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Weitere Entscheidung unten: OLG Karlsruhe, 23.12.1998

Rechtsprechung
   BGH, 12.01.1999 - VI ZR 77/98   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,167
BGH, 12.01.1999 - VI ZR 77/98 (https://dejure.org/1999,167)
BGH, Entscheidung vom 12.01.1999 - VI ZR 77/98 (https://dejure.org/1999,167)
BGH, Entscheidung vom 12. Januar 1999 - VI ZR 77/98 (https://dejure.org/1999,167)
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Bartholin-Zyste

§ 301 ZPO, Voraussetzungen für die Zulässigkeit eines Teilurteils bei subjektiver Klagehäufung

Volltextveröffentlichungen (7)

  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit eines Teilurteils - Gleichzeitige Inanspruchnahme von Arzt und Anstellungskörperschaft

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 839 Abs. 1 S. 1; ZPO § 301
    Zulässigkeit eines Teilurteils

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1999, 1035
  • MDR 1999, 496
  • VersR 1999, 734
 
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Wird zitiert von ... (123)Zitiert selbst (14)

  • BGH, 12.01.1994 - XII ZR 167/92

    Zulässigkeit eines Teilurteils über eine Widerklage; Zurückverweisung durch das …

    Auszug aus BGH, 12.01.1999 - VI ZR 77/98
    Ein Teilurteil ist schon dann unzulässig, wenn sich durch die bloße Möglichkeit einer abweichenden Entscheidung im Instanzenzug die Gefahr widersprechender Entscheidungen ergeben kann (vgl. BGH, Urteil vom 12. Januar 1994 - XII ZR 167/92 - NJW-RR 1994, 379, 380 f.).

    Zwar stellt der Erlaß eines unzulässigen Teilurteils einen wesentlichen Verfahrensmangel im Sinne des § 539 ZPO dar (BGH, Urteil vom 12. Januar 1994 aaO, 381).

  • BGH, 08.12.1992 - VI ZR 349/91

    Deliktische Haftung des beamteten Arztes für Schäden aus Versäumnissen einer …

    Auszug aus BGH, 12.01.1999 - VI ZR 77/98
    Zur Zulässigkeit eines Teilurteils, wenn ein beamteter Arzt und zugleich seine Anstellungskörperschaft mit der Klage in Anspruch genommen werden (Ergänzung zu BGHZ 120, 376).

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs darf ein Teilurteil nur dann ergehen, wenn es von der Entscheidung über den Rest des geltend gemachten prozessualen Anspruchs unabhängig ist, so daß die Gefahr einander widerstreitender Erkenntnisse, auch durch das Rechtsmittelgericht, nicht besteht (BGHZ 120, 376, 380; 107, 236, 242; BGH, Urteil vom 5. Februar 1997 - VIII ZR 14/96 - NJW 1997, 2184, 2185; Senatsurteil vom 23. Januar 1996 - VI ZR 387/94 - VersR 1996, 779, 780).

  • BGH, 28.06.1988 - VI ZR 288/87

    Geltung des Verweisungsprivilegs für vertragliche Ansprüche gegen einen Arzt; …

    Auszug aus BGH, 12.01.1999 - VI ZR 77/98
    Das gilt um so mehr als die Klägerin ihre Ansprüche zum Teil auch auf Vertrag (vgl. BGH, Urteil vom 19. Februar 1998 - III ZR 169/97 - VersR 1998, 726, zum Abdruck in BGHZ 138, 91 bestimmt) gestützt hat und in diesem Fall eine Verweisungsmöglichkeit nicht gegeben wäre (vgl. BGHZ 121, 107, 115; Senatsurteile vom 28. Juni 1988 - VI ZR 288/87 - VersR 1989, 145, 146, insoweit nicht in BGHZ 105, 45 ff.; vom 30. November 1982 - VI ZR 77/81 - VersR 1983, 244, 246, insoweit nicht in BGHZ 85, 393 ff.).
  • BGH, 26.04.1989 - IVb ZR 48/88

