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Weitere Entscheidung unten: OVG Sachsen, 29.01.2003

Rechtsprechung
   VerfGH Nordrhein-Westfalen, 02.09.2003 - VerfGH 6/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,1619
VerfGH Nordrhein-Westfalen, 02.09.2003 - VerfGH 6/02 (https://dejure.org/2003,1619)
VerfGH Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 02.09.2003 - VerfGH 6/02 (https://dejure.org/2003,1619)
VerfGH Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 02. September 2003 - VerfGH 6/02 (https://dejure.org/2003,1619)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Verfassungsgerichtshof Nordrhein-Westfalen PDF

    Landeshaushalte 2001 und 2002 wegen kreditfinanzierter Rücklagen verfassungswidrig

  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Judicialis

    GG Art. 109 Abs. 2; ; GG Art. ... 115 Abs. 1; ; LV NRW Art. 81 Abs. 2; ; LV NRW Art. 81 Abs. 3; ; LV NRW Art. 83; ; LV NRW Art. 86 Abs. 2; ; HGrG § 6 Abs. 1; ; LHO NRW § 7 Abs. 1; ; LHO NRW § 8 Abs. 1; ; LHO NRW § 18 Abs. 2; ; LHO NRW § 18 Abs. 3; ; Haushaltsgesetz 2001 § 1; ; Haushaltsgesetz 2001 § 2 Abs. 1; ; Haushaltsgesetz 2002 § 1; ; Haushaltsgesetz 2002 § 2 Abs. 1; ; VerfGHG NRW § 47; ; VerfGHG NRW § 49

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • 123recht.net (Pressemeldung, 2.9.2003)

    Steinbrücks NRW-Haushalt war verfassungswidrig

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Normenkontrolle bezüglich des den Haushaltsplan feststellenden Gesetzes; Allgemeine Rücklage des Landes Nordrhein-Westfalen zur Deckung des Finanzbedarfs; Bindung des Haushaltsgesetzgebers an das Wirtschaftlichkeitsgebot

Sonstiges (7)

  • nrw.de (Schriftsatz aus dem Verfahren)
  • nrw.de (Schriftsatz aus dem Verfahren)

    Antragsschrift

  • nrw.de (Schriftsatz aus dem Verfahren)
  • nrw.de (Schriftsatz aus dem Verfahren)
  • nrw.de (Schriftsatz aus dem Verfahren)
  • nrw.de (Schriftsatz aus dem Verfahren)
  • nrw.de (Schriftsatz aus dem Verfahren)

Papierfundstellen

  • NVwZ 2004, 217
  • DVBl 2004, 330 (Ls.)
  • DÖV 2004, 121
  • LKV 2004, 83 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (34)Zitiert selbst (4)

  • BVerfG, 18.04.1989 - 2 BvF 1/82

    Staatsverschuldung

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 02.09.2003 - VerfGH 6/02
    Das gilt auch für die in den Anträgen genannten Bestimmungen der Einzelpläne (vgl. VerfGH NRW, OVGE 45, 308, 309 f.; zur bundesrechtlichen Normenkontrolle BVerfGE 20, 56, 89 ff.; 79, 311, 326).

    Zur Erreichung dieses Zwecks kann eine Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs solange beantragt werden, wie die betreffende Norm gilt oder darüber hinaus noch weitere Rechtswirkungen zu äußern vermag (vgl. VerfGH NRW, OVGE 45, 308, 310; BVerfGE 79, 311, 326 f.).

    Für zulässig erhobene Normenkontrollanträge, die Bestimmungen eines Haushaltsgesetzes betreffen, ist im Hinblick auf den objektiven Charakter des Normenkontrollverfahrens ein Entscheidungsinteresse über den Zeitraum der rechtlichen Geltung und Wirkung jener Bestimmungen hinaus gegeben (VerfGH NRW, OVGE 45, 308, 310; vgl. auch BVerfGE 79, 311, 328).

    Sie ist begrenzt auf das Maß dessen, was in Wahrung der Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts geboten erscheint (vgl. zu Art. 109 Abs. 2, Art. 115 Abs. 1 Satz 2 GG BVerfGE 79, 311, 334).

    Es geht um einen Lastenausgleich: Zukunftsbelastende Einnahmen sind zu kompensieren durch zukunftsbegünstigende Ausgaben (vgl. BVerfGE 79, 311, 334; 99, 57, 67;… Isensee, Schuldenbarriere für Legislative und Exekutive, in: Wendt/Höfling/Karpen/Oldiges, Staat, Wirtschaft, Steuern, Festschrift für Friauf zum 65. Geburtstag, S. 705, 712;… Friauf, a.a.O., Rdnr. 20 ff.).

    Sie erfüllen damit eine Regulierungsfunktion für die staatliche Kreditaufnahme (vgl. BVerfGE 79, 311, 355 f.).

    Insbesondere muss verhindert werden, dass sich unterhalb der investitionsabhängigen Obergrenze ein stetig wachsender Schuldensockel herausbildet, der die Steuerungs- und Handlungsfähigkeit des Haushaltsgesetzgebers in Frage stellt (vgl. BVerfGE 79, 311, 355 f.).

    Dabei trifft den Haushaltsgesetzgeber entsprechend den vom Bundesverfassungsgericht zu Art. 115 Abs. 1 Satz 2, 2. Halbsatz GG entwickelten Grundsätzen (vgl. BVerfGE 79, 311, 344 f.) eine Darlegungslast, dass, aus welchen Gründen und in welcher Weise von der Befugnis zur Überschreitung der Obergrenze Gebrauch gemacht wird.

  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 20.11.1996 - VGH N 3/96
    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 02.09.2003 - VerfGH 6/02
    Jedenfalls ist dem Wirtschaftlichkeitsgebot das Erfordernis zu entnehmen, ein bestimmtes Ziel mit dem geringstmöglichen Einsatz von Mitteln zu erreichen (vgl. RhPf VerfGH, NVwZ-RR 1998, 145, 149;… Gröpl, a.a.O., Art. 110 Rdnr. 141; von Arnim, Wirtschaftlichkeit als Rechtsprinzip, S. 19 f.).

    Rn. 89 1. Bei dem Grundsatz der Haushaltswahrheit handelt es sich um eine Konkretisierung verfassungsrechtlicher Prinzipien, insbesondere das der Vollständigkeit des Haushaltsplans nach Art. 81 Abs. 2 LV NRW (VerfGH NRW, NWVBl. 1992, 129, 130; vgl. auch RhPf VerfGH, NVwZ-RR 1998, 145, 146; Stern, Staatsrecht II, S. 1245 f.;… Gröpl, a.a.O., Art. 110 Rdnr. 114); er ist bei der verfassungsgerichtlichen Kontrolle von Haushaltsgesetzen als Maßstab heranzuziehen (vgl. VerfGH NRW, OVGE 45, 308, 314).

    Es dürfen keine Ansätze eingestellt werden, die den wahren Sachverhalt verschleiern oder Beträge vortäuschen (vgl. VerfGH NRW, NWVBl. 1992, 129, 130; RhPf VerfGH, NVwZ-RR 1998, 145, 146;… Dickersbach, in: Geller/Kleinrahm, Art. 81 Anm. 8 a;… Maunz, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Kommentar, Band V, Art. 110 Rdnr. 37).

