Rechtsprechung
| BGH, 04.05.1976 - VI ZR 193/74 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Kfz - Unfall - Unabwendbares Ereignis
Papierfundstellen
- MDR 1977, 43
- VersR 1976, 927
- DB 1976, 2153
Wird zitiert von ... (25) Zitiert selbst (12)
- BGH, 21.11.1967 - VI ZR 108/66
Entstehung eines Schadens "bei dem Betrieb" eines Fahrzeugs - Verursachung eines …
Auszug aus BGH, 04.05.1976 - VI ZR 193/74
Denn die bloße Anwesenheit eines im Betrieb befindlichen Kraftfahrzeugs an der Stelle, an der es zu dem Unfall kam, rechtfertigt noch nicht die Annahme, der Unfall sei beim Betrieb dieses Fahrzeugs entstanden; vielmehr muß dieses Fahrzeug durch seine Fahrweise zum Entstehen des Unfalls beigetragen haben (Senatsurteile vom 21. November 1967 - VI ZR 108/66 = VersR 1968, 176 und vom 10. Oktober 1972 - VI ZR 104/71 = VersR 1973, 83 m.w.Nachw.; vgl. auch Gelhaar/Thuleweit, Das Haftpflichtrecht des Straßenverkehrs S. 18 f.).Auch bei § 7 StVG trägt nämlich - so wie auch sonst grundsätzlich bei einem haftungsbegründenden Geschehen - der Kläger die Beweislast für den Ursachenzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Betrieb des Fahrzeugs des Beklagten (Senatsurteil vom 21. November 1967 - VI ZR 108/66 = a.a.O.;… vgl. auch OLG Hamburg VersR 1954, 124 und Geigel, Haftpflichtprozeß, 15. Aufl. Kap. 25 Rdn. 23).
- BGH, 03.07.1962 - VI ZR 184/61
Gefährdungshaftung des Kraftfahrzeughalters
Auszug aus BGH, 04.05.1976 - VI ZR 193/74
Zutreffend ist allerdings der Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, daß die Beklagten aus § 7 StVG bzw. § 3 PflVersG nur dann verurteilt werden können, wenn die Unfallursache im Betrieb des Kraftfahrzeugs des Beklagten liegt (vgl. BGHZ 37, 311, 317). - BGH, 22.01.1959 - III ZR 148/57
Rücktritt von Enteignungsunternehmen
Auszug aus BGH, 04.05.1976 - VI ZR 193/74
Der Beklagte beruft sich nicht bloß darauf, daß ein anderer, freilich nicht mehr wirksam gewordener Umstand früher oder später nach dem Eintritt des Schadens der Klägerinnen denselben Erfolg herbeigeführt hätte (vgl. BGHZ 29, 207, 215; Senatsurteil vom 17. November 1959 - VI ZR 190/58 = VersR 1960, 115).
- BGH, 10.10.1972 - VI ZR 104/71
Umfang der Haftung des Halters und Führers eines PKWs - Entstehen des Schadens …
Auszug aus BGH, 04.05.1976 - VI ZR 193/74
Denn die bloße Anwesenheit eines im Betrieb befindlichen Kraftfahrzeugs an der Stelle, an der es zu dem Unfall kam, rechtfertigt noch nicht die Annahme, der Unfall sei beim Betrieb dieses Fahrzeugs entstanden; vielmehr muß dieses Fahrzeug durch seine Fahrweise zum Entstehen des Unfalls beigetragen haben (Senatsurteile vom 21. November 1967 - VI ZR 108/66 = VersR 1968, 176 und vom 10. Oktober 1972 - VI ZR 104/71 = VersR 1973, 83 m.w.Nachw.; vgl. auch Gelhaar/Thuleweit, Das Haftpflichtrecht des Straßenverkehrs S. 18 f.). - BGH, 09.12.1969 - VI ZR 101/68
Umfang des Schutzbereiches eines amtlichen Verkehrszeichens - hier: Freigabe …
Auszug aus BGH, 04.05.1976 - VI ZR 193/74
Für die Beurteilung dieser Frage sind ähnliche Gesichtspunkte maßgebend, wie sie bei der Prüfung des Schutzbereiches einer Norm oder des Rechtswidrigkeitszusammenhangs von Bedeutung sind (vgl. z.B. die Senatsurteile vom 20. Februar 1968 - VI ZR 130/66 = VersR 1968, 698 und vom 9. Dezember 1969 - VI ZR 101/68 = VersR 1970, 159; vgl. auch v. Caemmerer DAR 1970, 283, 289). - BGH, 03.11.1967 - VI ZR 90/66
Anforderungen an den Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug
Auszug aus BGH, 04.05.1976 - VI ZR 193/74
