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Weitere Entscheidung unten: OLG Brandenburg, 13.11.2007

Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 08.11.2007 - 7 U 104/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,5381
OLG Stuttgart, 08.11.2007 - 7 U 104/07 (https://dejure.org/2007,5381)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 08.11.2007 - 7 U 104/07 (https://dejure.org/2007,5381)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 08. November 2007 - 7 U 104/07 (https://dejure.org/2007,5381)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Gerichtsstand: Auslegung einer Gerichtsstandsvereinbarung im Zusammenhang mit einem Kaufvertrag über Computersoftware

  • Judicialis

    ZPO § 32; ; ZPO § 38 Abs. 1; ; ZPO § 40 Abs. 1; ; GVG § 17 Abs. 2

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 32; ZPO § 38 Abs. 1; GVG § 17 Abs. 2
    Wirkung und Reichweite einer Gerichtsstandvereinbarung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Vereinbarung eines ausschließlichen Gerichtsstandes im Rahmen von Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei Anfechtung eines Kaufvertrages; Vermutung der Ausschließlichkeit bei internationalen Gerichtsstandsvereinbarungen; Geltung eines vertraglich vereinbarten Gerichtstands ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2008, 709
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (15)

  • BGH, 05.03.2007 - II ZR 287/05

    Überprüfung der erstinstanzlichen Zuständigkeit in der Berufungsinstanz

    Auszug aus OLG Stuttgart, 08.11.2007 - 7 U 104/07
    Die Regelung in § 545 Abs. 2 ZPO, wonach die Revision nicht darauf gestützt werden kann, dass das Gericht des ersten Rechtszugs seine Zuständigkeit zu Unrecht angenommen oder verneint hat, stünde einer Überprüfung der erstinstanzlichen Zuständigkeit selbst dann entgegen, wenn die Revision zugelassen würde (BGH WM 2007, 1678).
  • BGH, 02.04.1986 - IVa ZR 216/84

    Anfechtbarkeit der Abgabe an das Gericht der freiwilligen Gerichtsbarkeit

    Auszug aus OLG Stuttgart, 08.11.2007 - 7 U 104/07
    Da bereits ein Urteil vorliegt, kann die Verweisung aber nur unter gleichzeitiger Aufhebung dieses Urteils erfolgen (BGH NJW 1986, 1994; BGH NJW-RR 1988, 1404; OLG Frankfurt FamRZ 1991, 1073;… Baumbach-Lauterbach-Albers-Hartmann, ZPO, 65. Aufl., § 281, 26).
  • OLG Frankfurt, 29.01.1991 - 3 UF 154/90

    Ehesache; Amtsprüfung; Örtliche Zuständigkeit; Berufungsinstanz; …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 08.11.2007 - 7 U 104/07
    Da bereits ein Urteil vorliegt, kann die Verweisung aber nur unter gleichzeitiger Aufhebung dieses Urteils erfolgen (BGH NJW 1986, 1994; BGH NJW-RR 1988, 1404; OLG Frankfurt FamRZ 1991, 1073;… Baumbach-Lauterbach-Albers-Hartmann, ZPO, 65. Aufl., § 281, 26).
  • OLG Köln, 18.03.1988 - 20 U 165/87
    Auszug aus OLG Stuttgart, 08.11.2007 - 7 U 104/07
    Dies gilt auch, wenn das erstinstanzliche Gericht die Klage zu Recht wegen Unzuständigkeit abgewiesen hat (KG BB 1983, 213; OLG Köln OLGZ 1989, 83;… Stein/Jonas-Leipold, 21. Aufl., § 281, Rn. 37).
  • BGH, 10.12.2002 - X ARZ 208/02