  • BVerfG, 19.07.1966 - 2 BvF 1/65

    Parteienfinanzierung I

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 02.09.2003 - VerfGH 6/02
    Das gilt auch für die in den Anträgen genannten Bestimmungen der Einzelpläne (vgl. VerfGH NRW, OVGE 45, 308, 309 f.; zur bundesrechtlichen Normenkontrolle BVerfGE 20, 56, 89 ff.; 79, 311, 326).
  • BVerfG, 17.09.1998 - 2 BvK 1/98

    Liegenschaftsmodell Schleswig-Holstein

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 02.09.2003 - VerfGH 6/02
    Es geht um einen Lastenausgleich: Zukunftsbelastende Einnahmen sind zu kompensieren durch zukunftsbegünstigende Ausgaben (vgl. BVerfGE 79, 311, 334; 99, 57, 67;… Isensee, Schuldenbarriere für Legislative und Exekutive, in: Wendt/Höfling/Karpen/Oldiges, Staat, Wirtschaft, Steuern, Festschrift für Friauf zum 65. Geburtstag, S. 705, 712;… Friauf, a.a.O., Rdnr. 20 ff.).
  • StGH Hessen, 27.10.2021 - P.St. 2783

    Urteil des Staatsgerichtshofes zu den Normenkontrollanträgen zum …

    - So zu Art. 115 Abs. 1 Satz 2 Halbs. 2 GG a. F. und Art. 109 Abs. 3 Satz 2, Art. 115 Abs. 2 Satz 6 GG: BVerfG, Urteil vom 18.04.1989 - 2 BvF 1/82 -, BVerfGE 79, 311 [342 f.] = juris, Rn 89; Meickmann, Neuverschuldung des Bundes in Notsituationen, NVwZ 2020, 97 [101 f.]; a. A. Wendt, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Bd. 3, 7. Aufl. 2018, Art. 115 Rn. 53a; Pünder, in: Friauf/Höfling, Berliner Kommentar GG, Bd. 5, Art. 115 Rn. 108 f. (Stand: Juli 2010); vgl. auch VerfGH NRW, Urteil vom 2.9.2003 - 6/02 -, NVwZ 2004, 217 [218] = juris, Rn. 47 f., der das Verhältnismäßigkeitsprinzip auch im Haushaltsrecht und auf Kreditermächtigungen und Kreditaufnahmen anwendet und aus ihm das Wirtschaftlichkeitsgebot ableitet, wonach ein bestimmtes Ziel mit dem geringstmöglichen Einsatz von Mitteln zu erreichen ist; ebenso Gröpl, in: Kahl/Waldhoff/Walter, Bonner Kommentar GG, Bd. 21, Art. 110 Rn. 207 ff., 211 (Stand: Sept. 2015) -.
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.03.2011 - VerfGH 20/10

    Nachtragshaushaltsgesetz 2010 verfassungswidrig

    Einen entsprechenden Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot habe der Verfassungsgerichtshof in seinem Urteil vom 2. September 2003 - VerfGH 6/02 - für eine Kreditaufnahme angenommen, der in dem jeweiligen Wirtschaftsjahr kein entsprechender Ausgabenbedarf gegenüberstehe; mit der Verpflichtung des Haushaltsgesetzgebers, Spielräume zur Verschuldungsbegrenzung oder gar -rückführung zu nutzen, seien kreditfinanzierte Rücklagen grundsätzlich unvereinbar.

    Als Ermächtigungsvorschriften im organschaftlichen Rechtskreis sind sie Landesrecht im Sinne von Art. 75 Nr. 3 LV NRW, § 47 lit. a) VerfGHG NRW (vgl. VerfGH NRW, OVGE 49, 278 [insoweit nicht abgedruckt] = NWVBl. 2003, 419, 422).

    Er stellt sich als finanzrechtliche Ausprägung des rechtsstaatlichen Verhältnismäßigkeitsprinzips dar, das auch dem nordrhein-westfälischen Verfassungsrecht immanent und für alle Staatsgewalt verbindlich ist (vgl. VerfGH NRW, OVGE 49, 278, 282 f.).

    Die Vorgabe des Art. 83 Satz 2 LV NRW, die Kreditaufnahme an den Erfordernissen des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts auszurichten, verlangt eine dem angepasste Kreditaufnahme (vgl. VerfGH NRW, OVGE 49, 278, 285).

    Zum einen waren die Ausgabeermächtigungen zur Zuführung zu Rücklagen und Sondervermögen durch das Nachtragshaushaltsgesetz 2010 schon deshalb der Sache nach kreditfinanziert, weil ohne entsprechende Kreditaufnahme Mittel in entsprechender Höhe nicht zur Verfügung gestanden hätten (vgl. VerfGH, OVGE 49, 278, 286).

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 16.09.2025 - VerfGH 32/23

    Organstreitverfahren wegen einer Verletzung des Budgetrechts des Landtags durch …

    Dafür ist vielmehr erforderlich, dass die durch die Kredite gewonnenen Finanzmittel durch Gesetz der (Allgemeinen) Rücklage des Haushaltsplans zugeführt werden (vgl. etwa VerfGH NRW, Urteil vom 2. September 2003 - VerfGH 6/02, OVGE 49, 278 = juris, Rn. 5, 10, 18, 46).

    Art. 81 Abs. 3 Satz 1 LV beinhaltet das Periodizitätsprinzip, wonach der Haushaltsplan für ein oder mehrere Haushaltsjahre, nach Jahren getrennt, vor Beginn des ersten Haushaltsjahres durch das Haushaltsgesetz festgestellt wird (vgl. VerfGH NRW, Urteil vom 2. September 2003 - VerfGH 6/02, OVGE 49, 278 = juris, Rn. 53).

    Rn. 94 Die Argumentation der Antragstellerinnen ist im Ausgangspunkt zwar insoweit zutreffend, als die Exekutive beim Gebrauchmachen von einer Kreditermächtigung das Wirtschaftlichkeitsgebot von Verfassungs wegen zu beachten hat (vgl. VerfGH NRW, Urteile vom 2. September 2003 - VerfGH 6/02, OVGE 49, 278 = juris, Rn. 47 f., vom 24. April 2007 - VerfGH 9/06, OVGE 51, 262 = juris, Rn. 68, …und vom 15. März 2011 - VerfGH 20/10, OVGE 53, 296 = juris, Rn. 81 f.).

    Es dient dem Schutz der Staatsfinanzen, indem es einen rationellen Einsatz staatlicher Finanzmittel gewährleistet (vgl. VerfGH NRW, Urteil vom 2. September 2003 - VerfGH 6/02, OVGE 49, 278 = juris, Rn. 56).

    Nach der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs ist das Wirtschaftlichkeitsgebot nicht allein an die Exekutive adressiert, sondern bindet auch den Landtag bei der Feststellung des Haushaltsplans und der Erteilung von Kreditermächtigungen (vgl. VerfGH NRW, Urteile vom 2. September 2003 - VerfGH 6/02, OVGE 49, 278 = juris, Rn. 47…, vom 24. April 2007 - VerfGH 9/06, OVGE 51, 262 = juris, Rn. 68, …und vom 15. März 2011 - VerfGH 20/10, OVGE 53, 296 = juris, Rn. 81).