Im Bereich des Rechts der unerlaubten Handlung ist allgemein anerkannt, daß auch in Fällen der hier zu entscheidenden Art Zweifel an der Ursächlichkeit der Fahrweise des Beklagten für den Unfall des Klägers zu dessen Lasten gehen (vgl. Senatsurteile vom 3. November 1967 - VI ZR 90/66 = VersR 1968, 51, 53 u. vom 1. Juli 1975 - VI ZR 35/74 = VersR 1975, 1026, 1028). - BGH, 24.03.1964 - VI ZR 12/63
Haftungsverteilung bei Kollision mit einem entgegenkommenden Mopedfahrer beim …
Auszug aus BGH, 04.05.1976 - VI ZR 193/74
Das Urteil des Senats vom 24. März 1964 (VI ZR 12/63 - VersR 1964, 777, 778) steht dieser Auffassung nicht entgegen. - BGH, 20.02.1968 - VI ZR 130/66
Haftungsverteilung bei Kollision mit einem wegen Übermüdung und Alkoholisierung …
Auszug aus BGH, 04.05.1976 - VI ZR 193/74
Für die Beurteilung dieser Frage sind ähnliche Gesichtspunkte maßgebend, wie sie bei der Prüfung des Schutzbereiches einer Norm oder des Rechtswidrigkeitszusammenhangs von Bedeutung sind (vgl. z.B. die Senatsurteile vom 20. Februar 1968 - VI ZR 130/66 = VersR 1968, 698 und vom 9. Dezember 1969 - VI ZR 101/68 = VersR 1970, 159; vgl. auch v. Caemmerer DAR 1970, 283, 289). - BGH, 17.11.1959 - VI ZR 190/58
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 04.05.1976 - VI ZR 193/74
Der Beklagte beruft sich nicht bloß darauf, daß ein anderer, freilich nicht mehr wirksam gewordener Umstand früher oder später nach dem Eintritt des Schadens der Klägerinnen denselben Erfolg herbeigeführt hätte (vgl. BGHZ 29, 207, 215; Senatsurteil vom 17. November 1959 - VI ZR 190/58 = VersR 1960, 115). - BGH, 01.07.1975 - VI ZR 35/74
Bestehen eines ursächlichen Zusammenhanges zwischen der Fahrweise und einem …
Auszug aus BGH, 04.05.1976 - VI ZR 193/74
Im Bereich des Rechts der unerlaubten Handlung ist allgemein anerkannt, daß auch in Fällen der hier zu entscheidenden Art Zweifel an der Ursächlichkeit der Fahrweise des Beklagten für den Unfall des Klägers zu dessen Lasten gehen (vgl. Senatsurteile vom 3. November 1967 - VI ZR 90/66 = VersR 1968, 51, 53 u. vom 1. Juli 1975 - VI ZR 35/74 = VersR 1975, 1026, 1028). - BGH, 16.12.1958 - VI ZR 4/58
- BGH, 26.03.1963 - VI ZR 77/62
- BGH, 05.10.2010 - VI ZR 286/09
Haftung bei Kfz-Unfall: Mehrere nebeneinander verantwortliche Schädiger; …
Allerdings reicht nicht die bloße Anwesenheit des Kraftfahrzeugs an der Unfallstelle aus, vielmehr muss das Kraftfahrzeug durch die Fahrweise oder eine sonstige mit dem Betrieb zusammenhängende Verkehrsbeeinflussung zu der Entstehung des Schadens beigetragen haben (Senatsurteile vom 11. Juli 1972 - VI ZR 86/71, VersR 72, 1074 f.; vom 4. Mai 1976 - VI ZR 193/74, VersR 1976, 927; vom 19. April 1988 - VI ZR 96/87, VersR 1988, 641 und vom 26. April 2005 - VI ZR 168/04, VersR 2005, 992, 993). - BGH, 21.09.2010 - VI ZR 263/09
Fahrzeughalterhaftung: Unfall infolge einer objektiv nicht erforderlichen …
Vielmehr muss das Kraftfahrzeug durch seine Fahrweise (oder sonstige Verkehrsbeeinflussung) zu der Entstehung des Schadens beigetragen haben (Senatsurteile vom 11. Juli 1972 - VI ZR 86/71, VersR 1972, 1074, 1075; vom 4. Mai 1976 - VI ZR 193/74, VersR 1976, 927 und vom 19. April 1988 - VI ZR 96/87, VersR 1988, 641). - BGH, 12.12.2023 - VI ZR 76/23
Reichweite der Haftung eines Kfz-Halters bei einem Fahrzeugbrand
Rn. 15 aa) Im Rahmen des § 7 Abs. 1 StVG - wie auch sonst bei einem haftungsbegründenden Geschehen - trägt der Anspruchssteller grundsätzlich die Beweislast für die anspruchsbegründenden Tatbestandsvoraussetzungen (…vgl. Senatsurteile vom 1. Oktober 2019 - VI ZR 164/18, NJW 2020, 1072 Rn. 7; vom 4. Mai 1976 - VI ZR 193/74, MDR 1977, 43, juris Rn. 12;… vom 21. November 1967 - VI ZR 108/66, VersR 1968, 176, juris Rn. 9).