    Prüfungskompetenz des Gerichts im Gerichtsstand der unerlaubten Handlung

    Auszug aus OLG Stuttgart, 08.11.2007 - 7 U 104/07
    aa) Nach Inkrafttreten von § 17 Abs. 2 GVG in der Fassung des Gesetzes vom 17.12.1990 hat das für Klagen aus unerlaubter Handlung nach § 32 ZPO örtlich zuständige Gericht den Rechtsstreit unter allen in Betracht kommenden Gesichtspunkten zu prüfen, soweit ein einheitlicher prozessualer Anspruch geltend gemacht wird (BGH NJW 2003, 828).
  • BGH, 17.01.2007 - VIII ZR 37/06

    Wirksamkeit des vertraglichen Ausschlusses der Anfechtung wegen arglistiger …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 08.11.2007 - 7 U 104/07
    c) Der mit der Berufung geltend gemachte Umstand, dass ein vertraglicher Ausschluss der Anfechtung wegen arglistiger Täuschung unwirksam ist (BGH NJW 2007, 1058), steht dem nicht entgegen.
  • EuGH, 03.07.1997 - C-269/95

    Benincasa

    Auszug aus OLG Stuttgart, 08.11.2007 - 7 U 104/07
    Dies entspricht auch der Beurteilung bei internationalen Gerichtsstandsvereinbarungen (BGH NJW 1987, 3080; BGH NJW 2006, 1672; EuGH WM 1997, 1549).
  • BGH, 30.03.2006 - VII ZR 249/04

    Gerichtsstand für Ansprüche aus einem Architektenvertrag bei im EG-Ausland zu …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 08.11.2007 - 7 U 104/07
    Dies entspricht auch der Beurteilung bei internationalen Gerichtsstandsvereinbarungen (BGH NJW 1987, 3080; BGH NJW 2006, 1672; EuGH WM 1997, 1549).
  • OLG Schleswig, 02.06.2006 - 2 W 80/06

    Zuständigkeitsbestimmung: Formularmäßig vereinbarter Gerichtsstand des Verkäufers …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 08.11.2007 - 7 U 104/07
    Was gewollt ist, muss im Einzelfall durch Auslegung ermittelt werden (…BGH, a.a.O.; OLG Bamberg NJW-RR 1989, 371; OLG Schleswig NJW 2006, 3360;… Zöller-Vollkommer, ZPO, 26. Auflage, § 38 Rn. 14).
  • BGH, 23.07.1998 - II ZR 286/97

    Klage im Inland bei Vereinbarung eines ausländischen Gerichtsstands

    Auszug aus OLG Stuttgart, 08.11.2007 - 7 U 104/07
    a) Eine Vermutung für die Ausschließlichkeit des prorogierten Gerichts sieht § 38 Abs. 1 ZPO im Unterschied zur Vermutung der Ausschließlichkeit bei internationalen Gerichtsstandsvereinbarungen im EU-Bereich nach Art. 23 Abs. 1 S. 2 EuGVVO nicht vor (BGH NJW-RR 1999, 137).
  • BGH, 05.07.1972 - VIII ZR 118/71

    Vollstreckbarerklärung französischer Urteile

  • OLG Bamberg, 22.09.1988 - 1 U 302/87

    Örtliche und internationale Zuständigkeit eines deutschen und schweizer …

  • BGH, 18.09.1986 - IX ZR 32/84

    Auslegung einer internationalen Gerichtsstandsvereinbarung

  • BGH, 24.11.1964 - VI ZR 187/63
  • OLG Hamburg, 12.02.1981 - 6 U 150/80
  • OLG Düsseldorf, 02.04.2025 - U (Kart) 5/24

    Unangekündigte und unbegründete Sperrung eines Nutzerkontos als …

    Dasselbe gilt für die von der Beklagten zitierten Urteile des OLG Frankfurt vom 30. Juni 2015 (11 U 31/14, juris 34 - Vertragserstellungsassistent), des OLG Brandenburg vom 27. Februar 2014 (…12 U 10/13, juris Rn. 40), des OLG Stuttgart vom 8. November 2007 (7 U 104/07, juris Rn. 24), des OLG München vom 8. März 1989 (15 U 5989/88, juris), welche sich jeweils mit anderen Gerichtsstandsvereinbarungen als der hier vorliegenden und anderen als kartellrechtlichen Ansprüchen befassen.
  • BayObLG, 28.10.2020 - 1 AR 78/20

