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Weitere Entscheidung unten: BGH, 08.02.1971

Rechtsprechung
   BGH, 10.02.1971 - IV ZR 85/69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,629
BGH, 10.02.1971 - IV ZR 85/69 (https://dejure.org/1971,629)
BGH, Entscheidung vom 10.02.1971 - IV ZR 85/69 (https://dejure.org/1971,629)
BGH, Entscheidung vom 10. Februar 1971 - IV ZR 85/69 (https://dejure.org/1971,629)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für das Zustandekommen eines Maklervertrages - Vorliegen eines Widerrufs des Maklerauftrags - Vermittlung von Grundstücksgeschäften, Beteiligungen und Finanzierungen

  • zimmermann-notar-rostock.de PDF

    Rückschluss auf ursächlichen Zusammenhang zwischen Maklerangebot und Vertragsschluss

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1971, 1133
  • MDR 1971, 564
  • WM 1971, 827
  • DB 1971, 866
 
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Wird zitiert von ... (28)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 04.06.1970 - VII ZR 187/68

    Vergütung bei vorzeitiger Beendigung eines Steuerberatervertrags

    Auszug aus BGH, 10.02.1971 - IV ZR 85/69
    Es ist der in der Rechtsprechung herausgestellte Grundsatz heranzuziehen, daß Allgemeine Geschäftsbedingungen sowie jedenfalls umfangreiche vorformulierte Klauseln in Formularverträgen unwirksam sind, soweit in ihnen von den gesetzlichen Vertragstypen abweichende Regelungen getroffen werden, in denen die mißbräuchliche Verfolgung einseitiger Interessen auf Kosten des Geschäftspartners zum Ausdruck kommt und die daher bei Abwägung der Interessen der Billigkeit widersprechen (BGHZ 41, 151, 154, 155 [BGH 17.02.1964 - II ZR 98/62]; 51, 55, 59 [BGH 11.11.1968 - VIII ZR 151/66]; 54, 106, 109) [BGH 04.06.1970 - VII ZR 187/68].
  • BGH, 17.02.1964 - II ZR 98/62

    Beweislastregelung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen

    Auszug aus BGH, 10.02.1971 - IV ZR 85/69
    Es ist der in der Rechtsprechung herausgestellte Grundsatz heranzuziehen, daß Allgemeine Geschäftsbedingungen sowie jedenfalls umfangreiche vorformulierte Klauseln in Formularverträgen unwirksam sind, soweit in ihnen von den gesetzlichen Vertragstypen abweichende Regelungen getroffen werden, in denen die mißbräuchliche Verfolgung einseitiger Interessen auf Kosten des Geschäftspartners zum Ausdruck kommt und die daher bei Abwägung der Interessen der Billigkeit widersprechen (BGHZ 41, 151, 154, 155 [BGH 17.02.1964 - II ZR 98/62]; 51, 55, 59 [BGH 11.11.1968 - VIII ZR 151/66]; 54, 106, 109) [BGH 04.06.1970 - VII ZR 187/68].
  • BGH, 11.11.1968 - VIII ZR 151/66

    Sittenwidrigkeit eines Formularvertrags

    Auszug aus BGH, 10.02.1971 - IV ZR 85/69
    Es ist der in der Rechtsprechung herausgestellte Grundsatz heranzuziehen, daß Allgemeine Geschäftsbedingungen sowie jedenfalls umfangreiche vorformulierte Klauseln in Formularverträgen unwirksam sind, soweit in ihnen von den gesetzlichen Vertragstypen abweichende Regelungen getroffen werden, in denen die mißbräuchliche Verfolgung einseitiger Interessen auf Kosten des Geschäftspartners zum Ausdruck kommt und die daher bei Abwägung der Interessen der Billigkeit widersprechen (BGHZ 41, 151, 154, 155 [BGH 17.02.1964 - II ZR 98/62]; 51, 55, 59 [BGH 11.11.1968 - VIII ZR 151/66]; 54, 106, 109) [BGH 04.06.1970 - VII ZR 187/68].
  • BGH, 03.05.1967 - Ib ZR 18/65

    Anmeldung eines Warenzeichens - Erledigung eines Rechtsstreits in der Hauptsache …

