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Rechtsprechung
   BGH, 23.06.1964 - VI ZR 180/63   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1964,991
BGH, 23.06.1964 - VI ZR 180/63 (https://dejure.org/1964,991)
BGH, Entscheidung vom 23.06.1964 - VI ZR 180/63 (https://dejure.org/1964,991)
BGH, Entscheidung vom 23. Juni 1964 - VI ZR 180/63 (https://dejure.org/1964,991)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1964, 2012
  • MDR 1964, 837
  • VersR 1964, 1027
  • DB 1964, 1257
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 24.11.1960 - II ZR 9/60

    Ermittlung des Bestehens und des Inhaltes von ausländischem Recht im …

    Auszug aus BGH, 23.06.1964 - VI ZR 180/63
    eine unzulässige Rechtsausübung darstelle, hat das Berufungsgericht, verneinto Bür das hilfsweise geltendgemachte Herausgabeverlangen nach § 852 Abs" 2 BGB fehlt es nach Ansicht des Berufungsgerichts an der schlüssigen Darlegung einer persönlichen Bereicherung des Beklagteno 3" Mit Recht bemängelt die Revision, daß das Berufungsgericht bei diesem negativen Ergebnis seiner'Prüfungdes Klageanspruchs nach den Maßstäben des deutschen Rechts nicht der Drage nachgegangen 1st, ob der Schadensersatzansprueh der Klägerin nicht nach iranischein Recht begründet ist" a) Es ist ein auch im deutschen Recht anerkannter allgemeiner Grundsatz des internationalen Privatrechts, daß Deliktsstatut die lex loci delicti commissi ist; für Schadensersatzansprüche die auf unerlaubte Handlung gestützt werden, ist das; Recht des Ortes maßgebend :an dem das Delikt begangen wurde« Das Berufungsgericht hat deutsches Recht für anwendbar gehalten, weil in seinem Geltungsbereich, nämlich in Düsseldorf, der Deiiktsschaden eingetreten sei" Es trifft zu, daß nach der in der deutschen Rechtsprechung herrschenden Auffassung als Begehungsort neTsen dem Tatort1 auch der Ort des Schadenselntritts gilt (RGZ 23, 305, 306; 54, 198, 205; Urt" des erkennen den Senats vom 4. Mai 1956 - VI ZR 138/54 - MdR 1957, 31, 32; Kegel bei Soergel-Siebert BGB 9" Aufl" Bdo V Art«- 12 EGBGB TZ. 1)" Hur erscheint es, zumal bei dem Pehlen näherer Darlegungen .

    Per Verstoß gegen diese durch § 293 ZPO begründete Pflicht ist eine Gesetzesvorletzung im Sinne der §§ 549" 559 ZPO (vgl. RGZ 39, 371, 376; 126, 196, 202; RG JW 1912, 196; EG JW 1934, 835; BGH MdR 1957, 31, 33; BGH Urt. vom 24. November I960 - II ZR 9/60 - IM Nr. 2 zu § 293 ZPO NJW 1961, 410;… Stein/ Jonas/Schönke ZPO 18. Aufl. § 293 Anm. III; Wieczorek ZPO § 293 Anm. P IV b; § 549 Anm. B III c;… Baumbach/Lauterbach ZPO 26. Aufl. § 293 Anm. 2; Riezler Internationales Zivilprozeß recht S. 494;… Polle, Bemerkungen' zu § 293 ZPO, in Festschrift für Nikioch S. 185, 188, 195).

  • BGH, 05.05.1956 - VI ZR 138/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 23.06.1964 - VI ZR 180/63
    eine unzulässige Rechtsausübung darstelle, hat das Berufungsgericht, verneinto Bür das hilfsweise geltendgemachte Herausgabeverlangen nach § 852 Abs" 2 BGB fehlt es nach Ansicht des Berufungsgerichts an der schlüssigen Darlegung einer persönlichen Bereicherung des Beklagteno 3" Mit Recht bemängelt die Revision, daß das Berufungsgericht bei diesem negativen Ergebnis seiner'Prüfungdes Klageanspruchs nach den Maßstäben des deutschen Rechts nicht der Drage nachgegangen 1st, ob der Schadensersatzansprueh der Klägerin nicht nach iranischein Recht begründet ist" a) Es ist ein auch im deutschen Recht anerkannter allgemeiner Grundsatz des internationalen Privatrechts, daß Deliktsstatut die lex loci delicti commissi ist; für Schadensersatzansprüche die auf unerlaubte Handlung gestützt werden, ist das; Recht des Ortes maßgebend :an dem das Delikt begangen wurde« Das Berufungsgericht hat deutsches Recht für anwendbar gehalten, weil in seinem Geltungsbereich, nämlich in Düsseldorf, der Deiiktsschaden eingetreten sei" Es trifft zu, daß nach der in der deutschen Rechtsprechung herrschenden Auffassung als Begehungsort neTsen dem Tatort1 auch der Ort des Schadenselntritts gilt (RGZ 23, 305, 306; 54, 198, 205; Urt" des erkennen den Senats vom 4. Mai 1956 - VI ZR 138/54 - MdR 1957, 31, 32; Kegel bei Soergel-Siebert BGB 9" Aufl" Bdo V Art«- 12 EGBGB TZ. 1)" Hur erscheint es, zumal bei dem Pehlen näherer Darlegungen .
  • RG, 30.03.1903 - VI 376/02

