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Rechtsprechung
   BGH, 21.09.2000 - IX ZR 437/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,1608
BGH, 21.09.2000 - IX ZR 437/99 (https://dejure.org/2000,1608)
BGH, Entscheidung vom 21.09.2000 - IX ZR 437/99 (https://dejure.org/2000,1608)
BGH, Entscheidung vom 21. September 2000 - IX ZR 437/99 (https://dejure.org/2000,1608)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    StBGebV § 4 Abs. 1; BGB §§ 675, 612 Abs. 2, 632 Abs. 2

  • openjur.de

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    Steuerberatung; Schriftform einer Gebührenvereinbarung

Besprechungen u.ä.

  • beck.de (Entscheidungsanmerkung)

    Tücken der Vereinbarung von Stundensätzen für das Honorar von Steuerberatern und Rechtsanwälten

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2001, 493
  • MDR 2001, 237
  • MDR 2001, 238
  • VersR 2002, 1570
  • WM 2000, 2435
  • WM 2001, 2435
  • BB 2000, 2385
  • DB 2001, 330
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 26.03.1992 - VII ZR 180/91

    Darlegungslast bei werkvertraglicher Festpreisvereinbarung

    Auszug aus BGH, 21.09.2000 - IX ZR 437/99
    Die im Werkvertragsrecht ansonsten geltende Regel, wonach den Unternehmer, der sich auf die taxmäßige oder übliche Vergütung beruft, dafür die Beweislast trifft, wenn der Besteller eine abweichende Vereinbarung behauptet (vgl. BGH, Urt. v. 26. März 1992 - VII ZR 180/91, WM 1992, 1288, 1289; v. 23. Januar 1996 - X ZR 63/94, NJW-RR 1996, 952;… Baumgärtel, aaO § 632 BGB Rdnr. 10 ff), ist auf Fälle gesetzlicher Honorarvorschriften nicht zu übertragen (…BGH, Urt. v. 15. Mai 1997 - IX ZR 119/96, NJW-RR 1997, 1285).
  • BGH, 23.01.1996 - X ZR 63/94

    Beweislastverteilung bei behaupteter Höchstpreisgarantie

    Auszug aus BGH, 21.09.2000 - IX ZR 437/99
    Die im Werkvertragsrecht ansonsten geltende Regel, wonach den Unternehmer, der sich auf die taxmäßige oder übliche Vergütung beruft, dafür die Beweislast trifft, wenn der Besteller eine abweichende Vereinbarung behauptet (…vgl. BGH, Urt. v. 26. März 1992 - VII ZR 180/91, WM 1992, 1288, 1289; v. 23. Januar 1996 - X ZR 63/94, NJW-RR 1996, 952;… Baumgärtel, aaO § 632 BGB Rdnr. 10 ff), ist auf Fälle gesetzlicher Honorarvorschriften nicht zu übertragen (…BGH, Urt. v. 15. Mai 1997 - IX ZR 119/96, NJW-RR 1997, 1285).
  • BGH, 21.03.1996 - IX ZR 240/95

    Unbefugte Hilfeleistung in Steuersachen; Vereinbarung eines Entgelts für die …

    Auszug aus BGH, 21.09.2000 - IX ZR 437/99
    Selbst dort, wo der Berater durch die Vereinbarung im Einzelfall standeswidrig handelt, hat dies auf den Bestand der Gebührenabrede grundsätzlich keinen Einfluß (BGHZ 132, 229, 238 f; vgl. auch OLG Frankfurt OLG Report Frankfurt 1993, 307).
  • BGH, 15.05.1997 - IX ZR 119/96

    Zustandekommen eines Anwaltsvertrages; Beweiswürdigung; Pflicht des Rechtsanwalts …

