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Rechtsprechung
   BGH, 06.02.2018 - II ZB 14/17   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,5279
BGH, 06.02.2018 - II ZB 14/17 (https://dejure.org/2018,5279)
BGH, Entscheidung vom 06.02.2018 - II ZB 14/17 (https://dejure.org/2018,5279)
BGH, Entscheidung vom 06. Februar 2018 - II ZB 14/17 (https://dejure.org/2018,5279)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Wiedereinsetzung bei Fristversäumung wegen anwaltlichem Organisationsverschulden

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 85 Abs 2 ZPO, § 223 S 1 ZPO, § 574 Abs 2 ZPO
    Wiedereinsetzung bei Fristversäumung wegen anwaltlichem Organisationsverschulden

  • IWW
  • Wolters Kluwer

    Umfang der Sorgfaltspflicht eines Rechtsanwalts in Fristsachen; Erforderliche Vorkehrungen im Rahmen der Fristenkontrolle zur Ermöglichung einer Gegenkontrolle; Antrag auf Wiedereinsetzung in die versäumte Berufungsbegründungsfrist

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 520 Abs. 2 ; ZPO § 574 Abs. 2
    Umfang der Sorgfaltspflicht eines Rechtsanwalts in Fristsachen; Erforderliche Vorkehrungen im Rahmen der Fristenkontrolle zur Ermöglichung einer Gegenkontrolle; Antrag auf Wiedereinsetzung in die versäumte Berufungsbegründungsfrist

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJOZ 2018, 828
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 15.04.2014 - II ZB 11/13

    Rechtsbeschwerde eines Rechtsanwalts als Nebenintervenient gegen die Versagung …

    Auszug aus BGH, 06.02.2018 - II ZB 14/17
    Für den Fall, dass die Notierung von Fristen - wie hier - einer gut ausgebildeten, als zuverlässig erprobten und sorgfältig überwachten Bürokraft überlassen wird, muss durch geeignete organisatorische Maßnahmen sichergestellt sein, dass die Fristen zuverlässig festgehalten und kontrolliert werden (BGH…, Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8; Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 9).

    Zu den zur Ermöglichung einer Gegenkontrolle erforderlichen Vorkehrungen im Rahmen der Fristenkontrolle gehört insbesondere, dass die Rechtsmittelfristen in der Handakte notiert werden und die Handakte durch entsprechende Erledigungsvermerke oder auf sonstige Weise erkennen lässt, dass die Fristen in den Fristenkalender eingetragen worden sind (BGH…, Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 7; Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 9).

    Denn sonst besteht die Gefahr, dass der Erledigungsvermerk in der Handakte bereits vor der Eintragung in den Kalender angebracht wird und die Gegenkontrolle versagt (BGH…, Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 9; Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 10;… Beschluss vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 10 alle mwN).

    Sieht die Organisationsanweisung nicht vor, dass in der Handakte Erledigungsvermerke anzubringen sind, genügt es, wenn die Arbeitsanweisung vorschreibt, dass die Fristen zunächst im Fristenkalender zu notieren sind und erst dann in der Akte (BGH, Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 10).

    Tragen die zur Begründung des Wiedereinsetzungsantrags gemachten Angaben diesen Anforderungen nicht Rechnung, deutet das nicht auf Unklarheiten oder Lücken des Vortrags hin, die aufzuklären oder zu füllen wären, sondern erlaubt den Schluss darauf, dass entsprechende organisatorische Maßnahmen gefehlt haben (BGH…, Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 11;…Beschluss vom 19. Juli 2016 - II ZB 3/16, juris Rn. 29; Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 12;… Beschluss vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 12).

  • BGH, 19.09.2017 - VI ZB 40/16

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach Versäumung der …

    Auszug aus BGH, 06.02.2018 - II ZB 14/17
    Für den Fall, dass die Notierung von Fristen - wie hier - einer gut ausgebildeten, als zuverlässig erprobten und sorgfältig überwachten Bürokraft überlassen wird, muss durch geeignete organisatorische Maßnahmen sichergestellt sein, dass die Fristen zuverlässig festgehalten und kontrolliert werden (BGH, Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 9).

    Zu den zur Ermöglichung einer Gegenkontrolle erforderlichen Vorkehrungen im Rahmen der Fristenkontrolle gehört insbesondere, dass die Rechtsmittelfristen in der Handakte notiert werden und die Handakte durch entsprechende Erledigungsvermerke oder auf sonstige Weise erkennen lässt, dass die Fristen in den Fristenkalender eingetragen worden sind (BGH, Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 7;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 9).

