Rechtsprechung
| BGH, 09.06.1992 - VI ZR 49/91 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Schadensersatzpflicht eines Pferdehalters bei Überlassung des Pferdes aus Gefälligkeit - Haftungsfreistellung des Tierhalters bei Risikoübernahme des Reiters von über einen gewöhnlichen Ritt hinausgehende Gefahren - Auferlegung des Entlastungsbeweises für das ...
- Prof. Dr. Lorenz
Tierhalterhaftung und Gefälligkeit
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- hessen.de (Kurzinformation)
Tierschutz - Pferde - Pferd
- anwaltonline.com (Kurzinformation)
Tierhalterhaftung bei Gefälligkeit
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)
BGB § 833
Tierhalterhaftung bei Gefälligkeit - datenbank.nwb.de (Leitsatz)
§ 833 BGB
Tierhalterhaftung; Überlassung eines Reitpferdes aus Gefälligkeit
Papierfundstellen
- NJW 1992, 2474
- MDR 1992, 1032
- VersR 1992, 1145
- JR 1993, 506
Wird zitiert von ... (96) Zitiert selbst (31)
- BGH, 24.06.1986 - VI ZR 202/85
Haftung des selbstliquidierenden beamteten Krankenhausarztes; Tierhalterhaftung …
Auszug aus BGH, 09.06.1992 - VI ZR 49/91
Hat der Reiter durch vorwerfbare Fehler dazu beigetragen, daß ihn das Pferd abwirft, kann das allenfalls als Mitverschulden über § 254 BGB berücksichtigt werden (Senatsurteil vom 24. Juni 1986 - VI ZR 202/85 - VersR 1986, 1206, 1207 - dazu unten III.).Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Senats, daß die Gefährdungshaftung des Tierhalters aus § 833 BGB grundsätzlich auch dem Reiter auf dem Pferd zugute kommt (Urteile vom 13. November 1973 - VI ZR 152/73 - VersR 1974, 356; vom 14. Juli 1977 - VI ZR 234/75 - VersR 1977, 864, 865; vom 12. Januar 1982 - VI ZR 188/80 - VersR 1982, 366, 367; vom 19. Januar 1982 - VI ZR 132/79 - VersR 1982, 348; vom 24. Januar 1984 - VI ZR 61/82 - VersR 1984, 286, 287; vom 24. Juni 1986 aaO; vom 19. Januar 1988 - VI ZR 188/87 - VersR 1988, 609).
Das gilt insbesondere dann, wenn, wie hier, hinter dem Tierhalter eine Versicherung steht, denn ein Haftungsverzicht, der lediglich den Versicherer entlastet, entspricht in der Regel nicht dem Willen der Beteiligten und ihrem wohlverstandenen Interesse (vgl. BGHZ 39, 156, 158 [BGH 05.03.1963 - VI ZR 123/62]; 63, 51, 59 [BGH 10.07.1974 - IV ZR 212/72];… BGH, Urteile vom 26. Oktober 1965 aaO;… vom 15. Januar 1980 a.a.O. und vom 24. Juni 1986 aaO).
Dabei können über § 254 BGB freilich nur vorwerfbare Fehler beim Reiten berücksichtigt werden (Senatsurteil vom 24. Juni 1986 a.a.O. S. 1207).
- BGH, 15.01.1980 - VI ZR 191/78
Erledigungserklärung - Rechtliches Interesse - Haftungsausschluß - Kfz-Halter - …
Auszug aus BGH, 09.06.1992 - VI ZR 49/91
Deliktische Ansprüche, die im Zusammenhang mit Gefälligkeitserweisen entstehen, bleiben dagegen nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unberührt (BGHZ 30, 40, 46; 43, 72, 76; 76, 32, 34 f. [BGH 27.11.1979 - VI ZR 267/78]; Senatsurteile vom 26. Oktober 1965 - VI ZR 102/64 - VersR 1966, 41; vom 14. Februar 1978 - VI ZR 216/76 - VersR 1978, 625; vom 15. Januar 1980 - VI ZR 191/78 - VersR 1980, 384).Das gilt insbesondere dann, wenn, wie hier, hinter dem Tierhalter eine Versicherung steht, denn ein Haftungsverzicht, der lediglich den Versicherer entlastet, entspricht in der Regel nicht dem Willen der Beteiligten und ihrem wohlverstandenen Interesse (vgl. BGHZ 39, 156, 158 [BGH 05.03.1963 - VI ZR 123/62]; 63, 51, 59 [BGH 10.07.1974 - IV ZR 212/72];… BGH, Urteile vom 26. Oktober 1965 aaO; vom 15. Januar 1980 a.a.O. …und vom 24. Juni 1986 aaO).
Dazu bedarf es vielmehr des Hinzutretens besonderer Umstände, die im Einzelfall dem Schadensersatzbegehren des Geschädigten ein treuwidriges Gepräge geben (…vgl. Senatsurteile vom 14. Februar 1978 aaO; vom 18. Dezember 1979 - VI ZR 52/78 - VersR 1980, 426, 427; vom 15. Januar 1980 aaO).
- BGH, 14.07.1977 - VI ZR 234/75
Erwerb eines Pferdes als Kapitalanlage - Schadensersatz wegen eines Reitunfalls - …
Auszug aus BGH, 09.06.1992 - VI ZR 49/91
Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Senats, daß die Gefährdungshaftung des Tierhalters aus § 833 BGB grundsätzlich auch dem Reiter auf dem Pferd zugute kommt (Urteile vom 13. November 1973 - VI ZR 152/73 - VersR 1974, 356; vom 14. Juli 1977 - VI ZR 234/75 - VersR 1977, 864, 865; vom 12. Januar 1982 - VI ZR 188/80 - VersR 1982, 366, 367; vom 19. Januar 1982 - VI ZR 132/79 - VersR 1982, 348; vom 24. Januar 1984 - VI ZR 61/82 - VersR 1984, 286, 287;… vom 24. Juni 1986 aaO; vom 19. Januar 1988 - VI ZR 188/87 - VersR 1988, 609).Damit entfällt nicht nur eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit, sondern auch die Gefährdungshaftung nach § 833 BGB (Senatsurteil vom 14. Juli 1977 aaO).
- BGH, 18.12.1979 - VI ZR 52/78
Haftungsausschluß im Verhältnis zu Halter und probefahrendem Fahrer eines Kfz
Auszug aus BGH, 09.06.1992 - VI ZR 49/91
Dazu bedarf es vielmehr des Hinzutretens besonderer Umstände, die im Einzelfall dem Schadensersatzbegehren des Geschädigten ein treuwidriges Gepräge geben (…vgl. Senatsurteile vom 14. Februar 1978 aaO; vom 18. Dezember 1979 - VI ZR 52/78 - VersR 1980, 426, 427;… vom 15. Januar 1980 aaO).Das kann etwa dann der Fall sein, wenn die Gewährung der Gefälligkeit im besonderen Interesse des Geschädigten lag und dieser sich deshalb einem ausdrücklichen Ansinnen eines Haftungsverzichtes, wäre es an ihn gestellt worden, billigerweise nicht hätte verschließen können (vgl. BGHZ 9, 273, 278 [BGH 22.04.1953 - II ZR 143/52]; Senatsurteil vom 18. Dezember 1979 aaO).
- BGH, 14.02.1978 - VI ZR 216/76
Stillschweigende Vereinbarung eines Haftungsverzichts für einfache Fahrlässigkeit
Auszug aus BGH, 09.06.1992 - VI ZR 49/91
Deliktische Ansprüche, die im Zusammenhang mit Gefälligkeitserweisen entstehen, bleiben dagegen nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unberührt (BGHZ 30, 40, 46; 43, 72, 76; 76, 32, 34 f. [BGH 27.11.1979 - VI ZR 267/78]; Senatsurteile vom 26. Oktober 1965 - VI ZR 102/64 - VersR 1966, 41; vom 14. Februar 1978 - VI ZR 216/76 - VersR 1978, 625; vom 15. Januar 1980 - VI ZR 191/78 - VersR 1980, 384).Dazu bedarf es vielmehr des Hinzutretens besonderer Umstände, die im Einzelfall dem Schadensersatzbegehren des Geschädigten ein treuwidriges Gepräge geben (vgl. Senatsurteile vom 14. Februar 1978 aaO; vom 18. Dezember 1979 - VI ZR 52/78 - VersR 1980, 426, 427;… vom 15. Januar 1980 aaO).
- BGH, 08.01.1965 - VI ZR 234/63
Rückgriffsrecht des Versorgungsträgers bei Schädigung von Familienangehörigen
Auszug aus BGH, 09.06.1992 - VI ZR 49/91
Deliktische Ansprüche, die im Zusammenhang mit Gefälligkeitserweisen entstehen, bleiben dagegen nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unberührt (BGHZ 30, 40, 46; 43, 72, 76; 76, 32, 34 f. [BGH 27.11.1979 - VI ZR 267/78]; Senatsurteile vom 26. Oktober 1965 - VI ZR 102/64 - VersR 1966, 41; vom 14. Februar 1978 - VI ZR 216/76 - VersR 1978, 625; vom 15. Januar 1980 - VI ZR 191/78 - VersR 1980, 384).Die Annahme einer stillschweigend vereinbarten Haftungsbeschränkung im Wege ergänzender Vertragsauslegung stellt eine künstliche Rechtskonstruktion dar, denn sie geht von einem Haftungsverzicht aus, an den bei Abschluß der Vereinbarung niemand gedacht hat und der infolgedessen auf einer Willensfiktion beruht (vgl. BGHZ 34, 355, 361; 41, 79, 81; 43, 72, 76;… Urteil vom 26. Oktober 1966 aaO).
- BGH, 26.10.1965 - VI ZR 102/64
Haftungsmaßstab bei Gefälligkeitsfahrten
Auszug aus BGH, 09.06.1992 - VI ZR 49/91
Deliktische Ansprüche, die im Zusammenhang mit Gefälligkeitserweisen entstehen, bleiben dagegen nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unberührt (BGHZ 30, 40, 46; 43, 72, 76; 76, 32, 34 f. [BGH 27.11.1979 - VI ZR 267/78]; Senatsurteile vom 26. Oktober 1965 - VI ZR 102/64 - VersR 1966, 41; vom 14. Februar 1978 - VI ZR 216/76 - VersR 1978, 625; vom 15. Januar 1980 - VI ZR 191/78 - VersR 1980, 384).Das gilt insbesondere dann, wenn, wie hier, hinter dem Tierhalter eine Versicherung steht, denn ein Haftungsverzicht, der lediglich den Versicherer entlastet, entspricht in der Regel nicht dem Willen der Beteiligten und ihrem wohlverstandenen Interesse (vgl. BGHZ 39, 156, 158 [BGH 05.03.1963 - VI ZR 123/62]; 63, 51, 59 [BGH 10.07.1974 - IV ZR 212/72]; BGH, Urteile vom 26. Oktober 1965 aaO;… vom 15. Januar 1980 a.a.O. …und vom 24. Juni 1986 aaO).
