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Rechtsprechung
   LSG Berlin-Brandenburg, 29.06.2022 - L 28 BA 23/19   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2022,17042
LSG Berlin-Brandenburg, 29.06.2022 - L 28 BA 23/19 (https://dejure.org/2022,17042)
LSG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 29.06.2022 - L 28 BA 23/19 (https://dejure.org/2022,17042)
LSG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 29. Juni 2022 - L 28 BA 23/19 (https://dejure.org/2022,17042)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Betriebsprüfungen

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 25 Abs 1 S 1 SGB 3, § 2 Abs 2 Nr 1 SGB 4, § 7 Abs 1 SGB 4, § 7a Abs 1 SGB 4, § 5 Abs 1 Nr 1 SGB 5
    Sozialversicherungspflicht bzw -freiheit - Kurierfahrer - Transportfahrer - abhängige Beschäftigung - selbständige Tätigkeit - sozialgerichtliches Verfahren - notwendige Streitgenossenschaft im Statusfeststellungsverfahren

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 7 Abs 1 SGB 4, § 7a Abs 1 SGB 4, § 74 SGG, § 141 Abs 1 Nr 1 SGG, § 62 Abs 1 ZPO
    Kurierfahrer, Transportfahrer - Statusfeststellung - Funksystem - Versicherungspflicht - abhängige Beschäftigung - selbständige Tätigkeit - Vermittlungssystem - notwendige Streitgenossen - subjektive Klagehäufung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Sozialversicherungspflicht bzw -freiheit - Kurierfahrer - Transportfahrer - abhängige Beschäftigung - selbständige Tätigkeit - sozialgerichtliches Verfahren - notwendige Streitgenossenschaft im Statusfeststellungsverfahren

  • rechtsportal.de

    Sozialversicherungspflicht bzw -freiheit - Kurierfahrer - Transportfahrer - abhängige Beschäftigung - selbständige Tätigkeit - sozialgerichtliches Verfahren - notwendige Streitgenossenschaft im Statusfeststellungsverfahren

Kurzfassungen/Presse (2)

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Scheinselbständigkeit eines Kurierfahrers - Transportdienstleister muss für Sozialversicherung zahlen - Kurierfahrer ohne Freiräume ist abhängig beschäftigt

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (18)

  • BSG, 04.06.2019 - B 12 R 11/18 R

    Sozialversicherungspflicht bzw -freiheit - Fachärztin für Anästhesie, die nach …

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 29.06.2022 - L 28 BA 23/19
    Die Zuordnung einer Tätigkeit nach deren Gesamtbild zum rechtlichen Typus der Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit setzt voraus, dass alle nach Lage des Einzelfalls als Indizien in Betracht kommenden Umstände festgestellt, in ihrer Tragweite zutreffend erkannt und gewichtet, in die Gesamtschau mit diesem Gewicht eingestellt und nachvollziehbar, d.h. den Gesetzen der Logik entsprechend und widerspruchsfrei gegeneinander abgewogen werden (stRspr; vgl. BSG, Urteile vom 4. Juni 2019 - B 12 R 11/18 R - juris Rn. 14 [Honorarärztin], vom 23. Mai 2017 - B 12 KR 9/16 R - juris Rn. 24 [Taxifahrer]).

    Maßgebend sind zusammenfassend stets die konkreten Umstände des individuellen Sachverhalts, hinsichtlich derer eine Gesamtwürdigung vorzunehmen ist (stRspr; vgl. zu Vorstehendem insgesamt BSG, Urteile vom 4. Juni 2019 - B 12 R 11/18 R - juris Rn. 16-19 m.w.N. [Honorarärztin];… vom 18. November 2015 - B 12 KR 16/13 R - juris Rn. 32 m.w.N. [Rackjobbing II];… vom 28. September 2011 - B 12 R 17/09 R - juris Rn. 30 [Hauswirtschaftliche Pflegerin] sowie BSG…, Beschluss vom 25. Juli 2011 - B 12 KR 114/10 B - juris Rn. 10 [Arzt als pharmazeutisch-wissenschaftlicher Fachreferent]).