    Unabhängig davon, wie hoch der Schuldensockel des Landes durch die streitgegenständlichen Kreditaufnahmen weiter angewachsen ist (…zum Abschluss des Jahres 2021 betrug der Schuldenstand des Landes Nordrhein-Westfalen insgesamt 159, 6688 Mrd. Euro, vgl. LT-Vorlage 18/342, S. 45), ist jedenfalls weder von den Antragstellerinnen aufgezeigt noch sonst ersichtlich, dass die durch die streitgegenständlichen Kreditaufnahmen hinzugekommenen Schulden eine spürbare Beschränkung der künftigen Steuerungs- und Handlungsfähigkeit des Landtags zur Folge hätten (vgl. zum gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht gemäß Art. 83 Satz 2 LV VerfGH NRW, Urteile vom 2. September 2003 - VerfGH 6/02, OVGE 49, 278 = juris, Rn. 54, …und vom 15. März 2011 - VerfGH 20/10, OVGE 53, 296 = juris Rn. 78, jeweils unter Bezugnahme auf BVerfG…, Urteil vom 18. April 1989 - 2 BvF 1/82, BVerfGE 79, 311 = juris, Rn. 121;… siehe auch BVerfG, Urteile vom 27. Mai 1992 - 2 BvF 1/88 u. a., BVerfGE 86, 148 = juris, Rn. 380, …und vom 18. März 2014 - 2 BvE 6/12, 2 BvR 1390/12 u. a., BVerfGE 135, 317 = juris, Rn. 165).

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 24.04.2007 - VerfGH 9/06

    Zweites Nachtragshaushaltsgesetz 2005 wegen Überschreitung der Kreditgrenze …

    Das gilt auch für die in den Anträgen zu 2. und 3. genannten Bestimmungen der Einzelpläne (vgl. VerfGH NRW, OVGE 49, 278 = NWVBl. 2003, 419, 422).

    Zur Erreichung dieses Zwecks kann eine Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs solange beantragt werden, wie die betreffende Norm gilt oder darüber hinaus noch weitere Rechtswirkungen zu äußern vermag (VerfGH NRW, OVGE 49, 278, 281 = NWVBl. 2003, 419, 422).

    Dieser Schutz soll erreicht werden im Wege einer Kompensation zukunftsbelastender Einnahmen durch zukunftsbegünstigende Ausgaben (vgl. VerfGH NRW, OVGE 49, 278, 284 = NWVBl. 2003, 419, 423).

    Danach widerspricht eine Kreditaufnahme im Regelfall dem Wirtschaftlichkeitsgebot, wenn ihr in dem Haushaltsjahr, auf das sie sich bezieht, kein entsprechender Ausgabenbedarf gegenübersteht (vgl. VerfGH NRW, OVGE 49, 278, 282 f. = NWVBl. 2003, 419, 422).

    Der Grundsatz der Haushaltswahrheit ist dementsprechend erst bei vorsätzlicher Verschleierung oder fahrlässiger Fehleinschätzung verletzt (VerfGH NRW, OVGE 49, 278, 289 = NWVBl. 2003, 419, 425).

  • VerfGH Thüringen, 21.06.2005 - VerfGH 28/03

    Thüringer Finanzausgleichsgesetz (ThürFAG)

    b) In Übereinstimmung mit diesen bundesverfassungsrechtlichen Vorgaben gewährleistet auch die Thüringer Verfassung eine aufgabengerechte Finanzausstattung der Gemeinden und Gemeindeverbände als notwendige Grundlage des kommunalen Selbstverwaltungsrechts und stellt so klar, daß mit der eigenen Aufgabenkompetenz der Kommunen nicht nur entsprechende Ausgabenbefugnisse, sondern auch Finanzierungsmöglichkeiten verbunden sein müssen (vgl. ThürVerfGH, Urteil vom 12. Oktober 2004, VerfGH 6/02 - Kommunalisierung, S. 9).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.09.2007 - 1 A 4955/05

    Kostendämpfungspauschale im Beihilferecht des Landes NRW seit 2003 …

    Rn. 151 Vgl. für die Haushaltsjahre 2001 und 2002 sowie 2004/2005 VerfGH NRW, Urteile vom 2. September 2003 - 6/02 -, NVwZ 2004, 217, und 24. April 2007 - 9/06 -, Juris.
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 13.02.2007 - VerfGH 9/06

    Vereinbarkeit der Regelungen des Zweiten Nachtragshaushaltsgesetzes 2005 mit …

    Das gilt auch für die in den Anträgen zu 2. und 3. genannten Bestimmungen der Einzelpläne (vgl. VerfGH NRW, OVGE 49, 278 = NWVBl. 2003, 419, 422).

    Zur Erreichung dieses Zwecks kann eine Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs solange beantragt werden, wie die betreffende Norm gilt oder darüber hinaus noch weitere Rechtswirkungen zu äußern vermag (VerfGH NRW, OVGE 49, 278, 281 = NWVBl. 2003, 419, 422).

    Dieser Schutz soll erreicht werden im Wege einer Kompensation zukunftsbelastender Einnahmen durch zukunftsbegünstigende Ausgaben (vgl. VerfGH NRW, OVGE 49, 278, 284 = NWVBl. 2003, 419, 423).

    Danach widerspricht eine Kreditaufnahme im Regelfall dem Wirtschaftlichkeitsgebot, wenn ihr in dem Haushaltsjahr, auf das sie sich bezieht, kein entsprechender Ausgabenbedarf gegenübersteht (vgl. VerfGH NRW, OVGE 49, 278, 282 f. = NWVBl. 2003, 419, 422).

    Der Grundsatz der Haushaltswahrheit ist dementsprechend erst bei vorsätzlicher Verschleierung oder fahrlässiger Fehleinschätzung verletzt (VerfGH NRW, OVGE 49, 278, 289 = NWVBl. 2003, 419, 425).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.07.2009 - 1 A 373/08

    Kürzung der Sonderzuwendung und amtsangemessener Alimentation für das …

    Rn. 452 Vgl. für die Haushaltsjahre 2001 und 2002 sowie 2004/2005 VerfGH NRW, Urteile vom 2. September 2003 - VerfGH 6/02 -, NVwZ 2004, 217 ff. = NWVBl. 2003, 419, und juris, und vom 24. April 2007 - VerfGH 9/06 -, NVwZ 2007, 1422 = NWVBl. 2007, 395, und juris.
  • StGH Niedersachsen, 16.12.2011 - StGH 1/10

    Grundsatz der Haushaltsklarheit; Grundsatz der Haushaltswahrheit; Grundsatz der …

    Anderenfalls wäre ein Haushaltsgesetz der verfassungsrechtlichen Kontrolle praktisch entzogen (vgl. BVerfGE 79, 311 [328]; VerfGH NRW OVGE 45, 308 [310]; VerfGH NRW, NWVBl. 2003, 419 [422]).

    Bei der Veranschlagung der Steuereinnahmen, deren Höhe von der nicht präzise voraussehbaren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängt, kann vom Haushaltsgesetzgeber insoweit nicht mehr verlangt werden als eine auf vernünftigen Erwägungen beruhende Schätzung (VerfGH NRW, NWVBl 2003, 419 [425]).

    Rn. 172 Die von Art. 71 Satz 2 NV geforderte Gegenüberstellung der Kredite und der für eigenfinanzierte Investitionen, Investitionsfördermaßnahmen und zur Umschuldung veranschlagten Ausgaben gilt, wie die Bezogenheit der Vergleichsgrößen auf die Ansätze im Haushaltsplan zeigt, für das einzelne Haushaltsjahr (ebenso für Art. 83 Satz 2 LV NRW, VerfGH NRW, NWVBl 2003, 419 [423]).