- BGH, 19.04.1988 - VI ZR 96/87
Haftungsverteilung bei Sturz eines Radfahrers wegen entgegenkommenden PKW
- OLG Hamm, 02.09.2016 - 9 U 14/16
Nichtberührungsunfall im Begegnungsverkehr: Geschädigter muss unfallursächliche …
Die bloße Anwesenheit eines in Betrieb befindlichen Kraftfahrzeuges an der Unfallstelle reiche hierzu nicht aus (vgl. BGH, Urteil vom 04.05.1976, Az.: VI ZR 193/74, zitiert nach juris). - BGH, 21.09.2010 - VI ZR 265/09
Verkehrsunfallhaftung: Unfall "beim Betrieb" eines Kraftfahrzeuges bei …
Vielmehr muss das Kraftfahrzeug durch seine Fahrweise (oder sonstige Verkehrsbeeinflussung) zu der Entstehung des Schadens beigetragen haben (Senatsurteile vom 11. Juli 1972 - VI ZR 86/71, VersR 1972, 1074, 1075; vom 4. Mai 1976 - VI ZR 193/74, VersR 1976, 927 und vom 19. April 1988 - VI ZR 96/87, VersR 1988, 641). - BGH, 28.05.1985 - VI ZR 258/83
Haftungsverteilung bei Unfall mit einem radfahrenden Schulkind um die Mittagszeit
Hat der Kraftfahrer nur gegenüber einem anderen Verkehrsteilnehmer, nicht aber gegenüber demjenigen, bei dem sich die Gefahr verwirklicht hat, die Pflichten eines "Idealfahrers" i.S. von § 7 Abs. 2 StVG verletzt, so kann sich der Geschädigte hierauf nicht berufen (Senatsurteil vom 4. Mai 1976 - VI ZR 193/74 - VersR 1976, 927). - BGH, 21.02.1985 - III ZR 205/83
Umfang und Drittbezogenheit von Amtspflichten bei Teilnahme am allgemeinen …
Daher kann ein Unfallereignis im Rechtssinn auch dann unabwendbar sein, wenn zwar der "Idealkraftfahrer" nicht in der für den Unfall ursächlich gewordenen Weise gefahren wäre, dies aber im Hinblick auf eine andere Gefahr als die, die sich verwirklicht hat, getan hätte (BGH Urteil vom 4. Mai 1976 - VI ZR 193/74 - VersR 1976, 927 f.). - OLG Bremen, 05.07.2023 - 1 U 12/23
Keine Haftung des Fahrzeughalters aus § 7 Abs. 1 StVG für Schäden am Eigentum …
Bei der Geltendmachung eines Anspruchs aufgrund der Gefährdungshaftung nach § 7 Abs. 1 StVG hat der Geschädigte als anspruchsbegründende Tatsache darzulegen und zu beweisen, dass der Schaden bei dem Betrieb eines Fahrzeugs entstanden ist (Anschluss an BGH, Urteil vom 21.11.1967 - VI ZR 108/66, VersR 1968, 176; Urteil vom 04.05.1976 - VI ZR 193/74, MDR 1977, 43).Es entspricht vielmehr der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass der Geschädigte bei Geltendmachung eines Anspruchs aufgrund der Gefährdungshaftung nach § 7 Abs. 1 StVG als anspruchsbegründende Tatsache darzulegen und zu beweisen hat, dass der Schaden bei dem Betrieb eines Fahrzeugs entstanden ist (siehe BGH…, Urteil vom 21.11.1967 - VI ZR 108/66, juris Rn. 9, VersR 1968, 176; Urteil vom 04.05.1976 - VI ZR 193/74, juris Rn. 12, MDR 1977, 43).