    Haftung des Reichsfiskus auf Grund des Art. 77 Einf.-Ges. zum B. G. B.

    Auszug aus BGH, 23.06.1964 - VI ZR 180/63
    eine unzulässige Rechtsausübung darstelle, hat das Berufungsgericht, verneinto Bür das hilfsweise geltendgemachte Herausgabeverlangen nach § 852 Abs" 2 BGB fehlt es nach Ansicht des Berufungsgerichts an der schlüssigen Darlegung einer persönlichen Bereicherung des Beklagteno 3" Mit Recht bemängelt die Revision, daß das Berufungsgericht bei diesem negativen Ergebnis seiner'Prüfungdes Klageanspruchs nach den Maßstäben des deutschen Rechts nicht der Drage nachgegangen 1st, ob der Schadensersatzansprueh der Klägerin nicht nach iranischein Recht begründet ist" a) Es ist ein auch im deutschen Recht anerkannter allgemeiner Grundsatz des internationalen Privatrechts, daß Deliktsstatut die lex loci delicti commissi ist; für Schadensersatzansprüche die auf unerlaubte Handlung gestützt werden, ist das; Recht des Ortes maßgebend :an dem das Delikt begangen wurde« Das Berufungsgericht hat deutsches Recht für anwendbar gehalten, weil in seinem Geltungsbereich, nämlich in Düsseldorf, der Deiiktsschaden eingetreten sei" Es trifft zu, daß nach der in der deutschen Rechtsprechung herrschenden Auffassung als Begehungsort neTsen dem Tatort1 auch der Ort des Schadenselntritts gilt (RGZ 23, 305, 306; 54, 198, 205; Urt" des erkennen den Senats vom 4. Mai 1956 - VI ZR 138/54 - MdR 1957, 31, 32; Kegel bei Soergel-Siebert BGB 9" Aufl" Bdo V Art«- 12 EGBGB TZ. 1)" Hur erscheint es, zumal bei dem Pehlen näherer Darlegungen .
  • RG, 20.11.1888 - II 225/88

    Welches örtliche Gesetz findet Anwendung, wenn es sich um den …

    Auszug aus BGH, 23.06.1964 - VI ZR 180/63
    eine unzulässige Rechtsausübung darstelle, hat das Berufungsgericht, verneinto Bür das hilfsweise geltendgemachte Herausgabeverlangen nach § 852 Abs" 2 BGB fehlt es nach Ansicht des Berufungsgerichts an der schlüssigen Darlegung einer persönlichen Bereicherung des Beklagteno 3" Mit Recht bemängelt die Revision, daß das Berufungsgericht bei diesem negativen Ergebnis seiner'Prüfungdes Klageanspruchs nach den Maßstäben des deutschen Rechts nicht der Drage nachgegangen 1st, ob der Schadensersatzansprueh der Klägerin nicht nach iranischein Recht begründet ist" a) Es ist ein auch im deutschen Recht anerkannter allgemeiner Grundsatz des internationalen Privatrechts, daß Deliktsstatut die lex loci delicti commissi ist; für Schadensersatzansprüche die auf unerlaubte Handlung gestützt werden, ist das; Recht des Ortes maßgebend :an dem das Delikt begangen wurde« Das Berufungsgericht hat deutsches Recht für anwendbar gehalten, weil in seinem Geltungsbereich, nämlich in Düsseldorf, der Deiiktsschaden eingetreten sei" Es trifft zu, daß nach der in der deutschen Rechtsprechung herrschenden Auffassung als Begehungsort neTsen dem Tatort1 auch der Ort des Schadenselntritts gilt (RGZ 23, 305, 306; 54, 198, 205; Urt" des erkennen den Senats vom 4. Mai 1956 - VI ZR 138/54 - MdR 1957, 31, 32; Kegel bei Soergel-Siebert BGB 9" Aufl" Bdo V Art«- 12 EGBGB TZ. 1)" Hur erscheint es, zumal bei dem Pehlen näherer Darlegungen .
  • RG, 14.11.1929 - IV 665/28

