Rechtsprechung
   BGH, 02.12.1966 - VI ZR 72/65   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Entschädigung für einen unfallbedingten Minderwert eines Autos und für Aufwendungen während der Reparaturzeit nach einem Unfall - Änderung der Rechtsprechung zum Ersatz des merkantilen Minderwertes - Abhängigkeit der Berechtigung einer Ersatzforderung für die Beeinträchtigung eines einzelnen Vermögensgutes von einer ziffernmäßigen Minderung des Gesamtvermögens im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung - Vorliegen einer Vermögensbenachteiligung durch das Benutzen eines leistungsschwächeren oder im Komfort geringeren Fahrzeugs während der Wagenreparatur

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB §§ 249, 253

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1967, 552
  • MDR 1967, 294
  • DB 1967, 156



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Wird zitiert von ... (38)  

  • BGH, 23.11.2004 - VI ZR 357/03  

    Merkantile Wertminderung

    Diese Wertdifferenz stellt einen unmittelbaren Sachschaden dar (vgl. Senatsurteile BGHZ 27, 181, 182, 184 f.; 35, 396, 397 f.; vom 30. Mai 1961 - VI ZR 139/60 - VersR 1961, 707, 708; vom 2. Dezember 1966 - VI ZR 72/65 - VersR 1967, 183; vgl. auch BGHZ 82, 338, 343 f.).
  • BGH, 20.02.2014 - VII ZR 172/13  

    Zur Nutzungsausfallentschädigung wegen Vorenthaltens von Wohnraum

    Dabei kann dahinstehen, ob entsprechende Überlegungen für die Nutzungsausfallentschädigung bei Kraftfahrzeugen eine Rolle spielen könnten (vgl. BGH, Urteile vom 2. Dezember 1966 - VI ZR 72/65, NJW 1967, 552, 553 und vom 5. Februar 2013 - VI ZR 290/11, NJW 2013, 1149 Rn. 25 ff.; andererseits BGH, Urteil vom 17. März 1970 - VI ZR 108/68, NJW 1970, 1120, 1121; dazu auch MünchKommBGB/Oetker, 6. Aufl., § 249 Rn. 60 ff. und 427 ff., 441 m.w.N. aus der obergerichtlichen Rechtsprechung).
  • BGH, 05.05.1970 - VI ZR 212/68  

    Begriff des Schadens durch Wegfall der Arbeitskraft im haftungsrechtlichen Sinne

    Der Geschädigte könne, so hat der Senat erklärt, wenn sich das Maß der Beeinträchtigung nach objektiven im Verkehr anerkannten Maßstäben geldlich bewerten läßt, diesen objektiven Wert als seinen realen und unmittelbaren Schaden in jedem Fall und ohne die aus § 249 BGB hergeleitete Differenzrechnung als Mindestschaden verlangen (vgl. Steindorff JZ 1967, 361 [BGH 02.12.1966 - VI ZR 72/65] /362).

    Das hat der Senat nicht nur für den merkantilen Minderwert eines beschädigten Kraftfahrzeugs ausgesprochen (BGHZ 35, 396 und vor allem Urteil vom 2. Dezember 1966 - VI ZK 72/65 - VersR 1967, 183), sondern auch für den Nutzungswert eines Kraftwagens (BGHZ 45, 212).

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