- BGH, 30.09.1986 - VI ZR 161/85
Begriff des Tierhalters; Begriff des Tierhüters
Auszug aus BGH, 09.06.1992 - VI ZR 49/91
Tierhüter im Sinne dieser Vorschrift kann auch der Reiter sein (Senatsurteil vom 30. September 1986 - VI ZR 161/85 - VersR 1987, 198, 200) [BGH 30.09.1986 - VI ZR 161/85]. - BGH, 22.06.1956 - I ZR 198/54
ausgeliehener LKW-Fahrer - §§ 133, 157 BGB, Rechtsbindungswille, unentgeltlicher …
Auszug aus BGH, 09.06.1992 - VI ZR 49/91
Gefälligkeiten, denen das Fehlen eines Rechtsbindungswillens eigen ist, haben zunächst zur Folge, daß vertragliche Ansprüche zwischen den Beteiligten ausgeschlossen sind (vgl. BGHZ 21, 102, 106 f.). - BGH, 06.07.1976 - VI ZR 177/75
Tierhalterhaftung für Deckakte
Auszug aus BGH, 09.06.1992 - VI ZR 49/91
Denn auch die Reaktion des Tieres auf menschliche Steuerung und die daraus resultierende Gefährdung hat ihren Grund in der Unberechenbarkeit tierischen Verhaltens, für die der Halter den Geschädigten nach § 833 BGB schadlos halten soll (vgl. BGHZ 67, 129, 132; Senatsurteil vom 19. November 1991 - VI ZR 69/91 - VersR 1992, 371). - BGH, 14.03.1961 - VI ZR 189/59
Einwilligung in Körperverletzung bei Mitfahrt mit einem als fahruntüchtig …
- BGH, 03.12.1991 - VI ZR 378/90
Freistellung des Kfz-Vermieters von Schadensersatzansprüchen Dritter bei …
- BGH, 19.01.1988 - VI ZR 188/87
Voraussetzungen der Haftung eines Pferdehalters
- BGH, 20.11.1984 - IVa ZR 104/83
Kartoffelpülpe
- BGH, 20.12.1966 - VI ZR 53/65
Sorgfaltspflichten des Gesellschafters beim Lenken eines Kfz
- BGH, 10.07.1974 - IV ZR 212/72
Inanspruchnahme von Versicherungsnehmer und Versicherer in einem Prozeß; …
- BGH, 22.04.1953 - II ZR 143/52
Voraussetzungen der ergänzenden Vertragsauslegung
- BGH, 12.01.1982 - VI ZR 188/80
Anspruch auf Schadensersatz für einen Unfall mit einem zu einem Verein gehörenden …
- BGH, 13.11.1973 - VI ZR 152/72
Tierhalterhaftung - Schutzzweck der Tierhalterhaftung - Reitunfall - Pferd - …
- BGH, 04.03.1971 - VII ZR 40/70
Verjährung von Delikts- und vertraglichen Schadensersatzansprüchen im Rahmen …
- BGH, 19.11.1991 - VI ZR 69/91
Tierhalterhaftung bei Verletzung auf einer Fuchsjagd
- BGH, 05.03.1963 - VI ZR 123/62
Haftungsbeschränkungen unter Teilnehmern an einer Zuverlässigkeitsprüfung
- BGH, 30.04.1959 - II ZR 126/57
Schadensersatzpflicht des beauftragten Fahrers eines fremden Kfz bei leichter …
- BGH, 23.03.1966 - Ib ZR 150/63
Beschränkung der Haftung des Frachtführers aus unerlaubter Handlung aufgrund …
- BGH, 11.02.1964 - VI ZR 271/62
Regreßrecht des Sozialversicherers bei Schädigung eines Ehegatten
- BGH, 19.01.1982 - VI ZR 132/79
Schadensersatz aufgrund eines Unfalls beim Reitunterricht - Schmerzensgeld und …
- BGH, 24.01.1984 - VI ZR 61/82
Anspruch auf Schadensersatz bei einem Reitunfall; Vorliegen der zur Erkenntnis …
- BGH, 27.11.1979 - VI ZR 267/78
Gefälligkeitsflug
- OLG Düsseldorf, 18.10.1990 - 10 U 32/90
Haftungsbeschränkung bei Tierhalterhaftung
- RG, 08.10.1907 - III 86/07
Verjährung der Ersatzansprüche der Vermieter u. Verleiher
- BGH, 07.07.1956 - VI ZR 157/55
Begriff der Tätigkeit bei dem Betrieb eines Kraftfahrzeugs
- BGH, 26.04.2016 - VI ZR 467/15
Haftung für Wasserschaden im Zusammenhang mit der Bewässerung des Nachbargartens: …
Für den bei der Ausführung der Gefälligkeit entstandenen Schaden kommen daher keine vertraglichen, sondern nur deliktische Ansprüche in Betracht (Senatsurteil vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91, VersR 1992, 1145, 1147).Dagegen spricht neben den grundsätzlichen Bedenken, dass es an einer echten Anspruchskonkurrenz zwischen deliktischen und vertraglichen Ansprüchen fehlt (vgl. hierzu Senatsurteil vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91, aaO, 1147), schon die Tatsache, dass es für den ebenfalls unentgeltlichen Auftrag als vertragliche Entsprechung zur Hilfe unter Nachbarn eine gesetzliche Haftungsbeschränkung nicht gibt.
Rn. 10 a) Es kann nicht ohne weiteres angenommen werden, dass jemand, dem eine Gefälligkeit erwiesen wird, auf deliktische Schadensersatzansprüche verzichtet (Senatsurteil vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91, aaO, 1147).
Nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats kann eine solche Beschränkung aber nur ausnahmsweise bei Vorliegen besonderer Umstände angenommen werden; denn sie stellt eine künstliche Rechtskonstruktion aufgrund einer Willensfiktion dar, da sie von einem Haftungsverzicht ausgeht, an den beim Abschluss der Abrede niemand gedacht hat (Senatsurteile vom 13. Juli 1993 - VI ZR 278/92, VersR 1993, 1092, 1093; vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91, aaO, 1147).
Denn eine Haftungsbeschränkung, die nicht den Schädiger, sondern den Haftpflichtversicherer entlastet, entspricht in der Regel nicht dem Willen der Beteiligten (…vgl. Senatsurteile vom 10. Februar 2009 - VI ZR 28/08, aaO, Rn. 16;… vom 13. Juli 1993 - VI ZR 278/92, aaO, 1093; vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91, aaO, 1147).
Für die Annahme eines Haftungsverzichts genügt es ferner nicht, dass der Schaden bei einem Gefälligkeitserweis entstanden ist und zwischen Schädiger und Geschädigtem enge persönliche Beziehungen bestehen (Senatsurteile vom 8. Januar 1965 - VI ZR 234/63, BGHZ 43, 72, 76 f.; vom 27. November 1979 - VI ZR 267/78, BGHZ 76, 32, 34 f.; vom 15. Januar 1980 - VI ZR 191/78, VersR 1980, 384, 385; vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91, aaO, 1147;… vom 10. Februar 2009 - VI ZR 28/08, aaO, Rn. 16).
- BGH, 15.12.2020 - VI ZR 224/20
Beschränkung der Haftung des Vaters auf die Verletzung eigenüblicher Sorgfalt; …
Dies entspricht den Wirkungen einer gesetzlichen Beschränkung der Vertragshaftung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, die auch auf Ansprüche aus unerlaubter Handlung durchschlägt mit der Folge, dass wegen desselben Verhaltens nach Deliktsrecht keine strengere Haftung stattfindet und nicht nur eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit entfällt, sondern auch die Gefährdungshaftung nach § 833 Satz 1 BGB (vgl. Senat, Urteile vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91, NJW 1992, 2474, juris Rn. 18;… vom 13. November 1973 - VI ZR 152/72, NJW 1974, 234, juris Rn. 12). - BGH, 23.09.2010 - III ZR 246/09
Haftung des Veranstalters eines Reit- und Springturniers für die Verletzung eines …
Die Gefährdungshaftungen enthalten für die einzelnen Haftungsbereiche im Hinblick auf die Besonderheiten der jeweiligen Materie und ihrer Entstehungsgeschichte je eigenständige und in sich abgeschlossene Regelungen, die nur aus ihrem jeweiligen Zusammenhang heraus verstanden und angewendet werden können und demgemäß einer entsprechenden Anwendung auf andere Gefährdungshaftungen nicht zugänglich sind (BGH, Urteil vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91, NJW 1992, 2474).
- BGH, 25.03.2014 - VI ZR 372/13
Tierhalterhaftung wegen Hundebiss: Ausschlussgrund des Handelns auf eigene Gefahr …
Die Haftung des Tierhalters nach § 833 Satz 1 BGB greift nach herrschender Meinung in Rechtsprechung und Literatur nämlich grundsätzlich auch dann ein, wenn ein Tieraufseher im Rahmen seiner Aufsichtsführung durch das betreute Tier verletzt wird (vgl. Senatsurteil vom 12. Januar 1982 - VI ZR 188/80, VersR 1982, 366, 367; vom 19. Januar 1982 - VI ZR 132/79, VersR 1982, 348 f., und vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91, VersR 1992, 1145, 1146; BGH, Urteil vom 26. Juni 1972 - III ZR 32/70, VersR 1972, 1047, 1048; OLG Hamm, VersR 1975, 865; OLG Frankfurt, VersR 1997, 456; OLG Karlsruhe, NJW-RR 2009, 453;… Palandt/Sprau, BGB, 73. Aufl., § 834 Rn. 3;… Geigel/Haag, Der Haftpflichtprozess, 26. Aufl., Kap. 18 Rn. 39;… Wussow/Rüge, Unfallhaftpflichtrecht, 16. Aufl., Kap. 11 Rn. 11;… aA MünchKommBGB/Wagner, 6. Aufl., § 833 Rn. 20).Die Gefährdungshaftungen enthalten für die einzelnen Haftungsbereiche im Hinblick auf die Besonderheiten der jeweiligen Materie und ihrer Entstehungsgeschichte je eigenständige und in sich abgeschlossene Regelungen, die nur aus ihrem jeweiligen Zusammenhang heraus verstanden und angewendet werden können und demgemäß einer entsprechenden Anwendung auf andere Gefährdungshaftungen nicht zugänglich sind (Senatsurteil vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91, aaO S. 1146 f.).
- BGH, 27.01.2015 - VI ZR 467/13
Regressklage einer Tierhalterversicherung gegen Gesamtschuldner: Reichweite einer …
Rn. 12 aa) Nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats äußert sich eine typische Tiergefahr in einem der tierischen Natur entsprechenden unberechenbaren und selbständigen Verhalten des Tieres (vgl. grundlegend Senatsurteil vom 6. Juli 1976 - VI ZR 177/75, BGHZ 67, 129, 132 f. sowie Urteile vom 13. Juli 1976 - VI ZR 99/75, VersR 1976, 1175, 1176; vom 14. Juli 1977 - VI ZR 234/75, VersR 1977, 864, 865; vom 12. Januar 1982 - VI ZR 188/80, VersR 1982, 366, 367; vom 6. März 1990 - VI ZR 246/89, VersR 1990, 796, 797; vom 19. November 1991 - VI ZR 69/91, VersR 1992, 371, 372; vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91, VersR 1992, 1145, 1146; vom 6. Juli 1999 - VI ZR 170/98, VersR 1999, 1291, 1292 …und vom 20. Dezember 2005 - VI ZR 225/04, VersR 2006, 416 Rn. 7). - BGH, 04.08.2010 - XII ZR 118/08
Gebrauchsüberlassung aus Gefälligkeit: Verschuldensunabhängige Haftung des …
Rn. 13 c) Von der Rechtsprechung (BGHZ 21, 102, 106 f.; BGH Urteil vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91 - NJW 1992, 2474, 2475; OLG Stuttgart NJW 1971, 660, 661; OLG Koblenz MDR 1999, 1509 und NJW-RR 2002, 595;… OLG Karlsruhe Urteil vom 26. Februar 2003 - 17 U 121/02 - veröffentlicht bei juris Rdn. 15; OLG Frankfurt VersR 2006, 918 f.) und Teilen des Schrifttums (…Palandt/Grüneberg BGB 69. Aufl. Einl. vor § 241 Rdn. 8;… Erman/Graf von Westphalen BGB 12. Aufl. vor § 598 Rdn. 2;… Jauernig/Stadler BGB 13. Aufl. § 311 Rdn. 45;… Jauernig/Mansel aaO § 598 Rdn. 5) wird eine vertragsähnlich ausgestaltete Haftung innerhalb eines Gefälligkeitsverhältnisses grundsätzlich abgelehnt und der Geschädigte mit seinen Ansprüchen allein auf das Deliktsrecht (§§ 823 ff. BGB) verwiesen, weil ein ohne Rechtsbindungswillen der Beteiligten eingegangenes Gefälligkeitsverhältnis eine an das Vertragsrecht angelehnte Haftung nicht begründen könne.Rn. 14 Bei den Regelungen über die vertragliche Leihe handelt es sich um ein vom Gesetzgeber besonders ausgestaltetes Vertragsverhältnis, das einen beiderseitigen Verpflichtungswillen der Beteiligten voraussetzt und für jeden Vertragsschließenden Rechte und Pflichten begründet und ausformt (BGH Urteil vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91 - NJW 1992, 2474, 2475 f.).
