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Weitere Entscheidung unten: BGH, 03.02.1966

Rechtsprechung
   BGH, 17.02.1966 - II ZR 286/63   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,34
BGH, 17.02.1966 - II ZR 286/63 (https://dejure.org/1966,34)
BGH, Entscheidung vom 17.02.1966 - II ZR 286/63 (https://dejure.org/1966,34)
BGH, Entscheidung vom 17. Februar 1966 - II ZR 286/63 (https://dejure.org/1966,34)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Pfändung und Überweisung gegenwärtiger oder künftiger Ansprüche eines Schuldners gegen die Lebensversicherung - Unzulässigkeit einer Zwangsvollstreckung - Vorliegen eines die Zwangsvollstreckung hindernden Rechts

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)

    § 165 Abs., 1 VVG, § 166 Abs. 2 VVG, § 176 Abs. 1 VVG
    Wirkung des Rechts zur Kündigung der Lebensversicherung, Rechtsfolge

Papierfundstellen

  • BGHZ 45, 162
  • NJW 1966, 1071
  • MDR 1966, 483
  • VersR 1966, 359
  • DB 1966, 577
  • JR 1966, 219
 
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Wird zitiert von ... (82)Zitiert selbst (2)

  • RG, 04.06.1909 - VII 482/08

    1. In welchem Zeitpunkte erwirbt der Dritte das Recht aus einer unwiderruflich zu …

    Auszug aus BGH, 17.02.1966 - II ZR 286/63
    Diese Praxis wurde von der Rechtsprechung schon vor dem Inkrafttreten des Versicherungsvertragsgesetzes anerkannt, weil "ein Recht, das dem Berechtigten nicht mehr entzogen werden kann, ein bereits, sei es auch als befristetes oder bedingtes, bestehendes Recht sein muß" (RGZ 71, 324, 327).
  • RG, 23.02.1937 - VII 204/36

    Kommt es für die Frage der Nichtigkeit der Benennung eines Bezugsberechtigten bei …

    Auszug aus BGH, 17.02.1966 - II ZR 286/63
    Dementsprechend bestimmten die im Jahre 1909 genehmigten Normativbedingungen für die Todesfallversicherung (VA 1909, 92, 154) ausdrücklich in § 15 Nr. 1 Satz 4, daß die bezugsberechtigten Personen ein sofortiges und unwiderrufliches Recht auf die Leistung aus dem Versicherungsvertrag erwerben, wenn auf dem Versicherungsschein der Ausschluß des Widerrufs vermerkt sei (vgl. dazu RGZ 154, 99, 107).
  • BGH, 16.10.2013 - IV ZR 52/12

    Kündigung eines Lebensversicherungsvertrages: Widerrufsrecht bei unzureichender …

    Nach ständiger Rechtsprechung des Senats zählt zu den vertraglich versprochenen Leistungen bei einer Lebensversicherung auch der Rückkaufswert nach Kündigung des Vertrages; das Recht auf den Rückkaufswert ist nur eine andere Erscheinungsform des Rechts auf die Versicherungssumme (…vgl. Senatsurteile vom 14. Juli 2010 - IV ZR 208/09, VersR 2010, 1067 Rn. 13; vom 18. Juni 2003 - IV ZR 59/02, VersR 2003, 1021 unter II 2 b; vom 22. März 2000 - IV ZR 23/99, VersR 2000, 709 unter II 3 a; so bereits BGH, Urteil vom 17. Februar 1966 - II ZR 286/63, BGHZ 45, 162, 167).
  • BGH, 01.12.2011 - IX ZR 79/11

    Insolvenzrecht: Pflicht des Insolvenzverwalters zur Kündigung einer …

    Dieser erst mit der Kündigung entstehende Anspruch ist der Gegenwert zur erbrachten Prämienzahlung (vgl. BGH, Urteil vom 17. Februar 1966 - II ZR 286/63, BGHZ 45, 162, 167; vom 18. Juni 2003 - IV ZR 59/02, WM 2003, 2247, 2248;… Mohrbutter/Ringstmeier/Neufeld, Handbuch der Insolvenzverwaltung, 8. Aufl., § 28 Rn. 151; Prahl, VersR 2006, 884, 889).

