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Rechtsprechung
   LSG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2005 - L 4 U 19/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,15233
LSG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2005 - L 4 U 19/04 (https://dejure.org/2005,15233)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 14.01.2005 - L 4 U 19/04 (https://dejure.org/2005,15233)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 14. Januar 2005 - L 4 U 19/04 (https://dejure.org/2005,15233)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anwendbarkeit der bürgerlich-rechtlichen Vorschriften über den Schuldnerverzug auf den öffentlich-rechtlichen Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung; Vergütung der im Rahmen eines berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens erbrachten physiotherapeutischen ...

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (13)

  • BSG, 13.05.2004 - B 3 KR 2/03 R

    Krankenversicherung - häusliche Krankenpflege - Vergütung von Leistungen nach …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2005 - L 4 U 19/04
    Der Gesetzgeber hat somit bewusst einen vertragslosen Zustand in Kauf genommen (siehe zum Recht der Leistungserbringer in der gesetzlichen Krankenversicherung: BSG, Urteil vom 13.05.2004, B 3 KR 2/03 m.w.N.; LSG NW, Urteil vom 13.05.2003, L 5 KR 154/01; LSG NW, Urteil vom 22.04.2004, L 16 KR 270/02; Urteil vom 28.10.2004, L 16 KR 106/03; OLG Düsseldorf, Urteil vom 9.07.1991, SGb 1993, 429).

    Es handelt sich wegen des Fehlens von nach Bundes- oder Landesrecht zugelassenen und festgelegten Gebühren weder um eine taxmäßige Vergütung noch um eine für gleiche oder ähnliche Dienstleistungen an dem betreffenden Ort mit Rücksicht auf die persönlichen Verhältnisse gewöhnlich gewährte Vergütung (BSG, Urteil vom 13.05.2004, B 3 KR 2/03 m.w.N.; LSG NW, Urteil vom 22.04.2004, L 16 KR 270/02 m.w.N.).

    Da dies wegen der Beschaffenheit des Erlangten nicht möglich ist, ist nach § 818 Abs. 2 BGB der Wert zu ersetzen (vgl. BSG, Urteil vom 13.05.2004, B 3 KR 2/03 m.w.N.).

    § 814 BGB steht der Verpflichtung zum Wertersatz nicht entgegen (BSG, Urteil vom 13.05.2004, B 3 KR 2/03 m.w.N).

    Durch den Abschluss der Vergütungsvereinbarung mit vier Berufsverbänden der selbständigen Physiotherapeuten stellten die gesetzlichen Unfallversicherungsträger, einschließlich der Beklagten, die Versorgung ihrer Versicherten mit Leistungen der ambulanten krankengymnastischen und physiotherapeutischen Therapie im Rahmen des berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens sicher (BSG, Urteil vom 13.05.2004, B 3 KR 2/03 m.w.N.).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 22.04.2004 - L 16 KR 270/02

    Krankenversicherung

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2005 - L 4 U 19/04
    Der Gesetzgeber hat somit bewusst einen vertragslosen Zustand in Kauf genommen (siehe zum Recht der Leistungserbringer in der gesetzlichen Krankenversicherung: BSG, Urteil vom 13.05.2004, B 3 KR 2/03 m.w.N.; LSG NW, Urteil vom 13.05.2003, L 5 KR 154/01; LSG NW, Urteil vom 22.04.2004, L 16 KR 270/02; Urteil vom 28.10.2004, L 16 KR 106/03; OLG Düsseldorf, Urteil vom 9.07.1991, SGb 1993, 429).

    Es handelt sich wegen des Fehlens von nach Bundes- oder Landesrecht zugelassenen und festgelegten Gebühren weder um eine taxmäßige Vergütung noch um eine für gleiche oder ähnliche Dienstleistungen an dem betreffenden Ort mit Rücksicht auf die persönlichen Verhältnisse gewöhnlich gewährte Vergütung (BSG, Urteil vom 13.05.2004, B 3 KR 2/03 m.w.N.; LSG NW, Urteil vom 22.04.2004, L 16 KR 270/02 m.w.N.).