    Denn sonst besteht die Gefahr, dass der Erledigungsvermerk in der Handakte bereits vor der Eintragung in den Kalender angebracht wird und die Gegenkontrolle versagt (BGH, Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 9;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 10;… Beschluss vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 10 alle mwN).

  • BGH, 29.06.2017 - III ZB 95/16

    Wiedereinsetzungsantrag nach Versäumung der Berufungsbegründungsfrist: …

    Auszug aus BGH, 06.02.2018 - II ZB 14/17
    Zu den zur Ermöglichung einer Gegenkontrolle erforderlichen Vorkehrungen im Rahmen der Fristenkontrolle gehört insbesondere, dass die Rechtsmittelfristen in der Handakte notiert werden und die Handakte durch entsprechende Erledigungsvermerke oder auf sonstige Weise erkennen lässt, dass die Fristen in den Fristenkalender eingetragen worden sind (BGH…, Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8; Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 7;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 9).

    Denn sonst besteht die Gefahr, dass der Erledigungsvermerk in der Handakte bereits vor der Eintragung in den Kalender angebracht wird und die Gegenkontrolle versagt (BGH…, Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8; Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 9;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 10;… Beschluss vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 10 alle mwN).

    Tragen die zur Begründung des Wiedereinsetzungsantrags gemachten Angaben diesen Anforderungen nicht Rechnung, deutet das nicht auf Unklarheiten oder Lücken des Vortrags hin, die aufzuklären oder zu füllen wären, sondern erlaubt den Schluss darauf, dass entsprechende organisatorische Maßnahmen gefehlt haben (BGH, Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 11;…Beschluss vom 19. Juli 2016 - II ZB 3/16, juris Rn. 29;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 12;… Beschluss vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 12).

  • BGH, 19.07.2016 - II ZB 3/16

    Versäumung der Berufungsbegründungsfrist: Wirksamkeit einer …

    Auszug aus BGH, 06.02.2018 - II ZB 14/17
    Danach darf einer Partei die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht aufgrund von Anforderungen an die Sorgfaltspflichten ihres Prozessbevollmächtigten versagt werden, die nach höchstrichterlicher Rechtsprechung nicht verlangt werden und den Parteien den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschweren (st. Rspr., BGH, Beschluss vom 19. Juli 2016 - II ZB 3/16, juris Rn. 6 mwN).

    Tragen die zur Begründung des Wiedereinsetzungsantrags gemachten Angaben diesen Anforderungen nicht Rechnung, deutet das nicht auf Unklarheiten oder Lücken des Vortrags hin, die aufzuklären oder zu füllen wären, sondern erlaubt den Schluss darauf, dass entsprechende organisatorische Maßnahmen gefehlt haben (BGH…, Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 11;Beschluss vom 19. Juli 2016 - II ZB 3/16, juris Rn. 29;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 12;… Beschluss vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 12).

  • BGH, 26.11.2013 - II ZB 13/12

    Wiedereinsetzung: Rechtsanwaltsverschulden bei Erledigungsvermerk in der Handakte …

    Auszug aus BGH, 06.02.2018 - II ZB 14/17
    Denn sonst besteht die Gefahr, dass der Erledigungsvermerk in der Handakte bereits vor der Eintragung in den Kalender angebracht wird und die Gegenkontrolle versagt (BGH…, Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 9;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 10; Beschluss vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 10 alle mwN).

    Tragen die zur Begründung des Wiedereinsetzungsantrags gemachten Angaben diesen Anforderungen nicht Rechnung, deutet das nicht auf Unklarheiten oder Lücken des Vortrags hin, die aufzuklären oder zu füllen wären, sondern erlaubt den Schluss darauf, dass entsprechende organisatorische Maßnahmen gefehlt haben (BGH…, Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 11;…Beschluss vom 19. Juli 2016 - II ZB 3/16, juris Rn. 29;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 12; Beschluss vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 12).

  • BGH, 17.06.2025 - VIII ZB 54/24

    Kanzleiorganisation muss Einhaltung von Fristen gewährleisten!

