vom 9. November 1951 = NJW 1952, 222) oder nur insoweit, als sich der Inhalt im Rahmen der Erwiderung auf das vom Gegner nicht rechtzeitig mitgeteilte Vorbringen hält (so der IV. Zivilsenat in den Urteilen IV ZR 99/52 vom 20. Oktober 1952 = LM Nr. 7 zu § 242 (A.) BGB und IV ZR 53/54 vom 6. Mai 1954). - BGH, 12.11.1958 - V ZR 58/57
Rechtsmittel
- BGH, 12.04.1961 - VIII ZR 66/60
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".