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Weitere Entscheidung unten: OLG Stuttgart, 13.01.2010

Rechtsprechung
   OLG München, 26.02.2010 - 31 Wx 16/10   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,9143
OLG München, 26.02.2010 - 31 Wx 16/10 (https://dejure.org/2010,9143)
OLG München, Entscheidung vom 26.02.2010 - 31 Wx 16/10 (https://dejure.org/2010,9143)
OLG München, Entscheidung vom 26. Februar 2010 - 31 Wx 16/10 (https://dejure.org/2010,9143)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de

    Anordnung der Nachlasspflegschaft: Beschwerderecht des Inhabers einer Generalvollmacht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FamFG § 59; BGB § 1960
    Zulässigkeit der Beschwerde des über den Tod hinaus Generalbevollmächtigten gegen die Anordnung der Nachlasspflegschaft; Zulässigkeit der Beschwerde eines nicht berücksichtigten Bewerbers gegen die Auswahl des Nachlasspfleger

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • institut-fuer-internationales-erbrecht.de (Pressemitteilung)

    Nachlasspflegschaft contra Vorsorgevollmacht

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Zulässigkeit der Beschwerde desüber den Tod hinaus Generalbevollmächtigten gegen die Anordnung der Nachlasspflegschaft; Zulässigkeit der Beschwerde eines nicht berücksichtigten Bewerbers gegen die Auswahl des Nachlasspfleger

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2010, 2364
  • MDR 2010, 507
  • FamRZ 2010, 1113
 
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Wird zitiert von ... (15)Zitiert selbst (4)

  • BVerfG, 23.05.2006 - 1 BvR 2530/04

    Insolvenzverwalter

    Auszug aus OLG München, 26.02.2010 - 31 Wx 16/10
    Sie schaffen deshalb auch kein subjektives Recht hinsichtlich der Bestellung (vgl. BVerfG NJW 2006, 2613/2614 Rn. 30 zum Insolvenzverwalter).

    Der an der Übernahme einer Nachlasspflegschaft Interessierte ist deshalb nicht befugt, gegen die Auswahl eines anderen Beschwerde einzulegen (…vgl. Keidel/Zimmermann § 345 Rn. 83; Zimmermann ZEV 2007, 313/315; zum Insolvenzverwalter BVerfG NJW 2006, 2613/2617 Rn. 60).

  • BayObLG, 15.09.2000 - 1Z BR 75/00

    Beschwerdeberechtigung eines Bevollmächtigten des Erblassers

    Auszug aus OLG München, 26.02.2010 - 31 Wx 16/10
    Vertretungsmacht ist kein subjektives Recht des Bevollmächtigten, sondern nichts weiter als die Legitimation, für einen Anderen durch Handeln in seinem Namen für ihn gültige rechtsgeschäftliche Regelungen zu treffen (BayObLGZ 2004, 159/161 m.w.N.; BayObLG FamRZ 2001, 453/454;… Bassenge/ Roth/Gottwald § 59 FamFG Rn. 4;… Prütting/Helms/Abramenko § 59 Rn. 2;… Palandt/ Ellenberger BGB 69. Aufl. Einf. vor § 164 Rdnr. 5;… Staudinger/Schilken BGB Vorbemerkung zu §§ 164 ff. Rdnr. 16;… MünchKommBGB/Schramm 5. Aufl. § 164 Rn. 68;… Soergel/Leptien BGB 13. Aufl. vor § 164 Rn. 15).

    Der General- oder Vorsorgebevollmächtigte ist folglich gegen die Anordnung der Nachlasspflegschaft und die Bestellung eines Nachlasspflegers nicht beschwerdeberechtigt (BayObLGZ 2004, 159/161; BayObLG FamRZ 2001, 453/454;… Keidel/ Meyer-Holz, § 55 Rn. 83).