    Das Recht zur Kündigung des privaten Lebensversicherungsvertrages kann nämlich zusammen mit dem Anspruch auf Zahlung des Rückkaufswerts gepfändet werden (BGH, Urteil vom 17. Februar 1966 - II ZR 286/63, BGHZ 45, 162, 168; vom 18. Juni 2003 - IV ZR 59/02, NJW 2003, 2679, 2680;… vom 2. Dezember 2009 - IV ZR 65/09, VersR 2010, 517 Rn. 12).

  • BGH, 18.06.2003 - IV ZR 59/02

    Erwerb von Ansprüchen aus dem Versicherungsvertrag bei Einräumung eines …

    Zwar gebe es, wie der Bundesgerichtshof (BGHZ 45, 162, 165) ausgeführt habe, im Versicherungsrechtsverkehr seit einiger Zeit die tatsächliche Übung, in einer unwiderruflichen Bezugsrechtseinräumung zugleich den erklärten Willen für einen sofortigen Rechtserwerb des Bezugsberechtigten zu sehen, da nur so der sich im Verzicht auf einen Widerruf offenbarende Zweck uneigennütziger Fürsorge zu erreichen sei.

    a) Dieser richtet sich bei einem unwiderruflichen Bezugsrecht regelmäßig auf einen sofortigen Rechtserwerb, weil nur so der mit dem Verzicht auf den Widerruf verfolgte Zweck erreicht werden kann, die Ansprüche auf die Versicherungsleistungen aus dem Vermögen des Versicherungsnehmers auszusondern und sie damit dem Zugriff seiner Gläubiger zu entziehen (BGHZ 45, 162, 165 f.).

    Aus der Entscheidung in BGHZ 45, 162 ergibt sich nichts anderes.

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Rechtsprechung
   BGH, 03.02.1966 - II ZR 19/64   

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https://dejure.org/1966,1167
BGH, 03.02.1966 - II ZR 19/64 (https://dejure.org/1966,1167)
BGH, Entscheidung vom 03.02.1966 - II ZR 19/64 (https://dejure.org/1966,1167)
BGH, Entscheidung vom 03. Februar 1966 - II ZR 19/64 (https://dejure.org/1966,1167)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • MDR 1966, 483
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 29.09.1960 - II ZR 25/59

    Freizeichnung bei Versicherungsschutz

    Auszug aus BGH, 03.02.1966 - II ZR 19/64
    In der Rechtsprechung ist anerkannt, daß der Unternehmer in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen grundsätzlich seine Haftung für jedes Verschulden seiner nicht in leitender Stellung befindlichen Angestellten jedenfalls dann ausschließen kann, wenn Versicherungsschutz besteht (BGH VersR 1962, 552, 554 [BGH 02.04.1962 - II ZR 80/60]; BGHZ 33, 216).
  • BGH, 18.11.1952 - I ZR 60/52

    Binnenschiffahrt. Außergewöhnliche Kosten

    Auszug aus BGH, 03.02.1966 - II ZR 19/64
    Der Grund hierfür wird darin gesehen, daß ihre Bestimmungen nicht den Charakter spezieller vertraglicher Vereinbarungen, sondern den einer Rechtsordnung tragen (BGHZ 8, 55, 56) [BGH 18.11.1952 - I ZR 60/52], Die hier in Frage stehenden KB haben das Gepräge einer ausländischen Rechtsordnung und sind daher ebenso wie ausländisches Recht der Nachprüfung durch das Revisionsgericht entzogen.
  • BGH, 02.04.1962 - II ZR 80/60
    Auszug aus BGH, 03.02.1966 - II ZR 19/64
    In der Rechtsprechung ist anerkannt, daß der Unternehmer in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen grundsätzlich seine Haftung für jedes Verschulden seiner nicht in leitender Stellung befindlichen Angestellten jedenfalls dann ausschließen kann, wenn Versicherungsschutz besteht (BGH VersR 1962, 552, 554 [BGH 02.04.1962 - II ZR 80/60]; BGHZ 33, 216).
  • BGH, 19.09.1990 - VIII ZR 239/89

