Rechtsprechung
| BVerwG, 25.10.1968 - VII C 12.67 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Betreiben eines auf die Früh- und Spätschicht der Ford-Werke AG in Köln-Niehl abgestimmten Omnibusverkehr für Werksangehörige - Genehmigung für die Personenbeförderung im Gelegenheitsverkehr mit Mietwagen - Anspruch auf Erteilung der Genehmigung für den Betrieb eines ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Papierfundstellen
- BVerwGE 30, 352
- MDR 1969, 420
Wird zitiert von ... (20) Zitiert selbst (2)
- BVerfG, 08.06.1960 - 1 BvL 53/55
Taxi-Beschluß
Auszug aus BVerwG, 25.10.1968 - VII C 12.67
Dem Gesetzgeber ist es zwar verwehrt, einen Beruf objektiven Zulassungsvoraussetzungen zu unterwerfen, wenn dies nicht zur Abwehr nachweisbarer oder höchstwahrscheinlich schwerer Gefahren für ein überragend wichtiges Gemeinschaftsgut geboten ist (BVerfGE 7, 377 [408]; 11, 168 [183]).Da beim Linienverkehr wegen des Interesses der Allgemeinheit an einem verläßlichen und dauerhaften Funktionieren und wegen der Sicherung des Schienenverkehrs stärkere Eingriffe des Staates in das Recht der Berufswahl zulässig sind (BVerfGE 11, 168 [184]), muß das auch für den Berufsverkehr gelten, der von der Beförderungsaufgabe her und von der Kapazität, die er erreicht hat, erhebliche Einwirkungen auf die wirtschaftliche Lage und Leistungsfähigkeit des Linien- und Schienenverkehrs hat.
- BVerfG, 11.06.1958 - 1 BvR 596/56
Apotheken-Urteil
Auszug aus BVerwG, 25.10.1968 - VII C 12.67
Dem Gesetzgeber ist es zwar verwehrt, einen Beruf objektiven Zulassungsvoraussetzungen zu unterwerfen, wenn dies nicht zur Abwehr nachweisbarer oder höchstwahrscheinlich schwerer Gefahren für ein überragend wichtiges Gemeinschaftsgut geboten ist (BVerfGE 7, 377 [408]; 11, 168 [183]).
- BVerwG, 24.06.2010 - 3 C 14.09
Linienverkehrsgenehmigung; Busverkehr; Busfernverkehr; Buslinienfernverkehr; …
Nach dem Willen des Gesetzgebers soll die Verkehrsbedienung auf einer Strecke möglichst in der Hand eines Unternehmers liegen, weil Doppelbedienungen immer die Gefahr von Unzuträglichkeiten zum Schaden des Verkehrsnutzers bieten (Urteil vom 25. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 12.67 - BVerwGE 30, 352 = Buchholz 442.01 § 13 PBefG 1961 Nr. 17 S. 34).Die Ausgestaltung muss daher stets im Rahmen des vorhandenen Verkehrs bleiben (Urteil vom 11. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 64.67 - BVerwGE 30, 257 = Buchholz 442.01 § 13 PBefG 1961 Nr. 12 S. 5); das Vorhandene muss im Wesentlichen erhalten bleiben (Urteil vom 25. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 12.67 - BVerwGE 30, 352 = Buchholz 442.01 § 13 PBefG 1961 Nr. 17 S. 34).
So können im Rahmen der Ausgestaltung etwa räumliche Änderungen der Linienführung in begrenztem Umfang vorgenommen, die Anschlüsse zwischen einzelnen Strecken verbessert, größere Fahrzeuge eingesetzt oder das Angebot in zeitlicher Hinsicht verändert werden (vgl. Urteil vom 25. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 12.67 - a.a.O. S. 356 f. bzw. S 34 f.).
Diese Aussage im Urteil vom 25. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 12.67 - a.a.O. S. 356 bzw. S. 35) geht allein darauf zurück, dass dem vorhandenen Verkehrsunternehmer - wie gezeigt - im Rahmen einer Ausgestaltung nach § 13 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c PBefG auch begrenzte räumliche Änderungen der Linienführung möglich sein sollen, diese Möglichkeit beim Schienenverkehr aber fehlt oder jedenfalls erheblich erschwert ist.
- VGH Hessen, 21.10.2008 - 2 UE 922/07
Genehmigung von Linienverkehr mit Omnibussen
Diese Entscheidung setzt nicht nur prognostische, sondern auch verkehrspolitische Wertungen voraus (vgl. hierzu: BVerwG, Urteil vom 25. Oktober 1968 - VII C 12.67 -, BVerwGE 30, 352; Urteil vom 16. Dezember 1977 - 7 C 59.74 -, BVerwGE 55, 159;… Urteil vom 28. Juli 1989 - 7 C 39.87 -, a. a. O.; Hess. VGH, Urteil vom 15. Oktober 2002 - 2 UE 2948/01 -, Juris = NZV 2003, 452 [LS] = ESVGH 53, 127 [LS]; VGH Baden-Württemberg…, Urteil vom 27. November 2003 - 3 S 709/03 -, a. a. O.). - VG Arnsberg, 18.09.2008 - 7 K 2889/07
Klage eines Omnibusunternehmens gegen eine einem anderen Unternehmen erteilte …
Rn. 56 Vgl. BVerwG, Urteil vom 25. Oktober 1968 - 7 C 12.67 -, BVerwGE 30, 352; Bidinger, a.a.O., § 13 PBefG Anm. 44 f. m.w.N.Rn. 64 Vgl. BVerwG, BVerwG, Urteil vom 25. Oktober 1968 - 7 C 12.67 -, a.a.O., OVG Rh.-Pf., Beschluss vom 5. Juni 1996 - 7 B 13530/95 -, DVBl. 1997, 962; Fromm/Fey/Sellmann/Zuck, § 13 PBefG Rdnr. 10.
Rn. 72 Vgl. BVerwG, BVerwG, Urteil vom 25. Oktober 1968 - 7 C 12.67 -, a.a.O.