  • BayObLG, 22.06.2004 - 1Z BR 37/04

    Über den Tod hinausgehende Generalvollmacht und Anordnung der Nachlasspflegschaft

    Auszug aus OLG München, 26.02.2010 - 31 Wx 16/10
    Vertretungsmacht ist kein subjektives Recht des Bevollmächtigten, sondern nichts weiter als die Legitimation, für einen Anderen durch Handeln in seinem Namen für ihn gültige rechtsgeschäftliche Regelungen zu treffen (BayObLGZ 2004, 159/161 m.w.N.; BayObLG FamRZ 2001, 453/454;… Bassenge/ Roth/Gottwald § 59 FamFG Rn. 4;… Prütting/Helms/Abramenko § 59 Rn. 2;… Palandt/ Ellenberger BGB 69. Aufl. Einf. vor § 164 Rdnr. 5;… Staudinger/Schilken BGB Vorbemerkung zu §§ 164 ff. Rdnr. 16;… MünchKommBGB/Schramm 5. Aufl. § 164 Rn. 68;… Soergel/Leptien BGB 13. Aufl. vor § 164 Rn. 15).

    Der General- oder Vorsorgebevollmächtigte ist folglich gegen die Anordnung der Nachlasspflegschaft und die Bestellung eines Nachlasspflegers nicht beschwerdeberechtigt (BayObLGZ 2004, 159/161; BayObLG FamRZ 2001, 453/454;… Keidel/ Meyer-Holz, § 55 Rn. 83).

  • BayObLG, 10.03.1993 - 1Z BR 3/93

    Beschwerdeberechtigung hinsichtlich der Heraufsetzung des Geschäftswertes für ein …

    Auszug aus OLG München, 26.02.2010 - 31 Wx 16/10
    Maßgebend ist die Bedeutung des Rechtsmittels für den Beschwerdeführer, insbesondere das damit verfolgte wirtschaftliche Interesse (BayObLGZ 1993, 115/117).
  • OLG Frankfurt, 11.06.2015 - 20 W 155/15

    Zu den Voraussetzungen für das Vorliegen eines Testaments

    Denn ein subjektives Recht einer bestimmten Person auf ihre Bestellung als Nachlasspfleger besteht ebenfalls nicht (vgl. OLG München, Beschluss vom 26.02.2010, Az. 31 Wx 16/10, zitiert nach juris Rn. 5).
  • OLG Rostock, 25.10.2012 - 3 W 155/12

    Nachlassverfahren: Beschwerdebefugnis einer Bank gegenüber einer Anordnung des …

    Wirtschaftliche, rechtliche oder sonstige berechtigte Interessen genügen hingegen grundsätzlich nicht (vgl. etwa OLG München, Beschl. v. 26.02.2010, 31 Wx 16/10, NJW 2010, 2364; BayObLG, Beschl. v. 15.09.2000, 1 Z BR 75/00, NJW-RR 2001, 297 m.w.N.; OLG Celle, Beschl. v. 16.09.1988, 10 W 10/88, WM 1988, 1741;… Keidel/Meyer-Holz, a.a.O., § 59 Rn. 6 m.w.N.).
  • OLG Köln, 08.05.2019 - 2 Wx 141/19

    Anordnung einer Nachlasspflegschaft

    Ein Fürsorgebedürfnis besteht, wenn ohne das Eingreifen des Nachlassgerichts der Bestand des Nachlasses gefährdet wäre (st. Rspr. z.B. KG, FamRZ 2000, 445; OLG Düsseldorf, FamRZ 1995, 895; FamRZ 1998, 583; FGPrax 2012, 260), wobei maßgeblich ausschließlich das Interesse des endgültigen Erben ist (KG NJW 1971, 565; OLG Düsseldorf, FGPrax 2012, 260; OLG München, NJW 2010, 2364;… a.A. Zimmermann aaO, Rn 52).
  • OLG Hamm, 10.07.2014 - 15 W 73/14