    Werden durch die alternative Währungsklausel in Schuldverschreibungen die im …

    Auszug aus BGH, 23.06.1964 - VI ZR 180/63
    Per Verstoß gegen diese durch § 293 ZPO begründete Pflicht ist eine Gesetzesvorletzung im Sinne der §§ 549" 559 ZPO (vgl. RGZ 39, 371, 376; 126, 196, 202; RG JW 1912, 196; EG JW 1934, 835; BGH MdR 1957, 31, 33;… BGH Urt. vom 24. November I960 - II ZR 9/60 - IM Nr. 2 zu § 293 ZPO NJW 1961, 410;… Stein/ Jonas/Schönke ZPO 18. Aufl. § 293 Anm. III; Wieczorek ZPO § 293 Anm. P IV b; § 549 Anm. B III c;… Baumbach/Lauterbach ZPO 26. Aufl. § 293 Anm. 2; Riezler Internationales Zivilprozeß recht S. 494;… Polle, Bemerkungen' zu § 293 ZPO, in Festschrift für Nikioch S. 185, 188, 195).
  • RG, 12.11.1932 - I 68/32

    Welches Recht ist anzuwenden, wenn auf Grund eines Zusammenstoßes zweier Schiffe …

    Auszug aus BGH, 23.06.1964 - VI ZR 180/63
    Gericht - von der hier nicht eingreifenden Ausnahme des Artikels 12 EGBGB abgesehen - dieses dem Verletzten günstigere Recht anzuwenden (RG JW 1903, 63; RG Recht 1925 Nr. 1274; RGZ 138, 243, 246;… BGB RGRK aaO;… Kegel bei Soergol/Siebert aaO Art. 12 EGBGB TZ 1; Kegel, Internationales Privatrecht So 237" 241;… Staudinger/Raape aaO S.205).
  • RG, 23.03.1897 - II 35/97

    Cession; Zustellung derselben; Aussonderung

    Auszug aus BGH, 23.06.1964 - VI ZR 180/63
    Per Verstoß gegen diese durch § 293 ZPO begründete Pflicht ist eine Gesetzesvorletzung im Sinne der §§ 549" 559 ZPO (vgl. RGZ 39, 371, 376; 126, 196, 202; RG JW 1912, 196; EG JW 1934, 835; BGH MdR 1957, 31, 33;… BGH Urt. vom 24. November I960 - II ZR 9/60 - IM Nr. 2 zu § 293 ZPO NJW 1961, 410;… Stein/ Jonas/Schönke ZPO 18. Aufl. § 293 Anm. III; Wieczorek ZPO § 293 Anm. P IV b; § 549 Anm. B III c;… Baumbach/Lauterbach ZPO 26. Aufl. § 293 Anm. 2; Riezler Internationales Zivilprozeß recht S. 494;… Polle, Bemerkungen' zu § 293 ZPO, in Festschrift für Nikioch S. 185, 188, 195).
  • BGH, 12.05.2026 - KZR 6/24

    Sammelklage-Inkasso - Grenzen des "Sammelklage-Inkassos" beim LKW-Kartell

    Geht die Rechtsgutsverletzung auf das Zusammenwirken mehrerer Ursachen zurück, die in verschiedenen Staaten gesetzt wurden, führt die Anknüpfung an den Handlungsort zu mehreren alternativ anwendbaren Deliktsstatuten, zwischen denen der Verletzte wählen kann (vgl. BGH, Urteil vom 23. Juni 1964 - VI ZR 180/63, NJW 1964, 2012 [juris Rn. 20]).