    Die Verrechnung zwischen den Haushaltsjahren ist unzulässig (vgl. VerfGH NRW, NWVBl 2003, 419 [423]).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.07.2009 - 1 A 1525/08

    Kürzung der Sonderzuwendung, Streichung des Urlaubsgeldes und amtsangemessener …

    Rn. 448 Vgl. für die Haushaltsjahre 2001 und 2002 sowie 2004/2005 VerfGH NRW, Urteile vom 2. September 2003 - VerfGH 6/02 -, NVwZ 2004, 217 ff. = NWVBl. 2003, 419, und juris, und vom 24. April 2007 - VerfGH 9/06 -, NVwZ 2007, 1422 = NWVBl. 2007, 395, und juris.
  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 01.04.2022 - VGH N 7/21

    Corona-Sondervermögen in Rheinland-Pfalz zum Teil verfassungswidrig - Zu den …

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 23.03.2010 - VerfGH 19/08

    Verfassungsbeschwerden gegen die Kommunalisierung von Versorgungs- und …

  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 22.02.2017 - VGH N 2/15

    § 1 und § 2 Abs 1 LHG 2014/2015 (juris: HG RP 2014/2015) sowie § 3c S 1 …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.01.2016 - 15 A 333/14

    Ehemalige AStA-Vorstandsmitglieder haften für massive Verluste durch Mensa-Party

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.07.2009 - 1 A 1416/08

    Kürzung der Sonderzuwendung und amtsangemessener Alimentation für das …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.07.2009 - 1 A 1695/08

    Kürzung der Sonderzuwendung und amtsangemessener Alimentation für das …

  • OVG Bremen, 18.02.2010 - 1 D 599/08

    Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 nach Lilienthal - Planfeststellungsbeschluss; …

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 23.03.2010 - VerfGH 21/08

    Verfassungsbeschwerden gegen die Kommunalisierung des Umweltrechts zurückgewiesen

  • LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, 07.07.2005 - LVerfG 7/04

    Zweites Nachtragshaushaltsgesetz 2003 - Überschreitung der Kreditobergrenze

  • VerfGH Berlin, 31.10.2003 - VerfGH 125/02

    Abstrakte Normenkontrolle: Verfassungswidrigkeit des Berliner Haushaltsgesetzes …

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 12.03.2013 - VerfGH 7/11

    Haushaltsgesetz 2011 verfassungswidrig

  • VG Arnsberg, 27.12.2007 - 2 K 480/06

    Beamtenbesoldung - angemessene Alimentation - Urlaubsgeld

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 30.06.2026 - VerfGH 33/23
  • VG Arnsberg, 27.12.2007 - 2 K 3224/04

    Beamte in NRW beim Gehalt "abgekoppelt"

  • LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, 07.07.2005 - LVerfG 8/04

    Haushaltsrechtsgesetz 2004/2005 - Überschreitung der Kreditobergrenze, Erste …

  • VG Arnsberg, 14.03.2008 - 2 K 664/04

    Gewährung einer jährlichen Sonderzahlung an einen Beamten; Absenkung einer …

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 23.03.2010 - VerfGH 29/08

    Verfassungsbeschwerden gegen die Kommunalisierung der Versorgungsverwaltung …

  • VG Arnsberg, 27.12.2007 - 2 K 4083/04

    Beamtenbesoldung - Entfall des Urlaubsgeldes

  • VG Arnsberg, 27.12.2007 - 2 K 2366/06

    Beamtenbesoldung - Urlaubsgeld - Entfall der Sonderzahlung

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.09.2007 - 1 A 3529/06

    Kostendämpfungspauschale im Beihilferecht des Landes NRW seit 2003 …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.09.2007 - 1 A 1063/07

    Kostendämpfungspauschale im Beihilferecht des Landes NRW seit 2003 …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.09.2007 - 1 A 1180/06

    Kostendämpfungspauschale im Beihilferecht des Landes NRW seit 2003 …

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 23.03.2010 - VerfGH 28/08

    Verfassungsbeschwerden gegen die Kommunalisierung der Versorgungsverwaltung und …

  • VG Lüneburg, 23.11.2004 - 3 A 5/01

    Beitrag; Beitragssatz; Entscheidungsspielraum; Erschwernisbeitrag; Gewässer; …

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Rechtsprechung
   OVG Sachsen, 29.01.2003 - 5 D 11/01   

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OVG Sachsen, 29.01.2003 - 5 D 11/01 (https://dejure.org/2003,10079)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 29.01.2003 - 5 D 11/01 (https://dejure.org/2003,10079)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 (https://dejure.org/2003,10079)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Normenkontrollanträge gegen Satzung über die Erhebung einer Fremdenverkehrsabgabe; Nichtigkeit der Festsetzung eines fremdenverkehrsbedingten Vorteilssatzes wegen Verstosses gegen das Willkürverbot; Unbeachtlichkeit der formellen Rechtswidrigkeit; Unterbliebene Vorlage ...

Papierfundstellen

  • DÖV 2004, 716
  • LKV 2004, 83
 
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Wird zitiert von ... (15)Zitiert selbst (11)

  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 13.11.1990 - 9 K 11/89

    Gemeinde; Fremdenverkehrsbeitragssatzung; Anschaffung von Einrichtungen; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 29.01.2003 - 5 D 11/01
    Er dient dem Ausgleich der kommunalen Aufwendungen für die Förderung des Fremdenverkehrs durch Inanspruchnahme fremdenverkehrsbedingt erhöhter Verdienst- und Gewinnmöglichkeiten Gegenstand der Abgabe ist der konkrete wirtschaftliche Nutzen, den der Abgabepflichtige aus dem Fremdenverkehr ziehen kann (OVG Lüneburg, Urt. v. 13.11.1990, NVwZ-RR 1992, 40 [40];… VGH Bad.-Württ., Urt. v. 11.12.1997, VBlBW 1998, 190 [191] = NVwZ-RR 1999, 266 und Urt v 30.11.2000 - 2 S 2061/98 - juris;… OVG Schleswig, Urt. v. 23.8.2000, NordÖR 2001, 221 [222];… Lichtenfeld, in: Driehaus, aaO., § 11 RdNr. 66f; allg. M.).

    Nur auf ihrer Grundlage ist für den Satzungsgeber erkennbar, ob er mit seiner Satzung der Zweckbindung der Fremdenverkehrsabgabe und dem abgabenrechtlichen Verbot der Aufwandsüberschreitung bzw. Doppelfinanzierung genügt (…VG Dresden, Urt. v. 21.12.2000, SächsVBl 2001, 152 [152];… VGH Bad.-Württ., aaO; OVG Schleswig, aaO, OVG Lüneburg, Urt. v. 13.11.1990, NVwZ-RR 1992, 40 [44]).

    Insoweit ist in der Rechtsprechung unstreitig, dass bereits eine fremdenverkehrsbedingte Erhöhung der Verdienst- und Gewinnmöglichkeit einen Vorteil darstellen kann, unabhängig davon, ob dieser Vorteil im Einzelfall auch tatsächlich realisiert wird (etwa OVG Lüneburg, Urt. v. 13.11.1990, NVwZ-RR 1992, 40 [41] m.w.N.).