    Beschwerde; Zulässigkeit; Sicherungsanordnung; Nachlassgericht

    Wirtschaftliche, rechtliche oder sonstige berechtigte Interessen genügen hingegen grundsätzlich nicht (OLG Rostock - Beschluss vom 25.10.2012 - 3 W 155/12); OLG München NJW 2010, 2364; Keidel=Meyer-Holz, FamFG, 18. Auflage, § 59 Rn.6 m. w. N.).
  • OLG Hamm, 19.12.2013 - 15 W 122/13

    Zulässigkeit der Beschwerde des ausschlagenden Erben gegen die Anordnung der …

    Rn. 22 Die für die Beschwerdebefugnis erforderliche unmittelbare Rechtsbeeinträchtigung der Beteiligten zu 1) folgt auch nicht aus ihrer Stellung als Generalbevollmächtigte, selbst, wenn diese über den Tod hinaus Geltung haben sollte (OLG München, FamRZ 2010, 1113 f.; BayObLG FamRZ 2001, 453 f.;… Palandt/Weidlich, BGB, 72. Aufl., § 1960, Rn. 10;… Leipold in Münchener Kommentar, BGB, 6. Aufl., § 1960, Rn. 97).
  • OLG Düsseldorf, 07.09.2012 - 3 Wx 141/12

    Anordnung der Nachlasspflegschaft trotz testamentarisch angeordneter …

    Rn. 31 Die Nachlasspflegschaft (§ 1960 BGB) dient der Wahrung der Interessen der noch nicht oder nicht sicher bekannten Erben (OLG München NJW 2010, 2364;… Palandt/Weidlich, BGB, 70. Auflage 2011, § 1960 Rdz. 11).
  • KG, 09.12.2014 - 1 W 480/14

    Kraftloserklärung einer Vorsorgevollmachtsurkunde: Beschwerdebefugnis des …

    Die Vertretungsmacht ist nichts weiter als die Legitimation, für einen anderen durch Handeln in dessen Namen für ihn gültige rechtsgeschäftliche Regelungen zu treffen (OLG Hamm, FGPrax 2014, 121, 122; OLG München, NJW 2010, 2364; BayObLG, FGPrax 2003, 171, 172; NJW-RR 2001, 297).
  • KG, 19.03.2018 - 19 W 127/17

    Beschwerdebefugnis gegen Ablehnung der Einziehung eines Erbscheines

    Dass er ein ideelles, wirtschaftliches oder sonstiges berechtigtes Interesse an der Änderung oder Beseitigung der Entscheidung des Gerichts erster Instanz haben mag, genügt ebenso wenig wie eine moralische Berechtigung oder sittliche Pflicht, wenn sie nicht als materielles Recht geschützt werden (vgl. BGH, Beschluss vom 25. August 1999 - XII ZB 109/98, FamRZ 2000, 219; BayObLG, Beschluss vom 20. März 2001 - 1Z BR 50/00, NJWE-FER 2001, 183; OLG München, Beschluss vom 26. Februar 2010 - 31 Wx 16/10, FamRZ 2010, 1113; OLG Köln, Beschluss vom 12. Mai 2010 - I-2 Wx 36/10, FGPrax 2010, 194;… Abramenko in: Prütting/Helms, a.a.O., § 59 Rz. 2 m.w.Nachw.).
  • OLG Karlsruhe, 01.06.2026 - 14 W 59/25

    Beschwerdebefugnis eines Nachlasspflegers hinsichtlich Nachlasspflegerauswahl

    Es genügt nicht, wenn sich die angefochtene Entscheidung nur mittelbar auf die rechtlichen Beziehungen des Beschwerdeführers auswirkt (…Sternal/Jokisch, FamFG, 22. Aufl. 2025, § 59 Rn. 9; OLG München, Beschluss vom 26.02.2010 - 31 Wx 016/10, Rn. 3, juris).
  • KG, 23.11.2021 - 22 W 89/21

