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Rechtsprechung
   OLG Rostock, 21.08.2000 - 3 U 135/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,4418
OLG Rostock, 21.08.2000 - 3 U 135/99 (https://dejure.org/2000,4418)
OLG Rostock, Entscheidung vom 21.08.2000 - 3 U 135/99 (https://dejure.org/2000,4418)
OLG Rostock, Entscheidung vom 21. August 2000 - 3 U 135/99 (https://dejure.org/2000,4418)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Gewerberaummietrecht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 126 § 133 § 566 § 571
    Nichteinhaltung der Schriftform für einen Immobilienmietvertrag im Falle widersprüchlicher Regelungen zur Laufzeit des Vertrags

Papierfundstellen

  • MDR 2001, 208
  • NZM 2001, 426
  • ZMR 2001, 27
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 30.06.1999 - XII ZR 55/97

    Anforderungen der Schriftform des § 566 BGB an die Urkundeneinheit zwischen …

    Auszug aus OLG Rostock, 21.08.2000 - 3 U 135/99
    Vom Schriftformerfordernis des § 566 BGB werden alle wesentlichen Vertragsbedingungen, insbesondere Mietgegenstand, Mietzins sowie Dauer und Parteien des Mietverhältnisses erfasst (BGH NJW 1999, 2591 = NZM 1999, 761 = ZMR 1999, 691 m.w.N.).

    Soweit der BGH vereinzelt Umstände außerhalb der Urkunde zur Auslegung heranzieht (NJW 1999, 2591 = NZM 1999, 761 = ZMR 1999, 691 NJW 1999, 3257 = NZM 1999, 962 = ZMR 1999, 810), so betreffen diese die Lage des Mietobjekts; auch sind sie unstreitig.

  • BGH, 24.06.1998 - XII ZR 195/96

    Einigung auf Fortsetzung des Mietverhältnisses bei vorzeitiger Kündigung eines …

    Auszug aus OLG Rostock, 21.08.2000 - 3 U 135/99
    Demgemäß betont die Rechtsprechung zunehmend die Warn- und Beweisfunktion der Schriftform (BGHZ 136, 357 = NJW 1998, 25; BGH NJW 1998, 2664 = NZM 1998, 628 = ZMR 1998, 612).
  • BGH, 29.09.1999 - XII ZR 313/98

    Wahrung der Schriftform eines langfristigen Grundstückspachtvertrages

    Auszug aus OLG Rostock, 21.08.2000 - 3 U 135/99
    Der Streit darüber, ob eine bestimmte Kündigung ein Mietverhältnis beendet hat, begründet ein ausreichendes Interesse an der umfassenderen Feststellung, dass das Mietverhältnis noch bestehe (BGH NJW 2000, 354 = NZM 2000, 36).
  • BGH, 24.09.1997 - XII ZR 234/95

    Nach § 566 BGB erforderliche Schriftform auch ohne körperlich feste Verbindung …

    Auszug aus OLG Rostock, 21.08.2000 - 3 U 135/99
    Demgemäß betont die Rechtsprechung zunehmend die Warn- und Beweisfunktion der Schriftform (BGHZ 136, 357 = NJW 1998, 25; BGH NJW 1998, 2664 = NZM 1998, 628 = ZMR 1998, 612).
  • BGH, 07.07.1999 - XII ZR 15/97

    Formgültigkeit der Verlängerung eines auf zehn Jahre abgeschlossenen …

    Auszug aus OLG Rostock, 21.08.2000 - 3 U 135/99
    Soweit der BGH vereinzelt Umstände außerhalb der Urkunde zur Auslegung heranzieht (NJW 1999, 2591 = NZM 1999, 761 = ZMR 1999, 691 NJW 1999, 3257 = NZM 1999, 962 = ZMR 1999, 810), so betreffen diese die Lage des Mietobjekts; auch sind sie unstreitig.
  • LG Kassel, 14.10.1999 - 1 S 163/99

    Wohnraummietvertrag - AGB-Klauseln zur Zeitbefristung

    Auszug aus OLG Rostock, 21.08.2000 - 3 U 135/99
    Ein schriftlicher Vertrag, der wie vorliegend keine hinreichenden Anhaltspunkte für die eine oder die andere objektive Auslegungsvariante liefert und der wegen einander widersprechender Vereinbarungen die eine oder andere Auslegungsvariante zulässt, genügt diesem Erfordernis nicht (OLG Köln ZMR 1999, 760, OLG Frankfurt a.M. WuM 1999, 117, LG Kassel NZM 2000, 378, LG Frankfurt a.M. WuM 1999, 114, LG Gießen WuM 1999, 115).
  • BGH, 15.06.1981 - VIII ZR 166/80

    Schriftform bei Tankstellenpacht

    Auszug aus OLG Rostock, 21.08.2000 - 3 U 135/99
    § 566 BGB gilt auch für die Untermiete, so dass Untermietverträge mit einer mehr als einjährigen Laufzeit der Schriftform unterliegen (BGHZ 81, 46 = NJW 1981, 2246 = ZMR 1981, 311).
  • OLG Naumburg, 07.06.2011 - 9 U 213/10