    Auszug aus BGH, 21.09.2000 - IX ZR 437/99
    Die im Werkvertragsrecht ansonsten geltende Regel, wonach den Unternehmer, der sich auf die taxmäßige oder übliche Vergütung beruft, dafür die Beweislast trifft, wenn der Besteller eine abweichende Vereinbarung behauptet (…vgl. BGH, Urt. v. 26. März 1992 - VII ZR 180/91, WM 1992, 1288, 1289; v. 23. Januar 1996 - X ZR 63/94, NJW-RR 1996, 952;… Baumgärtel, aaO § 632 BGB Rdnr. 10 ff), ist auf Fälle gesetzlicher Honorarvorschriften nicht zu übertragen (BGH, Urt. v. 15. Mai 1997 - IX ZR 119/96, NJW-RR 1997, 1285).
  • OLG München, 19.06.1984 - 25 U 4756/83

    Geltendmachung einer Restforderung für Anwaltstätigkeiten aus abgetretenem Recht; …

    Auszug aus BGH, 21.09.2000 - IX ZR 437/99
    Dies folgt für eine Geschäftsbesorgung, welche eine dienstvertragliche Tätigkeit zum Gegenstand hat, aus § 612 Abs. 2 BGB, wonach im Zweifel die taxmäßige und in Ermangelung einer Taxe die übliche Vergütung als vereinbart anzusehen ist (…Baumgärtel, Handbuch der Beweislast 2. Aufl. § 612 BGB Rdnr. 5; OLG München NJW 1984, 2537).
  • OLG Düsseldorf, 18.02.2010 - 24 U 183/05

    Vereinbarkeit einer formularmäßigen 15-Minuten-Zeittaktklausel gegen das …

    (Mittelsatz 65, 00 EUR/Std.) sehr deutlich unter den Zeithonorarsätzen liegt, die Rechtsanwälte üblicherweise vereinbaren (…vgl. Hommerich/Kilian/Jackmuth/Wolf, aaO S. 256, wonach der durchschnittliche Stundensatz im Jahre 2005 bei ca. 180, 00 EUR liegt), andererseits daran, dass das gesetzliche Zeithonorar des § 13 Abs. 2 StBGebV nur für enumerativ bestimmte Tätigkeiten des Steuerberaters verlangt werden kann (…vgl. Eckert, StBGebV, 4. Aufl., § 13 Rn 1 f.; BGH NJW-RR 2001, 493 sub II. 2), zu denen z.B. Beratungsleistungen nicht gehören (vgl. OLG Düsseldorf OLGR 2003, 449 sub A. II. 2), während beim vereinbarten Zeithonorar ausnahmslos sämtliche Tätigkeiten erfasst werden, die der Rechtsanwalt für den Mandanten entfaltet.
  • OLG Düsseldorf, 11.11.2008 - 24 U 36/08

    Unwirksamkeit einer vor dem 1. Juli 2008 per Telefax getroffenen …

    Vielmehr erklärt die Vorschrift zum Schutz des Auftraggebers und im Interesse einer klaren Sach- und Beweislage nur die Honorarvereinbarung insofern für unwirksam, als die in Rede stehende Vergleichsrechnung zu einer Gebührenüberschreitung führt (vgl. BGH NJW 2004, 2818, 2819 sub II.1c zur Vorgängernorm des § 3 Abs. 1 Satz 1 BRAGO; ebs. schon BGH NJW-RR 2001, 493 zu dem rechtsähnlichen § 4 Abs. 1 StBGebV).
  • OLG Düsseldorf, 06.11.2001 - 23 U 27/01

    Geltendmachung von Honoraransprüchen nach der Steuerberatergebührenverordnung …

    Die vom Beklagten zitierten Entscheidungen des Bundesgerichtshofs zu § 4 StBGebV (BGH WM 2000, 2435; BGHZ 132, 238) rechtfertigen keine abweichende Beurteilung, da sich diese beiden Entscheidungen nicht mit der Zulässigkeit von Pauschalhonoraren gemäß § 14 StBGebV, sondern mit der Zulässigkeit von Stundenhonoraren gemäß § 4 StBGebV befassen.
  • OLG Stuttgart, 03.06.2014 - 10 U 6/14