    Beschwerdeberechtigung eines Gesellschafters hinsichtlich der Abberufung eines …

    Es ist auch nicht ausreichend, wenn sich die angefochtene Entscheidung nur mittelbar auf die rechtlichen Beziehungen des Beschwerdeführers auswirkt und er deshalb ein berechtigtes Interesse an ihrer Änderung hat (vgl. etwa OLG München, Beschluss vom 26. Februar 2010 - 31 Wx 16/10 -, Rn. 3, juris).
  • OLG Düsseldorf, 25.10.2013 - 3 Wx 151/13

    Zulässigkeit der Beschwerde des Vermächtnisnehmers gegen die Anordnung oder …

  • OLG Karlsruhe, 01.06.2026 - 916 VI 3812/24

    Vermieter scheitert: Keine Beschwerde gegen den Nachlasspfleger

  • KG, 11.06.2025 - 22 W 22/25
  • KG, 18.11.2021 - 22 W 89/21

    Abberufung eines Geschäftsführers Beschwerde gegen die Zurückweisung einer …

  • KG, 17.08.2020 - 19 W 1066/20

    Nachlassverfahren: Beschwerde gegen die Aufhebung der Feststellung des …

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Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 13.01.2010 - 15 UF 225/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,5121
OLG Stuttgart, 13.01.2010 - 15 UF 225/09 (https://dejure.org/2010,5121)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 13.01.2010 - 15 UF 225/09 (https://dejure.org/2010,5121)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 13. Januar 2010 - 15 UF 225/09 (https://dejure.org/2010,5121)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Vormundschaftsgerichtliche Bestimmung des Kindergeldberechtigten: Bezugsberechtigung bei im gemeinsamen Haushalt der Eltern lebenden Kindern

  • ra.de
  • rechtsportal.de

    EStG § 64 Abs. 2 S. 3; FamFG § 231 Abs. 2
    Entscheidung über die Bezugsberechtigung hinsichtlich des Kindergeldes

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2010, 1014
  • MDR 2010, 507
  • FamRZ 2010, 1476
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (3)

  • OLG München, 27.01.2006 - 33 Wx 68/05

    Bezugsberechtigung des Kindergeldes nach Maßgabe des Kindeswohls

    Auszug aus OLG Stuttgart, 13.01.2010 - 15 UF 225/09
    Rn. 6 Die Bestimmung des Berechtigten liegt im Ermessen des Gerichts (OLG München FamRZ 2006, 1567; OLG Stuttgart FamRZ 2009, 155, 156).

    Die Regelung des § 64 Abs. 3 Satz 2 EStG, wonach die Höhe der gezahlten Unterhaltsrente maßgeblich ist, betrifft den Fall, dass das Kind nicht in den Haushalt eines Berechtigten aufgenommen ist, und enthält keine Vorgabe für den Fall, dass das Kind im gemeinsamen Haushalt der Eltern lebt (OLG München FamRZ 2006, 1567).

  • OLG Stuttgart, 28.08.2008 - 8 W 310/08

    Vormundschaftsgerichtliche Bestimmung des Kindergeldberechtigten: …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 13.01.2010 - 15 UF 225/09
    Rn. 6 Die Bestimmung des Berechtigten liegt im Ermessen des Gerichts (OLG München FamRZ 2006, 1567; OLG Stuttgart FamRZ 2009, 155, 156).

    Es wäre nicht sachgerecht, wenn die Antragstellerin die Beträge an die Familienkasse zurückerstatten müsste und der Antragsgegner für einen in der Vergangenheit liegenden Zeitraum Geld erhalten würde, in dem der Unterhalt für die Kinder bereits aufgebracht worden ist (vgl. OLG Stuttgart FamRZ 2009, 155, 156).