  • OVG Schleswig-Holstein, 22.12.1999 - 2 L 134/98

    Gewinnorientierter Maßstab bei der Beitragsveranlagung zur Fremdenverkehrsabgabe; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 29.01.2003 - 5 D 11/01
    Eine tragfähige Wahrscheinlichkeitsbeziehung für die Bestimmung der Vorteile liegt in der Wahl eines gewinnorientierten Maßstabes (OVG Schleswig, Urt. v. 22.12.1999, ZKF 2000, 89 …und Urt. v. 23.8.2000, NordÖR 2001, 221 [224];… Lichtenfeld, in: Driehaus, aaO, § 11 RdNr. 113 m.w.N.).

    Auch ist der Beitragsmaßstab so zu gestalten, dass die Belastung im Verhältnis der Gruppen untereinander den jeweils unterschiedlichen Vorteilen in etwa gerecht wird (OVG Schleswig, Urt. v. 22.12.1999, aaO;… OVG Rh.-Pfalz, Urt. v. 29.3.2000, ZKF 2000, 256;… Lichtenfeld, in: Driehaus, aaO., § 11 RdNr. 115 mwN.).

  • OVG Schleswig-Holstein, 23.08.2000 - 2 L 226/98

    Heranziehung zur Fremdenverkehrsabgabe; Rückwirkende Satzung; Begriff der …

    Auszug aus OVG Sachsen, 29.01.2003 - 5 D 11/01
    Er dient dem Ausgleich der kommunalen Aufwendungen für die Förderung des Fremdenverkehrs durch Inanspruchnahme fremdenverkehrsbedingt erhöhter Verdienst- und Gewinnmöglichkeiten Gegenstand der Abgabe ist der konkrete wirtschaftliche Nutzen, den der Abgabepflichtige aus dem Fremdenverkehr ziehen kann (…OVG Lüneburg, Urt. v. 13.11.1990, NVwZ-RR 1992, 40 [40];… VGH Bad.-Württ., Urt. v. 11.12.1997, VBlBW 1998, 190 [191] = NVwZ-RR 1999, 266 und Urt v 30.11.2000 - 2 S 2061/98 - juris; OVG Schleswig, Urt. v. 23.8.2000, NordÖR 2001, 221 [222];… Lichtenfeld, in: Driehaus, aaO., § 11 RdNr. 66f; allg. M.).

    Eine tragfähige Wahrscheinlichkeitsbeziehung für die Bestimmung der Vorteile liegt in der Wahl eines gewinnorientierten Maßstabes (…OVG Schleswig, Urt. v. 22.12.1999, ZKF 2000, 89 und Urt. v. 23.8.2000, NordÖR 2001, 221 [224];… Lichtenfeld, in: Driehaus, aaO, § 11 RdNr. 113 m.w.N.).

  • BVerwG, 17.04.2002 - 9 CN 1.01

    Normenkontrolle; Handelsmarktsatzung; Gebühren; Gebührenkalkulation; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 29.01.2003 - 5 D 11/01
    Festzuhalten ist aber in diesem Zusammenhang, dass auch bei der nunmehr vom Senat geteilten (…Urt. v. 7.8.2002, aaO) Annahme eines dem Satzungsgeber bei der Entscheidung über die Festsetzung einer Gebühr oder eines Beitrages zustehenden normgeberischen Ermessens (BVerwG, Urt v. 17.4.2002, SächsVBl 2002, 213) infolge der Regelungen der Sächsischen Gemeindeordnung den Gemeinderäten diejenigen Unterlagen vorliegen müssen, die es ihnen ermöglichen, ihr normgeberisches Ermessen ordnungsgemäß auszuüben.

    Allerdings hat sich der Senat mit Urteil vom 7.8.2002 - 5 D 47/01 - (UA S. 11) unter ausdrücklicher Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung der Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 17.4.2002, SächsVBl 2002, 213) angeschlossen, wonach es sich bei dem dem Satzungsgeber eingeräumten Ermessen bei der Entscheidung über die Festsetzung einer Gebühr bzw. eines Beitrages um ein normgeberisches Ermessen handelt.

  • VGH Baden-Württemberg, 10.08.1998 - 2 S 2753/97

    Fremdenverkehrsbeitragspflichtigkeit von Fachärzten

    Auszug aus OVG Sachsen, 29.01.2003 - 5 D 11/01
    Lediglich die in Bezug genommenen Rechtsgeschäfte müssen durch den Fremdenverkehr geprägt sein, um auf ihrer Grundlage einen fremdenverkehrsbedingten Vorteil, der zunächst einem unmittelbar Bevorteilten zugute kommen kann und erst sodann auf einen - mittelbar - Bevorteilten durchschlägt (VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 10.8.1998 - 2 S 2753/97 - juris).

    Auch ihnen gegenüber besteht ein besonderer wirtschaftlicher Vorteil in Gestalt erhöhter Gewinn- und Verdienstmöglichkeiten durch die Möglichkeit zur Behandlung von ortsfremden Personen (OVG Schleswig, Beschl. v. 29.7.1997 - 2 M 8/97 - juris; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 10.8.1998 - 2 S 2753/97 - juris;… Lichtenfeld, in: Driehaus, aaO., § 11 RdNr. 89 m.w.N.).

  • OVG Sachsen, 26.11.2002 - 1 D 36/01

    Normenkontrollklage gegen Regionalplan Oberes Elbtal/Osterzgebirge; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 29.01.2003 - 5 D 11/01
    Die Nichtigkeit von Teilen einer Beitragssatzung führt nur für den Fall nicht zur Gesamtnichtigkeit der Satzung, wenn diese auch ohne die nichtigen Teile noch ein sinnvolles Ganzes darstellt und die verbleibenden Satzungsteile auch subjektiv noch vom Willen des Satzungsgebers getragen werden (vgl. für das Bauplanungsrecht SächsOVG, NK-Urt. v. 26.11.2002 - 1 D 36/01 und NK-Urt v 6.6.2001, SachsVBl 2001, 220 [225] m.w.N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 30.11.2000 - 2 S 2061/98

    Fremdenverkehrsbeitrag: Vorteil bei einer Klinik für Psychiatrie verneint; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 29.01.2003 - 5 D 11/01
    Er dient dem Ausgleich der kommunalen Aufwendungen für die Förderung des Fremdenverkehrs durch Inanspruchnahme fremdenverkehrsbedingt erhöhter Verdienst- und Gewinnmöglichkeiten Gegenstand der Abgabe ist der konkrete wirtschaftliche Nutzen, den der Abgabepflichtige aus dem Fremdenverkehr ziehen kann (…OVG Lüneburg, Urt. v. 13.11.1990, NVwZ-RR 1992, 40 [40];… VGH Bad.-Württ., Urt. v. 11.12.1997, VBlBW 1998, 190 [191] = NVwZ-RR 1999, 266 und Urt v 30.11.2000 - 2 S 2061/98 - juris;… OVG Schleswig, Urt. v. 23.8.2000, NordÖR 2001, 221 [222];… Lichtenfeld, in: Driehaus, aaO., § 11 RdNr. 66f; allg. M.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.05.1992 - 2 A 2024/89