    Für zuvor entstandene kartellrechtliche Schadensersatzansprüche gelten die vorstehenden Ausführungen gleichermaßen, nachdem die zuvor gewohnheitsrechtlich anerkannten Grundsätze in Art. 40 Abs. 1 EGBGB kodifiziert worden sind und die Klägerin die Ansprüche lediglich deutschem Recht unterstellt (vgl. BGH, Urteile vom 23. Juni 1964 - VI ZR 180/63, NJW 1964, 2012 [juris Rn. 23];… vom 6. November 1973 - VI ZR 199/71, NJW 1974, 410 [juris Rn. 8, 10 f.];… Thorn in Grüneberg, aaO, Art. 40 EGBGB Rn. 1;… Fornasier in BeckOGK, Stand 1. Oktober 2025, Art. 40 EGBGB Rn. 5 f., 9;… Spickhoff in BeckOK BGB, aaO, Art. 40 EGBGB Rn. 52).

  • BGH, 17.03.1981 - VI ZR 286/78

    Sicherungspflichten des Herstellers eines Pflanzenschutzmittels

    Die Antwort auf die Frage, welches Recht auf Ansprüche aus unerlaubter Handlung anwendbar ist, folgt aus dem im internationalen Privatrecht allgemein anerkannten Grundsatz, daß das Tatortrecht maßgebend ist, daß aber dann, wenn Handlungsort und Erfolgsort auseinanderfallen, der Verletzte seine Ansprüche sowohl aus dem Recht des Handlungsortes als auch dem des Erfolgsortes herleiten kann(Senatsurteil vom 23. Juni 1964 - VI ZR 180/63 - VersR 1964, 1027, 1028).

    Wäre das ausländische Recht allerdings für den Kläger günstiger - hier also das Recht des Bundesstaates Delaware der USA, in welchem die Erstbeklagte ihren Sitz hat - so könnte der Kläger seine Ansprüche auch aus dieser Rechtsordnung herleiten (Senatsurteile vom 23. Juni 1964 - VI ZR 180/63 = a.a.O. undvom 6. November 1973 - VI ZR 199/71 = VersR 1974, 197).

    Dieses günstigere Recht hat der Richter an sich grundsätzlich von Amts wegen zu ermitteln (Senatsurteilevom 23. Juni 1964 - VI ZR 180/63 = a.a.O. undvom 6. November 1973 - VI ZR 199/71 = aaO;… Kropholler, aaO).

  • BGH, 06.11.1973 - VI ZR 199/71

    Positive Vertragsverletzung - Unterlassungspflicht - Erfüllungsort

    Solchenfalls kann der Kläger seine Ansprüche aus der für ihn günstigsten Rechtsordnung herleiten (Senatsurteil vom 23. Juni 1964 - VI ZR 180/63 - LM Art. 7 ff EGBGB - Dt.intern.Privatrecht Nr. 25 a = NJW 1964, 2052).
  • OLG Celle, 06.09.2018 - 11 U 42/18

    Anforderungen an die Begründung der Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht …

    Rn. 36 (a) Selbst im Rahmen des - nach Auffassung des Senats vorliegend gar nicht eröffneten (s. sogleich) - Anwendungsbereichs des § 293 ZPO hat der Bundesgerichtshof in verschiedenen Entscheidungen ausgeführt, dass von den Parteien - unter bestimmten Voraussetzungen - in der Regel verlangt werden könne, dass sie das ausländische Recht konkret darstellen (vgl. z. B. BGH…, Urteil vom 30. April 1992 - IX ZR 233/90, juris Rn. 29; BGH…, Urteil vom 30. März 1976 - VI ZR 143/74, juris Rn. 31; BGH, Urteil vom 23. Juni 1964 - VI ZR 180/63, juris Rn. 22).
  • BGH, 10.11.1977 - III ZR 79/75

    Leistungen eines Trägers der französischen gesetzlichen Unfallversicherung als …

    In diesem Sinne ist auch die von der Revision angeführte Entscheidung BGH LM Nr. 25 a zu Art. 7 ff EGBGB (NJW 1964, 2012) zu verstehen.
  • BGH, 30.03.1976 - VI ZR 143/74

    Ermittlung des ausländischen Rechts durch das Gericht

    4. Mai 1956 - VI ZR 138/54 = MDR 1957, 31, 33 [BGH 04.05.1956 - VI ZR 138/54];vom 23. Juni 1964 - VI ZR 180/63 = NJW 1964, 2012; st.Rspr.).
  • BGH, 13.11.1974 - IV ZR 188/72

    Voraussetzungen für einen Anspruch auf Maklerlohn - Anspruch eines Maklers auf …

    Dieses Recht hatte das Berufungsgericht von Amts wegen zu ermitteln (BGH NJW 1964, 2012).
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