Rechtsprechung
| LSG Bayern, 06.08.2003 - L 3 KA 516/01 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Vertragsarztangelegenheiten
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Nachträgliche Honorarberichtigung im Wege der sachlich-rechnerischen Richtigstellung gegenüber einem Zahnarzt; Pflicht der Vertragszahnärzte zur ordnungsgemäßen Abrechnung der von ihnen erbrachten Leistungen; Aufrechnung einer Überzahlungen bei einer späteren ...
Verfahrensgang
- SG München, 05.10.2000 - S 42 KA 5026/00
- LSG Bayern, 06.08.2003 - L 3 KA 516/01
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (6)
- BSG, 31.10.2001 - B 6 KA 16/00 R
Kassenärztliche Vereinigung - unrichtiger Honorarbescheid wegen Fehlern im Rahmen …
Auszug aus LSG Bayern, 06.08.2003 - L 3 KA 516/01
Nach der ständigen Rechtsprechung des BSG (BSG Urteil vom 24.08.1994; Az: 6 RKa 20/93:; Urteil vom 31.10.2001; Az: B 6 KA 16/00 R; Urteil vom 26.06.2002; Az: B 6 KA 26/01 R) kann eine Berichtigung der Honorarabrechnung eines Vertragszahnarztes auch dann noch erfolgen, wenn aufgrund der eingereichten Honorarabrechnung bereits eine Auszahlung an den Vetragszahnarzt erfolgt ist.Denn Honorarbescheide ergehen unter dem Vorbehalt der späteren Überprüfung auf ihre Rechtmäßigkeit (BSG Urteile vom 31.10.2001; Az: B 6 KA 16/00 und vom 12.12.2001; Az: B 6 KA 3/01 R).
- BSG, 13.05.1998 - B 6 KA 34/97 R
Vertragszahnarztrecht - Anwendung - gebührenordnungsrechtliche …
Auszug aus LSG Bayern, 06.08.2003 - L 3 KA 516/01
Die von der Beklagten getroffene sachlich-rechnerische Richtigstellung basiert auf einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 13. Mai 1998 (Az: B 6 KA 34/97 R).Hinsichtlich der Abrechenbarkeit dieser Leistung hat das BSG im Urteil vom 13.05.1998 (Az: B 6 KA 34/97) eindeutig klargestellt, dass auch dann, wenn in derselben Sitzung zwei Wurzelspitzen an einem Seitenzahn reseziert werden, die Gebühr bzw. Bema Nr. 54 b nur einmal in Rechnung gestellt werden kann.
- BSG, 12.12.2001 - B 6 KA 3/01 R
Gemeinschaftspraxis - Gesamtschuldner - Bekanntgabe - Bestimmtheit - Ermessen - …
Auszug aus LSG Bayern, 06.08.2003 - L 3 KA 516/01
Denn Honorarbescheide ergehen unter dem Vorbehalt der späteren Überprüfung auf ihre Rechtmäßigkeit (BSG Urteile vom 31.10.2001; Az: B 6 KA 16/00 und vom 12.12.2001; Az: B 6 KA 3/01 R).
- BSG, 26.06.2002 - B 6 KA 26/01 R
Vertragsarzt - Kassenärztliche Vereinigung - Korrektur - Honorarbescheid - …
Auszug aus LSG Bayern, 06.08.2003 - L 3 KA 516/01
Nach der ständigen Rechtsprechung des BSG (BSG Urteil vom 24.08.1994; Az: 6 RKa 20/93:; Urteil vom 31.10.2001; Az: B 6 KA 16/00 R; Urteil vom 26.06.2002; Az: B 6 KA 26/01 R) kann eine Berichtigung der Honorarabrechnung eines Vertragszahnarztes auch dann noch erfolgen, wenn aufgrund der eingereichten Honorarabrechnung bereits eine Auszahlung an den Vetragszahnarzt erfolgt ist. - BSG, 24.08.1994 - 6 RKa 20/93
Honorarberichtigung - Beantragung
Auszug aus LSG Bayern, 06.08.2003 - L 3 KA 516/01
Nach der ständigen Rechtsprechung des BSG (BSG Urteil vom 24.08.1994; Az: 6 RKa 20/93:; Urteil vom 31.10.2001; Az: B 6 KA 16/00 R; Urteil vom 26.06.2002; Az: B 6 KA 26/01 R) kann eine Berichtigung der Honorarabrechnung eines Vertragszahnarztes auch dann noch erfolgen, wenn aufgrund der eingereichten Honorarabrechnung bereits eine Auszahlung an den Vetragszahnarzt erfolgt ist. - BSG, 10.05.1995 - 6 RKa 17/94
Verjährungsfristen bei kassenärztlichen Honoraransprüchen
Auszug aus LSG Bayern, 06.08.2003 - L 3 KA 516/01
Mehrfach hat das BSG betont, dass der Berichtigungsanspruch einer Ausschlussfrist unterliegt (BSG vom 15.11.1995 ;… SozR 3-5535 Nr. 119; zum Honoraranspruch BSG vom 10.05.1995; Az: 6 RKa 17/94).
