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Weitere Entscheidungen unten: BGH, 15.06.1982 | BGH, 22.06.1982

Rechtsprechung
   BGH, 22.06.1982 - VI ZR 255/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1982,548
BGH, 22.06.1982 - VI ZR 255/80 (https://dejure.org/1982,548)
BGH, Entscheidung vom 22.06.1982 - VI ZR 255/80 (https://dejure.org/1982,548)
BGH, Entscheidung vom 22. Juni 1982 - VI ZR 255/80 (https://dejure.org/1982,548)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Abgrenzung von Werturteilen gegenüber Tatsachenbehauptungen - Vorwurf des Betruges als Werturteil - Vorwurf des Betruges als Tatsachenurteil - Unwahre, ehrverletzende Tatsachenbehauptung - Unwahrheit einer Behauptung - Einstufung eines Vorgangs als strafrechtlich ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1982, 2248
  • MDR 1983, 44
  • VersR 1982, 906
  • afp 1982, 219
 
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Wird zitiert von ... (26)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 06.04.1976 - VI ZR 246/74

    Ersatz der Aufwendungen für eine Anzeigenaktion bei Verletzung des …

    Auszug aus BGH, 22.06.1982 - VI ZR 255/80
    In der Regel bringt die Einstufung eines Vorgangs als strafrechtlich relevanten Tatbestand nicht anders als Rechtsmeinungen im außerstrafrechtlichen Bereich zunächst nur die ganz überwiegend auf Wertung beruhende subjektive Beurteilung zum Ausdruck, der zwar eine andere Auffassung entgegengehalten werden, die aber nicht schon aus diesem Grunde Widerrufsansprüche auslösen kann (vgl. Senatsurteile vom 17. November 1964 - VI ZR 181/63 = NJW 1965, 294, 295; vom 4. Juni 1974 - VI ZR 68/73 = VersR 1974, 1080, 1081 und vom 6. April 1976 - VI ZR 246/74 = GRUR 1976, 651 - insoweit nicht in BGHZ 66, 182 abgedruckt).
  • BGH, 04.06.1974 - VI ZR 68/73

    Persönlichkeitsschutz Verstorbener - Grobe Entstellung - Angehörige - …

    Auszug aus BGH, 22.06.1982 - VI ZR 255/80
    In der Regel bringt die Einstufung eines Vorgangs als strafrechtlich relevanten Tatbestand nicht anders als Rechtsmeinungen im außerstrafrechtlichen Bereich zunächst nur die ganz überwiegend auf Wertung beruhende subjektive Beurteilung zum Ausdruck, der zwar eine andere Auffassung entgegengehalten werden, die aber nicht schon aus diesem Grunde Widerrufsansprüche auslösen kann (vgl. Senatsurteile vom 17. November 1964 - VI ZR 181/63 = NJW 1965, 294, 295; vom 4. Juni 1974 - VI ZR 68/73 = VersR 1974, 1080, 1081 und vom 6. April 1976 - VI ZR 246/74 = GRUR 1976, 651 - insoweit nicht in BGHZ 66, 182 abgedruckt).
  • BGH, 18.12.1979 - VI ZR 240/78

    Reichweite der Indemnität eines Landtagsabgeordneten vor der Veröffentlichung …

    Auszug aus BGH, 22.06.1982 - VI ZR 255/80
    Jedenfalls zielt auch diese Vorschrift, wie der Indemnitätsschutz allgemein, auf die Grundlagen der Parlamentsarbeit, für deren Funktionsbereich die freie Diskussion besonders geschützt werden soll (dazu allgemein BGHZ 75, 384 [BGH 18.12.1979 - VI ZR 240/78] und Senatsurteil vom 5. Mai 1981 - VI ZR 184/79 - NJW 1981, 2117).
  • BGH, 05.05.1981 - VI ZR 184/79

    Unterlassung von Äußerungen - Ehrenkränkende Vorbringen eines Sachverständigen …

    Auszug aus BGH, 22.06.1982 - VI ZR 255/80
    Jedenfalls zielt auch diese Vorschrift, wie der Indemnitätsschutz allgemein, auf die Grundlagen der Parlamentsarbeit, für deren Funktionsbereich die freie Diskussion besonders geschützt werden soll (dazu allgemein BGHZ 75, 384 [BGH 18.12.1979 - VI ZR 240/78] und Senatsurteil vom 5. Mai 1981 - VI ZR 184/79 - NJW 1981, 2117).
  • BGH, 17.11.1964 - VI ZR 181/63