Bei der Überlassung eines Gegenstandes im Rahmen eines bloßen Gefälligkeitsverhältnisses fehlt den Beteiligten jedoch gerade der Wille, sich rechtlich zu binden (BGH Urteil vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91 - NJW 1992, 2474, 2475).
Folglich können einzelne Bestimmungen, die zur Gestaltung dieses besonderen Vertragsverhältnisses beitragen, nicht auf ein dem Deliktsrecht unterfallendes Gefälligkeitsverhältnis übertragen werden (BGH Urteil vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91 - NJW 1992, 2474, 2475 f.; OLG Frankfurt VersR 2006, 918 f.;… OLG Karlsruhe Urteil vom 26. Februar 2003 - 17 U 121/02 - veröffentlicht bei juris Rdn. 17, jeweils zur Frage der Übertragung der kurzen Verjährungsfrist des § 606 BGB auf ein Gefälligkeitsverhältnis; anders OLG Koblenz VRS 100, 85, 86 f. unter der Annahme eines "leiheähnlichen Gefälligkeitsverhältnisses").
- OLG Nürnberg, 29.03.2017 - 4 U 1162/13
Pferdehalter haftet auch bei einer Reitbeteiligung für Unfälle, welche durch das …
a) Unter dem Gesichtspunkt des Handelns auf eigene Gefahr oder der freiwilligen Risikoübernahme kann die Haftung des Pferdehalters dann entfallen, wenn sich der Geschädigte bewusst einer besonderen Gefahr aussetzt, die über die normalerweise mit dem Reiten verbundene Gefahr hinausgeht (BGH, Urteil vom 9.06.1992, NJW 1992, 2474; Urteil vom 20.12.2005, NJW-RR 2006, 813; Urteil vom 30.04.2013, BeckRS 2013, 09464; OLG Hamm, Urteil vom 20.09.2000, NJW-RR 2001, 390).Die Vereinbarung einer Reitbeteiligung oder die Überlassung des Pferdes gefälligkeitshalber rechtfertigt im Wege ergänzender Vertragsauslegung auf der Grundlage von Treu und Glauben (§ 242 BGB) nur dann eine Haftungsfreistellung des Tierhalters, wenn die Überlassung des Tieres im besonderen Interesse des Geschädigten lag und dieser sich deshalb einem ausdrücklichen Ansinnen eines Haftungsverzichtes, wäre es an ihn gestellt worden, billigerweise nicht hätte verschließen können (BGH, Urteil vom 09.06.1992, NJW 1992, 2474 m. v. N.; BGH, Urteil vom 26.04.2016, r+s 2016, 424; OLG Schleswig, Urteil vom 29.02.2012, BeckRS 2013, 02597).
Diese Beweislastregel gilt zur Begrenzung der Tierhalterhaftung der Beklagten auch bei der Prüfung des Mitverschuldens der Geschädigten als Reiterin (vgl. BGH, Urteil vom 09.06.1992, NJW 1992, 2474; Urteil vom 22.12.1992, NJW 1993, 2611; OLG Karlsruhe, Urteil vom 22.10.2008, NJW-RR 2009, 453).
Die Unaufklärbarkeit des Reitunfalles führt gem. § 834 Satz 1 BGB i. V. m. einer entsprechenden Anwendung des § 254 Abs. 1 BGB hier dazu, dass das vermutete (Mit-)Verschulden der Geschädigten anspruchsmindernd zu berücksichtigen ist (vgl. BGH, Urteil vom 09.06.1992, NJW 1992, 2474; Urteil vom 25.03.2014, NJW 2014, 640 [richtig: NJW 2014, 640 - d. Red.] ; OLG Hamm, Urteil vom 28.10.1974, VersR 1974, 865).
- BGH, 20.12.2005 - VI ZR 225/04
Ausschluss der Tierhalterhaftung bei Handeln auf eigene Gefahr
b) Eine typische Tiergefahr äußert sich nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats in einem der tierischen Natur entsprechenden unberechenbaren und selbständigen Verhalten des Tieres (vgl. grundlegend Senat BGHZ 67, 129, 132 f. sowie Urteile vom 13. Juli 1976 - VI ZR 99/75 - VersR 1976, 1175, 1176; vom 14. Juli 1977 - VI ZR 234/75 - VersR 1977, 864, 865; vom 12. Januar 1982 - VI ZR 188/80 - VersR 1982, 366, 367; vom 6. März 1990 - VI ZR 246/89 - VersR 1990, 796, 797; vom 19. November 1991 - VI ZR 69/91 - VersR 1992, 371, 372; vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91 - VersR 1992, 1145, 1146; vom 6. Juli 1999 - VI ZR 170/98 - VersR 1999, 1291, 1292).Denn diese Reaktion des Tieres und die daraus resultierende Gefährdung haben ihren Grund in der Unberechenbarkeit tierischen Verhaltens (vgl. Senatsurteile vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91 - …und vom 6. Juli 1999 - VI ZR 170/98 - beide aaO;… Soergel/Zeuner, aaO, § 833 Rdn. 8).
- BGH, 11.06.2024 - VI ZR 381/23
Haftung wegen spezifischer Tiergefahr bei menschlicher Leitung
Denn diese Reaktion des Tieres und die daraus resultierende Gefährdung haben ihren Grund in der Unberechenbarkeit tierischen Verhaltens (vgl. Senatsurteil vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91, VersR 1992, 1145, juris Rn. 7).Auch die Reaktion eines Tieres auf menschliche Steuerung und die daraus resultierende Gefährdung kann ihren Grund in der Unberechenbarkeit tierischen Verhaltens und/oder der Lebendigkeit haben, für die der Halter den Geschädigten nach § 833 BGB schadlos halten soll (vgl. Senatsurteil vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91, VersR 1992, 1145, juris Rn. 7; vom 19. November 1991 - VI ZR 69/91, VersR 1992, 371).
- OLG Hamm, 17.11.2017 - 7 U 45/16
Zivilrechtliche Folgen des "Cold Water Challange" - Schadensereignisses
Eine Haftungsbeschränkung auf vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten analog § 599 BGB scheidet bei solcher reiner Gefälligkeit aus (BGH, Urteil vom 09.06.1992 VI ZR 49/91, NJW 1992, 2474, 2475). - OLG Hamm, 22.04.2015 - 14 U 19/14
Tierhalterhaftung gegenüber dem beauftragten Hufschmied
- OLG Koblenz, 07.07.2015 - 3 U 1468/14
Hilfeleistung unter Nachbarn: Haftung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit …
- LG Coburg, 08.09.2020 - 22 O 718/19
Gefährliche Gefälligkeit: Zur Tierhalterhaftung beim Gefälligkeitsverhältnis
- BGH, 29.01.2008 - VI ZR 98/07
Inanspruchnahme des Kfz-Haftpflichtversicherers für Schäden auf einer …
- OLG Schleswig, 19.03.2021 - 17 U 142/20
Reitbeteiligung: Wirksamkeit eines vereinbarten Haftungsauschlusses betreffend …
- OLG Frankfurt, 25.02.2009 - 4 U 210/08
Tierhalterhaftung: Anspruch wegen des Reitunfalls einer Zwölfjährigen unter …
- BGH, 22.07.2004 - IX ZR 482/00
Unterbrechung der Verjährung von Schadensersatzansprüchen durch Zahlungen des …
- BGH, 30.04.2013 - VI ZR 13/12
(Tierhalterhaftung: Unfall beim Reiten eines Pferdes ohne Einverständnis des …
- AG Bad Segeberg, 29.11.2012 - 17a C 94/10
Tierhalterhaftung bei Hundebiss in die Hand: Haftungsausschluss und …
- OLG Stuttgart, 08.05.2008 - 13 U 223/07
Unerlaubte Handlung: Tötung durch versehentliche Betätigung der …
- BGH, 17.02.2004 - VI ZR 69/03
Haftung des Eisenbahninfrastrukturunternehmens für Schäden an einem Eisenbahnzug
- OLG Saarbrücken, 31.01.2018 - 2 U 30/15
Tierhalterhaftung: Nutztierprivileg bei Einsatz eines Pferdes zum …
- BGH, 06.07.1999 - VI ZR 170/98
Haftung aufgrund spezifischer Tiergefahr
- OLG Hamm, 28.06.2019 - 11 U 82/18
Zur Tierhalterhaftung bei einem Gefälligkeitsverhältnis sowie zum Mitverschulden …
- OLG Karlsruhe, 26.02.2003 - 17 U 121/02
Beschädigung eines spontan und kurzzeitig überlassenen Gebrauchtwagens: …
- OLG Schleswig, 12.06.2015 - 17 U 103/14
Haftung des Halters eines Pferdes mit erkennbar problematischem Verhalten für …
- LG Koblenz, 25.05.2022 - 3 O 134/19
Die abgeworfene Reiterin
- AG Brandenburg, 17.01.2020 - 31 C 278/18
Gefährdungshaftung des Tierhalters - entgangenes Arbeitsentgelt
- OLG Hamm, 09.04.2013 - 24 U 112/12
Tierhalterin haftet nicht für hengstischen Ausbruch ihres Wallachs
- BGH, 22.12.1992 - VI ZR 53/92
Schmerzensgeld für die Verletzung durch ein Tier
- OLG Düsseldorf, 05.05.2000 - 22 U 148/99
Entlastung des Tierhalters bzw. -aufsehers bei Verletzung des Geschädigten durch …
- OLG Hamm, 20.09.2000 - 13 U 78/98
Tierhalterhaftung; Ausschluss; Handeln auf eigene Gefahr; Dressurreiten; …
- OLG Dresden, 08.09.1999 - 8 U 2048/99
Gesetzlicher Forderungsübergang bei Entgeltfortzahlung und Tierhalterhaftung
- BGH, 13.07.1993 - VI ZR 278/92
Einstandspflicht für bösgläubigen Teilnehmer einer "Schwarzfahrt"
- OLG Hamm, 11.10.2023 - 7 U 57/23
Ausritt; Reitlehrer; Berittführer; Aufsichtspflicht; Instruktionspflicht; …
- BGH, 24.09.2013 - I ZR 187/12
Urheberrechtswahrnehmung: Verschuldeter Rechtsirrtum einer …
- OLG Karlsruhe, 14.12.2012 - 14 U 82/11
(Tierhalterhaftung: Anwendbarkeit des Haftungstatbestandes bei Überlassung eines …
- LG Bonn, 21.10.2011 - 3 O 272/06
Haftung eines Tierhalters bzgl. eines Reitpferdes nach Abwurf des Reiters durch …
- AG München, 30.07.2020 - 182 C 5212/20
Kein Schadensersatz für abgenötigte fehlerhafte Starthilfe
- OLG Nürnberg, 27.06.2011 - 8 U 510/11
Haftung des Pferdehalters: Reitunfall bei Wahrnehmung einer Reitbeteiligung; …
- LG Münster, 01.06.2007 - 16 O 558/06
Haftung eines Vereins als Tierhalter bei Schädigung eines Vorstandsmitglieds; …