    Erst auf der Grundlage der so getroffenen Feststellungen über den (wahren) Inhalt der Vereinbarungen ist eine wertende Zuordnung des Rechtsverhältnisses zum Typus der Beschäftigung oder selbstständigen Tätigkeit vorzunehmen und in einem weiteren Schritt zu prüfen, ob besondere Umstände vorliegen, die eine hiervon abweichende Beurteilung notwendig machen (vgl. BSG, Urteil vom 4. Juni 2019 - B 12 R 11/18 R - juris Rn. 15 m.w.N. [Honorarärztin]).

    Bei solcherart Vertragsgestaltungen kommt es für die Frage der Versicherungspflicht grundsätzlich jeweils auf die Verhältnisse während der Ausführung der Einzelaufträge an (vgl. BSG, Urteil vom 4. Juni 2019 - B 12 R 11/18 R - juris Rn. 21 m.w.N. [Honorarärztin]), die vorliegend indes stets auf der Grundlage des geschlossenen Anschlussvertrages sowie des Handbuchs monatlich hinsichtlich ihrer zu bewertenden Indizien gleichförmig stattfanden und entsprechend zu würdigen waren.

    Indes schwächt es - wie vom Sozialgericht ebenfalls ausgeführt worden ist - die potentielle Bedeutung des im Vertrag dokumentierten Parteiwillens ab, wenn wegen eines erheblichen Ungleichgewichts der Verhandlungspositionen nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden kann, dass alle Vertragsparteien in gleicher Weise die Möglichkeit hatten, ihre Wünsche bzgl. der Ausgestaltung des sozialversicherungsrechtlichen Status durchzusetzen (vgl. BSG, Urteil vom 4. Juni 2019 - B 12 R 11/18 R - juris Rn. 36 m.w.N. [Honorarärztin]).

  • LSG Hessen, 27.08.2020 - L 8 BA 4/20
    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 29.06.2022 - L 28 BA 23/19
    Auf die zutreffende Entscheidung hinsichtlich der Statusfeststellung eines Fahrradkuriers, der selbständig tätig sei, des Landessozialgerichts Hessen vom 27. August 2020 - L 8 BA 4/20 - sei hinzuweisen.

    Abweichende gesetzliche Rahmenvorgaben folgen vorliegend nicht aus §§ 407 ff. Handelsgesetzbuch (HGB in der seit dem 1. Juli 1998 geltenden Fassung [BGBl. I S. 1588]), da hiermit keine gesetzliche Vorgabe zum sozialversicherungsrechtlichen Status von Kurierfahrern getroffen worden ist (vgl. evtl. abweichend LSG Hessen, Urteil vom 27. August 2020 - L 8 BA 4/20 - juris Rn. 46).

  • BSG, 24.03.2016 - B 12 KR 20/14 R

    Sozialversicherungspflicht - Physiotherapeutin ohne eigene Zulassung zur …

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 29.06.2022 - L 28 BA 23/19
    Einem solchen Risiko müssen vielmehr - um sozialversicherungsrechtliche Folgen auslösen zu können - auch erkennbare größere Freiheiten in der Gestaltung und der Bestimmung des Umfangs beim Einsatz der eigenen Arbeitskraft oder größere Verdienstchancen gegenüberstehen (vgl. BSG, Urteil vom 24. März 2016 - B 12 KR 20/14 R - juris Rn. 21 m.w.N.).
  • BSG, 18.11.2015 - B 12 KR 16/13 R

    Sozialversicherungspflicht - Merchandising im Rahmen von Rackjobbing - abhängige …

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 29.06.2022 - L 28 BA 23/19
    Maßgebend sind zusammenfassend stets die konkreten Umstände des individuellen Sachverhalts, hinsichtlich derer eine Gesamtwürdigung vorzunehmen ist (stRspr;… vgl. zu Vorstehendem insgesamt BSG, Urteile vom 4. Juni 2019 - B 12 R 11/18 R - juris Rn. 16-19 m.w.N. [Honorarärztin]; vom 18. November 2015 - B 12 KR 16/13 R - juris Rn. 32 m.w.N. [Rackjobbing II];… vom 28. September 2011 - B 12 R 17/09 R - juris Rn. 30 [Hauswirtschaftliche Pflegerin] sowie BSG…, Beschluss vom 25. Juli 2011 - B 12 KR 114/10 B - juris Rn. 10 [Arzt als pharmazeutisch-wissenschaftlicher Fachreferent]).
  • BSG, 28.09.2011 - B 12 R 17/09 R