    Zu den von einem Rechtsanwalt zu treffenden organisatorischen Vorkehrungen zur Vermeidung möglicher Fristversäumnisse - hier: auf die Eintragung in den Fristenkalender bezogener Erledigungsvermerk in der Handakte und Reihenfolge der Eintragung einer Frist zunächst in den Fristenkalender und dann in die Handakte (…im Anschluss an BGH, Beschlüsse vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, NJW-RR 2018, 58 Rn. 8;… vom 29. Juni 2022 - XII ZB 9/22, FamRZ 2022, 1633 Rn. 9 f. und Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10; jeweils mwN) sowie Eintragung einer Vorfrist zur Rechtsmittelbegründungsfrist (…im Anschluss an BGH, Beschlüsse vom 21. Juni 2023 - XII ZB 418/22,NJW-RR 2023, 1284 Rn. 11;… vom 24. Oktober 2023 - VI ZB 53/22, NJW-RR 2024, 266 Rn. 9; jeweils mwN).

    Zu den zur Ermöglichung einer Gegenkontrolle erforderlichen Vorkehrungen im Rahmen der Fristenkontrolle gehört es insbesondere, dass die Rechtsmittelfristen in der Handakte notiert werden und die Handakte durch entsprechende Erledigungsvermerke oder auf sonstige Weise erkennen lässt, dass die Fristen in den Fristenkalender eingetragen worden sind (st. Rspr.;… vgl. BGH, Beschlüsse vom 23. Januar 2013 - XII ZB 167/11, NJW-RR 2013, 1010 Rn. 10;… vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 9;… vom 9. Mai 2017 - VIII ZB 5/16, NJW-RR 2017, 953 Rn. 9;… vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 7;… vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, NJW-RR 2018, 58 Rn. 8; vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10;… vom 29. Juni 2022 - XII ZB 9/22, FamRZ 2022, 1633 Rn. 9; jeweils mwN).

    Eines ausdrücklichen Erledigungsvermerks bedarf es in diesen Fällen nicht (vgl. BGH…, Beschluss vom 23. Januar 2013 - XII ZB 167/11, NJW-RR 2013, 1010 Rn. 12;… vgl. auch BGH, Beschlüsse vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, juris Rn. 10; vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10).

    Denn sonst besteht die Gefahr, dass der Erledigungsvermerk in der Handakte bereits vor der Eintragung in den Kalender angebracht wird und die Gegenkontrolle versagt (…BGH, Beschlüsse vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 10;… vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 8;… vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, NJW-RR 2018, 58 Rn. 8; vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10;… vom 29. Juni 2022 - XII ZB 9/22, FamRZ 2022, 1633 Rn. 9; jeweils mwN).

    Sieht die Organisationsanweisung nicht vor, dass in der Handakte Erledigungsvermerke anzubringen sind, genügt es, wenn die Arbeitsanweisung vorschreibt, dass die Fristen zunächst im Fristenkalender zu notieren sind und erst dann in der Akte (…vgl. BGH, Beschlüsse vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, juris Rn. 10; vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, aaO).

  • BGH, 12.06.2018 - II ZB 23/17

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anforderungen an eine konkrete …

    Für den Fall, dass er nicht alle Aufgaben selbst wahrnimmt, sondern die Notierung von Fristen - wie hier - einer gut ausgebildeten, als zuverlässig erprobten und sorgfältig überwachten Bürokraft überlässt, muss durch geeignete organisatorische Maßnahmen sichergestellt sein, dass die Fristen zuverlässig festgehalten und kontrolliert werden (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10;… Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 9).

    Zu den zur Ermöglichung einer von dem Rechtsanwalt durchzuführenden Gegenkontrolle erforderlichen Vorkehrungen im Rahmen der Fristenkontrolle gehört insbesondere, dass die Rechtsmittelfristen in der Handakte notiert werden und die Handakte durch entsprechende Erledigungsvermerke oder auf sonstige Weise erkennen lässt, dass die Fristen in den Fristenkalender eingetragen worden sind (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10;… Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 7;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 9).

    Denn sonst besteht die Gefahr, dass der Erledigungsvermerk in der Handakte bereits vor der Eintragung in den Kalender angebracht wird und die Gegenkontrolle versagt (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10;… Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 9;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 10;… Beschluss vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 10, alle mwN).

    Sieht die Organisationsanweisung nicht vor, dass in der Handakte Erledigungsvermerke anzubringen sind, genügt es, wenn die Arbeitsanweisung vorschreibt, dass die Fristen zunächst im Fristenkalender zu notieren sind und erst dann in der Akte (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 10).