- BGH, 16.09.1986 - VI ZR 151/85
Darlegungs- und Beweislast bei Berufung des Haftpflichtversicherers auf …
aa) Der Umstand, daß sich der Reisebus und der am rechten Straßenrand abgestellte Pkw des Erstbeklagten nicht berührt haben, steht, wovon auch die Revision ausgeht, der Haftung aus § 7 StVG nicht entgegen, wenn festgestellt werden kann, daß das Fahrzeug zur Entstehung des Unfalles beigetragen hat (Senatsurteil vom 4. Mai 1976 - VI ZR 193/74 - VersR 1976, 927 m.w.N.). - OLG Brandenburg, 17.10.2013 - 12 U 55/13
Übergegangener Aufwendungsersatzanspruch des Dienstherren aus Anlass eines …
- OLG Saarbrücken, 05.04.2005 - 4 U 167/04
Haftungsverteilung bei Kfz-Unfall: Reifenpanne eines Lkw auf dem rechten …
- OLG Hamburg, 05.02.2024 - 14 U 24/23
- LG Münster, 11.05.2023 - 8 O 136/22
Kosten der Rechtsverfolgung, Regulierung von Verkehrsunfällen, Gutachterkosten, …
- OLG Dresden, 02.06.2021 - 1 U 1381/20
Schadensersatzansprüche aus einem Verkehrsunfall Begriff des unabwendbaren …
- LG Münster, 18.12.2015 - 15 O 90/15
Anspruche einer gesetzlichen Krankenkasse auf den Ersatz von Aufwendungen für ihr …
- LG Münster, 01.06.2023 - 8 O 136/22
Verkehrsunfall: Haftungsquote 50/50 und nicht erstattete Kosten
- BGH, 16.09.1986 - VI ZR 101/85
Mitverschulden - Begegnungskollision - Aussteigender Fahrer - Pkw - Fahrbahnseite
- BGH, 16.09.1986 - VI ZR 159/85
Haftung bei Begegnungskollision; Beweislast bei Direktklage gegen den Versicherer
- OLG Brandenburg, 10.07.2025 - 12 U 34/24
- LG Koblenz, 24.05.2004 - 5 O 611/03
Anspruch auf Schadensersatz wegen eines Verkehrsunfalls; Beweislastverteilung …
- LG Aurich, 02.02.2022 - 3 O 246/21
Die Klägerin begehrt von den Beklagten Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen …
- LG Mainz, 14.12.2011 - 3 S 150/10
Verkehrsunfall - Verursachung eines Unfalls auf der Gegenfahrbahn einer BAB
- LG Bielefeld, 14.02.2000 - 6 O 439/99
Haftungsverteilung bei Kollision eines auf der Autobahn von der mittleren auf die …
- KG, 27.11.1986 - 12 U 990/86
Ersatzansprüche in Form von Nutzungsausfall und Schmerzensgeld nach einem …
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Haftungsprivileg - Innenausgleich - Freistellung - Ausgleichspflichtig
Papierfundstellen
- NJW 1976, 1975
- MDR 1977, 43
- VersR 1976, 991
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (9)
- BGH, 22.06.1956 - I ZR 198/54
ausgeliehener LKW-Fahrer - §§ 133, 157 BGB, Rechtsbindungswille, unentgeltlicher …
Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
Unter bestimmten Voraussetzungen kann zwar ein Rat oder eine Auskunft, die lediglich aus Gefälligkeit erteilt wurde, nicht zu einer vertraglichen Haftung führen (vgl. BGHZ 21, 102, 107; Senatsurteil vom 31. Januar 1961 - VI ZR 52/60 VersR 1961, 417, 418). - BGH, 12.06.1973 - VI ZR 163/71
Inanspruchnahme eines außerhalb des Sozialversicherungsverhältnisses stehenden …
Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
Dazu und zu der Frage, ob ein etwaiges Mitverschulden des ihm beigegebenen Geseilen zu einer Anspruchsminderung führt, hätte im Hinblick darauf Veranlassung bestanden, daß der erkennende Senat seit der (längere. Zeit vor Erlaß des Berufungsurteils ergangenen) Entscheidung in BGHZ 61, 51, 55 davon ausgeht, daß sich ein Verletzter dann, wenn wegen des durch die §§ 636, 637 RVO begründeten Haftungsprivilegs seines Arbeitgebers oder seines Arbeitskollegen ein Fall des sog. "gestörten Innenausgleichs" gegeben ist, seine Ersatzansprüche gegen den Mitschädiger mindern lassen muß. - BGH, 26.11.1974 - VI ZR 164/73
Verkehrssicherungspflicht des Veranstalters eines motorsportlichen Wettbewerbs
Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
Wenn der Beklagte auf dessen Bitte hin schließlich mit seinem Meßgerät Gasmessungen durchführte, dann übernahm er es, die dem Bauherrn obliegende Sicherung des Verkehrs auf der Baustelle zu erfüllen (vgl. Senatsurteile vom 10. Juni 1975 - VI ZR 131/73 VersR 1975, 949 « BauR 1976, 69 und vom 26. November 1974 - VI ZR 164/73 VersR 1975, 329, 331).
