Rechtsprechung
| BGH, 03.10.1952 - V ZR 147/51 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Ersatz für die Aufwendungen, die aufgrund einer Leistungsanforderung an einem durch Bomben beschädigten Haus durch den Mieter vorgenommen wurden - Entscheidungsbefugnis von deutschen Gerichten ohne die Genehmigung der Besatzungsmacht, wenn einer der Beklagten keinen ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BGH, 03.10.1952 - V ZR 147/51
- BGH, 24.11.1953 - V ZR 147/51
Papierfundstellen
- BGHZ 7, 252
- NJW 1952, 1329
- MDR 1952, 733
Wird zitiert von ... (18) Zitiert selbst (10)
- BGH, 27.02.1952 - II ZR 191/51
Mietwohnung. Beseitigung von Kriegsschäden
Auszug aus BGH, 03.10.1952 - V ZR 147/51
Die Auffassung Langes ist inzwischen vom II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGHZ 5, 197 [198]; 6, 227 [231] und vom Oberlandesgericht München (BB 1951, 907) abgelehnt worden. - BGH, 23.05.1951 - II ZR 126/50
Vermietung von Baugeräten. Umstellung
Auszug aus BGH, 03.10.1952 - V ZR 147/51
Auch in anderen Fällen, in denen ein Geldanspruch an Stelle eines Sachwerts geleistet werden maß, ist Umstellung 10: 1 angenommen worden, so bei Ansprüchen auf Ersatz von Transportschäden nach § 85 EVO (BGHZ 1, 53 [BGH 12.01.1951 - I ZR 43/50]) und bei Ersatzansprüchen auf Grund des Einheitsmietvertrags für Baugeräte (BGHZ 2, 192). - BGH, 14.06.1952 - II ZR 280/51
Rücktritt nach § 20 UmstG
Auszug aus BGH, 03.10.1952 - V ZR 147/51
Die Auffassung Langes ist inzwischen vom II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGHZ 5, 197 [198]; 6, 227 [231] und vom Oberlandesgericht München (BB 1951, 907) abgelehnt worden.
- BGH, 12.01.1951 - I ZR 43/50
Transportschäden. Umstellung
Auszug aus BGH, 03.10.1952 - V ZR 147/51
Auch in anderen Fällen, in denen ein Geldanspruch an Stelle eines Sachwerts geleistet werden maß, ist Umstellung 10: 1 angenommen worden, so bei Ansprüchen auf Ersatz von Transportschäden nach § 85 EVO (BGHZ 1, 53 [BGH 12.01.1951 - I ZR 43/50]) und bei Ersatzansprüchen auf Grund des Einheitsmietvertrags für Baugeräte (BGHZ 2, 192). - OGH Britisch besetzte Zone Deutschlands, 23.03.1950 - I ZS 64/49
Auszug aus BGH, 03.10.1952 - V ZR 147/51
In der Rechtsprechung hat sich vor allem der Oberste Gerichtshof für die Britische Zone dieser Auffassung angeschlossen (OGHZ 1, 198 [204], 217 [221]; 3, 275 [279]; auch die Entscheidung OGHZ 1, 72 [80] steht nicht entgegen; aA OLG Frankfurt in MDR 1951, 679). - OGH Britisch besetzte Zone Deutschlands, 21.07.1948 - ZS 19/48
Auszug aus BGH, 03.10.1952 - V ZR 147/51
In der Rechtsprechung hat sich vor allem der Oberste Gerichtshof für die Britische Zone dieser Auffassung angeschlossen (OGHZ 1, 198 [204], 217 [221]; 3, 275 [279]; auch die Entscheidung OGHZ 1, 72 [80] steht nicht entgegen; aA OLG Frankfurt in MDR 1951, 679). - RG, 11.10.1927 - II 50/27
Bereicherungsanspruch
Auszug aus BGH, 03.10.1952 - V ZR 147/51
Dabei wird darauf verwiesen, daß auch das Reichsgericht bei der Frage der Aufwertung Bereicherungsansprüche als Wertansprüche behandelt und demgemäß nicht "aufgewertet", sondern "umgewertet" habe (RGZ 114, 342; 118, 185; 120, 80; 130, 313;… ebenso Mügel, Das gesagte Aufwertungsrecht 5. Aufl S 149). - RG, 04.10.1926 - IV 195/26
In welcher Weise ist bei Bereicherungsansprüchen der Geldentwertung Rechnung zu …
Auszug aus BGH, 03.10.1952 - V ZR 147/51