    Auszug aus BGH, 10.02.1971 - IV ZR 85/69
    Andere Urteile machen zwischen Fiktion und unwiderlegbarer Vermutung keinen Unterschied und stellen allein darauf ab, daß der Auftraggeber die Vorkenntnis und damit die Nichtursächlichkeit nur bei fristgerechter Mitteilung geltend machen dürfe (BGH LM § 652 BGB Nr. 9; KG AIZ 1965, 117; LG Köln DB 1967, 1259 [LG Köln 27.06.1967 - 12 S 135/67]).
  • RG, 24.09.1935 - VII 12/35

    Treuepflicht, Kundenschutzvereinbarung, Untermaklervertrag

    Auszug aus BGH, 10.02.1971 - IV ZR 85/69
    Hätte er diesen Beweis geführt, so träfe den Makler wieder die volle Darlegungs- und Beweislast für sein Vorbringen, daß gleichwohl sein Angebot mitursächlich für den Vertragsabschluß gewesen sei (ähnlich weitgehend die bisherige Rechtsprechung und das Schrifttum, vgl. RGZ 148, 354, 357; RG JW 1937, 222; BGH LM § 652 BGB Nr. 29;… Palandt/Thomas BGB 29. Aufl. § 652 Anm. 5;… Soergel/Siebert/Mormann BGB 10. Aufl. § 652 Anm. 29;… Staudinger/Riedel BGB 11. Aufl. § 652 Anm. 38; Schmidt-Salzer DB 1969, 1137; Knieper NJW 1970, 1293, 1296).
  • BGH, 03.07.2014 - III ZR 530/13

    Maklerlohnanspruch: Wirtschaftliche Kongruenz zwischen dem vom Makler …

    Jedoch steht, da Mitursächlichkeit ausreicht, eine Vorkenntnis einem Vergütungsanspruch des Maklers nicht entgegen, falls dieser - über die Mitteilung der bereits bekannten Umstände hinaus - dem Kunden eine wesentliche Maklerleistung erbringt (vgl. BGH, Urteile vom 6. Dezember 1978 - IV ZR 28/78, WM 1979, 439, 440; vom 9. November 1983 - IVa ZR 60/82, WM 1984, 62, 63 und vom 4. Oktober 1995 - IV ZR 163/94, NJW-RR 1996, 114, 115; Senat, Urteil vom 20. November 1997 - III ZR 57/96, NJW-RR 1998, 411, 412; siehe auch BGH, Urteil vom 10. Februar 1971 - IV ZR 85/69, NJW 1971, 1133, 1134 f und MüKoBGB/Roth aaO § 652 Rn. 182); auch insoweit kann im Übrigen für die Kausalität je nach den Umständen des Einzelfalls eine tatsächliche Vermutung sprechen (vgl. BGH, Urteil vom 26. April 1978 - IV ZR 66/77, WM 1978, 885, 886;… Schwerdtner/Hamm aaO Rn. 264;… MüKoBGB/Roth aaO § 652 Rn. 190).
  • OLG Hamm, 09.12.2021 - 18 U 68/20

    Vorkenntnis

    Denn eine solche Klausel ist in Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht zulässig (BGH, Urteil vom 10.02.1971, Az. IV ZR 85/69;… Fischer, Maklerrecht, 5. Aufl. 2019, Kap. VII Rn. 11;… Münchener Kommentar zum BGB/Roth, 8. Aufl. 2020, § 652 Rn. 210).
  • BGH, 08.05.1973 - IV ZR 158/71

    Maklerprovision bei Alleinauftrag

    In der zum Maklerrecht ergangenen, vom Berufungsgericht angezogenen Entscheidung LM BGB § 652 Nr. 40 = NJW 1971, 1133 hat der erkennende Senat die bisherige Rechtsprechung dahin zusammengefaßt, daß allgemeine Geschäftsbedingungen sowie jedenfalls umfangreiche, vorformulierte Klauseln in Formularverträgen unwirksam sind, soweit in ihnen von den gesetzlichen Vertragstypen abweichende Regelungen getroffen werden, in denen die mißbräuchliche Verfolgung einseitiger Interessen auf Kosten des möglichen Geschäftspartners zum Ausdruck kommt und die daher bei Abwägung der Interessen der Billigkeit widersprechen.
  • OLG Frankfurt, 20.01.2023 - 19 U 120/22

    Kein "Maklerprovision" ohne vergütungspflichtige Maklertätigkeit

    Denn eine solche Klausel ist in Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht zulässig (BGH, Urteil vom 10.02.1971, Az. IV ZR 85/69;… Fischer, Maklerrecht, 5. Aufl. 2019, Kap. VII Rz. 11;… Münchener Kommentar zum BGB/Roth, 8. Aufl. 2020, § 652 Rz. 210).
  • BGH, 28.02.1973 - IV ZR 34/71