    Bestimmung des zuständigen Gerichts

    Die Parteien wollen durch eine solche Vereinbarung regelmäßig die Prozessführung der aus dem Vertragsabschluss und der Vertragsabwicklung herrührenden Streitigkeiten gebündelt an einem Gerichtsstandort führen und eine doppelte Prozessführung vermeiden; dementsprechend umfassen Zuständigkeitsvereinbarungen in der Regel auch in Anspruchskonkurrenz stehende deliktische Anspruchsgrundlagen (…vgl. OLG Frankfurt am Main, Urt. v. 30. Juni 2015, 11 U 31/14, juris Rn. 34; OLG Stuttgart, Urt. v. 8. November 2007, 7 U 104/07, juris Rn. 24;… Hüßtege in Thomas/Putzo, ZPO, 41. Aufl. 2020, § 38 Rn. 31;… Schultzky in Zöller, ZPO, § 38 Rn. 19;… Smid/Hartmann in Wieczorek/Schütze, ZPO, 5. Aufl. 2020, § 38 Rn. 76;… Chasklowicz in Kern/Diehm, ZPO, 2. Aufl. 2020, § 38 Rn. 34;… Wurmnest in Münchener Kommentar zum BGB, 8. Aufl. 2019, § 307 Rn. 258;… Rodi in Staudinger, BGB, Anh zu §§ 305 - 310 Rn. M 59).

    Entgegen der Auffassung der Antragstellerin ist die Derogation des Deliktsgerichtsstands grundsätzlich auch in Allgemeinen Geschäftsbedingungen zulässig (vgl. OLG Stuttgart, Urt. v. 8. November 2007, 7 U 104/07, juris Rn. 25 unter Aufgabe der entgegenstehenden Auffassung in seinem Urt. v. 14. Dezember 1973, 2 U 136/73, juris;… Quantz in BeckOGK, Stand 1. Oktober 2020, BGB § 307 Gerichtsstandsklausel Rn. 17;… Smid/Hartmann in Wieczorek/Schütze, ZPO, § 38 Rn. 76;… Wurmnest in Münchener Kommentar zum BGB, a. a. O.;… Rodi in Staudinger, BGB, a. a. O.;… a. A. Hüßtege in Thomas/Putzo, ZPO, § 38 Rn. 31 unter Berufung auf das alte Urteil des OLG Stuttgart v. 14. Dezember 1973, 2 U 136/73, juris).

  • OLG Frankfurt, 30.06.2015 - 11 U 31/14

    Wirkung einer Gerichtsstandsvereinbarung; Bedeutung von sog. Sprungverweisen, …

    Dementsprechend umfassen Zuständigkeitsvereinbarungen im Zweifel auch in Anspruchskonkurrenz stehende deliktische Anspruchsgrundlagen (…Zöller/Geimer, ZPO, 30. Auflage, Anh I, Art. 23 EuGVVO, Rn. 39;… Zöller/Vollkommer, ZPO, 30. Auflage, § 40 Rn. 4 und Musielak/Voit/Heinrich, ZPO, 12. Auflage, § 40 Rn. 3, OLG Stuttgart, Urteil vom 8.11.2007 - 7 U 104/07 -, juris; jeweils für die Auslegung einer inländischen Gerichtsstandsvereinbarung).
  • KG, 31.01.2008 - 2 AR 63/07

    Zuständigkeitsbestimmung: Treuwidrige Berufung auf Gerichtsstandsklausel nach …

    Sein Wille geht im Falle der Bestimmung des Gerichtsstands am eigenen Firmensitz regelmäßig dahin, für eigene Klagen (Aktivprozesse) einen fakultativen Gerichtsstand an seinem Sitz zu haben, während Klagen gegen ihn selbst (Passivprozesse) ausschließlich in dem vereinbarten Gerichtsstand möglich sein sollen (s. OLG Schleswig NJW 2006, 3360, 3361; OLG Stuttgart, Urt. vom 08.11.2007, 7 U 104/07 -bei JURIS, Rz. 22-).
  • OLG Saarbrücken, 31.01.2018 - 5 Sa 1/18