- OLG Celle, 09.11.2006 - 20 U 19/06
Umfang der Rechtskraft bei Entscheidung über eine Teilklage; Mitverschulden des …
- OLG Karlsruhe, 22.10.2008 - 9 U 75/07
Haftung eines Reitlehrers: Sorgfaltspflicht beim Verleihen eines Pferdes zum …
- OLG Hamm, 25.11.2011 - 9 U 38/11
Darlegungs- und Beweislast bei einem Reitunfall
- OLG Hamm, 12.04.2022 - 7 U 55/21
Schadensersatz nach einem Reitunfall; Begriff des "Verlasspferdes"; Aufsteigen …
- OLG Brandenburg, 14.12.2011 - 4 U 19/10
Tierhalterhaftung: Beweislastverteilung bei einem Unfall eines 17 ½ Jahre alten …
- OLG Celle, 14.07.2005 - 14 U 17/05
Umfang der Haftung bei der Überlassung einer Sporthalle an eine Lehrerin zu …
- OLG Düsseldorf, 11.02.2000 - 22 U 170/98
Widersprüchliches Verhalten; Turnierpferd; Tierhalterhaftung; Eigentümerstellung …
- LG Rottweil, 16.01.2003 - 6 O 23/02
Tierhalterhaftung beim Stolpern eines Reitpferdes und Verletzung des Reiters
- OLG Bamberg, 28.04.2021 - 3 U 272/20
Ein selbsttätigen Verhalten eines Tieres kann auch in einem krankheitsbedingten …
- OLG München, 16.06.2010 - 20 U 5105/09
Tierhalterhaftung: Haftung des Pferdehalters für Verletzung des Reiters durch …
- OLG Stuttgart, 07.01.2008 - 5 U 161/07
Unerlaubte Handlung: Verletzung eines Beifahrers bei einem vom Fahrer …
- LG Würzburg, 04.05.2020 - 14 O 1455/19
Tierhalterhaftung nach Sturz von schreckendem Pferd
- OLG Hamm, 11.11.1999 - 6 U 120/98
Anspruch auf Schadensersatz wegen eines Sturzes von einem Kutschbock; Umfang des …
- LG Hamburg, 09.07.2015 - 328 O 373/14
Tierhalterhaftung: Konkludenter Haftungsausschluss bei einem Reitunfall
- OLG Nürnberg, 12.09.2024 - 13 U 3960/21
Unabwendbares Ereignis, Kraftfahrzeughalter, Haushaltsführungsschaden, …
- OLG Koblenz, 16.03.2006 - 5 U 1708/05
Sorgfaltspflichten eines Veranstalters von Reitunterricht; Darlegungs- und …
- LG Itzehoe, 15.02.1996 - 4 S 117/95
Tierhalterhaftung; Ausschluss der Tierhalterhaftung unter dem Gesichtspunkt des …
- AG Brandenburg, 06.05.2025 - 31 C 153/24
Die Grenzen des AGG: Schwerbehinderter Mieter muss Hundezaun abbauen
- OLG Frankfurt, 02.09.2004 - 17 U 102/04
Gebrauchsüberlassung eines Kfz im Rahmen eines Gefälligkeitsverhältnisses
- OLG Hamm, 16.02.2009 - 13 U 16/08
Schadensersatzansprüche wegen eines Drittels von einem Pferd; Höhe des …
- LG Ravensburg, 05.09.2023 - 5 O 26/23
Haftung bei Unfall während eines Pferde-Proberitts
- OLG Koblenz, 21.04.1998 - 3 U 899/97
Schadensersatz nach Reitunfall; Tierhalterhaftung - speziefische Tiergefahr; …
- OLG Stuttgart, 12.02.2003 - 4 U 180/02
Eisenbahnunfall: Schadenersatzanspruch des Eisenbahnverkehrsunternehmers gegen …
- OLG Hamm, 24.01.2000 - 13 U 166/99
Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld aufgrund eines Reitunfalls; Haftung …
- OLG Düsseldorf, 22.02.2006 - 5 U 109/05
Konkludent rechtsgeschäftlicher Haftungsverzicht in einem Mietvertragsverhältnis
- OLG Koblenz, 11.10.2004 - 12 U 1197/03
Haftung bei Kfz-Unfall: Stillschweigend vereinbarte Haftungsbeschränkung bei …
- OLG Köln, 24.02.2012 - 11 U 213/11
- OLG Schleswig, 29.02.2012 - 7 U 115/11
Haftung für Reitunfall bei Proberitt
- OLG Hamm, 12.10.2011 - 13 U 52/11
Verkehrssicherungspflicht des Betreibers eines Hochsitzes
- OLG Zweibrücken, 11.04.2002 - 4 U 122/01
Verwahrungsvertrag: Selbstschädigung als Indiz für Beachtung der eigenüblichen …
- OLG Hamm, 04.02.2022 - 9 U 21/21
Ansprüche nach einem Reitunfall; Typische Tiergefahr; Handeln auf eigene Gefahr; …
- BGH, 13.07.2004 - VI ZR 49/04
Ausmaß der Prüfungspflicht eines Verkehrssicherungspflichtigen; Erteilung einer …
- OLG Frankfurt, 05.04.2022 - 6 U 95/19
- OLG Stuttgart, 11.11.1992 - 3 U 147/91
Verkehrssicherungspflichten eines Grundstückseigentümers bei unentgeltlicher …
- OLG Frankfurt, 15.12.1997 - 16 W 54/97
- LG Dortmund, 17.12.2015 - 2 O 159/15
Gewährung von bedingungsgemäßem Deckungsschutz aus einem …
- OLG Oldenburg, 25.09.2001 - 12 U 84/01
Anspruch einer Brandschadenversicherung gegen den Brandverursacher nach …
- OLG Düsseldorf, 21.01.2000 - 22 U 149/99
Mitverschulden einer unerfahrenen Reiterin; Höhe des Schmerzensgeldes wegen …
- OLG Köln, 31.03.1993 - 26 U 54/92
TIERHALTERHAFTUNG; GEFÄHRDUNGSHAFTUNG; GEFÄLLIGKEIT; HELFER
- LG Arnsberg, 08.03.2024 - 4 O 306/21
Schadensersatzansprüche wegen Reitunfall im Rahmen eines Wanderausrittes
- LG Amberg, 01.10.2021 - 24 O 1019/15
"bei Betrieb eines Kraftfahrzeugs", "berührungsloser Unfall", Tierhüter, …
- OLG Düsseldorf, 03.09.2024 - 15 U 7/19
Haftung eines Tierhalters wegen Verwirklichung der von der behandelten Katze …
- OLG Köln, 17.01.2001 - 5 U 137/00
Anspruch auf Schmerzensgeld wegen einer schweren Lendenwirbelverletzung nach …
- LG Tübingen, 12.03.2021 - 3 O 28/19
Ersatzansprüche nach der Beschädigung eines Fahrzeugs durch ein transportiertes …
- OLG Koblenz, 12.05.1999 - 1 U 1067/98
- OLG Celle, 10.07.1996 - 20 U 68/95
Schmerzensgeld wegen eines Sturzes von einem Pferd; Ausschluss der …
- VG Gießen, 25.02.2016 - 4 K 2446/15
Ersatzpflicht der Gemeinde bei freiwilliger Arbeit
- OLG Brandenburg, 30.01.1997 - 12 U 137/95
Inanspruchnahme aus übergeleitetem Recht als Tierhalter ; Notwendige Verursachung …
- LG Kiel, 31.07.2025 - 6 O 329/24
- OVG Sachsen-Anhalt, 03.12.2015 - 1 M 179/15
Zurechnung des Verschuldens des Postbeauftragten
- OLG Celle, 29.08.2001 - 20 U 16/01
Schadensersatz; Fahrlässigkeit; Fondue; Stillschweigender Haftungsausschluss; …
- LG Bielefeld, 06.08.2021 - 1 O 339/17
- LG Krefeld, 15.04.2010 - 3 O 441/09
Verwirklichung einer von einem Kater ausgehenden Tiergefahr bei einem Unfall; …
- LG Osnabrück, 30.10.2003 - 1 O 1487/02
Antrag auf gerichtliche Feststellung der gesamtschuldnerischen …
- OLG Köln, 17.12.2002 - 3 U 203/01
Schadensersatzanspruch einer Versicherung aus übergegangenem Recht wegen …
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Rechtsprechung
| BGH, 11.06.1992 - III ZR 134/91 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
§ 839 BGB; §§ 10, 52 NdsLStrG.
- rechtsportal.de
BGB § 839 Abs. 1 S. 2; GG Art. 34
Ausnahme vom Verweisungsprivileg aus § 839 Abs. 1 Satz 2 [nur subsidiäre Amtshaftung] für Amtspflichtverletzungen bei Teilnahme des Amtsträgers am allgemeinen Straßenverkehr ohne Inanspruchnahme hoheitlicher Sonderrechte sowie für Fälle der Verletzung der ... - ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Amtsträger - Teilnahme am Straßenverkehr - Hoheitliche Befugnisse - Amtspflichtverletzung - Gemeinde - Verletzung der Verkehrssicherungspflicht - Übertragung der Pflicht auf Anlieger
- datenbank.nwb.de (Leitsatz)
§ 839 BGB
Amtshaftung; Überwachung der Straßenreinigungspflicht durch Amtsträger
Verfahrensgang
- LG Bückeburg, 29.06.1990 - 2 O 71/89
- OLG Celle, 07.08.1991 - 9 U 159/90
- BGH, 11.06.1992 - III ZR 134/91
Papierfundstellen
- BGHZ 118, 368
- NJW 1992, 2476
- NJW-RR 1992, 1304 (Ls.)
- MDR 1992, 1032
- NVwZ 1992, 1018 (Ls.)
- NZV 1992, 357
- VersR 1992, 1399
Wird zitiert von ... (42) Zitiert selbst (6)
- BGH, 28.10.1982 - III ZR 206/80
Verweis auf anderweitige Ersatzmöglichkeit bei Teilnahme eines Beamten am …
Auszug aus BGH, 11.06.1992 - III ZR 134/91
Die Grundsätze über den Wegfall des Verweisungsprivilegs im allgemeinen Straßenverkehr ... und bei der Erfüllung der öffentlich-rechtlichen Straßenverkehrssicherungspflicht ... sind andererseits nicht anzuwenden, wenn die dem Amtsträger obliegenden Pflichten ihren Grund nicht in den allgemein gültigen Verhaltensregeln und Sorgfaltspflichten haben, die jeder zu beachten hat, der am Verkehr teilnimmt, sondern durch Amtspflichten geprägt sind, die ausschließlich dem hoheitlichen Pflichtenkreis entlehnt sind, alle Merkmale hoheitlichen Handelns aufweisen und sich aus diesem Bereich auch nicht ausgliedern lassen (vgl. BGHZ 85, 225 = DRsp I (147) 202 b ...).In solchen Fällen fehlt es an dem tragenden Grund dafür, das Verweisungsprivileg entfallen zu lassen, nämlich an der inhaltlichen Übereinstimmung der Rechte und Pflichten des Amtsinhabers mit denen aller übrigen Teilnehmer am allgemeinen Straßenverkehr (so für die Inanspruchnahme von Sonderrechten nach § 35 StVO : BGHZ 85, 225 und 113, 164 = DRsp I (147) 202 b und 263 a) bzw. an der Deckungsgleichheit der dem Amtsträger als hoheitliche Aufgabe obliegenden Pflichten mit der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht, die jedermann trifft, sofern er nur einen Verkehr eröffnet.