    Maklerprovision für Folgegeschäft

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  • BGH, 26.09.1979 - IV ZR 92/78

    Kausalität der Nachweistätigkeit eines Maklers für den später zustande gekommenen …

    Die Urteile des Bundesgerichtshofes vom 2. April 1969 - IV ZR 781/68 - (LM BGB § 652 Nr. 29 = WM 1969, 885 = MDR 1969, 645), vom 10. Februar 1971 -IV ZR 85/69 - (LM a.a.O. Nr. 40 = NJW 1971, 1133 = WM 1971, 827 = MDR 1971, 564), vom 14. Mai 1975 - IV ZR 134/73 - (AIZ 1975, 306), vom 6. Dezember 1978 - IV ZR 28/78 - (NJW 1979, 869 = WM 1979, 439 = MDR 1979, 382), vom 14. Dezember 1959 - II ZR 241/58 - (…LM a.a.O. Nr. 7 = MDR 1960, 283 [BGH 14.12.1959 - II ZR 241/58]) und vom 21. Mai 1971 - IV ZR 52/70 -(WM 1971, 1098) betreffen diese Frage nicht.
  • BGH, 07.07.1976 - IV ZR 229/74

    Klage auf Zahlung von Maklerklohn - Kausalität zwischen Vertragsschluss und …

    Die richterliche Inhaltskontrolle allgemeiner Geschäftsbedingungen - hier der Vorkenntnisklausel eines Maklervertrags - wird dadurch nicht ausgeschlossen, daß die Parteien Kaufleute gewesen sind und die Geschäftsbedingungen vom Auftraggeber unterschrieben worden sind (Ergänzung von BGH, Urt. v. 10. Februar 1971 - IV ZR 85/69 - = LM Nr. 40 zu § 652 BGB).

    Das Berufungsgericht hat sich der Entscheidung des erkennenden Senats vom 10. Februar 1971 (LM Nr. 40 zu § 652 BGB = NJW 1971, 1133 m. Anm. von Werner NJW 1971, 1924) angeschlossen.

  • BGH, 08.05.1973 - IV ZR 8/72

    Versagte vormundschaftsgerichtliche Genehmigung; Provisionsanspruch des Maklers

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  • BGH, 09.11.1983 - IVa ZR 60/82

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Zahlung einer Maklerprovision - Nachweis für …

    Diese Vortrags- und Beweislast wird ihm bei zeitlichem Zusammenhang seiner Tätigkeit und des Vertragsschlusses von der Rechtsprechung weitgehend erleichtert, während der Maklerkunde seine die Kausalität ausschließende Vorkenntnis darlegen und beweisen muß (BGH, Urteile vom 10.2.1971 - IV ZR 85/69 - und vom 6.12.1978 - IV ZR 28/78 - LM BGB § 652 Nr. 40 und Nr. 64 Bl. 1 R), wobei nicht zu geringe Anforderungen an den vom Maklerkunden zu führenden Beweis gestellt werden dürfen (vgl. Senatsurteil vom 20.4.1983 - IVa ZR 232/81 - WM 1983, 794 - NJW 1983, 1849 [BGH 20.04.1983 - IVa ZR 232/81]), vielmehr der Makler immer noch die Möglichkeit hat, die Mitursächlichkeit seiner Tätigkeit zu beweisen.
  • OLG Celle, 17.11.1994 - 11 U 4/94

    Formvoraussetzungen eines Maklervertrag; Konkludente Annahme eines …

    Rn. 12 Aufgrund des in dem Maklerangebot der Klägerin vom 21. November 1992 enthaltenen Nachweises und des nur wenige Wochen später erfolgten Vertragsschlusses ergibt sich im allgemeinen der Ursachenzusammenhang von selbst (vgl. BGH NJW 1980, 123 und NJW 1971, 1133, 1134) [BGH 10.02.1971 - IV ZR 85/69].

    Dieser wird vermutet, so daß es Sache des Kunden ist, besondere Umstände vorzutragen und zu beweisen, nach denen diese Ursächlichkeit ausgeschlossen ist (vgl. OLG Hamburg AIZ 1992, Heft 10; BGH NJW 1971, 1133, 1134) [BGH 10.02.1971 - IV ZR 85/69].

