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Weitere Entscheidung unten: BGH, 05.06.1981

Rechtsprechung
   BGH, 22.05.1981 - V ZR 111/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,473
BGH, 22.05.1981 - V ZR 111/80 (https://dejure.org/1981,473)
BGH, Entscheidung vom 22.05.1981 - V ZR 111/80 (https://dejure.org/1981,473)
BGH, Entscheidung vom 22. Mai 1981 - V ZR 111/80 (https://dejure.org/1981,473)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    ZPO § 322 Abs. 1
    Umfang der Rechtskraft eines Urteils in einem Vorprozeß

Papierfundstellen

  • NJW 1981, 2306
  • MDR 1982, 45
  • WM 1981, 1036
  • JR 1982, 70
 
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Wird zitiert von ... (39)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 10.10.1952 - V ZR 159/51

    Begriff des Streitgegenstandes; Voraussetzungen der Rechtshängigkeit

    Auszug aus BGH, 22.05.1981 - V ZR 111/80
    Der Streitgegenstand wird bestimmt von dem Grund des zur Entscheidung gestellten Anspruches und von dem zugehörigen Lebenssachverhalt, aus dem dieser Anspruch hergeleitet wird (vgl. BGHZ 7, 268, 271 [BGH 10.10.1952 - V ZR 159/51]; 78, 130, 136 [BGH 24.09.1980 - IVb ZR 545/80];… Habscheid, Der Streitgegenstand im Zivilprozeß, 1956, S. 208; Lüke, JZ 1960, 203, 204;… Thomas/Putzo, ZPO 11. Aufl. Einl. II 7 a), in welchem dieser Elemente auch immer begriffsmäßig der Schwerpunkt zu sehen sein mag (…vgl. dazu Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht 13. Aufl. § 96 III).
  • BGH, 27.02.1961 - III ZR 16/60

    Umfang der Rechtskraft

    Auszug aus BGH, 22.05.1981 - V ZR 111/80
    Maßgebend für Umfang und Tragweite der materiellen Rechtskraftwirkung ist die Urteilsformel; zu ihrer Auslegung sind auch Tatbestand und Entscheidungsgründe des Urteils mit dem darin in Bezug genommenen Parteivorbringen heranzuziehen, falls sich erst hieraus abgrenzen läßt, was Streitgegenstand des Urteils war (vgl. BGHZ 34, 337, 339 [BGH 27.02.1961 - III ZR 16/60]; 36, 365, 367 [BGH 14.02.1962 - IV ZR 156/61]; BGH Urteil vom 25. September 1978, VII ZR 281/77, NJW 1979, 720).
  • BGH, 14.02.1962 - IV ZR 156/61

    Umfang der Rechtskraft

    Auszug aus BGH, 22.05.1981 - V ZR 111/80
    Maßgebend für Umfang und Tragweite der materiellen Rechtskraftwirkung ist die Urteilsformel; zu ihrer Auslegung sind auch Tatbestand und Entscheidungsgründe des Urteils mit dem darin in Bezug genommenen Parteivorbringen heranzuziehen, falls sich erst hieraus abgrenzen läßt, was Streitgegenstand des Urteils war (vgl. BGHZ 34, 337, 339 [BGH 27.02.1961 - III ZR 16/60]; 36, 365, 367 [BGH 14.02.1962 - IV ZR 156/61]; BGH Urteil vom 25. September 1978, VII ZR 281/77, NJW 1979, 720).
  • BGH, 24.09.1980 - IVb ZR 545/80

    Unterhaltsanspruch des betreuenden Elternteils

    Auszug aus BGH, 22.05.1981 - V ZR 111/80
    Der Streitgegenstand wird bestimmt von dem Grund des zur Entscheidung gestellten Anspruches und von dem zugehörigen Lebenssachverhalt, aus dem dieser Anspruch hergeleitet wird (vgl. BGHZ 7, 268, 271 [BGH 10.10.1952 - V ZR 159/51]; 78, 130, 136 [BGH 24.09.1980 - IVb ZR 545/80];… Habscheid, Der Streitgegenstand im Zivilprozeß, 1956, S. 208; Lüke, JZ 1960, 203, 204;… Thomas/Putzo, ZPO 11. Aufl. Einl. II 7 a), in welchem dieser Elemente auch immer begriffsmäßig der Schwerpunkt zu sehen sein mag (…vgl. dazu Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht 13. Aufl. § 96 III).
  • BGH, 25.09.1978 - VII ZR 281/77