    Volkacher Madonna

    Auszug aus BGH, 22.06.1982 - VI ZR 255/80
    In der Regel bringt die Einstufung eines Vorgangs als strafrechtlich relevanten Tatbestand nicht anders als Rechtsmeinungen im außerstrafrechtlichen Bereich zunächst nur die ganz überwiegend auf Wertung beruhende subjektive Beurteilung zum Ausdruck, der zwar eine andere Auffassung entgegengehalten werden, die aber nicht schon aus diesem Grunde Widerrufsansprüche auslösen kann (vgl. Senatsurteile vom 17. November 1964 - VI ZR 181/63 = NJW 1965, 294, 295; vom 4. Juni 1974 - VI ZR 68/73 = VersR 1974, 1080, 1081 und vom 6. April 1976 - VI ZR 246/74 = GRUR 1976, 651 - insoweit nicht in BGHZ 66, 182 abgedruckt).
  • BGH, 16.11.2004 - VI ZR 298/03

    Bauernfängerei

    Enthält eine Äußerung einen rechtlichen Fachbegriff, so deutet dies darauf hin, daß sie als Rechtsauffassung und damit als Meinungsäußerung einzustufen ist (vgl. Senatsurteile vom 22. Juni 1982 - VI ZR 251/80 - VersR 1982, 904, 905 f. und - VI ZR 255/80 - VersR 1982, 906, 907).

    Die Beurteilung der Vertragsbestimmung erfordert - anders als die Deutung einfacher, auch in der Alltagssprache gängiger Rechtsbegriffe - eine rechtliche Bewertung (vgl. Senatsurteile vom 22. Juni 1982 - VI ZR 251/80 - aaO und - VI ZR 255/80 - aaO;… vom 28. Juni 1994 - VI ZR 252/93 - aaO S. 1121 f.;… vom 23. Februar 1999 - VI ZR 140/98 - aaO …und vom 27. April 1999 - VI ZR 174/97 - aaO; siehe auch BVerfG, NJW 2000, 199, 200; BVerfG, NJW-RR 2001, 411 f.; BVerfG, NJW 2003, 1109 f.;… MünchKomm-BGB/Wagner, 4. Aufl., § 824, Rdn. 21 f. m.w.N.).

  • BGH, 22.09.2009 - VI ZR 19/08

    Meinungsfreiheit bei kritischen Äußerungen über ein Unternehmen und dessen …

    Dies gilt in der Regel selbst für Fallgestaltungen, in denen ein Vorgang als strafrechtlich relevanter Tatbestand eingestuft wird (vgl. Senatsurteile vom 22. Juni 1982 - VI ZR 251/80 - VersR 1982, 904, 905 und - VI ZR 255/80 - VersR 1982, 906, 907;… vom 3. Februar 2009 - VI ZR 36/07 - aaO, Rn. 15).
  • BGH, 19.01.2016 - VI ZR 302/15

    Persönlichkeitsrechtsverletzung im Internet: Boykottaufruf gegen einen …

    Als Tatsachenmitteilung sind solche Angaben nur zu qualifizieren, wenn und soweit die Beurteilung im Gesamtzusammenhang ihrer Verwendung nicht als Rechtsauffassung kenntlich gemacht ist, sondern beim Adressaten zugleich die Vorstellung von konkreten, in die Wertung eingekleideten tatsächlichen Vorgängen hervorruft, die als solche einer Überprüfung mit den Mitteln des Beweises zugänglich sind (Senatsurteile vom 22. Juni 1982 - VI ZR 255/80, VersR 1982, 906, 907; vom 27. April 1999 - VI ZR 174/97, NJW-RR 1999, 1251, 1252 f.; BGH…, Urteil vom 6. Februar 2014 - I ZR 75/13, VersR 2015, 717 Rn. 20; BVerfG, NJW 2008, 358, 359).
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Rechtsprechung
   BGH, 15.06.1982 - VI ZR 309/80   

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https://dejure.org/1982,2152
BGH, 15.06.1982 - VI ZR 309/80 (https://dejure.org/1982,2152)
BGH, Entscheidung vom 15.06.1982 - VI ZR 309/80 (https://dejure.org/1982,2152)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Schmerzensgeld - Verschluß der rechten Halsschlagader - Blutversorgung - Lähmung - Mitverschulden