    Sozialversicherungspflicht - hauswirtschaftliche Familienbetreuerin - Tätigkeit …

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 29.06.2022 - L 28 BA 23/19
    Maßgebend sind zusammenfassend stets die konkreten Umstände des individuellen Sachverhalts, hinsichtlich derer eine Gesamtwürdigung vorzunehmen ist (stRspr;… vgl. zu Vorstehendem insgesamt BSG, Urteile vom 4. Juni 2019 - B 12 R 11/18 R - juris Rn. 16-19 m.w.N. [Honorarärztin];… vom 18. November 2015 - B 12 KR 16/13 R - juris Rn. 32 m.w.N. [Rackjobbing II]; vom 28. September 2011 - B 12 R 17/09 R - juris Rn. 30 [Hauswirtschaftliche Pflegerin] sowie BSG…, Beschluss vom 25. Juli 2011 - B 12 KR 114/10 B - juris Rn. 10 [Arzt als pharmazeutisch-wissenschaftlicher Fachreferent]).
  • BSG, 11.03.2009 - B 12 KR 21/07 R

    Sozialversicherungspflicht - Transportfahrer - Abgrenzung zwischen abhängiger …

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 29.06.2022 - L 28 BA 23/19
    Er sei in kein festes Zeitschema - anders als in dem vom Bundessozialgericht entschiedenen Fall mit Urteil vom 11. März 2009 - B 12 KR 21/07 R - eingebunden gewesen.
  • BAG, 15.05.2013 - 7 AZR 665/11

    Nichtverlängerungsmitteilung - Anhörung

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 29.06.2022 - L 28 BA 23/19
    Dies ist bei der Betrachtung des jeweiligen Einzelauftrags ebenso wenig entscheidend wie die Frage, ob arbeitsrechtlich unter einem Anschlussvertrag stets ein Arbeitsvertrag verstanden wird (vgl. etwa BAG, Urteil vom 15. Mai 2013 - 7 AZR 665/11 juris Rn. 25).
  • BSG, 25.07.2011 - B 12 KR 114/10 B

    Sozialgerichtliches Verfahren - Revisionszulassung - Darlegung der …

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 29.06.2022 - L 28 BA 23/19
    Maßgebend sind zusammenfassend stets die konkreten Umstände des individuellen Sachverhalts, hinsichtlich derer eine Gesamtwürdigung vorzunehmen ist (stRspr;… vgl. zu Vorstehendem insgesamt BSG, Urteile vom 4. Juni 2019 - B 12 R 11/18 R - juris Rn. 16-19 m.w.N. [Honorarärztin];… vom 18. November 2015 - B 12 KR 16/13 R - juris Rn. 32 m.w.N. [Rackjobbing II];… vom 28. September 2011 - B 12 R 17/09 R - juris Rn. 30 [Hauswirtschaftliche Pflegerin] sowie BSG, Beschluss vom 25. Juli 2011 - B 12 KR 114/10 B - juris Rn. 10 [Arzt als pharmazeutisch-wissenschaftlicher Fachreferent]).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 13.09.2007 - L 5 R 5/06

    Rentenversicherung

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 29.06.2022 - L 28 BA 23/19
    Dass dem Kläger solches realistischerweise möglich gewesen wäre, unterliegt schon angesichts der geringen Verdienstmöglichkeiten (vgl. hierzu auch die Anlage 1 zum Anschlussvertrag vom 11. Februar 2016 "Konditionen" sowie LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 13. September 2007 - L 5 R 5/06 - juris Rn. 18) - das dem Kläger, der über keine weiteren Auftraggeber oder Beschäftigungen verfügte, monatlich durchschnittlich ausgezahlte Bruttoentgelt betrug 2.088,50 EUR - erheblichen Zweifeln.
  • BVerfG, 20.05.1996 - 1 BvR 21/96