- VGH Hessen, 15.10.2002 - 2 UE 2948/01
Genehmigung eines grenzüberschreitenden Linienverkehrs
"Die Ausgestaltung setzt etwas Vorhandenes voraus, das durch eine Änderung verbessert werden soll" (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Oktober 1968 - BVerwGE 30, 257; Urteil vom 25. Oktober 1968 - BVerwGE 30, 352). - OVG Rheinland-Pfalz, 10.11.1998 - 7 A 12844/97 Das Gesetz verzichtet nicht auf die Notwendigkeit der differenzierten Betrachtung der einzelnen ausgeformten Versagungstatbestände (vgl. dazu BVerwGE 30, 352, 355 [BVerwG 25.10.1968 - VII C 12.67]; die Verneinung des Vorliegens des Tatbestandes der Buchstaben a) und b) wird auch dort danach beurteilt, dass zwischen Ausgangs- und Endpunkt der Linie weder auf der Straße noch auf der Schiene eine durchgehende Verbindung besteht).
Dies würde im Interesse eines gesunden Wettbewerbs zum Nachteil der Verkehrsnutzer nicht wünschenswert sein (vgl. BVerwGE 30, 352, 356 [BVerwG 25.10.1968 - VII C 12.67]) und die Zurücksetzung des Neubewerbers für sich genommen nicht rechtfertigen können.
- BVerwG, 06.08.1973 - VI CB 140.73 In Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfGE 12, 45) hat das Bundesverwaltungsgericht schon wiederholt die rechtlichen Maßstäbe aufgezeigt, an denen das Vorliegen einer Gewissensentscheidung gegen den Kriegsdienst mit der Waffe in objektiver und subjektiver Hinsicht zu beurteilen ist (vgl. u.a. BVerwGE 7, 242; 23, 98 [BVerwG 17.12.1965 - VII C 58/62]; 30, 358 [BVerwG 25.10.1968 - VII C 12/67]; 37, 69 [BVerwG 17.12.1970 - VIII C 113/68]; 38, 358 [BVerwG 13.10.1971 - VI C 57/66]; 41, 53 [BVerwG 17.10.1972 - III C 82/71]; Urteil vom 4. Mai 1972 - BVerwG VIII C 43.69 -).
- BVerwG, 16.01.1974 - VII B 16.73
Genehmigung von Haltestellen für den Berufsverkehr - Berücksichtigung …
An diesen Auslegungsgrundsätzen hat der Senat auch in späteren Entscheidungen zum Berufsverkehr (BVerwGE 30, 352 [355]; 31, 133 [136]; 31, 184 [185] und zum allgemeinen Linienverkehr (BVerwGE 30, 251 [254]; 30, 257 [260]) festgehalten.Auch der im Zusammenhang mit der Frage der "zeitgerechten Anschlüsse" gemachte Hinweis auf die Entscheidungen des Senats vom 25. Oktober 1968 - BVerwG VII C 12.67 - (BVerwGE 30, 352 [354]) und vom 8. September 1972 - BVerwG VII C 6.71 - (BVerwGE 40, 331 [333]) vermag weder eine grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache darzutun noch die ferner geltend gemachte Abweichung des Berufungsurteils von einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts aufzuzeigen.
- BVerwG, 17.01.1969 - VII C 74.67
Ausgestaltungsvorrecht des Schienenunternehmens im Schienenparallelverkehr und …
Daß diese Regelung wegen der erheblichen Auswirkungen des Berufsverkehrs auf den allgemeinen Linienverkehr und die Eisenbahnen keinen verfassungsrechtlichen Bedenken unterliegt, hat der Senat bereits in dem Urteil vom 25. Oktober 1968 - BVerwG VII C 12.67 - ausgesprochen. - VG Freiburg, 18.12.2002 - 1 K 2400/99
Kein Schutz des Altunternehmers bei Genehmigung für neues Stadtbuskonzept
- BVerwG, 14.02.1975 - VI C 50.73
Tragweite und Voraussetzungen des Begriffs der Gewissensentscheidung - Anspruch …
Der Umstand, daß ein Kriegsdienstverweigerer nach seiner gesamten Persönlichkeit als ehrlich und glaubwürdig erscheint, führt nicht notwendig zu der Annahme, er habe die von ihm behauptete Gewissensentscheidung tatsächlich getroffen (BVerwGE 30, 353 [BVerwG 25.10.1968 - VII C 12/67] [361] und Urteil vom 23. März 1973 - BVerwG VI C 105.73 - [Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 47]). - BVerwG, 08.09.1972 - VII C 6.71
Genehmigungspflichtiger Berufsverkehr - Auslegung des Begriffs der Wohnung in § …
- BVerwG, 18.09.1975 - 6 CB 53.75
Maßgeblicher Zeitpunkt für das Vorliegen einer Gewissensentscheidung - …
- OVG Rheinland-Pfalz, 05.06.1996 - 7 B 13530/95
Rechtsschutz ; Konkurrentenstreitigkeiten ; Genehmigung eines Linienverkehrs
- BVerwG, 16.07.1980 - 7 C 25.78
Stadtverkehrsunternehmer - Überörtlicher Linienverkehr - Überlandverkehr - …
- BVerwG, 26.11.1969 - VIII C 101.67
Voraussetzungen der Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Reichweite der …
- VGH Baden-Württemberg, 20.05.1992 - 14 S 649/90
Genehmigung eines allgemeinen Linienverkehrs - Auswirkungen auf einen vorhandenen …
- BVerwG, 30.07.1969 - VIII B 76.67
Einlegung der Nichtzulassungsbeschwerde in Wehrpflichtsachen wegen …
- BVerwG, 01.12.1976 - 7 B 100.75
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Schutz des Altunternehmers …
- BVerwG, 20.02.1969 - VII B 35.67
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Verkehrsmäßige Erschließung …
- BVerwG, 17.07.1987 - 7 B 103.86
Genehmigung eines Linienverkehrs mit Kraftfahrzeugen - Übergang von einem …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 11.10.1968 - VII C 16.66 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Genehmigung für einen Linienberufsverkehr mit Privatbussen
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
PBefG § 13
Papierfundstellen
- BVerwGE 30, 242
- MDR 1969, 420
Wird zitiert von ... (27) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 24.06.1954 - V C 78.54
Rechte eines Bedürftigen bei gesetzlichen Pflichten des Fürsorgeträgers gegenüber …
- BVerwG, 10.03.1954 - I C 25.53
Genehmigung zum Betrieb des Personenbeförderungsgewerbes - Einschränkbarkeit des …
- BVerwG, 25.06.1954 - II C 116.53
- OVG Niedersachsen, 16.09.2004 - 7 LB 3545/01
Prüfung der künftigen Finanzierung von beantragtem Linienverkehr im Rahmen eines …
In seinem Urteil vom 11. Oktober 1968 (- VII C 16.66 -, BVerwGE 30, 242) hat es entschieden, dass die Eigenschaft des Verkehrsunternehmers nicht nur dann gegeben ist, wenn die Beförderung von Personen als alleinige oder jedenfalls überwiegende Tätigkeit ausgeübt wird.Was letztlich "angemessen" ist, hängt stets von den besonderen Umständen des Einzelfalls ab und stellt eine gerichtlich voll nachprüfbare Tat- und Rechtsfrage dar, hinsichtlich derer der Behörde ein Ermessens- und Beurteilungsspielraum nicht zugestanden wird (BVerwG, Urt. v. 11.10.1968 - 7 C 16.66 -, BVerwGE 30, 242).