- BGH, 25.03.1958 - VI ZR 13/57
Vereinbarung einer Haftungsfreistellung durch Minderjährige
Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
Ist jedoch durch eine solche Handlung oder bei Gelegenheit ihrer Ausführung ein Delikt begangen, so ist die Gefälligkeit ebenso wie eine etwaige Unentgeltlichkeit ohne Einfluß auf die Haftung, es sei denn, es wäre gleichzeitig ein Haftungsverzicht vereinbart (vgl. RGZ 128, 229, 231; Senatsurteile vom 25. März 1956 - VI ZR 13/57 VersR 1958, 377, 378 und vom 16. Dezember 1958 - VI ZR 3/58 VersR 1959, 386, beidem.w.Nachw.). - BGH, 10.06.1975 - VI ZR 131/73
Verkehrssicherungspflicht des Bauunternehmers, des Poliers und des bauleitenden …
Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
Wenn der Beklagte auf dessen Bitte hin schließlich mit seinem Meßgerät Gasmessungen durchführte, dann übernahm er es, die dem Bauherrn obliegende Sicherung des Verkehrs auf der Baustelle zu erfüllen (vgl. Senatsurteile vom 10. Juni 1975 - VI ZR 131/73 VersR 1975, 949 « BauR 1976, 69 und vom 26. November 1974 - VI ZR 164/73 VersR 1975, 329, 331). - BGH, 02.04.1974 - VI ZR 193/72
Sorgfaltspflicht - Verrichtungsgehilfe - Angestelltenschutz - Verantwortliche …
Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
Wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 2. April 1974 (VI ZR 193/73 - VersR 1974, 888) aus geführt hat, findet für diesen Ausgleich die Hilfsregel des § 426 BGB über die Haftung nach Kopfteilen dann keine Amwendung, wenn durch vertragliche Vereinbarung oder Gesetz, vor allem durch § 254 BGB, etwas anderes bestimmt ist. - BGH, 31.01.1961 - VI ZR 52/60
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
Unter bestimmten Voraussetzungen kann zwar ein Rat oder eine Auskunft, die lediglich aus Gefälligkeit erteilt wurde, nicht zu einer vertraglichen Haftung führen (vgl. BGHZ 21, 102, 107; Senatsurteil vom 31. Januar 1961 - VI ZR 52/60 VersR 1961, 417, 418). - BGH, 02.04.1974 - VI ZR 193/73
Umfang der Verkehrssicherungspflichten im Deliktsrecht - Beurteilung einer …
Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
Wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 2. April 1974 (VI ZR 193/73 - VersR 1974, 888) aus geführt hat, findet für diesen Ausgleich die Hilfsregel des § 426 BGB über die Haftung nach Kopfteilen dann keine Amwendung, wenn durch vertragliche Vereinbarung oder Gesetz, vor allem durch § 254 BGB, etwas anderes bestimmt ist. - RG, 14.04.1930 - VI 415/29
Kann auf dem Gebiet der unerlaubten Handlung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB. die …
Auszug aus BGH, 14.06.1976 - VI ZR 178/74
Ist jedoch durch eine solche Handlung oder bei Gelegenheit ihrer Ausführung ein Delikt begangen, so ist die Gefälligkeit ebenso wie eine etwaige Unentgeltlichkeit ohne Einfluß auf die Haftung, es sei denn, es wäre gleichzeitig ein Haftungsverzicht vereinbart (vgl. RGZ 128, 229, 231; Senatsurteile vom 25. März 1956 - VI ZR 13/57 VersR 1958, 377, 378 und vom 16. Dezember 1958 - VI ZR 3/58 VersR 1959, 386, beidem.w.Nachw.).