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 823, § 847
    Berücksichtigung des Mitverschuldens des Geschädigten bei alternativer Verursachung; DM 30000 Schmerzensgeld wegen halbseitiger Lähmung durch Verschluß der Halsschlagader infolge Schlägerei

Papierfundstellen

  • NJW 1982, 2307
  • MDR 1983, 44
  • VersR 1982, 878
  • JR 1983, 63
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 07.11.1978 - VI ZR 128/76

    Gesamtschuldnerische Haftung zweier Unfallverursacher

    Auszug aus BGH, 15.06.1982 - VI ZR 309/80
    Zu Unrecht macht die Revision geltend, Z müsse sich die Tätlichkeit des Bekl. als Folgeschaden seines früheren Eingreifens zurechnen lassen, so daß nach den Grundsätzen der Senatsurteile vom 22.6.1976 (BGHZ 67, 14 = NJW 1976, 1934) und vom 7.11.1978 (BGHZ 72, 355 = NJW 1979, 544) § 830 I 2 BGB als Haftungsgrundlage ausscheide.

    Deshalb kommt eine Haftung der Alternativtäter stets nur bezüglich der geringsten (hypothetischen) Quote in Betracht (BGHZ 72, 335 (363) = NJW 1979, 544).

  • BGH, 22.06.1976 - VI ZR 100/75

    Anwendungsvoraussetzungen für § 830 Abs. 1 Satz 2 BGB

    Auszug aus BGH, 15.06.1982 - VI ZR 309/80
    Zu Unrecht macht die Revision geltend, Z müsse sich die Tätlichkeit des Bekl. als Folgeschaden seines früheren Eingreifens zurechnen lassen, so daß nach den Grundsätzen der Senatsurteile vom 22.6.1976 (BGHZ 67, 14 = NJW 1976, 1934) und vom 7.11.1978 (BGHZ 72, 355 = NJW 1979, 544) § 830 I 2 BGB als Haftungsgrundlage ausscheide.

    Das BerGer. mißversteht das Senatsurteil vom 22.6.1976 (VersR 1976, 992 (995) - insoweit in BGHZ 67, 14 = NJW 1976, 1934, nicht abgedruckt).

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Rechtsprechung
   BGH, 22.06.1982 - VI ZR 268/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1982,2106
BGH, 22.06.1982 - VI ZR 268/80 (https://dejure.org/1982,2106)
BGH, Entscheidung vom 22.06.1982 - VI ZR 268/80 (https://dejure.org/1982,2106)
BGH, Entscheidung vom 22. Juni 1982 - VI ZR 268/80 (https://dejure.org/1982,2106)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Auslegung des Begriffes "Rechtsmittel" im Sinne des § 839 Abs. 3 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) gegenüber einem Notar - Amtspflichtverletzung eines Notars - Einreichung von Löschungsunterlagen beim Grundbuchamt ohne Bestätigung der Abtretung von Grundpfandrechten - ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1983, 44
  • DNotZ 1983, 129 (Ls.)
  • VersR 1982, 953
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 23.02.1978 - III ZR 97/76

    Falschauskunft - Geschoßzahl eines Wohngebändes - Einholung eines Vorbescheids - …

    Auszug aus BGH, 22.06.1982 - VI ZR 268/80
    Rechtsfehlerfrei geht das Berufungsgericht allerdings in Übereinstimmung mit der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes davon aus, daß der Begriff "Rechtsmittel" in § 839 Abs. 3 BGB nicht im engen technischen Sinne, d.h. als Anfechtungsmöglichkeit einer Entscheidung mit dem Ziel zu verstehen ist, diese von einer höheren Instanz überprüfen zu lassen; vielmehr muß der Begriff weitgefaßt verstanden werden und umfaßt insbesondere auch Erinnerungen, Gegenvorstellungen und Dienstaufsichtsbeschwerden (vgl. Senatsurteil vom 5. Februar 1974 - VI ZR 71/72 - VersR 1974, 667; BGH, Urt. v. 23. Februar 1978 - III ZR 97/76 - VersR 1978, 640, 641).