- VG Freiburg, 18.12.2002 - 1 K 2400/99
Kein Schutz des Altunternehmers bei Genehmigung für neues Stadtbuskonzept
Was letztlich "angemessen" ist, ist im Übrigen jedoch stets von den besonderen Umständen des Einzelfalls abhängig und stellt eine gerichtlich voll nachprüfbare Tatsachen- und Rechtsfrage dar, hinsichtlich der weder ein Beurteilungs- noch ein Ermessensspielraum besteht (BVerwG, Urt. v. 11.10.1968, BVerwGE 30, 242 [248 f.];… VGH Bad.-Württ, Urt. v. 12.07.1971 - VI 578/68;… Urt. v. 02.05.1995, a.a.O.; Nds. OVG, Beschl. v. 28.04.1999, GewArch 2000, 387 [388]); Bidinger, a.a.O., § 13 Anm. 72 ff.; Batzill/Zuck, a.a.O., S. 66/67).6.) Angesichts dieser für die Beigeladene als Neubewerberin sprechenden "gewichtigen Gründe" (BVerwG, Urt. v. 11.10.1968, a.a.O. [249]) bzw. der durch sie angebotenen "überzeugenden Verbesserungen" (…VGH Bad.-Württ., Urt. v. 12.07.1971, a.a.O.) ist somit auch nicht zu beanstanden, dass die Behörden der Klägerin, obwohl Altunternehmer i.S.d. § 13 Abs. 3 PBefG, nicht den Vorzug gegeben haben.
- BVerwG, 13.02.1970 - VII C 75.66
Gewerbesteuererlass wegen Unbilligkeit der Einziehung der Steuer - …
So hat der Senat den Begriff "künstlerisch hochstehend" (BVerwGE 21, 184 mit weiteren Nachweisen aus der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts), den Begriff des, wichtigen Grundes im Namensänderungsgesetz (BVerwGE 22, 312 [313]; 15, 207 [208]), den Begriff "angemessen" im Personenbeförderungsgesetz (BVerwGE 30, 242 [248 f.]) und auch die künstlerische Bewertung eines Films (BVerwGE 23, 194 [BVerwG 28.01.1966 - VII C 128/64] [200]) in vollem Umfang geprüft.
- VGH Bayern, 06.03.2008 - 11 B 04.2449
Drittanfechtung einer Linienverkehrsgenehmigung; Auswahlentscheidung; Ermessen
Zunächst gingen Rechtsprechung (insbesondere BVerwG vom 11.10.1968 BVerwGE 30, 242 ff*) und Literatur überwiegend davon aus, dass der Behörde bei der Auswahlentscheidung nach § 13 Abs. 3 PBefG kein Beurteilungsspielraum eröffnet, und ihre Auswahlentscheidung demnach voll gerichtlich überprüfbar sei (…so noch Heinze, a.a.O., Anm 15 zu § 13 PBefG). - BFH, 15.12.1993 - X R 102/92
Teilwertabschreibung für Liniengenehmigung (Konzession des …
Dieser Besitzstandsschutz dient nach allgemeiner Auffassung auch der Werterhaltung des Besitzes und der von dem Altunternehmer getätigten Investitionen (…Bidinger, Personenbeförderungsrecht, 2. Aufl., § 13 Anm. 74; Fielitz/Meier/Montigel/Müller, Personenbeförderungsgesetz, 1993, § 13 Anm. 19; s. auch Bundesverwaltungsgericht - BVerwG -, Urteil vom 11. Oktober 1968 VII C 16.66, BVerwGE 30, 242). - VG Halle, 25.10.2010 - 7 A 1/10
Konkurrentenstreitverfahren bei der Vergabe von Linienverkehrsgenehmigungen
Soweit in älteren Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteile v. 11. Oktober 1968 - 7 C 16.66 - und v. 17. Januar 1969 - 7 C 74.67 -, zit. nach JURIS) auf Grund des Wortlauts der Norm kein Ermessen der Behörde angenommen wurde, ist diese Ansicht angesichts der neueren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu den Beurteilungs- und Ermessensspielräumen der Genehmigungsbehörde überholt. - BVerwG, 09.05.1985 - 2 C 20.82
Mehrarbeitsvergütung (Beamte) - Dienst in Bereitschaft - Angemessenheit - keine …
Ob die gewährte Anrechnung nach den gesamten Umständen angemessen ist - d.h. im hier zu prüfenden Zusammenhang, ob sie nicht unangemessen niedrig ist -, ist eine vom Gericht in vollem Umfang nachprüfbare Tat- und Rechtsfrage (vgl. auch BVerwGE 30, 242 [BVerwG 11.10.1968 - VII C 16/66] und z.B. Urteil vom 7. November 1974 - BVerwG 2 C 22.72 -). - OVG Nordrhein-Westfalen, 02.04.2020 - 13 B 1616/19
Versagung einer Taxigenehmigung
Rn. 31 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 3. September 2015 - 13 B 655/15 -, juris, Rn. 24 f. unter Bezugnahme auf u.a. BVerwG, Urteile vom 12. Dezember 2013 - 3 C 30.12 -, BVerwGE 148, 321, = juris, Rn. 43, und vom 11. Oktober 1968 - 7 C 16.66 -, juris, Rn. 47 ff. - OVG Nordrhein-Westfalen, 03.09.2015 - 13 B 655/15
Stellung eines Antrags auf Verlängerung einer Taxikonzession nach Ablauf der …