  • BGH, 25.05.1983 - IVa ZR 26/82

    Stillschweigende Annahme einer Maklerangebotes durch Entgegennahme und …

  • BGH, 20.04.1983 - IVa ZR 232/81

    Ursächlichkeit der Maklertätigkeit für den Erwerb eines Forstreviers - Vorherige …

  • OLG Frankfurt, 11.08.2017 - 19 U 218/16

    Voraussetzungen des Provisionsanspruchs des Nachweismarklers

  • OLG Zweibrücken, 15.12.1998 - 8 U 95/98

    Anspruch auf Maklervergütung; Inhaltliche Identität des nach dem Maklerauftrag …

  • OLG Naumburg, 17.01.2006 - 9 U 78/05

    Kein Einwand der Vorkenntnis bei späterer Protokollierung des Maklerangebots

  • BGH, 27.10.1976 - IV ZR 149/75

    Anspruch eines Nachweismaklers auf Provision - Kostenpflichtige Vorschaltung …

  • BGH, 06.12.1978 - IV ZR 28/78

    Mitursächlichkeit einer Nachweistätigkeit für den Abschluss eines Mietvertrags …

  • OLG Koblenz, 28.11.2002 - 5 U 265/02

    Verfahrensrecht - Fehlerhafte Anwendung der Präklusionsvorschriften

  • BGH, 12.12.1984 - IVa ZR 89/83

    Ursächlichkeit der Tätigkeit des Maklers für den Kaufentschluß

  • OLG Stuttgart, 06.02.2002 - 3 U 157/01

    Provisionsanspruch des Grundstücksmaklers: Konkreter Nachweis einer …

  • OLG Bamberg, 19.07.2006 - 6 U 24/06

    Wann ist die Provision verdient?

  • BGH, 29.09.1977 - III ZR 118/76

    Fluchthelferhaftung, Rückforderung eines Vorschusses

  • BGH, 05.04.1978 - IV ZR 37/77

    Vertrag über die Begründung von Wohnungseigentum und Teileigentum - Abschluss …

  • BGH, 26.04.1978 - IV ZR 66/77

    Voraussetzungen für den Abschluss eines Maklervertrages - Stillschweigende …

  • OLG Frankfurt, 18.07.2008 - 19 U 138/07

    Maklervertrag: Ursächlichkeit des Nachweises der Kaufgelegenheit

  • BGH, 08.05.1973 - IV ZR 32/72

    Alleinbeauftragung von Maklern - Auslegung von allgemeinen Geschäftsbedingungen …

  • BGH, 13.03.1985 - IVa ZR 152/83

    Bestehen eines Maklervertrages - Konkludente Annahme eines Angebots

  • OLG München, 07.03.1978 - Ber.Reg. 9 U 3350/77

    Abschluss eines Maklervertrages mit einer Provisionsvereinbarung ; …

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Rechtsprechung
   BGH, 08.02.1971 - III ZR 28/70   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,426
BGH, 08.02.1971 - III ZR 28/70 (https://dejure.org/1971,426)
BGH, Entscheidung vom 08.02.1971 - III ZR 28/70 (https://dejure.org/1971,426)
BGH, Entscheidung vom 08. Februar 1971 - III ZR 28/70 (https://dejure.org/1971,426)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für das rechtmäßige Zustandekommen eines Bebauungsplans - Voraussetzungen für die Durchführung eines Umlegungsverfahrens - Anforderungen an die Begründung eines örtlichen Gewohnheitsrechts

  • Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    § 12 BBauG.

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BBauG § 10; BBauG § 12
    Verfahren bei Auslegung und Bekanntmachung eines Bebauungsplans

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 55, 288
  • NJW 1971, 704
  • MDR 1971, 564
  • DVBl 1971, 757
  • DVBl 1971, 758
  • DB 1971, 719
  • DÖV 1971, 243
  • BauR 1971, 88
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (2)

  • VGH Hessen, 15.03.1968 - R IV 2/66
    Auszug aus BGH, 08.02.1971 - III ZR 28/70
    Die Auffassung, wie sie der vom Berufungsgericht zur Stütze seiner Meinung herangezogene Hessische Verwaltungsgerichtshof u.a. in seinen Entscheidungen vom 21. Oktober 1966 = ESVGH 17, 198 = DVBl 1968, 947 und 15. März 1968 = DVBl 1968, 948 dahin vertreten hat, in der die Genehmigung und die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes betreffenden Bekanntmachung sei eine bestimmte Dauer der Auslegung festzusetzen und der Bebauungsplan werde erst mit Ablauf der für die öffentliche Auslegung bestimmten, als solche durch Landesrecht, auch durch Gewohnheitsrecht allgemein festzulegenden Frist wirksam, ist bereits mehrfach auf Widerspruch gestoßen.