    Zulässigkeit eines Teilurteils; Hinzuziehung eines Sachverständigen bei der …

    Auszug aus BGH, 12.01.1999 - VI ZR 77/98
    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs darf ein Teilurteil nur dann ergehen, wenn es von der Entscheidung über den Rest des geltend gemachten prozessualen Anspruchs unabhängig ist, so daß die Gefahr einander widerstreitender Erkenntnisse, auch durch das Rechtsmittelgericht, nicht besteht (BGHZ 120, 376, 380; 107, 236, 242; BGH, Urteil vom 5. Februar 1997 - VIII ZR 14/96 - NJW 1997, 2184, 2185; Senatsurteil vom 23. Januar 1996 - VI ZR 387/94 - VersR 1996, 779, 780).
  • BGH, 19.02.1998 - III ZR 169/97

    Rechtsfolgen der Unwirksamkeit einer Vereinbarung über wahlärztliche Leistungen …

    Auszug aus BGH, 12.01.1999 - VI ZR 77/98
    Das gilt um so mehr als die Klägerin ihre Ansprüche zum Teil auch auf Vertrag (vgl. BGH, Urteil vom 19. Februar 1998 - III ZR 169/97 - VersR 1998, 726, zum Abdruck in BGHZ 138, 91 bestimmt) gestützt hat und in diesem Fall eine Verweisungsmöglichkeit nicht gegeben wäre (vgl. BGHZ 121, 107, 115; Senatsurteile vom 28. Juni 1988 - VI ZR 288/87 - VersR 1989, 145, 146, insoweit nicht in BGHZ 105, 45 ff.; vom 30. November 1982 - VI ZR 77/81 - VersR 1983, 244, 246, insoweit nicht in BGHZ 85, 393 ff.).
  • BGH, 22.12.1992 - VI ZR 341/91

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Behandlung, Chirurgie …

    Auszug aus BGH, 12.01.1999 - VI ZR 77/98
    Das gilt um so mehr als die Klägerin ihre Ansprüche zum Teil auch auf Vertrag (vgl. BGH, Urteil vom 19. Februar 1998 - III ZR 169/97 - VersR 1998, 726, zum Abdruck in BGHZ 138, 91 bestimmt) gestützt hat und in diesem Fall eine Verweisungsmöglichkeit nicht gegeben wäre (vgl. BGHZ 121, 107, 115; Senatsurteile vom 28. Juni 1988 - VI ZR 288/87 - VersR 1989, 145, 146, insoweit nicht in BGHZ 105, 45 ff.; vom 30. November 1982 - VI ZR 77/81 - VersR 1983, 244, 246, insoweit nicht in BGHZ 85, 393 ff.).
  • BGH, 30.11.1982 - VI ZR 77/81

    Haftung für die Folgen eines Narkosezwischenfalls; Verweisung des …

    Auszug aus BGH, 12.01.1999 - VI ZR 77/98
    Das gilt um so mehr als die Klägerin ihre Ansprüche zum Teil auch auf Vertrag (vgl. BGH, Urteil vom 19. Februar 1998 - III ZR 169/97 - VersR 1998, 726, zum Abdruck in BGHZ 138, 91 bestimmt) gestützt hat und in diesem Fall eine Verweisungsmöglichkeit nicht gegeben wäre (vgl. BGHZ 121, 107, 115; Senatsurteile vom 28. Juni 1988 - VI ZR 288/87 - VersR 1989, 145, 146, insoweit nicht in BGHZ 105, 45 ff.; vom 30. November 1982 - VI ZR 77/81 - VersR 1983, 244, 246, insoweit nicht in BGHZ 85, 393 ff.).
  • BGH, 10.10.1991 - III ZR 93/90

    Teilurteil bei einheitlichem Anspruch

    Auszug aus BGH, 12.01.1999 - VI ZR 77/98
    Das Berufungsgericht ist jedoch befugt, zur Beseitigung des Verfahrensfehlers den im ersten Rechtszug anhängig gebliebenen Teil des Rechtsstreits an sich zu ziehen und gemäß § 540 ZPO darüber mitzuentscheiden (BGH, Urteil vom 10. Oktober 1991 - III ZR 93/90 - NJW 1992, 511, 512 m.w.N.).
  • BGH, 26.09.1996 - X ZR 48/95