    Rn. 35 Auch kam durch die Abgabe von Heilmitteln an den Beigeladenen kein Behandlungsvertrag zwischen der Klägerin und der Beklagten zustande (siehe zum Zustandekommen eines Behandlungsvertrages in der gesetzlichen Krankenversicherung: LSG NW, Urteil vom 22.04.2004, L 16 KR 270/02).

  • BSG, 30.03.1993 - 3 RK 2/91

    Anspruch auf höhere Vergütung für physikalisch-therapeutische Behandlungen; …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2005 - L 4 U 19/04
    Der Rechtsweg zu den Gerichten der Sozialgerichten ist gegeben, weil die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit für die abgetretenen Ansprüche zuständig sind (BSG, Urteil vom 30.03.1993, 3 RK 2/91 m.w.N.).

    Rn. 41 Die Klage auf Auszahlung abgetretener Geldleistungsansprüche ist als allgemeine Leistungsklage (§ 54 Abs. 5 SGG) zulässig (BSG, Urteil vom 30.03.1993, 3 RK 2/91).

    Die Abtretung, auf die sich die Klägerin beruft, geht damit ins Leere (BSG, Urteil vom 30.03.1993, 3 RK 2/91).

  • BSG, 05.10.1995 - 2 RU 4/95

    Erstattungsanspruch des Leistungserbringers wegen angefallener …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2005 - L 4 U 19/04
    Die Rechtsbeziehungen zwischen privaten nichtärztlichen Leistungserbringern und den Unfallversicherungsträgern sollen nach § 34 Abs. 8 SGB VII durch Verträge geregelt werden, wobei es sich um öffentlich-rechtliche Verträge handelt (BSG, Urteil vom 5.10.1995, 2 RU 4/95, SozR 3-1300 § 61 Nr. 1;… Benz in Hauck/Noftz, SGB VII, K § 26 Rz. 49 f, K § 34 Rz. 11a, 39).

    Dabei kann dahinstehen, ob die Verzinsungsvorschriften des BGB auf öffentlich-rechtliche Verträge des Sozialrechts oder auf einen öffentlich-rechtlichen Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung anwendbar sind (ablehnend: BSG, Urteil vom 05.01.1995, 2 RU 4/95, SozR 3-1300 § 61 Nr. 1;… zweifelnd: Engelmann in Wulfen, SGB X, 5. Aufl., § 61 Rz. 4b); jedenfalls scheidet ein Zinsanspruch wegen des Nichteintritts des Verzugs aus.

  • BVerfG, 17.08.2004 - 1 BvR 378/00

    Rechtsschutz gegen die Ermächtigung von Krankenhausärzten zur Teilnahme an …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2005 - L 4 U 19/04
    Heilmittelerbringer haben keinen Rechtsanspruch auf die Sicherung einer ungefährdeten wirtschaftlichen Existenz (vgl. BVerfG, Beschluss vom 17.08.2004, 1 BvR 378/00, in Bezug auf Vertragsärzte).
  • BSG, 11.11.2003 - B 2 U 16/03 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unternehmen - Unternehmer - …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2005 - L 4 U 19/04
    Denn eine Ungleichbehandlung der Klägerin kommt insoweit schon deshalb nicht in betracht, weil die Vergütung im Rahmen unterschiedlicher sozialrechtlicher, privatrechtlicher und beamtenrechtlichen Sicherungssysteme erfolgt die nicht untereinander vergleichbar sind (siehe zur Vergütung eines Physiotherapeuten durch einen privaten Krankenversicherer: LG Köln, Urteil vom 30.06.1999, 23 S 48/97, VersR 2000, 627; LG Berlin, Urteil vom 5.10.1999, 7 S 25/99, VersR 2001, 223; LG Trier, Urteil vom 29.04.2003 1 S 186/02, VersR 2003, 846, BSG, Urteil vom 11.11.2003, B 2 U 16/03 R, SozR 4-2700 § 150 Nr. 1).
  • BSG, 29.11.1995 - 3 RK 33/94