  • OLG Schleswig, 01.12.2003 - 13 WF 187/03

    Kindergeldberechtigung bei objektiv gleichen wirtschaftlichen

    Auszug aus OLG Stuttgart, 13.01.2010 - 15 UF 225/09
    Rn. 7 Bei der Ausübung des Ermessens kann grundsätzlich auch der Gesichtspunkt, wer in höherem Maße für den Unterhalt aufkommt, berücksichtigt werden (vgl. hierzu auch OLG Schleswig OLGR 2004, 62, 63).
  • OLG Celle, 14.05.2012 - 10 UF 94/11

    Bestimmen des Empfangsberechtigten des Kindergeldes analog § 64 Abs. 2 S. 2 bis 4 …

    In - bereits unter Geltung des FamFG ergangenen - einschlägigen Entscheidungen wird jeweils nur pauschal die Zulässigkeit (OLG Stuttgart - Beschluß vom 13. Januar 2010 - 15 UF 225/09 - NJW-RR 2010, 1014 f. = MDR 2010, 507 f. = AGS 2010, 198 f. = juris; OLG München - Beschluß vom 7. Juni 2011 - 33 UF 21/11 - NJW-RR 2011, 1082 ff. = AGS 2011, 406 f. = juris) bzw. ohne weitere Ausführung ein "Beschwerdewert von 600 EUR" (!) konstatiert (OLG Nürnberg - Beschluß vom 16. Februar 2011 - 7 WF 161/11 - FamRZ 2011, 1243 f. = MDR 2011, 731 f. = AGS 2011, 198 f.); die Entscheidung des OLG Jena (Beschluß vom 5. Mai 2011 - 1 WF 87/11 - juris) ist in einem Beschwerdeverfahren betreffend die Befangenheitsablehnung des Rechtspflegers ergangen, in dem es eines bestimmten Wertes des Beschwerdegegenstandes nicht bedurfte.

    Dem ist etwa gedient durch bessere Gewähr für ein unmittelbares Zugutekommen des Kindergeldes (OLG Stuttgart - Beschluß vom 13. Januar 2010 - 15 UF 225/09 - NJW-RR 2010, 1014 f. = MDR 2010, 507 f. = AGS 2010, 198 f. = juris;… OLG München a.a.O.), durch Auswahl des objektiv weitergehend leistenden bzw. durch gleichgewichtig geleistete Beiträge stärker belasteten Berechtigten (OLG Kiel - Beschluß vom 1. Dezember 2003 - 13 WF 187/03 - SchlHA 2004, 211 = OLGR Schleswig 2004, 62 f. = juris), durch Wahrung des Grundsatzes der Kontinuität (…OLG Kiel a.a.O.) sowie durch Vermeidung der Belastung des bisherigen Beziehers durch etwaige Rückforderungen (…OLG München a.a.O.).

  • OLG Köln, 29.05.2012 - 4 UF 78/12

    Bestimmung eines Elternteils zum Berechtigten desKindergeldanspruchs

    Denn die Bestimmung des Kindergeldberechtigten ist einseitig widerrufbar (vgl.: OLG Stuttgart, Beschluss vom 13.01.2010 - 15 UF 225/09 - zitiert nach Juris Rn. 4).

    Allerdings enthält die genannte Vorschrift keine Vorgaben, nach welchen Grundsätzen das Familiengericht die Bezugsberechtigungsbestimmung zu treffen ist; anerkannt ist, dass das Gericht eine Ermessensentscheidung zu treffen hat (vgl. etwa: OLG Stuttgart, Beschluss vom 13.01.2010, a. a. O., Rn. 6;… Beschluss vom 28.08.2008 - 8 W 310/08 - zitiert nach Juris Rn. 13; OLG München…, Beschluss vom 27.01.2006 - 33 Wx 68/05 - zitiert nach Juris Rn. 9).