    Rechtskraftwirkung eines Urteils - Voraussetzungen für die Annahme eines …

    Auszug aus BGH, 22.05.1981 - V ZR 111/80
    Maßgebend für Umfang und Tragweite der materiellen Rechtskraftwirkung ist die Urteilsformel; zu ihrer Auslegung sind auch Tatbestand und Entscheidungsgründe des Urteils mit dem darin in Bezug genommenen Parteivorbringen heranzuziehen, falls sich erst hieraus abgrenzen läßt, was Streitgegenstand des Urteils war (vgl. BGHZ 34, 337, 339 [BGH 27.02.1961 - III ZR 16/60]; 36, 365, 367 [BGH 14.02.1962 - IV ZR 156/61]; BGH Urteil vom 25. September 1978, VII ZR 281/77, NJW 1979, 720).
  • BGH, 18.12.1970 - IV ZR 1082/68

    Vermögensübernahme

    Auszug aus BGH, 22.05.1981 - V ZR 111/80
    Richtig ist zwar, daß der Beklagte nach § 419 BGB nur für diejenigen Ansprüche der Klägerin haften würde, die vor Eingang seines Antrages beim Grundbuchamt auf Eintragung der Auflassungsvormerkung schon gegen seine Mutter begründet waren (BGHZ 33, 123, 129 [BGH 13.06.1960 - V ZR 19/59]; 55, 105 [BGH 18.12.1970 - IV ZR 1082/68]= LM § 419 Nr. 24 mit Anm. Buchholz; D. Reinicke, NJW 1967, 1249); die Haftung erstreckt sich dann aber auf alle Ansprüche, die zumindest im Keime bereits in dem davorliegenden Zeitraum entstanden waren (BGHZ 39, 275 [BGH 15.05.1963 - V ZR 128/61]; BGH Urteile vom 8. Mai 1963, VIII ZR 12/62, LM § 419 BGB Nr. 16 und vom 6. Dezember 1974, V ZR 86/73, NJW 1975, 304;… MünchKomm-Möschel, BGB § 419 Rdn. 44).
  • BGH, 13.07.1960 - V ZR 19/59

    Vermögensübernahme

    Auszug aus BGH, 22.05.1981 - V ZR 111/80
    Richtig ist zwar, daß der Beklagte nach § 419 BGB nur für diejenigen Ansprüche der Klägerin haften würde, die vor Eingang seines Antrages beim Grundbuchamt auf Eintragung der Auflassungsvormerkung schon gegen seine Mutter begründet waren (BGHZ 33, 123, 129 [BGH 13.06.1960 - V ZR 19/59]; 55, 105 [BGH 18.12.1970 - IV ZR 1082/68]= LM § 419 Nr. 24 mit Anm. Buchholz; D. Reinicke, NJW 1967, 1249); die Haftung erstreckt sich dann aber auf alle Ansprüche, die zumindest im Keime bereits in dem davorliegenden Zeitraum entstanden waren (BGHZ 39, 275 [BGH 15.05.1963 - V ZR 128/61]; BGH Urteile vom 8. Mai 1963, VIII ZR 12/62, LM § 419 BGB Nr. 16 und vom 6. Dezember 1974, V ZR 86/73, NJW 1975, 304;… MünchKomm-Möschel, BGB § 419 Rdn. 44).
  • BGH, 15.05.1963 - V ZR 128/61