Die Grundsätze über den Wegfall des Verweisungsprivilegs im allgemeinen Straßenverkehr ... und bei der Erfüllung der öffentlich-rechtlichen Straßenverkehrssicherungspflicht ... sind andererseits nicht anzuwenden, wenn die dem Amtsträger obliegenden Pflichten ihren Grund nicht in den allgemein gültigen Verhaltensregeln und Sorgfaltspflichten haben, die jeder zu beachten hat, der am Verkehr teilnimmt, sondern durch Amtspflichten geprägt sind, die ausschließlich dem hoheitlichen Pflichtenkreis entlehnt sind, alle Merkmale hoheitlichen Handelns aufweisen und sich aus diesem Bereich auch nicht ausgliedern lassen (vgl. BGHZ 85, 225 = DRsp I (147) 202 b ...).
In solchen Fällen fehlt es an dem tragenden Grund dafür, das Verweisungsprivileg entfallen zu lassen, nämlich an der inhaltlichen Übereinstimmung der Rechte und Pflichten des Amtsinhabers mit denen aller übrigen Teilnehmer am allgemeinen Straßenverkehr (so für die Inanspruchnahme von Sonderrechten nach § 35 StVO : BGHZ 85, 225 und 113, 164 = DRsp I (147) 202 b und 263 a) bzw. an der Deckungsgleichheit der dem Amtsträger als hoheitliche Aufgabe obliegenden Pflichten mit der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht, die jedermann trifft, sofern er nur einen Verkehr eröffnet.
- BGH, 13.12.1990 - III ZR 14/90
Haftung einer öffentlichen Körperschaft für die Verursachung eines …
Auszug aus BGH, 11.06.1992 - III ZR 134/91
In solchen Fällen fehlt es an dem tragenden Grund dafür, das Verweisungsprivileg entfallen zu lassen, nämlich an der inhaltlichen Übereinstimmung der Rechte und Pflichten des Amtsinhabers mit denen aller übrigen Teilnehmer am allgemeinen Straßenverkehr (so für die Inanspruchnahme von Sonderrechten nach § 35 StVO : BGHZ 85, 225 und 113, 164 = DRsp I (147) 202 b und 263 a) bzw. an der Deckungsgleichheit der dem Amtsträger als hoheitliche Aufgabe obliegenden Pflichten mit der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht, die jedermann trifft, sofern er nur einen Verkehr eröffnet.In solchen Fällen fehlt es an dem tragenden Grund dafür, das Verweisungsprivileg entfallen zu lassen, nämlich an der inhaltlichen Übereinstimmung der Rechte und Pflichten des Amtsinhabers mit denen aller übrigen Teilnehmer am allgemeinen Straßenverkehr (so für die Inanspruchnahme von Sonderrechten nach § 35 StVO : BGHZ 85, 225 und 113, 164 = DRsp I (147) 202 b und 263 a) bzw. an der Deckungsgleichheit der dem Amtsträger als hoheitliche Aufgabe obliegenden Pflichten mit der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht, die jedermann trifft, sofern er nur einen Verkehr eröffnet.
- BGH, 27.01.1977 - III ZR 173/74
Verweis auf anderweitige Ersatzmöglichkeit bei dienstlicher Teilnahme am …
Auszug aus BGH, 11.06.1992 - III ZR 134/91
Beginnend mit dem Urteil vom 27.1.1977 (BGHZ 68, 217 = DRsp I (147) 173 a ...) hat der Senat die Anwendung des Verweisungsprivilegs für Amtsträger verneint, die ohne Inanspruchnahme von Sonderrechten (§ 35 StVO ) dienstlich am allgemeinen Straßenverkehr teilnehmen und schuldhaft einen Verkehrsunfall verursachen ... .Beginnend mit dem Urteil vom 27.1.1977 (BGHZ 68, 217 = DRsp I (147) 173 a ...) hat der Senat die Anwendung des Verweisungsprivilegs für Amtsträger verneint, die ohne Inanspruchnahme von Sonderrechten (§ 35 StVO ) dienstlich am allgemeinen Straßenverkehr teilnehmen und schuldhaft einen Verkehrsunfall verursachen ... .
- BGH, 12.07.1979 - III ZR 102/78
Verweis auf anderweitige Ersatzmöglichkeit bei Verursachung eines Unfalls …
Auszug aus BGH, 11.06.1992 - III ZR 134/91
Mit dem Urteil vom 12.7.1979 (BGHZ 75, 134 = DRsp I (147) 185 c) hat der erk. Senat ausgesprochen, daß das Verweisungsprivileg auch dann entfällt, wenn ein Amtsträger durch Verletzung der ihm als hoheitliche Aufgabe obliegenden Straßenverkehrssicherungspflicht einen Verkehrsunfall schuldhaft verursacht.Mit dem Urteil vom 12.7.1979 (BGHZ 75, 134 = DRsp I (147) 185 c) hat der erk. Senat ausgesprochen, daß das Verweisungsprivileg auch dann entfällt, wenn ein Amtsträger durch Verletzung der ihm als hoheitliche Aufgabe obliegenden Straßenverkehrssicherungspflicht einen Verkehrsunfall schuldhaft verursacht.
- BGH, 07.10.1980 - VI ZR 176/79
Schuldhaft fortgesetzte Fehlinjektion
Auszug aus BGH, 11.06.1992 - III ZR 134/91
... Die genannten Grundsätze der Haftung für eine Verletzung der öffentlich-rechtlichen Straßenverkehrssicherungspflicht gelten auch zugunsten von Fußgängern, die durch den verkehrswidrigen Zustand der für Fußgänger bestimmten Teile einer öffentl. Straße Schaden erleiden (vgl. BGH, NJW 1981, 628 ...).... Die genannten Grundsätze der Haftung für eine Verletzung der öffentlich-rechtlichen Straßenverkehrssicherungspflicht gelten auch zugunsten von Fußgängern, die durch den verkehrswidrigen Zustand der für Fußgänger bestimmten Teile einer öffentl. Straße Schaden erleiden (vgl. BGH, NJW 1981, 628 ...).
- KG, 16.12.1991 - 12 U 202/91
Haftungsverteilung bei Kollision eines Einsatzfahrzeuges der Feuerwehr, das unter …
Auszug aus BGH, 11.06.1992 - III ZR 134/91
auch KG (Urteil - 12 U 202/91 - v. 16.12.1991, in VersR 1992, 1129 ), das im Sinne der BGH-Rechtsprechung zum fortbestehenden Verweisungsprivileg in Fällen der Inanspruchnahme von Sonderrechten im Straßenverkehr betont, daß sich dieses Privileg nicht auf einen - selbständig neben der Amtshaftung als Verschuldenshaftung stehenden - Anspruch aus § 7 StVG auswirkt (Auswirkung insbesondere auf Schmerzensgeldanspruch).
- BGH, 09.10.2014 - III ZR 68/14
Winterdienstpflicht in Berlin: Haftungsprivileg für ein im Auftrag der Berliner …
Rn. 11 (1) Die öffentlich-rechtliche Körperschaft, der die Verkehrssicherung obliegt (hier das Land Berlin), hat grundsätzlich die Wahl, ob sie dieser Pflicht als Fiskus, also privatrechtlich, oder als Träger öffentlicher Gewalt, also hoheitsrechtlich, genügen will (…Senatsurteil vom 18. Dezember 1972 aaO S. 56, 58 ff;… vgl. auch Senatsurteile vom 5. Juli 1990 aaO S. 74 f und vom 11. Juni 1992 - III ZR 134/91, BGHZ 118, 368, 369).Das Verweisungsprivileg des § 839 Abs. 1 Satz 2 BGB bringt dem Geschädigten insoweit keine Nachteile, weil diese Regelung auf die Haftung der öffentlichen Hand wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht nicht anwendbar ist (s. Senatsurteile vom 11. Juni 1992 aaO S. 370 ff und vom 1. Juli 1993 - III ZR 167/92, BGHZ 123, 102, 104 ff).
Rn. 20 Entgegen der Ansicht der Revision hat die Beauftragung eines Privaten mit der Erledigung der hoheitlichen Räum- und Streupflicht somit - anders als bei der Abwälzung von Straßenverkehrssicherungspflichten auf die Anlieger und deren Auftragserteilung an Dritte (s. dazu Senatsurteil vom 11. Juni 1992 aaO S. 372 f und BGH…, Urteil vom 22. Januar 2008 - VI ZR 126/07, NJW 2008, 1440, 1441 Rn. 9 mwN) - nicht zur Folge, dass die haftungsrechtliche Verantwortung der öffentlichen Hand auf die Verletzung von Kontroll- und Überwachungspflichten verkürzt wird.
- BGH, 09.12.2010 - III ZR 56/10
Verjährungshemmung: Unzulässige Klage des Zessionars nach Abtretung der …
Dies gilt etwa für die Klage vor einem örtlich oder sachlich unzuständigen Gericht (vgl. nur BGH, Urteil vom 22. Februar 1978 - VIII ZR 24/77, NJW 1978, 1058; Senat, Urteil vom 11. Juni 1992 - III ZR 134/91, BGHR BGB § 209 Abs. 1 Klageerhebung 4, insoweit in BGHZ 118, 368 nicht abgedruckt), für das Fehlen des Feststellungsinteresses bei einer Feststellungsklage (vgl. BGH, Urteile vom 22. Mai 1963 - VIII ZR 49/62, BGHZ 39, 287, 291 und 25. Februar 1988 - VII ZR 348/86, BGHZ 103, 298, 302) oder für eine wegen Nichteinhaltung eines vorgeschriebenen Vorverfahrens unzulässige Klage (Senat, Urteil vom 20. Dezember 1973 - III ZR 154/71, LM TelegrafenwegeG Nr. 3/4). - BGH, 09.10.2003 - III ZR 8/03
Amtshaftung gegenüber Radfahrer bei Verletzung der Streupflicht auf Fuß- und …
Zwischen diesen Pflichten braucht vorliegend nicht unterschieden zu werden, da sie, soweit es - wie hier - um die Sorge für die Sicherheit des Straßenverkehrs geht, deckungsgleich sind (vgl. Senatsurteile BGHZ 112, 74, 79 f; 118, 368, 369; vom 21. November 1996 - III ZR 28/96 - VersR 1997, 311, 312;… Wendrich aaO § 52 Rn. 2) und in Niedersachsen nicht nur die Aufgabe der polizeimäßigen Reinigung, sondern auch die der Verkehrssicherungspflicht gemäß § 10 Abs. 1 NStrG als Amtspflicht in Ausübung öffentlicher Gewalt ausgestaltet ist.
- OLG Karlsruhe, 26.01.2005 - 7 U 161/03
Verkehrssicherungspflicht bei Straßenbauarbeiten: Verweisungsprivileg bei Haftung …
Diese Pflicht entspricht inhaltlich der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht (BGHZ 75, 134, 138; 118, 368, 371 f.; BGH NJW-RR 1989, 918, 919; NJW 1993, 2612, 2613; VersR 1994, 618, 620;… OLG Düsseldorf, Urt. v. 30.11.1989 - 18 U 124/89, NZV 1990, 310, 311;… OLG Stuttgart, Urt. v. 08.12.1989 - 2 U 326/88, NZV 1990, 268).Dies führt gleichwohl nicht zu einer Haftungsbefreiung der Beklagten zu 2, weil im Bereich der Verletzung der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs das Verweisungsprivileg aus § 839 Abs. 1 S. 2 BGB nicht eingreift (Vgl. BGHZ 75, 134, 136; BGHZ 91, 48, 52; BGHZ 118, 368, 370; BGH NJW 1993, 2612, 2613).
