Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   BGH, 07.04.1982 - IVb ZR 673/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1982,3123
BGH, 07.04.1982 - IVb ZR 673/80 (https://dejure.org/1982,3123)
BGH, Entscheidung vom 07.04.1982 - IVb ZR 673/80 (https://dejure.org/1982,3123)
BGH, Entscheidung vom 07. April 1982 - IVb ZR 673/80 (https://dejure.org/1982,3123)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1982,3123) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Unterhalt - Umfang einer Grundrente als ein für Unterhaltszwecke beim Ehegattenunterhalt zur Verfügung zu stellendes Einkommen - Berücksichtigung von Zulagen bei Berechnung einer Grundrente

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1982, 1594 (Ls.)
  • MDR 1982, 831
  • FamRZ 1982, 579
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (19)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 16.09.1981 - IVb ZR 674/80

    Anspruch auf Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt - Bemessung von …

    Auszug aus BGH, 07.04.1982 - IVb ZR 673/80
    Neben der Grundrente, der Schwerstbeschädigtenzulage und der Pflegezulage ist auch die Kleiderzulage nach § 15 BVG grundsätzlich dem Einkommen des unterhaltspflichtigen Ehegatten zuzurechnen, soweit sie nicht durch tatsächlichen Mehrbedarf aufgezehrt wird (im Anschluß an die Senatsurteile vom 21. Januar 1981 - IVb ZR 548/80 - FamRZ 1981, 338 und vom 16. September 1981 - IVb ZR 674/80 - FamRZ 1981, 1165).

    Auch solche Renten sind indessen grundsätzlich als Einkünfte zu behandeln, durch welche die für den Unterhaltsanspruch nach § 1573 Abs. 2 BGB maßgeblichen ehelichen Lebensverhältnisse in wirtschaftlicher Hinsicht geprägt werden (Senatsurteile vom 21. Januar 1981 - IVb ZR 548/80 = FamRZ 1981, 338, 339 und vom 16. September 1981 - IVb ZR 674/80 = FamRZ 1981, 1165, 1166).

    Auch sie sind grundsätzlich dem Einkommen hinzuzurechnen, soweit sie nicht durch tatsächlichen Mehrbedarf aufgezehrt werden (Urteil vom 16. September 1981 - FamRZ 1981, 1165, 1166).

    Diese öffentlich-rechtliche Zweckbestimmung führt jedoch, wie der Senat bereits in dem Urteil vom 16. September 1981 (aaO) dargelegt hat, nicht dazu, daß die Zulage bei der Ermittlung des Unterhaltserheblichen Einkommens von vorneherein außer Ansatz zu lassen wäre.

  • BGH, 21.01.1981 - IVb ZR 548/80

    Berücksichtigung einer Kriegsopferrente bei der Unterhaltsbemessung

    Auszug aus BGH, 07.04.1982 - IVb ZR 673/80
    Neben der Grundrente, der Schwerstbeschädigtenzulage und der Pflegezulage ist auch die Kleiderzulage nach § 15 BVG grundsätzlich dem Einkommen des unterhaltspflichtigen Ehegatten zuzurechnen, soweit sie nicht durch tatsächlichen Mehrbedarf aufgezehrt wird (im Anschluß an die Senatsurteile vom 21. Januar 1981 - IVb ZR 548/80 - FamRZ 1981, 338 und vom 16. September 1981 - IVb ZR 674/80 - FamRZ 1981, 1165).

    Auch solche Renten sind indessen grundsätzlich als Einkünfte zu behandeln, durch welche die für den Unterhaltsanspruch nach § 1573 Abs. 2 BGB maßgeblichen ehelichen Lebensverhältnisse in wirtschaftlicher Hinsicht geprägt werden (Senatsurteile vom 21. Januar 1981 - IVb ZR 548/80 = FamRZ 1981, 338, 339 und vom 16. September 1981 - IVb ZR 674/80 = FamRZ 1981, 1165, 1166).

    Allerdings ist vor einer Verteilung der für den allgemeinen Lebensunterhalt bestimmten Mittel vorweg der konkrete Mehrbedarf auszugleichen, den der Rentenempfänger als Folge seiner Schädigung hat (Urteil vom 21. Januar 1981, FamRZ 1981, 338, 339).