    Ihr entgegen ist die Ansicht geäußert worden, unter "Zeit" der Auslegung sei die Tageszeit zu verstehen, in der der Bebauungsplan eingesehen werden könne (so namentlich Oberverwaltungsgericht Lüneburg, DVBl 1970, 422; Schrödter, BBauG, 2. Aufl., § 12 Rdnr 1 und DVBl 1968, 951 [VGH Hessen 15.03.1968 - R IV 2/66]; Zinkahn-Bielenberg, BBauG, § 12 Rdnr 8; Groschupf, EPlaR I 1 HessVGH 3.68/16;… Knaup-Ingenstau, BBauG, 4. Aufl., Anm. zu § 12; Penski, DVBl 1970, 44, 45).

  • VGH Hessen, 21.10.1966 - OS IV 38/65
    Auszug aus BGH, 08.02.1971 - III ZR 28/70
    Die Auffassung, wie sie der vom Berufungsgericht zur Stütze seiner Meinung herangezogene Hessische Verwaltungsgerichtshof u.a. in seinen Entscheidungen vom 21. Oktober 1966 = ESVGH 17, 198 = DVBl 1968, 947 und 15. März 1968 = DVBl 1968, 948 dahin vertreten hat, in der die Genehmigung und die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes betreffenden Bekanntmachung sei eine bestimmte Dauer der Auslegung festzusetzen und der Bebauungsplan werde erst mit Ablauf der für die öffentliche Auslegung bestimmten, als solche durch Landesrecht, auch durch Gewohnheitsrecht allgemein festzulegenden Frist wirksam, ist bereits mehrfach auf Widerspruch gestoßen.
  • BVerfG, 22.11.1983 - 2 BvL 25/81

    Bekanntmachung des Bebauungsplans

    Rn. 6 Auch nachdem der Bundesgerichtshof (BGHZ 55, 288 [293/294]) und das Bundesverwaltungsgericht (BVerwGE 44, 244 [248-250]) der Rechtsauffassung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs widersprochen hatten, hielt dieser an seiner Ansicht fest (siehe Urteil vom 3. Mai 1974, BRS 28 [1974] Nr. 13).
  • BVerwG, 14.12.1973 - IV C 71.71

    Nachbarrechtliche Abwehransprüche gegen eine nachbarschützende Vorschriften nicht …

    Der erkennende Senat ist bereits in seinem Urteil vom 7. Mai 1971 - BVerwG IV C 76.68 - (Buchholz 406.11 § 2 BBauG Nr. 7) in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 8. Februar 1971 - III ZR 28/70 - [BGHZ 55, 288]) der Auffassung entgegengetreten, daß der Bebauungsplan erst nach Ablauf der sich an die Bekanntmachung (etwa) anschließenden Auslegungsfrist in Kraft treten könne (…a.a.O. S. 12).
  • BVerwG, 22.03.1985 - 4 C 63.80

    Auswirkungen der fehlenden Kenntlichmachung planbetroffener Grundstücke; …

    Wird der Bebauungsplan - wie hier - für einen befristeten Zeitraum, der erst einige Tage nach der Bekanntmachung der Genehmigung beginnt, öffentlich ausgelegt und - was hier offenbleiben kann - nicht bereits vorher zu jedermanns Einsicht bereitgehalten, so mag dies das Inkrafttreten des Bebauungsplans vielleicht auf den Beginn der öffentlichen Auslegung hinausschieben; die Wirksamkeit des Bebauungsplans wird dadurch jedenfalls nicht in Frage gestellt (so schon BGH, Urteil vom 8. Februar 1971 - III ZR 28/70 - BGHZ 55, 288 [BGH 08.02.1971 - III ZR 28/70]).
  • BVerwG, 14.07.1972 - IV C 8.70