    Rechtsbehelfe, die als Rechtsmittel im Sinne des § 839 Abs. 3 BGB angesehen werden können, müssen sich aber gegen eine sich als Amtspflichtverletzung darstellende Handlung oder Unterlassung richten und das Ziel haben, diese zu beseitigen oder zu berichtigen und damit den Schaden abzuwenden (vgl. Senatsurteil vom 5. Februar 1974 - a.a.O. und BGH, Urt. v. 23. Februar 1978 - aaO).

  • BGH, 05.02.1974 - VI ZR 71/72

    Amtspflichtverletzung eines Notars - Pflicht zur Einreichung einer Urkunde beim …

    Auszug aus BGH, 22.06.1982 - VI ZR 268/80
    Rechtsfehlerfrei geht das Berufungsgericht allerdings in Übereinstimmung mit der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes davon aus, daß der Begriff "Rechtsmittel" in § 839 Abs. 3 BGB nicht im engen technischen Sinne, d.h. als Anfechtungsmöglichkeit einer Entscheidung mit dem Ziel zu verstehen ist, diese von einer höheren Instanz überprüfen zu lassen; vielmehr muß der Begriff weitgefaßt verstanden werden und umfaßt insbesondere auch Erinnerungen, Gegenvorstellungen und Dienstaufsichtsbeschwerden (vgl. Senatsurteil vom 5. Februar 1974 - VI ZR 71/72 - VersR 1974, 667;… BGH, Urt. v. 23. Februar 1978 - III ZR 97/76 - VersR 1978, 640, 641).

    Rechtsbehelfe, die als Rechtsmittel im Sinne des § 839 Abs. 3 BGB angesehen werden können, müssen sich aber gegen eine sich als Amtspflichtverletzung darstellende Handlung oder Unterlassung richten und das Ziel haben, diese zu beseitigen oder zu berichtigen und damit den Schaden abzuwenden (vgl. Senatsurteil vom 5. Februar 1974 - a.a.O. und BGH, Urt. v. 23. Februar 1978 - aaO).

  • BGH, 13.05.1997 - IX ZR 123/96

    Schadensersatzanspruch des in Aussicht genommenen Testamentserben gegen den Notar …

    Dazu gehören außer der förmlichen Beschwerde (§ 15 Abs. 1 Satz 2 BNotO) auch Gegenvorstellungen und Erinnerungen (…BGH, Urt. v. 5. Februar 1974 - VI ZR 71/72, NJW 1974, 639, 640; v. 23. Februar 1978 - III ZR 97/76, NJW 1978, 1522, 1523; v. 22. Juni 1982 - VI ZR 268/80, DNotZ 1983, 129, 131; v. 9. November 1989 - IX ZR 261/88, NJW 1990, 1242, 1243) sowie mündliche Vorhaltungen (…Haug, Die Amtshaftung des Notars Rdnr. 220;… ders., in: Seybold/Schippel, § 19 BNotO Rdnr. 99;… Sandkühler, in: Arndt/Sandkühler/Lerch, § 19 BNotO Rdnr. 198).

    Für die Fahrlässigkeit im Sinne von § 19 Abs. 1 Satz 3 BNotO i.V.m. § 839 Abs. 3 ZPO gilt nach der Rechtsprechung des Senats ein subjektiver Maßstab: Es ist zu prüfen, ob der Betrofffene die nach den gegebenen Umständen sowie nach seinem Bildungsstand und seiner Geschäftsgewandtheit gebotene Sorgfalt beachtet hat (Senatsurt. v. 9. November 1989 - IX ZR 261/88, NJW 1990, 1242, 1243 m. Anm. Heckschen WuB VIII C. § 53 BeurkG 1.90 u. Heinemann DNotZ 1990, 443;… ebenso bereits Urt. v. 5. Februar 1974 - VI ZR 71/72, NJW 1974, 639, 640; v. 22. Juni 1982 - VI ZR 268/80, DNotZ 1983, 129, 131;… zustimmend Haug, in: Seybold/Schippel, § 19 BNotO Rdnr. 101;… Sandkühler, in: Arndt/Sandkühler/Lerch, § 19 BNotO Rdnr. 201; vgl. aber auch BGHZ 113, 17, 25 [BGH 15.11.1990 - III ZR 302/89];… BGH, Urt. v. 7. November 1996 - III ZR 283/95, WM 1997, 177).