    Zulässigkeit eines Teilurteils über eine Widerklage im Werklohnprozeß

    Auszug aus BGH, 12.01.1999 - VI ZR 77/98
    Es soll nicht zu einer unterschiedlichen Beurteilung bloßer Urteilselemente, die nicht in Rechtskraft erwachsen, kommen (vgl. BGH, Urteil vom 26. September 1996 - X ZR 48/95 - NJW 1997, 453, 455).
  • BGH, 04.02.1997 - VI ZR 69/96

    Zulässigkeit eines Teilurteils bei Verbindung von Zahlungs- und …

    Auszug aus BGH, 12.01.1999 - VI ZR 77/98
    Das trifft auch für den gemäß § 301 Abs. 1 ZPO gleichstehenden Fall zu, daß von mehreren in einer Klage geltend gemachten Ansprüchen nur ein Teil des Klagebegehrens als zur Endentscheidung reif erachtet wird (vgl. Senatsurteil vom 4. Februar 1997 - VI ZR 69/96 - VersR 1997, 601, 602).
  • BGH, 23.01.1996 - VI ZR 387/94

    Zulässigkeit eines einen geschätzten Mindestschaden feststellenden Teilurteils

  • BGH, 05.02.1997 - VIII ZR 14/96

    Zulässigkeit eines Teilurteils

  • BGH, 29.02.1984 - IVb ZB 28/83

    Voraussetzungen einer Teilentscheidung über den isolierten Versorgungsausgleich

  • BGH, 22.03.1991 - V ZR 16/90

    Beweiswürdigung im Berufungsverfahren nach teilweiser Wiederholung der …

  • BGH, 01.07.2020 - VIII ZR 323/18

    Teilurteil gegen einen von mehreren Streitgenossen; Fortsetzung des …

    Ein Teilurteil über die Klage gegen einen von mehreren einfachen Streitgenossen ist in der Regel unzulässig, wenn die Möglichkeit besteht, dass es in demselben Rechtsstreit, auch im Instanzenzug, zu einander widersprechenden Entscheidungen kommt (…Bestätigung von BGH, Urteile vom 21. November 2017 - VI ZR 436/16, NJW 2018, 623 Rn. 7;… vom 24. Februar 2015 - VI ZR 279/14, NJW 2015, 2429 Rn. 7; vom 25. November 2003 - VI ZR 8/03, NJW 2004, 1452 unter II 1 a; vom 12. Januar 1999 - VI ZR 77/98, NJW 1999, 1035 unter II 2).

    Rn. 20 Ein Teilurteil über die Klage gegen einen von mehreren einfachen Streitgenossen ist daher in der Regel unzulässig, wenn die Möglichkeit besteht, dass es in demselben Rechtsstreit, auch im Instanzenzug, zu einander widersprechenden Entscheidungen kommt (…BGH, Urteile vom 21. November 2017 - VI ZR 436/16, aaO;… vom 24. Februar 2015 - VI ZR 279/14, NJW 2015, 2429 Rn. 7;… vom 25. November 2003 - VI ZR 8/03, aaO; vom 12. Januar 1999 - VI ZR 77/98, NJW 1999, 1035 unter II 2).