- LSG Schleswig-Holstein, 28.06.2005 - L 4 KA 9/05
Kassenärztliche Vereinigung - Vorschriften über sachlich-rechnerische …
Entsprechend hat das BSG mit Beschluss vom 27. April 2005 (B 6 KA 46/04 B) betreffend die Zurückweisung einer Nichtzulassungsbeschwerde gegen das Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 28. April 2004 (-L 11 KA 150/03 - veröffentlicht in juris), in dem angenommen wird, die Vierjahresfrist beginne erst mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Honorarbescheid dem Vertragsarzt bekannt gegeben worden sei, ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich insoweit um eine Divergenz zu der Rechtsprechung des BSG in den Urteilen vom 12. Dezember 2001 (…a.a.O.) und vom 15. November 1995 (…a.a.O.) mit einer exakten Berechnung der Vierjahresfrist ausgehend von der Zustellung des Quartalsbescheides handelt (hinsichtlich des Beginns der Frist ebenso Bayerisches Landessozialgericht, Urteil vom 6. August 2003 - L 3 KA 516/01 - veröffentlicht in juris). - LSG Niedersachsen-Bremen, 12.07.2006 - L 3 KA 76/01
Möglichkeit der nachträglichen Überprüfung der Wirtschaftlichkeit einer …
Demgegenüber vertreten einige Berufungsgerichte (vgl. Bayerisches LSG, Urteil vom 06. August 2003 - L 3 KA 516/01 - und LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28. April 2004 - L 11 KA 150/03 - jeweils Juris; noch offen gelassen im Senatsurteil vom 23. März 2005 - L 3 KA 160/03), in entsprechender Anwendung des § 45 Abs. 1 Sozialgesetzbuch Erstes Buch (SGB I) sei das Ende des Kalenderjahres maßgeblich, in dem der Abrechnungsbescheid erlassen worden ist. - LSG Niedersachsen-Bremen, 23.03.2005 - L 3 KA 160/03
Rechtmäßigkeit sachlich-rechnerischer Berichtigungen vertragszahnärztlicher …
Geht man für den Beginn der Frist vom Wirksamwerden des Honorarbescheids aus, der nach Angaben der Beklagten am 21. Dezember 1993 zur Post gegeben worden war, ist gemäß §§ 37 Abs. 2 Satz 1, 39 Abs. 1 Satz 1 Sozialgesetzbuch Zehntes Buch (SGB X) der 24. Dezember 1993 maßgeblich; legt man - auch insoweit in entsprechender Anwendung des § 45 Abs. 1 SGB I - das Ende des entsprechenden Kalenderjahres zugrunde (so Bayerisches LSG, Urteil vom 6. August 2003 - L 3 KA 516/01;… LSG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 28. April 2004 - L 11 KA 150/03), ist der 31. Dezember 1993 entscheidend. - LSG Niedersachsen-Bremen, 17.02.2005 - L 3 Ka 218/04 Deren Lauf beginnt in entsprechender Anwendung des § 45 Abs. 1 Sozialgesetzbuch Erstes Buch (SGB I) aber erst mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem der jeweilige Honorarbescheid erlassen worden ist; insoweit folgt der Senat im Rahmen der hier anzustellenden summarischen Prüfung der Rechtsprechung des Bayerischen LSG (Urteil vom 06. August 2003 - L 3 KA 516/01) und des LSG Nordrhein-Westfalen (Urteil vom 28. April 2004 - L 11 KA 150/03).
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