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   BGH, 23.09.1966 - VI ZR 9/65   

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https://dejure.org/1966,821
BGH, 23.09.1966 - VI ZR 9/65 (https://dejure.org/1966,821)
BGH, Entscheidung vom 23.09.1966 - VI ZR 9/65 (https://dejure.org/1966,821)
BGH, Entscheidung vom 23. September 1966 - VI ZR 9/65 (https://dejure.org/1966,821)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Begriff des "angemessenen Unterhalts der Familie" i. S. des § 1360 a Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - Anspruch auf Errichtung eines Gebäudes oder auf Vermittlung des Eigentums an einem solchen - Kosten des gemeinsamen Haushalts - Festsetzung der Geldrente

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1966, 2401
  • MDR 1966, 999
  • VersR 1966, 1141
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • LG Tübingen, 17.05.2019 - 3 O 108/18

    Zur Höhe der Hinterbliebenengelder

    β) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind der Vermögensbildung dienende Ausgaben wie Eigenleistungen zum Erwerb eines Eigenheims nicht in die Gesamtberechnung einzustellen (vgl. BGH, Urteile vom 23. September 1966 - VI ZR 9/65 - NJW 1966, 2401; vom 3. Juli 1984 - VI ZR 42/83 - VersR 1984, 961; vom 22. Juni 2004 - VI ZR 112/03 -, NJW 2004, 2894).
  • BGH, 22.06.2004 - VI ZR 112/03

    Umfang des Schadensersatzes bei Tötung eines Angehörigen; Ersatz von

    Mit dem Tod des Geschädigten war die Schadensentwicklung, soweit sie das Vermögen des Geschädigten betraf, und damit die Entstehung der Ansprüche, die auf die Klägerinnen als seine Erbinnen gemäß § 1922 BGB übergehen konnten, abgeschlossen (vgl. Senatsurteile vom 23. September 1966 - VI ZR 9/65 - VersR 1966, 1141, 1142 und vom 25. Januar 1972 - VI ZR 75/71 - aaO; vgl. auch Senatsurteile vom 20. Februar 1962 - VI ZR 65/61 - VersR 1962, 337 f.; vom 21. September 1965 - VI ZR 78/64 - VersR 1965, 1077, 1078 und vom 21. November 2000, aaO).

    Dabei sind nach ständiger Rechtsprechung des Senats der Vermögensbildung dienende Ausgaben wie Eigenleistungen zum Erwerb eines Eigenheims nicht in die Gesamtberechnung einzustellen (vgl. Senatsurteile vom 23. September 1966 - VI ZR 9/65 - aaO und vom 3. Juli 1984 - VI ZR 42/83 - VersR 1984, 961).

  • BGH, 03.07.1984 - VI ZR 42/83

    Berechnung der unterhaltsrechtlich geschuldeten Haushaltskosten

    Vielmehr ist der Mietwert einer dem Eigenheim nach Ortslage, Zuschnitt und Bequemlichkeit vergleichbaren Wohnung maßgebend (Ergänzung zum Senatsurteil vom 23. September 1966 - VI ZR 9/65 - VersR 1966, 1141).

    Denn derartige, der Vermögensbildung dienende Aufwendungen heben sich in ihrer Zielrichtung deutlich von denjenigen Kosten ab, die nach § 1360 a BGB als laufende Kosten zur Bestreitung des Haushalts und zur Befriedigung der persönlichen Bedürfnisse der Ehegatten erforderlich sind (so für die frühere Rechtslage BGH Urteile vom 9. Oktober 1952 - IV ZR 70/52 - LM BGB § 1389 Nr. 1; vom 23. September 1966 - VI ZR 9/65 - VersR 1966, 1141 und vom 13. März 1978 - BGHZ 71, 61, 67).