  • BGH, 23.09.2015 - I ZR 78/14

    Streit zwischen den Sparkassen und dem Bankkonzern Santander wegen Verletzung der …

    Ein Teilurteil ist schon dann unzulässig, wenn nicht auszuschließen ist, dass es in demselben Rechtsstreit zu einander widersprechenden Entscheidungen kommt (vgl. BGH, Urteil vom 12. Januar 1999 - VI ZR 77/98, NJW 1999, 1035; Urteil vom 25. November 2003 - VI ZR 8/03, NJW 2004, 1452; Urteil vom 7. November 2006 - X ZR 149/04, NJW 2007, 156, 157;… BGHZ 189, 356 Rn. 13).
  • BGH, 24.02.2015 - VI ZR 279/14

    Schadensersatzklage eines deutschen Kraftfahrzeughalters nach Verkehrsunfall in …

    § 301 ZPO dient der Beschleunigung, soll aber auch die Einheitlichkeit und Widerspruchsfreiheit der Entscheidung in ein und demselben Rechtsstreit gewährleisten (vgl. Senatsurteil vom 12. Januar 1999 - VI ZR 77/98, VersR 1999, 734 f.).
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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 23.12.1998 - 7 W 52/98   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1998,3026
OLG Karlsruhe, 23.12.1998 - 7 W 52/98 (https://dejure.org/1998,3026)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 23.12.1998 - 7 W 52/98 (https://dejure.org/1998,3026)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 23. Dezember 1998 - 7 W 52/98 (https://dejure.org/1998,3026)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Judicialis

    ZPO § 485 Abs. 2; ; ZPO § 485 Abs. 1; ; ZPO § 575

  • IWW
  • rechtsportal.de

    ZPO § 485 Abs. 2, § 485 Abs. 1, § 575

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Selbständiges Beweisverfahren; Zulässigkeit des Antrags ; Rechtliches Interesse; Ursache eines Personenschadens; Palladium-Legierung; Kronen; Rechtliches Interesse

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 1999, 496
  • VersR 1999, 887
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 25.04.1995 - VI ZR 178/94

    Zulässigkeit der Behauptung einer nur vermuteten Tatsache

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.12.1998 - 7 W 52/98
    Auch wenn diese Kausalität wenig wahrscheinlich sein mag, ist die Behauptung - anders als die Antragsgegnerin 1 meint - nicht unzulässig ins Blaue hinein (d. h. als willkürlicher, auf bloßer Vermutung beruhender, ohne jegliche tatsächliche Anhaltspunkte zu bezeichnender Vortrag BGH NJW 1995, 2111) erhoben.
  • OLG Köln, 21.08.1997 - 5 W 57/97

    Zulässigkeit des selbständigen Beweisverfahrens in Arzthaftungssachen; …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.12.1998 - 7 W 52/98
    Es läßt sich deshalb auch nicht sagen, daß das selbständige Beweisverfahren zur Klärung der Frage, ob ein ärztlicher Behandlungsfehler vorliegt, ohne Zustimmung des Gegners mangels Rechtsschutzinteresses unzulässig sei (a.A. OLG Köln MDR 1998, 224 mit zustimmender Anmerkung Rehborn).
  • OLG Köln, 22.06.1995 - 22 W 20/95

    Rechtliches Interesse am selbständigen Beweisverfahren

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.12.1998 - 7 W 52/98
    Nur wenn klar auf der Hand liegt, daß der behauptete Anspruch nicht bestehen kann, läßt sich das rechtliche Interesse verneinen (OLG Köln, NJW-RR 1996, 573/574).
  • OLG Hamm, 15.10.1997 - 20 W 19/97

    Streitwert im selbständigen Beweisverfahren - Wert eines Kfz

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.12.1998 - 7 W 52/98
    Ein solches rechtliches Interesse ist deshalb im allgemeinen zu bejahen, wenn die Feststellung Grundlage für Ansprüche des Antragstellers oder für deren Verneinung sein kann (OLG Düsseldorf MedR 1986, 132;… Thomas-Putzo, ZPO, 21. Aufl., § 485 Rdn. 7), und nur zu verneinen, wenn feststeht, das Ergebnis des Beweisverfahrens werde in einem sich etwa anschließenden Prozeß keine Bedeutung haben (weil die Beweiserhebung dann unnütz wäre; OLG Hamm NJW 1998, 689) oder weder ein Rechtsverhältnis noch ein möglicher Prozeßgegner noch ein Anspruch ersichtlich ist (…Zöller/Herget, ZPO 21. Aufl., § 485 Rdn. 7 a).
  • BGH, 21.01.2003 - VI ZB 51/02