Rn. 26 Vgl. BVerwG, Urteile vom 12. Dezember 2013 - 3 C 30.12 -, BVerwGE 148, 321, = juris, Rn. 43, und vom 11. Oktober 1968 - VII C 16.66 -, juris, Rn. 47 ff.; Fromm/Sellmann/Zuck, Personenbeförderungsrecht, 4. Aufl. 2013, § 13 Rn. 16; Fielitz/Grätz, a.a.O., § 13 Rn. 54, 60; Saxinger, Der Genehmigungswettbewerb nach der PBefG-Novelle 2013, GewArch 2014,. - BVerwG, 10.11.1980 - 7 B 29.80
Beurteilungsgrundlage für die Bemessung des zulässigen zeitlichen Abstandes der …
Für den besonderen Fall des Berufsverkehrs hat der Senat unter Bezugnahme auf die Sonderregelung des § 45 Abs. 4 PBefG ausgeführt, daß die Verweisung auf die vorhandenen Verkehrsmittel den Berufstätigen nicht tägliche Zeitverluste bringen dürfe, die unzumutbar seien (BVerwGE 30, 242 [243 f.]; Beschluß vom 16. Januar 1974 - BVerwG 7 B 16.73 -).§ 13 Abs. 4 PBefG knüpft allein an den Bestand des bisherigen (legalen) Betriebs des Verkehrsunternehmens an; er ist, soweit es um die Erneuerung einer abgelaufenen Genehmigung geht, nicht anwendbar auf einen Verkehr, der bis dahin weder genehmigt noch tatsächlich betrieben worden war (vgl. BVerwGE 30, 242 [248]; 31, 184 [186]).
- BVerwG, 13.02.1970 - VII C 28.66
Gewerbesteuererlass wegen Unbilligkeit der Einziehung der Steuer - …
- BVerwG, 13.02.1970 - VII C 188.66
Gerichtliche Kontrolle der Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe - Rückwirkende …
- VG Freiburg, 26.10.1976 - VS. VI 524/75
Genehmigung der Erweiterung des Berufsverkehrs durch Einbeziehung einer weiteren …
- BVerwG, 13.02.1970 - VII C 77.66
Aussetzung eines Verfahrens zur Klärung einer Rechtsfrage - Vermittlung von …
- BVerwG, 17.01.1969 - VII C 74.67
Ausgestaltungsvorrecht des Schienenunternehmens im Schienenparallelverkehr und …
- BVerwG, 13.02.1970 - VII C 67.66
Gerichtliche Kontrolle der Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe - Rückwirkende …
- VG Stade, 16.09.2004 - 1 A 463/03
Klagebefugnis bei Erteilung einer Linienverkehrsgenehmigung an einen …
- OVG Niedersachsen, 28.04.1999 - 7 M 786/99
Besitzstandsschutz bei Linienverkehrsgenehmigung; Besitzstandsschutz; …
- VG Minden, 15.06.2007 - 7 L 226/07
Herforder Konzessionsvergabe an VMR im Eilverfahren gestoppt
- VGH Hessen, 23.02.1994 - 1 UE 416/88
Arbeitszeit eines Beamten im Luftrettungsdienst
- VG Cottbus, 15.11.2007 - 3 K 600/03
Konkurrentenklage wegen Linienvergabe im Personennahverkehr
- VG Minden, 12.01.2009 - 7 L 657/08
Erteilung einer einstweiligen Erlaubnis zum Linienverkehr aus Gründen des …
- VG Münster, 10.08.2007 - 10 K 1490/06
Anspruch des Konkurrenten auf Erteilung einer Linienverkehrsgenehmigung; …
- BVerwG, 01.12.1976 - 7 B 100.75
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Schutz des Altunternehmers …
- BVerwG, 12.03.1969 - VII B 87.68
Rechtsmittel
- VG Minden, 28.11.2008 - 7 L 577/08
- BVerwG, 16.01.1974 - VII B 16.73
Genehmigung von Haltestellen für den Berufsverkehr - Berücksichtigung …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 11.10.1968 - VII C 139.65 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Pflicht des Richters zum Hinweis auf seine Rechtsauffassung - Anfechtungsklage gegen Einfuhrlizenzen - Beendigung der öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen mit Abschluss der privatrechtlichen Verträge - Klageänderung durch Stellung eines Hilfsantrags - Antrag nach § ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VGH Hessen, 21.02.1963 - OS V 361/62
- BVerwG, 07.07.1965 - VII B 57.63
- BVerwG, 11.10.1968 - VII C 139.65
- BVerwG, 21.11.1969 - VII C 139.65
Papierfundstellen
- MDR 1969, 420
- DVBl 1970, 281
- DÖV 1969, 471
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (13)
- BVerwG, 27.06.1956 - I A 13.55
Auszug aus BVerwG, 11.10.1968 - VII C 139.65
Hätte der Vorsitzende auf diesen rechtlichen Gesichtspunkt hingewiesen, hätte sie auf die Entscheidung BVerwGE 5, 136 hinweisen können.Da das Berufungsgericht feststellt, die Befugnisse der JEIA-Anordnung seien nicht überschritten, leugnet es nicht die Auslegungsmöglichkeit dieser Anordnung, Im übrigen war dem Berufungsgericht die Entscheidung BVerwGE 5, 136, auf die die Klägerin hatte, verweisen wollen, bekannt, wie der Hinweis auf S. 14 der Urteilsgründe ergibt.