    Gerichtsstandsbestimmung: Inanspruchnahme einer einfachen Streitgenossenschaft …

    Ausgangspunkt der Auslegung ist deshalb zunächst der Wortlaut der Regelung, wonach das Gericht am Sitz der jeweiligen Beklagten für "sämtliche Streitigkeiten" zuständig sein soll, was bereits auf einen ausschließlichen Gerichtsstand hindeutet (OLG Stuttgart, MDR 2008, 709).

    Da sich die beiden Gerichtsstandsklauseln schon nach ihrem äußeren Erscheinungsbild als Allgemeine Geschäftsbedingungen der jeweiligen Antragsgegnerin darstellen, geht auch die Auslegung nach der Interessenlage der Parteien nach ganz überwiegender Auffassung in Rechtsprechung und Literatur dahin, dass der Verwender - hier: die jeweilige Antragsgegnerin - eine Ausschließlichkeit jedenfalls für Klagen gegen sich selbst herbeiführen will (OLG Schleswig, NJW 2006, 3360; OLG Stuttgart, MDR 2008, 709; OLG Hamm, MDR 2012, 800; vgl. BGH, Urteil vom 5. Juli 1972 - VIII ZR 118/71, BGHZ 59, 116).

  • OLG Frankfurt, 30.03.2015 - 23 U 11/14

    Internationale Zuständigkeit nach Art. 23 I EuGVVO

    Entsprechend habe die Rechtsprechung eine Zuständigkeitsvereinbarung über "alle Rechtsstreitigkeiten" als Einschluss sämtlicher, auch deliktischer Ansprüche ausgelegt (OLG Stuttgart, MDR 2008, 709; OLG München WM 1989, 602).
  • LG Düsseldorf, 31.10.2023 - 14d O 17/21
    Eine derart weit gefasste Klausel, die erkennbar alle Streitigkeiten erfassen soll, die in irgendeiner Weise im Zusammenhang mit den Vertrag stehen, erfasst - selbst wenn sie in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthalten ist - auch Ansprüche aus unerlaubter Handlung (vgl. OLG Stuttgart, NJOZ 2008, 2290, 2293 mwN).
  • BayObLG, 12.09.2022 - 101 AR 67/22

    Auslegung einer Gerichtsstandsvereinbarung als ausschließlich

    Rn. 40 Eine Zuständigkeitsvereinbarung, die für sämtliche Streitigkeiten aus einem Vertrag gelten soll, ist nach wohl überwiegender Meinung in der Regel dahin auszulegen, dass sie neben den vertraglichen Ansprüchen auch die damit konkurrierenden deliktischen Ansprüche in den Grenzen des Streitgegenstandes umfassen soll, weil den Parteien daran gelegen sein wird, eine doppelte Prozessführung zu vermeiden (OLG Stuttgart, Urt. v. 8. November 2007, 7 U 104/07, juris Rn. 24;… Smid/Hartmann in Wieczorek/Schütze, ZPO, 5. Aufl. 2020, § 40 Rn. 4 m. w. N.;… a. A. Patzina, 6. Aufl. 2020, Münchener Kommentar zur ZPO 6. Aufl. 2020, ZPO § 40 Rn. 5;… vgl. zum Meinungstand auch Heinrich in Musielak/Voit, ZPO 19. Aufl. 2022, § 40 Rn. 3).
  • LG Berlin II, 22.01.2026 - 28 O 99/23
    Dementsprechend umfassen Zuständigkeitsvereinbarungen im Zweifel auch in Anspruchskonkurrenz stehende deliktische Anspruchsgrundlagen (…Zöller/Geimer, ZPO, 30. Auflage, Anh I, Art. 23 EuGVVO, Rn. 39;… Zöller/Vollkommer, ZPO, 30. Auflage, § 40 Rn. 4 und Musielak/Voit/Heinrich, ZPO, 12. Auflage, § 40 Rn. 3, OLG Stuttgart, Urteil vom 8.11.2007 - 7 U 104/07 -, juris; jeweils für die Auslegung einer inländischen Gerichtsstandsvereinbarung).
  • OLG Brandenburg, 27.02.2014 - 12 U 10/13