    Darlegungs- und Beweislast bei einer Unterlassungsklage; Abgrenzung ausländischer …

    Zwar ist die Auslegung ausländischer Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch den Tatrichter nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der Nachprüfung durch das Revisionsgericht grundsätzlich entzogen (BGHZ 49, 356, 362 f; 104, 178, 181; BGH, Urteile vom 3. Februar 1966 - II ZR 19/64 = WM 1966, 450; vom 23. Februar 1967 - II ZR 42 u. 43/65 = VersR 1967, 449 unter III; vom 21. Januar 1971 - II ZR 147/68 = WM 1971, 527 unter II 2; vom 14. Januar 1986 - X ZR 54/84 = WM 1986, 461 unter II 3 und vom 11. Juni 1986 - VIII ZR 153/85 = WM 1986, 1115 unter II 2 b bb).
  • BGH, 22.02.1994 - VI ZR 309/93

    Auslegung ausländischer AGB durch den Tatrichter

    Dies entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGHZ 49, 356, 362 f.; 104, 178, 181; 112, 204, 210; BGH, Urteile vom 3. Februar 1966 - II ZR 19/64 - VersR 1966, 441, 442; vom 14. Januar 1986 - X ZR 54/84 - WM 1986, 461, 463 und vom 11. Juni 1986 - VIII ZR 153/85 - WM 19.06.1115, 1117 f.).
  • BGH, 06.11.1991 - VIII ZR 241/90

    Rechtskonforme Auslegung einer Formularklausel aus Rahmenvertrag über Ankauf von …

    Zwar sind nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ausländische AGB oder Formularverträge der Auslegung im Revisionsverfahren grundsätzlich entzogen, weil sie - auf der Grundlage ausländischen Rechts aufbauend - wegen ihres normähnlichen Inhalts dem nicht revisiblen ausländischen Recht (§§ 549, 562 ZPO) insoweit gleichzusetzen sind (BGH, Urteil vom 3. Februar 1966 - II ZR 19/64 = LM ZPO § 549 Nr. 73; BGHZ 49, 356, 362; 104, 178, 181; 112, 204, 210; BGH, Urteile vom 14. Januar 1986 - X ZR 54/84 = WM 1986, 461 unter II 3 und vom 11. Juni 1986 - VIII ZR 153/85 = WM 1986, 1115 unter II 2 b bb;… kritisch dazu H. Schmidt in Ulmer/Brandner/Hensen, Kommentar zum AGBG, 6. Aufl., Rdnr. 3 vor § 12 und Teske, Die Revisibilität der Auslegung von ausländischen Geschäftsbedingungen, EuZW 1991, 149 ff. jeweils m.w.N.).
  • BGH, 14.01.1986 - X ZR 54/84

    "Videokatalog"; Auslegung von auf der Grundlage ausländischen Rechts formulierter …

    Die Auslegung ausländischer Allgemeiner Geschäftsbedingungen ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der freien Nachprüfung durch das Revisionsgericht entzogen (BGH WM 1966, 450 = LM Nr. 73 zu § 549 ZPO = MDR 1966, 483; BGH VersR 1967, 449, 450; BGHZ 49, 356, 362; BGH AwD 1971, 294 = MDR 1971, 462 = LM Nr. 33 zu Allg.
  • BGH, 29.09.1982 - VIII ZR 320/81

    Klage des internationalen Eishockey-Verbandes gegen eine Gesellschaft auf Zahlung …

    Die Feststellung ausländischen Rechts obliegt dem Instanzgericht (vgl. für ausländische Geschäftsbedingungen BGH, Urteil vom 3. Februar 1966 - II ZR 19/64 = LM § 549 ZPO Nr. 73 = WM 1966, 450).
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