    Erforderlichkeit der Festsetzung land- und forstwirtschaftlicher Nutzung im …

    Der erkennende Senat hat in seinem Urteil vom 7. Mai 1971 - BVerwG IV C 76.68 - (BauR 1971, 182 [184]) in Übereinstimmung mit dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 8. Februar 1971 - III ZR 28/70 - (DÖV 1971, 243 [245]) entschieden, daß dem insoweit maßgebenden "Erfordernis der Rechtssicherheit ... ebenso wie durch die wörtliche Wiedergabe der Genehmigung durch die Mitteilung ihres wesentlichen Inhalts genügt werden" könne.
  • VG Stuttgart, 15.03.2016 - 10 K 1251/13

    Bauplanungsrechtliche Zulässigkeit der Erweiterung eines Einkaufszentrums - …

    Werde ein Bebauungsplan "für einen befristeten Zeitpunkt, der erst einige Tage nach der Bekanntmachung der Genehmigung beginnt, öffentlich ausgelegt und - … - nicht bereits vorher zu jedermanns Einsicht bereitgehalten", so möge "dies das Inkrafttreten des Bebauungsplans vielleicht auf den Beginn der öffentlichen Auslegung hinausschieben; die Wirksamkeit des Bebauungsplans" werde "dadurch jedenfalls nicht in Frage gestellt" (…a.a.O., Juris Rn. 20; ebenso BGH, Urteil vom 08.02.1971 - III ZR 28/70 -, BGHZ 55, 288, 291).
  • BGH, 30.10.1986 - III ZR 56/85

    Inkrafttreten eines Bebauungsplans

    Der erkennende Senat hat demgegenüber in seinem Urteil vom 8. Februar 1971 (III ZR 28/70 = BGHZ 55, 288) einen Zeitraum von 9 Tagen für unbedenklich gehalten.

    Das die Rechtsverbindlichkeit des Bebauungsplans gemäß § 12 Satz 3 BBauG 1960 bereits mit dem Wirksamwerden der Bekanntmachung eintritt (BGHZ 55, 288; BVerwGE 44, 244, 249), also zu einem Zeitpunkt in dem der Pflicht, den Plan zur Einsicht bereitzuhalten, frühestens beginnt, verstößt nicht gegen das Rechtsstaatsprinzip, aus ihm läßt sich ein Gebot, daß eine Rechtsnorm erst nach Bekanntmachung ihres Inhalts in Kraft treten dürfe, nicht herleiten.

  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 16.06.1982 - 1 C 9/81

    Nichtigkeit eines Bebauungsplans; Normenkontrollantrag nach § 47 Abs. 2 VwGO; …

    Die Ansicht des BGH (Urt. v. 08.02.1971 - III ZR 28/70 -, DVBl 1971, 758 [BGH 08.02.1971 - III ZR 28/70] mit abl. Anmerkung Schrödter/Schmaltz, S. 764 unter Nr. 4) zu § 12 BBauG 1960, eine Auslegung des Planes nach Wirksamwerden der Bekanntmachung führe nicht zur Unwirksamkeit des Planes, sondern schiebe nur das Inkrafttreten des Planes hinaus, kann zu § 12 BBauG 1976/79 nicht aufrechterhalten werden, denn der Wortlaut des § 12 BBauG 1979 ist insofern eindeutig (…für Unwirksamkeit: Ernst/Zinkahn/Bielenberg § 12 Rdn. 28; Kohlhauer-Grauvogel, § 12 Anm. III 1 c bb;… Schlichter/Stich/Tittel, BBauG, 3. Aufl. 1979, § 12 Rdn. 9: Das Problem, wann nach § 12 a.P. ein Plan in Kraft trat, wenn er erst nach seiner Bekanntmachung ausgelegt wurde, stelle sich nicht mehr).
  • VGH Baden-Württemberg, 28.10.1992 - 3 S 927/92

    Zum städtebaulichen Begriff der Tankstelle - Erweiterung einer Tankstelle zu …

    Der Senat kann mithin offenlassen, ob der Bebauungsplan wegen der verspätet durchgeführten öffentlichen Auslegung an einem unheilbaren Verkündungsmangel leidet (…so VGH Bad.-Württ., Urt. v. 14.4.1983 - 5 S 698/82 -, BauR 1983, 434 sowie Beschl. v. 26.6.1985 - 5 S 1292/85 -) oder ob er deswegen lediglich entsprechend später in Kraft getreten ist (…vgl. dazu BVerwG, Urt. v. 22.3.1985, Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 60; BGH, Urt. v. 8.2.1971, BGHZ 55, 288 ff.).
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