Dabei wird darauf verwiesen, daß auch das Reichsgericht bei der Frage der Aufwertung Bereicherungsansprüche als Wertansprüche behandelt und demgemäß nicht "aufgewertet", sondern "umgewertet" habe (RGZ 114, 342; 118, 185; 120, 80; 130, 313;… ebenso Mügel, Das gesagte Aufwertungsrecht 5. Aufl S 149). - RG, 18.10.1930 - IX 189/30
Ist für den auf § 49 des preußischen Eisenbahngesetzes vom 3. November 1838 …
Auszug aus BGH, 03.10.1952 - V ZR 147/51
Dabei wird darauf verwiesen, daß auch das Reichsgericht bei der Frage der Aufwertung Bereicherungsansprüche als Wertansprüche behandelt und demgemäß nicht "aufgewertet", sondern "umgewertet" habe (RGZ 114, 342; 118, 185; 120, 80; 130, 313;… ebenso Mügel, Das gesagte Aufwertungsrecht 5. Aufl S 149). - OGH Britisch besetzte Zone Deutschlands, 30.09.1948 - II ZS 9/48
Auszug aus BGH, 03.10.1952 - V ZR 147/51
In der Rechtsprechung hat sich vor allem der Oberste Gerichtshof für die Britische Zone dieser Auffassung angeschlossen (OGHZ 1, 198 [204], 217 [221]; 3, 275 [279]; auch die Entscheidung OGHZ 1, 72 [80] steht nicht entgegen; aA OLG Frankfurt in MDR 1951, 679).
- BGH, 23.10.1953 - V ZR 38/52
Rechtsmittel
Die Ungewissheit bis zur Entscheidung über seine Ausübung schafft kein schwebendes Rechtsverhältnis als solches und hindert die Begründung des Anspruchs aus § 951 BGB nicht (vgl. BGHZ 7, 252 [258]; siehe auch Urteil des Senats vom 27. Februar 1953 - V ZR 141/51).Der Senat hat zu den zu dieser Frage vorgebrachten Ansichten auch unter Berücksichtigung der Ausführungen von lange (NJW 1951, 685) bereits im Urteil vom 3. Oktober 1952 (BGHZ 7, 252) ausführlich Stellung genommen und entschieden, dass der Anspruch aus § 951 BGB der Umstellung im Verhältnis 10 : 1 unterliegt, wenn der ihm zu Grunde liegende Rechtsverlust vor der Währungsreform des Jahres 1948 eingetreten ist (vgl. auch Urteil vom 27. Februar 1953 - V ZR 141/51).
- BGH, 26.03.1954 - V ZR 151/52
Rechtsmittel
aus ungerechtfertigter Bereicherung wegen Bauten auf fremdem Grund und Boden oder wegen Instandsetzungsarbeiten an fremden Gebäuden, die vor dem Währungsstichtag zum Abschluß gekommen sind (BGHZ 5, 197; 7, 252), unterliegt dann einer bevorzugten Umstellung im Verhältnis 1 : 1, wenn zwischen Bauherrn und Grundstückseigentümer nahe familienrechtliche Beziehungen wie zwischen Ehegatten oder zwischen Eltern und Kindern bestehen, soweit das Rechtsverhältnis zwischen ihnen im Einzelfall nicht auf rein geschäftlicher oder anderer nicht familienrechtlicher Grundlage beruht.Die umstellungsrechtliche Behandlung des Anspruchs aus § 951 BGB durch das Berufungsgericht entspricht zwar der ständigen Rechtsprechung des Senats (BGHZ 7, 252 sowie Urteile vom 27. Februar 1953 - V ZR 141/51 - und vom 23. Oktober 1953 - V ZR 38/52, S 25/26 der Entscheidungsgründe, insoweit in NJW 1954, 265 nicht abgedruckt).
Es braucht daher nicht geprüft zu werden, ob bei einem anderen-Umstellungsverhältnis eine unzulässige Rechtsausübung vorliegen könnte (vgl. BGHZ 7, 252 [259]).
- BGH, 14.11.1962 - V ZR 183/60
Bestimmung des maßgeblichen Zeitpunktes zur Berechnung der Entschädigungshöhe für …
Bei Gebäuden sei also nicht der gegenwärtige Wert maßgebend, sondern der Wert im Zeitpunkt der Vollendung (vgl. RGZ 130, 313; BGHZ 7, 252; BGB RGRK § 951 Anm. 14).Daß ein - hier auf § 601 Abs. 1 Satz 2 BGB sich gründendes - Wegnahmerecht des Erbauers auf den Bereicherungseinspruch ohne Einfluß ist, solange es nicht ausgeübt wird, ist vom Bundesgerichtshof bereits entschieden (LM BGB § 946 Nr. 6 a.E.; BGHZ 7, 252, 258) [BGH 03.10.1952 - V ZR 147/51].