    Abfindung der weichenden Erben

    Auszug aus BGH, 22.05.1981 - V ZR 111/80
    Richtig ist zwar, daß der Beklagte nach § 419 BGB nur für diejenigen Ansprüche der Klägerin haften würde, die vor Eingang seines Antrages beim Grundbuchamt auf Eintragung der Auflassungsvormerkung schon gegen seine Mutter begründet waren (BGHZ 33, 123, 129 [BGH 13.06.1960 - V ZR 19/59]; 55, 105 [BGH 18.12.1970 - IV ZR 1082/68]= LM § 419 Nr. 24 mit Anm. Buchholz; D. Reinicke, NJW 1967, 1249); die Haftung erstreckt sich dann aber auf alle Ansprüche, die zumindest im Keime bereits in dem davorliegenden Zeitraum entstanden waren (BGHZ 39, 275 [BGH 15.05.1963 - V ZR 128/61]; BGH Urteile vom 8. Mai 1963, VIII ZR 12/62, LM § 419 BGB Nr. 16 und vom 6. Dezember 1974, V ZR 86/73, NJW 1975, 304;… MünchKomm-Möschel, BGB § 419 Rdn. 44).
  • BGH, 06.12.1974 - V ZR 86/73
    Auszug aus BGH, 22.05.1981 - V ZR 111/80
    Richtig ist zwar, daß der Beklagte nach § 419 BGB nur für diejenigen Ansprüche der Klägerin haften würde, die vor Eingang seines Antrages beim Grundbuchamt auf Eintragung der Auflassungsvormerkung schon gegen seine Mutter begründet waren (BGHZ 33, 123, 129 [BGH 13.06.1960 - V ZR 19/59]; 55, 105 [BGH 18.12.1970 - IV ZR 1082/68]= LM § 419 Nr. 24 mit Anm. Buchholz; D. Reinicke, NJW 1967, 1249); die Haftung erstreckt sich dann aber auf alle Ansprüche, die zumindest im Keime bereits in dem davorliegenden Zeitraum entstanden waren (BGHZ 39, 275 [BGH 15.05.1963 - V ZR 128/61]; BGH Urteile vom 8. Mai 1963, VIII ZR 12/62, LM § 419 BGB Nr. 16 und vom 6. Dezember 1974, V ZR 86/73, NJW 1975, 304;… MünchKomm-Möschel, BGB § 419 Rdn. 44).
  • BGH, 12.07.1961 - VIII ZR 34/61
    Auszug aus BGH, 22.05.1981 - V ZR 111/80
    Unterscheidet sich deshalb der in einem neuen Prozeß vorgetragene Sachverhalt seinem Wesen nach von dem des Vorprozesses, so steht der neuen Klage die materielle Rechtskraft des Urteils nicht entgegen, und zwar auch dann nicht, wenn das Klageziel äußerlich unverändert geblieben ist und die Tatsachen, die der neuen Klage zugrunde gelegt sind, schon im Vorprozeß hätten geltend gemacht werden können ( BGH Urteil vom 12. Juli 1961, VIII ZR 34/61, LM § 322 ZPO Nr. 30;… Thomas/Putzo a.a.O. Einl. II 7 c).
  • BGH, 08.05.1963 - VIII ZR 12/62
  • BAG, 26.06.2018 - 1 ABR 37/16

    Tariffähigkeit der DHV - Die Berufsgewerkschaft e.V. - Keine abschließende …

    Der neue Sachverhalt muss sich seinem Wesen nach von dem früheren unterscheiden (vgl. BGH 22. Mai 1981 - V ZR 111/80 - zu II der Gründe).
  • BGH, 29.09.2017 - V ZR 19/16

    Erweiterung der Grenzen der Rechtskraft eines Urteils gegenüber dem …

    Bei dieser Beurteilung ist von den Entscheidungsgründen des rechtskräftigen Urteils auszugehen und zu prüfen, ob die neu entstandene Tatsache die dort bejahten oder verneinten Tatbestandsmerkmale beeinflusst (Senat, Urteile vom 22. Mai 1981 - V ZR 111/80, NJW 1981, 2306 und vom 11. März 1983 - V ZR 287/81, WM 1983, 658, 659;… Stein/Jonas/Leipold, ZPO, 22. Aufl., § 322 Rn. 245 ff.).
  • BGH, 24.06.1993 - III ZR 43/92

    Rechtskraft der Abweisung einer Schadensersatzklage wegen Amtspflichtverletzung

    Etwas anderes läßt sich für den vorliegenden Fall auch nicht aus dem vom Kläger in bezug genommenen Urteil des Bundesgerichtshofes vom 22. Mai 1981 - V ZR 111/80 - NJW 1981, 2306 - herleiten.
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Rechtsprechung
   BGH, 05.06.1981 - V ZR 11/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,1298
BGH, 05.06.1981 - V ZR 11/80 (https://dejure.org/1981,1298)
BGH, Entscheidung vom 05.06.1981 - V ZR 11/80 (https://dejure.org/1981,1298)
BGH, Entscheidung vom 05. Juni 1981 - V ZR 11/80 (https://dejure.org/1981,1298)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Abweichen von Sachverständigengutachten - Richterliche Zweifel - Ergänzungsmöglichkeit - Mündliche Erörterung