    Tragen die zur Begründung des Wiedereinsetzungsantrags gemachten Angaben diesen Anforderungen nicht Rechnung, deutet das nicht auf Unklarheiten oder Lücken des Vortrags hin, die aufzuklären oder zu füllen wären, sondern erlaubt den Schluss darauf, dass entsprechende organisatorische Maßnahmen gefehlt haben (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 12;… Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 11;… Beschluss vom 19. Juli 2016 - II ZB 3/16, juris Rn. 29;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 12;… Beschluss vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 12).

  • BGH, 16.10.2018 - VI ZB 68/16

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach Versäumung der Berufungsfrist: …

    Zu den zur Ermöglichung einer Gegenkontrolle erforderlichen Vorkehrungen im Rahmen der Fristenkontrolle gehört insbesondere, dass die Rechtsmittelfristen in der Handakte notiert werden und die Handakte durch entsprechende Erledigungsvermerke oder auf sonstige Weise erkennen lässt, dass die Fristen in den Fristenkalender eingetragen worden sind (…Senatsbeschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, NJW-RR 2018, 58 Rn. 8; BGH, Beschlüsse vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, NJOZ 2018, 828 Rn. 10;… vom 9. Mai 2017 - VIII ZB 5/16, NJW-RR 2017, 953 Rn. 9;… vom 18. März 2014 - VIII ZB 55/13, BeckRS 2014, 07491 Rn. 7; vom 26. Juli 2004 - VIII ZB 63/04, NJW-RR 2004, 1714).

    Zu einer ordnungsgemäßen Büroorganisation gehört dabei die klare Anweisung, dass stets und unter allen Umständen zuerst die Fristen im Kalender eingetragen werden müssen, bevor ein entsprechender Vermerk in der Akte eingetragen werden kann (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, NJOZ 2018, 828 Rn. 9;… vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 10).

  • BGH, 12.06.2018 - II ZB 24/17

    Wiedereinsetzung in die versäumte Berufungsbegründungsfrist hinsichtlich …

    Für den Fall, dass er nicht alle Aufgaben selbst wahrnimmt, sondern die Notierung von Fristen - wie hier - einer gut ausgebildeten, als zuverlässig erprobten und sorgfältig überwachten Bürokraft überlässt, muss durch geeignete organisatorische Maßnahmen sichergestellt sein, dass die Fristen zuverlässig festgehalten und kontrolliert werden (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10;… Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 9).

    Zu den zur Ermöglichung einer von dem Rechtsanwalt durchzuführenden Gegenkontrolle erforderlichen Vorkehrungen im Rahmen der Fristenkontrolle gehört insbesondere, dass die Rechtsmittelfristen in der Handakte notiert werden und die Handakte durch entsprechende Erledigungsvermerke oder auf sonstige Weise erkennen lässt, dass die Fristen in den Fristenkalender eingetragen worden sind (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10;… Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 7;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 9).

    Denn sonst besteht die Gefahr, dass der Erledigungsvermerk in der Handakte bereits vor der Eintragung in den Kalender angebracht wird und die Gegenkontrolle versagt (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10;… Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 9;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 10;… Beschluss vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 10, alle mwN).

    Sieht die Organisationsanweisung nicht vor, dass in der Handakte Erledigungsvermerke anzubringen sind, genügt es, wenn die Arbeitsanweisung vorschreibt, dass die Fristen zunächst im Fristenkalender zu notieren sind und erst dann in der Akte (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 10).

    Tragen die zur Begründung des Wiedereinsetzungsantrags gemachten Angaben diesen Anforderungen nicht Rechnung, deutet das nicht auf Unklarheiten oder Lücken des Vortrags hin, die aufzuklären oder zu füllen wären, sondern erlaubt den Schluss darauf, dass entsprechende organisatorische Maßnahmen gefehlt haben (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 12;… Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 11;… Beschluss vom 19. Juli 2016 - II ZB 3/16, juris Rn. 29;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 12;… Beschluss vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 12).

  • OLG Brandenburg, 13.05.2019 - 13 UF 94/18
    Für den Fall, dass er nicht alle Aufgaben selbst wahrnimmt, sondern die kalendarische Ermittlung der Fristenden und deren Notierung in einen Fristenkalender einer gut ausgebildeten, als zuverlässig erprobten und sorgfältig überwachten Bürokraft überlässt, wie hier behauptet, muss durch geeignete organisatorische Maßnahmen sichergestellt sein, dass die Fristen zuverlässig festgehalten und kontrolliert werden (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10;… Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 9).