    Architekten- und Ingenieurhonorar: Abrechnung von in Erwartung des Abschlusses …

    Die im Werkvertragsrecht ansonsten geltende Regel, wonach den Unternehmer, der sich auf die taxmäßige oder übliche Vergütung beruft, dafür die Beweislast trifft, wenn der Besteller eine abweichende Vereinbarung behauptet, ist auf Fälle gesetzlicher Honorarvorschriften nicht zu übertragen (BGH WM 2000, 2435 juris RN 12).
  • BGH, 07.05.2013 - IX ZA 1/13

    Schriftformerfordernis für Gebührenvereinbarungen des Steuerberaters

    Nur solche Gebührenvereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform, die, bezogen auf die jeweilige Angelegenheit, einen die gesetzliche Vergütung übersteigenden Honoraranspruch des Steuerberaters begründen sollen (BGH, Urteil vom 21. September 2000 - IX ZR 437/99, WM 2000, 2435).
  • OLG Stuttgart, 30.03.2009 - 10 U 6/09

    Abrechnung von Architekten- und Ingenieurleistungen nach Mindestsätzen: …

    Soweit sich die verlangte Vergütung aus einer Taxe wie der HOAI ergibt, hat der Unternehmer die Voraussetzungen für deren Anwendbarkeit zu beweisen, während der Besteller die Beweislast für eine abweichende Vereinbarung trägt (vgl. BGH LM Nr. 3 zu § 632 BGB; vgl. auch BGH MDR 2001, 237, Juris RN 13 zum Steuerberaterhonorar; NJW-RR 1997, 1285, Juris RN 11 zur Anwaltsvergütung;… Palandt-Sprau, BGB 68. Aufl., § 632 RN 18).
  • LG Duisburg, 02.10.2015 - 7 S 21/15

    Rückzahlungsbegehren eines gezahlten Vorschusses auf Steuerberaterhonorar; …

    Eine Ausnahme gilt allerdings für den Fall der behaupteten Unterschreitung der gesetzlichen Gebühren (BGH NJW-RR 2001, 493 - zitiert nach juris).
  • LG Düsseldorf, 14.02.2012 - 4b O 61/11

    Patentanwaltskosten (Arbeitnehmererf.)

    Der Kläger als Leistender, der die übliche Vergütung verlangt, hat die Beweislast, wenn der Beklagte als Berechtigter eine abweichende Vereinbarung behauptet (vgl. BGH NJW-RR 2001, 493;… Palandt-Weidenkaff, Bürgerliches Gesetzbuch, 70. Auflage 2011, § 612 Rn 7).

    Nur klarstellend sei erwähnt, dass es sich vorliegend - anders als in dem Urteil des BGH (NJW-RR 2001, 493) - nicht um einen Fall handelt, in dem gesetzliche Honorarvorschriften eingreifen.

  • OLG Düsseldorf, 20.05.2011 - 14 U 36/11

    Vorliegen einer abgestuften Darlegungslast und Beweislast i.R.d. Geltendmachung …

    Zwar führt eine Unterschreitung der gesetzlichen Gebühren nicht schlechthin zur zivilrechtlichen Unwirksamkeit einer entsprechenden Gebührenvereinbarung (etwa nach § 134 BGB, vgl. hierzu BGH VersR 2002, 1570; NJW 1996, 1954); gleichwohl kann sie in mehrfacher Hinsicht zu rechtlichen Komplikationen führen.
  • LG Essen, 28.11.2013 - 18 O 130/13

    Zahlungsanspruch eines Steuerberaters von Vergütungen bzgl. Abrechnung von …

    Nur solche Gebührenvereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform die, bezogen auf die jeweilige Angelegenheit, einen die gesetzliche Vergütung übersteigenden Honoraranspruch des Steuerberaters begründen soll (BGH, Urteil vom 21. September 2000 -IX ZR 437/09, WM 2000, 2435).".
  • OLG Düsseldorf, 07.12.2009 - 24 U 89/09

    Rückforderung eines an einen Strafverteidiger gezahlten, die gesetzlichen …

  • LG Bochum, 22.09.2023 - 4 O 40/23
  • KG, 16.11.2004 - 7 U 127/04
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