    Kanalanschlußbeitragssatzung; Aufwandsüberschreitungsverbot; Beitragskalkulation; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 29.01.2003 - 5 D 11/01
    Entgegen der vorgenannten Rechtsprechung hält es allerdings das OVG NW und der BayVGH nicht für unabdingbar, dass die in Rede stehende Kalkulation dem Satzungsgeber zum Zeitpunkt seiner Beschlussfassung vorliegt (OVG NW, Urt. v. 18.5.1992, NVwZ-RR 1993, 48 [48f]., BayVGH, Urt v 10.12 1982, BayVBl 1983, 755 [758]).
  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 13.11.1990 - 9 L 156/89

    Fremdenverkehrsbeitrag; Fremdenverkehr; Unmittelbare wirtschaftliche Vorteile; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 29.01.2003 - 5 D 11/01
    Es ist praktisch ausgeschlossen, zwischen den auf den Aufwendungen der Kommune beruhenden und den hiervon unabhängig eintretenden Vorteilen aus dem Fremdenverkehr zu differenzieren Es ist deshalb zulässig, in pauschalierender Weise auf die insgesamt durch den Fremdenverkehr gebotenen Vorteile abzustellen (OVG Lüneburg, Urt. v. 13.11.1990, NVwZ-RR 1992, 45 [47]).
  • VGH Baden-Württemberg, 11.12.1997 - 2 S 3247/96

    Fremdenverkehrsabgabe

    Auszug aus OVG Sachsen, 29.01.2003 - 5 D 11/01
    Er dient dem Ausgleich der kommunalen Aufwendungen für die Förderung des Fremdenverkehrs durch Inanspruchnahme fremdenverkehrsbedingt erhöhter Verdienst- und Gewinnmöglichkeiten Gegenstand der Abgabe ist der konkrete wirtschaftliche Nutzen, den der Abgabepflichtige aus dem Fremdenverkehr ziehen kann (…OVG Lüneburg, Urt. v. 13.11.1990, NVwZ-RR 1992, 40 [40]; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 11.12.1997, VBlBW 1998, 190 [191] = NVwZ-RR 1999, 266 und Urt v 30.11.2000 - 2 S 2061/98 - juris;… OVG Schleswig, Urt. v. 23.8.2000, NordÖR 2001, 221 [222];… Lichtenfeld, in: Driehaus, aaO., § 11 RdNr. 66f; allg. M.).
  • OVG Schleswig-Holstein, 29.07.1997 - 2 M 8/97

    Steuerberater; Wirtschaftsprüfer; Fremdenverkehr

  • OVG Sachsen, 19.05.2021 - 5 A 1209/18

    Fremdenverkehrsabgabe; Vorteilssatz; Rehaklinik; Bettlägerigkeit; Wunsch- und …

    Lediglich die in Bezug genommenen Rechtsgeschäfte müssen durch den Fremdenverkehr geprägt sein, so dass die fremdenverkehrsbedingten Vorteile, die zunächst einem unmittelbar Bevorteilten zugutekommen, auch auf den - mittelbar - Bevorteilten durchschlagen (vgl. SächsOVG, Urt. v. 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 -, juris Rn. 64 unter Verweis auf VGH BW, Beschl. v. 10. August 1998 - 2 S 2753/97 - juris).

    Der Beitragsmaßstab ist so zu gestalten, dass die Belastung im Verhältnis der Gruppen untereinander den jeweils unterschiedlichen Vorteilen in etwa gerecht wird (vgl. SächsOVG, Beschl. v. 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 -, juris Rn. 70 m. w. N.;… VGH BW, Urt. v. 29. April 2010 - 2 S 2160/09 -, juris Rn. 36 m. w. N.).

    Es ist deshalb zulässig, in pauschalierender Weise auf die insgesamt durch den Fremdenverkehr gebotenen Vorteile abzustellen (SächsOVG, Beschl. v. 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 -, juris Rn. 67 unter Verweis auf NdsOVG, Urt. v. 13. November 1990, NVwZ-RR 1992, 45 ).

    Gemeint sein dürfte der Beschluss vom 27. Januar 2015 - 5 B 123/14 -, in dem der Senat auf eben den Beschluss vom 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 - Bezug nimmt (…SächsOVG, Beschl. v. 27. Januar 2015 - 5 B 123/14 -, juris Rn. 15).

    Rn. 79 Die Fremdenverkehrsabgabe ist keine Steuer, sondern eine Gegenleistung des Abgabepflichtigen für die Aufwendungen der Gemeinde zur Fremdenverkehrsförderung, weil der Abgabepflichtige fremdenverkehrsbedingt erhöhte Verdienst- und Gewinnmöglichkeiten in Anspruch nehmen kann (SächsOVG, Urt. v. 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 -, juris Rn. 54;… VGH BW, Urt. v. 29. April 2010 - 2 S 2160/09 -, juris Rn. 26).

    Rn. 80 Durch bzw. aus dem Fremdenverkehr erwachsen dem Abgabepflichtigen erhöhte Verdienst- und Gewinnmöglichkeiten, wenn sie auf die Aufwendungen der Gemeinde zur Fremdenverkehrsförderung zurückzuführen sind (SächsOVG, Urt. v. 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 -, juris Rn. 54;… VGH BW, Urt. v. 29. April 2010 - 2 S 2160/09 -, juris Rn. 26 m. w. N.).

  • VG Arnsberg, 07.09.2009 - 13 K 2166/08

    Erhebung eines Fremdenverkehrsbeitrages gegenüber einem in einem anerkannten …

    Rn. 30 Vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteile vom 25. August 2003 - 2 S 2192/02 -, NVwZ 2003, 1403; und vom 12. Januar 1995 - 2 S 505/93 -, S. 7 des Urteilsabdrucks; OVG Lüneburg, Urteile vom 17. März 1997 - 9 K 1912/95 -, NVwZ-RR 1998, 452, 453; und vom 3. April 1988 - 3 OVG A 249/85 -, KStZ 1989, 16, 17; OVG Schleswig, Urteil vom 23. August 2000 - 2 L 226/98 -, Zeitschrift für öffentliches Recht in Norddeutschland (NordÖR) 2001, 221 ff.; sowie Beschluss vom 29. Juli 1997 - 2 M 8/97 - JURIS; OVG Sachsen, Urteil vom 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 -, Sächsische Verwaltungsblätter (SächsVBl.) 2003, 133 ff.; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22. September 1998 - 6 A 10679/98 -, NVwZ-RR 1999, 268 f.

    Rn. 55 Vgl. OVG Schleswig, Urteile vom 17. März 2008 - 2 LB 40/07 -, NordÖR 2008, 281 ff.; vom 23. August 2000, a.a.O.; vom 22. Dezember 1999 - 2 L 134/98 -, ZKF 2000, 89 f.; und vom 4. Oktober 1995, a.a.O., S. 40; OVG Lüneburg, Urteil vom 23. März 2009 - 9 LC 257/07 -, KStZ 2009, 111, und vom 13. November 1990 - 9 K 11/89 -, NVwZ-RR 1992, 41, 42; VGH Baden-Württemberg, Urteile vom 15. Januar 2009 - 2 S 875/08 -, a.a.O., S. 118; und vom 6. November 2008, a.a.O.; vom 25. August 2003, a.a.O., S. 1404; sowie vom 6. Februar 1987 - 14 S 2497/85 -, ZKF 1987, 204, 205; OVG Sachsen, Urteil vom 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 -, …

    Rn. 61 So die ständige und gefestigte Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte, siehe z.B.: VGH Baden-Württemberg, Urteile vom 15. Januar 2009 - 2 S 875/08 -, a.a.O., S. 118; und vom 6. November 2008, a.a.O.; vom 25. August 2003 - 2 S 2192/02 -, NVwZ 2003, 1403, 1405; OVG Schleswig, Urteile vom 17. März 2008, a.a.O.; vom 23. August 2000 - 2 L 226/98 -, NordÖR 2001, 221; und vom 4. Oktober 1995 - 2 L 220/95 -, ZKF 1997, 40; OVG Lüneburg, Urteil vom 23. März 2009, a.a.O., S. 112; Beschluss vom 11. September 2007, a.a.O.; sowie Urteil vom 13. November 1990 - 9 K 11/89 -, a.a.O., S. 43; OVG Sachsen, Urteil vom 29. Januar 2003, a.a.O.; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 10. Juli 1978, a.a.O., S. 112.