    Bestimmtheitsgrundsatz: Beschäftigungsverhältnis i.S. von § 7 Abs. 1 SGB IV

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 29.06.2022 - L 28 BA 23/19
    Ob jemand beschäftigt oder selbständig tätig ist, richtet sich danach, welche Umstände das Gesamtbild der Arbeitsleistung prägen und hängt davon ab, welche Merkmale überwiegen (stRspr; vgl. BSG…, Urteil vom 19. Juli 2019 - B 12 R 2/18 R - a.a.O. Rn. 13 m.w.N. [Bereitschaftsarzt[; zur Verfassungsmäßigkeit der Abgrenzung zwischen Beschäftigung und selbständiger Tätigkeit vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 20. Mai 1996 - 1 BvR 21/96 - juris Rn. 7).
  • BSG, 23.05.2017 - B 12 KR 9/16 R

    Erstattung von Gesamtsozialversicherungsbeiträgen - selbstständiger …

  • BSG, 27.04.2021 - B 12 KR 27/19 R

    Sozialversicherungspflicht bzw -freiheit - nicht zur Steuerberatung berechtigter …

  • BSG, 04.06.2019 - B 12 R 2/18 R

    Sozialversicherungspflicht bzw -freiheit - Tätigkeit als Bereitschaftsarzt in …

  • BSG, 23.02.2021 - B 12 R 18/18 R

    Arbeitslosen- und Rentenversicherung - Versicherungspflicht bzw -freiheit - …

  • BSG, 26.02.2019 - B 12 R 8/18 R

    (Sozialversicherungspflicht - Anfrageverfahren nach § 7a SGB 4 - keine …

  • BAG, 27.06.2001 - 5 AZR 561/99

    Kurierdienstfahrer

  • BSG, 02.04.2009 - B 2 U 20/07 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - zuständiger Unfallversicherungsträger - …

  • BSG, 30.07.1971 - 2 RU 241/68

    Zuziehung zum Rechtsstreites eines anderen Streitgenossen - Streitgenossen - …

  • LSG Sachsen-Anhalt, 13.12.2022 - L 3 BA 53/18

    Zur Abgrenzung des Anwendungsbereichs von § 7a SGB 4 aF zu § 7a SGB 4 in der am …

    Rn. 44 Grundlage der Feststellung, ob die Beigeladenen auf Grund eines Beschäftigungsverhältnisses bei der Klägerin im Sinne des § 7 SGB IV versicherungspflichtig bzw. versicherungsfrei gewesen sind, ist § 7a Abs. 1 SGB IV in der vom 1. September 2009 bis zum 31. März 2022 geltenden Fassung (vgl. im Ergebnis auch LSG B.-B., Urteil vom 29. Juni 2022 - L 28 BA 23/19 -, juris, RdNr. 35, LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 20. Mai 2022 - L 4 BA 3707/20 -, juris, RdNr. 44).
  • LSG Sachsen-Anhalt, 16.03.2023 - L 3 R 206/22

    Sozialversicherungspflicht bzw -freiheit - GmbH-Geschäftsführer - 40% der …

    Rn. 25 Grundlage der Feststellung, dass der Kläger auf Grund eines Beschäftigungsverhältnisses bei der Beigeladenen im Sinne des § 7 SGB IV versicherungspflichtig bzw. versicherungsfrei gewesen sind, ist § 7a Abs. 1 SGB IV a.F. in der vom 1. September 2009 bis zum 31. März 2022 geltenden Fassung (vgl. mit ausführlicher Begründung LSG Sachsen-Anhalt…, Urteil vom 13. Dezember 2022, a.a.O.; im Ergebnis auch LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 29. Juni 2022 - L 28 BA 23/19 -, juris, RdNr. 35, LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 20. Mai 2022 - L 4 BA 3707/20 -, juris, RdNr. 44).
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