- BGH, 23.01.1990 - VI ZR 209/89
Treppensturz - § 823 Abs. 1 BGB, Verkehrssicherungspflicht, § 426 BGB, gestörte …
Dabei mag mit dem Berufungsgericht unterstellt werden, daß sowohl die Beklagte als auch die Stadt B. gegenüber dem Kläger die tatbestandlichen Voraussetzungen einer Haftung erfüllt haben und der Stadt B. das Haftungsprivileg des § 636 Abs. 1 RVO zugute kommt, so daß ein sog. gestörtes Gesamtschuldverhältnis vorliegt, wie es nach der von dem Berufungsgericht im Ausgangspunkt zutreffend wiedergegebenen Rechtsprechung des Senats zu einer Beschränkung der Haftung des sog. außenstehenden (d.h. außerhalb des Sozialversicherungsverhältnisses stehenden) Zweitschädigers (hier: der beklagten Universität) auf denjenigen Betrag führt, der im Verhältnis zu dem haftungsprivilegierten sog. Erstschädiger (hier: der Stadt B.) auf ihn entfiele, wenn der Ausgleich nach § 426 BGB nicht durch das Haftungsprivileg verhindert würde (Senatsurteile BGHZ 61, 51 und 94, 173; vom 2. April 1974 - VI ZR 193/72 - VersR 1974, 888, 889; vom 11. Juni 1974 - VI ZR 210/72 - VersR 1974, 1127, 1129; vom 14. Juni 1976 - VI ZR 178/74 - VersR 1976, 991, 992; vom 17. Februar 1987 - VI ZR 81/86 - NJW 1987, 2669, 2670 f.; vom 4. Oktober 1988 - VI ZR 7/88 - VersR 1988, 1276, 1278).Für den Fall der vertraglichen Übernahme der Verantwortlichkeit durch den Zweitschädiger hat der Senat freilich ausgesprochen, daß eine Kürzung des Schadensersatzanspruches gegen ihn unterbleibt (Senatsurteil vom 14. Juni 1976 aaO. S. 992 zu 3. b.;… s. auch Senatsurteil vom 2. April 1974 aaO. S. 889 zu 3.).
- BGH, 17.02.1987 - VI ZR 81/86
Gesamtschuldnerausgleich bei teilweiser Haftungsfreistellung aufgrund …
Der Senat hat vertraglichen Vereinbarungen, durch die die Rollen der Beteiligten in Bezug auf die Schadensverhütung und damit die Gewichte ihres Beitrags an der Schadensentstehung verteilt wurden, stets Einfluß auch für den Ersatzanspruch des Geschädigten gegen den nicht privilegierten Zweitschädiger beigemessen (vgl. Senatsurteile vom 2. April 1974 - VI ZR 193/72 - VersR 1974, 888, 889 f. und vom 14. Juni 1976 - VI ZR 178/74 - VersR 1976, 991, 992). - OLG Frankfurt, 18.12.2003 - 12 U 50/02
Arbeitsunfall auf Betriebsstätte: Berücksichtigung des arbeitsrechtlichen …
Kann der Zweitschädiger unabhängig von der Privilegierung vom Erstschädiger keinen Ausgleich verlangen, verkürzt sich der Anspruch des Geschädigten gegen ihn nicht (BGH VersR 1976, 991). - OLG Jena, 05.08.1997 - 3 U 1489/96
Haftung wegen schuldhafter Amtspflichtverletzung; Verstoß gegen die, einer …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 27.11.1979 - VI ZR 267/78
Gefälligkeitsflug
Ist durch eine aus Gefälligkeit vorgenommene Handlung oder bei Gelegenheit ihrer Ausführung ein Delikt begangen, so ist die Gefälligkeit ebenso wie die Unentgeltlichkeit ohne Einfluß auf die Haftung, es sei denn, es wäre gleichzeitig ein Haftungsverzicht oder eine Haftungsbeschränkung vereinbart (Senatsurteil vom 14. Juni 1976 - VI ZR 178/74 = VersR 1976, 991 m.w.Nachw.).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".