    Insoweit wird teilweise die Auffassung vertreten, dass Kindergeld stehe vorrangig demjenigen zu, der die höheren wirtschaftlichen Leistungen zur Erfüllung des Kindesunterhalts erbringt, was in der Regel auf die Person zurückfalle, die das Kind in ihrer Obhut hat, es also betreut, erzieht und versorgt (…sog. Obhutsprinzip, vgl.: Blümich-Treiber, a. a. O., Rn. 2; OLG Stuttgart, Beschluss vom 13.01.2010, a. a. O., Rn. 7; OLG Schleswig-Holstein…, Beschluss vom 01.12.2003 - 13 WF 187/03 - zitiert nach Juris Rn. 10, das bei gleichwertigen wirtschaftlichen Unterhaltsleistungen dann aber den finanziell und wirtschaftlich schwächeren Elternteil bevorzugen will).

    Der Verfahrenswert richtet sich nach § 51 Abs. 3 FamGKG, da das Verfahren eine Unterhaltssache, aber keine Familienstreitsache i. S. v. § 112 FamFG ist (so auch: OLG Stuttgart, Beschluss vom 13.01.2010, a. a. O., Rn. 11).

  • OLG Frankfurt, 02.04.2026 - 6 UF 69/26

    Bestimmung der Bezugsberechtigung für Kindergeld

    Soweit in der obergerichtlichen Rechtsprechung vereinzelt die Zulässigkeit der Beschwerde angenommen wurde (OLG München, Beschluss vom 7. Juni 2011 - 33 UF 21/11 -, juris; OLG Nürnberg, Beschluss vom 16. Februar 2011 - 7 WF 161/11 -, juris; KG, Beschluss vom 12. Juli 2010 - 16 UF 79/10 -, NJOZ 2011, 633; OLG Stuttgart, Beschluss vom 13. Januar 2010 - 15 UF 225/09 -, juris), erfolgte dies jeweils ohne jede Begründung oder wurde fehlerhaft auf die Gebührenvorschrift des § 51 Abs. 3 FamGKG gestützt und der Wert mit der Anzahl der Kinder multipliziert (OLG Karlsruhe, Beschluss vom 30.07.2025 - 18 WF 151/23 -, NZFam 2026, 188) oder bei wechselseitigem Verzicht auf Kindesunterhalt ein Ausnahmefall angenommen (OLG Brandenburg, BeckRS 2023, 14093).
  • OLG München, 07.06.2011 - 33 UF 21/11

    Kindergeld: Bestimmung der Bezugsberechtigung durch das Familiengericht bei nicht …

    Das ist an sich der Regelwert für Zuweisungen der Kindergeldberechtigung im Rahmen der Entscheidungszuständigkeit der Familiengerichte (vgl. OLG Stuttgart NJW-RR 2010, 1014; anders OLG Nürnberg Beschluss vom 16.02.2011 - 7 WF 161/11, juris, das ohne Erwähnung der genannten Vorschrift den Wert nach § 42 Abs. 1 FamGKG bestimmt hat).
  • OLG Frankfurt, 06.06.2025 - 6 UF 108/25

    Beschwer bei Entscheidung über Kindergeldbezugsberechtigung

    Soweit in der obergerichtlichen Rechtsprechung die Zulässigkeit der Beschwerde angenommen wurde (OLG München NJW-RR 2011, 1082; OLG Nürnberg BeckRS 2011, 04168; KG NJOZ 2011, 633; OLG Stuttgart NJW-RR 2010, 1014), erfolgte dies ohne jede Begründung.
  • LAG Hamm, 14.02.2014 - 12 Ta 63/14

    Akteneinsichtsrecht durch Insolvenzverwalter

    Damit werden von der sofortigen Beschwerde nur Prozesshandlungen, nicht aber Justizverwaltungsakte erfasst (vgl. Zöller/Lückemann, § 23 EGGVG Rn 12; LAG Hamm, Beschluss vom 19.07.2010 - 1 Ta 174/10 -, BeckRS 2010, 71921; OLG Naumburg, Beschluss vom 27.05.2010 - 5 VA 11/10, BeckRS 2010, 2054).
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