    Konkurrenz von Feststellungsklage und feststellendem Verwaltungsakt, …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2005 - L 4 U 19/04
    Eine Elementenfeststellungsklage - vorliegend Feststellung der Berechnungsgrundlage der Vergütung bei zukünftigen Vertragsbeziehungen - ist jedoch ausnahmsweise zulässig, wenn sicher anzunehmen ist, dass durch sie der Streit der Beteiligten insgesamt bereinigt wird (siehe zum Feststellungsinteresse: BSG, Urteil vom 29.11.1995 3 RK 33/94, SozR 3-2500 § 124 Nr. 1).
  • LG Trier, 29.04.2003 - 1 S 186/02

    Private Krankenversicherung: Höhe erstattungsfähiger Kosten für Krankengymnastik, …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2005 - L 4 U 19/04
    Denn eine Ungleichbehandlung der Klägerin kommt insoweit schon deshalb nicht in betracht, weil die Vergütung im Rahmen unterschiedlicher sozialrechtlicher, privatrechtlicher und beamtenrechtlichen Sicherungssysteme erfolgt die nicht untereinander vergleichbar sind (siehe zur Vergütung eines Physiotherapeuten durch einen privaten Krankenversicherer: LG Köln, Urteil vom 30.06.1999, 23 S 48/97, VersR 2000, 627; LG Berlin, Urteil vom 5.10.1999, 7 S 25/99, VersR 2001, 223; LG Trier, Urteil vom 29.04.2003 1 S 186/02, VersR 2003, 846, BSG…, Urteil vom 11.11.2003, B 2 U 16/03 R, SozR 4-2700 § 150 Nr. 1).
  • LG Berlin, 05.10.1999 - 7 S 25/99

    Bestimmung der üblichen Vergütung für Physiotherapie

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2005 - L 4 U 19/04
    Denn eine Ungleichbehandlung der Klägerin kommt insoweit schon deshalb nicht in betracht, weil die Vergütung im Rahmen unterschiedlicher sozialrechtlicher, privatrechtlicher und beamtenrechtlichen Sicherungssysteme erfolgt die nicht untereinander vergleichbar sind (siehe zur Vergütung eines Physiotherapeuten durch einen privaten Krankenversicherer: LG Köln, Urteil vom 30.06.1999, 23 S 48/97, VersR 2000, 627; LG Berlin, Urteil vom 5.10.1999, 7 S 25/99, VersR 2001, 223; LG Trier, Urteil vom 29.04.2003 1 S 186/02, VersR 2003, 846, BSG…, Urteil vom 11.11.2003, B 2 U 16/03 R, SozR 4-2700 § 150 Nr. 1).
  • LSG Baden-Württemberg, 08.06.2004 - L 11 KR 79/03

    Krankenversicherung - Kostenerstattungsverfahren - Mietkosten für …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2005 - L 4 U 19/04
    Denn in Verfahren, deren Rechtshängigkeit erst nach dem 02.01.2002 eingetreten ist, - vorliegend eine zweitinstanzlich erhobene Feststellungsklage - ist § 197a SGG Art. 17 des 6. SGG anwendbar, selbst wenn ein solches Verfahren im Wege der Klageänderung nach § 99 SGG in ein gerichtskostenfreies Berufungsverfahren eingeführt wird (siehe auch LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 08.06.2004, L 11 KR 79/03).
  • LG Köln, 30.06.1999 - 23 S 48/97

    Begrenzung der Erstattungspflicht auf die "üblichen Preise"

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 13.03.2003 - L 5 KR 154/01
  • LG Köln, 08.07.1999 - 31 O 44/99