Die Übertragung der Verkehrssicherungspflicht für die Baustelle auf die Beklagte zu 1 entband die Beklagte zu 3 nicht völlig von ihren Pflichten, denn sie blieb gehalten, die Beklagte zu 1 zu kontrollieren und in diesem Rahmen zu überprüfen, ob diese ihrer Verpflichtung zur Verkehrssicherung in ausreichendem Umfang nachkam (…BGH, Urt. v. 14.01.1982 - III ZR 58/80, VersR 1982, 577 = NJW 1982, 2187;… OLG Hamm, Urt. v. 03.07.1998 - 9 U 38/98, OLGR Hamm 1998, 325;… OLG Hamm, Urt. v. 09.06.1998 - 9 U 129/97, NVwZ-RR 1999, 223, 224;… OLG Brandenburg, Urt. v. 02.02.2001 - 2 U 35/00, OLG-NL 2001, 147;… vgl. allgemein zur Kontrollpflicht BGH, Urt. v. 05.11.1992 - III ZR 91/91, NJW 1993, 1647, 1648; BGHZ 118, 368, 373).
Dabei ist unerheblich, dass diese Pflicht der Beklagten zu 2 als öffentlich rechtlich ausgestaltete Amtspflicht obliegt, denn diese Amtspflicht entspricht inhaltlich der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht (BGHZ 60, 54, 62; BGHZ 75, 134, 138; BGHZ 91, 48, 52; BGHZ 118, 368, 370; BGH NJW 1993, 2612, 2613).
Die danach erforderlichen Maßnahmen bestimmen sich nach den gleichen Grundsätzen wie die allgemeine Verkehrssicherungspflicht sonstiger Personen (BGHZ 60, 54, 62; BGHZ 75, 134, 138; BGHZ 91, 48, 52; BGHZ 118, 368, 370; BGH NJW 1993, 2612, 2613), sodass Art und Umfang der zu ergreifenden Maßnahmen vor der konkreten Gefahrensituation im Einzelfall abhängt.
Vielmehr verblieb bei ihr die Pflicht zu Überwachung der zur Sicherung getroffenen Maßnahmen (…BGH, Urt. v. 14.01.1982 - III ZR 58/80, VersR 1982, 577 = NJW 1982, 2187;… OLG Hamm, Urt. v. 03.07.1998 - 9 U 38/98, OLGR Hamm 1998, 325;… OLG Hamm, Urt. v. 09.06.1998 - 9 U 129/97, NVwZ-RR 1999, 223, 224;… OLG Brandenburg, Urt. v. 02.02.2001 - 2 U 35/00, OLG-NL 2001, 147;… vgl. allgemein zur Kontrollpflicht BGH, Urt. v. 05.11.1992 - III ZR 91/91, NJW 1993, 1647, 1648; BGHZ 118, 368, 373).
- BGH, 01.07.1993 - III ZR 167/92
Amtshaftung bei Schäden durch umstürzende Straßenbäume
Dem Amtshaftungsanspruch eines infolge der Verletzung dieser Pflicht an seinem Grundstückseigentum geschädigten Anliegers kann das Verweisungsprivileg des § 839 Abs. 1 S. 2 BGB nicht entgegengehalten werden (Fortführung von Senat BGHZ 75, 134 [BGH 12.07.1979 - III ZR 102/78] = VersR 79, 1009 und 118, 368 = VersR 92, 1399).Der Senat hat hierbei vor allem auf den engen Zusammenhang zwischen den Pflichten im allgemeinen Straßenverkehr und der Verkehrssicherungspflicht sowie auf die inhaltliche Übereinstimmung der öffentlich-rechtlich ausgestalteten Amtspflicht zur Sorge für die Verkehrssicherheit mit der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht abgestellt (Senatsurteil vom 11. Juni 1992 - III ZR 134/91III ZR 134/91 = BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 2 Straßenverkehr 2 = BGHZ 118, 368, 371 m. zahlr.w.N.).
Tragender Grundgedanke für die haftungsrechtliche Gleichbehandlung ist daher die Deckungsgleichheit der dem Amtsträger als hoheitliche Aufgabe obliegenden Pflichten mit der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht, die jedermann trifft, sofern er nur einen Verkehr eröffnet (Senatsurteil BGHZ 118, 368, 372).
Es liegt nicht etwa eine Fallkonstellation vor, bei der die wahrzunehmenden Amtspflichten ausschließlich dem hoheitlichen Pflichtenkreis entlehnt sind, alle Merkmale hoheitlichen Handelns aufweisen und sich aus diesem Bereich auch nicht ausgliedern lassen, und wo deshalb für einen Wegfall des Verweisungsprivilegs kein Raum wäre (vgl. Senatsurteil BGHZ 118, 368, 372 m.w.N.).
- BGH, 20.05.2009 - I ZR 239/06
CAD-Software
Es kann dahinstehen, ob - wie die Revision geltend macht - eine Verweisung des Verletzten auf andere Ersatzmöglichkeiten bei Urheberrechtsverletzungen in gleicher Weise wie bei bestimmten Verletzungen allgemeiner Verkehrssicherungspflichten (vgl. BGHZ 118, 368, 370 ff.) von vornherein ausscheidet. - BGH, 05.11.1992 - III ZR 91/91
Subsidiarität des Amtshaftungsanspruchs bei Vermögensverfall des …
Der Senat hat den Anwendungsbereich der Vorschrift in seiner neueren Rechtsprechung allerdings in bestimmten Haftungsbereichen eingeschränkt (vgl. dazu insbes. Nüßgens FS Geiger 1989 S. 456 ff m.w.N. und zuletzt Senatsurteil vom 11. Juni 1992 - III ZR 134/91III ZR 134/91 = NJW 1992, 2476, zur Veröffentlichung in BGHZ 118, 368 vorgesehen). - VGH Baden-Württemberg, 10.11.2015 - 5 S 2590/13
Reinigungs-, Räum- und Streupflicht bei einseitigem Gehweg
Rn. 45 Ob, was der Antragsteller insbesondere bezweifelt, die von der Antragsgegnerin für eine Überwälzung der Pflichten allein auf die Anlieger der Straßenseite mit dem Gehweg angeführten Gründe - Rechtsklarheit und Vermeidung von Verwaltungsaufwand - im Hinblick auf eine hier ohne Weiteres mögliche alternierende Verpflichtung der "korrespondierenden Anlieger" überhaupt tragfähig waren und sich deren Entscheidung, ihre Streupflichtsatzung nunmehr neu zu fassen, möglicherweise vor dem Hintergrund des ansonsten gebotenen ordnungsbehördlichen Einschreitens gegen den säumigen - gesamtschuldnerisch verpflichteten - Anlieger (…vgl. hierzu VGH Bad.-Württ., Urt. v. 04.11.1985, a.a.O.; BGH, Urt. v. 11.06.1992 - III ZR 134/91 -, BGHZ 118, 368) als ermessensfehlerhaft oder gar willkürlich darstellte, ist demgegenüber vom Senat nicht zu prüfen. - BGH, 15.04.1999 - IX ZR 328/97
Begriff des Auftraggebers; Lauf der Sekundärverjährung; Pflichten des …
Die Rechtsprechung hat diesem Anliegen für die Fälle der Teilnahme eines Amtsträgers am allgemeinen Straßenverkehr (BGHZ 68, 217, 220 ff) und der als hoheitliche Aufgabe ausgestatteten Straßenverkehrssicherungspflicht (BGHZ 75, 134, 136 ff; 118, 368, 370 ff; 123, 102, 104 ff) Rechnung getragen. - BGH, 18.11.1993 - III ZR 178/92
Haftungsverteilung bei Kollision eines PKW mit einer Eisenbahn an einem …
Allerdings findet die Subsidiaritätsklausel (§ 839 Abs. 1 Satz 2 BGB) keine Anwendung (zuletzt Senatsurteile BGHZ 118, 368 = BGHR § 839 Abs. 1 Satz 2 Straßenverkehr 2;… vom 1. Juli 1993 - III ZR 167/92 - für BGHZ und BGHR vorgesehen). - BGH, 21.11.1996 - III ZR 28/96
Verkehrssicherungs- und Streupflicht des Trägers der Straßenbaulast in …
- LG Karlsruhe, 22.03.2013 - 6 O 205/12
Verkehrssicherungspflicht: Mitverschulden bei Sturz infolge Eisglätte
- OLG Nürnberg, 15.07.2020 - 2 U 3776/19
Haftung für die Verletzung von Auswahl- und Überwachungspflichten gemäß § 823 BGB …
- LG Köln, 20.02.2017 - 7 O 165/16
Schadensersatzanspruch eines Geschädigten wegen eines Unfallereignisses auf dem …
- BGH, 12.07.2012 - III ZR 104/11
Amtspflichtverletzung bei Restitutionsbegehren: Mitteilungspflicht der …
- BGH, 19.12.1995 - III ZR 190/94
Begriff des anderweitigen Ersatzpflichtigen bei Amtspflichtverletzung; Konkurrenz …
- OLG Dresden, 19.04.2000 - 6 U 3690/99
Verkehrssicherungspflicht aufgrund gemeindlicher Satzung, Räum- und Streupflicht …
- OLG Frankfurt, 07.04.2017 - 1 U 141/14
Übertragung der Verkehrssicherungspflicht für einen Wirtschaftsweg; Kontroll- und …
- OLG Hamm, 06.03.2009 - 9 U 153/08
Räum- und Streupflicht; geschlossene Ortslage; verkehrswichtig; Anliegerstraße; …
- OLG Karlsruhe, 06.10.2004 - 7 U 143/03
Verletzung der Räum- und Streupflicht: Vermeidung von Gefahren aus Eisglätte; …
- OLG Nürnberg, 31.05.2006 - 4 U 2611/05
Verpflichtung der Gemeinde, die Erfüllung einer auf die Anlieger übertragenen …
- OLG Celle, 07.02.2024 - 14 U 105/23
Räum- und Streupflicht unter Vorbehalt des Zumutbaren und Berücksichtigung der …
- OLG Brandenburg, 30.09.2014 - 2 U 7/14
Verkehrssicherungspflicht: Zulässigkeit eines Grundurteils; Pflichten im Rahmen …
- OLG Koblenz, 24.04.2006 - 12 U 314/05
Amtshaftung: Verkehrsunfall infolge Übersehens eines zugewachsenen Stop-Schildes; …
- OLG Frankfurt, 09.08.2012 - 1 U 222/11
Keine Streupflicht außerorts zur Nachtzeit; Unzulässigkeit der Streitverkündung …
- OLG Jena, 05.08.1997 - 3 U 1489/96
Haftung wegen schuldhafter Amtspflichtverletzung; Verstoß gegen die, einer …
- OLG Karlsruhe, 13.02.2002 - 7 U 117/00
Amtspflichtverletzung der Gemeinde: Überwachung der Anlieger hinsichtlich der …
- OLG Dresden, 19.01.2011 - 6 U 1623/10
Zu Räum- und Streupflichten
- OLG Brandenburg, 29.05.2007 - 11 U 158/06
Schadensersatz wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht: Sturz wegen eines …