Papierfundstellen

  • NJW 1981, 2578
  • MDR 1982, 45
 
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Wird zitiert von ... (15)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 28.06.1961 - V ZR 14/60
    Auszug aus BGH, 05.06.1981 - V ZR 11/80
    Sie ist revisionsrechtlich dahin zu überprüfen, ob das BerGer. seine eigene Sachkunde ausreichend begründet und sich mit dem Gutachten hinlänglich auseinandergesetzt hat (vgl. BGH, NJW 1951, 566 = LM § 286 (B) ZPO Nr. 2; NJW 1961, 2061 = LM § 286 (B) ZPO Nr. 15; NJW 1962, 676 = LM § 286 (A) ZPO Nr. 20).

    Wenn es auch für die Frage der Geschäftsfähigkeit eines an Arteriosklerose erkrankten Menschen in der Rückschau nach dessen Tod wesentlich auf das Ausmaß der zu Lebzeiten sichtbar gewordenen geistigen Ausfallerscheinungen ankommt und wenn auch die dafür bedeutsamen Anhaltspunkte der Richter selbst aus den ihm unterbreiteten Beweistatsachen über die frühere Verhaltensweise des Verstorbenen erkennen kann (vgl. Senat, NJW 1961, 2061; 1962, 676), so darf er doch nicht ohne weiteres die Möglichkeit einer sachverständigen Beratung ungenutzt lassen.

  • BGH, 18.01.1980 - V ZR 34/78
    Auszug aus BGH, 05.06.1981 - V ZR 11/80
    Auch wenn sich das für den Tatbestand des Wuchers (§ 138 II BGB a. F.) nötige Merkmal der Ausbeutung nicht erweisen lassen sollte, könnte ein krasses Mißverhältnis auf eine verwerfliche Gesinnung des Kl. hindeuten und die Sittenwidrigkeit des Vertrages nach § 138 I BGB ergeben (vgl. Senat, WM 1980, 597; 1981, 404 m. w. Nachw.).
  • BGH, 30.01.1981 - V ZR 7/80

    Bewertung eines Ergänzungsvertrages als sittenwidrig bei einem auffälligen …

    Auszug aus BGH, 05.06.1981 - V ZR 11/80
    Auch wenn sich das für den Tatbestand des Wuchers (§ 138 II BGB a. F.) nötige Merkmal der Ausbeutung nicht erweisen lassen sollte, könnte ein krasses Mißverhältnis auf eine verwerfliche Gesinnung des Kl. hindeuten und die Sittenwidrigkeit des Vertrages nach § 138 I BGB ergeben (vgl. Senat, WM 1980, 597; 1981, 404 m. w. Nachw.).
  • BGH, 03.06.1977 - IV ZR 71/75

    Leistungsfreiheit des Haftpflichtversicherers bei grob fahrlässiger Vereltzung …

    Auszug aus BGH, 05.06.1981 - V ZR 11/80
    Das ist rechtsfehlerhaft (vgl. BGH, VersR 1977, 733 (734); NJW 1981, 2009).
  • BGH, 07.03.1951 - II ZR 67/50

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 05.06.1981 - V ZR 11/80
    Sie ist revisionsrechtlich dahin zu überprüfen, ob das BerGer. seine eigene Sachkunde ausreichend begründet und sich mit dem Gutachten hinlänglich auseinandergesetzt hat (vgl. BGH, NJW 1951, 566 = LM § 286 (B) ZPO Nr. 2; NJW 1961, 2061 = LM § 286 (B) ZPO Nr. 15; NJW 1962, 676 = LM § 286 (A) ZPO Nr. 20).
  • BGH, 27.05.1982 - III ZR 201/80

    Wiederholung der Beweisaufnahme durch das Berufungsgericht

    Will es von einem Gutachten abweichen, muß es seine abweichende Überzeugung begründen und diese Begründung muß erkennen lassen, daß die abweichende Beurteilung nicht durch einen Mangel an Sachkunde beeinflußt ist (…st. Rspr. des BGH, vgl. etwa die Urteile vom 7. März 1951 aaO, vom 5. April 1961 - IV ZR 216/60 = MDR 61, 583, 584; vom 17. Dezember 1969 - VIII ZR 52/68 = WM 70, 127, 128; vom 14. April 1981 - VI ZR 264/79 = VersR 81, 576, 577 und vom 5. Juni 1981 - V ZR 11/80 = NJW 81, 2578;… vgl. auch Pieper a.a.O. S. 25;… Olzen a.a.O. S. 74).