  • BGH, 25.02.1981 - IVb ZR 543/80

    Beginn des Trennungs-Vorsorgeunterhaltsanspruchs

    Auszug aus BGH, 07.04.1982 - IVb ZR 673/80
    Die von dem Berufungsgericht sodann vorgenommene hälftige Aufteilung des gesamten bereinigten Nettoeinkommens der Parteien entspricht dem - in der Rechtsprechung des erkennenden Senats wiederholt hervorgehobenen - Gedanken, daß bei der Bemessung des Ehegatten (Elementar-)Unterhalts nach §§ 1570 ff, 1578 Abs. 1 BGB an sich jedem Ehegatten die Hälfte des anrechnungsfähigen Einkommens zuzubilligen ist, weil sie grundsätzlich beide in gleicher Weise am ehelichen Lebensstandard teilnehmen (Senatsurteil vom 25. Februar 1981 - IVb ZR 543/80 = FamRZ 1981, 442, 444).

    In diesem Fall entspräche das Urteil allerdings nicht den Grundsätzen für die Bemessung des Vorsorgeunterhalts, die der Senat - nach Erlaß des angefochtenen Urteils - in den Entscheidungen vom 25. Februar 1981 (IVb ZR 543/80 = FamRZ 1981, 442) und vom 24. Juni 1981 (IVb ZR 592/80 = FamRZ 1981, 864) in Verbindung mit dem Urteil vom 4. November 1981 (IVb ZR 625/80 = FamRZ 1982, 255, 257) aufgestellt hat.

  • BGH, 04.11.1981 - IVb ZR 625/80

    Berücksichtigung trennungsbedingten Mehrbedarfs bei der Bemessung des …

    Auszug aus BGH, 07.04.1982 - IVb ZR 673/80
    In diesem Fall entspräche das Urteil allerdings nicht den Grundsätzen für die Bemessung des Vorsorgeunterhalts, die der Senat - nach Erlaß des angefochtenen Urteils - in den Entscheidungen vom 25. Februar 1981 (IVb ZR 543/80 = FamRZ 1981, 442) und vom 24. Juni 1981 (IVb ZR 592/80 = FamRZ 1981, 864) in Verbindung mit dem Urteil vom 4. November 1981 (IVb ZR 625/80 = FamRZ 1982, 255, 257) aufgestellt hat.

    Gegebenenfalls können auch privatrechtliche Vorsorgemöglichkeiten zu erwägen sein (vgl. Urteil vom 4. November 1981 aaO).

  • BGH, 10.12.1980 - IVb ZR 534/80

    Maßgeblichkeit der ehelichen Lebensverhältnisse für den nachehelichen …

    Auszug aus BGH, 07.04.1982 - IVb ZR 673/80
    Wenn zu diesem Zeitpunkt beide Ehegatten erwerbstätig sind und über eigene Einkünfte verfügen, bestimmen diese beiderseitigen Einkünfte die ehelichen Lebensverhältnisse im Sinne des § 1578 BGB (Senatsurteile vom 9. Juli 1980 - IVb ZR 526/80 FamRZ 1980, 876, 877 und vom 10. Dezember 1980 - IVb ZR 534/80 - FamRZ 1981, 241).

    Dies entspricht der Berechnungsweise nach den in der Rechtsprechung verwendeten Unterhaltstabellen und ist für den Regelfall - so auch bei den hier gegebenen Einkommensverhältnissen - aus Rechtsgründen nicht zu beanstanden (vgl. Senatsurteil vom 10. Dezember 1980 - IVb ZR 534/80 = FamRZ 1981, 241, 242).

  • BGH, 31.03.1982 - IVb ZR 661/80

    Begriff der ehelichen Lebensverhältnisse

    Auszug aus BGH, 07.04.1982 - IVb ZR 673/80
    Die ehelichen Lebensverhältnisse, nach denen sich der nacheheliche Unterhaltsanspruch einschließlich des Anspruchs nach § 1573 Abs. 2 BGB bestimmt, werden grundsätzlich von den Einkommensverhältnissen im Zeitpunkt der Scheidung geprägt (Senatsurteile vom 20. Januar 1982 - IVb ZR 650/80 und vom 31. März 1982 - IVb ZR 661/80 - m.w.N.; beide zur Veröffentlichung vorgesehen).
  • BGH, 20.01.1982 - IVb ZR 650/80