  • BGH, 08.01.2004 - III ZR 39/03

    Amtshaftung eines Notars; Gebrauch eines Rechtsmittels

    Daraus ergibt sich jedenfalls, daß, solange eine Amtspflichtverletzung überhaupt noch nicht begangen ist, dagegen kein "Rechtsmittel" eingelegt werden kann (BGH, Urteil vom 22. Juni 1982 - VI ZR 268/80 - VersR 1982, 953, 954;… Staudinger/Wurm BGB 13. Bearb. 2002 § 839 Rn. 348).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.01.2017 - 1 A 303/15

    Schadensersatz wegen Nichtbeförderung

    Rn. 74 Vgl. OLG Hamm, Urteil vom 8. Januar 1997- 11 U 93/96 -, DNotZ 1997, 573 = juris, Rn. 44 (Vorhaltung gegenüber einem Notar, dass Vertragsentwurf nicht dem geäußerten rechtsgeschäftlichem Willen entspreche); BGH, Urteile vom 4. Juli 2013 - III ZR 201/12 -, BGHZ 197, 375 = juris, Rn.18, und vom 22. Juni 1982- VI ZR 268/80 -, MDR 1983, 44 = juris, Rn. 21 (Erinnerung, Gegenvorstellung, Dienstaufsichtsbeschwerden); OLG Celle, Urteil vom 18. Oktober 2000 - 3 U 39/00 -, juris, Rn. 45 f. (Gegenvorstellung, nichtförmliche Erinnerung, Eingabe); OLG Saarbrücken, Urteil vom 27. November 2001 - 4 U 70/1-15 -, OLGR Saarbrücken 2002, 96, abrufbar über juris, und OLG Düsseldorf, Urteil vom 2. Dezember 1993 - 18 U 93/92 -, NJW-RR 1995, 13 = juris, Rn. 12 (einfache Rück- bzw. Nachfrage); OLG München, Beschluss vom 12. Februar 2012 - 1 W 2126/11 -, juris, Rn. 12 (schriftlicher Antrag auf Gewährung von ALG II); OVG NRW, Urteil vom 15. November 2006 - 6 A 131/05 -, IÖD 2007, 88 = juris, Rn. 48 ff. (Stellung eines Antrags auf Umzugskostenvergütung); ablehnend gegenüber einem extensiven Verständnis des Rechtsmittelbegriffs: Zimmerling, in: Herberger/Martinek/Rüßmann u.a., jurisPK-BGB, 8. Aufl. 2017, § 839 Rn. 235 ff.
  • BGH, 05.11.1992 - IX ZR 260/91

    Betreungspflichten des Notars bei Entwurf eines privatschriftlichen Vertrages

    Ein solches muß sich unmittelbar gegen die sich als Amtspflichtverletzung darstellende Handlung oder Unterlassung richten mit dem Ziel, diese zu beseitigen oder zu berichtigen und dadurch den Schaden zu verhüten (…BGH, Urt. v. 31. März 1960 - III ZR 41/59, DNotZ 1960, 663, 665 f; v. 22. Juni 1982 - VI ZR 268/80, DNotZ 1983, 129, 131).
  • BGH, 13.01.1984 - V ZR 205/82

    Haftung des Vertragspartners für Pflichtwidrigkeiten des Notars im Rahmen …

    Im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs geht das Oberlandesgericht zutreffend davon aus, daß als Rechtsmittel im Sinne des § 839 Abs. 3 BGB alle Rechtsbehelfe anzusehen sind, die eine Beseitigung oder Berichtigung des schädigenden Verhaltens und zugleich eine Abwendung des Schadens bezwecken und ermöglichen (BGHZ 28, 104, 106; BGH Urteile vom 21. März 1963, III ZR 8/62, WM 1963, 841 und vom 22. Juni 1982, VI ZR 268/80, DNotZ 1983, 129, 131 = WM 1982, 930); hierzu gehören in Grundbuchsachen auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde oder die formlose Erinnerung an die Erledigung eines Antrags (BGHZ 28, 104, 106; BGH Urteile vom 31. März 1960, III ZR 41/59, NJW 1960, 1718 und vom 5. Februar 1974, VI ZR 71/72, NJW 1974, 639, 640).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.04.2017 - 1 A 1664/15