- BGH, 11.07.1956 - V ZR 29/55
Rechtsmittel
Der erkennende Senat hat ebenfalls in ständiger Rechtsprechung diese Auffassung vertreten, indem er Ansprüche aus § 951 BGB Personen zuerkannt hat, die nach dem gegebenen Sachverhalt den Einbau durch dritte Personen hatten bewirken lassen (BGHZ 7, 252; 17, 236; NJW 1954, 265; DNotZ 1954, 426).Liegt der entscheidende Zeitpunkt vor der Währungsreform des Jahres 1948, dann hat am Währungsstichtag bereits der Vergütungsanspruch des § 951 BGB als Geldanspruch bestanden und unterliegt dieser der Umstellung im Verhältnis 10 zu 1. Das haben der II. Zivilsenat und der erkennende Senat in BGHZ 5, 197 und 7, 252 ausgesprochen.
- BGH, 13.07.1954 - V ZR 7/53
Rechtsmittel
Betreffs des Anspruchs aus § 951 BGB wird der Zeitpunkt der Vollendung der baulichen Verbesserungen für die Frage der währurigsrechtlichen Umstellung von Bedeutung sein (BGHZ 5, 197 [201]; 7, 252; 10, 171 [179/180]). - BGH, 30.06.1960 - VII ZR 184/58 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Bereicherungsansprüche, auch solche auf Wertersatz gemäß § 818 Abs. 2 BGB, im Verhältnis 10: 1 umzustellen (BGHZ 5, 197, 199 bis 201; 6, 227, 231; 7, 252, 254 ff).
- BFH, 15.04.1966 - III 73/61 Es trifft auch zu, daß nach der Rechtsprechung der Zivilgerichte (vgl. Urteile des BGH II ZR 191/51 vom 27. Februar 1952, Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen BGHZ - Bd. 5 S. 197 ff., und V ZR 147/51 vom 3. Oktober 1952, BGHZ 7 S. 252 ff.) der Anspruch auf Vergütung gemäß §§ 946, 951 BGB grundsätzlich im Verhältnis 10: 1 umzustellen ist.
- BGH, 26.04.1960 - VIII ZR 179/59
Rechtsmittel
Waren aber die Aufwendungen vor der Währungsreform beendet, alsdann kommt nur eine Umstellung im Verhältnis 10 zu 1 in Betracht (BGHZ 5, 197; 7, 252) [BGH 08.10.1952 - II ZR 309/51]; denn Billigkeitserwägungen spielen insoweit keine Rolle, ganz abgesehen davon, daß gerade bei einer - vom Geschmack beeinflußten - Gartenumgestaltung sehr fragwürdig ist, inwieweit dadurch eine nachhaltige Wertsteigerung eines Anwesens herbeigeführt wird die sich auf den Ertrag auswirken könnte (zu vgl. BGHZ 17, 236, 237) [BGH 13.05.1955 - V ZR 36/54]. - BGH, 09.02.1955 - VI ZR 264/53 Zwar entspricht es der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass Ersatzansprüche von Mietern und Pächtern für Aufwendungen, die zur Beseitigung von Schäden an dem Miet- (Pacht-) gegenstand vor dem Währungsstichtag gemacht worden sind, grundsätzlich als Geldforderungen im Verhältnis 10 : 1 auf D-Mark umzustellen sind und dass das gleiche für Bereicherungsforderungen aus dem Einbau von Gegenständen zu gelten hat (BGHZ 5, 197; 7, 252; 10, 171).
- BGH, 24.10.1953 - VI ZR 226/52 Auch dieser Bereicherungsanspruch würde als Geldanspruch der Umstellung 10 : 1 unterliegen, wie der II. und V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in BGHZ 5, 197 [199] und in NJW 1952, 1329 unter Ablehnung der gegenteiligen Auffassung von Lange (NJW 1951, 685) entschieden haben.
- BGH, 13.12.1961 - V ZR 71/60
Rechtsmittel
- BGH, 17.02.1956 - I ZR 35/54
Rechtsmittel
- BGH, 24.09.1954 - V ZR 44/53
Rechtsmittel
- BGH, 18.04.1956 - IV ZR 27/56
Rechtsmittel
- BGH, 22.12.1954 - VI ZR 230/53
Rechtsmittel
- BGH, 03.03.1954 - VI ZR 255/52
Rechtsmittel
- BGH, 06.03.1953 - V ZR 148/51
Rechtsmittel
- BGH, 27.02.1953 - V ZR 141/51
Rechtsmittel
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