    Zu den zur Ermöglichung einer von dem Rechtsanwalt durchzuführenden Gegenkontrolle erforderlichen Vorkehrungen im Rahmen der Fristenkontrolle gehört insbesondere, dass die Rechtsmittelfristen in der Handakte notiert werden und die Handakte durch entsprechende Erledigungsvermerke oder auf sonstige Weise erkennen lässt, dass die Fristen in den Fristenkalender eingetragen worden sind (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10;… Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 7;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 9).

    Denn sonst besteht die Gefahr, dass der Erledigungsvermerk in der Handakte bereits vor der Eintragung in den Kalender angebracht wird und die Gegenkontrolle versagt (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10;… Beschluss vom 19. September 2017 - VI ZB 40/16, MDR 2017, 1380 Rn. 8;… Beschluss vom 29. Juni 2017 - III ZB 95/16, juris Rn. 9;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 10;… Beschluss vom 26. November 2013 - II ZB 13/12, WM 2014, 424 Rn. 10, alle m.w.N.).

    Sieht die Organisationsanweisung nicht vor, dass in der Handakte Erledigungsvermerke anzubringen sind, genügt es, wenn die Arbeitsanweisung vorschreibt, dass die Fristen zunächst im Fristenkalender zu notieren sind und erst dann in der Akte (BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, juris Rn. 10;… Beschluss vom 15. April 2014 - II ZB 11/13, NJOZ 2014, 1339 Rn. 10).

  • OLG Frankfurt, 01.09.2025 - 3 U 69/25

    Anwaltsorganisationsverschulden bei Fristversäumung wegen Überlastung des …

    Tragen die zur Begründung des Wiedereinsetzungsantrags gemachten Angaben diesen Anforderungen nicht Rechnung, deutet das nicht auf Unklarheiten oder Lücken des Vortrags hin, die aufzuklären oder zu füllen wären, sondern erlaubt den Schluss darauf, dass entsprechende organisatorische Maßnahmen gefehlt haben (vgl. etwa BGH, Beschluss vom 12.06.2018 - Il ZB 23/17 NJW 2018, 2895, 2897; Beschluss vom 06.02.2018 - Il ZB 14/17 -, NJOZ 2018, 828, 829, jeweils m. w. N.).
  • BGH, 10.02.2022 - I ZB 46/21

    Beantragung von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der …

    Zu einer ordnungsgemäßen Büroorganisation gehört dabei die klare Anweisung, dass stets und unter allen Umständen zuerst die Fristen im Kalender eingetragen werden müssen, bevor dies in der Handakte vermerkt wird (vgl. BGH, Beschluss vom 6. Februar 2018 - II ZB 14/17, NJOZ 2018, 828 Rn. 10 mwN;… Beschluss vom 23. Juni 2020 - VI ZB 63/19, NJW 2020, 2641 Rn. 10 mwN).
  • OLG Bamberg, 16.12.2022 - 11 U 148/22

    Überprüfung der Fristenberechnung und -eintragung bei Vorlage der Handakte

    Tragen die zur Begründung des Wiedereinsetzungsantrags gemachten Angaben diesen Anforderungen nicht Rechnung - lässt sich insbesondere dem Vorbringen des Prozessbevollmächtigten im Wiedereinsetzungsverfahren nicht entnehmen, dass in seinem Büro konkrete, die zeitliche Abfolge der Eintragungen festlegende, organisatorischen Anweisungen bestanden haben - deutet das nicht auf Unklarheiten oder Lücken des Vortrags hin, die aufzuklären oder zu füllen wären, sondern erlaubt den Schluss darauf, dass entsprechende organisatorische Maßnahmen gefehlt haben (…BGH a.a.O.; Beschluss vom 06.02.2018 - II ZB 14/17 [bei juris]).
  • OLG München, 14.02.2022 - 1 U 7600/21

    Versäumung der Berufungsbegründungsfrist wegen fehlender Anordnung von …

    Zu einer ordnungsgemäßen Büroorganisation gehört dabei die klare Anweisung, dass stets und unter allen Umständen zuerst die Fristen im Kalender eingetragen werden müssen, bevor ein entsprechender Vermerk in der Akte eingetragen werden kann (BGH, Beschluss vom 6.2.2018 - II ZB 14/17, NJOZ 2018, 828, beckonline).
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