    Durchführung eines selbständigen Beweisverfahrens über Arzthaftungsansprüche

    Daraus dürfe aber nicht gefolgert werden, daß dieses den Vorrang habe und das selbständige Beweisverfahren verdränge (vgl. OLG Koblenz, MDR 2002, 352 f.; OLG Saarbrücken, VersR 2000, 891 f.; OLG Düsseldorf, NJW 2000, 3438 f.; OLG Karlsruhe, VersR 1999, 887 f.; OLG Düsseldorf, MDR 1998, 1241 f.; OLG Stuttgart, NJW 1999, 874 f.; OLG Schleswig, OLGR 2001, 279 f; Mohr in MedR 1996, 454 f.;… Frahm/Nixdorf, Arzthaftungsrecht, 2. Aufl., Rdn. 232; Stegers, Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht im DAV, Bd. 3, 2001, 11 ff.; befürwortend für Indikationsbewertungen bei zahnprothetischen Leistungen Rinke/Balser in MedR 1999, 398 ff.).
  • OLG Karlsruhe, 16.05.2013 - 9 W 15/13

    Zulässigkeit der Beweissicherung; Begriff des rechtlichen Interesses im Sinne von …

    (Vgl. zur Kostenentscheidung bei einer erfolgreichen Beschwerde im Beweissicherungsverfahren BGH, Beschluss vom 16.09.2004 - III ZB 33/04 -, zitiert nach [...]; OLG Karlsruhe - 7. Zivilsenat -, Beschluss vom 23.12.1998 - 7 W 52/98 -, zitiert nach [...]; OLG Saarbrücken, VersR 2000, 891; anders OLG Hamburg, Beschluss vom 03.12.1996 - 8 B 259/96 -, zitiert nach [...], LG Berlin, Beschluss vom 22.10.2007 - 23 OH 35/02 -, zitiert nach [...].).
  • OLG Nürnberg, 29.05.2008 - 5 W 506/08

    Selbstständiges Beweisverfahren in Arzthaftungssachen bezüglich einer fehlerhaft …

    Letzteres kann allerdings nur dann eintreten, wenn offensichtlich ist, dass der behauptete Anspruch so nicht bestehen kann, weil er ins Blaue hinein behauptet ist (OLG Karlsruhe MDR 1999, 496;… Hk-ZPO/Pukall, § 485 Rn. 12).
  • OLG Karlsruhe, 23.11.2010 - 7 W 27/10

    Arzthaftungsprozess: Zulässigkeit eines selbstständigen Beweisverfahrens

    In dieser Entscheidung hat sich der Bundesgerichtshof unter Hinweis auf den eindeutigen Wortlaut, die Gesetzesmaterialien und den Zweck der Vorschrift der zuvor herrschenden und auch vom erkennenden Senat (VersR 1999, 887) vertretenen Auffassung angeschlossen.
  • OLG Düsseldorf, 16.01.2001 - 22 W 2/01

    Rechtliches Interesse an Beweissicherung gegenüber Haftpflichtversicherer des …

    Es ist im allgemeinen zu bejahen, wenn die durch die beantragte Beweiserhebung zu treffenden Feststellungen Grundlage für Ansprüche des Antragstellers sein können, und nur zu verneinen, wenn feststeht, daß das Ergebnis des Beweisverfahrens in einem etwa anschließenden Prozeß keine Bedeutung haben wird oder weder ein Rechtsverhältnis noch ein möglicher Prozeßgegner noch ein Anspruch ersichtlich ist (vgl. OLG Karlsruhe MDR 1999, 496).
  • OLG Karlsruhe, 03.11.2010 - 7 W 25/10

    Zulässigkeit eines selbständigen Beweisverfahrens mit dem Ziel der Feststellung …