    Internationale Zuständigkeit: Gerichtsstandsbestimmung im internationalen …

    Zur gleichen Feststellung gelangt das OLG Stuttgart in seinem Urteil vom 08.11.2007 - 7 U 104/07, wonach die Vereinbarung eines Gerichtsstandes für sämtliche Streitigkeiten im Zweifel auch die Geltendmachung konkurrierender deliktischer Schadensersatzansprüche umfasst (zitiert nach Juris).
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dejure.org Übersicht OLG Stuttgart

Rechtsprechung
   OLG Brandenburg, 13.11.2007 - 13 U 103/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,5909
OLG Brandenburg, 13.11.2007 - 13 U 103/07 (https://dejure.org/2007,5909)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 13.11.2007 - 13 U 103/07 (https://dejure.org/2007,5909)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 13. November 2007 - 13 U 103/07 (https://dejure.org/2007,5909)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Judicialis

    ZPO § 85 Abs. 2; ; ZPO § 233; ; ZPO § 234 Abs. 1 Satz 2; ; ZPO § 234 Abs. 2

  • rechtsportal.de

    ZPO § 233
    Wiedereinsetzung: Organisationsverschulden bei mündlicher Anweisung zur Eintragung einer Rechtsmittel- oder Rechtsmittelbegründungsfrist - fehlende Eintragung einer Vorfrist

  • Wolters Kluwer

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Berufungsbegründungsfrist; Anforderungen an ein Büroversäumnis zur Gewährung der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Überwachungspflichten eines Rechtsanwalts im Hinblick auf wichtige ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2008, 709
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (11)

  • BGH, 25.09.2003 - V ZB 17/03

    Wiedereinsetzung wegen Versäumung der Berufungsbegründungsfrist; Notierung von …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.11.2007 - 13 U 103/07
    Dass zur ordnungsgemäßen Organisation einer Anwaltskanzlei die allgemeine Anordnung gehört, dass bei Prozesshandlungen, deren Vornahme ihrer Art nach mehr als nur einen geringen Aufwand an Zeit und Mühe erfordert, wie dies regelmäßig bei Rechtsmittelbegründungen und so auch vorliegend bei der Berufungsbegründung der Fall ist, außer dem Datum des Fristablaufs noch eine Vorfrist notiert werden muss, ist in der höchstrichterlichen Rechtsprechung geklärt (BGH, FamRZ 2004, 100; 2002, 443 f; NJW 1994, 2551 f.;… 1991, 2082 sowie Musielak-Grandel, ZPO, 5. Aufl., § 233 Rdnr. 18 f).

    Er kann zwar die Sache zur Wiedervorlage am Tage des Fristablaufs grundsätzlich zurückgeben, aber erst dann, wenn er sich nach sorgfältiger Prüfung davon überzeugt hat, dass die Rechtsmittelbegründung oder ein erster Verlängerungsantrag noch rechtzeitig eingereicht werden kann (BGH, FamRZ 2004, 100; VersR 1998, 77).

    Nach diesen besonderen Umständen und der Lage des Einzelfalles kann auch eine kürzere Frist von 4 Tagen noch ausreichend sein und dies insbesondere dann, wenn noch ein Verlängerungsantrag möglich ist (BGH, FamRZ 2004, 100; VersR 1988, 941).