Damals waren die Aufgaben der JEIA noch nicht auf deutsche Stellen übertragen worden (vgl. BVerwGE 5, 136 [141]).
- BVerwG, 28.02.1961 - I C 54.57
Endiviensalat
Auszug aus BVerwG, 11.10.1968 - VII C 139.65
Auch ist es für die Anwendung des § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO bedeutungslos, ob die Erledigung des Verwaltungsaktes vor oder nach Klagerhebung eingetreten ist (BVerwGE 12, 87). - BGH, 30.05.1956 - IV ZR 30/56
Eventuelle Widerklage
Auszug aus BVerwG, 11.10.1968 - VII C 139.65
Nach allgemeiner Ansicht (BGHZ 21, 13 [16] mit weiteren Zitaten) wird ein Hilfsantrag mit seiner Stellung sofort rechtshängig; doch entfällt die Rechtshängigkeit rückwirkend wieder, wenn die Entscheidung über den Hauptanspruch es zu keiner Entscheidung über den Hilfsantrag kommen läßt.
- BVerwG, 28.04.1967 - IV C 163.65
Nutzung eines Vorgartens als Abstellfläche für Fahrzeuge - Begründung eines …
Auszug aus BVerwG, 11.10.1968 - VII C 139.65
Da die Amtspflichtverletzung im Zivilverfahren vom Zivilgericht selbständig zu prüfen ist, haben die Verwaltungsgerichte eine Feststellungsklage über die Rechtswidrigkeit eines Verwaltungsaktes zur Vorbereitung eines Amtshaftungsprozesses dann nicht zugelassen, wenn dieser Schadenersatzprozeß offensichtlich aussichtslos ist (BVerwG, Urteil vom 28. April 1967 - BVerwG IV C 163.65 - mit weiteren Hinweisen; Buchholz BVerwG 310, § 113 VwGO Nr. 36 - NJW 1967, 18.19). - BVerwG, 10.06.1965 - II C 195.62
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 11.10.1968 - VII C 139.65
Erreichung ihres Zieles zu suchen (BVerwGE 21, 217 [BVerwG 10.06.1965 - II C 195/62] [218]). - BVerwG, 09.07.1964 - II C 201.61
Erfordernis eines besonderen ernennungsähnlichen Hoheitsaktes für die Betrauung …
Auszug aus BVerwG, 11.10.1968 - VII C 139.65
Zwar kann entgegen der Auffassung des angefochtenen Urteils ein Feststellungsinteresse auch dann bestehen, wenn die Klage offensichtlich unbegründet ist; dünn die Frage, ob die Auffassung der Klägerin aus einer gesetzlichen Vorschrift gerechtfertigt werden kann, ist bei der Erörterung der Zulässigkeit der Feststellungsklage nicht zu prüfen (vgl. BVerwG, Urteil vom 9. Juli 1964 - BVerwG II C 201.61 -). - BVerwG, 10.12.1958 - V C 144.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 11.10.1968 - VII C 139.65
Doch steht das Verbot der Klagänderung im Revisionsverfahren dem Übergang vom Anfechtungs- zum Feststellungsantrag nicht entgegen (BVerwGE 8, 59). - BVerwG, 15.07.1960 - VII C 239.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 11.10.1968 - VII C 139.65
Zwar müssen nach § 104 Abs. 1 VwGO Rechtsfragen, auf welche die Entscheidung abgestellt werden soll, in der mündlichen Verhandlung erörtert werden (BVerwG, Urteil vom 15. Juli 1960 - BVerwG VII C 239.59 -, DVBl. 1960, 854). - BVerwG, 13.03.1964 - VII C 123.63
Auszug aus BVerwG, 11.10.1968 - VII C 139.65
Ein Gericht kann aber bei seinen Anregungen immer nur von der eigenen rechtlichen Beurteilung ausgehen (BVerwG, Urteil vom 13. März 1964 - BVerwG VII C 123.63 -, Buchholz BVerwG 421.0, Prüfungswesen Nr. 25 = VerwRspr. 16, 817 = NJW 1964, 1687). - BVerwG, 01.12.1966 - VI B 39.66
Auszug aus BVerwG, 11.10.1968 - VII C 139.65
Es ist nicht verpflichtet, auf Klaganträge hinzuwirken, die es von seinem insoweit allein maßgebenden Standpunkt aus von vornherein für völlig aussichtslos, hält (BVerwG, Beschluß vom 1. Dezember 1966 - BVerwG VI B 39.66 -). - BVerwG, 16.10.1964 - VII B 59.61
- VGH Bayern, 01.06.1967 - 277 VIII 66
- BGH, 28.01.1960 - VII ZR 224/58
Rechtsmittel
- BVerwG, 15.11.1990 - 3 C 49.87
Verwaltungsprozeßrecht: Fehlendes Feststellungsinteresse hinsichtlich einer …
Dieser Antrag kann zwar - wie geschehen - hilfsweise gestellt werden (Urteil vom 11. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 139.65 - Buchholz 310 § 113 Nr. 41); der Klägerin fehlt aber das in § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO geforderte berechtigte Interesse an der begehrten Feststellung. - BVerwG, 15.11.1984 - 2 C 56.81
Rechtsschutzinteresse für Fortsetzungsfeststellungsklage bei verspäteter …
Das entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. z.B. Urteil vom 28. April 1967 - BVerwG 4 C 163.65 - ; Urteil vom 23. Juni 1967 - BVerwG 7 C 36.63 - ; Urteil vom 11. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 139.65 - und Urteile des erkennenden Senats vom 28. April 1977 - BVerwG 2 C 71.73 - und vom 11. Februar 1982 - BVerwG 2 C 33.79 - ). - BVerwG, 17.10.1985 - 2 C 42.83
Fortsetzungsfeststellungsklage - Berufung - Erstinstanzliches Urteil
Der Klagegrund ist unverändert geblieben (vgl. u.a. Urteil vom 11. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 139.65 - ; BVerwGE 66, 75 [BVerwG 02.07.1982 - 8 C 101/81]).Die Absicht, einen Schadensersatzanspruch geltend machen zu wollen, kann nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ein berechtigtes Interesse in diesem Sinne aber nur dann begründen, wenn das Vorhaben nicht - wie hier - offensichtlich aussichtslos ist (vgl. Urteile vom 28. April 1967 - BVerwG 4 C 163.65 - , vom 23. Juni 1967 - BVerwG 7 C 36.63 - , vom 11. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 139.65 - , vom 28. April 1977 - BVerwG 2 C 71.73 - , vom 11. Februar 1982 - BVerwG 2 C 33.79 - , vom 3. Juni 1983 - BVerwG 8 C 183.81 - , vom 9. Oktober 1984 - BVerwG 1 C 22.83 - sowie vom 15. November 1984 - BVerwG 2 C 56.81 - ).