- LG Tübingen, 09.03.2018 - 3 O 89/17
Amtshaftung einer Gemeinde in Baden-Württemberg: Sturzunfall eines Fußgängers auf …
- OLG Koblenz, 15.07.2011 - 1 U 133/11
Haftung einer rheinland-pfälzischen Gemeinde wegen …
- OLG Koblenz, 28.10.1998 - 1 U 965/97
Streupflicht als Amtspflicht
- LG Bonn, 12.01.2007 - 1 O 96/06
Anspruch auf Schadensersatz für Sturzverletzungen wegen unzureichender …
- LG Rostock, 10.06.2009 - 4 O 59/09
Haftung für Amtspflichtverletzungen bei Erfüllung der Räum- und Streupflicht in …
- AG Neuruppin, 08.06.2012 - 42 C 390/08
Gemeindliche Übertragung der Winterstreupflicht auf Anlieger in Brandenburg: …
- LG Bochum, 18.06.2001 - 6 O 73/01
Haftungsverteilung bei Kollision eines Wohnmobils mit einer in den Luftraum über …
- LG Karlsruhe, 20.06.2000 - 4 O 50/00
Schadensersatz wegen Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht; Übertragung der …
- OLG Brandenburg, 29.05.2007 - 1 U 158/06
- OLG Frankfurt, 18.09.2025 - 1 U 22/24
Schlaglöcher - Kontrollpflicht der Gemeinde
- VG München, 17.10.2024 - M 15 K 20.2716
Zustimmung zur Kündigung einer Schwerbehinderten, Arbeitsgerichtlicher Vergleich, …
- OLG Schleswig, 29.10.1998 - 11 U 92/97
Zur Amtshaftung einer Gemeinde wegen Verletzung eines Kindes durch ein …
- LG Konstanz, 04.07.1995 - 2 O 272/94
Verletzung der Verkehrssicherungspflicht wegen eines Unfalls durch Sturz nach …
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Rechtsprechung
| BGH, 27.05.1992 - IV ZR 42/91 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Verwirkung des Versicherungsschutzes - Objektive Klagehäufung - Unzulässiger Grundurteilserlaß - Erneute Stellung einer Vorfrage - Arglistige Täuschung bei Schadenshöhe - Schadensabwendung - Brandstiftung durch offenes Erdgeschoßfenster
- rechtsportal.de
AFB § 16; VVG § 61; ZPO § 301, § 304
Grundurteil bei mehreren Ansprüchen - Kein Grundurteil bei Verwirkung des Versicherungsschutzes wegen arglistiger Täuschung des Versicherers - Schuldhafte Herbeiführung des Versicherungsfalles bei offenstehendem Fenster - ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW-RR 1992, 1053
- MDR 1992, 1032
- MDR 1992, 1036
- VersR 1992, 1087
Wird zitiert von ... (66) Zitiert selbst (8)
- BGH, 26.04.1989 - IVb ZR 48/88
Zulässigkeit eines Teilurteils; Hinzuziehung eines Sachverständigen bei der …
Auszug aus BGH, 27.05.1992 - IV ZR 42/91
In einem solchen Fall fehlt es an der in § 301 ZPO vorausgesetzten Entscheidungsreife, weil die Beurteilung des Teilanspruchs nicht vom Ausgang des Streits über die anhängig bleibenden Ansprüche unabhängig ist (st. Rspr., vgl. BGHZ 107, 236, 242; Urteil vom 10. Oktober 1991 - III ZR 93/90 - NJW 1992, 511). - BGH, 02.10.1985 - IVa ZR 18/84
Leistungsfreiheit des Feuerversicherers wegen arglistiger Täuschung durch den …
Auszug aus BGH, 27.05.1992 - IV ZR 42/91
c) Die dem allgemeinen Vertragsrecht eher fremde Sanktion des § 16 AFB findet ihre Rechtfertigung im Grundsatz von Treu und Glauben, der aber auch der Leistungsfreiheit des Versicherers Grenzen setzt; erforderlich ist daher immer eine wertende Gesamtschau aller Umstände (BGHZ 96, 88, 91 ff.). - BGH, 14.07.1986 - IVa ZR 22/85
Leistungsausschluß wegen Herbeiführens eines Einbruchs in der …
Auszug aus BGH, 27.05.1992 - IV ZR 42/91
Auch das Unterlassen geeigneter Schutzvorkehrungen kann ausreichen, wenn der Versicherungsnehmer Kenntnis von Umständen hat, aus denen sich ergibt, daß der Eintritt des Versicherungsfalls in den Bereich der praktisch unmittelbar in Betracht zu ziehenden Möglichkeiten gerückt ist (BGH, Urteil vom 14. April 1976 - IV ZR 29/74 - VersR 1976, 649f.; Urteil vom 14. Juli 1986 - IVa ZR 22/85 - VersR 1986, 962, 963).
- BGH, 10.10.1991 - III ZR 93/90
Teilurteil bei einheitlichem Anspruch
Auszug aus BGH, 27.05.1992 - IV ZR 42/91
In einem solchen Fall fehlt es an der in § 301 ZPO vorausgesetzten Entscheidungsreife, weil die Beurteilung des Teilanspruchs nicht vom Ausgang des Streits über die anhängig bleibenden Ansprüche unabhängig ist (st. Rspr., vgl. BGHZ 107, 236, 242; Urteil vom 10. Oktober 1991 - III ZR 93/90 - NJW 1992, 511). - BGH, 14.04.1976 - IV ZR 29/74
Versagung von Versicherungsschutz bei grob fahrlässiger Herbeiführung des …
Auszug aus BGH, 27.05.1992 - IV ZR 42/91
Auch das Unterlassen geeigneter Schutzvorkehrungen kann ausreichen, wenn der Versicherungsnehmer Kenntnis von Umständen hat, aus denen sich ergibt, daß der Eintritt des Versicherungsfalls in den Bereich der praktisch unmittelbar in Betracht zu ziehenden Möglichkeiten gerückt ist (BGH, Urteil vom 14. April 1976 - IV ZR 29/74 - VersR 1976, 649f.; Urteil vom 14. Juli 1986 - IVa ZR 22/85 - VersR 1986, 962, 963). - BGH, 26.04.1991 - V ZR 213/89
Zulässigkeit eines Teilurteils über unselbständige Rechnungsposten eines …
Auszug aus BGH, 27.05.1992 - IV ZR 42/91
Da schon das Urteil des Landgerichts an den unter I. aufgezeigten prozessualen Mängeln leidet und beim Landgericht noch die mit dem Streitstoff des Zahlungsantrags zusammenhängenden weiteren Ansprüche anhängig sind, verweist der Senat die Sache an die zuständige Kammer des Landgerichts zurück (vgl. BGH, Urteil vom 26. April 1991 - V ZR 213/89 - NJW-RR 1991, 1468f. = WM 1991, 1530 [BGH 26.04.1991 - V ZR 213/89] unter III.). - BGH, 03.11.1978 - IV ZR 61/77
Anspruch auf Entschädigung für einen Brandschaden aus einer …
Auszug aus BGH, 27.05.1992 - IV ZR 42/91
Da nicht auszuschließen ist, daß sich im Betragsverfahren bisher nicht erörterte Bedenken gegen die Richtigkeit der Angaben der Klägerin herausstellen und Einsichten ergeben könnten, aus welchen Gründen es tatsächlich zu den vom Berufungsgericht schon jetzt für objektiv unrichtig gehaltenen Angaben gekommen ist, ist eine abschließende Entscheidung über den Einwand aus § 16 AFB in einem Grundurteil hier nicht möglich (vgl. schon BGH, Urteil vom 3. November 1978 - IV ZR 61/77 - VersR 1979, 25f.). - BGH, 12.07.1963 - IV ZR 314/62
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 27.05.1992 - IV ZR 42/91
Die Feststellungen, die das Berufungsgericht im Rahmen des Grundurteils getroffen hat, binden das Gericht bei der Beurteilung der Höhe des Anspruchs im weiteren Verfahren nicht (BGH, Urteil vom 12. Juli 1963 - IV ZR 314/62 - LM ZPO § 304 Nr. 21 unter I. 2.).
- BGH, 25.11.2004 - V ZB 13/04
Zustimmungsbedürftigkeit der Übereignung eines Grundstücks an einen …
Wegen der ansonsten bestehenden Gefahr einander widersprechender Entscheidungen zu dieser Vorfrage kann entsprechend den zum Teilurteil gemäß § 301 ZPO entwickelten Grundsätzen (vgl. BGHZ 107, 236, 242; 120, 376, 380; BGH, Urt. v. 27. Mai 1992, IV ZR 42/91, NJW-RR 1992, 1053;… Urt. v. 23. Januar 1996, VI ZR 387/94, NJW 1996, 1478) über die Erforderlichkeit beider Genehmigungen nur einheitlich entschieden werden, was eine Beschränkung der Vorlage auf einen der beiden abtrennbaren Teile des Verfahrensgegenstands ausschließt (vgl. Senat, Beschl. v. 2. Oktober 2003, V ZB 34/03, NJW 2003, 3550, 3552). - BAG, 08.09.2011 - 2 AZR 388/10
Ersatzmitglied des Betriebsrats - besonderer Kündigungsschutz
Widersprüchlichkeit bestünde nicht erst im Fall eines Rechtskraftkonflikts, sondern schon bei unterschiedlicher Beurteilung von Urteilselementen, auch wenn diese weder in Rechtskraft erwachsen noch das Gericht nach § 318 ZPO für das weitere Verfahren binden (…vgl. BAG 23. März 2005 - 4 AZR 243/04 - aaO;… BGH 11. Mai 2011 - VIII ZR 42/10 - Rn. 13, NJW 2011, 2736;… 19. November 2008 - VIII ZR 47/07 - Rn. 15, NJW-RR 2009, 494; 5. Dezember 2000 - VI ZR 275/99 - zu II der Gründe, NJW 2001, 760; 27. Mai 1992 - IV ZR 42/91 - zu I 2 der Gründe mwN, NJW-RR 1992, 1053;… Musielak ZPO 8. Aufl. § 301 Rn. 11). - BGH, 18.01.2023 - IV ZR 465/21
Betriebsschließungsversicherung in der COVID-19-Pandemie
Denn die bei Erlass eines Grundurteils mögliche Gefahr, dass es innerhalb desselben Prozesses zu sich widersprechenden Entscheidungen kommen kann (vgl. Senatsurteil vom 27. Mai 1992 - IV ZR 42/91, VersR 1992, 1087 unter I 2 [juris Rn. 8]), besteht in der Regel nicht, wenn sich an ein antragsgemäß erlassenes Feststellungsurteil ein außergerichtliches Sachverständigenverfahren anschließt (…Senatsurteil vom 13. April 2022 - IV ZR 60/20, r+s 2022, 328 Rn. 19).