    Schadensersatzanspruch eines Beamten wegen einer zu Unrecht unterbliebenen …

    Rn. 76 Vgl. OLG Hamm, Urteil vom 8. Januar 1997- 11 U 93/96 -, DNotZ 1997, 573 = juris, Rn. 44 (Vorhaltung gegenüber einem Notar, dass Vertragsentwurf nicht dem geäußerten rechtsgeschäftlichem Willen entspreche); BGH, Urteile vom 4. Juli 2013 - III ZR 201/12 -, BGHZ 197, 375 = juris, Rn.18, und vom 22. Juni 1982- VI ZR 268/80 -, MDR 1983, 44 = juris, Rn. 21 (Erinnerung, Gegenvorstellung, Dienstaufsichtsbeschwerden); OLG Celle, Urteil vom 18. Oktober 2000 - 3 U 39/00 -, juris, Rn. 45 f. (Gegenvorstellung, nichtförmliche Erinnerung, Eingabe); OLG Saarbrücken, Urteil vom 27. November 2001 - 4 U 70/1-15 -, OLGR Saarbrücken 2002, 96, abrufbar über juris; OLG Düsseldorf, Urteil vom 2. Dezember 1993 - 18 U 93/92 -, NJW-RR 1995, 13 = juris, Rn. 12 (einfache Rück- bzw. Nachfrage); OLG München, Beschluss vom 12. Februar 2012 - 1 W 2126/11 -, juris, Rn. 12 (schriftlicher Antrag auf Gewährung von ALG II); OVG NRW, Urteil vom 15. November 2006 - 6 A 131/05 -, IÖD 2007, 88 = juris, Rn. 48 ff. (Stellung eines Antrags auf Umzugskostenvergütung); ablehnend gegenüber einem extensiven Verständnis des Rechtsmittelbegriffs: Zimmerling, in: Herberger/Martinek/Rüßmann u. a., jurisPK-BGB, 8. Aufl. 2017, § 839 Rn. 235 ff.
  • BayObLG, 26.05.2025 - 101 VA 58/25

    Rechtspfleger, Erneutes Akteneinsichtsgesuch, Einlegung eines Rechtsmittels, Kein …

    Ein solches Vorgehen fällt vorliegend unter den Begriff "Rechtsmittel" im weiteren Sinne, wenn er so verstanden wird, dass er alle Rechtsbehelfe betrifft, die nach gesetzlicher Ordnung die Beseitigung oder Berichtigung einer behördlichen Handlung ermöglichen (vgl. BGH, Urt. v. 22. Juni 1982, VI ZR 268/80, WM 1982, 930 [juris Rn. 21];… Urt. v. 5. Februar 1974, VI ZR 71/72, NJW 1974, 639 [juris Rn. 13] jeweils zur Auslegung des Begriffs "Rechtsmittel" im Sinne des § 839 Abs. 3 BGB).
  • BGH, 13.07.1984 - III ZR 6/84

    Antrag auf Aussetzung der Vollziehung als Rechtsmittel - Folgen der Aussetzung …

    Er umfaßt alle Rechtsbehelfe, die sich gegen die sich als Amtspflichtverletzung darstellende Handlung oder Unterlassung richten und das Ziel haben, diese zu beseitigen oder zu berichtigen und damit dem Schaden abzuwenden (BGH Urteile vom 23. Februar 1978 - III ZR 97/76 = VersR 1978, 640, 641 und vom 22. Juni 1982 - VI ZR 268/80 = VersR 1982, 953, 954).
  • OLG Naumburg, 24.03.2003 - 1 U 79/02

    Amtspflichtverletzung des Notars im Zusammenhang mit Eintragung eines …

    Es ist zu prüfen, ob der Betroffene die nach den gegebenen Umständen sowie nach seinem Bildungsstand und seiner Geschäftsgewandtheit gebotene Sorgfalt beachtet hat (vgl. BGH, NJW 1990, 1242, 1243; NJW 1974, 639, 640; DNotZ 1983, 129, 131).
  • BGH, 26.04.1990 - III ZR 261/89

    Einwendung gegen die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen bei …

    Solange aber eine Amtspflichtverletzung noch nicht begangen ist, kann dagegen kein Rechtsmittel i.S. des § 839 Abs. 3 BGB eingelegt werden (BGH Urt. v. 22. Juni 1982 - VI ZR 268/80 - VersR 1982, 953).
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