- BVerwG, 12.09.1989 - 1 C 40.88
Entscheidungserheblicher Zeitpunkt bei der Erteilung einer …
Der Übergang von der Verpflichtungs- zur Fortsetzungsfeststellungsklage ist keine Klageänderung, da der Klagegrund gegenüber dem ursprünglichen Verpflichtungsbegehren nur beschränkt, aber nicht geändert wird (§ 173 VwGO i.V.m. § 264 ZPO; vgl. Urteil vom 11. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 139.65 - DVBl. 1970, 281; Urteil vom 17. Oktober 1985 - BVerwG 2 C 42.83 - Buchholz 310 § 113 VwGO Nr. 155;… Urteil vom 31. März 1987 - BVerwG 1 C 29.84 - a.a.O.). - BFH, 16.04.1986 - I R 32/84
Fortsetzungsfeststellungsantrag - Hilfsweiser Antrag - Vorlage von Bilanzen und …
Dieses Ergebnis entspricht auch der Rechtsprechung des BVerwG zu § 113 Abs. 1 Satz 4 der Verwaltungsgerichtsordnung - VwGO - (vgl. Urteile vom 11. Oktober 1968 VII C 139.65, Deutsches Verwaltungsblatt - DVBl - 1970, 281; vom 24. Oktober 1980 4 C 3.78, BVerwGE 61, 128, 134 f.). - BVerwG, 28.04.1977 - II C 71.73
Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Fachausbildung für einen Berufssoldaten …
Das entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, an der festzuhalten ist (vgl. z.B. Urteile vom 28. April 1967 - BVerwG IV C 163.65 - [Buchholz 310 § 113 Nr. 36], vom 23. Juni 1967 - BVerwG VII C 36.63 - [Buchholz a.a.O. Nr. 37], vom 11. Oktober 1968 - BVerwG VII C 139.65 - [Buchholz a.a.O. Nr. 41]). - BVerwG, 13.02.1974 - VIII C 38.73
Eintritt der Entlassungswirkung aus dem Wehrdienst bei schuldhaftem Fernhalten …
Er verletzt das Klageänderungsverbot in § 142 VwGO nicht dadurch, daß ihn der Kläger zusätzlich zum Aufhebungsantrag erhoben hat (Urteil vom 11. Oktober 1968 - BVerwG VII C 139.65 - [Buchholz 310 § 113 VwGO Nr. 41 = JZ 1969, 262 = MDR 1969, 420 = DÖV 1969, 471 = DVBl. 1970, 281]). - BVerwG, 26.05.1988 - 2 B 42.88
Zulässigkeit einer Feststellungsklage - Fehlen eines Feststellungsinteresses …
vom 9. Oktober 1959 - BVerwG 5 C 165.57 - (BVerwGE 9, 196); vom 28. Mai 1965 - BVerwG 7 C 4.64 - (BVerwGE 21, 187); vom 28. April 1987 - BVerwG 4 C 163.85 - (Urteil vom 28. April 1967 - BVerwG 4 C 163.65 - ); vom 11. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 139.65 - (Buchholz 310 § 113 Nr. 41); vom 12. September 1978 - BVerwG 4 B 102.78 - (Buchholz 310 § 113 Nr. 89); vom 9. Oktober 1984 - BVerwG 1 C 22.83 - (Buchholz 310 § 113 Nr. 144); vom 15. November 1984 - BVerwG 2 C 56.81 - (Buchholz 310 § 113 Nr. 145) und vom 17. Oktober 1985 - BVerwG 2 C 42.83 - (Buchholz 310 § 113 Nr. 155). - BVerwG, 26.05.1988 - 2 B 57.88
Zulässigkeit einer Feststellungsklage - Fehlen eines Feststellungsinteresses …
vom 9. Oktober 1959 - BVerwG 5 C 165.57 - (BVerwGE 9, 196); vom 28. Mai 1965 - BVerwG 7 C 4.64 - (BVerwGE 21, 187); vom 28. April 1987 - BVerwG 4 C 163.85 - (Urteil vom 28. April 1967 - BVerwG 4 C 163.65 - ); vom 11. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 139.65 - (Buchholz 310 § 113 Nr. 41); vom 12. September 1978 - BVerwG 4 B 102.78 - (Buchholz 310 § 113 Nr. 89); vom 9. Oktober 1984 - BVerwG 1 C 22.83 - (Buchholz 310 § 113 Nr. 144); vom 15. November 1984 - BVerwG 2 C 56.81 - (Buchholz 310 § 113 Nr. 145) und vom 17. Oktober 1985 - BVerwG 2 C 42.83 - (Buchholz 310 § 113 Nr. 155). - BVerwG, 22.01.1980 - 6 ER 212.79
Schadensersatz wegen Verletzung der beamtenrechtlichen Fürsorgepflicht
Insoweit fällt entscheidend ins Gewicht, daß der Vorsitzende bei seinen Anregungen immer nur von der rechtlichen Beurteilung des Gerichts ausgehen kann und darf (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, vgl. u.a. Urteil vom 11. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 139.65 - Beschluß vom 17. Juli 1972 - BVerwG 6 CB 20.72 -). - VG Trier, 08.08.2012 - 5 K 1477/11
Aufforderung zur Vorsprache eines Asylbewerbers bei Botschaftsvertretern seines …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 11.10.1968 - VII C 111.66 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Anspruch auf Erteilung der Genehmigung zur Einrichtung und zum Betrieb einer Bahnbuslinie - Beeinträchtigung der öffentlichen Verkehrsinteressen durch den beantragten Verkehr - Übernahme von Verkehrsaufgaben anderer Verkehrsträger - Wesentliche Verbesserung durch den ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
PBefG § 13
Papierfundstellen
- BVerwGE 30, 251
- MDR 1969, 420
Wird zitiert von ... (20) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 17.04.1964 - VII C 79.61
Genehmigung für eine weitere Verkehrslinie durch Antrag eines Unternehmers i.R.d. …
Auszug aus BVerwG, 11.10.1968 - VII C 111.66
Wie der Senat bereits in dem Urteil vom 17. April 1964 - BVerwG VII C 79.61 - (Buchholz BVerwG 442.01, § 13 PBefG 1961 Nr. 9) ausgesprochen hat, sind diese Versagungsgründe in der gesetzlichen Reihenfolge zu prüfen.