- BGH, 25.09.2024 - IV ZR 350/22
Allgemeine Versicherungsbedingungen der Wohngebäudeversicherung: Wirksamkeit …
Eine solche Gefahr besteht bei einer Mehrheit selbständiger prozessualer Ansprüche, wenn zwischen ihnen eine materiell-rechtliche Verzahnung besteht oder die Ansprüche prozessual in ein Abhängigkeitsverhältnis gestellt sind (Senatsurteil vom 27. Mai 1992 - IV ZR 42/91, VersR 1992, 108 [juris Rn. 8];… BGH, Urteile vom 21. September 2021 - KZR 88/20, WM 2022, 1850 Rn. 13;… vom 20. Mai 2021 - VII ZR 14/20, BGHZ 230, 120 Rn. 17 f.). - BGH, 13.04.2022 - IV ZR 60/20
Wohngebäude- und Hausratversicherung: Zulässigkeit der Klage auf Feststellung der …
Indes besteht die bei Erlass eines Grundurteils mögliche Gefahr, dass es innerhalb desselben Prozesses zu sich widersprechenden Entscheidungen kommen kann (vgl. Senatsurteil vom 27. Mai 1992 - IV ZR 42/91, VersR 1992, 1087 unter I 2 [juris Rn. 8]), in der Regel nicht, wenn sich an ein antragsgemäß erlassenes Feststellungsurteil ein außergerichtliches Sachverständigenverfahren anschließt. - BGH, 04.10.2000 - VIII ZR 109/99
Zulässigkeit eines Teilurteils und eines Zwischenurteils
Aus diesem Grunde darf nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes im Falle der objektiven Klagehäufung von Leistungsbegehren und Feststellungsansprüchen, die aus demselben tatsächlichen Geschehen hergeleitet werden, nicht durch Teilurteil gesondert über einen oder nur einen Teil der Ansprüche entschieden werden (BGH, Urteile vom 27. Mai 1992 - IV ZR 42/91, VersR 1992, 1087 = MDR 1992, 1038 unter I 2; vom 4. Februar 1997 - VI ZR 69/96, NJW 1997, 1709 unter II; vom 13. Mai 1997 - VI ZR 181/96, WM 1997, 1710 = NJW 1997, 3447 unter II 1; zu einem Teilurteil bei Klage und Widerklage vgl. BGH, Urteil vom 19. April 2000 - XII ZR 334/97, NJW 2000, 2512 unter I; vgl. die Neufassung des § 301 Abs. 1 ZPO durch das Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlungen vom 30. März 2000, BGBl 1, 330). - BGH, 28.01.2000 - V ZR 402/98
Zurechnung der Kenntnis des Abschlußvertreters
Es entspricht daher der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, daß im Falle - wie hier - der objektiven Klagehäufung von Zahlungs- und Feststellungsansprüchen, die aus demselben tatsächlichen Geschehen hergeleitet werden, nicht durch Teilurteil gesondert über einen der Ansprüche entschieden werden darf (BGH, Urt. v. 27. Mai 1992, IV ZR 42/91, VersR 1992, 1087, 1088;… Urt. v. 4. Februar 1997, VI ZR 69/96, NJW 1997, 1709, 1710;… Urt. v. 13. Mai 1997, VI ZR 181/96, NJW 1997, 3447, 3448). - BGH, 30.03.2001 - V ZR 461/99
Zurückverweisung im Berufungsverfahren; Zusicherung eines Mieterträgen
Da im gegebenen Fall der objektiven Klagehäufung von Leistungs- und Feststellungsantrag aus demselben tatsächlichen Geschehen bei der Entscheidung über den Zahlungsanspruch über dieselben Fragen zu befinden ist, die auch bei der Entscheidung über die Feststellung geprüft werden, sind widersprechende Ergebnisse möglich, wenn durch Teilurteil nur über einen der Ansprüche entschieden wird (…Senat, Urt. v. 28. Januar 2000, V ZR 402/98, NJW 2000, 1405, 1406; BGH, Urt. v. 27. Mai 1992, IV ZR 42/91, NJW-RR 1992, 1053;… Urt. v. 4. Februar 1997, VI ZR 69/96, NJW 1997, 1709, 1710;… Urt. v. 13. Mai 1997, VI ZR 181/96, NJW 1997, 3447, 3448;… Urt. v. 4. Oktober 2000, VIII ZR 109/99, NJW 2001, 155). - OLG Köln, 15.02.2005 - 22 U 145/04
Haftung der Fluggesellschaft bei Diebstahl aus Reiskoffer - sekundäre …
Da beide Teile der Klageforderung jeweils selbständige Ansprüche aus verschiedenen Schadensfällen darstellen, die im Wege der Klagenhäufung in demselben Rechtsstreit geltend gemacht werden, ist ein (Teil-) Grundurteil über einen dieser Ansprüche unbedenklich, wenn - wie hier - der andere Anspruch noch nicht entscheidungsreif ist (…Musilak, ZPO, 4. Aufl., § 304 Rn. 26;… Zöller-Vollkommer, ZPO, 25. Aufl., § 304 Nr. 12; offen gelassen von BGH, NJW-RR 1992, 1053). - OLG Hamm, 17.06.2020 - 20 U 182/15
Wohngebäudeversicherung: Feststellungsklage; Obliegenheit zur Trocknung
Rn. 91 Dabei nimmt das OLG Frankfurt Bezug auf die ständige Rechtsprechung des BGH zur Unzulässigkeit eines (Teil- oder) Grundurteils (…vgl. BGH Urt. v. 16.6.1993 - IV ZR 145/92, r+s 1993, 346 unter II.2.b = juris Rn. 11 ff. BGH Urt. v. 23.9.1992 - IV ZR 199/91, r+s 1992, 420 = juris Rn. 11 ff.; BGH Urt. v. 27.5.1992 - IV ZR 42/91, r+s 1992, 279 = juris Rn. 8 f.;… BGH Urt. v. 3.11.1978 - IV ZR 61/77, r+s 1979, 64 = juris Rn. 6 im Fall der Herbeiführung des Versicherungsfalls;… zum Revisionsrecht BGH Beschl. v. 20.6.2007 - IV ZR 228/06, r+s 2009, 155 = juris Rn. 3). - BGH, 13.04.2000 - I ZR 220/97
Erteilung einer Markenlizenz
- BAG, 23.03.2005 - 4 AZR 243/04
Zulässigkeit eines Teilurteils
- BGH, 24.06.1998 - IV ZR 159/97
Aufhebung des Erbverzichts nach dem Tod des Verzichtenden
- OLG Celle, 28.11.2019 - 8 U 55/19
Wohngebäudeversicherung - Leitungswasserschaden - Risikoausschluss für …
- BGH, 05.06.2002 - XII ZR 194/00
Verjährung des Ausgleichsanspruchs bei Scheidung nach DDR-Recht; Unzulässigkeit …
- BGH, 04.02.1997 - VI ZR 69/96
Zulässigkeit eines Teilurteils bei Verbindung von Zahlungs- und …
- BGH, 23.09.1992 - IV ZR 199/91
Voraussetzungen für den Erlaß eines Grundurteils - Rechtsmissbrauch des …
- BGH, 20.07.2001 - V ZR 170/00
Aufhebung und Zurückverweisung bei Verbindung von Zahlungs- und …
- OLG Karlsruhe, 18.02.2010 - 12 U 175/09
Kausalitätsgegenbeweis in der Kfz-Kaskoversicherung: Verletzung der Obliegenheit …
- OLG Düsseldorf, 08.05.2008 - 10 U 24/08
Grob fahrlässige Herbeiführung eines Brandschadens durch den Mieter eines …
- OLG Köln, 24.07.2026 - 7 U 97/24
Entschädigung nach § 642 BGB setzt Leistungsangebot voraus!
- OLG Köln, 10.02.2009 - 9 U 118/08
Eintrittspflicht der Maschinenversicherung; Begriff des unvorhergesehen Schadens …
- BGH, 13.07.2005 - IV ZR 211/04
Wegfall der Entschädigungspflicht eines Feuerversicherers; Leistungsfreiheit des …
- OLG Naumburg, 23.02.1999 - 7 U (Hs) 25/98
- OLG Celle, 09.10.2003 - 8 U 256/02
Anspruch auf Gewährung von Versicherungsschutz aus Unfallversicherung; Unfall bei …
- OLG Frankfurt, 18.06.2018 - 3 U 244/16
Unzulässige Feststellungsklage gegen Hausratsversicherer trotz Möglichkeit von …
- BGH, 10.02.1999 - IV ZR 60/98
Vermutetes Verschulden hinsichtlich einer Obliegenheitsverletzung des …
- BGH, 16.06.1993 - IV ZR 145/92
Darlegung eines Einbruchsdiebstahls; Berufung des Versicherers auf …
- OLG Oldenburg, 26.03.2015 - 8 U 32/14
Keine Beweiserleichterung, wenn die Haftung eines Beteiligten feststeht!
- OLG Köln, 09.05.2006 - 9 U 64/05
Hohe Geschwindigkeit als grobe Fahrlässigkeit in der Fahrzeugversicherung
- OLG Naumburg, 17.12.1996 - 7 U 196/95
Wirksamkeit eines die Einziehung der Geschäftsanteile eines Gesellschafters …
- OLG Saarbrücken, 11.12.2002 - 5 U 17/00
Kfz-Kaskoversicherung: Leistungsfreiheit nach Verkehrsunfall infolge …
- OLG Düsseldorf, 26.01.2016 - 24 U 58/15
Zustandekommen eines Mietvertrages bei Fehlen der von beiden Vertragsparteien …
- OLG Düsseldorf, 23.12.2010 - 4 U 101/10
Kraftfahrzeugversicherung - Leistungskürzung - Maßstab
- OLG Frankfurt, 02.05.2018 - 3 U 244/16
Hausratversicherung - Feststellungsklage bei Möglichkeit …
- OLG Köln, 30.05.2006 - 9 U 129/05
Versicherungsleistung nach einem Wohnungseinbruch; Abschluss einer Casa Arte …
- BGH, 22.06.2005 - VIII ZR 378/04
Zulässigkeit eines Teilurteils; Bindung des Berufungsgerichts an sein Teilurteil
- BGH, 24.07.1998 - IV ZR 159/97
Aufhebung des Erbverzichts - Tod des Verzichteten
- OLG Hamm, 06.02.2015 - 20 U 9/15
Leistungsfreiheit des Hausratversicherers wegen arglistiger Täuschung durch den …
- LAG Hamm, 14.10.2004 - 4 Sa 1740/03
1. Unzulässigkeit der Leistungsklage für Lohnansprüche aus Annahmeverzug aus der …
- LG Dortmund, 17.07.2014 - 2 O 31/14
Rücktrittsrecht wegen Anzeigepflichtverletzung auch bei Krankenversicherung im …
- OLG Koblenz, 06.01.2011 - 2 U 772/10
Zulässigkeit eines Grundurteils bei Verbindung eines Zahlungs- mit einem …
- OLG Köln, 05.10.2010 - 9 U 76/10
Begriff des Einbruchsdiebstahls
- OLG Düsseldorf, 03.04.2001 - 4 U 147/00
Gebäudeversicherung - Leitungswasserschaden - Leistungsfreiheit wegen …
- OLG Köln, 04.04.2006 - 9 U 102/05
Falsche Angaben eines Versicherungsnehmers; Annahme einer versuchten Täuschung; …
- OLG Jena, 29.06.2004 - 8 U 1153/03
- BGH, 21.04.1993 - IV ZR 41/92
Anspruch auf Entschädigung gegen eine Hausratsversicherung - Versuch einer …
- BGH, 21.09.2005 - IV ZR 301/04
Zulässigkeit eines Teilurteils
- LAG Hamm, 14.07.2005 - 16 Sa 2022/04
Voraussetzungen einer Zurückverweisung bei Teil-Urteil Zulässigkeit eines …
- OLG Hamm, 05.12.1997 - 20 U 126/97
Auslegung der Mitteilung des Versicherers über erlöschen von …
- OLG München, 28.04.1994 - 24 U 737/93
Zulässigkeit eines Teilurteils gegen Streitgenossen - Haftung von Arzt und …
- OLG Bremen, 10.12.2008 - 1 U 11/08
Zulässigkeit eines Grundurteils bei Häufung von Zahlungs- und …
- OLG Nürnberg, 27.01.2000 - 8 U 3128/99
Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 100 % ist grob fahrlässig L
- OLG Köln, 24.07.2025 - 7 U 97/24
- LG Essen, 19.10.2022 - 18 O 375/21
Inhaltsversicherung, Brandschaden
- LG Duisburg, 10.10.2022 - 6 O 307/19
Grob fahrlässige Herbeiführung eines Brandes durch Pfanne mit Öl auf dem Herd
- OLG Hamm, 24.04.1998 - 20 U 4/98
Grob fahrlässige Herbeiführung eines Unfalls in der Kaskoversicherung
- OLG Köln, 14.07.2020 - 9 U 217/19
- AG Köln, 17.11.2006 - 112 C 372/06
Anspruch gegen einer Versicherung auf Ersatz des behaupteten Schadens infolge des …
- OLG Saarbrücken, 12.09.2001 - 5 U 19/01
- OLG Hamm, 25.10.1999 - 6 U 71/99
- KG, 16.03.2010 - 7 U 47/09
Verkehrssicherungspflicht: Grundurteil über einen Leistungsantrag und einen nicht …
- LG Düsseldorf, 17.06.2005 - 11 O 552/03
Es besteht kein Anspruch auf Versicherungsleistung bei Deponieren eines …
- LG Köln, 16.10.2003 - 24 O 243/01
Voraussetzungen der Leistungsfreiheit einer Wohngebäudeversicherung wegen grob …
- LG Berlin, 27.05.2003 - 7 O 502/02
Anspruch auf Zahlung von Versicherungsleistungen wegen eines Brandschadens; …
- OLG Brandenburg, 20.07.2000 - 5 U 168/97
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