    Ebenso ist in der höchstrichterlichen Rechtsprechung geklärt, dass bei Verletzung der Verpflichtung zur Notierung einer Vorfrist eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der zu wahrenden Frist auch dann nicht in Betracht kommt, wenn der Rechtsanwalt die vermeintlich zu wahrende (also die falsch zu lang berechnete und notierte) Frist eingehalten hat, er bei pflichtgemäßer Notierung einer Vorfrist die Fehlerhaftigkeit der notierten Frist jedoch hätte erkennen können (BGH FamRZ 2004, 100; NJW 2002, 443 f.; NJW 1994, 2551 f.).

  • BGH, 05.11.2002 - VI ZR 399/01

    Anforderungen an die Organisation eines Rechtsanwaltsbüros im Hinblick auf die …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.11.2007 - 13 U 103/07
    Das Fehlen jeder Sicherung und Kontrolle bedeutet einen entscheidenden Organisationsmangel (zur ständigen Rechtsprechung des BGH's vgl. NJW-RR 2004, 1361 f.; NJW 2004, 688 f.; 2003, 435 f.;… 2002, 3782 f. m.w.N. sowie insgesamt zur ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung BVerwG NJW 1997, 3390, BFH NJW 2003, 2559 und BAGE 78, 184, 186 sowie Musielak-Grandel, ZPO, 5. Aufl., § 233 Rdnr. 18).

    Auch fehlt jeder Vortrag dazu, in welcher Weise in dem Anwaltsbüro die Notierung von Fristen kontrolliert wird (vgl. BGH NJW 2003, 435 f.).

  • BGH, 13.02.2003 - V ZR 422/02

    Pflichten des Rechtsanwalts bei Vollzug des Empfangsbekenntnisses über eine …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.11.2007 - 13 U 103/07
    Ohne eine solche Vorsorge war es nahe liegend, dass im normalen Geschäftsgang eine beschleunigte Klärung der Fristensicherung entfallen war (vgl. BGH NJW 2003, 1528, 1529).
  • BGH, 04.11.2003 - VI ZB 50/03

    Anforderungen an die Organisation des Rechtsanwaltsbüros; Eintragung mündlich …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.11.2007 - 13 U 103/07
    Das Fehlen jeder Sicherung und Kontrolle bedeutet einen entscheidenden Organisationsmangel (zur ständigen Rechtsprechung des BGH's vgl. NJW-RR 2004, 1361 f.; NJW 2004, 688 f.; 2003, 435 f.;… 2002, 3782 f. m.w.N. sowie insgesamt zur ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung BVerwG NJW 1997, 3390, BFH NJW 2003, 2559 und BAGE 78, 184, 186 sowie Musielak-Grandel, ZPO, 5. Aufl., § 233 Rdnr. 18).
  • BGH, 22.06.2004 - VI ZB 10/04

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsfrist bei …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.11.2007 - 13 U 103/07
    Das Fehlen jeder Sicherung und Kontrolle bedeutet einen entscheidenden Organisationsmangel (zur ständigen Rechtsprechung des BGH's vgl. NJW-RR 2004, 1361 f.; NJW 2004, 688 f.; 2003, 435 f.;… 2002, 3782 f. m.w.N. sowie insgesamt zur ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung BVerwG NJW 1997, 3390, BFH NJW 2003, 2559 und BAGE 78, 184, 186 sowie Musielak-Grandel, ZPO, 5. Aufl., § 233 Rdnr. 18).
  • BGH, 17.09.2002 - VI ZR 419/01

    Sorgfaltspflicht des Rechtsanwalts bei Unterzeichnung eines …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.11.2007 - 13 U 103/07
    Das Fehlen jeder Sicherung und Kontrolle bedeutet einen entscheidenden Organisationsmangel (zur ständigen Rechtsprechung des BGH's vgl. NJW-RR 2004, 1361 f.; NJW 2004, 688 f.; 2003, 435 f.; 2002, 3782 f. m.w.N. sowie insgesamt zur ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung BVerwG NJW 1997, 3390, BFH NJW 2003, 2559 und BAGE 78, 184, 186 sowie Musielak-Grandel, ZPO, 5. Aufl., § 233 Rdnr. 18).
  • BGH, 30.10.2001 - VI ZB 43/01