    Schriftform des Mietvertrages: Widersprüchliche Regelungen über wesentliche …

    Rn. 23 Da sich aus dem Mietvertrag und dessen Anlage 1 nicht ableiten lässt, welcher Vereinbarung die Parteien den Vorzug geben wollten - während der Vertragsverhandlungen möglicherweise zutage getretene Umstände, die in der Vertragsurkunde keinen Ausdruck gefunden haben, können bei der Auslegung nicht berücksichtigt werden (…Palandt/Ellenberger, a.a.O., § 133, Rn. 19, m.w.N.) -, ist eine schriftlich verkörperte Willensübereinstimmung, wie diese für eine der Schriftform genügende Vereinbarung erforderlich wäre, nicht erklärt worden (vgl. insoweit auch OLG Rostock, Urteil vom 21.08.2000, Az.: 3 U 135/99, zitiert nach juris, Rn. 39).
  • OLG Dresden, 10.08.2004 - 5 U 426/04

    Anforderungen an die Form eines befristeten Mietvertrages; Bezeichnung von …

    Bei einer solchen Sachlage geht es nicht mehr um die äußeren Umstände, die zur Auslegung eines Rechtsgeschäfts herangezogen werden dürfen (vgl. BGHZ 74, 346, 349; OLG Rostock NZM 2001, 426).

    Die Entscheidung des; Senats steht auch im Einklang mit der Rechtsprechung anderer Oberlandesgerichte zu der Frage, welche Angaben die Vertragsurkunde zur Laufzeit des Mietverhältnisse:; enthalten muss, damit die Form des § 566 BGB a.F. gewahrt ist (OLG Rostock NZM 2001, 426 und OLG Köln NZM 1999, 1142).

  • OLG Hamm, 05.06.2020 - 30 U 163/19

    Auch formbedürftige Vertragsklauseln sind auszulegen

    Mit einer Ausnahme befassen sich die Entscheidungen sämtlich mit Fällen, in denen die Formularverträge einerseits Regelungen zu einer bestimmten Mietdauer, andererseits aber auch solche für unbefristete Mietverhältnisse enthielten, so dass auch im Wege einer Auslegung nicht mehr hinreichend eindeutig zu bestimmen war, ob eine Befristung vereinbart sein sollte oder nicht (so OLG Köln, ZMR 1999, 760; OLG Rostock, ZMR 2001, 27; KG BeckRS 2016, 05783 und Senat, NJOZ 2017, 724).
  • KG, 21.01.2016 - 8 U 164/15

    Geschäftraummietvertrag: Wahrung der Schriftform bei unterschiedlichen Angaben …

    Ist unklar, ob ein Mietvertrag befristet oder unbefristet werden soll, weil sowohl eine bestimmte Laufzeit vereinbart worden ist, als auch in derselben Urkunde die Klausel enthalten ist, dass das Mietverhältnis auf unbestimmte Zeit laufe und ordentlich gekündigt werden könne, führt dies zur Formunwirksamkeit (…vgl. Bub/Treier/Heile, Landwehr, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 4. Auflage, II, Rdnr. 2483; vgl. OLG Köln NZM 1999, 1142; OLG Rostock NZM 2001, 426).
  • OLG Naumburg, 07.06.2005 - 9 U 20/05

    Heilung der Formvorschrift eines Mietvertrages durch Nachtragsvereinbarungen auch …

    Es kann im Ergebnis dahinstehen, ob der Mietvertrag vom 6./10.9.1993 aus den vom Landgericht genannten Gründen oder deshalb formunwirksam ist, weil der Vertragsurkunde ( insbesondere § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 ) der Beginn des Mietverhältnisses nicht zu entnehmen ist ( dazu: Senat, Urteil vom 1.2.2005 - 9 U 108/04 - OLG Rostock NZM 2001, 426; OLG Dresden ZMR 2005, 41 ).
  • OLG Karlsruhe, 13.01.2026 - 17 U 169/24
    Der Mietvertrag enthält in § 2 Nr. 3, 4, 6 und 7 MV unklare und widersprüchliche Angaben zur Dauer des Mietverhältnisses (vgl. dazu OLG Köln, Urteil vom 20. Mai 1999 - 1 U 123/98 -, juris; OLG Rostock, Urteil vom 21. August 2000 - 3 U 135/99 -, Rn. 37 ff., juris;… Staudinger/Emmerich, BGB, Bearb. 2024, § 550 Rn. 66a mwN).
  • LG Wuppertal, 02.09.2022 - 1 O 148/21
    Sie ist unter anderem dann nicht bestimmbar, wenn vertraglich eine unbestimmte Laufzeit, zugleich aber auch eine Befristung vereinbart ist (…KG Berlin ZMR 2016, 438 Rn. 18 [juris]; OLG Rostock MDR 2001, 208 Rn. 38 [juris]; OLG Köln NZW 1999, 1142).
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