    Die mündliche Erörterung ist jedenfalls dann geboten, wenn sie zur Klärung von Zweifeln oder zur Beseitigung von Unklarheiten unumgänglich ist (BGH Urteil vom 12. März 1981 - IV a ZR 108/80 - NJW 81, 2009, 2010; vgl. auch BGH Urteile vom 14. April 1981 - VI ZR 264/79 = VersR 81, 576, 577 und vom 5. Juni 1981 - V ZR 11/80 = NJW 81, 2578;… Thomas/Putzo ZPO 11. Aufl. Anm. 3;… Wieczorek ZPO 2. Aufl. Anm. A II b, Jeweils zu § 411 ZPO).

  • KG, 18.09.2008 - 8 U 2/07

    Bestimmung des Mietzinses bei Vertragsverlängerungsoption ohne Vereinbarung über …

    Von einem als unvollständig oder unverständlich erscheinenden Gutachten darf das Gericht wegen seiner eigenen Sachkunde aber nicht beweiswürdigend abweichen, ohne von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, das Gutachten vom Sachverständigen ergänzen oder erläutern zu lassen (BGH MDR 1982, 45; NJW 2001, 2791) oder gemäß § 412 ZPO einen weiteren Sachverständigen zu beauftragen (BGH MDR 1989, 902; 84, 660;… vgl. Zöller/Greger, a.a.O., § 402 ZPO, Rdnr. 7 a).
  • BGH, 09.05.1989 - VI ZR 268/88

    Voraussetzungen der Abweichung von einem Sachverständigengutachten; Nachweis der …

    Fehlt es hieran und verschließt sich das Gericht der zwingenden Erwägung, zur Klärung seiner Bedenken den Sachverständigen zu einer Ergänzung oder mündlichen Erläuterung seines Gutachtens zu veranlassen oder einen weiteren Sachverständigen zu beauftragen, so bewegt es sich bei seiner Überzeugungsbildung außerhalb des dem tatrichterlichen Ermessen eingeräumten Bereichs (st. Rspr.; vgl. Senatsurteilevom 17. Dezember 1974 - VI ZR 94/73 - VersR 1975, 379 undvom 10. Januar 1984 - VI ZR 122/82 - VersR 1984, 354, 355; BGH, Urteile vom 5. Juni 1981 - V ZR 11/80 - NJW 1981, 2578 = ZSW 1982, 64, 65 mit Anm. Müller undvom 27. Mai 1982 - III ZR 201/80 - NJW 1982, 2874 f = ZSW 1983, 109, 110 f mit Anmerkung Müller).
  • BGH, 18.03.1993 - IX ZR 198/92

    Unzulässige Ermittlung des voraussichtlichen Versteigerungserlöses eines …

    Eine solche Entscheidung ist revisionsrechtlich dahin zu überprüfen, ob das Berufungsgericht diese Sachkunde ausreichend dargelegt hat (BGH, Urt. v. 5. Juni 1981 - V ZR 11/80, NJW 1981, 2578; vgl. ferner BGHZ 107, 236, 245 f).
  • BAG, 14.01.1993 - 2 AZR 343/92

    Kündigung: Kündigung infolge krankheitsbedingter Fehlzeiten - Kurzerkrankungen - …

    Sie ist revisionsrechtlich dahin zu überprüfen, ob das Berufungsgericht seine eigene Sachkunde ausreichend begründet und sich mit dem Gutachten hinlänglich auseinandergesetzt hat (Senatsurteile vom 20. Oktober 1970 - 2 AZR 497/69 - AP Nr. 4 zu § 286 ZPO und vom 31. August 1989 - 2 AZR 8/89 - AP Nr. 16 zu § 12 SchwbG zu B II 5 f der Gründe m. w. N.; BGH Urteil vom 5. Juni 1981 - V ZR 11/80 - NJW 1981, 2578).
  • BGH, 06.12.2012 - V ZB 80/12