    Umfang des Unterhaltsbedarfs; Kosten eines Kraftwagens als Bedarfsposten

    Auszug aus BGH, 07.04.1982 - IVb ZR 673/80
    Die ehelichen Lebensverhältnisse, nach denen sich der nacheheliche Unterhaltsanspruch einschließlich des Anspruchs nach § 1573 Abs. 2 BGB bestimmt, werden grundsätzlich von den Einkommensverhältnissen im Zeitpunkt der Scheidung geprägt (Senatsurteile vom 20. Januar 1982 - IVb ZR 650/80 und vom 31. März 1982 - IVb ZR 661/80 - m.w.N.; beide zur Veröffentlichung vorgesehen).
  • BGH, 09.07.1980 - IVb ZR 526/80

    Bemessung des Unterhalts nach den ehelichen Lebensverhältnissen

    Auszug aus BGH, 07.04.1982 - IVb ZR 673/80
    Wenn zu diesem Zeitpunkt beide Ehegatten erwerbstätig sind und über eigene Einkünfte verfügen, bestimmen diese beiderseitigen Einkünfte die ehelichen Lebensverhältnisse im Sinne des § 1578 BGB (Senatsurteile vom 9. Juli 1980 - IVb ZR 526/80 FamRZ 1980, 876, 877 und vom 10. Dezember 1980 - IVb ZR 534/80 - FamRZ 1981, 241).
  • BGH, 24.06.1981 - IVb ZR 592/80

    Bemessung und Bestimmung der maßgeblichen Verhältnisse für den Vorsorgeunterhalt

    Auszug aus BGH, 07.04.1982 - IVb ZR 673/80
    In diesem Fall entspräche das Urteil allerdings nicht den Grundsätzen für die Bemessung des Vorsorgeunterhalts, die der Senat - nach Erlaß des angefochtenen Urteils - in den Entscheidungen vom 25. Februar 1981 (IVb ZR 543/80 = FamRZ 1981, 442) und vom 24. Juni 1981 (IVb ZR 592/80 = FamRZ 1981, 864) in Verbindung mit dem Urteil vom 4. November 1981 (IVb ZR 625/80 = FamRZ 1982, 255, 257) aufgestellt hat.
  • BGH, 30.03.1971 - VI ZR 190/69

    Zur Frage der beschränkten Zulassung einer Revision

    Auszug aus BGH, 07.04.1982 - IVb ZR 673/80
    Hiermit hat das Oberlandesgericht begründet, weshalb es die Revision zugelassen hat; es hat jedoch nicht ausgesprochen, daß die Zulassung beschränkt sein solle (vgl. BGH Urteil vom 30. März 1971 - VI ZR 190/69 = LM § 546 ZPO Nr. 77 m.w.N.).
  • BGH, 02.12.1981 - IVb ZR 649/80

    Zulage für erhöhten Kleiderverschleiss - Bemessung des Unterhalts unter …

  • BGH, 19.11.2008 - XII ZR 129/06

    Entfallen des Unterhaltsanspruchs als subsidiäre Sozialleistung wegen Beziehens …

    Denn eine Pauschalierung solcher Aufwendungen setzt voraus, dass ü-berhaupt berufsbedingte Aufwendungen entstehen, was hier nicht festgestellt ist und beim längerfristigen Bezug von Krankengeld auch fern liegt (vgl.Senatsurteil vom 7. April 1982 - IVb ZR 673/80 - FamRZ 1982, 579, 581 [zur Erwerbsunfähigkeitsrente]).
  • BGH, 16.06.1982 - IVb ZR 709/80

    Verwirkung im Unterhaltsrecht

    Einen Mehrbedarf des Beklagten hat das Berufungsgericht insoweit berücksichtigt, als es die ihm gemäß § 15 BVG gewährte Zulage für besonderen Kleiderverschleiß außer Ansatz gelassen hat (vgl. dazu Senatsurteil vom 7. April 1982 - IVb ZR 673/80 - zur Veröffentlichung bestimmt).
  • BGH, 26.01.1983 - IVb ZR 355/81

    Geltendmachung des Anspruchs auf Vorlage von Belegen

    Eine in den Entscheidungsgründen dargelegte Begründung bewirkt jedoch - von denkbaren, hier nicht vorliegenden Ausnahmen abgesehen - keine Einschränkung der Zulassung der Revision (…vgl. BGH, Urt. v. 30. März 1971 - VI ZR 190/69 - LM ZPO § 546 Nr. 77 m.w.N.; ständige Rechtsprechung des Senats, vgl.Urt. v. 7. April 1982 - IVb ZR 673/80 - FamRZ 1982, 579).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht