Rechtsprechung
| VG München, 15.11.2012 - M 21 E 12.3114 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- openjur.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (11)
- VGH Bayern, 16.08.2007 - 14 CE 07.1369
Auszug aus VG München, 15.11.2012 - M 21 E 12.3114
Rn. 16 Die Kammer geht von seiner Statthaftigkeit aus, obwohl diese Frage in der Rechtsprechung bislang nicht abschließend geklärt ist (vgl. BayVGH vom 16.08.2007 - 14 CE 07.1369 - juris, unter Darstellung des immer noch aktuellen Meinungsstandes).Mithin führt die genannte Vorschrift entgegen dem ihr vermeintlich zu entnehmenden endgültigen Regelungsgehalt lediglich eine vorläufige Rechtsfolge herbei (so auch BayVGH vom 16.08.2007, a.a.O.), sodass ein Antrag nach § 123 Abs. 1 Satz 2 VwGO statthaft ist, weil einstweilige Anordnungen auch zur Regelung eines vorläufigen Zustands in Bezug auf ein streitiges Rechtsverhältnis zulässig sind, wenn diese Regelung, vor allem bei dauernden Rechtsverhältnissen, um wesentliche Nachteile abzuwenden oder drohende Gewalt zu verhindern oder aus anderen Gründen nötig erscheint (Regelungsanordnung).
Rn. 34 Die Streitwertfestsetzung beruht auf § 53 Abs. 3 Nr. 1, § 52 Abs. 2 GKG i.V.m. Nr. 1.5 des Streitwertkatalogs für die Verwaltungsgerichtsbarkeit 2004 - NVwZ 2004, 1327 = DVBl 2004, 1525, vgl. BayVGH vom 16.08.2007, a.a.O.).
- BVerwG, 12.10.2006 - 1 D 2.05
Unerlaubtes Fernbleiben vom Dienst; Nachweis der Dienstfähigkeit; Vorrang der …
Auszug aus VG München, 15.11.2012 - M 21 E 12.3114
Er steht dem Amtsarzt gleich, weil der bahnärztliche Dienst aufgrund der Zuordnung zum Bundeseisenbahnvermögen öffentlich-rechtlichen Charakter hat (BVerwG vom 12.10.2006 - 1 D 2.05 - juris).Rn. 30 Weicht die medizinische Beurteilung des Amtsarztes hinsichtlich desselben Krankheitsbildes von der Beurteilung des behandelnden Privatarztes ab, so kommt der Beurteilung des Amtsarztes Vorrang zu, wenn wie im vorliegenden Fall keine begründeten Zweifel an der Sachkunde des Amtsarztes bestehen, die medizinische Beurteilung auf zutreffenden Tatsachengrundlagen beruht sowie in sich stimmig und nachvollziehbar ist (BVerwG vom 12.10.2006, a.a.O.).
Hat der Privatarzt seinen medizinischen Befund näher erläutert, so muss der Amtsarzt auf diese Erwägungen eingehen und nachvollziehbar darlegen, warum er ihnen nicht folgt (BVerwG vom 12.10.2006, a.a.O.).
- BVerwG, 11.04.2000 - 1 D 1.99
Verbindung des Verlustfeststellungsverfahrens und des Disziplinarverfahrens nur …
Auszug aus VG München, 15.11.2012 - M 21 E 12.3114
Die hauptamtlichen Bahnärzte, deren Unabhängigkeit bei der Erstattung von Gutachten nach § 6 Abs. 2 der Bahnarztordnung vom 1. April 1956 gewährleistet ist und die bei Abgabe von Gutachten ihre Feststellungen nur unter ärztlichen Gesichtspunkten, wahrheitsgemäß und unparteiisch treffen, sind insoweit allseitig unabhängig und an keinerlei Weisungen oder Empfehlungen gebunden (BVerwG vom 11.04.2000 - 1 D 1.99 - Buchholz 235 § 121 BDO Nr. 12, m.w.N.).Für Gutachten, in denen Fragen des Dienstrechts aus medizinischer Sicht zu beurteilen sind, ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG vom 11.04.2000, a.a.O.) ein spezieller zusätzlicher Sachverstand erforderlich, der einerseits auf der Kenntnis der Belange der öffentlichen Verwaltung, andererseits auf der Erfahrung aus einer Vielzahl von gleich oder ähnlich liegenden Fällen beruht.
Dieser kann aus der Kenntnis der Belange der Verwaltung, der von dem Untersuchten zu verrichtenden Tätigkeit und dessen bisherigen dienstlichen Verhaltens besser als ein Privatarzt den erhobenen medizinischen Befund zu der von ihm zu beantwortenden Frage der Dienstunfähigkeit in Beziehung setzen (BVerwG vom 11.04.2000, a.a.O.).
- BVerwG, 20.01.2011 - 2 B 2.10
Zwangspensionierungsverfahren; Anforderungen an amtsärztliches Gutachten
Auszug aus VG München, 15.11.2012 - M 21 E 12.3114
Dieses entspricht im konkreten Einzelfall, auf dessen Eigenheiten es bei dieser Frage stets ankommt (BVerwG vom 20.01.2011 - 2 B 2.10 - juris), spätestens bei Einbeziehung der ergänzenden bahnärztlichen Stellungnahme vom ... April 2012 den zu stellenden Anforderungen.Dabei sind Verweise auf an anderer Stelle erhobene Befunde bzw. formulierte Bewertungen zulässig, wenn deutlich wird, in welchem Umfang sich der Amtsarzt ihnen anschließt (zu allem: BVerwG vom 20.01.2011, a.a.O.).
- VG Bayreuth, 12.12.2008 - B 5 K 07.1035
Delegierbarkeit der Dienstunfähigkeitsfeststellung; Grundsatz der Rehabilitation …
Auszug aus VG München, 15.11.2012 - M 21 E 12.3114
Zur näheren Begründung wurde auf eine Entscheidung des VG Bayreuth vom 12. Dezember 2008 (Az.: B 5 K 07.1035) verwiesen.Daraus folgt, dass nach den im Urteil des Verwaltungsgerichts Bayreuth vom 12. Dezember 2008 (a.a.O.) ausführlich zitierten Delegationsvorschriften für beide hier vorzunehmenden Verfahrenshandlungen die Leiterin der Dienststelle ... des Antragsgegners als Dienstvorgesetzte des Antragstellers zuständig war, die aber hierbei nicht nur persönlich, sondern, wie es allgemeiner Verwaltungspraxis entspricht, auch durch nach internen Regelungen damit betraute Beschäftigte ihrer Behörde tätig werden konnte (BVerwG vom 21.08.1995 - 2 B 83.95 - ZBR 1995, 343 = DÖV 1996, 38 = NVwZ-RR 1996, 216 = IÖD 1996, 103 = Schütz/Maiwald BeamtR ES/A II 5.5 Nr. 21 = Buchholz 237.95 § 4 S-HLBG Nr. 1).
- BVerwG, 26.03.2009 - 2 C 73.08
Bundeseisenbahnvermögen; Deutsche Bahn; Beamte der früheren Bundesbahn; Wahrung …
Auszug aus VG München, 15.11.2012 - M 21 E 12.3114
Die demnach zu stellenden Anforderungen sind vom Bundesverwaltungsgericht inzwischen eingehend näher konkretisiert worden (vgl. BVerwG vom 26.03.2009 - 2 C 73.08 - BVerwGE 133, 297 = DokBer 2009, 267 = DÖD 2009, 281 = ZBR 2009, 415 = IÖD 2010, 2 = NVwZ 2009, 1311 = RiA 2009, 272-277 = Schütz/Maiwald BeamtR ES/A II 5.5 Nr. 38 = Buchholz 232 § 42 BBG Nr. 25; vom 06.03.2012 - 2 A 5/10 - IÖD 2012, 122 = RiA 2012, 165). - BVerwG, 06.03.2012 - 2 A 5.10
Versetzung eines dienstunfähigen Beamten in den Ruhestand; Grundsatz …
Auszug aus VG München, 15.11.2012 - M 21 E 12.3114
Die demnach zu stellenden Anforderungen sind vom Bundesverwaltungsgericht inzwischen eingehend näher konkretisiert worden (vgl. BVerwG vom 26.03.2009 - 2 C 73.08 - BVerwGE 133, 297 = DokBer 2009, 267 = DÖD 2009, 281 = ZBR 2009, 415 = IÖD 2010, 2 = NVwZ 2009, 1311 = RiA 2009, 272-277 = Schütz/Maiwald BeamtR ES/A II 5.5 Nr. 38 = Buchholz 232 § 42 BBG Nr. 25; vom 06.03.2012 - 2 A 5/10 - IÖD 2012, 122 = RiA 2012, 165). - BVerwG, 16.10.1997 - 2 C 7.97
Zeitpunkt, maßgeblicher Zeitpunkt für die gerichtliche Überprüfung der Versetzung …
Auszug aus VG München, 15.11.2012 - M 21 E 12.3114
Die Rechtmäßigkeit der Zurruhesetzung eines Beamten wegen Dienstunfähigkeit ohne seinen Antrag beurteilt sich dabei danach, ob die zuständige Behörde im Zeitpunkt der letzten Verwaltungsentscheidung, hier der am ... April 2012 zugestellten Ruhestandsversetzungsverfügung, nach den ihr zur Verfügung stehenden Erkenntnissen annehmen durfte, dass der Betroffene dauernd dienstunfähig ist (BVerwG vom 27.11.2008 - 2 B 32.08 - juris; vom 16.10.1997 - 2 C 7.97 - BVerwGE 105, 267 = DVBl 1998, 201 = DÖV 1998, 208 = Schütz BeamtR ES/A II 5.5 Nr. 24 = IÖD 1998, 98 = ZBR 1998, 176 = Buchholz 232 § 42 BBG Nr. 22 = DÖD 1998, 208 = NVwZ-RR 1998, 572). - BVerwG, 27.11.2008 - 2 B 32.08
Beschäftigungsmöglichkeiten zur Abwendung einer Zurruhesetzung wegen …
Auszug aus VG München, 15.11.2012 - M 21 E 12.3114
Die Rechtmäßigkeit der Zurruhesetzung eines Beamten wegen Dienstunfähigkeit ohne seinen Antrag beurteilt sich dabei danach, ob die zuständige Behörde im Zeitpunkt der letzten Verwaltungsentscheidung, hier der am ... April 2012 zugestellten Ruhestandsversetzungsverfügung, nach den ihr zur Verfügung stehenden Erkenntnissen annehmen durfte, dass der Betroffene dauernd dienstunfähig ist (BVerwG vom 27.11.2008 - 2 B 32.08 - juris; vom 16.10.1997 - 2 C 7.97 - BVerwGE 105, 267 = DVBl 1998, 201 = DÖV 1998, 208 = Schütz BeamtR ES/A II 5.5 Nr. 24 = IÖD 1998, 98 = ZBR 1998, 176 = Buchholz 232 § 42 BBG Nr. 22 = DÖD 1998, 208 = NVwZ-RR 1998, 572). - BVerwG, 21.08.1995 - 2 B 83.95
Beamtenrecht - Dienstvorgesetzter - Untersuchung - Anordnung - Delegierung - …
Auszug aus VG München, 15.11.2012 - M 21 E 12.3114
Daraus folgt, dass nach den im Urteil des Verwaltungsgerichts Bayreuth vom 12. Dezember 2008 (…a.a.O.) ausführlich zitierten Delegationsvorschriften für beide hier vorzunehmenden Verfahrenshandlungen die Leiterin der Dienststelle ... des Antragsgegners als Dienstvorgesetzte des Antragstellers zuständig war, die aber hierbei nicht nur persönlich, sondern, wie es allgemeiner Verwaltungspraxis entspricht, auch durch nach internen Regelungen damit betraute Beschäftigte ihrer Behörde tätig werden konnte (BVerwG vom 21.08.1995 - 2 B 83.95 - ZBR 1995, 343 = DÖV 1996, 38 = NVwZ-RR 1996, 216 = IÖD 1996, 103 = Schütz/Maiwald BeamtR ES/A II 5.5 Nr. 21 = Buchholz 237.95 § 4 S-HLBG Nr. 1). - BVerwG, 13.07.1993 - 1 DB 14.93
Anforderungen an die Durchführung eines disziplinarrechtlichen Verfahrens - …
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".