    In dieser Entscheidung hat sich der Bundesgerichtshof unter Hinweis auf den eindeutigen Wortlaut, die Gesetzesmaterialien und den Zweck der Vorschrift der zuvor herrschenden und auch vom erkennenden Senat (VersR 1999, 887) vertretenen Auffassung angeschlossen.
  • OLG Düsseldorf, 11.01.2010 - 1 W 71/09

    Zulässigkeit eines selbständigen Beweisverfahrens mit dem Ziel gutachterlicher …

    Ein rechtliches Interesse im Sinne des § 485 Abs. 2 S. 2 ZPO ist im Allgemeinen zu bejahen, wenn die Feststellung Grundlage für Ansprüche des Antragstellers oder für deren Verneinung sein kann (OLG Karlsruhe MDR 1999, 496).
  • OLG Koblenz, 14.12.2001 - 5 W 822/01

    Zulässigkeit eines selbstständigen Beweisverfahrens in Arzthaftungssachen; …

    Die Frage, ob bei fehlender Zustimmung des Gegners (§ 485 Abs. 1 erste Alternative ZPO) in Arzthaftungssachen ein selbständiges Beweisverfahren zulässig ist (§ 485 Abs. 1 zweite Alternative und Abs. 2 ZPO) wird allerdings in Rechtsprechung (bejahend: OLG Saarbrücken, 13.5.1999, 1 W 125/99-16, NJW 2000, 3439 L, MDR 1999, 496, VersR 2000, 891; OLG Düsseldorf, 12.1.2000, 8 W 53/99, NJW 2000, 3438, OLGR 2001, 145; OLG Karlsruhe, VersR 1999, 887; OLG Düsseldorf, MDR 1998, 1241; OLG Stuttgart, 6.10.1998, 14 W 7/98, NJW 1999, 874, MDR 1999, 482, VersR 1999, 1018 L; OLG Düsseldorf, 18.9.1995, 8 W 23/95, MedR 1996, 132; OLG Schleswig, 19.12.2000, OLGR 2001, 279 f; verneinend: OLG Nürnberg MDR 1997, 501 und OLG Köln MDR 1998 224 mit Anm. Rehborn MDR 1998, 16 und Literatur (vgl. Mohr in MedR 1996, 454; Rinke/Balser in MedR 1999, 398; Schinnenburg in MedR 2000, 185, 187) kontrovers diskutiert.
  • OLG Köln, 25.07.2002 - 5 W 86/02

    Zivilprozessrechtliche Voraussetzungen des Anspruchs auf Durchführung eines …

    Die vom Senat vertretene Auffassung wird von anderen Oberlandesgerichten nicht geteilt; diese halten vielmehr ein selbständiges Beweisverfahren auch in Arzthaftungsverfahren regelmäßig ohne besondere Voraussetzungen für zulässig (s. OLG Koblenz, MDR 2002, 352; OLG Schleswig, OLGR 2001, 279; OLD Düsseldorf, NJW 2000, 3438; OLG Saarbrücken, NJW 2000, 3439; OLG Stuttgart, NJW 1999, 874; OLG Karlsruhe, MDR 1999, 496).
  • OLG Koblenz, 21.05.2007 - 2 Ws 272/07

    Anforderungen an den Inhalt eines Klageerzwingungsantrags

    Es ist im Allgemeinen zu bejahen, wenn die durch die beantragte Beweiserhebung zu treffenden Feststellungen Grundlage für Ansprüche des Antragsteller sein können, und nur zu verneinen, wenn feststeht, dass das Ergebnis des Beweisverfahrens in einem etwa anschließenden Prozess keine Bedeutung haben wird oder weder ein Rechtsverhältnis noch ein möglicher Prozessgegner noch ein Anspruch ersichtlich ist (vgl. OLG Karlsruhe MDR 1999, 496 ).
  • OLG Hamm, 03.02.2015 - 24 W 6/15

    Beweisfragen sind nachvollziehbar zu beantworten!

  • OLG Karlsruhe, 09.06.2011 - 13 W 40/11

    Beweisverfahren: Rechtliches Interesse trotz Verjährung?

  • OLG Hamm, 29.12.2003 - 3 W 34/03
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