    Zwangsversteigerungsverfahren: Aufhebung des Zuschlagsbeschlusses wegen …

    Das Beschwerdegericht wäre dann nämlich ohne Darlegung eigener Sachkunde und ohne Beratung durch einen anderen Sachverständigen von den fachkundigen Feststellungen und Einschätzungen des von ihm gerade wegen fehlender medizinischer Sachkunde beauftragten Gutachters zu der psychischen Verfassung der Schuldnerin und der sich daraus ergebenden Suizidgefahr abgewichen (vgl. BGH, Urteil vom 21. Januar 1997 - VI ZR 86/96, NJW 1997, 1446 sowie Senat, Urteil vom 5. Juni 1981 - V ZR 11/80, NJW 1981, 2578).
  • BGH, 20.09.2002 - V ZR 270/01

    Erhebung der Einrede geringer Nutzungsdauer

    Dessen hätte es bedurft, wenn das Gericht von der Einholung eines erforderlichen Sachverständigengutachtens abgesehen hätte oder von einem eingeholten Gutachten abgewichen wäre (vgl. Senat, Urt. v. 5. Juni 1981, V ZR 11/80, NJW 1981, 2578;… Urt. v. 29. Januar 1993, V ZR 227/91, NJW 1993, 1643, 1644).
  • BAG, 20.02.1991 - 4 AZR 429/90

    Streitigkeit über die Eingruppierung in eine bestimmte tarifliche …

    Es muß einen Sachverständigen nur dann zur Erläuterung seines Gutachtens laden, wenn ihm das Gutachten unklar oder unvollständig erscheint (…Thomas/Putzo, ZPO, 16. Aufl., § 411 Anm. 3; BGH Urteil vom 5. Juni 1981 - V ZR 11/80 - NJW 1981, 2578), nicht aber, wenn es dem Gutachten aus sachlichen Gründen nicht zu folgen vermag, wie es vorliegend der Fall war.
  • VerfGH Berlin, 01.06.2010 - VerfGH 13/10

    Verletzung rechtlichen Gehörs iSv

    Beruht diese mangelnde Überzeugung jedoch darauf, dass das Gutachten unvollständig oder unverständlich erscheint, so darf das Gericht von diesem nicht beweiswürdigend abweichen, ohne es zuvor vom Sachverständigen mündlich oder schriftlich ergänzen oder erläutern zu lassen (BGH NJW 1981, 2578; 2001, 2791;… Greger, a. a. O., Rn. 7a;… Huber, a. a. O., Rn. 12;… Rosenberg/Schwab/ Gottwald, a. a. O., Rn. 66 f.;… Leipold , in: Stein/Jonas, Kommentar zur Zivilprozessordnung, 22. Aufl. 2006, § 412 Rn. 4).
  • BGH, 01.02.2000 - X ZR 213/98

    Anzuwendendes Recht beim Werkvertrag; Auslegung eines Schriftwechsels zwischen …

    In der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofes ist anerkannt, daß der Tatrichter nicht genötigt ist, Sachverständigenbeweis zu erheben, wenn er seine Sachkunde zur Beurteilung der anstehenden tatsächlichen Fragen mit hinreichenden Gründen bejahen kann (vgl. BVerfGE 54, 86, 93; BVerwG NJW 1992, 588; BGH, Beschl. v. 5.1.1981 - V ZR 11/80, NJW 1981, 2578 u. Urt. v. 18.3.1993 - IX ZR 198/92, MDR 1993, 579 = NJW 1993, 1796).
  • BGH, 03.04.1992 - V ZR 104/91

    Nutzungsentgelt für vom Pächter erstellte Wohnlaube

  • BGH, 12.10.1993 - X ZR 25/92

    Rücknahme einer gelieferten Metzgerei-Ladeneinrichtung - Werkvertrag im Sinne des …

  • BGH, 13.12.1988 - XI ZR 26/88

    Fristlose Kündigung eines Steuerberatungsvertrages wegen Geltendmachung der …

  • BFH, 11.04.1986 - VI R 22/85

    Beginn der Frist zur Erhebung der Anfechtungsklage gegen einen Steuerbescheid - …

  • OLG München, 24.03.1993 - 30 U 860/92

    Verwertung eines kriminalpolizeilichen Ermittlungsbericht darf im Zivilprozeß

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