- BVerwG, 24.06.2010 - 3 C 14.09
Linienverkehrsgenehmigung; Busverkehr; Busfernverkehr; Buslinienfernverkehr; …
Rn. 15 Eine befriedigende Bedienung des Verkehrs mit den vorhandenen Verkehrsmitteln im Sinne dieser Regelung findet dann nicht statt, wenn eine Lücke im Verkehrsangebot besteht (vgl. u.a. Urteile vom 11. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 111.66 - BVerwGE 30, 251 = Buchholz 442.01 § 13 PBefG 1961 Nr. 13 S. 10 und vom 16. Dezember 1977 - BVerwG 7 C 59.74 - BVerwGE 55, 159 = Buchholz 442.01 § 13 PBefG Nr. 24 S. 4 f.), wenn - mit anderen Worten - die Nachfrage das Angebot übersteigt.Der neue Unternehmer kann erst dann zum Zuge kommen, wenn in der vorgeschriebenen Form geklärt ist, dass der vorhandene Unternehmer von seinem Ausgestaltungsrecht keinen Gebrauch macht (vgl. Urteile vom 17. April 1964 - BVerwG 7 C 79.61 - Buchholz 442.01 § 13 PBefG 1961 Nr. 9 und vom 11. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 111.66 - a.a.O. S. 253 bzw. S. 10).
- VGH Hessen, 15.10.2002 - 2 UE 2948/01
Genehmigung eines grenzüberschreitenden Linienverkehrs
Seit den grundlegenden Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. April 1964 (Az.: VII C 79.61, Buchholz 442.01 § 13 PBefG Nr. 9) und vom 11. Oktober 1968 (Az.: VII C 64.67 und 111.66 - BVerwGE 30, S. 251 und 257 -) dürfen bei der Frage, ob eine befriedigende Verkehrsbedienung vorliegt, die Ausgestaltungsmöglichkeiten der vorhandenen Unternehmer nicht berücksichtigt werden.Notwendig ist aber eine Ausgestaltung erst dann, wenn eine Lücke im Verkehrsangebot zu schließen ist" (vgl. BVerwG, Urteile vom 11. Oktober 1968, BVerwGE 30, 251, 257, Urteil vom 16. Dezember 1977 - 7 C 59.74 -, BVerwGE 55, 159; Urteil vom 28. Juli 1989 - 7 C 39.87 -, BVerwGE 82, 260, 262).
Ob ein Verkehrsbedürfnis für diese direkte Verbindung besteht - also ein Bedürfnis nicht nur einzelner Personen, sondern eines großen Kreises der Einwohner der angefahrenen Städte (vgl. hierzu BVerwGE 30, 251) -, hat der Kläger bisher nicht dargetan und der Beklagte nicht untersucht.
- VGH Hessen, 21.10.2008 - 2 UE 922/07
Genehmigung von Linienverkehr mit Omnibussen
Der Betrieb einer Linie, der bisher einem öffentlichen Verkehrsbedürfnis entsprochen hat, kann durchaus den öffentlichen Verkehrsinteressen nicht mehr (ausreichend) gerecht werden, weil sich das frühere Verkehrsbedürfnis etwa durch Umschichtung der Bevölkerung oder durch andere gesellschaftliche Veränderungen gewandelt hat und nicht mehr durch den vorhandenen Verkehr befriedigt wird bzw. werden kann (vgl. hierzu: BVerwG, Urteil vom 11. Oktober 1968 - VII C 111.66 -, BVerwGE 30, 251).Ein Antrag auf Genehmigung eines neuen Linienverkehrs kann erst dann positiv beschieden werden, wenn in der in § 13 Abs. 2 Nr. 2 c) PBefG vorgeschriebenen Form geklärt ist, dass der vorhandene Unternehmer von seinem Recht auf Ausgestaltung keinen Gebrauch macht (vgl.: BVerwG, Urteil vom 17. April 1964 - VII C 79.61 -, Buchholz 472.01 § 13 PBefG Nr. 9; Urteil vom 11. Oktober 1969 - VII C 111.66 -, a. a. O., jeweils m. w. N.; Hess. VGH…, Urteil vom 15. Oktober 2002 - 2 UE 2948/01 -, a. a. O.).
- BVerwG, 28.07.2021 - 8 C 33.20
Kein Anspruch auf Linienverkehrsgenehmigung bei unzureichender Bedienung des …
Das ist der Fall, wenn keine Lücke im Verkehrsangebot besteht, wenn - mit anderen Worten - die Nachfrage das Angebot nicht übersteigt (BVerwG, Urteile vom 11. Oktober 1968 - 7 C 111.66 - BVerwGE 30, 251 …und vom 24. Juni 2010 - 3 C 14.09 - BVerwGE 137, 199 Rn. 15 und 17). - VGH Bayern, 07.07.2025 - 11 BV 23.939
Rücknahme einer Fiktionsgenehmigung, Irrtum über den Eintritt der …
Rn. 34 Unter "Verkehr" im Sinne von § 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 Buchst. a PBefG ist das "öffentliche Verkehrsbedürfnis" (vgl. BVerwG, U.v. 11.10.1968 - VII C 111.66 - BVerwGE 30, 251 = juris Rn. 22 zur Parallelvorschrift § 13 Abs. 2 Nr. 2 PBefG a.F.;… BVerfG, B.v. 8.6.1960 - 1 BvL 53/55 - BVerfGE 11, 168 = juris Rn. 56 ff. zur Parallelvorschrift § 9 Abs. 2 PBefG a.F.), d.h. das "Interesse der Verkehrsnutzer an einer ausreichenden Verkehrsbedienung" (…Fielitz/Grätz, PBefG, § 13 Rn. 35) zu verstehen.Es geht um die Feststellung, ob und inwieweit eine Lücke im Verkehrsangebot besteht (vgl. BVerwG, U.v. 11.10.1968 a.a.O. juris Rn. 18;… U.v. 24.6.2010 a.a.O. Rn. 15).