  • VG Arnsberg, 17.12.2014 - 13 K 2771/13

    Erhebung von Fremdenverkehrsbeitrag ggü. Steuerberater in Kurort rechtmäßig

    Rn. 30 Vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteile vom 25. August 2003 - 2 S 2192/02 -, NVwZ 2003, 1403; und vom 12. Januar 1995 - 2 S 505/93 -, S. 7 des Urteilsabdrucks; OVG Lüneburg, Urteile vom 17. März 1997 - 9 K 1912/95 -, NVwZ-RR 1998, 452, 453; und vom 3. April 1988 - 3 OVG A 249/85 -, KStZ 1989, 16, 17; OVG Schleswig, Urteil vom 23. August 2000- 2 L 226/98 -, Zeitschrift für öffentliches Recht in Norddeutschland (NordÖR) 2001, 221 ff.; sowie Beschluss vom 29. Juli 1997 - 2 M 8/97 - juris; OVG Sachsen, Urteil vom 29. Januar 2003- 5 D 11/01 -, Sächsische Verwaltungsblätter (SächsVBl.) 2003, 133 ff.; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22. September 1998 - 6 A 10679/98 -, NVwZ-RR 1999, 268 f.

    Rn. 44 Vgl. OVG Schleswig, Urteile vom 17. März 2008 - 2 LB 40/07 -, NordÖR 2008, 281 ff.; vom 23. August 2000, a.a.O.; vom 22. Dezember 1999 - 2 L 134/98 -, ZKF 2000, 89 f.; und vom 4. Oktober 1995, a.a.O., S. 40; OVG Lüneburg, Urteil vom23. März 2009 - 9 LC 257/07 -, KStZ 2009, 111, und vom 13. November 1990 - 9 K 11/89 -, NVwZ-RR 1992, 41, 42; VGH Baden-Württemberg, Urteile vom 15. Januar 2009 - 2 S 875/08 -, a.a.O., S. 118; und vom 6. November 2008, a.a.O.; vom 25. August 2003, a.a.O., S. 1404; sowie vom 6. Februar 1987 - 14 S 2497/85 -, ZKF 1987, 204, 205; OVG Sachsen, Urteil vom 29. Januar 2003, a.a.O., S. 133 ff.; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22. September 1981 - 6 A 266/80 -, DÖV 1982, 648, 649; Bayerischer VGH, Urteil vom 10. August 1984, - 4 B 82 A. 1536 -, ZKF 1984, 242, 243.

    Rn. 50 So die ständige und gefestigte Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte, siehe z.B.: VGH Baden-Württemberg, Urteile vom 15. Januar 2009 - 2 S 875/08 -, a.a.O., S. 118; und vom 6. November 2008, a.a.O.; vom 25. August 2003, a.a.O., S. 1405; OVG Schleswig, Urteile vom 17. März 2008, a.a.O.; vom 23. August 2000 - 2 L 226/98 -, NordÖR 2001, 221; und vom 4. Oktober 1995 - 2 L 220/95 -, ZKF 1997, 40; OVG Lüneburg, Urteil vom 23. März 2009, a.a.O., S. 112; Beschluss vom 11. September 2007, a.a.O.; sowie Urteil vom 13. November 1990 - 9 K 11/89 -, a.a.O., S. 43; OVG Sachsen, Urteil vom 29. Januar 2003, a.a.O.; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 10. Juli 1978, a.a.O., S. 112.

  • VGH Baden-Württemberg, 15.01.2009 - 2 S 952/08

    Heranziehung eines niedergelassenen Chirurgen zur Fremdenverkehrsabgabe

    In Anwendung dieser Rechtsgrundsätze erwachsen Ärzten besondere wirtschaftliche Vorteile aus dem Fremdenverkehr, so dass sie grundsätzlich beitragspflichtig sind (…vgl. VGH Baden-Württemberg, Normenkontrollurteil vom 06.11.2008, a.a.O.; Sächs. OVG, Urteil vom 29.01.2003 - 5 D 11/01 - SächsVBl. 2003, 133; OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 04.10.1995 - 2 L 222/95 - KStZ 1997, 93).
  • OVG Sachsen, 27.01.2015 - 5 B 123/14

    Vorläufiger Rechtsschutz, aufwendige Tatsachenfeststellungen, ungeklärte …

    Rn. 15 (1) Es ist nicht erkennbar, dass die Kalkulation der Fremdenverkehrsabgabe dem Grunde nach von den Anforderungen abweicht, die der Senat bisher an eine solche gestellt hat (vgl. SächsOVG, Urt. v. 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 -, juris Rn. 56 bis 59).

    Dass die somit durch den Vorteilssatz ausgedrückte, durch den Fremdenverkehr ermöglichte Umsatz- bzw. Gewinnsteigerung nicht nach einem Wirklichkeitsmaßstab, sondern nur durch eine Schätzung ermittelt werden kann, die jedoch nicht auf falschen oder offenbar unsachlichen Erwägungen oder unrichtigen Maßstäben beruhen sowie die wesentlichen Tatsachen ermitteln und nicht außer Acht lassen darf, wie das Verwaltungsgericht weiter ausführt, ist ebenfalls nicht zu beanstanden (vgl. SächsOVG, Urt. v. 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 -, juris Rn. 67/68).

    Rn. 21 Dafür, bei der Bestimmung des Vorteilssatzes auch auf die Gründe der Patienten und/oder ihrer zuweisenden Leistungsträger (möglicherweise auch ihrer Ärzte) abzustellen, die für den Aufenthalt in den Rehakliniken des Stadtgebiets der Antragsgegnerin maßgeblich sind, spricht allerdings, dass die Fremdenverkehrsabgabe eine Gegenleistung des Abgabepflichtigen für die Aufwendungen der Gemeinde zur Fremdenverkehrsförderung darstellt, weil der Abgabepflichtige fremdenverkehrsbedingt erhöhte Verdienst- und Gewinnmöglichkeiten in Anspruch nehmen kann (SächsOVG, Urt. v. 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 -, juris Rn. 54).