    Anforderungen an den Vortrag einer ausreichenden Büroorganisation

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.11.2007 - 13 U 103/07
    Ebenso ist in der höchstrichterlichen Rechtsprechung geklärt, dass bei Verletzung der Verpflichtung zur Notierung einer Vorfrist eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der zu wahrenden Frist auch dann nicht in Betracht kommt, wenn der Rechtsanwalt die vermeintlich zu wahrende (also die falsch zu lang berechnete und notierte) Frist eingehalten hat, er bei pflichtgemäßer Notierung einer Vorfrist die Fehlerhaftigkeit der notierten Frist jedoch hätte erkennen können (BGH FamRZ 2004, 100; NJW 2002, 443 f.; NJW 1994, 2551 f.).
  • BFH, 24.04.2003 - VII R 47/02

    Fehlerhafte Faxübermittlung einer Klageschrift

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.11.2007 - 13 U 103/07
    Das Fehlen jeder Sicherung und Kontrolle bedeutet einen entscheidenden Organisationsmangel (zur ständigen Rechtsprechung des BGH's vgl. NJW-RR 2004, 1361 f.; NJW 2004, 688 f.; 2003, 435 f.; 2002, 3782 f. m.w.N. sowie insgesamt zur ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung BVerwG NJW 1997, 3390, BFH NJW 2003, 2559 und BAGE 78, 184, 186 sowie Musielak-Grandel, ZPO, 5. Aufl., § 233 Rdnr. 18).
  • BGH, 05.03.1991 - XI ZB 1/91

    Pflicht des Rechtsanwalts zur persönlichen Berechnung der …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.11.2007 - 13 U 103/07
    Dass zur ordnungsgemäßen Organisation einer Anwaltskanzlei die allgemeine Anordnung gehört, dass bei Prozesshandlungen, deren Vornahme ihrer Art nach mehr als nur einen geringen Aufwand an Zeit und Mühe erfordert, wie dies regelmäßig bei Rechtsmittelbegründungen und so auch vorliegend bei der Berufungsbegründung der Fall ist, außer dem Datum des Fristablaufs noch eine Vorfrist notiert werden muss, ist in der höchstrichterlichen Rechtsprechung geklärt (BGH, FamRZ 2004, 100; 2002, 443 f; NJW 1994, 2551 f.; 1991, 2082 sowie Musielak-Grandel, ZPO, 5. Aufl., § 233 Rdnr. 18 f).
  • BAG, 27.10.1994 - 2 AZB 28/94

    Wiedereinsetzung - Organisationsverschulden des Anwalts

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.11.2007 - 13 U 103/07
    Das Fehlen jeder Sicherung und Kontrolle bedeutet einen entscheidenden Organisationsmangel (zur ständigen Rechtsprechung des BGH's vgl. NJW-RR 2004, 1361 f.; NJW 2004, 688 f.; 2003, 435 f.; 2002, 3782 f. m.w.N. sowie insgesamt zur ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung BVerwG NJW 1997, 3390, BFH NJW 2003, 2559 und BAGE 78, 184, 186 sowie Musielak-Grandel, ZPO, 5. Aufl., § 233 Rdnr. 18).
  • BGH, 18.04.1988 - II ZB 1/88

    Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist in einer Feriensache

  • OLG Dresden, 27.09.2017 - 10 U 829/17
    Die Eintragung einer Vorfrist hätte sowohl bei einer allgemeinen als auch bei einer konkrete Anweisung die Wahrung der Frist des § 520 Abs. 2 S. 1 ZPO in der Regel selbst dann gewährleistet, wenn, wie hier, die Eintragung der Berufungsbegründungsfrist versehentlich falsch vorgenommen worden ist (vgl. OLG Brandenburg, Beschluss vom 13. November 2007 - 13 U 103/07, MDR 2008, S. 709, Rn. 16/7, zitiert nach juris).
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