  • BGH, 13.03.1978 - VIII ZR 241/76

    Unentgeltliche Zuwendungen unter Ehegatten im Konkurs

    Hierzu gehört die Sorge für angemessenen Wohnbedarf der Familie; aus dieser Pflicht läßt sich aber grundsätzlich kein Anspruch auf Errichtung eines Gebäudes oder auf Vermittlung des Eigentums an einem solchen herleiten (BGH Urteile vom 9. Oktober 1952 - IV ZR 70/52 = LM BGB § 1389 a.F. Nr. 1 und vom 23. September 1966 - VI ZR 9/65 = NJW 1966, 2401).
  • BFH, 10.02.1987 - VII R 122/84

    Ehegatten - Anfechtung - Unentgeltlichkeit - Umwandlung - Duldungsbescheid -

    Daraus läßt sich aber keine Pflicht zur Anschaffung oder Mitfinanzierung eines Eigenheims herleiten (vgl. BGH-Urteile vom 23. September 1966 VI ZR 9/65, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1966, 2401, und in BGHZ 71, 62, 67; Palandt/Diederichsen, Bürgerliches Gesetzbuch, 46. Aufl., § 1360a Anm. 1 b).
  • FG Köln, 23.08.2001 - 7 K 8104/97

    Mietverhältnis zwischen Eheleuten als Gestaltungsmissbrauch

    Es besteht jedoch gerade kein unterhaltsrechtlicher Anspruch darauf, ein Eigenheim für die Familie zu erwerben (Bundesgerichtshof - BGH -, Urteile vom 23. September 1966 VI ZR 9/65, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1966, 2401 und vom 5. Dezember 1989 VI ZR 276/88, Neue Juristische Wochenschrift/Rechsprechungsreport Zivilrecht - NJW-RR - 1990, 221); ein solches war im übrigen in der G.
  • BGH, 13.12.1966 - VI ZR 75/65

    Klage auf Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall - Fortführung eines Betriebs -

    Es kann nicht anerkannt werden, daß die vom Verunglückten gemachten Rücklagen für die Erweiterung seines gepachteten Betriebes, die Errichtung einer Werkstatt und den Bau eines Wohnhauses (Bausparverträge) zu dem gehören, wozu er unterhaltsrechtlich der Erstklägerin gegenüber verpflichtet war (vgl. BGH Urteil vom 23. September 1966 - VI ZR 9/65 - hinsichtlich Aufwendungen zur Errichtung und Erwerb eines Eigenheimes; vgl. auch Brühl, Unterhaltsrecht 2. Aufl. S. 62/63).
  • OLG Bamberg, 16.11.1982 - 5 U 90/82

    Zeitliche Dauer der Entschädigung des Ehemanns wegen entgehender Mitarbeit der

    In Höhe der gedachten Kosten einer Mietwohnung zählen die Aufwendungen für das Eigenheim daher zu den festen Haushaltskosten (Geigel, Haftpflichtprozeß, 18. Aufl., 8. Kap. Rdnr. 101; BGH VersR 66, 1141; OLG Braunschweig VersR 79, 1124).
  • BGH, 04.04.1984 - IVb ZR 77/82

    Anspruch auf nachehelichen Unterhalt - Maßgebender Zeitpunkt für die Beurteilung

    Aus der Verpflichtung des Unterhaltsschuldners, für den angemessenen Wohnbedarf des Unterhaltsberechtigten zu sorgen, kann allgemein kein Anspruch auf Ermöglichung des Erwerbs von Wohneigentum hergeleitet werden (vgl. BGH, Urteil vom 23. September 1966 - VI ZR 9/65 - NJW 1966, 2401 f; BGHZ 71, 61, 67; Göppinger/Wenz a.a.O. Rdn. 972).
  • BGH, 23.09.1982 - IX ZR 74/81

    Nichtannahme der Revision - Anspruch auf Ersatz von während der Ehe getätigten

    Zwar war der Kläger nicht verpflichtet, den Wohnbedarf der Familie durch Schaffung eines Eigenheims zu befriedigen (BGH NJW 1966, 2401).
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