  • VGH Baden-Württemberg, 15.01.2009 - 2 S 875/08

    Heranziehung eines niedergelassenen Zahnarztes zur Fremdenverkehrsabgabe

    In Anwendung dieser Rechtsgrundsätze erwachsen Ärzten besondere wirtschaftliche Vorteile aus dem Fremdenverkehr, so dass sie grundsätzlich beitragspflichtig sind (…vgl. VGH Baden-Württemberg, Normenkontrollurteil vom 06.11.2008, a.a.O.; Sächs. OVG, Urteil vom 29.01.2003 - 5 D 11/01 - SächsVBl. 2003, 133; OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 04.10.1995 - 2 L 222/95 - KStZ 1997, 93).
  • VG Cottbus, 22.03.2010 - 7 K 1661/04

    Beitragsmaßstabes für die Erhebung des Fremdenverkehrsbeitrags

    Diese Mehreinnahmen werden in einem Messbetrag ausgedrückt, der sich aus der Multiplikation der Reineinnahmen mit einem Vorteilssatz ergibt; diese Bemessungsmethode ist grundsätzlich zulässig (vgl. OVG Lüneburg…, Urteil vom 13. November 1990, aaO, S. 42 f.;… OVG Schleswig, aaO; Sächsisches OVG, Urteil vom 29. Januar 2003 - 5 D 11/01- juris;… Lichtenfeld, aaO, RNr. 113; VG Cottbus, Beschluss vom 31. Juli 2008 - 4 L 19/05 -, Seiten 5 f. des Entscheidungsabdrucks).

    Diesem zufolge dürfen nur solche Betriebe und Personen zu einer einheitlich bemessenen Gruppe zusammengezogen werden, die annähernd gleiche Gewinnmöglichkeiten aus dem Fremdenverkehr haben; auch sind die Vorteilssätze so zu bemessen, dass die Belastung im Verhältnis der Gruppen untereinander den jeweils unterschiedlichen Vorteilen in etwa gerecht wird (vgl. Sächsisches OVG, Urteil vom 29. Januar 2003, aaO, Randnr. 70 mwN).

    Auch wenn diese Rechtsprechung nicht ausdrücklich zu Fremdenverkehrsbeiträgen, sondern zu anderen Kommunalabgaben ergangen ist, so liegt es doch nahe, sie auf Fremdenverkehrsbeiträge zu übertragen (ebenso für das dortige Landesrecht: Sächsisches OVG, Urteil vom 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 -, juris, Randnr. 60;… vgl. ferner auch Lichtenfeld, aaO, § 11 RNr. 78).

  • VG Neustadt, 14.03.2011 - 4 K 1120/10

    Länderzuständigkeit für Fremdenverkehrsbeiträge; Heranziehung eines Obst- und …

    Der Fremdenverkehrsbeitrag ist keine Steuer im Sinne von § 3 Abs. 1 der Abgabenordnung - AO -, sondern ein Beitrag im abgabenrechtlichen Sinn, weil die Gemeinde für ihn eine Gegenleistung zu erbringen hat (OVG Rheinland-Pfalz, KStZ 1968, 244; OVG Sachsen, LKV 2004, 83).

    Diesem zufolge dürfen nur solche Betriebe und Personen zu einer einheitlich bemessenen Gruppe zusammengezogen werden, die annähernd gleiche Gewinnmöglichkeiten aus dem Fremdenverkehr haben; auch sind die Vorteilssätze so zu bemessen, dass die Belastung im Verhältnis der Gruppen untereinander den jeweils unterschiedlichen Vorteilen in etwa gerecht wird (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 29. März 2000 - 6 A 10087/00.OVG -, ESOVG; OVG Sachsen, LKV 2004, 83).

  • OVG Niedersachsen, 23.03.2009 - 9 LC 257/07

    Rechtmäßigkeit einer rückwirkenden Bemessung von Fremdenverkehrsbeiträgen nach …

    Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts kann die Bemessung der die Beitragserhebung rechtfertigenden Vorteile im Rahmen des Fremdenverkehrsbeitragsrechts nur nach einem an der Wahrscheinlichkeit orientierten Maßstab vorgenommen werden, weil die durch den Fremdenverkehr ermöglichte Steigerung des Umsatzes bzw. Gewinns nicht genau anhand eines Wirklichkeitsmaßstabs festgestellt werden kann (Nds. OVG, Urteil vom 13.12.2006 - 9 KN 180/04 - NSt-N 2007, 43, 45; in diesem Sinne wohl auch Urteile vom 17.3.1997 - 9 K 1912/95 - NSt-N 1997, 218 und vom 13.11.1990 - 9 K 11/89 - NVwZ-RR 1992, 40, 42 und - 9 L 156/89 - NVwZ-RR 1992, 45, 47;… s. auch Urteil vom 26.2.2002 - 9 K 2694/99 - ZKF 2002, 205 f., juris Rdn. 5;… Beschluss vom 11.9.2007 - 9 ME 119/07 - NVwZ-RR 2008, 135 LS., juris Rdn. 17;… OVG SH, Urteile vom 4.10.1995 - 2 L 220 und 222/95 - KStZ 1997, 93, vom 22.12.1999 - 2 L 134/98 - ZKF 2000, 89, juris Rdn. 12…, vom 23.8.2000 - 2 L 226/98 - NordÖR 2001, 221, juris Rdn. 44…, vom 20.3.2002 - 2 K 4/00 - NordÖR 2002, 453, juris Rdn. 22…, vom 22.6.2004 - 14 A 280/02 - juris Rdn. 43 …und vom 24.9.2008 - 2 LB 16/08 - juris Rdn. 27; VGH BW…, Urteil vom 6.11.2008 - 2 S 669/07 - juris Rdn. 36; SächsOVG, Urteil vom 29.1.2003 - 5 D 11/01 - LKV 2004, 83 ff., hier zitiert nach juris Rdn. 68).
  • VG Arnsberg, 15.12.2006 - 13 K 2577/05
    Rn. 36 Vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteile vom 25. August 2003 - 2 S 2192/02 -, NVwZ 2003, 1403, und vom 12. Januar 1995 - 2 S 505/93 -, S. 7 des Urteilsabdrucks; OVG Lüneburg, Urteile vom 17. März 1997 - 9 K 1912/95 -, NVwZ-RR 1998, 452, 453, und vom 3. April 1988 - 3 OVG A 249/85 -, KStZ 1989, 16, 17; OVG Schleswig, Urteil vom 23. August 2000 - 2 L 226/98 -, NordÖR 2001, 221 ff., sowie Beschluss vom 29. Juli 1997 - 2 M 8/97 - (Juris); Sächsisches OVG, Urteil vom 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 -, DÖV 2004, 716 (Ls.); OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22. September 1998 - 6 A 10679/98 -, NVwZ-RR 1999, 268 f.

    Rn. 90 Vgl. zur Gesamtnichtigkeit einer Fremdenverkehrsbeitragssatzung bei Nichtigkeit des Abgabemaßstabes: OVG NRW, Beschluss vom 30. Oktober 1996, a.a.O.; OVG Sachsen, Urteil vom 29. Januar 2003 - 5 D 11/01 -, DÖV 2004, 716 (Ls.), S. 22 UA.

  • VGH Bayern, 09.05.2016 - 4 B 14.2771

    Kein entgegenstehen des § 203 Abs. 1 StGB der Auskunftspflicht eines …

  • OVG Sachsen, 28.04.2004 - 5 D 31/02

    Beiträge

  • VG München, 19.03.2009 - M 10 K 08.1509

    BGB-Gesellschaft als Beitragspflichtige für Fremdenverkehrsbeitrag; Dauercamper; …

  • VG Stade, 11.11.2004 - 6 A 1776/02

    Möglichkeit einer Gemeinde zur Erhebung eines Beitrages für den Fremdenverkehr; …

  • VG Schleswig, 27.01.2004 - 14 A 210/02
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