- VGH Bayern, 15.03.2012 - 11 B 09.1100
Linienverkehrsgenehmigung für Omnibusse; maßgeblicher Zeitpunkt; …
56 3.3 Eine befriedigende Bedienung des Verkehrs mit den vorhandenen Verkehrsmitteln im Sinne von § 13 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. a) PBefG findet dann nicht statt, wenn eine Lücke im Verkehrsangebot besteht (BVerwG vom 11.10.1968 BVerwGE 30, 251/253 und vom 16.12.1977 BVerwGE 55, 159/161), wenn also die Nachfrage das Angebot übersteigt.53 3.3 Eine befriedigende Bedienung des Verkehrs mit den vorhandenen Verkehrsmitteln im Sinne von § 13 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. a) PBefG findet dann nicht statt, wenn eine Lücke im Verkehrsangebot besteht (BVerwG vom 11.10.1968 BVerwGE 30, 251/253 und vom 16.12.1977 BVerwGE 55, 159/161), wenn also die Nachfrage das Angebot übersteigt.
- VGH Baden-Württemberg, 27.11.2003 - 3 S 709/03
Versagung einer Genehmigung zum Linienverkehr - Zuverlässigkeit des Unternehmers; …
Nach Ablauf einer Genehmigung müssen bei einem Antrag auf Erteilung einer neuen Genehmigung für dieselbe Linie sämtliche Zulassungsvoraussetzungen neu geprüft werden (vgl. BVerwG, Urteil vom 11.10.1968 - 7 C 111.66 -, BVerwGE 30, 251). - BVerwG, 10.11.1980 - 7 B 29.80
Beurteilungsgrundlage für die Bemessung des zulässigen zeitlichen Abstandes der …
Der Senat hat bereits entschieden, daß sowohl von den örtlichen Verhältnissen als auch von den Interessen der in Betracht kommenden Verkehrsnutzer auszugehen ist, daß dabei die einzelnen in § 13 Abs. 2 Nr. 2 PBefG aufgeführten Genehmigungsversagungsgründe in der gesetzlichen Reihenfolge zu prüfen sind und daß die Frage, ob bereits eine befriedigende Verkehrsbedienung vorliegt oder ob bei Übernahme von Verkehrsaufgaben anderer Verkehrsträger eine wesentliche Verbesserung durch den beantragten Verkehr geboten wird, danach zu beantworten ist, ob und inwieweit eine Lücke im Verkehrsangebot besteht, die der beantragte Verkehr schließen soll (BVerwGE 30, 251 [253]; 55, 159 [161]).Der Senat hat stets (z.B. in BVerwGE 30, 251 [255]) betont, daß ein zusätzliches Linienverkehrsangebot bei Fehlen eines entsprechenden Verkehrsbedürfnisses nur zu wirtschaftlichen Lasten der vorhandenen Linien gehen würde und dies den öffentlichen Verkehrsinteressen nach § 13 Abs. 2 Nr. 2 PBefG entgegensteht, die darauf gerichtet sind, die Gefahr eines ruinösen Wettbewerbs und damit des Zusammenbruchs der Ordnung der gewerbsmäßigen Personenbeförderung zu verhindern.
- BVerwG, 28.06.2007 - 3 B 135.06
Einordnung von Stadtrundfahrten im materiell-rechtlichen Sinn als …
Rn. 12 Auch eine Abweichung von den weiteren in der Beschwerde genannten Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts BVerwGE 30, 251, 253; 55, 159, 161 liegt nicht vor. - BVerwG, 29.07.1982 - 7 B 99.81
Genehmigung einer Haltestelle für eine Bahnbuslinie - Einräumung einer …
Im übrigen stellt § 13 Abs. 2 PBefG die Eisenbahnunternehmen, also auch die Bundesbahn allen anderen Verkehrsunternehmen gleich (BVerwGE 30, 251 [255]).Die entsprechenden Ausführungen des Berufungsgericht stimmen mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwGE 30, 251 f., 352 [355, 356]) überein.
- VG Freiburg, 26.10.1976 - VS. VI 524/75
Genehmigung der Erweiterung des Berufsverkehrs durch Einbeziehung einer weiteren …
- BVerwG, 16.01.1974 - VII B 16.73
Genehmigung von Haltestellen für den Berufsverkehr - Berücksichtigung …
- VG Karlsruhe, 03.08.2004 - 5 K 1417/04
- VGH Bayern, 15.03.2012 - 11 B 09.1113
Linienverkehrsgenehmigung für Omnibusse; maßgeblicher Zeitpunkt; …
- VG Karlsruhe, 18.12.2003 - 5 K 2742/03
- VG Düsseldorf, 05.02.2015 - 6 K 7650/13
Linienbus Parallelverkehr Flughafenzubringerbus Verkehrsverbesserung …
- VGH Bayern, 15.03.2012 - 11 B 09.1114
Linienverkehrsgenehmigung für Omnibusse; maßgeblicher Zeitpunkt; …
- VG Arnsberg, 18.09.2008 - 7 K 2889/07
Klage eines Omnibusunternehmens gegen eine einem anderen Unternehmen erteilte …
- OVG Sachsen, 20.07.2012 - 4 A 718/10
Liniengenehmigung nach Personenbeförderungsgesetz, Versagungsgründe, tatsächliche …
- BVerwG, 20.02.1969 - VII B 35.67
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Verkehrsmäßige Erschließung …
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