    Wettbewerbsverstoß eines Trägers der gesetzlichen Unfallversicherung bei …

  • SG Halle, 05.06.2009 - S 15 U 167/06

    Anspruch auf Erstattung von Kosten für eine stationäre Behandlung anlässlich …

    Streiten also Krankenhaus und Unfallversicherungsträger über die Vergütung einer berufsgenossenschaftlichen Heilbehandlung, entscheidet das Sozialgericht (vgl. nur BSG, Urteil vom 28.06.88 - 2 RU 40/87, HVBG-Info 1988, 1817; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 14.01.05 - L 4 U 19/04 und LSG Sachsen, Urteil vom 26.06.08 - L 2 U 44/06; a.A. noch OLG Stuttgart, Urteil vom 22.10.75 - 13 U 111/75, SGb 1977, 212).

    Damit fehlen zwei übereinstimmende, auf die Herbeiführung von Rechtsfolgen gerichtete Willenserklärungen, die für das Zustandekommen eines Behandlungsvertrages konstitutiv sind (vgl. dazu LSG NRW, Urteil vom 14.01.05 - L 4 U 19/04 und Sieper, Der Vergütungsanspruch des nicht zum Verletzungsartenverfahren zugelassenen Krankenhauses, NZS 2008, S. 348, 351 f).

    Insofern stellt die Verordnung der Krankenhausbehandlung durch den D- bzw. H-Arzt ein Angebot des Unfallversicherungsträgers auf Abschluss eines Behandlungsvertrages an das Krankenhaus dar (ähnlich LSG NRW, Urteil vom 14.01.05 - L 4 U 19/04 und Sieper, a.a.O., NZS 2008, S. 348, 351 f).

    (4) Die Einleitung der besonderen Heilbehandlung durch Dr. M. entfaltet keine Wirkung für oder gegen die Beklagte, da Dr. M. abgesehen von der Erstversorgung keine Entscheidungsgewalt zustand und er somit nicht als Vertreter der Beklagten agierte (vgl. auch LSG NRW, Urteil vom 14.01.05 - L 4 U 19/04 und Sieper, a.a.O., NZS 2008, S. 348, 351 f).

    Wenngleich kein Verletzungsartenverfahren durchgeführt wurde, ist die Beklagte durch die primäre Behandlung von Frau J. im Krankenhaus Q. von ihrer Pflicht zur Gewährung einer Heilbehandlung befreit worden, denn der ihr gegenüber bestehende Sachleistungsanspruch der Frau J. nach §§ 26; 27 SGB VII hat sich abgesehen von etwaigen Folgeschäden durch unsachgemäße Versorgung im Krankenhaus Q. zunächst faktisch erledigt (vgl. dazu LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 14.01.05 - L 4 U 19/04; LSG Hamburg…, Urteil vom 31.10.07 - L 1 KR 21/07, PflR 2008, 172, 176 und Sieper, a.a.O, NZS 2008, S. 348, 353).

  • SG Aachen, 03.02.2010 - S 8 (9) U 2/09

    Vergütungsanspruch eines die allgemeine Heilbehandlung vornehmenden Arztes gegen …

    Dass die Regelung des Vergütungsanspruchs eine vertragliche Form erfahren hat, führt nicht dazu, dass die Streitigkeit privatrechtlicher Natur und damit an ein Gericht der Ordentlichen Gerichtsbarkeit zu verweisen wäre (vgl. Sächsisches LSG, Urteil vom 26.06.2008, L 2 U 44/06; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 14.01.2005, L 4 U 19/04, beide in juris;… ausführlich auch Wolff-Dellen, in: Breitkreuz/Fichte, SGG, 2009, § 51, Rn. 72), denn die Verträge sind öffentlich-rechtlicher Natur (…Bereiter-Hahn/Mehrtens, Gesetzliche Unfallversicherung, § 34 SGB VII, Rn. 11).
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